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TOP 100 REZENSENTam 14. Juni 2010
In den letzten Jahren hat sich ja (auch in Deutschland) einiges getan in Sachen HDTV. Da darf natürlich auch das eigene Video von der Hochzeit oder dem Urlaub nicht auf der Strecke bleiben. Habe in den letzten Jahren viele Modelle von Sony beruflich genutzt und möchte euch nun hier ein wenig davon berichten, was mir an der neuen CX305 aufgefallen ist und was in keinem Test von Testzeitschriften wirklich getestet wird. Über technische Daten oder Vorgehensweisen gehe ich hier nicht ein. Die kann man aber sehr gut im Benutzerhandbuch nachlesen, das man sich auch Online bei Sony herunterladen kann.

Bitte die Produktbeschreibung zu diesem Gerät hier bei Amazon im oberen Bereich sofort wieder vergessen. Sie trifft nicht auf die 305 zu. Wer den Zahlendreher 350 und 305 nicht sofort bemerkt, wird sich wundern, bei diesem Gerät dann doch kein GPS zu haben. Auch das hochauflösende Display und den Speicherplatz der 550 wird man bei der 305 nicht finden. Wundert mich, dass Amazon hier mit Falschaussagen den Kunden mehr verwirrt als ihm hilft.

Nun zur Bewertung:

Hier die positiven Punkte:
1. Der Weitwinkelbereich ist wirklich erstaunlich. Da spart man sich gleich das klobige Weitwinkelobjektiv, was die Videotasche gleich um einiges kleiner werden lässt. Ich empfehle nur den optischen Zoom-Bereich (12fach) zu benutzen und den digitalen Bereich (obwohl er sich mit 160fach verlockend anhört) abzuschalten, da die Bildqualität rapide abnimmt.
2. Der optische Bildstabilisator (SteadyShot) arbeitet sehr gut. Beim maximalen Weitwinkelbereich zittert das Bild aus der Hand gehalten fast überhaupt nicht mehr. Es gibt 3 Einstellmöglichkeiten. Aus, Standard und Aktiv. Hier empfehle ich die Option "Standard" , der den optischen Bildstabilisator dazu schaltet. Bei der Option "Aktiv" kommt zur optischen Bildstabilisierung noch eine digitale dazu. Der Bildausschnitt verkleinert sich dadurch etwas. Eine Verschlechterung der Bildqualität konnte ich nicht feststellen, allerdings hat man in diesem Modus auch nicht den angegebenen Weitwinkelbereich zu Verfügung stehen. Er verändert sich von den angegebenen 29,8mm auf etwa 32 bis 33 mm (geschätzt)! Im Modus "Standard" oder "Aus" hat man diese "Weitwinkelverschlechterung" nicht. Wobei sich natürlich die Frage stellt, möchte man den absoluten Weitwinkelbereich mit weniger guter Bildstabilisierung oder etwas weniger Weitwinkel mit besserer Stabilisierung.
3. Die Bildqualität ist sehr gut. Betrachtet auf auf einen 40" Fernseher bin ich jedes mal wieder überrascht, was aus der kleinen Kiste herauskommt. Aufnahmen in dunklen Räumen sollte man vermeiden oder eine zusätzliche Lampe aufstellen. Das Bildrauschen ist immer nur dann zu erkennen, wenn der Camcorder nicht mehr genügend Licht bekommt und selber Pixel dazu erfindet. Ist halt doch kein Nachtsichtgerät.
4. Bei HD Einstellung mit 24mb/s gibt es gerade bei Flächen mit vielen Verläufen wesentlich ruhigere Übergänge und weniger Rauschen, das durch die Komprimierung hervorgerufen wird. Natürlich fordert das noch ein wenig mehr PC Power für die Nachbearbeitung, was bei HD Bearbeitung eh schon benötigt wird. Arbeite selber mit Windows 7 (64) mit ordentlich Ramspeicher (min. 4GB) und Prozessorleistung. Auch eine schnelle Grafikkarte mit HD Unterstützung bewirkt wahre Wunder. Grundsätzlich empfehle ich mit der besten Qualität zu filmen. Mann kann mit der beigelegten Sony-Software auch AVCHD in mpeg 2 (SD-Video) umwandeln, falls die technischen Vorraussetzungen des PCs nicht ganz erfüllt werden.
5. Der Klappbildschirm zeigt ein tolles Bild und feine Schärfenbereiche kann man auch schon manuell einstellen. Einen Sucher (dessen fehlen immer noch von vielen bemängelt wird) gibt es nicht, aber auf den kann man wirklich verzichten. Bei anderen Camcordermodellen zeigte er zwar ein Bild ohne Nebenwirkungen von Sonnenlicht oder Reflexionen, für mich als Brillenträger war er jedoch (in der Preisklasse) nicht geeignet. Außerdem war er so grobpixelig, dass eine wirklich gute Schärfenbeurteilung bei der winzigen Darstellung nicht möglich war. Dann lieber kleinere, günstigere Modelle ohne Sucher mit perfekter Fokusautomatik.
6. Man kann sich eigene Menus mit bevorzugten Menupunkten zusammenstellen. Endlich fällt das Suchen von häufig verwendeten Einstellungsmöglichkeiten in den Irrwegen der Ordnerstrukturen flach. Danke Sony!
7. Schärfe und Helligkeit lässt sich mit einem Fingerdruck der Position auf dem Display genau auswählen. Diese manuelle Funktion habe ich bisher zu 90% benutzt.
8. Dadurch, dass keine Festplatte verbaut wird ist der Camcorder sehr klein und handlich und die 16 GB interner Speicher (ca.85 Minuten in bester HD Qualität) reichen schon für den Wochenendausflug. Ansonsten gibt es ja noch die Möglichkeit den Speicherplatz zu erweitern. Mit Memorystick oder jetzt auch mit SDHC (Klass 4 und höher bis zu 64GB -laut Sony). Oder man überträgt die Filme auf einen externen Speicher oder Netbook.
9. Videoleuchten und Mikrofone lassen sich über den Zubehörschuh anschließen. Wobei das interne Mikrofon wirklich gute Aufnahmen macht und zum Glück auch wieder nur in Stereo. Auch Sony hat wohl eingesehen, das diese merkwürdige 5.1 Soundaufnahme (wie bei früheren Modellen toll angepriesen) nichts taugt. Habe selber damit gefilmt und es gab immer Probleme mit der Kanalzugehörigkeit bei einigen Schnittprogrammen. Außerdem kamen aus den hinteren Lautsprechern meistens der eigene Atem.
10. Die Fotos sind für einen Camcorder wirklich gut bei entsprechenden Lichtverhältnissen (oder mit Blitz) und für die Wiedergabe an einen 40" Fernseher oder für 9x13 Ausdrucke reichen sie völlig aus. Eine "richtige" Fotokamera mit 3 Megapixel kann sie aber nicht ersetzen. Schön ist auch, dass man sich aus einer aufgezeichneten Videosequenz nachträglich auch noch ein jpeg Bild erstellen lassen kann (z.B für das Fotobuch).
11. Kabellose Fernbedienung im Lieferumfang. Ich bevorzuge jedoch die Kabelfernbedienung (optional) Sony RM-AV2. In der dortigen Rezension von mir kann man sehen warum.

