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22
4,0 von 5 Sternen
Valleys Of Neptune
Format: Audio CDÄndern
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100 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es ist immer eine gefährliche Angelegenheit, wenn plötzlich, nach Jahrzehnten, irgendwelche Aufnahmen aus dem Nachlass oder sonst woher auftauchen und noch einmal an das anknüpfen sollen, was einstmals sich als Mythos begründet hat. Zu oft schwingt der Verdacht mit, irgendwelche Rechtebesitzer oder Nachkommen wollten noch einmal abkassieren. Bei Jimi Hendrix war das in der Vergangenheit oft nicht anders. Viele Alben erschienen nach seinem Tod, auf denen neben schlechter, manchmal grottenschlechter Aufnahmequalität ein vom Touren erschöpfter und von Drogen gebeutelter Jimi Hendrix zu hören war, der nicht an das heranreichte, was ihn zu einem der großartigsten Akteure der modernen Musik gemacht hatte. Es spricht für seine nicht revidierbare Wirkung mit Alben wie Are You Experienced, Axis, Bold As Love und Electric Ladyland, dass seine musikhistorische Rolle durch diesen Trash keinen Schaden genommen hat.

Nun sind unter dem Titel Valleys Of Neptune Aufnahmen auf den Markt gekommen, die als Titel neu wie bekannt waren und die allesamt nicht als eine sensationelle Entdeckung im Sinne des innovativen Potentials des Ausnahmegitarristen und Komponisten gewertet werden können. Dennoch hat diese Zusammenstellung etwas, das in großem Maße selbst den legendären Alben fehlt. Hört man sich die Sammlung an, dann fällt zunächst auf, dass es sich um eine vollkommen andere Aufnahmequalität handelt, die weniger mit modernen Techniken als mit der eigenen Akribie Hendrix zu tun hat. Wie Klaus Theweleit in seiner unbedingt lesenswerten Biographie beschrieb, verbrachte Hendrix nächtelang seine Zeit in einem New Yorker Studio, um den richtigen Sound zu finden. Ihm schwebte etwas anderes vor als die damals gängigen Aufnahmeverfahren, die ihm zu breiig und unscharf waren. Bei Valleys Of Neptune scheint es sich um Aufnahmen zu handeln, die der Soundvorstellung Hendrix wohl am nächsten kamen. Neben der Gitarre, die sonst immer durch die pure Phonzahl im Vordergrund agierte sind nun das exzellente Schlagzeug Mitch Mitchells und die asynchron zu Hendrix Riffs verlaufenden Basslinien klar und deutlich zu hören. Was dabei heraus kommt, ist eine akustische Befreiung von den heute üblichen Komprimierungsformaten, die Hörer wie Ohr mit epigonalen Weisen zu vergewaltigen drohen.

Die bisher unbekannten Stücke wie der Titelsong Valleys of Neptune, Ships Passing Through The Night, Mr. Bad Luck, Lullaby For The Summer und Crying Blue Rain sind allesamt musikalisch wie textlich so hoch stehend wie die bekannten und in der Aufnahme von Red House, der wohl nie auslöschbaren Liebeserklärung an den Electric Blues erklingen gesanglich bereits erste Avancen an den Soul. Der Mann, der sich die Tonarten in Farben notierte und immer wieder metaphorisch einer kosmischen Poesie verfiel, enttäuscht mit diesem Album keinesfalls. Und das vierzig Jahre nach seinem Tod. Come on, let the good times roll!
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Mai 2010
Was nach Hendrix' frühem Tode von dutzenden Plattenfirmen an den Studio-Bändern verbrochen wurde, war nicht in den Valleys sondern eher in den Grotten des Neptun anzusiedeln. Glücklicherweise fand man auf einer der Arbeits-Spulen hinter manipulierten Material die vorliegenden Basisspuren mit nichts als Gesang, Bass, Drums und Gitarre.

