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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kein Dauerplayalbum für mich
Joe Bonamassa ist einer der besten zeitgenössischen Gitarristen im Genre Blues, BluesRock. Und wer ihn live gesehen hat, der weiß, dieses virtuose Können ist keine Mogelpackung aus Technik in der Studioausstattung.

Bei dieser neusten 2010er Scheibe habe ich allerdings den Eindruck, da wurde auf die Schnelle etwas lieblos runterproduziert...
Veröffentlicht am 6. April 2010 von Andreas Puhze

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett aber...
Also ich muss sagen, dass auch ich nicht ganz überzeugt von "Black Rock" bin.

Zunächst einmal zur Musik: Die Scheibe konnte mich nicht beim ersten Mal hören überzeugen (erstmalig bei JB)!
Zwar ist auch hier wieder echt guter, handgemachter Blues drauf, der sich stellenweise wirklich sehr schön entfaltet, aber an Alben wie "Sloe...
Veröffentlicht am 28. März 2010 von Blues Man


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kein Dauerplayalbum für mich, 6. April 2010
Von 
Andreas Puhze (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Black Rock (Audio CD)
Joe Bonamassa ist einer der besten zeitgenössischen Gitarristen im Genre Blues, BluesRock. Und wer ihn live gesehen hat, der weiß, dieses virtuose Können ist keine Mogelpackung aus Technik in der Studioausstattung.

Bei dieser neusten 2010er Scheibe habe ich allerdings den Eindruck, da wurde auf die Schnelle etwas lieblos runterproduziert. Vielleicht hätte eine längere Pause nach der 2009er Tour besser getan, vielleicht war auch das Wetter auf Santurin während der Aufnahmen schlecht, so dass ein warmer griechischer Funke nicht überspringen wollte. Und was den Klang betrifft, bin auch ich der Meinung, da wäre sicher mehr möglich gewesen, das klingt nicht brillant, das klingt dumpf.

Überhaupt hat mich das Erscheinen dieses Albums ein wenig überrascht, wo ich ganz auf Produktion und Veröffentlichung des Black Country Album mit Glenn Hughes und Jason Bonham eingestellt war.
Jetzt also erst Black Rock. Wie ich finde, kein wirklich schlechtes Album, eines von denen, welches ich nach Erscheinen ein paar mal höre, weil es eben neu ist. Und zwei, drei Klassestücke sind ja auch drauf. Für mich aber keines dieser Alben, welches wochenlang den Player für anderes blockiert 'das war bei den Vorgängern bei mir der Fall.
Wie so oft gerade in der musikalischen Kunst, bleibt es nicht aus, dass aber genau an den Vorgängerscheiben gemessen wird. Und da hat Bonamassa mit The Ballad of John Henry und Sloe Gin die Latte nicht nur für sich sehr hoch gehängt.
Klar zeigt er auch auf Black Rock, was er kann. Und das Ticket für die 2010er Tour ist auch gekauft.

