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5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!
Pain of Salvation, die schwedische Über-Progressive-Metaler haben spätestens mit diesem Album gezeigt, was sie wirklich drauf haben. Selten gelang es einer Band, ein Album derart flüssig und durchgehend zu produzieren.

Inhaltlich handelt das Konzeptalbum von Jugend, jugendlich typischen Problemen und dem Erwachsen-Werden. Mastemind Daniel...
Veröffentlicht am 23. Januar 2007 von Lukas Woegerer

versus
4 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen keine Meisterwerk, aber ganz gut!
Ich habe mir diese CD eigentlich nur gekauft, weil ich POS im Vorprogramm von Dream Theater gesehen hatte. Was sich live angekündigt hatte, trat auf der CD allerdings nur bedingt ein. Was hatte ich mir nicht alles erhofft. Meine Ohren qualmten schon vor dauerhafter DT und Spock's Beard-Berieselung. Ich hoffte auf was Neues. Hoffnung enttäuscht, würde ich...
Veröffentlicht am 16. September 2004 von Till Hartmann


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 23. Januar 2007
Von 
Lukas Woegerer "j. remous" (Linz, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Perfect Element Part 1 (Audio CD)
Pain of Salvation, die schwedische Über-Progressive-Metaler haben spätestens mit diesem Album gezeigt, was sie wirklich drauf haben. Selten gelang es einer Band, ein Album derart flüssig und durchgehend zu produzieren.

Inhaltlich handelt das Konzeptalbum von Jugend, jugendlich typischen Problemen und dem Erwachsen-Werden. Mastemind Daniel Gildenlöw bringt den Hörer mit wunderbaren Texten und eingängigen Melodien zum Nachdenken.

Das Gesamtkunstwerk ist sehr düster und teilweise melancholisch, die Songs an sich stehen jedoch in komplett verschiedenen Rubriken. Progressiv verspielt, harter Rap-Gesang, mehrstimmig harmonische Refrains, exotische Sounds und Rhythmen und über allem thront das Stimmtalent Gildenlöw wie ein König.

Dieser Mann versteht es einfach, seine Stimme immer passend zu benutzen.

Wer die Band noch nicht kannte, sollte mit diesem Album in ihre Welt eintauchen. Das Album ist um einiges verdaulicher als zum Beispiel das vorletzte Werk "BE" oder die ersten beiden Scheiben. Dieses Album vereinigt alles Gute, was Pain of Salvation zu bieten hat. Das Einsteigeralbum schlechthin!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen JAWOLL..............!!, 14. Juni 2004
Von 
Peter Schulz "Musikliebhaber" (Somewhere in Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Perfect Element Part 1 (Audio CD)
Eines vorweg: "The Perfect Element I" ist natürlich nicht die Neuerfindung des Prog-Metals.
ABER, POS ist es mit diesem Album gelungen, ein völlig eigenständiges und "klonfreies" Album zu veröffentlichen. POS scheren sich einen Dre.. um die Konkurrenz aus dem Prog-Metal-Lager und haben sich so ihr ganz persönliches Bandsiegel geschaffen.
Zum Musikalischen: "TPE I" ist in 3 Abschnitte aufgeteilt. Jeder Abschnitt beinhaltet 4 Songs. Diese Aufteilung macht es dem Hörer einfach, sich strukurell durch das Album zu bewegen.
Das Ganze beginnt mit "Used", einem harten Kracher, der, wie aus heiterem Himmel, von einem zuckersüßen Mainstream-Refrain durchschnitten wird. Das wirkt dermaßen originell, daß bereits hier der Daumen nach oben geht.
Bei "In The Flesh" zeigen POS, daß sie auch die Königsdisziplin des Prog-Rocks beherrschen, überlange Songs (8:36 Min.).
Weiter geht es mit "Ashes", einem Song, der die Herkunft dieser Band aufzeigt. Leichte Verbindungen zum Doom sind erkennbar.
Mit "Morning On Earth" werden erstmals leisere Töne angeschlagen..........sehr schön.
