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am 14. Juni 2003
Als Mensch, der nicht gern Dinge als "Lieblings"-irgendwas bezeichnen, komme ich bei diesem Album und allgemein bei dieser Band ernsthaft ins Schwanken. Eins steht jedoch fest: Selten war ich so froh, Geld für etwas ausgegeben zu haben wie für diese CD. Und selten habe ich den Wunsch verspürt, dieselbe CD nochmal zu kaufen, nur um die Genies zu unterstüzten, die sowas produzieren.
Das letzte Mal hatte ich solche Gefühle bei Dream Theater's Meisterwerk "Scenes from a Memory".
Doch zur Musik: Sie ist nicht leicht zugänglich, das sag ich gleich. Doch wer sich die Zeit nimmt, das Album 4-5 mal anzuhören, wird belohnt mit einer emotionalen Reise, die nicht leicht zu überbieten ist.
Ich möchte versuchen, die sanglichen Fähigkeiten von Daniel Gildenlöw zu loben. Er bringt es wie kein zweiter fertig, Stimmungen wie Wut, Trauer, Verzweiflung und Liebe so ehrlich und echt rüberzubringen, dass man deutlich merkt, wie sehr dieses Album mit Herzblut geschrieben ist.
Musikalisch findet man viele typische PoS-Elemente, wie zum Beispiel das Nachsingen von komplizierten Keyboardlinien. Diese vielen Elemente erscheinen alle unglaublich frisch und unkopiert (man möge mich korrigieren, wenn PoS in ihrem Stil deutliche Anleihen bei anderen Bands gemacht haben).
Nachdem erstmal die anfängliche Hürde des nichts-damit-anfangen-Könnens überwunden ist, beginnt eine Entdeckungsreise. Hier wird ein neues Riff entdeckt, das vorher gar nicht dagewesen zu sein schien, dort wird eine zweite Stimme bemerkt und lieben gelernt. Hat das Album erst seine ganzen Geheimnisse und verwinkelten Bestandteile offenbart, möchte man nicht mehr davon lassen.
Und wer dann noch die Lyrics zur Hand nimmt, wird mit einer weiteren Dimension belohnt. Selbst nachdem ich Rope Ends musikalisch schon in und auswendig kannte, hat es mir beim Lesen des Textes fast die Tränen in die Augen getrieben. Seitdem kann ich dieses Stück nur noch bewundern.
Selbst preislich ist diese CD ein Wunder: Es gibt so viele hingekasperte CDs für 15-20 Euro auf dem Markt, dass es unglaublich ist, dieses Album so günstig zu bekommen. Ach ja, und wenn Sie schon beim Kaufen sind, nehmen Sie auch gleich die PoS Alben "The Perfect Element Part I" und "One Hour by the Concrete Lake" mit, es lohnt sich!
Pain of Salvation sind zu einem wichtigen Bestandteil meines musikalischen Lebens geworden und wenn ich nur eine Person davon überzeugen kann, mal reinzuhören, kann ich als glücklicher Mensch sterben :)
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am 1. Mai 2004
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Das ist es also. Mein erstes Zusammentreffen mit den Kritikerlieblingen von Pain of Salvation. Mittlerweile etwas sensibilisiert ob der übermäßigen Lobhudelei vieler Progressive-Rock-Fans über ihre ganz speziellen Lieblingsalben der jeweiligen Lieblingsbands, wurde bisher alles, was aus Richtung schwadronierender PoS-Fans kam, mit resignierendem Abwinken quittiert: "progressives Metall wie es sein sollte"..."perfekte Symbiose von Technik und Gefühl"... Schon klar. Tausendmal gehört. Mal ehrlich. Viele Prog- und Konzeptalben heischen zwar nach Größe, doch die echte Magie verliert sich meist in technischer Überambitioniertheit. Nun lege ich also "Remedy Lane" in den CD-Player, die Ohren auf "äußerst kritisch bewerten" eingestellt.
Gleich zu Beginn versetzt mich Sänger Daniel Gildenlöw in ein kleines Appartement in Budapest, wo er ein erstes, sexuelles Zusammentreffen zweier, nun ja, Kinder ("she's twelve, i'm only ten") besingt. Ähem. Die brav-christliche Erziehung lässt mich die Situation automatisch als Symbolik für den Geisteszustand der Protagonisten erkennen. Uff! Wer fühlt sich nicht mal hin und wieder an die kindliche Naivität erinnert. Die Musik klingt auf jeden Fall nach Marillion, mutiert aber fix zur choral unterstützten Bombast-Introduktion. Da nimmt jemand den Mund ganz schön voll..
Es folgt "Ending Theme". Eine einfach strukturierte Melancholie-Hymne, die atmosphärisch dicht Gildenlöws (oder eben die des männlichen Hauptdarstellers in "Remedy Lane") Rekapitulation und Verarbeitung des eben im Intro Geschehenen thematisiert. Das gelingt den PoS-Mannen textlich wie musikalisch äußert ansprechend und kitschfrei, auch wenn's sich am Ende doch nach Anathema anhört. Gut geklaut ist halb gewonnen.
Gleich darauf das erste Aha-Erlebnis: "Fandango". Sofort fühle ich mich von der Basslinie und dem Danny-Careyschen Drumpart angesprochen. Als dann noch - zur dadaistisch anmutenden Piano-Hookline - Gildenlöws abgestimmter Stakkatogesang seinen Lauf nimmt und das ganze nach mehreren coolen Breaks in einer einzigen Stimmenharmonie mündet, bin ich fasziniert. Frisch, vertrackt, auf dem Punkt und nicht zu lang.. ein großartiges Stück Musik.