Mein Fazit auch hier: Der Künstler hat mit seinem Schaffen immer Recht. Für mich allerdings nur ein 3,5 Sterne Album. Weil man die aber nicht klicken kann, gibt's eben einen halben Bonuspunkt dazu, weil er als Musiker insgesamt viel Freude macht.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Bluesrock-Scheibe mit folkloristischen Einstreuungen, 22. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Rock Ltd.Edition (Audio CD)
Ich habe "meine" CD erst heute bekommen - und war sehr skeptisch ob der vielen negativen Kritiken den Sound betreffend. Kurz: Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen. Klasse Album, gute Stücke, druckvolle Umsetzung - halt wie gewohnt. Wer den Sound zu mittig oder gar breiig hört - manchmal ist so etwas ja auch gewollt (siehe z.B. due erste "Wolfmother"-Scheibe). Insgesamt viel rockiger als der in meinen Augen eher dürftige Vorgänger. Am 5. Stern fehlt mir persönlich, dass es sich eben sehr nach Bonamassa anhört - ohne viel Neues, denn folkloristische Anklänge hatte er auch schon früher eingestreut (vielleicht nicht ganz die griechischen...). Stellenweise klingt es sogar wie Gov't Mule. Mir gefällt es trotzdem gut.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Business as Usual...?!, 8. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Black Rock (Audio CD)
Joe Bonamassa hat zur Zeit wohl das, was man im Volksmund einen "Lauf" nennt. Anfang 2009 das von vielen beweihräucherte "Ballad of John Henry" Album, die ausgiebige Umjubelte und ausverkaufte Tournee dazu und als Sahnehäubchen das grandiose "Royal Albert Hall" Konzert, das für jeden Blues Rock Jünger mit dem Gewinn der musikalischen "Championsleague" gleich zusetzen war.
Zum dritten mal vertraut er (die Aufnahmen begannen gleich nach der 2009er Tour) seiner bewährten Band Rick Melick(Keyboards),Blondie Chaplin(Gitarre) Carrmin Rojas(Bass), sowie den Schlagzeugern Anton Fig und Bogie Bowles, die auch schon während der Tournee mit Uhrwerkspräzision die Felle bearbeiteten.
.Am Mischpult nahm wie zuletzt auch diesmal wieder Kevin Shirley Platz,das muffige im Klangbild, wie es sich herausstellte, ist nicht nur auf meiner Voarab CD so, schade drum.
Den Plattentitel zum mittlerweile 10. Album ( und jetzt ist er erst 32 Jahre alt!) verdankt das "Black Rock" Album ganz einfach dem Namen des in Santorini/Griechenland stehenden Tonstudios

Unter dem Strich lässt Joe Bonamassa seine musikalischen Rockmuskeln stärker als bei "John Henry" spielen ohne natürlich den Blues aus den Augen zu verlieren, und wird wohl wieder die Mäkler auf den Plan rufen, die ihm "Musikalisches weder Fisch noch Fleisch" vorwerfen werden. Nichtsdestotrotz passt die Songmischung wieder prima, steuert J:B mit "When Fire Hits the Sea" (mit fröhlich vor sich klimpernden Saloon Piano) und "Quarrymans Lament",der wohl so eine Art Part 2 Song aus "Story of a Quarryman" aus dem "Ballad of John Henry Album" darstellen soll)und neben einem schönen Gitarrensolo ebenso mit einer orientalischen Flöte und Bouzouki veredelt wird,eigene Songs bei. Das mit Lokalkolorit versetzte "From Athens to Athens" und "Blue and Evil" (wo Joe liebevoll bei Zeps "Kashmir" ein "wenig gewildert" hat),sind ebenso eigene Songs . Wer bei "Wandering Earth" genau hinhört, hört "Since I've been loving you" ebenso von den Zeps heraus. Aber sei`s drum, Joe Bonamassa steht spielerisch so über den Dingen, das man dies ihm gerne nachsieht.
Des weiteren ließ er den ausgewählten Coverversionen von Jeff Becks "Spanish Boots", genauso wie John Hiatts grandiosem "I know a Place", seine ureigenste musikalische BluesRock Pflege angedeihen, und verpasste Leonard Cohens "Bird on a Wire" (wuselt da im Hintergrund eine Mandoline und eine Bouzouki herum?) angenehm Bluesiges Mittelmeer Flair .
Bobby Parkers "Steal your Heart away" und " Baby, you got to change your Mind" von Blind Boy Fullers drückt JB seinen Accoustic Bluesigen Stempel auf.

"Three Times a Fool" ebenso wie "Look over yonders Wall" verzaubert er uns mit Clapton-esken spielerischem Charme
Das absolute Leckerli jedoch und somit schließt sich wohl für JB sein Lebenskreis, ist das denkwürdige Gänsehauterzeugende Duett mit Meister B.B King, die den Willy Nelson Song "Night Life" neu einspielten und die musikalische Magie des Altmeisters und dessen einstigen musikalischen Zöglings perfekt demonstriert.

