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Kundenrezensionen

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David Bowie ist für mich einer der größten Musiker Persönlichkeiten der letzten 50 Jahren und ich möchte keines seiner Alben missen, auch wenn sicher auch bei ihm nicht jedes ein Geniestreich war. Ich könnte nicht sagen, welches Album von David Bowie für mich subjektiv das zweit, dritt oder viert beste wäre. Zuviele sind zu gut und zu nah beieinander. Die eins kann ich jedoch ganz klar ausmachen. Es ist ohne jeden Zweifel "A reality tour"! Dieses Album ist sowohl als DVD, als auch als Doppel-CD ein Erlebnis! Die Band war bei Bowies bisher letzten Tournee einfach genial, die Setlist ein Traum. Jedes Konzert der Tour ging 150-180 Minuten und war ein wahres Feuwerk brillianter Musik, eine Zeitreise quer durch die Bowie-Dekaden, alles im Soundgewand des damals (und leider bis heute) aktuellen Albums "Reality", dynamisch, kraftvoll, ausgereift mit schier unendlicher Spielfreude. Von "The man who sold the world" (1970) über "Changes" und "Life on Mars?" (1971), natürlich "Ziggy Satrdust" (1972), "Rebel rebel" (1973)"Fame" (1975), "Be my wife" und "Heroes" (1977), "Ashes to ashes" (1980), "Under pressure" (1982), "China girl" (1983), "Loving the alien" (1984), "Hello spaceboy" (1995), "I'm afraid of Americans" (1997) bis hin zu den Hits der beiden letzten Alben aus 2002 und 2003 "Heathen", "Reality", "New killer star" bis zur letzten großartigen Single "Rebel never gets old" Ein Rundgang durch das komplette Bowie-Universum. Ganz besondere Highlights waren die unvermuteten, sehr gut in die Setlist eingebetteten "Nicht-Hits", große Album Songs wie "The motel" (1995), "Slip away" (2002), "The loneliest guy, "Bring me the disco king" (2003) oder das gemeinsam mit und für Iggy Pop geschriebene "Sister midnight" (1977, Iggy Pop Album "The idiot"). Es ist leider kein Wunder, so wie sich Bowie auf dieser Welt-Tournee verausgabte, daß nach 113 (!!!) von 128 geplanten Konzerten Schluß war. Bowie erlitt einen leichten Herinfarkt und mußte die Tour auf der Zielgeraden abrechen, die letzten 15 Konzert wurden damals ersatzlos gestrichen. Diese Dokumente (DVD & 2CD) dieser großartigen Werkschau, gehören zu den absoluten Schätzen meiner recht umfangreichen, stets wachsenden Musiksammlung. Diese Rezension ist natürlich subjektiv, aber wenn man die Musik Bowies grundsätzlich mag, macht man mit diesem Album gewiß nichts falsch. Besser als jede normale "Best of"! Für jene, die Live-Aufnahmen gegenüber skeptisch sind, der Sound ist ein Traum!
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am 1. Juni 2014
A Reality Tour. Die letzte Konzertreise von David Bowie. Die Mp3 Dateien die hier vorliegen sind im wesentlichen die Audiospur der gleichnamigen DVD. Der Sound ist druckvoll und klar, David und seine Band hört man den Spielspaß an und die Setlist ist ausgewogen. Natürlich liegt der Fokus auf dem "Reality" Album aber auch Klassiker wie "Ashes to Ashes" oder "Ziggy Stardust" und einige ehr unbekanntere Songs wie "Loving the Alien" oder "Live on Mars"

Im Gegensatz zu anderen Touren sind die Arrangements ehr rockig und elektronisch was mir z.b wesentlich besser gefällt als die Arrangements auf der Serious Moonlight oder Glas Spider Touren.

Toll sind auch die Bonus Tracks, welche es nicht auf die DVD geschafft haben. "China Girl" klingt mit dieser spielfreudigen Band so gut wie seid 1983 nicht mehr.