"A Trace of Blood" lässt mich im Anschluss darauf kaum Luft holen. Dieser treibende Rhythmus, dieser Klavierpart. Aber hier beeindruckt mich zum ersten mal vor allem eines: Gildenlöws variabler Gesang. Das fängt an mit der exzentrischen Coolness eines David Bowie, geht über Anleihen beim Stimmengott Mike Patton, Fish eben, dann wieder Geoff Tate und zieht sich sogar bis zum tiefen Wehklagen eines Tom Waits (!). Wau. Das ganze Stück ist mit seinen acht Minuten Stimmungs- und Tempiwechsel sowie der traurigen aber klug getexteten Mann-verliert-Frau-und-Kind-bei-der-Geburt Thematik ebenfalls progressiver Rock erster Güte und bekommt daher die Höchstnote. Klasse! Mal sehen wie's weitergeht..
Mit "This Heart of Mine (I Pledge)" sinkt mein Stimmungs- bzw. Wertungsbarometer wieder beträchtlich. "Why do Burt(s) suddenly appear..?" Diese "Ick-weck-dir-morgens-mit-ner-Tasse-warmer-Milch"-Bonbon-Atmosphäre hätte selbst Mr. Bacharach nicht schnulziger hinbekommen. Dennoch ist auch hier eine musikalische Klasse gegenwärtig, die man nur schwer schlechtreden kann. Geschmackssache der Track.
Ich lese "Undertow" auf der Tracklist und denke sofort an Tool. Musikalisch handelt es sich hierbei aber um eine sich wiederholende, melancholische Grundmelodie, die sich - anfangs nur von Gildenlöws Flüstern und Akkustikklampfe taxiert - bis zum, beinahe ekstatisch-geschrieenen, Finale steigert. Danny Cavanagh lässt grüßen. Anathema die Zweite.
Was jetzt kommt, ist, kurz gesagt, genial. "Rope Ends" entführt den Hörer in ein Badezimmer, in dem eine resignierende junge Frau versucht, sich mit erhängen das Leben zu nehmen, aber dank mangelnder Willens- (und Seil-)stärke letztendlich scheitert. Textlich wie musikalisch ist dieses Lied der absolute Brecher und erinnert mich stark an Fates Warning. Perfekte Leistung an sämtlichen Instrumenten samt Gildenlöw am Mic. Die musikalische Stimmung passt zur Geschichte, die Songstruktur ist vertrackt aber nicht undurchschaubar, die Melodien sind großartig und die Lyrics erstklassig. Ein Track für die Ewigkeit. Wieder ziehe ich meinen Hut vor den Skandinaviern. Absoluter Hörtipp und (bis jetzt) klares Highlight des Albums.
Da mir gerade auffällt, dass diese Rezension schweinelang wird, wenn ich so weitermache, fasse ich mich bei den folgenden Stücken etwas kürzer. "Chain Sling" entwickelt dank seiner treibenden Rhythmik und der zwölfsaitigen Gitarre eine exotisch-rockende, fast tanzbare Dynamik, die zum Mitklatschen anregt. Gelungener Stilwandel. "Dryad of the Woods" klingt etwas nach Vorführabend in der Gitarrenschule, hört gerade dann auf, wenn's interesant wird und ist - meiner Meinung nach - völlig entbehrlich. Bei "Remedy Lane" schraubt man das Blade-Runner-Soundtrack-Plugin von Vangelis auf's Keyboard und intoniert noch mal die Melodien von "Ending Theme" und "Rope Ends". Klingt schön, tut keinem weh und ist so sinnlos wie ein Kropf. Ich befinde mich nun eindeutig am schwächsten Punkt der Platte. Mit "Waking every God" geht's wieder ein wenig bergauf. Im direkten Vergleich mit dem ähnlich aufgebauten "A Trace of Blood" zieht es aber klar den Kürzeren. "Second Love" bestätigt das Klischee, auf jedem noch so guten Progalbum müsse ein kitschiger Ausrutscher im Radioformat sein. Es scheint fast, als ginge den Gepainigten allmählich die Luft aus.
Falsch gedacht. Mit "Beyond the Pale" reissen's die Schweden wieder komplett raus: Knapp zehn Minuten führt man hier sämtliche Erzählstränge der einzelnen Tracks zum resümierenden Finale zusammen und erinnert daran, dass es sich bei "Remedy Lane" ja um ein Konzeptalbum handelt: "Budapest you're burning me". Auch dieses Stück ist wieder derart genial strukturiert, voll von großartigen Melodien und technisch wie musikalisch so anspruchsvoll, dass ich nun, nachdem das Album nach etwa 68 Minuten vorbei ist, endgültig die Faszination und Begeisterung der vielen Fans verstehen kann.
Trotz dem ein oder anderen Ideenraub und Ausrutscher ist „Remedy Lane" wirklich hochinteressantes Kopfkino, das zusammen mit guten Kopfhörern und dem richtigen Ambiente die Magie einer sensationellen Platte nicht nur (wie so manch anderes hochgelobtes Progalbum) imitiert, sondern einfängt und stellenweise sogar versprüht. Sehr empfehlenswert das Teil!
(Anspieltipps: "Fandango"; "A Trace of Blood", "Rope Ends")
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am 6. September 2007
Das erste mal stiess ich auf P.O.S., als ich nichtsahnend bei MySpace surfte und ein Mitglied als Lieblingssong "Rope Ends" online hatte.
Als alter ProgFan (Psychotic Waltz, Fates Warning, Dream Theater etc.) war ich sofoert begeistert und stellte fest, dass das kein aktueller Song
ist sondern das dazugehörige Album bereits 2002 erschien.
Ich stöberte nach etwas aktuellerem und stiess natürlich auf das Album "Scarsick", das von Beginn an völlig anders - aber nicht schlecht - klang.
Ich hörte Scarsick ein paar Wochen lang, wollte dann mehr und kam auf Remedy Lane zurück.....