Dass Hendrix ein exzellenter und akribischer Klangtüftler war, wird jetzt wieder mehr als deutlich, denn die von allen posthumen Overdubs befreiten Tracks klingen wie eine saubere Studioproduktion des Jahres 2010: Hendrix war nicht nur begnadeter Gitarrist und Komponist, er schuf vorausschauende und somit zeitlose Klangwerke.
Die Stücke sind allesamt bekannt, lagen in derartig brillianter Qualität allerdings noch nicht vor. So fein hat Hendrix wirklich noch nie geklungen. Eddie Kramer hat die Aufnahmen vorsichtig und akribisch restauriert, auf einer guten Anlage entsteht auch mit nur zwei Boxen der Hendixtypische Surround-Sound, der einen wegnimmt und dann nicht mehr losläßt. Der Bass ist treibend-abgrundtief, die Snare knallt trocken, die Becken klingen wie Feingold. Das Album läßt glücklicherweise nicht viel Platz für die Jimi'sche Rückkopplungseskapaden und Girarrenquälereien, es ist eher bluesorientiert und funkig angelegt. Schade ist, daß bei nur 64 Minuten Laufzeit einige Tracks ausgeblendet wurden. Was soll das denn?

Im Begleitheft findet man interessante Details zur Klangentstehung. So schloß Hendrix seine Gitarre an die Rotationslautsprecher einer Leslie-Orgel an, was einen schönen flirrenden Sound erzeugt. Dann ließ Jimi sich ein Gerät basteln, welches die Gitarrentöne eine Oktave höher transponiert, darüber mischte er dann die Originaltöne und schuf auf diese Art dudelsackartige Klänge. Eine wunderbare Idee.

Ich denke, Valleys of Neptune ist ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für alle Rockopas und Grundlage für solche, die noch begeisterte Hendrix-Fans werden wollen. Im Booklet deutet Mac Dermott an, daß ein profunder Schatz an Tracks noch auf seine Bergung wartet. Mal sehen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Mai 2010
Ich bin schon ein Hendrixfan. Ich habe eine Kiste mit allen offiziellen und vielen inoffiziellen Hendrix-Cds sowie eine Menge Coverversionen. Auch die beste Musik kann man nicht ewig hören und so stand besagte Kiste einige Jahre verschlossen im Schrank. Nun gab es diese "neue CD" und habe sie ohne große Überlegung gekauft - "Hendrix kannst du ja mal wieder hören" dachte ich gelangweilt. Und dann das: WOW, welche geile und zeitlose Gitarrenmucke: Differenziert, dynamisch, rebellisch,emotionsgeladen und technisch perfekt bezüglich Tonbildung, Anschlag und Rhythmik. Das klingt ja wirklich irre. Klar, die Stücke kannte ich fast alle in anderen Versionen - aber diese hier sind wirklich gut und fetzen. Erwähnen muss ich auch, dass die Drums von M.Mitchell unwahrscheinlich gut passen und fast jazzig differenziert sind. Das ist eine Wohltat und Erholung von vielen heutigen Drummern (und Drumcomputern) die nur ein tumbes 1-2-3-4 zustande bringen und in effekthaschenden Monstersounds zu hören sind. Und ein dickes Lob an Tonmixer E.Kramer: Excellente Leistung. Es ist der Sound der 60er-anfang 70er-Technik genau wiedergegeben und doch soviel transparenter und dynamischer (Ich empfehle Kopfhörer!)
Fazit:
Blues-Rockmusik vom feinsten aus einer hoch innovativen Zeit. Wer Hendrix kennenlernen will, kann sich auch getrost diese Scheibe zulegen. Für Hendrixfans ein 100%iges "Must". Zudem ist die CD auch gut konsumierbar: Es gibt keine Dauersoli und keine ewig kreischenden Rückkopplungen, von denen es auf frühen Live-Aufnahmen manchmal zuviel gab. Da hatte es Hendrix damals manchmal übertrieben.

Für die Spezialisten:
Für mich schließt sich dieses posthume Werk ganz gut an die ebenso posthum (1997) erschienene CD "First Rays of the new rising Sun an" an.