Wer David Bowie Live in einem moderen Soundgewand hören will ist hier genau richtig.
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am 7. Februar 2010
Da sich Bowie seit einiger Zeit im inneren Exil zu befinden scheint und seit Reality (2003) nichts Neues veröffentlicht hat, die Fans aber bei der Stange gehalten werden müssen, häufen sich in letzter Zeit die Archivveröffentlichungen. Erfreulich, denn neben feinen Editionen der Frühwerke David Bowie und Space Oddity befanden sich darunter auch das grossartige Santa Monica Konzert von 1972 sowie der nicht minder hörenswerte VH1 Storytellers Auftritt von 1999. Nun folgt die bereits seit 2004 auf DVD vorliegende Reality Tour, erweitert um 3 Bonustracks, darunter ein tolles (aber viel zu kurzes) "Breaking Glass". DVD-Besitzer wissen bereits um die Qualitäten des Konzertes, das einen exzellent gespielten Überblick über Bowies gesamte Karriere bietet, von frühen Songs wie "Life On Mars" über selten live gespielte Songs wie "Sister Midnight" oder "Be My Wife" (besonders gut) bis zu den damals neuen Songs der Alben Heathen und Reality. Nur Bowies schauderhafte 80er-Phase wird weitgehend ausgespart, abgesehen von einer akzeptablen Version von "China Girl" und einem exzellenten "Loving The Alien" das laut Bowie immer schon so hätte klingen sollen; recht hat er. Fazit: fast genauso empfehlenswert wie die superbe DVD, die wahrscheinlich ohnehin alle Fans längst besitzen. Und als nächstes steht angeblich eine Special Edition von Stationtostation ins Haus - mit dem kompletten und phantastischen Nassau-Konzert von 1976. Bei solchen Schätzen kann man Bowies Ruhepause bestens überstehen.

[PS: Entgegen anderslautenden Behauptungen klingt diese Doppel-CD auf meiner Anlage/für meine Ohren ausgezeichnet.]
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am 24. Januar 2010
Wow! Jetzt hab ich die erste Rezension dieser CD hier bei Amazon. Das hat was. Das Ding ist nicht gross promotet worden, ich erfuhr per Zufall von diesem Release. Es ist quasi der Audio-Bruder der bereits länger erhältlichen DVD. Diese ist übrigens auch zu empfehlen. David Live, damals 56, ist schon ein Genuss. 33 Tracks finden wir hier, was für eine Odyssee durch sein Schaffen. Viele Gassenhauer, einige Überraschungen, dafür ist der Meister ja auch bekannt. Ich erlebte ihn seinerzeit auf dieser Tour in Köln. Damals stand ich mehr auf die typischen 80er Hits mit denen ich gross wurde. Die 70er waren sicher die bessere Dekade. Glanzlichter dieses Albums sind für mich die neuen Songs der damals aktuellen Scheibe Reality, und zwar das Titelstück sowie New Killer Star, dazu ein sehr emotionales All The Young Dudes, ein fetziges Rebel Rebel, ein athmophärisches Ashes To Ashes, das eher stiefmütterlich bekannte Be My Wife und natürlich den Ziggy-3er-Pack mit Five Years, Hang On To Yourself und Ziggy. Ich weiss noch wie bei diesem Track in der Kölnarena der Boden bebte. Stimme ist top, die Band sehr gut, der Sound ebenso und das Booklet etwas durchschnittlich. Es ist immerhin neuer Stoff von David, vor gut 2 Wochen 63 geworden. Meiner Meinung nach verwöhnt er uns die letzten Jahre sehr ordentlich mit Santa Monica, VH1, um nur Beispiele zu nennen. Laut Wikipedia soll in diesem Jahr eine Super-Remaster-Deluxe-Version des 76er Welt-Albums Station To Station erscheinen samt Bonus CD mit dem unter ROJO-Fans beliebten Konzerts im Nassau Colosseum. Selbst die Tracklist existiert dort schon, wenn mir der Hinweis für Fans erlaubt ist. Nehmt es dankbar an!
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"A Reality Tour", das - wenn man dem Aufdruck des Digipacks glauben darf - in Dublin (und zwar 2003) aufgezeichnet wurde, spiegelt einen breiten Ausschnitt des Gesamtwerkes des großen David Bowie wider.