Weiter mit Abschnitt 2: Hier treten besonders "Idioglossia" und "King Of Loss" hervor. Insbesondere "King Of Loss" baut einen unglaublichen Spannungsbogen auf, der nicht zuletzt durch die einzigartige Stimme Daniel Gildenlöws entladen wird.......geil! "Her Voices" beginnt etwas schleppend, geht dann allerdings in einen wahnsinnigen Instrumentalpart über. "Dedication" fügt sich nahtlos in das Konzept dieses Albums ein.
Abschnitt 3: Mit "Reconciliation" beginnt dieser dritte Teil.....und macht natürlich Appetit auf ein großes Ende. Dieses Ende beginnt mit "Song For The Innocent" und "Falling" sehr atmosphärisch. Ganz leise Kritik: Für meinen Geschmack zeigen POS mit "Falling" ein bischen zu deutlich, daß sie das ein oder andere Album von Pink Floyd in ihrer Sammlung haben dürften. Schade, wäre nicht nötig gewesen.
Mit "The Perfect Element" gibt es am Ende den längsten Song (10:10 Min.) Hier reißen POS noch einmal den Vorhang für die ganz große Bühne auf, um mit einem fulminanten Abschluß das Album zu beenden. *Applaus*
Fazit: Bei POS greift das alte Fußballersprichwort: "Die Mannschaft (Band) ist der Star"!
Ein wunderschönes Konzeptalbum, nahezu frei von irgendwelchen Band-Parallelen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Musik, schlechter Sound, 14. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Perfect Element Part 1 (Audio CD)
Eigentlich habe ich es nicht für möglich gehalten, daß man im 21. Jahrhundert noch in der Lage ist, eine derart schwachbrüstig klingede Produnktion auf die Beine zu stellen. Aber dieses Album zeigt: es geht.
Die Drums klingen dünn, die Bassgitarre ahnt man kaum. Und das bei einer Musik, die zur Sparte Rock, bzw. Metal gehört.
Über die angeschlossenen PC-Lautsprecher mag das noch ganz nett klingen. Auf einer ausgewachsenen Stereoanlage tut es einfach nur weh und schadet obendrein der wirklich guten Musik dieses Albums.
Der schlechte Sound raubt den excellenten Songs die Dynamik und damit der CD insgesamt etwas von ihrer potenziell vorhandenen Vielschichtigkeit.
Ohne diesen eklatanten Makel wäre diese Scheibe ein wirklich großes Rockalbum und würde sicherlich häufiger in meinem CD-Player rotieren.
Klangpuristen ist "The Perfect Element Part 1" somit nur bedingt zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The perfect Element - Ein perfektes Album!, 4. November 2006
Von 
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Perfect Element Part 1 (Audio CD)
Die schwedischen Prog-Heroes melden sich nach 2 Jahren wieder zurück und wer "One Hour by the concrete Lake" kannte, wird genauso wie ich gespannt auf diesen Nachfolger gewartet haben. "The perfect Element" stellt den ersten Teil einer zweiteiligen Konzeptstory dar, einer Erzählung über die Entwicklung eines Menschen, das Heranwachsen und Heranreifen. Drei Kapitel sind hierbei auf "The perfect Element" zu finden, wobei die nächsten auf dem Folgealbum erscheinen werden. Zuerst einmal Entwarnung an all diejenigen, welche Angst davor hatten, dass der Schweden-Fünfer an Genialität verlieren würde, denn in dem Bereich haben die Jungs eher nochmal zugelegt. Doch wollen wir lieber der Reihe nach vorgehen und beim Opener "Used" beginnen, welcher sehr bombastisch und düster beginnt. Anfangs entsteht zwar die leichte Befürchtung, man wäre in SLIPKNOT, oder wenig später sogar in MESHUGGAH-ähnliche Gefilde abgedriftet, wobei dies lediglich die kraftvolle Seite der Band darstellt und überhaupt nichts mit obengenannten Acts zu tun hat. Vielmehr zeigen PAIN OF SALVATION, dass sie viel Abwechslung integrieren, ohne es dabei zu übertreiben. Mit einem leichten SAVATAGE-Touch beginnt der erste überlange Song "In the Flesh" (8  Minuten) sehr gefühlvoll und nur dezent betont, wobei die Stimmung sich im Refrain erst voll entfaltet, allerdings nie richtig aggressiv bzw. "hart" wird. Weiter geht es mit der ersten Singleauskopplung "Ashes", welches mich sehr stark an weniger rockige SENTENCED erinnert und das bis dato düsterste Stück der Elchfreunde darstellt. Betont wird dies durch die einfache Struktur sowie die einprägsamen aber wohl ausgefeilten Melodien. Ähnlich, jedoch weniger düster, aber dafür melancholischer wirkt "Mornig on Earth", das durch die zarte Akzentuierung sehr gut das zerbrechliche Wesen eines Neugeborenen widerspiegelt der sich quasi am Morgen seines Lebens befindet (à Wortspiel des Songtitels). Mit diesen 4 Songs wäre auch schon das erste Kapitel "As these two desolate Worlds collide" beendet.. "Idioglossia" - das erste Viertel von "Chapter II – It all catches up on you when you slow down" – zeigt gleich wieder die verspieltere Seite der 5 Schweden, zugleich auch wieder ein wenig mehr Dampf abgelassen wird. Als deutliche Unterstreichung, dass man es hier mit einem zusammenhängenden Konzept zu tun hat, wird hier auch wieder der Refrain aus "Ashes" wiederholt., allerdings mit textlichen Anpassungen zum neuen Lebensabschnitt, wobei dies wohl die Verknüpfung zur Vergangenheit darstellen soll.Leicht an den "The last Unicorn"-Soundtrack von AMERICA erinnert mich "Her Voices", wobei die Grundstimmung zunächst sehr schleppend wirkt, unterlegt mit fetten Gitarren, sich zur zweiten Hälfte des Stückes sehr frickelig entwickelt und schließlich zum Schluss hin she majestätisch bzw. episch endet. Wieder ruhiger und leicht depressiv wird es mit "Dedication" , da es auch ein trauriges Thema behandelt, den Tod eines nahen Verwandten, in diesem Falle dem Großvater des Characteres.Diese Hilflosigkeit, in relativ jungem Alter eine Person die einem sehr nahe steht, zu verlieren, wird sehr gut durch die warmen Accoustic-Gitarren betont, wobei der leicht verzweifelt klingende Gesang das Tüpfelchen auf dem "i" darstellt. Nahtlos geht es mit "King of Loss" weiter. Hier wird zwar auch anfangs auf die elektrische Gitarre verzichtet, wobei der späte Einsatz den dramatischen Effekt dafür um so besser unterstreicht und das unfreiwillige, frühe Erwachsenwerden dadurch hervorhebt. Sehr erwähnenswert ist hierbei das sehr geniale Gitarrensolo von Daniel Gildenlöw, mit dem dieser kurz vor Schluss des fast 10 minütigen Songs brilliert. Im abwechslungsreichen "Recognition" (Beginn des dritten Kapitels "Far beyond the Point of no return") befindet sich wohl eine der besten Hooklines, die ich je gehört habe. Die Abwechslung zwischen melodisch-ruhigen und druckvoll-treibenden Parts hebt dabei den inneren Konflikt, sowie die Verarbeitung der erlebten Erfahrungen gekonnt hervor. Es folgt "Song for the Innocent" , mit 3 Minuten das kürzeste Stück auf dem Album, welches auch sehr nachdenklich ausgefallen ist. Zur ersten Hälfte noch sehr ruhig gehalten, wird die zweite mit einem weiteren gefühlvollen Solo von Frontmann Daniel Gildenlöw ausgeschmückt. Das kurze Instrumental "Falling" hat man kaum richtig wahrgenommen, geht es mit dem 10 minütigen Titelsong "The perfect Element" dem Ende des dritten Kapitels entgegen. Hier wird noch einmal alles aufgetischt, was schon zuvor den Hörer begeisterte. Obgleich die progressiven Wurzeln klar erkennbar sind, ist die Struktur doch klar erkennbar, vielleicht auch aufgrund der Überlänge dieser Nummer, da sich hier die Verspieltheit zwischen Atmosphäre, Bombast, Progressivität und Melodienreichtum besser verteilt. Denn kaum hat der Song (und diese Tatsache trifft auch auf das ganze Album zu) begonnen, ist alles schon wieder vorbei. Und was heißt das? Na ganz einfach: Nochmal anhören, weil es so genial ist!

