Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Sony Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen125
3,9 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. Oktober 2012
Einer der besten Filme, vor allen Dingen aus dem Bereich der Episodenfilme, die es gibt.
Hier bestand die Filmmusik VOR dem Film schon und wurde entsprechend der Songtexte eingebaut, bzw. die Story danach geschrieben.
Dramatisch, Witzig, Skurill, Traurig, Schön.
Langsam fügen sich die Puzzleteile und Episoden zusammen.
Schauspielerisch von allen Beteiligten vom aller Feinsten!
Sogar Tom Cruise hat überzeugt.
Technisch spielt er Film eher im Mittelfeld, spielt aber bei dieser Art von Film nicht die entscheidende Rolle.
Für mich eine Blu-ray, die ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 2. Februar 2016
Ich hatte den Film bisher nur als DVD und habe ihn mir wegen der besseren Bildqualität als Blu-ray zugelegt. Verglichen mit der 15 Jahre alten DVD, ist das Bild etwas besser. Alles ist gut ausgeleuchtet. Die Farben sind kräftig. Der Ton ist nach meinem Empfinden kraftvoll und klar.

Der Film selbst ist ein sogenannter Episodenfilm, das heißt, er besteht aus einer Anzahl erzähltechnisch unabhängiger, abgeschlossener Kurzfilme. Die einzelnen Handlungsstränge sind wie durch ein Spinnennetz verbunden und fügen sich am Ende zusammen.

Extras gibt es jede Menge auf der Blu-ray. Am Interessantesten finde ich die entfallenen Szenen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 13. Januar 2007
Zunächst einmal:
Man muss nur einen Blick auf die sehr stark divergierenden Bewertungen hier auf Amazon werfen um zu sehen, dass sich an diesem Film die Geister scheiden wie an kaum einem anderen. Die einen Rezensenten preisen ihn als "den besten Streifen der Neunziger Jahre", die anderen wünschten sich, ihn nie gesehen zu haben.

Ich für meinen Teil muss gestehen, dass ich Schwierigkeiten hatte, "Magnolia" zu bewerten - denn obgleich ich ihn nun schon mehrere Male gesehen habe, drängt sich mir dennoch die Ahnung auf, seine Vielschichtigkeit nach wie vor noch nicht vollends durchdrungen zu haben.

Worum geht es?
Regisseur und Drehbuchautor Paul Thomas Anderson entfaltet in dem episodisch erzählten Drama ein - anfangs beinahe verwirrend vielfältiges - Bouquet einzelner Handlungsstränge: Der Zuschauer lernt neun Menschen kennen, die zunächst, obgleich allesamt in Kalifornien lebend, in keiner besonderen Verbindung zu einander zu stehen scheinen. Sie alle werden jedoch, wie sich alsbald zeigt, von (unterschiedlich schweren) Belastungen gepeinigt - sei es in Form gravierender gesundheitlicher Probleme ihrer selbst oder eines ihnen sehr nahe stehenden Menschen, sei es infolge familiärer Konflikte oder auch aufgrund allgemeiner zwischenmenschlich-sozialer Schwierigkeiten der Betreffenden.

Erst ganz allmählich kristallisiert sich heraus, dass alle diese Menschen damit sehr wohl etwas gemeinsam haben; dass ihr Handeln - so autark es ihnen subjektiv auch erscheinen mag - dennoch Auswirkungen auf die jeweils anderen Figuren des Streifens hatte und nach wie vor hat.
Zunehmend verbindendes Element sind hierbei weniger die Wirkungsweisen des Zufalls, der die Wege der Charaktere im Verlauf der Handlung in bisweilen verblüffender Weise kreuzen lässt, sondern vielmehr die Frage nach individueller Schuld. Diese tritt im Zusammenhang mit einzelnen Verfehlungen ganz unterschiedlicher Art mehr und mehr zutage, beginnend etwa bei Betrug und Diebstahl, weitergehend über eheliche Untreue bis hin zu möglichem Missbrauch der eigenen Tochter. Die im Film dargestellten Figuren haben unter derlei schlaglichtartig dargebotenen Impressionen unterschiedlich drastischer Abgründe menschlichen (Fehl-)Verhaltens und den hieraus resultierenden Wechselwirkungen im Umgang mit ihrem persönlichen Umfeld massiv zu leiden - und zwar sowohl die jeweiligen Opfer als auch die mutmaßlichen Täter.