Nachtrag:
Einiges Wertvolle muss noch in den Archiven der Hendrx-Family schlummern. So ist z.B. 1982 bei CBS eine Vinyl-LP "The Jimi-Hendrix-Concerts" erschienen, die auch excellente Versionen bekannter Hendrix-Hits enthält. Allerdings in flauem Sound. Die gibt es bisher noch nicht als remasterte CD!
Bitte Herr Eddie Kramer: Machen Sie sich an die Arbeit! (Am besten noch bevor ich in Rente gehe!)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2010
Ich habe die CD nun seit etwa zwei Wochen im Besitz und muss sagen, ich kriege gar nicht genug von den Songs.
Es kam tatsächlich vor, dass ich nach dem einmaligen Durchhören des Albums auf meinem mp3-Player unbedingt das selbe noch mal hören wollte und musste.
Auch wenn die meisten Songs bekannt sind, sind es doch z.B. alternative Studio Takes, die einem zum Staunen bringen.
Mein Favorit ist Bleeding Heart. Der Song fetzt wirklich, Rhythmus und Solo von Jimi sind hervorragend. Was mir leider nicht gefällt, ist, dass viele Songs ausfaden, bevor sie ihr Ende erreicht haben (z.B. Red House, Lover Man). Nun wird schon 40 Jahre nach seinem Tod ein Album mit unveröffentlichtem Material herausgebracht und dann sind die Songs aber nicht vollständig, aber nun gut, abgesehen davon ist dies ein hörenswertes Album des Besten Gitarristen aller Zeiten. Die CD ist den Preis auf jeden Fall Wert.
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63 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nur vier Alben hat Hendrix veröffentlicht. Dabei ist die Band of Gypsies wohlwollend dazugezählt. Nun wird der Flut der posthum auf den Markt geworfenen Alben ein weiteres mit Studiotracks hinzugefügt.

Eine erste Zählung bei mir ergibt die stattliche Anzahl von 74 Veröffentlichungen, die sich in meiner Sammlung befinden, nicht eingerechnet die vielen unoffiziellen Bootlegs aus den 1970ern auf Vinyl. Also habe ich dieses Album auch gekauft. Aber nicht, weil es sensationell Neues bietet, sondern um die Sammlung zu ergänzen. (Waiting for the things to come).

Von den 12 Songs sind ganze 5 scheinbar neu: VALLEYS OF NEPTUNE, MR. BAD LUCK, SHIPS PASSING THROUGH THE NIGHT, LULLABY FOR THE SUMMER und CRYING BLUE RAIN. Nun sind VALLEY OF NEPTUNE und MR. BAD LUCK schon auf Lifelines: The Jimi Hendrix Story zu finden, (Reprise 4 CD Box). Laut Harry Shapiro (Jimi Hendrix - Electric Gypsy, 1990) stammt MR. BAD LUCK noch aus den Greenwich-Village Zeiten und wurde schließlich als LOOK OVER YONDER bekannt. VALLEYS OF NEPTUNE hat eine ähnliche Geschichte, immer wieder für ein Album vorgesehen(auf Are You Experienced erhält 3RD STONE FROM THE SUN den Vorzug), der Song war dann für das letzte von Hendrix konzipierte und autorisierte Album First Rays Of The New Rising Sun vorgesehen, dann aber verworfen (First Rays wurde schließlich kompiliert und liegt in exzellenter Klangqualität vor).

Bei den restlichen Titeln ist unklar, ob es sich um offizielle Titel handelt, denn noch nicht einmal als Arbeitstitel tauchen sie in den Sessions von 1969 und 1970 auf. Dafür gibt es aber jede Menge tracks der Sorte jam #26 oder slow blues # 19, die im Nachinhein betitelt wurden. Dieses Album schlägt keineswegs den Bogen von Electric Ladyland zu First Rays, das zu behaupten ist wirklich vermessen. Bestenfalls stellt es einen Lückenbüßer dar zwischen The Cry of Love und First Rays. Zumal die fünf Songs doch sehr an The Cry of Love in ihrem Charakter erinnern.

Die übrigen Aufnahmen sind gewiss gute aber nicht sensationelle Versionen lange bekannter Hendrix Standards: STONE FREE (der gerne gespielte opener seit den Winterland Tagen; Anspieltip auf der Seite von Bill Graham - Ex Fillmore Impresario - Wolfgangs Vault: Stone Free aus dem Winterland); BLEEDING HEART (Albert Hall), HEAR MY TRAIN A COMING, SUNSHINE OF YOUR LOVE (Albert Hall, Paris); LOVER MAN, FIRE und natürlich RED HOUSE. Zumindest für diese Songs steuert dieses Album keine Innovation hinzu.