Fazit:

Zwar ist "The perfect Element I" deutlich ruhiger geworden als im Vergleich zu "One Hour by the concrete Lake", doch hat sie dadurch mehr an Wärme hinzu gewonnen. Es fehlen natürlich Nummern mit dem Kaliber von "Inside out", doch denke ich sind dafür Songs mit dem Format von "Ashes" ein guter Ersatz dafür. Den Sammlerfreaks unter euch sei übrigens die Doppel-CD empfohlen. Auf dem zweiten Silberling befindet sich nämlich so einiges an Extras, wobei sich die Band und die Plattenfirma nicht haben lumpen lassen. Neben den Japan- Bonustracks "Beyond the Mirror", Never learn to fly" und "Time Weaver's Tale" befinden sich noch zudem auf einen zusätzlichen Multimedia-Track insgesamt 4 Videoclips, 1 Interview, 1 Making of des Videoclips "Ashes" sowie 3 Demosongs, als auch massig Information an sich zu PAIN OF SALVATION. Hier hieß es nicht kleckern sondern klotzen, was für euch eindeutig nur eines bedeuten kann: Kaufen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvoller Progressivrock, 11. November 2000
Mit "The Perfect Element Part 1" legen Pain Of Salvation nun ihr mittlerweile drittes Konzeptalbum in Folge vor. Auf diesem in zwei separate Teile untergliederten Konzeptalbum - die Veröffentlichung des zweiten Teiles ist erst für das Jahr 2001 vorgesehen - werden musikalisch sehr wagemutige Kontraste zwischen den einzelnen Titeln sowie gleichzeitig auch noch bewußt in den jeweiligen Einzelsongs gesetzt, das man sehr oft gar nicht so richtig auszumachen vermag wohin sich das Album denn nun musikalisch als nächstes bewegen wird. Dieses wird ganz besonders betont (.... oder soll ich doch eher sagen "vertont") in dem spritzig und dynamisch daherkommenden Opener des Albums "Used", welcher in dem grandiosen Wechselspiel zwischen Trash-Metall in alter "Faith No More"-Marnier und dem melodienseeligen Midtempo Rock, so wie ihn früher mal "Journey" gemacht haben, an Esprit und Eleganz gewinnt. Ja, ganz genau dieser hervorragende Facettenreichtum, welcher sich ab nun doch schon etwas weniger komprimiert vorstellt und sich dann konsequent durch das komplette Album zieht, läßt mich dieses Album nicht unbedingt gleich in die Schublade Progressive-Metal einordnen. Die Band spielt sich hierbei vorzüglich einmal komplett durch knapp 30 Jahre Rockmusikgeschichte ohne auch nur einmal den roten Faden dabei zu verlieren. Diese musikalisch sehr abwechslungsreiche und beeindruckende Reise durch die Kindheitserinnerungen des Bandleaders, Ausnahmesängers und Gitarristen "Daniel Gildenlöw" wird dermaßen knisternd und prickelnd, derweilen sogar zusätzlich noch mit einem sechsköpfigen Kammerorchester als Unterstützung, in Szene gesetzt, daß man unweigerlich dem ganzen Werk das Prädikat "besonders empfehlenswert" zusprechen muß. Das ganze Spektakel baut sich von Song zu Song zu einem spannend zulaufenden Zyklus welcher dann unweigerlich in dem düsteren Titelsong seinen absoluten Höhepunkt findet. Instrumental findet