Dabei gibt die Glamrock-Legende ihre alten Hits ebenso zum Besten wie neuere Stücke ihres damals aktuellen Reality-Albums - und zwar mit mehr POWER als "Glam", was mir persönlich wiederum sehr gefällt und entgegenkommt.
Die Tracks hören sich sehr "geerdet" an, stecken voller Energie und Leidenschaft und springen wie ein emotionaler Flächenbrand auf ein begeistertes Publikum über (gut eingefangene, authentische Live-Atmosphäre!).
Somit wird auch der Hörer zuhause (oder wo immer sonst man es sich zu Gemüte führt) ebenfalls begeistert sein!

Die Band spielt sowieso makellos. Zwar weiß ich nicht, ob Bowie & seine Musiker jeden Abend so gut drauf sind, aber an jenem Abend waren sie es mit Sicherheit! Und wenn im Studio nachbearbeitet wurde (was aber ohnehin bei allen Live-Aufnahmen der Fall sein dürfte), dann wurde hierbei tolle Arbeit geleistet. Denn trotz durchgängiger "Sauberkeit" (die Spielweise der Band betreffend), hört sich alles absolut "echt" und ungekünstelt an...
Hinzu kommt noch die für meine Begriffe mehr als üppig bestückte Tracklist, die mit sagenhaften 33 Songs nur so strotzt vor Fülle!
Aber: Jeder einzelne dieser Tracks besticht durch seine ganz eigene Atmosphäre - sehr reiz- und liebevoll gemischt. Da ist den Produzenten wirklich ein Meisterstück gelungen - bravo!

Fazit: "A Reality Tour" wird jene, die einfach gute Live-Scheiben mögen ebenso begeistern können, wie eingesessene Bowie-Fans (zu denen ich mich übrigens nicht unbedingt zählen würde).
Selbst für Neueinsteiger bietet sich dieser Doppel-CD-Live-Mitschnitt nahezu optimal an, da man auf einen Schlag einen sehr breiten Überblick über Jahrzehnte des Bow'schen Musikuniversums in gefälliger Form serviert bekommt.
Auch ich - wie gesagt, bestimmt nicht der größte David-Bowie-Fan auf Erden - habe sofort Gefallen daran finden können.

Ein paar persönliche Anspieltipps zum Schluss:

- REBEL REBEL (das fantastisch eröffnet)
- THE LONIEST GUY (vom damals neuen Reality-Album - wohl mein Lieblingsstück von diesem)
- ASHES TO ASHES (besticht durch seine dichte, hervorragend eingefangene Atmosphäre)
- HEROES (tolle Steigerung, lässig gespielt und trotzdem "groovig" wie eh und je)
- ZIGGY STARDUST (vielleicht die beste Live-Version überhaupt dieses Bowie-Klassikers, ein waschtrockener Rocksong - eben so "trocken" insziniert)

Da meine persönliche Bowie-Sammlung recht lückenhaft ist, kann ich lediglich zum etwas älteren Live-Doppelwerk "On Stage" einen wenigstens indirekten Vergleich anstellen (auch das ist übrigens sehr empfehlenswert). Ich würde nicht sagen, dass "A Reality Tour" besser oder schlechter geworden ist als "On Stage", aber ein großer Vortreil liegt sicher an der wesentlich breiteren Titelauswahl! Dennoch kommt es auch bei "A Reality Tour" nie zu Qualitätsschwankungen oder Disharmonien bezüglich Stimmung oder Sound... Das eine ist halt das ältere Live-Monument ("On Stage") und das andere das aktuelle(re)...
Da Mr. Bowie - nicht zuletzt auch aus gesundheitlichen Gründen, wie man hört - gegenwärtig etwas kürzer getreten ist, was sein Musikerdasein im Glanze der Öffentlichkeit betrifft, sollte man "Brocken" wie diese hier dankbar annehmen und genießen!
Trotz ohne großem Glanz & Glamour (dieses Doppelpack hat sich ja geradezu in die Verkaufsregale "geschlichen") - oder vielleicht mitunter ja auch gerade deshalb - handelt es sich bei "A Reality Tour" um ein sehr ausgeklügeltes, künstlerisch wertvolles Live-Großwerk einer Pop/Rock-Legende!