Bei den ersten Durchgängen kristallisierten sich einige Lieder heraus, für die ich mich musikalisch sofort begeisterte. Das waren
'Ending Theme', "Undertow", "Rope Ends" und "Beyond the Pale". Zu den übrigen Liedern hatte ich zunächst nicht sofort einen Draht und ich ertappte
mich bei jedem Hören dabei, dass ich bestimmte Lieder übersprang, um zu meinen Favouriten zu gelangen.
Ich beschäftige mich aber bald mit den Texten ALLER Lieder und stellte fest, dass die Texte eher trauriger und melancholischer Natur sind und dass
Sie irgendwie zusammengehöre zu scheinen. Um besser zu verstehen, las ich im Internet weiter und erfuhr, dass Daniel Gildenlöw in diesem Album die
Tragödie einer Fehlgeburt verarbeitete, die er zusammen mit seiner Lebensgefährtin schmerzlich erfuhr.

Jetzt gingen mir die Augen auf: Es ist ein Konzeptalbum! Ich konzentrierte mich weiter auf die Texte und die ganze Geschichte erschloss sich mir
nach und nach. Mit jedem weiteren Hören wurde alles viel klarer und jetzt drangen auch die zuvor 'schwierigeren' Lieder zu mir durch.
Jeder Song beschreibt einen Abschnitt des Lebens der beiden Liebenden, wie sie sich kennenlernten, sich näher kamen und dann die Frucht Ihrer
Beziehung nicht das Licht der Welt erblicken durfte (Trace of Blood, "...see the colours of a miracle Fade and turn to grey").
Dann die Liebeserklärung von Ihm, um wieder zu Ihr zu finden (This Heart Of Mine), Ihr verzweifelter Versuch, sich aufgrund der Aussichtslosigkeit
das Leben zu nehmen (Undertow + Rope Ends), die anwachsende Distanz der beiden zueinander (Chain Sling) etc. etc. - um am Ende festzustellen, dass man manchmal mehr Mensch ist, als man es eigentlich möchte.

Ich erkannte, wie durchdacht und perfekt arrangiert jeder einzelne Song ist, wie sich die verschiedenen Stimmungen in den Liedern wieder spiegeln, weil
Mr. Gildenlöw es offensichtlich perfekt versteht, sein Gemüt in Texten auzudrücken und dies dann auch noch in einer wunderbaren Symbiose mit der
Musik und seinem Gesang darzulegen. Ich war noch viel begeisterter und kam nicht mehr von diesem Album los!