So... und wie immer bei jeder tollen Neuerung ändert Sony Dinge, die eigentlich mal gut funktioniert haben. So kommen wir dann zu den negativen Punkten:

1. Die teuer gekauften alten Akkus der NP-FH Reihe passen nicht mehr an die CX305. Die Anschlussart und der Name in NP-FV hat sich geändert. Wenn man einen FH und einen FV Akku mit der Anschlussseite genauer betrachtet wird es schnell klar. Die zwei mittleren Nasen rechts und links sind bei dem neuen Akku schmaler geworden. Jetzt müssen alle Ersatzakkus wieder neu gekauft werden. So bedankt sich Sony für Markentreue!
2. Die Zeitlupenfunktion ist wohl das Erste, was jeder ausgiebig ausprobiert. Habe ich auch gemacht. Aber am Fernseher kommt dann die Erleuchtung. Die Videoqualität ist schlechter als ein Handyvideo (trotz HD Aufzeichnung). Diese Funktion wäre so genial, wenn sie denn auch funktionieren würde. Wenn man so was anbietet, dann doch bitte richtig oder wenigstens perfekt im SD Modus.
3. Das Stativgewinde am Unterboden ist sehr weit rechts. Eine Schnellkupplungsplatte wird man nicht benötigen können, da man sonst mit der Hand nicht mehr durch die Schlaufe des Camcorders kommt. Dabei wäre auf der linken unteren Seite so viel Platz gewesen.
4. Und wieder lässt sich die Lautstärke von Signaltönen nicht einstellen. Sie sind so laut (jeder im Umfeld von 10 Metern soll wohl hören, dass man einen Sony Camcorder hat), dass man sie gleich ausschaltet. Auch das scheue Reh im Nationalpark wird gleich die Flucht ergreifen.

Fazit:
Ein gelungener Camcorder. Sony hat vieles richtig gemacht und verbessert. Besonders gefallen hat mir der Weitwinkelbereich, die Videoqualität, der SteadyShot und das Benutzermenu. Bitter aufgestoßen ist mir die neue Akkubauweise, dafür gibt es jetzt aber die Möglichkeit, auch andere Speichermedien zu nutzen.
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am 29. Dezember 2010
Ich habe jetzt die erste Reise und auch die Nachbearbeitung des Materials hinter mir, so dass ich eine Bewertung abgeben möchte.

Ich filme seit längerem und besitze seit Hi8 Zeiten Camcorder der Firmen Sony und Canon. Nachdem meine HV-10 irreparabel und damit defekt ist, habe ich nach längerem Vergleichen und einem Besuch auf der Fotokina 2010 den Camcorder CX350 erworben.

Die Bewertung gilt ebenso für den nahezu baugleichen Camcorder CX305. Die technischen Daten sind über die Sony Seite abrufbar, ich möchte mich hier auf meine Praxiserfahrungen beschränken. Jedenfalls hat der eingebaute 32 GB Speicher und eine zusätzliche 32 GB Karte für die Reise nicht gereicht. Gefilmt habe ich in der besten Auflösung mit HD 24mb/s.

Das Wichtigste gleich vorweg: Die Sony ist nichts für Leute, die alles manuell einstellen wollen. Dies sieht das Konzept nicht vor, und wer sich nicht mit einer Automatik anfreunden will, der muss sich ein anderes Modell suchen. Ich hatte vor dem Kauf Zweifel, ob ich mit dieser Einschränkung leben kann. Nach ausgiebigem Gebrauch hat sich herausgestellt, dass

die IAuto Funktion hervorragend arbeitet und

für mich die wenigen Einstellungen Focus per Tochscreen, Weißabgleich und Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen ausreichen.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich meine Camcorder überwiegend für Urlaubsaufnahmen verwende. Hier muss jeder selbst entscheiden, was er von seinem Camcorder erwartet. Semiprofessionelles Filmen mit höherem künstlerischem Anspruch muss man wohl mit anderem Equipment erledigen.

Als Nachteil kann ich noch anführen, dass die Zeitlupenfunktion unbrauchbar schlechte Bilder produziert und der Fotomodus keinen Ersatz für eine richtige Fotokamera darstellt.

Im täglichen Einsatz hat die Cam zahlreiche Stärken bewiesen:

ist sehr kompakt und leicht,

hat eine zügige Startzeit. Bei entsprechender Einstellung reicht das Aufklappen des Displays zum Einschalten.

sehr gute Bedienung. Es genügt ein ca. 20minütiges Ausprobieren und es kann losgehen. Klar, gibt ja auch nicht besonders viel zum Einstellen. Als sehr angenehm habe ich das selbst eingestellte Kurzmenü mit den von mir am häufigsten verwendeten Optionen empfunden. Diese erscheinen direkt nach dem Drücken der Menütaste. Toll! Die Tasten liegen griffgünstig und die Zoomwippe funktioniert gut.

