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Kundenrezensionen

17
3,4 von 5 Sternen
Open Your Eyes
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:9,49 €
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2000
Nach den zwei fabelhaften Doppel-CD's »Keys To Ascension« war es wirklich ein Antiklimax, »Open Your Eyes« im CD-Spieler zu setzen.
Aber ehrlich gesagt gewinnt dieses Album nach ungefär zehnmaligem Hören. Nehmen Sie es nur nicht als mehr als das, was es ist: einfach Yes von der mehr simplistischen und halbkommerziellen Seite der Band. Ein Rock-Album.
Einer der besten Songs auf »Open Your Eyes« ist die Ballade »From The Balcony«, die der Stil vom Anderson Bruford Wakeman Howe-Album berührt. Eine andere gute Ballade ist die halbwegs symphonische »Universal Garden«, die nahezu Yes'isch klingt.
Der ohrenschleicherische Titelsong und das Eröffnungsnummer sind beide ganz gute Rock-Songs - sie sind nun Mal ein Bißchen mehr simpel als wir Yes-Fans es gewohnt sind von der Band.
»Open Your Eyes« schließt mit einer Art Sound-Collage ab. Anders. Aber eigentlich ganz interessant und gut, sobald Sie sich daran gewöhnen.
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am 23. Juli 2014
"Open Your Eyes" gefiel mir beim ersten Hören schon sehr gut... mehrere Durchläufe verstärkten diesen Eindruck. Würde sagen, es dauert ein wenig, bis es sich ganz erschließt. Das ganze klingt zwar für Yes-Verhältnisse etwas rauh, aber die Songs, die Arrangements und die gesamte Produktion überzeugen mich voll und ganz. Gerne wird bemängelt, dass dieses Album als Squire-Sherwood-Projekt geplant war. Kann diese Kritik nicht wirklich nachvollziehen... "90125" entstand ja mehr oder weniger ohne Anderson und Kaye. In erster Linie war es ein Rabin-Projekt und ein absolut tolles Album, wobei "Owner..." längst nicht der beste Song war. Über "Open Your Eyes" ist das wesentliche hier schon gesagt.
Ich habe die letzten Tage dieses oft kritisierte Album umso mehr schätzen gelernt, nachdem ich nun "Heaven & Earth" mehrfach gehört habe. Damit ist leider in dieser späten Phase (vielleicht das letzte Studioalbum?) der Tiefpunkt erreicht... schade...
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Typisch für Yes ist ja seit Ende der Rabin-Phase, das man dauernd sich auf neue Musiker und, leider, leider, auch auf einen neuen Stil einstellen muss.
So auch hier...
Nach den Keys Alben mit halbwegs guten Studiotrax ist Wakeman schon wieder Geschichte und der für mich unerträgliche Billy Sherwood wird Mitglied (als Rhythmusgitarrist und Keyboarder).

Irgendwie zündet diese CD nicht wirklich, gute Ideen sind dabei, dafür keine langen Nummern, aber fast alles eher belanglos und kurz vor dem Pop der Rabin-Phase. Also dieser amerikanische, (zu) glatt polierte Radiopop.
Der letzte Track ist laut laut Cover 5 Minuten lang, läuft aber 23 Minuten mit esotherischem Gedudel. War das nötig??

Schon eher eine Enttäuschung was die gestandenen Musiker da abliefern.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2011
Das Problem von Yes ist, dass der, der sie kennt, sie wohl immer und stets an ihren Alben aus den 70gern messen wird. Bei genauer Betrachtung ist das aber weniger ein Problem der Band, weil die gibt es immer noch, denn ein Problem des Zuhörers, der immer mit einer Erwartungshaltung an ein neues Album geht und dann so enge Kriterien anlegt, dass die Ohren verschlossen vor allem anderen sind. Ich gebe zu, dass es schwierig ist, ein Yes-Album ohne Erwartungshaltung zu hören. Doch gelingt dies eines Tages (ich gebe zu, ich hatte unter ähnlichen Problemen zu leiden, wie viele, die OYE verreißen), könnte man durchaus überrascht die Ohren spitzen und den Mund aufreißen oder in Anlehnung an den Albumtitel auch andersrum.