Was soll ich sagen? Das Album befindet sich schon seit ca. 3 Monaten in meinem Auto-CD-Player und ich höre es jeden Tag über den MP3-Player auf
dem Weg zur Arbeit. Es wird nicht langweilig - im Gegenteil: Jede Woche war es ein anderes Lied, für das ich mich am meisten begeistere aber
wichtig ist, dass ich inzwischen zu ALLEN gefunden habe. Jedes mal, wenn ich dachte, ich sollte auch mal wieder was anderes hören, kehrte ich
nach 3-4 Liedern wieder zu "Remedy Lane" zurück. Manche Musikpassagen treiben mir die Gänsehaut auf die Oberfläche und bestimmte Gesangspassagen
wg. der Thematik und der stimmungsvollen Umsetzung sogar die Tränen in die Augen - ich bin gespannt, wie lange das noch so geht.

Fazit: Ich kann das Album mit jeder Faser meines Körpers empfehlen. Prog-Fans sowie Gefühlsduseler :) und Freunde der Lebensphilosophie
kommen hier voll auf Ihre Kosten.

D. Gildenlöw hat die Stücke perfekt arrangiert und legt einen völlig eigenen Stil an den Tag (ich kenne allersings erst 2 Alben :). Sein Gesang umfasst ein erstaunliches Spektrum und er versteht es, die verscheidenen Oktaven seiner Stimme richtig einzusetzen, um die jeweilige Stimmung zu untersreichen - ein Ausnahmetalent!

Tipp: Dieses Album braucht Zeit, um verstanden zu werden. Man sollte sich die Zeit aber nehmen - es lohnt sich !

KAUFEN !
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am 3. Mai 2002
Meine "Vor-Schreiber" haben fachlich, sachlich bereits alles geschrieben. Ich möchte nur für alle Prog- und Musik-Liebhaber anmerken, dass Remedy Lane eines der besten Alben aller Zeiten darstellt.
Viele werden sich anfangs etwas schwer mit dem Material tun, doch nehmt euch die Zeit und ihr werdet infiziert.
Die Genialität ist schon fast beängstigend. D. Gildenlöw schüttelt sich fast mühelos Klassiker aus dem Ärmel und keiner scheint es wahrzunehmen!
Perfekt ist der richtige Titel für dieses Meisterwerk.
Anspruchsvoll jedoch nachvollziehbar, hart und doch schrecklich zerbrechlich.
Eine CD voller Tiefgang und Einzigartigkeit. Sie bereichert das Leben und füttert die eigene Seele...
Danke!
Carsten Klein
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am 19. September 2007
Die Suche nach sich selbst ist oft die Suche nach einem Bedürfnis; einem inneren Drang, der befriedigt werden muss. Doch um zu erkennen, worin dieser Drang besteht, bedarf es oft einer langen und schwierigen Reise durch Situationen, Momente, Gefühle und das eigene Seelenleben. Eine solche Reise ist "Remedy Lane" (engl.: Straße der Erinnerung).
Das von vielen als Pain of Salvations Meisterwerk bezeichnete Album handelt von der Suche eines Mannes nach sich selbst und stellt eine gedankliche Reise durch Stationen seines Lebens dar. Der Hörer lacht, lebt und leidet mit dem Protagonisten dieses Konzeptalbums und bekommt dank der hervorragenden, tiefgründigen Texte von Frontmann Daniel Gildenlöw einen tiefen Einblick in dessen Seelenleben. Frühreife, Sex, Selbstmord, Betrug, Fehlgeburt und Trennung sind nur einige der Themen, mit denen der Hörer auf der "Remedy Lane" konfrontiert wird. Dementsprechend fällt das Album sehr abwechslungsreich aus: Momente des Glücks finden sich in Songs wie "This Heart of Mine" oder "Dryad of the Woods", während "Undertow" oder "A Trace of Blood" zum düstersten gehören, was die Schweden jemals geschrieben haben. Eine nachdenkliche, melancholische Grundatmosphäre durchzieht dabei das ganze Album und einzelne Melodien tauchen - wie bei vielen Konzeptalben üblich - immer wieder auf. Die Musik ist komplex, aber einprägsam; einzelne Melodien wird man sofort im Kopf behalten.

