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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!
Hut ab vor den Autoren - selten ein so leicht verständliches Buch zu einem so komplexen Thema gelesen! Die Inhalte sind überzeugend dargelegt und bieten viele Anstöße, um sich eigene Gedanken zum Thema Alternativmedizin zu machen. Insgesamt eine durch und durch empfehlenswerte Lektüre, durch die sicher keiner der Leserinnen und Leser dümmer...
Veröffentlicht am 30. März 2009 von Krela67

versus
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2.0 von 5 Sternen Claims truth and scientific work, but is widely denouncing.
The authors claim in the very beginning, that this book contained nothing than the truth. It is for me hard to understand, why not a single reference of the primary (or at least secondary) literature is cited in the text properly, just as real scientists do.
It ist nevertheless interesting to get a glance over the history of some alternative treatments. Sadly is is...
Vor 17 Monaten von Gottholdt Keller veröffentlicht


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!, 30. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hut ab vor den Autoren - selten ein so leicht verständliches Buch zu einem so komplexen Thema gelesen! Die Inhalte sind überzeugend dargelegt und bieten viele Anstöße, um sich eigene Gedanken zum Thema Alternativmedizin zu machen. Insgesamt eine durch und durch empfehlenswerte Lektüre, durch die sicher keiner der Leserinnen und Leser dümmer wird; allerdings ist das Buch starker Tobak für alle, die auf die Wirkung von Akupunktur, Homöopathie und anderer alternativer Therapien vertrauen, deren Wirksamkeit - über einen Placebo-Effekt hinaus - im Buch in Zweifel gezogen wird.

Ganz klar muss gesagt werden, dass die Autoren nicht alle alternativen Therapien der Wirkungslosigkeit bezichtigen; so wird - unter anderem - der klassischen Massage, der Meditation, autogenem Training, der Osteopathie und bestimmten Heilkräutern eine nachweisbare Wirkung für bestimmte Beschwerden attestiert. Auch wird, obwohl die Autoren für die Akupunktur keine sicher belegbare Wirksamkeit finden, die traditionelle chinesische Medizin genauso wenig wie die ayurvedische Medizin in Bausch und Bogen verdammt.

Wunderbar sind auch die sozialhistorischen Herleitungen, die gut erklären, auf welchen gesellschaftlichen Hintergründen Behandlungsmethoden entstanden oder auch wieder in Mode kamen.

An zwei Punkten ist jedoch auch Kritik angebracht: Der Begriff der evidenzbasierten Medizin wird von den Autoren etwas willkürlich benutzt; er bezeichnet im engeren Sinne eigentlich eine medizinwissenschaftliche Richtung, die seit Anfang der 90-er existiert und also noch keine zwanzig Jahre alt ist. Die Autoren meinen jedoch, wenn sie die Fortschritte in der Heilbehandlung allein der evidenzbasierten Medizin zuschreiben, alle durch wissenschaftliche Studien zustande gekommenen belastbaren Erkenntnisse der Medizingeschichte, so etwa auch die Entdeckung der richtigen Therapie für Skorbut durch den Schiffsarzt Thomas Lind im Jahre 1754. Diese sprachliche Unschärfe hinsichtlich der Verwendung des Begriffs "evidenzbasierte Medizin" hat schon zu Angriffen auf das Buch geführt, die die Autoren bei genauerer Definition hätten vermeiden können.

Zum zweiten halte ich es für unnötig, das die Autoren die "Wahrheit" für sich reklamieren - sogar in den Titeln der einzelnen Kapitel ist von der "Wahrheit über ..." die Rede. Das ist kontraproduktiv und missverständlich, denn so engstirnig sind die Autoren gar nicht, wie sich bei genauerer Lektüre zeigt. Genau genommen ist die vom Buch proklamierte "Wahrheit" eine Momentaufnahme des jetzigen Forschungsstandes, nach klar definierten Kriterien aus einer klar definierten Perspektive ausgewertet. Sie wäre nicht weniger wertvoll, wenn sie auch nur als solche bezeichnet würde. Offenbar trieb die Autoren aber das Bedürfnis, die Sachverhalte unmissverständlich und klar zu benennen, wobei sie meines Erachtens etwas übers Ziel hinausgeschossen sind. Dennoch: 5 Sterne für ein absolut beispielhaftes und lohnenswertes Sachbuch!
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gutes, unbequemes, notwendiges Buch, 20. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Anfang ist etwas hart, aber hat man sich durch das reißerische und leicht selbstbeweihräuchernde Vorwort gekämpft, folgt ein gut erzähltes populärwissenschaftliches Buch mit einem Hauptthema: wie kann man wirksame von unwirksamen Behandlungen unterscheiden?

Singh (promovierter Physiker und Wissenschaftsjournalist) und Ernst (Arzt und Professor mit Spezialisierung auf Alternativmedizin) greifen dazu auf die nicht allzu rühmliche Geschichte der Medizin zurück. Sie zeigen eindrucksvoll, wie sich unwirksame und gefährliche Behandlungen über Jahrhunderte halten konnten, und mit welcher simplen Methode sie endlich zu Fall gebracht wurden. Das ist der eigentlich größte Verdienst dieses Werks: leicht verständlich zu erklären, wie moderne Studien über die Wirksamkeit von Behandlungen funktionieren - und wieso sie bitter nötig sind. Im Kern ist "Trick or Treatment" also ein flammendes Plädoyer für die evidenzbasierte Medizin. Auch eingeschworene Alternativmediziner werden sich der Argumentation schwer entziehen können, gerade weil sie einstige Praktiken der "Schulmedizin" in die Kritik nimmt.