Ich persönlich warte noch auf die klanglich optimierte Edition des Jimi Hendrix Auftritts auf dem Newport Pop Festival vom 20. Juni 1969 (übrigens auch mit: SUNSHINE OF YOUR LOVE, STONE FREE als 16 Minuten Jam, FIRE, HEAR MY TRAIN A COMING, RED HOUSE).

Der Hendrix Clan hat sich verdient gemacht um das Erbe von Jimi Hendrix und erreicht, dass seine Musik die verdiente Würdigung und Pflege erfährt und nicht wie etwa von Alan Douglas gefleddert wurde. Nun sollten sie nicht in dessen Fußstapfen treten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was soll man zu Jimi Hendrix sagen? Legendärer gehts nicht mehr. Blutjunger schwarzer Linkshänder, drei bahnbrechende Studioalben, eine brennende Gitarre in Monterey, die zerfetzte Nationalhymne bei Woodstock, sagenumwobene Liveauftritte, ein halbfertiges viertes Album, ein überraschender, viel zu früher Tod und ein unüberschaubares Archiv voller unveröffentlichter, unfertiger und unausgegorener Aufnahmen. Dazu noch ein Erbstreit zwischen der Familie und einem umstrittenen Plattenproduzenten, welcher wenig Ehrfurcht vor dem musikalischen Erbe des Verstorbenen zeigt. Was, wenn nicht das, ist der Stoff für eine Legende? Inzwischen hat die Familie die Schlüssel zum Archiv und bemüht sich um eine würdige Aufarbeitung. Seitdem sind die Alben "First Rays of the new rising Sun", "South Saturn Delta" und "Valleys of Neptune" erschienen. Insbesondere erstgenanntes Album ist sehr nah an einem quasi- authentischen posthumen vierten Studioalbum dran, alle weiteren besitzen naturgemäß mehr Jam- und Sessioncharakter als beispielsweise das hochproduzierte "Ladyland".

Denn die Luft für gänzlich neue Perlen in vorzeigbarer Qualität wird langsam dünn. Ist ja klar, dass der Siebenundzwanzigjährige keine zehn fertigen unveröffentlichten Alben in seinem Studio rumliegen hatte. Was nun tun? Entweder veröffentlicht man bislang unbekannte Versionen bekannter Songs, man veröffentlicht bislang unbekannte Songs und Sessions in halbfertigem Zustand und schwachem Sound - oder man bearbeitet das Material nach. Angefangen von Remastering und Remixing über Cut- and- Paste bis zu nachträglich zugespielten Begleitinstrumenten hat das Hendrix- Material schon so einiges erlebt. Seit Eddie Kramer das Archiv verwaltet, kann man davon ausgehen, dass alle Teile der Aufnahmen authentisch aus dem Hendrix- Nachlass stammen, jedoch zusammengeschnitten wurden, um ein qualitativ bestmögliches Produkt zu erhalten. Wo und wieviel genau geschnitten, geklebt und gemixt wurde, will man vielleicht gar nicht wissen. Doch solange das Ergebnis ordentlich und authentisch klingt, bin ich als Hörer zufrieden.