"Remedy Lane" ist, wie alle Alben von Pain of Salvation, eine Scheibe, mit der man sich beschäftigen sollte. Als Konzeptalbum entfalten die Songs - obwohl sie auch für sich alleine stehen können - erst im Kontext ihre volle Wirkung, und die hervorragenden Lyrics sind hier ein wesentlicher Bestandteil. Text und Musik bilden hier eine untrennbare Einheit in selten erreichter Perfektion. Und auch die einzelnen Bandmitglieder zeigen sich in bester Form; allen voran natürlich Frontmann Daniel Gildenlöw, der wohl als einer der besten Sänger im Prog-Bereich angesehen werden kann.
Reine "Metal"-Fans sollten aber vorsichtig sein: Remedy Lane ist definitiv kein Album zum Headbangen, sondern eines zum Zuhören und Mitfühlen. Wer aber bereit ist, sich Musik und Text voll zu widmen und auf sich wirken zu lassen, und wer sich nicht scheut, in die Tiefen der menschlichen Seele hinab zu steigen, der liegt mit diesem - in meinen Augen besten - Output der Schweden goldrichtig. Höchstpunktzahl.
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TOP 500 REZENSENTam 4. November 2006
Wie ist es eigentlich möglich, dass innerhalb eines viertel Jahres 3 absolute Hammeralben veröffentlicht werden? Zuerst DIMENSION ZERO mit "Silent Night Fever", hier nun PAIN OF SALVATION mit "Remedy Lane" und in naher Zukunft werden uns noch RAM-ZET mit "Escape" erwarten. Auf der DREAM THEATER Tour habe ich leider die Schweden um Haares Breite verpasst, doch hätten sich sicherlich meine Erwartungen bestätigt, nämlich dass PAIN OF SALVATION die beste Progressive Metal Band der Welt sind. Ihr aktuelles Album "Remedy Lane" beweist dies erneut, denn auch ihr letzter Release "The Perfect Element Pt.1" ist jetzt schon ein Klassiker! Mit ihrem aktuellen Output zeigen Daniel Gildenlöw und seine Jungs, dass man sehr gut tiefe Gefühle und Musik umsetzen kann und zudem dies noch perfekt mit progressiven Strukturen versehen kann.

Nicht einmal anderthalb Jahre ist es nun her seitdem PAIN OF SALVATION ihr letztes Album veröffentlicht haben und nun haben sie erneut ein progressives Meisterwerk in die Massen geworfen, welches wieder einmal tief in die Seele von Mastermind Daniel blicken lässt. Schon beim Opener "Of two Beginnings" wird deutlich, dass uns hier keine Schonkost geboten wird, sondern vielmehr wohl durchdachte und exakt konstruierte Songs mit viel Herz und Seele. Doch schon nach diesem sowohl bombastischen als auch abwechslungsreichen Intro geht es mit ruhigeren Klängen weiter und das erste Kapitel beginnt mit "Ending Theme". Es wird schnell klar, dass PAIN OF SALVATION mittlerweile einen unverkennbaren Stil sich angeeignet haben, was u.a auch Daniel's Gesang zu verdanken ist. Und auch schon bei "Ending Theme" wird dem geneigten Ohr deutlich, dass uns eben dieser einiges zu erzählen hat aus seinem Leben. Nahtlos geht es sehr geheimnisvoll mit "Fandango" weiter, doch dauert es nicht lange, bis wieder die gewohnte warme Atmosphäre einkehrt, welche auch deutlich vertraulicher wirkt, wobei eben diese geheimnisvolle Art dennoch sehr interessant klingt.

Mit dem 8 minütigen "A Trace of Blood" folgt dann der würdige Nachfolger zu "Ashes" vom "The perfect Element Pt.1" Album. Vor allem die Texte sind hier auch sehr traurig, was perfekt in Musik und Gesang umgesetzt wurde. Wenn ich den Text hierzu richtig interpretiere geht es um die Tragödie einer Fehlgeburt und das traurige Gefühl der Ohnmacht, das man dabei spürt. Das genaue Gegenteil ist hingegen bei "This Heart of mine (I pledge)" der Fall, da es sich hier um einen astreinen Lovesong handelt. Ich denke mal, wenn man den seiner Freundin vorspielt, dass sie ihm sofort vor Rührung um den Hals fällt, sofern sie natürlich Englisch verstehen sollte.

Das 2te Kapitel wird mit dem sehr gefühlvollen "Undertow" (hat überhaupt nichts mit TOOL oder der gleichnamigen Band gemeinsam!), dessen Spannung sich im Laufe des Songs immer weiter zuspitzt, um dann gegen Ende seinen Höhepunkt zu finden - ein wahnsinniger Spannungsbogen! Bei "Rope Ends" ist wieder Hookline-Time angesagt, da hier eine gewaltige düstere Gänsehautatmosphäre herrscht, versehen mit genialen Ohrwurmmelodien. Auch hier, wie schon bei "A Trace of Blood" ist der Text sehr traurig. Er handelt von einer jungen Mutter mit 2 Kindern, die Selbstmord begehen möchte, während ihre Kinder schlafen, da sie ihre Situation ausweglos sieht, doch lest lieber selbst. Nach dem abwechslungsreichen "Chain Sling" geht es mit dem klassisch angehauchten Instrumental "Dryad of the Woods" weiter. Der dazu im Booklet abgedruckte Text passt dabei perfekt zur Musik.

