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  • Hoodoo
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Kundenrezensionen

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am 21. Januar 2012
In der Schweiz gibt es drei echte Hard Rock Größen, die teilweise auch international Beachtung finden. Zum Einen Shakra aus der Region Bern, die als Einfluss den klassischen Hard Rock der 1970er Jahre angeben (Rainbow, Deep Purple) und Wert auf melodische und doch harte Arrangements legen. Zum Anderen gibt es Gotthard, die Truppe aus Lugano, die gerne einmal als die "Europäische Version von Bon Jovi" bezeichnet wird, was meines Erachtens eher eine Verunglimpfung als ein Kompliment darstellt. Bis zum tragischen Tod des Sängers Steve Lee im Oktober 2010 sind Gotthard ein absoluter Top-Act der nationalen Szene, sie füllen mit ihrer Melange aus sattem Rock und gefühlvollen Balladen Stadien und riesige Hallen, sind große Sympathieträger.

Die Dritte und bisher erfolgreichste Gruppe sind schließlich Krokus. Die Solothurner orientieren sich hauptsächlich am typischen AC/DC Stil. Zu Beginn der 1980er Jahre steigen sie zu internationalen Stars auf. Die Alben "Metal Rendezvous", "Hardware", "One Vice at a time" und vor allem "Headhunter" gelten bis heute als ihre Stärksten. Neben dem legendären Hammersmith Odeon in England headlinen sie weitere große Festivals, touren durch die USA und werden dort zu einem durchaus bekannten Act. Sie erhalten die Ehrenbürgerschaft von Tennessee und erreichen Platin-Status. Aufgrund der ständigen Besetzungswechsel wird es aber in der Folge zunehmend ruhiger um Krokus. Die Verkaufszahlen der Alben sind durchwachsen. Erst als Charakterstimme Marc Storace 2002 zur Band zurückkehrt, stellt sich wieder der Erfolg ein. 2006 landen sie mit dem Album "Hellraiser" sogar auf Platz zwei der Schweizer Charts.

Der große Coup allerdings gelingt 2008: für einen Reunion Auftritt im Berner Stade de Suisse kommt die erfolgreichste Krokus Besetzung um Marc Storace (Gesang), Fernando von Arb (Gitarre), Mark Kohler (Rhythmus Gitarre), Chris von Rohr (Bass) und Freddy Steady (Schlagzeug) wieder zusammen. Die jahrelang zerstrittenen Kollegen finden tatsächlich nochmals zueinander und entschließen sich sogar, ein gemeinsames Album aufzunehmen. Unter dem Titel "Hoodoo" erscheint es im Februar 2010. Es ist das mittlerweile sechzehnte von Krokus und erregt nicht nur nationale Aufmerksamkeit.

Die elf Songs strotzen nur so vor Energie und die gealterten Herren beweisen, dass sie ihr Handwerk auch nach all den Jahren immer noch bestens verstehen. Zwar sucht man vergebens nach innovativen oder gar progressiven Elementen, doch das erwartet auch keiner von Krokus. Hauptsache es macht Spaß und das ist definitiv der Fall.

Die wenigen Riffs, die AC/DC bisher nicht eingefallen sind, gibt es bei Krokus. Böse Zungen nennen sie eine eins zu eins Kopie der australisch-britischen Legenden. Der Einfluss ist nicht abzustreiten, aber zuweilen klingt der Krokus-Sound etwas metallischer als bei AC/DC. Auch die Stimme von Marc Storace bewegt sich nicht ganz in den kreischigen Höhen von Brian Johnson.

Doch nun zu "Hoodoo". Nach dem durchschnittlichen Einstieg mit "Drive it in", legt bereits die zweite Nummer "Hoodoo Woman" ordentlich los. Dieser Titel wird im Vorfeld als erste Single veröffentlicht und präsentiert die typischen Krokus Markenzeichen: ein schnörkelloses Riff, präzises Vier-Viertel Schlagzeug, pumpender Bass und giftiger Gesang. Macht richtig Spaß, auch wenn es sehr traditionell klingt. Die 80er sind wieder lebendig.

Mit dem Steppenwolf-Cover "Born to be wild" geht es sogar zurück in die 70er. Es ist fragwürdig, ob die Rockwelt ein weiteres Cover dieses Titels gebraucht hat. Mir hätte nichts gefehlt, wenn darauf verzichtet worden wäre.

"Rock'n'Roll Handshake" ist ein groovender Boogie-Rocker, der so tatsächlich auf einer AC/DC Platte zu hören sein könnte.