man klassische Klavierintermezzi, akkustische Gitarrensoli, indisch angehauchte Metallfrickeleien, folkige und mitunter bluesangehauchte Gitarrensoli, rührende Gänsehautballden, agressive bis sogar teilweise funkbeeinflußte Trashmetallsequenzen, ja sogar vor mit Soulrhythmus unterlegten Midtempoballaden wird hier einfach nicht halt gemacht. Ganz besonders ist noch die hervorragende Gesangsleistung von Mastermind "Daniel Gildenlöw" hervorzuheben, der hier in den unterschiedlichsten Stimmlagen und in einer dermaßen außergewöhnlichen Art und Weise mit seiner perfekt und hochkarätig ausgebildeten Stimme diesen kontrastreichen musikalischen Bilderbogen zu einem absolut hochwertigen und anpruchsvollen Feuerwerk des modernen Progressivrocks werden läßt. Sein gesangliches Spektrum ersteckt sich über den theatralischen Sprechgesang sowie tiefen bassreichen und sehr emotional geladenen Gesangsinterpretationen bis hin zu sehr düsteren Gesangsparts. Sogar die agressiven Wutausbrüche und die sehr hoch gesungenen, fast schon exzentrisch anmutenden Passagen, klingen einfach nur genial und erzeugen beim geneigten Zuhörer dermaßen eine Flut an Emotionen das es einem dabei doch schon mal heiß und kalt den Rücken runter laufen kann. Da "The Perfect Element Part I" aufgrund seiner musikalischen Vielfalt ganz bestimmt nicht nur alleine die Fans von Progressive-Metal anspricht, werden sicherlich auch die Freunde der eher ruhigeren und melodiöseren Progressivrock-Töne an diesem doch sehr interessanten Konzeptalbum gefallen finden können. "The Perfect Element Part I" ist eine Album, welches auch in gemäßigter Lautstärke noch sehr gut klingt und überzeugen kann. Abschließend bleibt noch zu sagen, daß Pain of Salvation hier trotz der großen Experimentierfreude und der Fülle an innovativer Ideen ein ganz hervorragendes Progressivrock-Album geschaffen haben, welches wegen der straffen Arrangements und der druckvollen Produktion sowie dem sensiblen Feingefühl für wunderschöne und griffige Melodien fast schon ein dreidimensionales Hörerlebnis darstellt. Es bleibt eigentlich abschließend nur noch zu sagen, das dieses brilliant eingespielte und produzierte Konzept-Album mir einfach nur sehr großen Spaß beim Zuhören bereitet und ganz sicherlich nicht so schnell wieder meinen CD-Spieler verlassen wird.
(Jörg Neumann)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das beste, was der Prog-Metal-Melodic-Rock zu bieten hat, 13. April 2002
Rezension bezieht sich auf: The Perfect Element Part 1 (Audio CD)
Pain of salvation bietet mit dieser Scheibe völlig überaschende Synthese von Metal und zarteren Nuancen, melodiös, bombastisch, kreativ. Der Vergleich mit Dream Theater ist nachvollziehbar, aber er hinkt: Pain of salvation sind besser, abwechslungsreicher, kreativer. Herausragend auch Sänger Daniel Gildenlöw...
Wer Prog und Metal mag, liebt diese Band sicher, wer Metal bisher nicht mochte, könnte hier auf den Geschmack kommen.