Open Your Eyes ist nämlich etwas ganz ganz feines! Das ganze ist reichlich komplex, sehr aufwendig arrangiert und voll mit wunderbaren Melodien. Hier wird zeitgemäß musiziert und das auf absolut hohem Niveau. Ja, der Anspruch wird am Ende doch erfüllt. Ein zweites Tales oder Close to zu erwarten, ist ein falscher Fehler, weil das wird es nicht geben, weil das nicht geht und seitens der Band auch nicht "gehen will". Einfach mal auf "null" schalten und zuhören. "From the balcony" erklärt all dies eigentlich recht gut. Yes haben mit Open Your Eyes zurück zur Substanz gefunden, die man eigentlich schon längst verloren glaubte. Schade, dass sie so wenig Zuhörer gefunden haben ...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Open Your Eyes ist vielleicht DAS unterbewerteste Album von Yes. Den Anhängern der klassischen Yes-Phase in den 70ern, ist es nicht progressiv genug. Doch "progressiv" ist ein relativer Begriff und meint doch schon mal gar nicht, dass eine Band im Jahr 1997 so klingen muss, wie gut 20 Jahre zuvor. Progressiv heißt, nach vorne blicken. Und das tun Yes mit Open Your Eyes wieder.
Sicher, die Form der Kompositionen ist vergleichsweise einfach für Yes-Verhältnisse. Aber die Faszination steckt zunächst mal im Detail. Liebevoll arrangiert sind die Songs. Einzig Love Shine und Somehow,Someday sind etwas schlampig aufgenommen, was sehr, sehr selten vorkommt bei Yes. Der überwiegende Teil der Musik aber besticht durch knifflige Arrangements, die langsam ihre Schönheit und Tiefe entfalten.
Faszinierend ist aber auch die Stilvielfalt. New State Of Mind klingt, als ob Yes nebenbei den Funk-Rock erfunden hätten, auf ihre ganz eigene Art. Fortune Seller hat einen mitreißenden Gospel-Touch, Man In The Moon ist fast schon ein groovendes Motown-Stock. In Wonderworld gibt es gar Krautrock-Assoziationen. Universial Garden ist ein exotisches Mini-Epos. Und der Titelsong rockt mit Swing.
Alles neu, und trotzdem alles Yes pur. Wer jetzt meint, die Band würde sich bewährten Stilen anbiedern, muss sich eines Besseren belehren lassen. Yes absorbieren hier Stile in ihren ganz eigenen Kosmos.
Open Your Eyes ist übrigens hauptsächlich das Werk von Bassist, Background-Sänger und Yes-Seele Chris Squire und dem damaligen hoch talentierten Neuzugang Billy Sherwood, zweite Gitarre neben Steve Howe, Keyboards, Backing Vocals. Eigentlich sollte daraus ein eigenes Projekt der beiden werden. Steve Howe und Sänger Jon Anderson steuerten zwar noch genug eigene Ideen bei, sind aber diesmal nicht so einflussreich.
Egal, Open Your Eyes macht sehr viel Spaß. Yes ist die Band, die fast immer nach vorne blickt, die Band des Perpetual Change, wie einer ihrer frühen Songs heißt. OYE gehört zwar nicht zu den allerbesten Album, ist aber ein feines Steinchen im großen Puzzle dieser wunder-vollen Band - im Yes-Kosmos wären es vier Sterne, hier aber gibt's fünf, weil OYE das verglichen mit vielen anderen Alben von allen möglichen Musikern und Bands, die hier fünf davon bekommen, durchaus verdient.
Übrigens, ebenfalls 1997 veröffentlichten Yes Keys To Ascension (aufgenommen kurz vor Open Your Eyes), das dann doch ein Retro-Album ist, aber was für eins. Keys ist der einzig echte Blick zurück, den Yes sich je gönnten, klingt aber frisch und gar nicht angestaubt. Zweimal Yes in 1997, zwei verschiedene Versionen, zwei neue Sterne im Yes-Universum.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Oktober 2003
Na also bitte!! Diese Platte ist ein prima Aufsteller und verdient Aufmerksamkeit. Es stimmt, dass es eher Pop-Songs sind. Aber sie klingen frisch und lebendig. Man fühlt den Spass, die die Musiker beim Aufnehmen hatten. Eben halt keine langfädigen Schnörkel-Symphonien, sondern mal was anderes.
Ich bin froh, dass sich YES nicht selbst kopieren, sondern verschiedene Arten von Alben machen. Dies erfordert halt auch etwas Offenheit vom Hörer, was offenbar (wenn man die Kritiken hier liest) schwer fällt. YES geben übrigens zu, dass die Texte auf dem Album teilweise NONSENS sind (so: "man in the moon"), das macht dem SINN des Albums aber keineswegs Abbruch, im Gegenteil.
Das Anhören ist aufregend, witzig, tiefgründig, nachdenklich und peppig, wie gesagt: ein Aufsteller für jeden, der guten Rocksound mag. Ich möchte die Scheibe jedenfalls nicht in meiner Sammlung missen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2012
Rock-Klassiker der Prog-Götter um "Steve Howe", "Jon Anderson", "Chris Squire", "Alan White" und Gitarren/Keyboard-Neuzugang "Billy Sherwood" von 1997 im typisch kreativ/kraftvollen Yes-Sound. Fantastisch die vier rockorientierten Hämmer "New state of mind", der Titeltrack "Open your eyes", "Man in the moon" und "The Solution", die dem Yes-Sound-Universum eine neue Dimension erschliessen. Die Scheibe zeichnet sich durch anspruchsvoll arrangierte Songs mit einer Stilvielfalt aus, die beim mehrmaligen Hören ihre Schönheit und Tiefe entfalten. Stellvertretend sei hier die Album-Übernummer "Fortune seller" gennannt, die absolut keine Wünsche offenlässt, und eine "Song-Perle" im fantastischen Yes-Universum darstellt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juli 2006
... an die Alben der 70- und 80iger Jahre, auch wenn schon über 30 Jahre dazwischenliegen. Wenngleich auch das Niveau von z. B. Yessongs nicht wirklich erreicht werden konnte, hebt es sich trotzdem von anderen Machwerken der 90iern ab. Der Abgang von R. Wakeman läßt sich eben nicht leicht verkraften. Trotz der anderen teilweise recht schlechten Rezessionen, hörte ich mir die CD vorurteilfrei an und war positiv überrascht. Ich bereue diesen Kauf nicht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Dezember 2000
Diese Scheibe bleibt deutlich hinter anderen zurück. Alles klingt nervös, als wolle man unbedingt eine wie sonst üblich tolle Scheibe liefern, doch es klappt nicht. Liegt es vielleicht an der Umbesetzung? Selbst "From the balcony" eine der üblichen schönen Jon Anderson-Balladen klingt wenig einfallsreich. Nur drei Sterne. Schade.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2000
Reunion hin oder her: "Open Your Eyes" braucht kein Mensch. Sinnentleertes Pop-Gedudel mit teilweise erschreckend miesen Texten ist einfach mindestens drei Sterne unter dem Standard einer Band, die mal Göttergaben wie "Going For The One" geschaffen hat. Zum Glück war der darauffolgende Longplayer "The Ladder" wieder richtig klasse!
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