Insofern verlangt "Magnolia" seinem Zuschauer sehr, sehr viel ab.
Es ist definitiv kein Streifen, den man anlässlich eines geselligen DVD-Abends mit Freunden schauen sollte; ein entsprechender Versuch meinerseits endete denn auch eher desaströs.
Der Film giert regelrecht nach der uneingeschränkten Aufmerksamkeit des Zuschauers, gesteht diesem keinen noch so flüchtigen Augenblick der Ablenkung zu, denn jede scheinbar noch so beiläufig gesprochene Textzeile, jede noch so nebensächlich erscheinende Geste der Charaktere, jede noch so zufällig wirkende Kameraeinstellung dieser multiplen Charakterstudie ist derart bedeutungsschwanger und inhaltlich geladen, daß man sofort Gefahr liefe, den Anschluss an die zahlreichen Erzählfäden zu verlieren, wenn man auch nur einen kurzen Moment lang gedanklich abschweifte.

Das mag sich nun übertrieben lesen, trifft aber tatsächlich zu; nicht zuletzt einige der hiesigen negativen Bewertungen machen mit ihren Ausführungen anschaulich deutlich, dass es mitunter sehr schwerfallen kann, die obig beschriebene, dringend benötigte Aufmerksamkeit über gut drei Stunden unentwegt und ohne kleinste Abstriche aufrecht zu erhalten, insbesondere aufgrund der streckenweise ausgesprochen dialoglastigen - und damit vermeintlich handlungsarmen - Struktur des Streifens.

Auch emotional muss der Zuschauer einiges leisten.
"Magnolia" funktioniert nur, wenn der Rezipient willens und in der Lage ist, sich auf den Film einzulassen. Das klingt leichter, als man es umsetzen kann, denn der Streifen ist weitgehend von solch tiefgreifender Wehmut und Verzweiflung gezeichnet, daß er den Zuschauer in immer quälendere Abgründe von Hilflosigkeit hinabreißt; einige meiner Bekannten waren davon schlicht überfordert oder gerieten aufgrund ihrer eigenen Bewegtheit dermaßen in Verlegenheit, dass sie sich weigerten, den Film bis zum Ende zu schauen.
Wie schmerzhaft er mitunter in latent vorhandenen Wunden bohren kann, lässt sich wohl auch an der Tatsache anschaulich ablesen, dass er gerade von jenen meiner Bekannten in Bausch und Bogen abgelehnt wird, deren persönliche und/oder familiäre Situation den im Film thematisierten Konflikten erschreckend nahe kommt.

Doch macht so etwas den Streifen zu einem schlechten Film?
Dürfen nur Dokumentationen auf "Arte" oder Beiträge in der "Zeit" halbwegs anspruchsvoll sein? Darf ein Kinofilm seinen Zuschauer nicht bis an dessen individuelle emotionale Grenze bringen?

Ich denke doch, er darf - und deshalb kann ich mich den teilweise harschen Verrissen hier auch nicht anschließen.
Dennoch möchte ich "Magnolia" auch nicht gleich im Umkehrschluss, wie andere Rezensenten es getan haben, zum "mit Abstand besten Film aller Zeiten" küren, denn natürlich hat auch er seine Schwächen.

So erscheint mir der Themenkomplex "Krebs" zu stark vertreten; gleich zwei der handelnden Charaktere leiden an verschiedenen Formen der Krankheit, von weiteren Menschen, die an Krebs verstorben seien, ist die Rede - das erscheint mir überladen. Mag sein, dass Anderson hier eigene Traumata verarbeitet hat; eine derart einseitige Schwerpunktsetzung solch vieler Krebserkrankungen auf engstem Erzählraum ist der Glaubwürdigkeit aber eher ein Stück weit abträglich.

Auch das Finale des Streifens lässt den Zuschauer eher hilflos und verwirrt zurück.
Das brachiale, metaphysisch eingefärbte Naturphänomen, welches plötzlich und regelrecht schockartig über die Handlungsstränge hereinbricht, soll nach Aussage des Regisseurs offenbar nicht, wie oft vermutet, eine Reminiszenz an die entsprechende alttestamentarische Plage sein. Ich hatte diese dramaturgische Zäsur des Films bislang so gedeutet, dass in diesem einschneidenden Ereignis der grundlegende Wandel zum Besseren versinnbildlicht wird, der für die einzelnen Charaktere gegen Ende des Streifens eintritt - doch analog zu der Äußerung Andersons soll dem wundersamen Regen wohl gar keine kathartische Wirkung beigemessen werden.
Was stattdessen? Das Spektakel geschieht einfach nur so, passiert quasi lediglich um seiner selbst willen?

Wie weiter oben erwähnt:
Auch wenn ich "Magnolia" nun schon mehrfach mit Begeisterung gesehen habe, kann ich nicht mit Bestimmtheit behaupten, inzwischen voll und ganz zu dem Streifen durchgedrungen zu sein. Er wirft immer noch viele Fragen auf, mit denen er den Zuschauer schließlich sich selbst überlässt.