Also: Zugreifen & genießen Sie ein Stück Musikgeschichte (oder sagen wir besser Auszüge daraus), geschrieben vom wahrlich großen POPTITAN David Bowie!

Eindeutiges Gesamturteil: 5 STERNE!
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am 11. Mai 2011
David Bowies Live-Alben sind einfach immer ein Genuss! "A Reality Tour" spannt einen eindrucksvollen und mitreißenden Bogen über eine jahrzehntelange, einzigartige Karriere. Dabei schließt es die Lücke seit der letzten Live-Produktion "Stage" von 1978. Es sind vor allem die Lieder aus der Zeit ab 1979, bei denen Bowie auf "A Reality Tour" richtig stark ist. Die musikalische Vielfalt ist schier unglaublich und beweist, dass er auch abseits der Charts stets gute und innovative Musik gemacht hat.
Zum Hintergrund: Im Jahre 2003 erschien Bowies Album "Reality" und der 56jährige startete eine lange und sehr erfolgreiche Welttournee. Die Konzerte am 22./23. November 2003 in Dublin wurden aufgezeichnet und später als DVD veröffentlicht. Am 25. Juni 2004 musste die Tournee abgebrochen werden, als Bowie während eines Auftritts in Deutschland eine Herzattacke erlitt. Seitdem ist der Star nahezu vollständig abgetaucht.
Dass die Dublin-Konzerte in 2010 auch als Audio-Version erscheinen, entspringt sicher auch der Not, Bowies Namen präsent zu halten und den einen oder anderen Euro in die Kassen zu spülen. In 2008 erschien bereits "Live Santa Monica 72", ein ursprünglich als Bootleg gehandelter Konzertmitschnitt von 1972, sowie in 2009 die Fernsehproduktion "VH1 Storytellers" von 1999. In gewisser Weise hat hier - anders als bei Elvis - schon zu Lebzeiten die Resteverwertung eines Superstars begonnen.
Dennoch ist das Album "A Reality Tour" ein echter Gewinn. Bowie ist zwar nicht mehr der oft düstere Visionär der 70er Jahre, aber er überzeugt ebenso als souveräner und fürsorglicher Übervater für all Jene, die die Lust am Experiment "Rockmusik" nicht verloren haben.
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am 14. Februar 2016
tatsächlich bin ich leider viel zu spät darauf gekommen, mich mit der Musik von David Bowie zu beschäftigen, nämlich erst jetzt, nach seinem Tod. Na klar kannte man seine Hits, wobei ich die Let's Dance-LP seit Erscheinen besitze (die nicht so schlecht ist, wie sie gemacht wird). Aber was auf dieser Scheibe an Material geboten wird, ist schon phenomenal. Es ist wirklich ein Querschnitt durch sein Schaffen in modernem Gewand. Anders aber als zB bei Bob Dylan, sind die einzelnen Tracks nicht so umarrangiert, daß man die Songs nur noch am Text erkennt, sondern sie kommen dynamisch und ausgewogen zur Geltung, dargeboten von einer perfekt eingespielten Band (Tip: Auftritt bei Jools Holland: "Hello Spaceboy"), die auch Lust hat, mit Bowie zu spielen. Tatsächlich hat es nur China Girl aus den 80ern in die Trackliste geschafft. Aber selbst die Drums and Bass-Nummern (zB Battle for Britain) werden hier sauber gespielt, so daß man die Melodien gut heraushört, wie insgesamt festzuhalten ist, daß der Sound klar und nicht verwaschen daher kommt. Herausragend für mich die richtig coole und erwachsende Version von Heroes, aber auch Sister Midnight, Fame und Slip Away sind grandios, hingegen Fall Dogs Bomb the Moon etwas abfällt zur Studioversion. Ein tolles Live-Album. Schade, daß ich damals nichts mitbekam, als er auf Tournee war..........