"Ride into the Sun" heißt mein persönlicher Favorit auf diesem Album. Kaum zu glauben, dass hier eine Schweizer Band am Werk ist. Das Stück klingt dermaßen amerikanisch, dass man wirklich glaubt, auf seinem Pferd im Wilden Westen in den Sonnenuntergang zu reiten. Richtig starke Nummer mit einem geilen Refrain.

Die zweite Single "Too hot" macht ähnlich viel Spaß. Sie schunkelt sich im mittleren Boogie-Tempo durch die Boxen und kulminiert in einen unwiderstehlichen Hit-Refrain. Man kann schon beim ersten sofort mitsingen und tut das sogleich aus vollem Halse. Guter, alter Hard Rock wie man ihn sich als Fan nur wünschen kann.

"In my Blood" schlägt in die selbe Kerbe, zieht das Tempo jedoch etwas an und präsentiert Marc Storace in höherer Stimmlage. Spätestens jetzt ist Ausflippen und kräftiges Matteschütteln angesagt. Die Gangshouts lassen sich auch bei erhöhtem Genussmittelkonsum noch fröhlich mitbellen. Wirklich eine spaßige Angelegenheit.

"Dirty Street", "Keep me rolling" und "Shot of love" führen den Sound konsequent weiter. Eine Ballade wie zum Beispiel "Screaming in the Night" wird man auf "Hoodoo" nicht vorfinden. Im Gegenteil, das Album endet mit der schnellsten Nummer "Firestar", die sich dezenten Metal-Einflüssen bedient.

Auf der Limited Edition wurde eine Bonus-DVD beigelegt, die die besten Ausschnitte aus dem Stade de Suisse-Auftritt, sowie informative Interviews mit den Bandmitgliedern enthält. Ein nettes Zusatzschmankerl für den geneigten Fan, der sich vor Freude die Augen reibt, dass seine alten Helden tatsächlich wieder den Weg auf die Bühne und ins Studio gefunden haben.

"Hoodoo" lebt vor allem von seinem hohen Nostalgiefaktor. Die Platte nimmt den Hörer mit in die guten alten 80er, als der Rock noch Rock und Bands noch Bands waren. Obwohl es sich um ein durch und durch altmodisches Album handelt, leidet die Qualität nicht. Die Songs sind allesamt spritzig und dynamisch, die Refrains gehen ins Ohr. Einen großen Verkaufserfolg kann man heutzutage mit derartiger Musik nicht mehr landen. Um der hungrigen Fangemeinde eine gute Zeit zu bescheren, reicht es aber allemal.
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am 6. Oktober 2012
Krokus?Da war doch was. Ist aber schon ca.20 Jahre her.

Augrund der Rezensionen hier zu der Scheibe habe ich sie mir bestellt.Und sie läuft rauf und runter.

Meine Frau sagte noch.Hört sich an wie AC/DC.Jau.Hört sich so an.Ist aber Krokus drauf.Und das ist auch gut so.Fast 43Min.Rotzfrecher Rock der einfach nur Spaß macht und jede PArty sprengt.

Mein Fazit:

Saugeile Scheibe.Und.ich will mehr davon
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am 20. Juli 2011
Die Scheibe ist sehr gut gelungen. Ich höre mir diese öfters an. Da ich auch ein Fan von AC/DC bin, kam ich an dieser nicht vorbei. Einzelne Bewertungen über die Titel werde ich hier nicht machen. Ich bin der Überzeugung, dass man nicht die Musik zerreißen, sondern den Gesamteindruck bewerten sollte.
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am 27. Februar 2010
So, nun liegt also das Comeback der Originalbesetzung von Krokus vor: Es ist zwar kein neues "Headhunter" geworden, aber die Scheibe knüpft musikalisch an Alben wie "Metal Rendezvous", "Hardware" und stellenweise an "One Vice At Time" an. Wie auf vielen KROKUS Alben gibt es wieder mächtig AC/DC Schlagseite bei vielen Songs, was natürlich vor allem an Sänger Mark Storace liegt, der wie ein unehelicher Bruder des verstorbenen AC/DC Sängers Bon Scott klingt!
Doch kommen wir zu den einzelnen Songs im Kurzdurchlauf:

"Drive It In": Geradeliniger fetziger Opener

"Hoodoo Woman": Das Gitarrenriffing erinnert ein bißchen an den alten Klassiker "Rock City", der Refrain ist ein toller Singsang der gut in das Ohr geht - feine Hymne!