Kontroverser wird's in der Folge, wenn vier wichtige Richtungen der Alternativmedizin auf Basis der vorliegenden Evidenz betrachtet werden: Akupunktur, Homöopathie, Chiropraktik und Phytomedizin. Kurz gesagt, es bleibt wenig übrig - am besten kommen noch einige pflanzliche Heilmittel und Chiropraktik (für Rückenprobleme) weg. Für Akupunktur ist die Beweislage schwach, für Homöopathie ist sie eigentlich vernichtend: je besser (methodisch rigoroser und größer) die Studie, desto klarer zeigt sich, dass Homöopathie nicht besser wirkt als ein Placebo. Überraschend ist das nicht, aber besonders im deutschen Sprachraum, wo die Homöopathie geradezu religiös verehrt wird, ist so eine Feststellung schwer verdaulich. Umso mehr, als sich Ernst und Singh kein Blatt vor den Mund nehmen - da gibt's keine Höflichkeitsfloskeln oder politisch korrekte Abschwächungen, sondern klare Worte.

Die Autoren wehren sich schlüssig gegen die übliche Ausrede, dass die wissenschaftliche Methode zur Beurteilung von alternativer Medizin ungeeignet wäre, oder dass die Wissenschaft und/oder "Big Pharma" sich verschwörerisch gegen neue Erkenntnisse wehren. Ebenso argumentieren sie ausführlich gegen die Reaktion "na und? dann wirkt's halt als Placebo", die oft als letzter Strohhalm ergriffen wird.

Ganz am Schluss gibt's noch eine Kurzreferenz, in der der Stand der Forschung zu den häufigsten Alternativheilmethoden kurz aufgelistet wird. Wie im Rest des Buches zeigt sich hier ein gewisser Fokus auf den englischsprachigen Raum, einige der Verfahren sind in D/A/CH kaum bekannt, die hierorts recht populären Schüßler-Salze fehlen dafür.

Die deutsche Fassung des Buches trägt übrigens den (leider irreführenden) Titel Gesund ohne Pillen - was kann die Alternativmedizin?.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht Ideologie entscheidet, sondern Wirksamkeit, 22. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hervorragende Analyse der alternativen Medizin: Edzard Ernst und Simon Singh werten Meta-Studien aus, die über Methoden geführt wurden wie: Akupunktur, Homeoöpathie, Chiropraktik, Naturpflanzliche Medizin, u.a. Ernst ist Professor der komplementären Medizin an der Uni Exeter und untersucht seit einem Jahrzehnt die Wirkungsweise alternativer Medzin. Singh ist Wissenschaftsjournalist und versteht es, komplexe Sachverhalte so wiederzugeben, dass man sie als normaler Mensch versteht.
Beide gehen ohne Vorurteile an die alternative Medzin heran. Ihre Prämisse: Nicht die Ideologie entscheidet, lediglich die Wirksamekeit - und zwar die nachprüfbare Wirksamkeit.
Dazu machen sie einen Ausflug in die Vergangenheit, erläutern anhand des Aderlasses, der Suche nach Heilung von Skorbut und Cholera, warum es so wichtig war und ist, ohne Ideologie an Krankheiten heranzugehen. Ebenso wichtig ist es, nicht nach Anekdoten zu urteilen, ob eine Methode heilt, sondern die nachweisliche Wirksamkeit anhand einer Vielzahl von Menschen.
Die Autoren erklären, wie man sicherstellt, dass keine gute oder schlechte Absicht bei solchen Untersuchungen hineinspielt und erläutern das Prinzip des Doppelblind-Tests. Erst mit dieser Grundlage gehen sie an die aktuelle alternative Medizin heran.
Vorweg sei gesagt - es sieht nicht gut aus mit der Nachweisbarkeit von alternativer Medizin - ihre Wirksamkeit läßt sich nur in wenigen Fällen und auch dort nur statistisch insignifikant nachweisen. In den meisten Fällen nutzen alternative Heiler den Placebo-Effekt aus, auch auf dessen Wirkungsweise gehen Singh und Ernst ein. In einem letzten Kapitel erläutern sie, warum es schädlich, verwerflich und soar lebensbedrohlich ist sich auf den Placebo-Effekt zu verlassen anstatt die Schulmedizin anzuwenden.
Ein Anhang geht auf 30 weitere alternative Methoden und deren Wirkung und Zuverlässigkeit ein - ein gutes Buch um intelligente Entscheidungen zu treffen wenn es um die Wahl der Heilmethode geht.
Aber auch ein gutes Buch um mit den Menschen reden zu können, die die Wahrheit schon lange für sich (und alternative Medizin) gepachtet haben. Aber die werden dieses Buch vermutlich weder lesen noch beachten, denn sie wissen ja sowieso schon, was richtig ist, weil der Nachbar einer Freundin auch schon mal seinen Krebs mit Homeöpathie geheilt hat...
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5.0 von 5 Sternen Gutes Buch, empfehlenswert., 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
unbedingt empfehlenswert, sollten auch alle Liebhaber der alternativen Medizin sich mal zu Gemüte führen. Dabei sehr unterhaltsam und verständlich geschrieben, wie von Simon Singh gewohnt.
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Claims truth and scientific work, but is widely denouncing., 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trick or Treatment?: Alternative Medicine on Trial (Kindle Edition)
The authors claim in the very beginning, that this book contained nothing than the truth. It is for me hard to understand, why not a single reference of the primary (or at least secondary) literature is cited in the text properly, just as real scientists do.
It ist nevertheless interesting to get a glance over the history of some alternative treatments. Sadly is is stuffed full of denouncing anecdotes to discredit the inventors and promotors of those treatments.
You better shortcut this book by having a visit on the homepage of cochrane collaboration.
[...]

They are at least trying to be FAIR!
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Trick or Treatment?: Alternative Medicine on Trial
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