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Mit beinahe siebenjähriger Verspätung erschien diese DOCD 2010 als Mitschnitt der "Reality" Tour als Tondokument. Im Unterschied zu der längst erhältlichen DVD Ausgabe finden sich auf der DOCD drei Bonustracks :"Fall Dog Bombs the Moon", "Breaking Glass" und "China Girl". An der Musik gibt es natürlich "wenig zu bemängeln". In 33 Tracks breitet Bowie sein enormes Spektrum/Ouevre aus. Ein zeitgemäßes Arrangement macht auch aus Tracks wie "Loving the Alien" großartige Stücke. Bowie fährt natürlich wie immer keine "Greatest-Hits-Show" auf und darin liegt der Reiz dieses Albums. Neben den zu erwartenden Standards wie "Ashes to Ashes" "Ziggy Stardust" oder "Fame" bestimmen Stücke der Alben "Heathen"und "Reality" die Setliste. Für Überraschungen wie das von "Iggy Pop" auf "The Idiot" mitverfasste und interpretierte "Sister Midnight" ist man zudem dankbar. Die DVD Ausgabe ist natürlich ebenso ein MUSS für den Fan und Sammler.
(Q :"Rocks" März/April 2010 Arnd Kommer)
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am 24. Januar 2010
Bowie musste diese Tour zu einem späteren Zeitpunkt in Deutschland wegen Herzproblemen abbrechen, auf der zugrundeliegenden DVD sieht er allerdings aus wie die lebende Frischzellenkur. Und so klingt auch die Musik.
Ein Überblick über alle Schaffensperioden ist geboten, wer die teilweise klangtechnisch etwas angejahrt klingenden Originalaufnahmen nicht mag, wird mit dieser fulminant von Bowie selbst konzipierten und produzierten CD belohnt, auf der das volle Potential der Songs die "Life on Mars" oder "All the young Dudes" hörbar wird. Gail Ann Dorsey ist am Baß, Garson und Ronson spielen mit, schon diese Namen bürgen für allerhöchste Qualität.
Der Klang ist durchgehend fein und knackig produziert, die Live-Athmosphäre in Irland ist Extraklasse: Da der Meister etwas erkältet ist, bittet er das auch junge Publikum (ohnehin außer Rand und Band) sehr erfolgreiche um Unterstützung. Somit wäre gesagt, daß auch das Menschliche nicht zu kurz kommt.
Bowie ist ein großer, ideenreicher, stilistisch freier und alle prägender Musiker.
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am 23. Februar 2016
Nach dem unerwartetem Tod von David Bowie habe ich mir einige CD's in best of Format gekauft. Letztlich sind sie alle änlich, aber dieses Album hat mir eindeutig am besten gefallen. Denn die Live Aufnahmen sind fantastisch. Bedauerlicherweise bin ich nie in den Genuß einen Live Konzertes von Bowie gekommen aber die Reality Tour hätte ich mir sehr gerne angesehen. Auf You tube kann man sich jede Menge Videos dieser Tour anschauen und ehrlich gesagt hat mir Bowie so am besten gefallen, in jungen Jahren war er doch sehr ausgeflippt und hat zu viele Drogen konsumiert.
Also Album kaufen, rein in die Bose und aufdrehen. Auch wenn das eine oder andere bekannte Lied fehlt sind die Stücke gut sortiert.

Kaufempfehlung: Oh ja!!!
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