"Born To Wild": Man kann sich nun darüber streiten ob es ausgerechnet eine Coverversion des alten STEPPENWOLF Klassikers sein mußte, den jede Coverband eigentlich im Programm haben sollte, wenn sie auf Motorradtreffen spielen möchte - ist sicherlich nicht über zu bewerten, aber die Nummer macht Spaß.

"Rock `n` Roll Handshake" - geht mit bluesy Gitarren los - geiler Riff - Refrain ist eine richtig schöne Hymne.

"Ride Into The Sun" - Eine langsame, schwerfällige Nummer, leicht balladesk angehaucht mit einem sehr melodiösen Refrain - geile Melodie - geht so ein bißchen in Richtung "Screaming In The Night"

"Too Hot" - ein Melodicrocker im Stile wie etwa "Let It Go" (Heart Attack Scheibe)- ganz feiner, sehr melodiöser Refrain

"In My Blood" - straighte aber eher etwas unauffällige Nummer - nicht übel aber eher ein Füller

"Dirty Street" - das ist knallharter Bluesrock im Stile von "Beside Radio" - Refrain haut wieder voll rein!

"Keep Me Rolling" - eine schnelle Nummer, Gitarrensolo in bester Angus Young Manier - so eine Nummer hätte auch gut auf AC/DC "Highway To Hell" gepaßt.

"Shot Of Love" - ein typischer Krokusstampfer, zwischen den Gitarrenriffs singt Marc Strace nur mit Schlagzeug begleitet, cooler Stampfer - nicht überragend aber macht Spaß und ich sitze da und stampfe einfach im Rhythmus mit.

"Firestar" - zum Abschluß geben Krokus nochmal richtig Gas. Schöner speediger Gitarrenriff - das fetzt - hätte dem aktuellen AC/DC Album auch gut getan so eine schnelle Nummer!

Fazit: "Hoodoo" ist ein herrlich altbackenes Album geworden, das trotzdem frisch klingt und worauf die Mannen um Bandgründer Chris Von Rohr das machen, was sie am besten können: Schnörkelloser, straighter, dreckiger, bluesy Hardrock
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am 22. Mai 2010
Endlich: Nach 28 Jahren der Ur-Besetzung kehren Krokus mit dem Line Up des Albums "One Vice at a Time" wieder zurück ins Studio. Sie mussten sich seit jeher gefallen lassen, als AC/DC-Plagiat zu gelten. Nie war dieser Vergleich treffender als auf diesem Album! Aber der Reihe nach:

Der Opener ist eine Mischung aus 50er Jahre Rock'N'Roll, Boogie Woogie und Twist. Das steckt Energie drin und macht Lust auf's restliche Album. Auch der bluesige Titelsong macht Laune, das ist Südstaatenflair wie es ZZ Top nicht besser können. Die Coverversion "Born To be Wild" hätte man sich zwar sicherlich sparen können und stattdessen einen weiteren Song draufpacken, andererseits bettet sich dieser Song perfekt in die CD ein.

Warum Krokus vor allem mit dieser CD als AC/DC-Klon verschrien werden, wird nicht nur durch Marc Storace's deutlich, der wie der auferstandene Bon Scott klingt, sondern an Titel wie "Rock'n'Roll Handshake", zu dem sich im Chorus bequem "Rock'n'Roll Damnation" singen lässt, oder auch "Shot Of Love", das nicht nur den Übergang zum Chorus ganz frech von "Highway To Hell" geklaut hat, sondern fast schon als Coverversion mit anderen Text durchgeht.

Und dann gibt es noch zwei besondere Highlights:
"Ride Into The Sun", eine Powerballade voll Sehnsucht, Melancholie, Träumerei, geheimen Wünsche und Hoffnungen.
"Dirty Street" ist eine großartige Bluesrock-Nummer. Die Sonne brennt mit gefühlten 100° vom wolkenlosen Himmel, die drückende Hitze schafft selbst den gesündesten Menschen und der Schweiß fließt wie ein Fluss über den ganzen Körper. Zu allem Überfluss ist die Klimaanlage auch noch ausgefallen. Dies sind die Bilder, die ich beim Hören vor meinem geistgen Auge sehe.