Unter dem Strich steht Joe Bonamassa auf dem erklommenen Blues Rock Denkmal sicher und betreibt sehr gekonnt seine eigene Denkmalpflege.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Bluesrock mit kleinen Tricks, 30. August 2010
Von 
Rocker - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Black Rock (Audio CD)
Dies ist das erste Album von Joe Bonamassa, das mir in die Finger gekommen ist. Auch wenn es vielleicht nicht der beste Einstand ist, muss man ja irgendwo anfangen.

Nachdem ich in der Musikpresse, die sich hauptsächlich das Etikett "Classic-Rock" auf die Fahnen geschrieben hat, schon einge Male über den Mann etwas gelesen hatte, kam mir der Tipp eines Kollegen gerade recht.

Black Rock macht auf mich als Neuling von Joe Bonamassa den Eindruck, als hätte der Mann sich nicht recht zwischen schwarzem Blues und weissem Hardrock entscheiden können. Kann sein, dass es an dem Vorgänger The Ballad Of John Henry liegt, das wohl viel mehr Blues orientiert war als das neue Album.

Die CD besteht aus eigenen Songs und einer Anzahl von Coverversionen, wie Spanish Boots von Jeff Beck, Bird On A Wire von Leonard Cohen, I Know A Hard Place von John Hiatt, Steal Your Heart Away von Bobby Parker oder Three Times Away von Otis Rush. Sehr gelungen finde ich das Duett mit B.B. King, bei dem der gerade erst 33-Jährige Bonamassa mit dem Grand Senieur des Blues den Willy Nelson Song Night Life neu eingespielt hat.

Während auf den Coversongs hauptsächlich Hardrock gespielt wird, überrascht Bonamassa auf den Eigenkompositionen mit ein paar ausgefallen Ideen. Sehr originell gemacht ist z.B. Quarrymans's Lamant mit Akustikgitarre, Orgel, Akkordeon und einem schönen Flötenthema. Oder Athens To Athens ist ein kleiner Fussstampfer mit Slidegitarre und Saxophon.

Hier und da klingt Joe Bonamassa auf diesem Album auch mal nach Clapton, mit dem er auch schon auf der Bühne stand. Auch erinnert mich der Bluesrock einiger Songs an Gary Moore und dessen erste Bluesalben von vor 20 Jahren oder auch an Rory Gallagher.

Insgesamt sicher eine gut gemachte Platte, die ich auch mit Interesse höre. Man spürt, dass Joe Bonamassa ein versierter Gitarrist und auch talentierter Komponist und Sänger ist. Immerhin hat er mit 4 Jahren seine erste Gitarre bekommen und sein erstes Bandprojekt hat er gemeinsam mit einigen Söhnen berühmter Väter auf die Beine gestellt, nämlich Berry Oakley Jr. (Sohn des Allmann Bros. Bassisten), Erin Davis (Sohn von Miles Davis) und Waylon Krieger (Sohn des Doors Gitarristen Robbie Krieger).

Allerdings wird dieses Album wohl zunächst nicht in meine private "hot rotation" aufsteigen. Ich werde aber trotzdem hier am Ball bleiben, denn immerhin ist Black Rock schon sein 10. Album und da gibt es sicher noch einiges zu entdecken. Ein Anfang ist schon mal gemacht. Und wenn es heisst, dass Bonamassa gemeinsam mit Jason Bonham (noch ein berühmter Sohn) und Glenn Hughes ein neues Projekt unter dem Namen Black Country in der Mache haben soll, dann klingt das ebenfalls recht vielversprechend.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Loudness war vom Feinsten!, 23. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Black Rock (Audio CD)
Vorsicht - jetzt rezensiert ein Ü40er .. und zwar vor allem die Klangqualität ...

Wir kennen das alle: Seit ca. 10 Jahren, vor allem seit 2005, wird es schwer, richtig gute neue Platten zu finden. Selbst der "Rolling Stone" muss heute immer noch Bruce Springsteen oder Bob Dylan kulten .. viel neues scheint nicht nachzukommen. Oder etwa doch?