Sehr guter Antiwackelausgleich. Funktioniert optisch und auf Wunsch auch mit elektronischer Unterstützung. In der Tat wird lediglich bei der Einstellung "Standard", d.h. nur mit optischer Funktion der volle Bildausschnitt genutzt. Auf "Aktiv" (optisch und elektronisch) gehen minimal Bildinformationen am Bildrand verloren. Das ist aber kaum sichtbar und der Weitwinkel ist immer noch großzügiger als bei der Konkurrenz. Die Bildstabilisierung auf "Aktiv" erfolgt besser, als ich es bisher jemals bei einem Consumer Gerät gesehen habe. So lässt sich auch ohne Stativ der gesamte Zoombereich nutzen ohne dass die Zuschauer seekrank werden. Eine Funktion die sich beim Lesen im Internet gut anhört, aber erst beim Einsatz wird klar, wie gut sie tatsächlich ist. Dazu kommt, dass der Focus auch bei vollem Zoom gut arbeitet, was auch nicht bei allen Camcordern der Fall ist.

toller Weitwinkel, in der Klasse konkurrenzlos

sehr gute Bildschärfe,

angesichts des Weitwinkels nur geringe Verzeichnungen des Objektivs. Ich war etwas verunsichert durch verschiedene Meinungen dazu im Web. Mir sind bei meinen Aufnahmen gekippte Häuserlinien o.ä. nicht unangenehm aufgefallen. Also eher ein Problem fürs Meßlabor.

lebendige aber nicht überzeichnete Farben

ordentliche Akkuleistung mit dem mitgelieferten kleinen Akku. Reicht für einen Tag Urlaubsfilmerei.

Tonaufnahmen sind mit dem eingebauten Mikro ordentlich, die Pegelregelung über die Automatik ist gut. Bedarf für ein mögliches Zusatzmikrofon habe ich nicht.

Display ist klasse, spiegelt wenig, ist gut aufgelöst und scharf

24mb/s Modus

Gute Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen. Zu diesem Thema gibt es aber auch zahllose Meinungen und Streitereien im Internet. Wer mag, kann sich dazu die Bewertungen auf Seiten wie Slashcam zu den führenden Cameramodellen ja einmal angucken. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es sich um eine Consumer Camera im Kompaktformat handelt, die mit Straßenpreisen um die 600 EUR verkauft wird, finde ich die Aufnahmen auch bei wenig Licht uneingeschränkt in Ordnung. Besonders praxisfreundlich finde ich, dass man selber wählen kann, ob der Camcorder eine Aufhellung vornehmen soll (low lux modus) oder ob das Bild unaufbereitet auf dem Speicherchip landen soll. Meine Aufnahmen bei Nacht waren uneingeschränkt im späteren Film verwertbar. Der Focus arbeitet bei schlechtem Licht gut.

Möglichkeit, SD-Karten und Memorysticks zu verarbeiten

Keine Kompatibilitätsprobleme mit Windows (getestet Vista und 7, Magix Video Deluxe) und Apple (getestet mit OS X, IMovie 09)

Es ist möglich, mit einem extra zu kaufenden Kabel Bildmaterial direkt vom Camcorder auf eine Festplatte oder einen USB Stick zu übertragen.

Fazit: Insgesamt ein tolles Gerät, was sich von der Canon und Panasonic Konkurrenz vor allem durch den erheblich größeren Weitwinkel, den massiv besseren Bildstabilisator und die kompaktere Bauform abhebt. Es bestehen aber wenig manuelle Einstellungsoptionen.
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am 30. August 2010
Nach meinen nicht eben überragenden Erfahrungen mit zwei Canon-Camcordern und deren Rot/Rosa-Farbklecksen legte ich mir erstmals einen Sony zu und war zunächst über die kleine Bauart überrascht. Kaum größer als ein Digitalfoto ist die Sony, und daraus sollen beeindruckende Full-HD-Filme kommen? Vorweg genommen: Ja, absolut.
Sony offeriert vier Stufen für die Aufnahmequalität, von denen die beste (24 MB) etwa 80 Min. Aufnahme erlaubt. Diese landet auf dem eingebauten Flashspeicher, der 16 GB Fassungsvermögen besitzt. Die Verarbeitung kann ich als tadellos und hochwertig bezeichnen, und einer der größen Pluspunkte in der Aufnahmepraxis zeigt sich beim ersten Blick durch das Display schon in der Wohnung: Das Weitwinkelobjektiv erlaubt einen großzügigeren Bildausschnitt als früher. Allerdings hätte das LED zwecks noch genauerer Erkennbarkeit des Motivs eine höhere Auflösung vertragen dürfen.
Das oben angesprochene kleine Gehäuse bedingt Zielgenauigkeit beim Tippen auf das Touchscreen-Display, was es zu Beginn zu üben gilt. Ich finde, hier ist das Minimum schon erreicht; noch kleiner muß nicht sein. Fingerabdrücke und Schlieren lassen sich kaum vermeiden. Durch die Menüs geht es recht zügig, und es sollte nicht lange dauern, bis die gewünschten Einstellungen vorgenommen sind. Darunter ein neuer Bildstabilisator, den ich aber lieber auf "Standard" als auf "Aktiv" stelle, weil durch die Aktivierung der Bildausschnitt kleiner wird. Zeitlupe, Gesichtserkennung, Golfshot (Serienbilder), Fotofunktionen und ähnliches sind für mich weniger wichtig, aber auch wenn man im Zweifel die Einstellung im Aufnahmemodus auf "Automatisch" beläßt, erzielt der Camcorder gute Ergebnisse. Daher verstehe ich auch die in vielen allwissenden Fachzeitschrift-Testberichten geäußerte Kritik, die Aufnahmefunktionen seien nicht manuell veränderbar, nicht.
Zum Wichtigsten, dem Bild: Die Schärfe ist toll, die Farben natürlich. Auch bei Landschafts-(Panorama)-Aufnahmen spielt das Weitwinkelobjektiv seine Stärken aus. Es muß beim Filmen gar nicht viel gezoomt werden, jede Kleinigkeit ist erkennbar. Leider besitzt die Sony nur einen Mini-HDMI-Anschluß, so daß zum Verbinden mit dem Fernseher ein Spezialkabel gekauft werden muß. Für diejenigen, die den Film via PC schauen/speichern oder nachbearbeiten möchten, liegen u. a. ein USB-Kabel und eine CD mit Sony-Software und Treiber bei, wobei ich jedoch lieber ein eigenständiges Videobearbeitungs-Programm benutze und auch jedem halbwegs ambitionierten Hobbyfilmer diese Investition raten würde, denn diese Software ist beim Import hilfreich, da man nur das Kabel anzuschließen braucht und die Kamera nach einmaligem Installieren automatisch erkannt wird.
Wie so oft bei Camcordern klingt auch bei dem HDR-CX 305 der Ton über die eingebauten Mikrofone nicht besonders gut. Da der Sony einen Steckplatz bietet, kaufte ich mir ein als Sonderzubehör erhältliches externes Sony-Stereo-Mikrofon, was eine spürbare Verbesserung bewirkte.
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am 30. Oktober 2010
Habe diese Kamera seit ca. 2 Wochen und bin super zufrieden damit !