Dieses Album zeichnet sich nicht unbedingt durch Härte aus, sondern durch die unglaubliche Energie und Wucht. Einen Preis für Innovation gewinnen die Eidgenossen damit sicherlich nicht, aber einen Preis für ein grandioses Hardrockalbum haben wie allemal verdient!
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am 8. April 2012
Das ist richtig toller entspannter Hardrock, der sich auch nicht vor so grossen Namen wie AC/DC zu verstecken braucht. Wobei ich Krokus gar nicht mit AC/DC vergleiche, Krokus sind eine eigene Marke die natürlich im selben Jagdgebiet unterwegs sind wie AC/DC - Sie haben aber Ihren eigenen Stil. Es ist klassischer altmodischer(was ich nicht negativ meine) Boogie-Heavy-Rock den Krokus hier praktizieren, aber authentisch und seriös produziert und dargebracht -- das Album hätte auch schon genauso vor 30 Jahren erscheinen können -- gute Musik ist eben zeitlos. Die Musik orientiert sich aber nicht an der Metal-Rock-Phase mit Headhunter, sondern eher an den ersten 3 Alben mit Marc Storace, also von 1980-1982, allerdings viel entspannter und nicht so nach vorne preschend.
Die Songs gehen alle sofort ins Ohr und die Füsse wippen alle automatisch bei jedem Song mit -- so muss es sein. Nicht, dass jedes Lied ein Volltreffer wäre, Songs wie "In my Blood" und "Dirty Street" können nicht wirklich als hochklassige Gassenhauer bezeichnet werden, doch zumindest macht alles unheimlich spass. Es gibt halt sehr riffbetonten Hardrock mit guten Melodien und sehr viel Groove rübergebracht zu hören - und Marc Storace altert zum Glück niemals -- er hört sich an wie eh und je -- und damit steht und fällt der Krokus-Sound. Die Höhepunkte des Albums sind für mich die Songs "Hoodoo Woman","Rock n roll Handshake","Too Hot" und "Shot of love" -- aber alle anderen sind auch toll - das ist letztendlich Geschmackssache -- von hoher Party-Güte sind alle Songs, da machen qualitativ nur Nuancen einen Unterschied. Als Ausklang gibt es mit "Firestar" auch noch einen Metal-Song zu hören. "Too Hot" erinnert mich immer an Kiss`s "Lick it up", soll aber keine Kritik sein, ich denke bei dieser Vielzahl von Veröffentlichungen bleibt es zwangsweie nicht aus dass sich ein paar Notenfolgen gleichen müssen. Was aber neu ist, das ist so eine gewisse Entspanntheit und Abgeklärtheit, mit der mir hier vieles vorgetragen wird. Das fängt schon ab Song 1 an und setzt sich über das ganze Album fort, so eine stoische Unaufgeregtheit - anders kann ich es leider nicht erklären.

Die Coverversion von "Born to be Wild" finde ich auch sehr gut gelungen und passt sich gut in dieses Album ein -- da haben Krokus es tatsächlich geschafft das Lied zu Ihrem zu machen mit diesen abgehackten Riffbetonten Gitarren -- viele lästern hier über diese Cover-Version -- ich hätte nicht damit gerechnet dass Sie den Song wirklich so gut hinbekommen würden und empfinde Ihn durchaus als eine Bereicherung für dieses Album.

Insgesamt vielleicht nicht das Beste Krokus-Album, aber bestimmt eines der authentischsten und ehrlichsten die Sie je gemacht haben. Es wird auch nichts neues geboten, es werden keine extravaganden Gitarren-Kunststücke vollführt, es wird einfach gerockt - und das mit ganz viel Charme. Man hat es hier mit einem erwachsenem Album zu tun, da ist keine Aufbruchstimmung mehr, man konzentriert sich vielmehr auf seine Stärken und das was man am besten kann. Vielleicht ein Album hauptsächlich für die ältere Rocker-Fraktion 35+ -- wobei ich dem Album grösstmöglichen Erfolg bei jeder Generation wünschen würde -- verdient hätte es es !!