Nun, mir ging es so: Ein Verkäufer eines Musikgeschäfts hatte einen Kunden beraten. "Black Rock", das sei die, mit der Joe Bonamassa berühmt geworden ist. Gut, da wollte ich ihm eine Chance geben. Die hat er auf formidable Art genutzt. Sein Label aber nicht.

Ganz kurz zu den Songs - ich war absolut angetan - vielleicht ein, zwei nicht ganz so starke Titel, aber der Rest ist erste Sahne. Und ein Hammergitarrenspieler ist der Joe Bonamassa sowieso.

Ich frage mich aber, was um alles in der Welt geht in einem Produzenten vor, der diese Musik durch falsche Abmischung schlicht und einfach "versaut"? Hallooo, das ist doch keine Top40-Shyce, das ist Harter Bluesrock - die, die ihre Musik im Auto, über Knöpfchen im Ohr oder über PC-Lautsprecher abhören, sind doch nicht die Zielgruppe. Sondern Leute, die auch mal auf Feinheiten im Gitarrenspiel achten (nicht nur auf's "wham" "wham" "wham").

Warum ist die falsche Abmischung ein Problem? Ganz einfach: Beim ersten hören klingt es spektakulär. Beim zweiten auch noch. Und dann verschwindet die Platte im Regal. Wie das meiste, was seit 2005 so produziert wurde (und manches von früher, oder wer hört heute noch Coldplay's Viva la Vida, die Californication von den Peppers oder gar Dylans Modern Times? - alles bestialisch schlecht abgemischte Platten, eine Frechheit gegenüber Künstler und Fans).

Ich bin ganz glücklich mit meiner "Neuentdeckung" Joe Bonamassa. Werde mir die Black Rock vielleicht sogar auch als Vinylversion zulegen. Und von den CDs gäbe es ja noch einige aus der Zeit vor 2005.

Ich gebe der Musik fünf Sterne, und der Klangqualiäte "minus fünf". Weil das von Amazon nicht vorgesehen ist, bleibt es bei den "plus fünf" - und damit ist erst mal sichergestellt, dass die Rezension auch gelesen wird ..
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach gut, 20. März 2010
Von 
M. Koschker (Rastatt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Black Rock Ltd.Edition (Audio CD)
Erstmal zur Erklärung, bevor jemand rummäkelt: ich bin kein großer Blues-Hörer oder Kenner und auch kein Soundtechniker. Ich besitze bis jetzt aber dennoch eine stolze Anzahl CD's aus den E-Gitarren Genres und bilde mir deshalb mal ein mir ein Urteil fällen zu dürfen über die Soundqualität dieses Albums. (denn das dürfte ja wohl der Hauptkritikpunkt bei vielen weiteren Rezensenten werden.

Also zum Thema: bei mir läuft die neue CD von Bonamassa seit gestern rauf und runter. Hab sie jetzt im Auto, am PC an einer Teufel-Anlage, am iPod mit Koss-Kopfhörern und an der Anlage mit Sennheiser-Kopfhörern gehört und ich finde die Qualität durchaus in Ordnung. Wie gesagt, ich bin kein Blues-Kenner, aber wenn ich sie mit anderen Fehlkäufen meinerseits (Nevermores Enemies of Reality, Metallicas St. Anger, etc.) vergleiche, so bin ich doch nicht enttäuscht. Klar könnte man die Instrumente besser voneinander trennen und dumpf klingt auch alles ein bisschen, aber vielleicht war genau das ja die Absicht? (Warum? Keine Ahnung, fragt Joe.)

Und um zum eigentlichen zu kommen, die Songs sind durchweg klasse. Das Album ist etwas (instrumentalistisch) abwechslungsreicher als "Ballad of John Henry" und auch etwas softer und bluesiger. Dafür sind die Songs direkter und weniger verspielt.

Für mich, ein guter Kauf, den ich bis jetzt nicht bereut habe, deshalb brech ich hier mal ne Lanze für Mr. Bonamassa.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett aber..., 28. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Black Rock Ltd.Edition (Audio CD)
Also ich muss sagen, dass auch ich nicht ganz überzeugt von "Black Rock" bin.