Das dritte Kapitel wird mit dem Titelsong und weiteren Instrumental "Remedy Lane" eröffnet, wobei man hier viel Wert auf moderne Klänge gesetzt hat und nochmal die Refrain Melodien von "Ending Theme" und "Rope Ends" aufgreift und somit die Gemeinsamkeiten des Gesamtkonzeptes verdeutlicht. Doch nach all der Trauer und Depression muss auch mal ein wenig Hoffnung versprüht werden, was nun mit "Waking every God" zur genüge getan wird. Zwar wird die Hoffnung erst ab der Hälfte des Songs deutlich, aber besser spät als nie, hehehe.

"Second Love" ist wieder ein romantischer aber auch trauriger Lovesong, der aber dennoch eine gewaltige Atmosphäre aufbaut. Beendet wird "Remedy Lane" durch das fast 10 minütige "Beyond the Pale" - das ist ja schon fast Tradition bei PAIN OF SALVATION, mit überlangen Songs ihre Alben zu beenden. Zwar beginnt das Stück zunächst sehr zäh, doch entwickelt es sich dann doch noch sehr kraftvoll und atmosphärisch. Abwechslung ist hier an oberster Rangordnung, was natürlich auch das Wechselspiel der Gefühle innerhalb der Lyrics betrifft. PAIN OF SALVATION haben es wieder einmal geschafft sich zu übertreffen und haben einen würdigen Nachfolger zum "The perfect Element Pt.1"-Album geschaffen! Sowohl musikalisch als auch lyrisch hat man sich deutlich weiterentwickelt, ohne dabei darauf zu verzichten, seiner Linie treu zu bleiben oder sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Man hat hier merklich viel gewagt / riskiert, um dadurch das Maximum zu erreichen.