Für Neueinsteiger ist diese CD natürlich nicht gedacht. Hier sollen diejenigen angefixt werden, welche die drei zu Lebzeiten erschienenen Originalalben bereits besitzen: Nur drei Songs von "Valleys of Neptune" ("Stone free", "Red House" und "Fire") sind dort bereits (in anderen Versionen) erschienen. Etwas versiertere Hörer kennen allerdings "Bleeding Heart", "Lover Man" und "Mr. Bad Luck" (unter dem Alternativtitel "Look over Yonder") von "South Saturn Delta". Zwar klingen auch hier die Versionen anders, aber mich stört diese unnötige Redundanz: Von einer guten Stunde CD- Laufzeit bleibt für mich nur die Hälfte an neuem Material übrig - und von den sechs ungehörten Stücken sind drei praktisch instrumental. Immerhin sind der Titelsong, "Hear my Train" und "Ships passing" ganz große Klasse, und Eddie Kramers Produktion ist klanglich hervorragend. Besetzungsmäßig spielt meist die Experience mit Mitch Mitchell und Noel Redding; hinzu kommen einige Studio- und Sessionmusiker. Also gaaanz knapp vier Sterne für ein Album, das Hendrix selbst garantiert nicht in dieser Form gemacht hätte. Für mich eher ein halbes Album, sorry.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Natürlich ist dies nicht ein neues Studioalbum des genialen Meisters, wie uns das Marketing weißmachen will. Dennoch befinden sich auf diesem Hendrix-Sampler wirkliche Perlen: Das schon von Bootlegs bekannte Valleys Of Neptune gelangt hier in einer wahnsinnigen Tonqualität unter Ophut des Hendrix-Tonkutschers Eddie Kramer zur vollen Blüte. Wirklich ein extrem guter Song, der auch gut auf auf das letzte Studioalbum First Rays Of The New Rising Sun gepasst hätte. Ansonsten finden Sie schöne Remakes von Experience-Klassikern wie "Stone Free" und "Red House" sowie noch unbekannte Titel mit Jam-Charakter. Insgesamt kommt bei diesen Aufnahmen wieder durch, was Hendrix war: ein extrem innovativer Gitarrist, ein guter Sänger und jetzt das wichtigste: ein genialer Komponist und Arrangeur!
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2010
Es gibt sicher deutlich schlechtere postume Hendrix Veröffentlichungen (ich muss es wissen, denn ich gehöre zu der leidgeprüften Sorte Hendrix Fans, die sich schlicht alles, aber auch wirklich alles kaufen, was egal wer vom Meister veröffentlicht). Immerhin hat man sich hier Mühe gegeben und in Sachen Mix und Master saubere Arbeit geleistet. Bei dem hier präsentierten Material handelt es sich allerdings keineswegs um spektakuläre Neuentdeckungen, sondern weitestgehend um Jamsessions, bei denen längst bekannte ältere Songs gespielt wurden oder neue Titel in frühen Entwicklungsphasen. Mit Sicherheit handelt es sich aber dabei um Material, welches JH selbst nie und nimmer in der Form veröffentlicht hätte. Ich würde mich mehr über endlich gute Abmischungen des 1970er Materials freuen, denn m E. sind weder "Voodoo Soup", noch "First Rays oft the new rising sun" wirklich zufriedenstellend abgemischt (insbesondere was den Gitarrensound betrifft), was angesichts des größtenteils hervorragenden Ausgangsmaterials sehr schade ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Mai 2010
Dass Jimi Hendrix' charismatisches Gitarrenspiel über jeden Zweifel erhaben ist, muss nicht noch einmal erwähnt werden. Beachtlich finde ich jedoch, dass die vorliegende Produktion auch in puncto Tonqualität absolut bestechend ist (vielleicht vergleichbar mit der Aufbereitung der Beatles-Songs auf "LOVE"). Man möchte kaum glauben, dass diese Aufnahmen Ende der 60er Jahre gemacht wurden. Und dann auch noch eine solch großartige Auswahl von Jimi-Songs, die sein ganzes Panorama von Rock bis Blues mit stellenweisen schön langen Gitarrensoli abbildet - "VALLEYS OF NEPTUNE" ist in jeder Hinsicht ein absoluter Hörgenuss!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2010
Eigentlich würde ich dem Album oder Cd nur 4 Sterne geben weil Songs wie Stone Free u Fire daruf sind die man in div. Versionen u Live Versionen schon kennt u nicht neu Sind für einen "Fan". Wiederum 5 Sterne gebe ich weil die Songs wie Valleys of Neptune oder Lullaby for the Summer etc, die man nicht kennt genau die Cd ausmachen neue einblicke in Hendrix' musikalische Welt, wo wäre der Weg hingegangen, wie klangen manche lieder in Bootlegfassung. Das ganze Album ist sehr interresant u hoffe wird auch Jüngere bzw neue Fans begeistern u Zeigen was für ein Meister er war nicht nur an der Gitarre sonder allgemein Musikalisch gesehn.

Evtl ist es nur Geldmacherei der Hendrix L.L.C, oder sie wollen die Welt noch mit ihm bereichern kann man nur spekulieren. Mal sehen vielleicht kommt noch mehr zum Vorschein. Freuen wird es viele.

Ich finde die Musik frisch wie eh und je. Aber halt speziell u nur was für eingefleischte Gittarren Fans, u die wo was neues Ausprobieren wollen.

Kann das lbum aber nur Empfehlen!

Rock on and R.I.P Hendrix^^
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