Hatte vorher die Panasonic HDC-SDX1EG-H und die JVC GZ-HM550BEU zum Testen,
und meine Wahl war die Sony.
Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen trumpft die Sony auf. Da ich viel auf Familienfeiern filme,
legte ich besonderen Wert auf diese Funktion.
Das Bild bei normalen Bedingungen ist super, der Bildstabi ist Klasse (selbst wärend des laufens) immer
ein sehr ruhiges Bild. Der Ton geht auch voll in Ordnung! Die Verarbeitung ist sehr hochwertig.

Bei der Panasonic fand ich die Verarbeitung so lala (Viel billiges Plaste). Leider war der Bildstabi in meinen Augen sehr
schlecht(lag vielleicht an dem geringen Gewicht). Ist zwar günstiger als die Sony aber hat ja auch
keinen internen Speicher und nicht so viele externe Anschlüsse.

Die JVC fiel bei der Bedienung (kein Touchscreen) durch. Auch von der Verarbeitung konnte Sie nicht so
richtig punkten. Der Bildstabi liegt zwischen Sony und Panasonic.

Alle drei sind gute Camcorder. Aber bei der Bildqualität bei schlechtem Licht war die Sony immer vorraus!
Bei super Lichtverhältnissen machen alle Camcorder gute Bilder.

Viele Grüße
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am 1. Mai 2010
Die HDR-CX305E erfüllt meine Erwartungen voll und ganz:
- Videos aufnehmen:
Logischerweise das Wichtigste Kriterium. Über HDMI-Kabel an den Fernseher angeschlossen sind bei guten Lichtverhältnissen keine Qualitätseinbußen zum normalen Fernsehen zu erkennen. Sogar Gegenlichtaufnahmen sehen noch klasse aus. Die Kamera ist so klein und kompakt, dass sie an der Hand kaum auffällt. Der Sound gibt keinen Anlass zur Kritik. (5 Sterne)
- Optischer Bildstabilisator:
War für mich der Hauptgrund eine Kamera in dieser Preisklasse zu kaufen. Auch hier werden meine Erwartungen voll erfüllt. Die Aufnahmen wirken wie mit Stativ gemacht, wobei immer ein leichtes Schwanken wie auf einem Schiff zu beobachten ist, weil die Hand eben doch nicht ganz ruhig ist, oder von den Atembewegungen. (5 Sterne)
- Fotos aufnehmen:
Bei guten Lichtverhältnissen kommen auch gute Fotos heraus, bei dunkleren Verhältnissen drinnen ist schon starkes Farbrauschen zu erkennen, da sind kleine Kompaktkameras eindeutig im Vorteil. Auch vermisst man die Funktionsvielfalt eines Fotoapparats. Immerhin ist ein Blitz vorhanden. (3 Sterne)
- Abspielen:
Klasse: Einfach HDMI-Kabel in die Kamera und in den Fernseher eingesteckt und schon die Videos in HD-Qualität genießen. Eine kleine Fernbedienung ist im Lieferumfang, einziges Manko: Das entprechende Kabel (Mini-HDMI auf HDMI) ist nicht mit dabei, daher ein Punkt Abzug. (4 Sterne)
- Aufnahmekapazität:
Die verbauten 16GB reichen für ca. 6 Std. Aufnahme in HD, wobei es verschiedene Qualitätsmodi gibt, in der höchsten Qualitätsstufe hat man dann mehr oder weniger Zeit zur Verfügung. Die Funktion, den Speicher auf eine externe Festplatte zu dumpen, hat auf Anhieb nicht geklappt. Evtl. muss die Festplatte eine eigene Stromversorgung besitzen. Das wäre dann sehr schade, denn wer will schon eine komplette 3,5"-Platte mit Netzteil in den Urlaub nehmen? Übrigens fehlt auch hier das entsprechende USB-Adapterkabel - die Kamera besitzt einen Mini-USB-Anschluss. Gut ist natürlich, dass ein zusätzlicher SD-Slot vorhanden ist. (3 Sterne)
- Batterie:
Die Batterie hält wesentlich kürzer als der Datenspeicher. Eine zusätzliche Batterie ist dringend anzuraten (und leider auch recht teuer). Ich habe mir auch zusätzlich noch ein externes Batterieladegerät gekauft, damit ich filmen kann, während gleichzeitig die zweite Batterie lädt. (3 Sterne)
- Insgesamt:
Aufgrund der hervorragenden Videoqualität volle fünf Punkte. Es macht einfach unglaublich Spass, sich seine Liebsten in dieser Qualität auf dem Fernseher anzuschauen. Wer mehr Aufnahmekapazität braucht, sollte sich die HDR-CX350, oder gleich eine mit Festplatte anschauen. Eine zusätzliche Batterie ist ein muss.
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am 23. Dezember 2010
Kaum zu glauben,was dieser Winzling leistet.In keinem Punkt schlechter als die größere Schwester,die 550er.Lichtstark und mit einem unglaublichen Verwackelungsschutz ausgestattet(Activer Modus)fragt man sich,warum man mehr als 600€ für eine Videokamera ausgeben soll.Etwas rauscht sie in dunklen Situationen,na ja , damit kann ich leben, und das tut die große Schwester auch.Spitze Bild,endlich wieder Stereo-Ton,mit mit 5.1 Ton kommen eh nur die Videonachbearbeitungsprogramme aus dem Tritt.
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am 30. September 2010
Die Bildqualität ist in allen Bereichen gut, auch der zuschaltbare "LowLight Modus" funktioniert gut,
wenn die Bewegungen nicht zu schnell sind. hervorragend ist der Weitwinkel, gerade in Innenbereich
(Party, Familienfreiern) ist man mitten drin. Der automatische Weißabgleich arbeitet etwas träge,
gerade wenn Pausen zwischen den Aufnahmen (Lichtverhältnisse ändern sich) liegen, kann man nicht
sofort mit der Aufnahme beginnen, da sonst der Farbton nicht sofort stimmt.
Leider passt sich der LCD- Monitor nicht automatisch der Helligkeit an, so ist er bei Sonne zu dunkel
und Abends oder im Innenbereich wieder zu hell und muss manuell geändert werden.
Auch sind die Einblendungen zu klein, meine alte SD10 war da besser.
Die Grifffläche zwischen Zoomhebel und Zubehörschuhe ist leider zu glatt und die Kamera gleitet immer
wieder von Mittel- und Ringfinger zur Seite. Sonst liegt sie gut in der Hand und die Bedienelemente lassen
sich sehr gut Bedienen. Schade das Sony den Camcorder nicht in silber anbietet.
Ton- und Fotoqualität ist befriedigen. Im Zubehör könnte ruhig ein Touchpad bei liegen.
Schnell geht auch die Datenübertragung vom Speicher zum PC.
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UPDATE v. 24.09.2013
Das Gerät, gekauft am 8. Januar 2011 ist nun 2,5 Jahre im Einsatz. Dazu noch ein Panasonic HDC SD909-Camcorder, der 9 Monate später und eine Lumix DMC-GH2-System-Kamera, die 1 Jahr später angeschafft wurden. Nebenbei wird unsere alte 3-Chip-NV400 mit Video-Kassetten immer noch gelegentlich gebraucht und macht auch Heute noch Super-Bilder. Diese Woche wird sich eine GH3, die z.Z. als beste Video-Kamera unterhalb des Profi-Segment gilt, sich dazu gesellen. 9 gute Objektive hierfür von 12 bis 300mm sind bereits vorhanden. Gute Voraussetzungen also um den Sony Camcorder HDR-CX305EB streng aber gerecht und mit Abstand zu beurteilen.