Für mich eins der herausragenden Alben des Prog.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich perfekt! :-), 3. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: The Perfect Element Part 1 (Audio CD)
Also, ich habe nur wenige CD's, welche mich so wie diese gefesselt haben. Für manche mag die Beschreibung Progressive Metal etwas abschreckend wirken, nach dem Motto das ist ja eh nur Rumgefrickel mit unmöglich nachvollziehbaren Songstrukturen und null Gefühl. Weit gefehlt, Pain Of Salvation wissen wie man wunderschöne Melodien mit songdienlichem Spiel verbindet. Vorallem integrieren sie sehr viel Gefühl (was man bei Dream Theater zur Zeit etwas vermisst) in ihre Stücke. Das liegt zum größten Teil auch an Sänger Danile Gildenöw, der Mann hat echt alles drauf, über schreien bis zu eindringlichem Flüstergesang. Wenn man seine Stimme hört kann man richtig mitfühlen und mitleiden. Jeder der ein bisschen was mit der Musikrichtung anfangen kann, sollte unbedingt mal reinhören :-) Bei diesem günstigen Preis kann man eine echte Perle erstehen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das intensivste und beste Album aller Zeiten, 28. Februar 2001
Zugegeben,ich habe seehr lange gebraucht,um "the perfect Element" zu verstehen(und knabbere auch heute noch daran.Nach langem intensivem Hören breitet sich jedoch vor dem Hörer ein dermassen intensives,unglaublich vielschichtiges Werk aus,dass man es wirklich nicht in Worte fassen kann(Der vorhergehende Rezensent hat es sehr treffend umschrieben,aber jede noch so grosse Lobeshymne wäre zu wenig.Man krümmt sich förmlich vor Begeisterung dank totalem Überschuss an Adrenalin und Glückshormonen.Und Sänger Daniel singt wirklich ALLES, was jemals die Frechheit besass den Mund aufzumachen in Grund und Boden. An die kompositorische Genialität und an die emotionale Ausdruckskraftdieser Band kann und wird niemals jemand heranreichen können.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heiligs Blechle, 20. November 2000
Von Ein Kunde
Abwechslung wird hier GANZ gross geschrieben, so eroeffnet sich das wahre Klangspektrum dieser Platte erst nach mehreren Hoerdurchlaeufen und die Einordnug in einen bestimmten Musikbereich ist beinahe unmoeglich. Von Power-, ueber Melodic- bis hin zum Gothicmetal reissen die Schweden hier alles an was Spass macht, passt und ueberrascht. Die traumhaft schoene Duesterballade Ashes wuerde auch Bands wie HIM oder Evereve gut zu Gesicht stehen. Allgemein faellt es sehr schwer Vergleiche zu anderen Bands zu zihen und das ist genau das was mir so sympathisch ist. Zwar blitzen hier und da Parallelen zu Faith No More oer auch Dream Theater auf, doch es bleibt wirklich nur beim Aufblitzen. Ausser Ashes noch andere Songs hervorzuheben faellt schwer, da das ganze Album in drei Teile a 4 ineinander uebergehende Songs aufgeteilt ist und somit sehr homogen und fliessend klingt. Inhaltlich befasst sich der erste Teil des auf zwei Teile ausgelegten Konzepts mit der Kindheit und der Teenagerphase des Lebens, mit all den Problemen und Situationen, die den Character und die Persoenlichkeit des Individuums formen. Insgesamt ein sehr schoenes und abwechslungsreiches Album, das die Vorfreude auf den zweiten Teil der Geschichte weckt. Es ist gut zu wissen, dass es noch Bands gibt, die wirklich packende Musik schreiben koennen.
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5.0 von 5 Sternen Ist schon echt toll..., 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Perfect Element Part 1 (Audio CD)
... was PoS hier abgeliefert haben. ProgRock vom Feinsten. Ruhige, balladenartige Passagen und harte, teils düster anmutende Rock-Elemente wechseln in gewohnter Weise einander ab. Obwohl man die ganze CD immer wieder komplett durchlaufen lassen kann, empfinde ich die Tracks "Ashes", "Idioglossia" und "Her voices" als besonders gelungen. Kein perfektes Gefrickel ála Dream Theater, sondern guter, erdiger Hardrock erwartet hier den Hörer. Auch wenn man bei Amazon in die CD reinhören kann, kommt sie erst dann richtig zur Geltung, wenn sie sich zu Hause im Player dreht.

Nachdem ich mir schon einige CDs von PoS über Amazon gekauft hatte, sind nun die ersten vier CDs in meiner Sammlung komplett. Dazu noch die Live-Scheibe "The second death". Ich denke, ich habe mit PoS eine Band gefunden, die sich jetzt in meine Lieblingsbands einreiht.
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The Perfect Element Part 1
The Perfect Element Part 1 von Pain Of Salvation (Audio CD - 2010)
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