Mich würde wirklich brennend interessieren, ob dies auch wirklich alles autobiografisch von Daniel Gildenlöw verfasst wurde, da alle Texte auf "Remedy Lane" auf Ungarn speziell Budapest und auch Schweden bezogen wurden, wobei dies Lebensaufenthaltsorte von ihm waren. Eigentlich wäre dies auch die einzige Erklärung, weshalb die Texte so wunderbar zur Musik passt und diese die Gefühle perfekt widerspiegeln. Unterm Strich haben PAIN OF SALVATION mit ihrem mittlerweile 4ten Album "Remedy Lane" ein weiteres geniales Meisterwerk abgeliefert, dass die Götter DREAM THEATER mächtig in's Wanken bringt. Wer die Schweden immer noch nicht kennen sollte, vor allem nicht nach der Tour mit den oben genannten Proggies, sollte sich unbedingt ihr neustes Album "Remedy Lane" zulegen, wobei auch die anderen 3 Alben mehr als nur empfehlenswert sind. Abschließen möchte ich mit den Worten: Hier heißt es nicht kleckern sondern klotzen, was für euch eindeutig nur eines bedeuten kann: Kaufen!
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am 24. März 2004
Ich denke man kann ohne Übertreibung behaupten, dass Pain of Salvation im Allgemeinen und dieses Album insbesondere die nächste Stufe der musikalischen Evolution markieren.
Seit seligen "Scenes from a memory" und "Images & words" - Dream Theater - Zeiten hab ich zusammen mit "The perfect element" kein Album einer Band mehr gehört, deren Tiefgründigkeit eine nahezu unerschöpfliche Quelle musikalischer Kongenialität darstellt und das mich gleichzeitg auf emotionaler Ebene noch so bewegt, ja geradezu packt, durch einen abgefahrenen Gefühlstrip jagt und mich völlig zur Genialität konvertiert wieder freilässt. Bezeichnend ist zudem, dass wiederum ein Konzeptalbum zum Thema Liebe die Musikwelt revolutioniert.
Es ist schon fast töricht, zu versuchen mit Worten zu beschreiben, was diese Musik eigentlich ausmacht. Dennoch werde ich es mal versuchen:
Der Grat zwischen Gefrickel und Anspruch ist so schmal, das selbst Dream Theater schon damit gescheitert sind, technische Genialität und melodischer Anspruch zu einem harmonierenden Ganzen zu verbinden, wie teilweise ihr letztes Album auch belegte.
Pain of Salvation gelingt dies hingegen mit "Remedy Lane" ohne Einschränkungen erstmalig.
Nach dem ersten Durchgang dürfte der geneigte Hörer zunächst ziemlich verwirrt sein, denn Pain of Salvation katapultieren den progressiven Metal in die nächste Klangdimension und definieren ihn fast von Grund auf neu. Hier trifft alles zusammen, was ehemals als musikalische Todsünde galt. Brachiale Gitarrenriffs treffen mit pompösen Orchesterpassagen und grenzgenialen Chören zusammen, Hip Hop trifft typische Rockrefrains, die wiederum mit orientalischen Klängen sympathisieren. Das Konglomerat aus nahezu allen erdenklichen Musikstilen (ok, auf Techno hat man dann doch glücklicherweise verzichtet, aber mich würde es nicht wundern, wenn wir dahingehend schon auf dem nächsten Studioalbum eine Überraschung erleben), das eigentlich garnicht funktionieren kann, nimmt einen mit auf eine wahnwitzige und zugleich wundervolle Gefühlsreise des Daniel Gildenlöw, der an sich schon mit der besten Stimme seit Goeff Tate (Queensryche) und Jon Olivia (Savatage) restlos begeistern kann. Anspieltipps abzugeben ist deswegen auch eigentlich ein Akt der Sinnlosigkeit, da ausnahmslose alle Songs nahezu gleichwertig zu faszinieren vermögen. Dennoch würde ich vor Allem das mit Hip Hop - Elementen angereicherte "Ending theme", "A trace of blood", das sehr ungewöhnliche "Rope Ends" (dessen nachgesungene Gitarrenriffs immer wieder in einen herzzereißenden Refrain gipfeln), das orientalische "Chain sling" und das eher melancholische "Dryad of the woods" (das vor Allem ab der 3. Minute für Erstaunen sorgt). Ganz besonders hervorheben möchte ich allerdings mit "Beyond the pale" den wohl besten Abschlusstrack eines Albums, den es jemals gab und das zu Tränen rührende, dabei aber völlig kitschfreie "Second love" (ich musste wirklich ein paar Tränen verdrücken), das sich für lange Zeit an der Spitze meiner persönlichen Balladencharts festgebissen haben dürfte.
Ich vermute ja, dass irgendwo im hohen Norden der musikalische Stein der Weißen verborgen liegt. Anders ist es kaum noch zu erklären, dass die Flut genialer Musik aus schwedischen und finnischen Landen im Bezug auf welches Musikgenre auch immer, nicht abreist. Pain of Salvation sind der vorläufige Höhepunkt einer stets nach oben geneigten Qualitätskurve.
"Remedy Lane" ist zusammen mit dem Vorgängeralbum schon jetzt ein Klassiker, definiert mal eben ein ganzes Genre neu und beerbt die bis dato auf dem progressiven Thron sitzenden Dream Theater. Nach dem perfekten Element nun das perfekte Album!
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am 16. April 2003
Es ist nicht einfach, wenn nicht gar unmöglich, die schwedische Combo „Pain Of Salvation" in irgendeine Stilschublade zu stecken. Das, was noch am besten passen mag, würde ich als Crossover mit stark progressivem Einschlag bezeichnen. Dies gilt auch für das jüngste Album „Remedy Lane", das mich durch seinen konsequent durchgehaltenen Stilmix nicht sofort in seinen Bann ziehen konnte. Nachdem ich jedoch nach mehreren Anläufen Zugang zu den z. T. sehr sperrigen Kompositionen und Arrangements gefunden habe, gehört „Remedy Lane" zu meinen Favoriten, die bei mir eine ähnliche Achterbahnfahrt der Gefühle hervorruft wie „Mouse" von „Aragon", auch wenn diese beiden Werke weder stilistisch noch soundmäßig vergleichbar sind.