Zunächst einmal zur Musik: Die Scheibe konnte mich nicht beim ersten Mal hören überzeugen (erstmalig bei JB)!
Zwar ist auch hier wieder echt guter, handgemachter Blues drauf, der sich stellenweise wirklich sehr schön entfaltet, aber an Alben wie "Sloe Gin", "Blues Deluxe" oder "John Henry" kommt die Platte einfach nicht ran!
Die musikalischen Einflüsse aus anderen Kulturen sind zwar ab und zu ganz nett, passen aber doch nicht überall!
Darüber sind die für's Ohr doch häufigen "Dis-Harmonien" mir etwas zu viel!
Richtig cool finde ich allerdings das Booklet! Es ist zwar bei der Special Edition mal wieder "nur" eine Papphülle, aber es sind echt tolle Bilder darin!

Nun zum Sound: Der Sound sound ist mir persönlich viel zu breiig! Die einzelnen Instrumente und Stücke kommen mir persönlich viel zu matschig rüber.
Auch das ist mir so zum ersten Mal bei JB aufgefallen.

Also: Persönlich halte ich die CD als nicht geeignet, um JB kennenzulernen! Um seine Sammlung komplett zu halten ist das Album gut, aber ansonsten würde ich eher die älteren Scheiben empfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wird besser - bei jedem Durchlauf!, 20. März 2010
Von 
Thilo Grimpe (Porta Westfalica) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Rock Ltd.Edition (Audio CD)
Zugegeben: Nach dem ersten Hören war ich ein wenig enttäuscht. Zwar geht's gleich ziemlich rockig mit "Steal Your Heart Away" los aber es wollte zuerst kein Funke überspringen.
Doch man muss einfach penetrant sein und darf nicht aufgeben!!! Denn die CD gewinnt bei jedem Durchlauf.
Die Stücke werden mit Zeit immer eingängiger, sind perfekt gespielt und klingen trotzdem nicht zu "trocken", d.h. zu glatt. Die Tatsache, dass B.B. King bei "Nightlife" ein wenig mitgeholfen hat, ist ein weiterer Pluspunkt. Obwohl ich nicht unbedingt ein B.B. King-Fan bin, passen sein Spiel und Stimme perfekt in das Album hinein. Und zum Glück spielt er nur bei einem Lied mit, ist ein wirklicher Gastmusiker (und zwar der Einzige) und nicht ein Zugpferd, um den Verkauf anzukurbeln.
Weiterhin ist positiv zu bewerten, dass auf diesem Album 5 Eigenkompositionen von Joe Bonamassa zu finden sind. Hier lohnen sich als Anspiel-Tipps die ruhigeren "Quarryman's Lament" und "Athens to Athens". Wirklich fein gespielt und in Kombination mit Joes Bluesstimme eine "Ohrenweide".
Die Interpretation von John Hiatts "I Know A Place" ist meines Erachtens gut gelungen. Man vermisst nicht die unverwechselbare Stimme und das Spiel von Hiatt - man bekommt stattdessen einen satten Bluesrock mit typischem Bonamassa, gespickt mit Bombastelementen (wie auch z.B. bei der Eigenkomposition "Blue And Evil")
"Lock Over Yonder Wall", "Night Life" und "Three Times A Fool" beginnen von vornherein unverwechselbar bluesig, weisen deutlich weniger Rockelemente auf und klingen sehr gefällig. Bei diesen Stücken bedarf es kein Eingewöhnen - Blues pur!
Leonard Cohens "Bird On A Wire" kommt am Anfang etwas orientalisch 'rüber (lag es am Studio) - gefällt mir aber sogar besser als Cohens Version. Gerade bei den Cover-Versionen habe ich mir angewöhnt, im direkten Vergleich das Original anzuspielen / zu hören, denn häufig habe ich eine falsche akustische Erinnerung an das Original und ein kleines Auffrischen des Originals erleichtert das Urteil über das Cover eindeutig.
Genauso laut wie das Album begann, so leise endet es: "Baby You Gotta Change Your Mind" fliesst locker und leicht aus den Boxen. Gekonntes Zupfen an der Akustikgitarre, ein wenig Pfeifen im Hintergrund sowie dezentes Percussion geben einen gekonnten Abklang! Kompliment!