Die Lumix GH2 ist zwar eine Kamera, aber sie ist vor allem für HD-Videos konzipiert. Sie und der HDC SD909 verfügen über Mikrofon-Eingänge mit 2,5 bzw. 3,5 mm (der HDC sogar über Kopfhöhrer-Monitoring-Anschluß). Der Sony leider nicht. Das eingebaute Mikrofon des Sony ist zwar brauchbar, aber unsere externe Mikrofone von Sony, Audio-Technica und Sennheiser, die über Gummi-Befestigungen an den Camcorder / Kamera angeschlossen werden, bringen einfach eine bessere Qualität und weniger Störgeräusche. Zusätzlich hat das Sennheiser als Zubehör einen Windschutz, der in der Natur gute Dienste leistet.
Daher würde ich empfehlen, nur noch Camcorder / Kameras mit 3,5mm-Mikrofon-Anschlüsse zu kaufen, wenn möglich mit einstellbarem Pegel.

Der Sony macht gute Bilder und funktionniert (wie alle anderen Geräte auch) immer noch einwandfrei.
Der Panasonic SD909 macht aber sehr gute Bilder und die Lumix GH2 erstaunlich gute Bilder.
Das liegt auch sicherlich daran, dass beide mit Leica-Optiken bestückt sind, die enorm lichtstark und scharf sind:
- die Lumix GH2 mit teuere Leica-Wechselobjetive mit Festbrennweiten
- der Panasonic SD909 vom Werk aus mit Leica Dicomar mit 12x Zoom.
Da kann der preiswerter Sony einfach nicht mithalten.

Allerdings hat dieser Sony-Camcorder ca. 1/3 seines Wertes verloren, während der Panasonic SD909 nach 2 Jahren, gebraucht ca. 100 Euro mehr kostet als was wir damals bezahlt haben. Das kommt nicht von umgefähr: Es gibt heute in der Preisklasse immer noch nichts besseres, kleineres und vielseitiges.
Daher würde ich empfehlen, beim Kauf eines neuen Camcorder, möglichst Spitzengeräte mit viel hochwertige Ausstattung zu kaufen und nicht nur auf dem Preis zu achten.
Ein zu starker Zoom ist da eher kontraproduktiv, Schnick-Schnacks wie eingebauter Projektor vermutlich auch.
Der Panasonic hat einen grottenschlechter Sucher und das Display ist nach heutigem Maßstab mittelmässig, aber die Optik, die 3-Chip-Sensoren, die Konnektivität und die Funktionen sind absolut aktuell. Das sind die Kernwerte bei einen Camcorder und schließlich was zählt für gute Ergebnisse und die Werterhaltung.

Beim Zoomen verliert der Sony mit seine preiswerte Optik zu schnell an Helligkeit. Ich würde kein Gerät kaufen, das über 24x Vergrösserung hinaus geht, weil das einfach auf Kosten der Qualität geht und selbst das was über 12x hinaus geht, sehr kritisch betrachten. Grosse Brennweiten bedeuten dunkle Bilder, Rauschen, Unschärfe (zumindest am Rande) und Verwackler, Stabi hin oder her. Wenn man schon unbedingt stark zoomen möchte, dann empfehle ich ein Gerät mit Wechselobjektiven wie die neuesten Spiegelosen Kameras. Da bleibt man finanziell flexibel, kann die Optiken mitnehmen für das nächste Gerät und den alten Body mit veraltete Technik zu einem guten Preis los werden. In der Profi-Liga haben Camcorder ohnehin Wechseloptiken wie Sony E-Mount und Zeiss-Objektive. Z.Z. hat Panasonic mit der GH3 und Olympus mit der OM-D EM-1 die Nase vorn, wobei die Auswahl an Micro-four-thirds-Objektive recht begrenzt ist.

Ein anderer Schwachpunkt des Sony HDR-CX305EB ist die Farbwiedergabe. Das muß nicht unbedingt, je nach Motiv, Beleuchtung und Erfahrung, auffallen, aber u.U.. produziert er ganz krasse Farbverfälschungen. Deswegen habe ich 2 Kundenbilder eingestellt, die das deutlich zeigen. Ich bin erstaunt, dass lediglich 1 einziger Kunde diese Bilder als hilfreich beurteilt hat.

Nun, ich will kein Spaßverderber sein und schlecht ist der Camcorder keineswegs. Er ist auch robust und leicht zu bedienen.
Am TV-Bildschirm sehen die Filme richtig nett und fast professionell aus, fast so gut wie die Reportagen unserer Tochter, die für einen TV-Sender arbeitet und rd. 6-8 kg-Material, das fünfstellig kostet, mitschleppt. Immerhin hat meine Frau mit diesem Sony HDR-CX305EB, der damals lediglich 523 Euro kostete, einen Amateurfilm-Bundeswettbewerb gewonnen.
Das liegt natürlich an der Erfahrung, Kameraführung und Schnitt, aber das spricht für die Bildqualität dieses preiswertes Geräts.
Es ist also sein Geld wert und wer damit umgehen kann, der hat sein Geld nicht weggeschmießen.