Beginnt die CD mit „Of Two Beginnings" noch melodisch-progressiv mit leichten Metal-Touch, was auch für das direkt anschließende „Ending Theme" gilt, betört „Fandango" in den Strophen durch stakkatoartige Rhythmen begleitet von einem rezitativen Gesang, der schon stark an Rap erinnert (aber bei weitem nicht so nervt), und im Refrain durch melodische Parts, die aber scheinbar überhaupt keinen Takt besitzen - ein genialer Songaufbau!
Der zweitlängste Titel "A Trace Of Blood" ist ein wieder eher melodisches Prog-Metal-Stück, welches in den Instrumentalteilen etliche interessante Breaks und Stimmungswechsel enthält.
Mit „This Heart Of Mine (I Pledge)" folgt dann ein eher ruhiges Stück mit einem in den Strophen gefühlvollem, fast zerbrechlich wirkenden und in den Refrain-Parts kraftvollem Gesang.
„Undertow" beginnt ähnlich ruhig und gefühlvoll, steigert sich aber gänsehauteinflößend leidenschaftlich, insbesondere im Gesangspart.
„Rope Ends" ist vom Songaufbau wieder ähnlich komplex wie „Fandango" aufgebaut.
Das schon folkloristisch anmutende „Chain Sling" ist für mich eins der Highlights der ganzen CD. Die mitreißend Rhythmik des Titels, kombiniert mit der stimmliche Bandbreite und dem Pathos von Sänger Daniel Gildenlöw, ist einfach unwiderstehlich. Wow!
Das nahezu akustische, rein instrumentale „Dryad Of The Woods" ist danach genau das richtige, um ein wenig auszuspannen - es erinnert mich ein wenig an „Blackmore's Night".
Das Titelstück „Remedy Lane" ist ebenfalls rein instrumental, aber mehr melodisch sowie elektronisch-orchestral und bildet eine Ouvertüre für das nachfolgende „Waking Every God", welches dagegen wieder progressiv-komplex daherkommt.
Die Ballade „Second Love" ist der nächste Gänsehauterreger auf der CD. So muß für mich ein Liebeslied klingen und nicht so wie der gequälte Soulschmalz, den man jeden Tag tausendfach in den meisten Radiosendern ertragen muß.
Der Oberhammer schlichtweg ist das letzte und zugleich längste Stück der Scheibe „Beyond The Pale", das man getrost als Zusammenfassung der gesamten CD bezeichnen kann, da sowohl textliche als auch musikalischen Themen wieder aufgegriffen werden. Insgesamt ein würdiger Abschluß.
Fazit: So viel Leidenschaft und musikalische Abwechslung findet man selten auf einer CD. „Pain Of Salvation" schaffen dies jedoch scheinbar mühelos. Ich sage nur KAUFEN und nicht gleich verzagen, wenn die Scheibe nicht auf Anhieb gefällt. Man muß sich einfach die Zeit nehmen und einmal richtig zuhören, dann geht einem „Remedy Lane" nicht mehr aus dem Ohr.
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am 9. Februar 2004
Ich habe die schwedische Band als Vorband zu Dream Theater kennengelernt und war gleich total begeistert. Natürlich ist diese Band völlig anders als zum Beispiel Dream Theater oder Symphony X - aber nicht minder interessant.
Pain Of Salvation haben beispielsweise zwei Gitarren am Start, was man auch auf dieser CD - einem Konzeptalbum über Liebe, Sex und die Probleme, die damit verbunden sind - sehr gut heraushört. Verantwortlich für sämtliche Kompositionen ist Mastermind Daniel Gildenlöw, der wirklich ein absolutes Meisterwerk geschaffen hat.
Unheimliche Vielseitig- und Eigenständigkeit, mit herrlichen Melodien, tollen Soli, gut geschriebenen Lyrics, atmosphärischen Parts und eingängigen Refrains.
Man höre sich nur einmal "This Heart Of Mine" an - was für ein wunderschönes Gänsehaut-Stück! Wie sich diese Ballade ab der Mitte steigert und in einen gesanglich dramatischen Teil übergeht, dem sich ein exzellentes Gitarrensolo anschließt - einfach genial!
Oder dann so ein abgefahrenes Stück wie "Fandango" mit fast schon Rap-mäßigen Einlagen, die aber niemals penetrant oder völlig aufgesetzt wirken. Und natürlich das großartige "A Trace Of Blood" mit einem klasse Refrain - das ruhige, herrlich entspannte Instrumental "Dryad Of The Woods", das düstere "Undertow", das erfrischende "Waking Every God" - all das fügt sich zu einem tollen, vielseitigen Gesamtkunstwerk zusammen, das in dem grandios aufgebauten 10-Minuten-Schlusstrack "Beyond The Pale" gipfelt.
Man kann nur hoffen, dass eine Band, die aus solchen Könnern besteht, doch mal etwas bekannter wird. Sie hätten es wirklich verdient, denn sie ziehen ihr eigenes Ding durch und machen die Musik, auf die sie wirklich Bock haben.
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am 29. April 2005
... und lässt dort nichts mehr so wie es mal war.
Stellt euch vor, es gäbe ein Programm, mit dem man menschliche Emotionen in Musik konvertieren könnte. Das Resultat würde sich dann wohl genau so wie dieses Album anhören. Solch ein extrem emotionsgeladenes Album zu machen ist sicherlich nicht neu, wurde aber noch nie so nah an die Perfektion gebracht.
Bei den ersten Hörgängen gestaltet sich das Album extrem sperrig (wie so viele Prog-Alben), trotzdem verleitete es mich dazu, es immer und immer wieder zu hören. Hat man erstmal einige Durchläufe "überwunden" (die ersten Male am besten im Booklet mitlesen), kann man sich diesem Album nur noch schwer entziehen. Es öffnet einem die Augen...
So ehrlich, so herrlich, so intensiv, so faszinierend... Es ist kaum auszuhalten.
Wer dieses Album im CD-Schrank verstauben lässt ist selber schuld, denn es wird mit jedem Mal anhören besser und intensiver, ganz im Gegensatz zu vielen anderen Alben, die man nach einigen Durchläufen bereits nichtmehr hören kann. Sinnvoller kann man sein Geld eigentlich nicht für Musik ausgeben.
Danke, Daniel Gildenlöw!
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