Dennoch - oder gerade deshalb - verdient er, nicht zuletzt aufgrund der phänomenalen schaupielerischen Leistung ausnahmslos aller Darsteller sowie wegen seiner enormen atmosphärischen Dichte, seiner überaus gelungenen Dramaturgie und einem fulminanten Soundtrack, vier Sterne.
55 Kommentare|54 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2003
Mein absoluter Lieblingsfilm, den ich immer wieder anschauen kann und der trotzdem nie langweilig wird - obwohl ich mir vorstellen kann, dass manche ihn langweilig finden. Ich jedoch entdecke bei jedem Wiedersehen neue Kleinigkeiten (Film-Enthusiasten mögen noch mehr entdecken als ich.) Man kann dem Film vorwerfen, er kopiere Altman und andere, aber manchmal ist eine Kopie eben doch besser als das Original. Er verbindet das Kleine mit dem Großen, das Unverständliche mit dem Erklärbaren, Liebe und Hass, Gewalt und Sanftheit, Ordnung und Chaos und bettet es ein in ein Panoptikum der (mehr oder weniger) alltäglichen Krisen, Nöte, dem Leid am Dasein und der Freude am Dasein. Und dieser Film tut es mit fast magischen Bildern und Klängen sowie hervorragenden Schauspielern. Für mich: ein absolutes "Muss".
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2001
Magnolia ist ein hervorragend inszenierter Film, der viele Interpretationsspielräume für seine aufmerksamen Zuschauer offen lässt. Mit seiner über dreistündigen Laufzeit langweilt er alle diejenigen Menschen, die sich vor den Fernseher setzen, um Filme zu konsumieren. Allen übrigen eröffnet sich ein geniales Kunstwerk mit geistigem Tiefgang, den viele Kinofilme der heutigen Zeit leider stark vermissen lassen.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Oktober 2001
Magnolia ist ein unglaublich dichter emotionaler Film.
P. T. Anderson gelingt es von Anfang an, beim Betrachter eine einzigartige Stimmung auszulösen.
Der Film beginnt mit einer meisterlichen Sequenz über das Thema "Zufall und Bestimmung".
Danach werden die 9 Charaktere geschickt der Reihe nach dem Zuschauer nähergebracht. Dabei wurde darauf geachtet, dass sich jede Person ganz deutlich von der anderen abhebt.
Nach dieser Exposition beginnt ein Handlungsgeflecht, das nicht mit dem anderer Filme vergleichbar ist.
Anstatt sich auf eine Hauptperson und ein paar Nebenfiguren zu konzentrieren, beleuchtet der Film anhand prägnanter Szenen neun Hauptpersonen. Es entwickeln sich verschiedene Handlungsstränge. Der Zuschauer merkt jedoch schnell, dass Anderson diese scheinbar lose Aneinanderreihung von Einzelschicksalen schrittweise geschickt miteinander verknüpft.
Magnolia ist wirklich ein sehr anspruchsvoller Film mit faszinierenden schauspielerischen Leistungen und einer ergreifenden Musik.
Man muss jedoch 100% bei der Sache sein, wenn man diesen Film verstehen und ihm gerecht werden möchte. Ein Film fernab vom Popcorn-Kino à la "Charlies Angels" oder "American Pie".
Meine Meinung: EIN ECHTES MEISTERWERK!
0Kommentar|50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2001
Wer behauptet, PTAs Meisterwerk "Magnolia" sei langweilig, der ist nicht recht bei Trost; bei dem dreistündigem Meisterwerk des gerade mal 29 Jahre alten Regisseurs und Drehbuchautors Paul Thomas Anderson handelt es sich um ein sehr intensives, einem nahegehendes Kunstwerk, bei dem einem fast die Worte fehlen, um es vernünftig zu beschreiben. Die handwerklich brilliant umgesetzte, durchaus komplexe Story wird von einem fantastischen Cast(unter anderem der mittlerweile verstorbene Jason Robards, Tom Cruise und Phillip Seymour Hoffmann) vorgetragen, das den überwiegend tragischen Charakteren absolut überzeugend Leben einhaucht. Der sehr dialoglastige Film hat seine Höhepunkte gerade in den Gesprächen, der Schicksals- und Zufallsbezug ist originell und der "Regen" gegen Ende des Films gleichwohl amüsant und absurd. Ständig packt man sich im Geiste an den Kopf, mit welcher Ehrlichkeit und Einfachheit PTA hier mit seinen Charakteren agiert, was den Film sowohl glaubwürdig als auch überzeugend macht. Nicht zuletzt sollte man die Detailverliebtheit PTAs erwähnen. Der zusätzlich mit einer grandiosen Musik unterlegte Film ist ein mutiger, wunderschöner Streifen geworden, der mich restlos begeistert und ihn für mich zu einem der besten Filme aller Zeiten macht. Wer ein wenig Sensiblität und Interesse an dialoglastigen Filmen mitbringt, wird ihn lieben und süchtig nach ihm werden. 5 Sterne als logische Konsequenz. (Meine Kritik bezieht sich auf die Originalfassung des Films; die deutsche Übersetzung soll aber gelungen sein)
0Kommentar|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2009
Wer diesen Film sich einfach mal so reinziehen möchte als wäre es ein x-beliebiger Hollywood-Schinken, wird an seinen auf Effekthascherei getrimmten Sonntagsfilm-Nerven scheitern, denn dieser dreistündige Film bietet eine derart fließende und im positiven Sinne "verschwenderische Fülle" an bemerkenswerten und zutiefst menschlichen Umgangsformen mit der Realität, dass es eine Freude ist, sogar einzelne Szenen zu wiederholen, so sehr zieht mich dieser Film in seinen Bann. FANtastic!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2009
Was auch immer Zufall ist, der Film ist nicht darauß entstanden.
Dennoch lebt er von Zufällen oder besser gesagt von mit einander verflochtenen Episoden, die alle eines gemeinsam haben:
Fehler, deren Auswirkungen, Unzufriedenheit oder gar Hass als Folge; und Sehnsucht, Sehnsucht nach Vergebung.