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REZENSION aus 2011
VORWORT
Ich stimme den anderen Rezensionen, vor allem die von "onkel Bill" und "logicfuzzy" prinzipiell zu, möchte jedoch in meiner Rezension auf wichtige Einschränkungen hinweisen, die nicht erwähnt oder betont wurden und die Fähigkeiten dieses Camcorders erheblich einschränken.

Eine Beurteilung ist immer vom Standpunkt des Käufers abhängig. Der Einsteiger wird naturgemäss von der HD-Qualität beeindruckt und begeistert sein, erfahrene Video-Amateure werden da schon kritischer sein und andere Aspekte und Schwerpünkte in ihrer Beurteilung einbeziehen. Daher mache ich erstmal Angaben zu unseren Profil als Käufer.
Meine Frau und ich haben unsere ersten Video-Erfahrungen in den 80 er Jahren mit Sony-Betamax, später mit SVHS, mit Video 8 und seit rd. 2 Jahren mit HD gemacht.
Unsere letzten Camcorder waren meistens von Panasonic, insbesondere mit 3 CCD-Chips.
Das ging auch soweit, dass unsere älteste Tochter inszwischen ausgebildete Bild- und Tonassistentin und geprüfte Regisserin ist und seit Jahren für Film- und TV arbeitet und meine Frau Vorsitzende eines Video-Vereins ist. Wir sins also vorbelastet und haben sicherlich andere Ansprüche und Erfahrungen als Andere Rezensionsverfasser.
Nun haben wir eine erste Sony-HDR angeschafft, vor allem aufgrund des hervorragendes Preis-Leistungsverhältnisses bei einer sehr guten Bild- und Tonqualität.

MARKTPOSITION
HDR-CX305 und CX350 sind weitgehend baugleich. Der Camcorder CX305 ist in der Ausstattung (Festplatte, GPS...) eine abgespeckte Version, Auf die wichtigsten Merkmale wie Optik, Rechenchip, Sensor, Touchscreen etc müssen jedoch keine Abstriche gemacht werden, so dass man prinzipiell viel Camcorder für sein Geld bekommt.
Sony, aber auch Panasonic und Canon bieten in diesem breiten Marktsegment sehr leichte und kleine Geräte mit auf dem Papier beeindruckenden Eigenschaften für relativ wenig Geld, Das HDR-CX305 gehört dazu.
Ich würde diese HDR-CX305-Videokamera und ihre Schwestermodelle nicht als Geräte für den ambitionnierten Video-Fan bezeichnen, weil einen elektonischer Sucher fehlt, die Vertikal- und horizontale Auflösung mit 562 bzw. 629 LP nicht an Geräte wie das Panasonic HDC-SD 707 (960 LP / 960 LP) heranreicht und die Farbabweichung / Farbsättigung nur befriedgend sind.
Fachzeitschriften positionieren dieses Gerät in der Kategorie der "Aufsteiger", also oberhalb der einfachen Camcorder aber unterhalb des oberen Segment, wo man eindeutig bessere Eigenschaften aber für vierstelligen Beträge bekommt. Im Klartext heisst das untere Mittelklasse.
Die Einschränkungen sind aber Merkmale mit dem man gut leben kann, weil der Camcorder letztendlich unter normalen Bedingungen weitgehend scharf zeichnet und einige herausragende Merkmale anbietet:

STÄRKEN
+ Das Bild ist scharf (aber nicht Rattenscharf), die Farben sind bei guter Beleuchtung sehr gut, sonst problematisch (siehe meine Einzelerläuterungen weiter unten)
+ relativ wenig Rauschen und Atefakten, ausser natürlich in dunkleren Umgebung, Zoom- und Schwenbewegungen
+ unglaubliche Makroeigenschaften (damit kann man 2 cm vor der Linse filmen, z.b. die Einzelpixel eines Bildschirmes)
+ sagenhafter Weitwinkel von (umgerechnet auf 35 mm) 29,8 mm (Leica-Dicomar-Objektive fangen erst bei 35 mm an)
+ sauberer 12 x optischer Zoom (357,6 mm umgerechnet auf 35 mm wohbemerkt bei 16:9)
+ Zoomfunktion mit mehrfacher Geschwindlichkeit (flexibel, aber umständlich zu bedienen - siehe unten)
+ Stereo-Tonsystem mit 2 Frontmikrofone bei einem flachverlaufenden Frequenzgang von 60 Hz - 20 KHz (nur -6 Db bei 85 Hz, nimmt aber auch Geräusche von Hinten auf - siehe unten)
+ AVCHD UND MPEG2, eine Datenrate von 24 MBit/s (führt allerding zu einer unglaublich langen Verarbeitung und extreme Anforderungen bei Hard- und Software)
+ gut funktionnierendes Stabisystem STEADYSHOT
+ praktischer Touch-screen und gute Menueführung, hohe Flexibilität durch individuelle Anpassung (jedoch nicht immer treffsicher und manchmal umständlich)

Das sind Merkmale, die im Kernbereich schon, besonders für den Preis, mächtig beeindrucken.
Diese Kern-Merkmale, die zur Leistungsfähigkeit entscheidend beitragen, sind normalerweise erst in Camcorder, die eine Klasse höher angesiedelt sind, zu finden.
Ich kann also schon die allgemeine Begeisterung verstehen, Sie merken aber auch, dass ich bereits überall Einschränkungen in Klammern eingetragen habe, denn sie sind ebenso gewichtig und ich bin schon etwas überrascht, dass kaum Rezenten darauf eingehen.
Natürlich kann man schon Nachsicht für einige kleinere Schwächen haben, aber Sie sollen selber beurteilen, wie wichtig die Schwächen dieses Camcorders sind:

SCHWÄCHEN
- Optik verliert rasch an Helligkeit ab 50 % Zoom
- Überdurchschnittlich viel Rauschen bei weniger guten Beleuchtung, Rauschen / Artekakten bereits bei leichte Schwenkbewegungen und Zoom.
- unsaubere automatische Farbbalance bei Kunstlicht (z.B. Eiche Mittel bewegt sich schon deutlich in Richtung Mohagoni, helle blaue Töne in Richtung Türkis etc.)
- sehr ausgeprägte Farbverfälschungen bei Kunstlich, auch mit manueller Farbabgleich (Elfenbein-Flächen werden mit bis zu 30% Zitronengelb abgebildet)
- sehr schware Farbdarstellung (blassen und gleichzeitig dunklen Farben) bei geringen Beleuchtung
- sehr emfindliche Mikrofone mit unzureichende Raum-Charateristik (nehmen auch Sound hinter den Camcorder wie Atemgeräusch des Kamera-mannes /-frau)
- sehr schwache Software für den Datentransfer (Funktionsumfang, Bedienung, Leistung, Betriebssicherheit) führt zur erheblichen Abwertung der Freude nach dem Filmen (im Bereich Post-Produktion).

KOMMENTARE UND EINZELHEITEN
BILDQUALITÄT
Um die von mir angesprochenen Probleme von Farbdarstellung, Helligkeit, Kontrast und Schärfe zu verdeutlichen, setze ich ein Kundenbild ein, mit dem Vergleich eines gefilmtes Objektes.
Die eine Hälfte des Bildes zeigt das Objekt wie es ist, aufgenommen mit einer Nikon D5000, ausgestattet mit dem Nikon DX AF-S 35 mm f:1:1,8.
Die andere Hälfte das gleiche Objekt, gefilmt unter gleichen Bedingungen mit dem Sony HDR-CX305EB.
Ich brauche keinen Roman zu verfassen, das Bild spricht für sich.
Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum es mir schwer fällt, mich an der Stürmische allgemeine Begeisterung der anderen Amazoner (Zitat: High-End-Gerät etc.) zu beteiligen.

TONQUALITÄT
Das mit den Störgeräusche (Wind, Atemgeräusche, Betriebsgeräusche) kann ich schlecht hier bei Amazon dokumentieren, aber Sie dürfen es mir glauben.
Ich habe hierfür (und auch für die Beurteilung des Steadyshot-Systems) den Camcorder auf einen Profi-Stativ SLIK SL-67 montiert.
Allerdings ist anzumerken, dass in lauter Umgebung dies relativiert wird, störend ist es bei Naturaufnahmen und Aufnahmen in sehr leiser Umgebung.

BEDIENUNG
Bei der Bedienung der Videokamera ist zunächt bewunderswert wieviele Funktionen und features auf so kleinen Raum untergebracht sind. Auch die Verarbeitung ist beeindruckend.
Die Sony HDR-CX305 hat allerdings einen Punkt in der Miniaturisierung erreicht, wo Vor- und Nachteile eng ineinander verstrickt sind.
Man kann schon fast die Videokamera in die Hand verstecken, das ist natürlich grossartig für unauffälligen Aufnahmen... Aber
- die Schlaufe ist für grosse Männerhände extrem knapp dimensioniert
- der Einschaltknopf verlangt etwas Fingerakrobatik, zumindest soviel, dass verwackelt wird (zum Glück kann man in 2-Hand-Betrieb die Aufnahme auf dem Touch-screen starten und stoppen)
- die (laterale) Zoom-Wipe bietet, je nach Druck, verschiedene Geschwindigkeiten, allerdings ist der Schalter so delikat zu bedienen, dass die Zoom-Aufnahmen, selbst mit Übung und ein Stativ, selten die Weiche Ausführung haben, die man beabsichtigt.
- Der Touchscreen ist eine tolle Sache aber die Schaltflächen sind bei so viele Informationen auf so eine kompakte Fläche dermassen klein geraten, dass man öfter daneben greift. Da muss man deswegen öfter bzw. erneut die Menues hoch und runterwälzen bis man die gewünschte Funktion erreicht. Hier ist die Grenze der Produktivität nach meinem Geschmack bereits überschritten.
Der Zugang zum Menue ist sehr einfach und sicher, man brauch nur irgendwo den Screen zu berühren, die Probleme fangen erst mit dem scrollen an, weil die Pfeile für up, down und schnell sehr winzig sind.

Ganz grossartig ist die Möglichkeit sich ein eigenes Menue zusammenzustellen. Einmal antippen und man hat die zuvor bestimmte Funktionen, wie z.B. white balance mit zahlreichen Einstellungen, sofort verfügbar.

Zusammenfassend, würde ich sagen, die Videokamera ist eher für Frauenhände mit Feinmotorik als für Männer mit Handwerkerberuf konzipiert.

FOLGEKOSTEN UND POST-PRODUKTION (auf Deutsch NACHBEARBEITUNG)
Die Videokamera ist nicht alles. Man muss eine gewisse Autonomie erreichen und die Filme herunter laden und bearbeiten.
Da hört mit diesem Gerät die Freude auf.

Die Speicherkarten sind nicht das Problem, die gibt es als 16 GB preiswert, 32 GB sind auch verfügbar. Man sollte nur aufpassen, das sie mindestens Class 4, besser Class 10 besitzen.
Gerade No-name-Karten übertreiben oft mit den Angaben. HDMI-Kabel ist auch kein Thema, kostet soviel wie ein Eisbecher.

Der mitgelieferte Akku passt zum Charachter des Winzigen Camcorders, bietet aber wenig Betriebszeit. Da trifft auch für die Zeit wo der Camcorder am PC für den Datentransfer angeschlossen wird. Für die Aufnahmen benutze ich einen Sony NP-FV70, für den Anschluss am PC einen Nachbau des NP-FV100. Die gibt es nicht umsonst, aber das kann man noch verkraften.

Um die Videos auf dem PC herunterzuladen braucht man die mitgelieferte Software PMB (aktuelle Version 5.5.02 Stand Ende Januar 2011).
Diese Software ist nicht gerade ein Paradestück. Sie arbeitet langsam, unzuverlässig, manchmal instabil und der Funktionsumfang ist wirklich minimal.
Ich möchte kein Buch über diese Software schreiben, aber man sollte wissen, dass man erstmals an dem Camcorder die USB-Vebindung Flash-Speicher oder SDHC-Karte wählen muss, den beides gleichzeitig geht nicht. PMB startet automatisch und fängt an als erstes alles zu sammeln was am Arbeitsplatz an videos und Photos gibt, das kann mehrere tausend sein. Das herunterladen von Videos von der Kamera ist für PMB zweiträngig. Diesen Müll aus dem PMB-Katalog zu löschen ist nicht einfach weil die Software hierfür keine Funktion hat. Man kann zwar in PMB die Katalog-Dateien "richtig" löschen, aber sie verschwinden nicht nur vom Katalog sondern auch von der Festplatte. Aber selbst löschen kann die Software nicht richtig, sie können nur im Papierkorb landen.
Man muss also umständlicherweise über dem Windows-Explorer alle Videos / Photos des PMB-Katalogs manuell verschieben, weil die Software unerwünschte Videos und Photos listet und keine Möglichkeit bietet diese aus der Datenbank zu entfernen.

Die Freude geht weiter mit dem Import. PMB ignoriert Befehle bzw. seine eigenen Optionen, z.B. Löschen auf der Kamera nach dem Import. Auch nach mehrmaligen Widerholung sind die Dateien immer noch auf die SDHC-Card. Da hilft nur manuelles Löschen an der Kamera oder formatieren der Speicherkarte.

Die Vorschau arbeitet mit geringere Auflösung (Beurteilung der Schärfe kaum möglich) und rückelt.
Das Herausschneiden ist kaum möglich: Man kann nur Anfang und Endpunkt der Aunahme setzen, keine Segmente Bilden. An Titel usw. ist natürlich nicht zu denken.
Ruft man einige Optionen ab, stürzt die Software mit absoluter Zuverlässigkeit.
Schliesslich ist die Aktualisierung ein richtiges Abenteuer, Herunterladen wie sonst üblich geht nicht, man muss jedesmal erst einen Downloadhelfer herunterladen, installieren, dann das Update herunterladen usw. und das jedesmal...
Die native (im Format belassene) Videos brennt die Software problemlos aud DVD, nur wer will unbearbeitetes Rohmaterial brennen ?

Mit den Video-Dateien kann keine kostenlose Software etwas anfangen, weder z.B. Windows Movie Maker, noch VideoWorks 6 oder selbst die aktuelle Version von Media Classic Player Home Cinema 1.4.2824, die sich damit brüstet alles lesen zu können. Will man die Videos bearbeiten, müssen sie entweder in mpeg2 konvertiert werden (was PMB nicht sonderlich flott kann) oder mit teuere Sony Software (100 bis 500 Euronen) bearbeitet werden.

Um die Datenmengen zu bearbeiten braucht man nicht nur sehr viel Zeit sondern auch sehr viel Geld. Am Besten einen PC mit Quad-Core und um die 3 GHz, 6 GB-RAM, eine Super-Grafikkarte mit unmengen Video-Speicher, eine Tetrabyte-Festplatte und einen BluRay-Brenner. Alles in Allem, ein Vielfaches vom Anschaffungspreis des Camcorders.
Ein Paar Wochen Zeit für die Einstellung ober Einarbeitung können natürlich nicht schaden.

Ich höre hier auf, möchte keinen Spassverderber sein, aber es gibt Dinge, die müssen auch Mal gesagt werden...
Zusammenfassend, der Spass hört nach dem Filmen auf, da fängt nicht nur der Ärger an sondern eine erhebliche Erleichterung des Bankguthabens.

FAZIT
Mit der HDR-CX305E macht man eigentlich für den Preis nicht viel verkehrt, vor allem wenn man über die richtige Software und einen mächtigen Rechner für die Videobearbeitung verfügt.
Natürlich ist die Ausstattung nicht üppig und schon gar nicht Luxuriös, aber die Kernwerte der inneren Technik und der Optik entsprechen Camcorder der Oberen Preisklasse. Ich würde der Camcorder als "Essentials" bezeichnen, der sich mit Zubehör upgraden lässt (wie Akkulaufzeit oder Speicherkapazität).

Schwächen hat der Camcorder natürlich auch, ein High-End-Gerät ist er schon gar nicht, aber sie trüben wenig die Freude, zumindest solange man nicht unter schwierigen Lichtbedingungen filmt. Kleine Hände sollte man auch haben.

Das Gesamtbild bleibt sehr positiv, vor allem die optischen Fähigkeiten des G-Objektivs ermöglichen Innenaufnahmen, Panorama-Bilder und Makro-Aufnahmen wie sonst selten oder nur mit Vorsatzlinsen. Das Gerät ist sehr klein und daher sehr mobil und extrem flexibel, Akkus kann man günstig nachkaufen.
Eigentlich müsste ich 4 Sternen vergeben, aber die Mitgelieferte Software schränkt den Spass erheblich ein.
Also volle Kaufempfehlung aber lediglich 3 Sternen weil die notwendige aber mitgelieferte Software irgendwo zwischen befriedigend und mangelhaft schwebt und die Folgekosten für Speicherkarten, Akkus, HDMI-Kabel, Software und PC-Aufrüstung beträchtlich sind.
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2626 Kommentare|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2010
Hallo,

habe mir das Gerät vor kurzem zugelegt.

Das Bild ist sehr gut. Egal ob die Sonne scheint oder im Raum ein nicht sehr helles Licht brennt, man hat immer perfekte Video Qualität. Die Bedienung ist sehr einfach und durch die iAuto Funktion ist die Kamera immer auf die jeweilige Situation eingestellt. Die "Steady Funktion" gegen Verwackler ist Wahnsinn und arbeitet auf einem extrem hohen Niveau. Auch das Weitwinkel Objektiv ist sehr gut.

Der Akku hält ca. 2 Stunden.

Alles in allem ist diese Kamera jeden cent Wert!
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am 27. Mai 2013
Der Camcorder ist leicht zu bedienen und macht echt scharfe Videos. Wer Filme einfach und in guter Qualität drehen möchte, den kann ich dieses Produkt empfehlen. Abstriche gibt es für mich nur beim Ton. Der Klang selbst ist richtig gut aber leider hört man das Eigengeräusch des Camcorders zu sehr. Dies fällt besonders bei ruhigen Videoszenen auf. Es empfiehlt sich ein extra Mikrofon zu kaufen, was aber auch ziemlich teuer ist, da man nur Sony Mikrofone über den Schuh anstecken kann.
Ansonsten bin ich rundum zufrieden.
Ich kann dieses Sony-Produkt sehr empfehlen.
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