Fazit: Geduld ist eine Tugend - und eröffnet den Ohren ein tolles Blues-Rock-Album!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über den Zweifel erhaben, 21. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Rock Ltd.Edition (Audio CD)
Ich kann die zum Teil negativen Kritiken nicht verstehen. Joe wollte nach dem überaus pompösen Live-Auftritt in der Royal Albert Hall back to basics gehen und hat mit Stammproduzent Kevin Shirley auf einer griechischen Insel dieses hervorragende Album aufgenommen. Die CD ist hervorragend produziert, der Klang aller Instrumente ist warm, klar, und vor allen Dingen nicht überkomprimiert. Viele werden wahrscheinlich verdutzt sein, warum nach dem letzten regulären Album, welches sehr deutlich rockorientiert war, nun wieder eher zum Blues geht. Aber eben das ist doch das, was Musik spannend hält und einen Künstler ausmacht. Joe hat seinem Sound auf dieser CD mit ein paar traditionellen griechischen Instrumenten eine internationale Note gegeben, ohne dabei aber befremdliche Gefühle heraufzubeschwören.

Die herausragenden Songs sind sicherlich Quarryman`s Lament, ein epischer Bluessong mit unendlich viel Gefühl, das energetische Steal your heart away oder auch das wundervolle When the fire hits the see.

Die CD ist absolut überragend, leider sind viele Hörer scheinbar nicht mehr bereit, sich eine CD zwei oder drei mal anzuhören, bevor sie sich eine Meinung bilden. Einfach mal ein Bisschen Zeit nehmen und die eigenen Erwartungen prüfen. Wer mehr auf Rock steht, sollte sich auf das Black Country Debüt freuen, Joe`s Allstar Band, die im September neue Großtaten verrichten wird.

Also: Definitive Empfehlung für weltoffene und audiophile Bluesfans.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "BLUES-ROCK-KLASSIKER VON JOE BONAMASSA", 1. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Black Rock (Audio CD)
Furioses Studio-Album des amerikanischen Blues/Rock-Gitarristen "Joe Bonamassa" von 2010 aufgenommen in den "Black Rock Studios" der griechischen Insel Santorini mit folgenden künstlerischen Ansprüchen. Spiele unbekümmert, laut, mit Hingabe und habe vorallem Spass dabei. Bonamassa legt mit den druckvollen Heavy-Kracher und Bobby Parker-Song "Steal your heart away" los als gäbe kein Morgen. Herausragend neben seinem tollen Gitarrenspiel ist sein bluesiger Gesang. Mit den rockigen Jeff Beck-Song "Spanish boots", Freddie Kings "Looks over yonders wall" und dem brutalen Riff-Monster und Eigenkomposition "Blue and evil" sind drei weitere druckvolle Heavy-Kracher auf der Scheibe, die der Dampfhammer-Fraktion alle Ehre machen. Der Überflieger der Scheibe ist das fetzige Duett mit Blues-Veteran B.B.King "Night life", eine Willie Nelson-Nummer im unvergleichlich groovenden Blues-Übersound von Altmeister B.B.King. Traditionelle Blues-Riffs zeichnen dann die Otis Rush-Nummer "Three times a fool" aus. Viel Melodie mit griechischen Einflüssen ist dann bei der akustischen Eigenkomposition "Quarryman's lament" hörbar. Orientalische Einflüsse bereichern den genialen Leonard Cohen-Track und Slow-Blues "Bird on a wire". Fantastisch in Gesang und Gitarrenspiel hinterlässt Bonamassa erneut seine künstlerische Visitenkarte, um sich einen verdienten Platz im Blues/Rock-Olymp zu sichern.
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