Da für mich der Spass-Faktor hoch ist und ich mich wirklich wohl in dem Album fühle ist es für mich keine Frage dass es 5 Sterne wert ist, auch wenn es realistisch gesehen nicht der ganz grosse Wurf geworden ist und eher die Klientel zufrieden stellt, die sich auf das Album gefreut hat, denn man muss schon zugeben, dass etwas der Pep und die unbändige Heavy Rock-Power vergangener Tage fehlen. Für alle anderen gilt 4 Sterne und einfach mal reinhören. So hört sich klassischer RocknRoll an. Das beste an dem Album ist eigentlich, dass man diese Art schon lange nicht mehr von einer anderen Gruppe gehört hat und von daher hat das Album auch wenig Konkurrenz und ein Alleinstellungsmerkmal im Moment. Eine gewisse Sympathie und Freude, dass sich KROKUS endlich wieder in Ihrer erfolgreichsten Besetzung des Jahre 1982 zusammengefunden haben ist bei der Bewertung allerdings auch mit eingerechnet.
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am 27. Mai 2010
"Mama was a Hoodoo-woman, Papa was a Hoodoo-man" - nein, sehr tiefschürfend klingt das nicht. Und ist es auch nicht. Die Musik auf Krokus` neuer Scheibe ist schlicht und geradeaus, wie es schlichter und geradeauser kaum geht. Das ist einfacher, straighter Hardrock ohne das Bemühen, nun unbedingt originell sein zu wollen oder zu müssen.
Das klingt natürlich verdächtig nach AC-DC, aber die sind ja auch nicht wirklich kompliziert und originell, sodass Ähnlichkeiten auch weniger verwerflich sind. Die Assoziation zu den Australiern ergibt sich schon durch Krokus-Sänger Mark Storace, der aber zum Glück mehr Ähnlichkeit mit Bon Scott als mit Brian Johnson hat. Ansonsten ist die Musik von Krokus weniger Blues-lastig als die von AC-DC.
Hoodoo beinhaltet 11 knackige Up-Tempo-Nummern von sehr ausgeglicherner Qualität und Machart. Ob das Cover von "Born to be wild" nun unbedingt sein musste oder nicht ist egal. Es fügt sich nahtlos in die anderen, Band-eigenen Songs ein und stört (mich) überhaupt nicht.
Ein Album zum laut Hören, z.B. beim Autofahren (Fenster runter, Ellenbogen raus!) oder wenn die Nachbarn nicht da sind - das beste Krokus-Album seit Metal Rendezvous, für mich jedenfalls.
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am 12. April 2010
Krokus nochmal in alter Besetzung ! Kann das gut gehen ?
Und ob, wie ich finde. 10 Songs, darunter eine Coverversion
von Born to be wild. Warum man gerade diesen Song gecovert
hat, bleibt ein Rätsel. Kommt zwar ganz gut rüber, trotzdem
kann man ihn nicht mehr hören. Die neuen Songs können da
schon mehr punkten. Drive it in ist ein ordentlicher Rocker
und mit Hoodoo woman hat man dann gleich den ersten Hit.
Absolut mitsingkompatipel. Mir hat es besonders Ride into
the sun angetan, der langsam und schleppend daher kommt und
mit einem tollen Refrain ausgestattet ist, super. Ich will
jetzt nicht auf jeden Song einzeln eingehen, doch die bereits
erwähnte Coverversion und der letzte Song Firestar fallen
leicht ab. Bleiben immer noch acht geile Krokus Nummern, die
mir aber fette 4 Sterne wert sind, klasse.
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am 27. August 2010
Prima Scheibe, mit mächtigem AC/DC-Einschlag. Die Stimme von Marc Storace hat in manchen Stücken eine verblüffende Ähnlichkeit mit deren von Bon Scott (was ja nicht wirklich was neues ist). Ich finde man kann sich jedes Lied anhören und nach 3-4 maligem abspielen gefällt mir die Scheibe richtig gut. Die Stücke sind abwechslungsreich, mal etwas langsamer, mal etwas schneller.. Die Geschmäcker sind verschieden und meinen Geschmack hat Krokus getroffen.
Headhunter von Krokus war zu meinen wilden Zeiten eines meiner Lieblingsalben. Einen vergleich kann man nicht wirklich anstellen. Trotzdem immer noch ein guter Sound und von meiner Seite empfehlenswert.
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am 1. November 2010
Krokus,
war in den 80ern nie eine Band, die ich angehört habe...da gab es für mich immer bessere Bands. Aber vielleicht habe ich auch zuwenig von Ihnen angehört. Die "Hoodoo" ist jedenfalls richtig gut. Irgendwie haben die sich von allen Rock-Stilen was rausgesucht (Ähnlichkeiten mit AC/DC, Kiss, Stiltskin etc.) und alles sauber vermischt. Und das ergibt eine richtig gute Rock-Scheibe, die eine total einfache Richtung geht, aber meines Erachtens keinen Aussetzer hat. Hier freut man sich beim Anhören eines Songs schon auf den Nächsten.
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