Der Film spricht von Schmerz, von Wut und von verlohrener Elternliebe. Und dennoch wird er zumeist aufgrund falscher Erwartungen, nur zu oft missverstanden. Ich kann davon schreiben wie wunderbar dieses Meisterwerk ist und wecke damit unweigerlich falsche Hoffnungen, denn dies hier ist kein Hollywoodgesülze, das geziehlt auf die allgemeine Tränendrüse drückt oder schmertteringartige Bauchgefühle erzeugen will. Nein, dieser Film ist einfach schlicht das, was ein jeder von ihm wahrnimmt, er wird erst auf persönlicher Ebene emotional. Der Film will nicht einfach unterhalten, er zeigt Schicksale, wie es sie zu genüge in unserer Geselschaft gibt, lädt zum mitfühlen ein, weckt Interesse und berührt den, der sich in eine der Geschichten wieder findet.
Kein Film für den müden Moment am späten Abend. Ähnlich wie bei Casion oder Der Pate muss man sich geziehlt Zeit nehmen um gefallen daran zu finden. Es ist ein 180 minütiges Meisterstück, welches leider auch seine Längen hat, den geduldigen Zuschauer jedoch stets darüberhinweg tröstet und mit einem etwas seltsamen, aber dennoch beeindruckenden Ende aufwartet.
33 Kommentare|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
„Magnolia“ ist einer der raren Erzählfilme, die den aufnahmebereiten Zuschauer emotional einfach wegpusten. Er entwickelt eine ungeheure Wucht und Dynamik, ist dabei so selbstbewusst und selbstverständlich, dass man ihm alles abnimmt: das Leiden, das Lachen, die Erlösung. Durchs Brennglas blicken wir auf eine Anordnung von Menschen, die an diesem einen Tag verzweifelt, gebrochen, erwartungsvoll, stolz, traurig und sehnsüchtig sind. Schuldige Väter und gequälte Söhne, hilflose Kinder und ebenso hilflose Erwachsene kreuzen einander die Wege - und für manchen steht am Ende etwas mehr Glück auf dieser Welt.
Schon allein die Besetzung verdient einfach einen Zungenschnalzer: Jason Robards, Julianne Moore, John C. Reilly, der gerade für den Oscar („Capote“) nominierte Philip Seymour Hoffman, William H. Macy, Tom Cruise... Und was diese Liste verspricht, löst der Film absolut ein. Es ist wirklich selten, einem solchen Film zu begegnen, der einfach eine ungeheure Lust am Filmemachen, am Einsetzen filmischer Mittel verrät, der Absurdes und Tragikomisches mit allzu Menschlichem so souverän und rührend vereint, der so viele einzelne Schicksale so wichtig nimmt. Da, wo alle Spannung zusammengezogen ist, wo Schmerz und Schuld und Trauer unerträglich geworden sind, singen alle Figuren zusammen Aimee Manns Song:
„No, it's not going to stop
Til you wise up
No, it's not going to stop
So just give up.”
Und das ist eine der brillantesten Szenen, die ich seit langem in einem Film gesehen habe. Man kann sich „Magnolia“ immer wieder anschauen, und man kann jedes Mal ein anderes Schicksal genauer unter die Lupe nehmen, neue Stärken entdecken - neue Faszination erkennen. „Magnolia“ sollte man nicht verpassen, und man sollte nicht allzu viel darüber schreiben, sondern einfach - schauen.
0Kommentar|16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen