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5.0 von 5 Sternen Faszinierend
Der Autor versteht es, die Geschichte der Apollo Mondlandungen mit der Entwicklung des Apollo Guidance Computers AGC - das Ding, welches jeder aus dem Film Apollo 13 kennt - gekonnt zu verknüpfen. Der rote Faden durch das Buch heisst: welchen Anteil von Steuerungs- und Navigationsaufgaben soll ein Rechner übernehmen, und welchen Teil der Mensch.
In den 60er...
Veröffentlicht am 29. August 2011 von Erich Rieder

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine faszinierende soziologische Studie - leider mit technischen Mängeln in der Kindle-Ausgabe
Das Buch ist in erster Linie eine wissenschaftliche soziologische Abhandlung.
Daher gleich als Vorwarnung: Wer eine spannende, mit Anekdoten durchsetzte Erzählung über die Raumfahrt erwartet, wird von dem Buch enttäuscht sein. Wer eine Fülle von technischen Details der Raumfahrtentwicklung erwartet, ebenso. Dem Autor geht es vor allem um die...
Vor 23 Monaten von Klein-Robbenhaar, Clemens veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend, 29. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor versteht es, die Geschichte der Apollo Mondlandungen mit der Entwicklung des Apollo Guidance Computers AGC - das Ding, welches jeder aus dem Film Apollo 13 kennt - gekonnt zu verknüpfen. Der rote Faden durch das Buch heisst: welchen Anteil von Steuerungs- und Navigationsaufgaben soll ein Rechner übernehmen, und welchen Teil der Mensch.
In den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, in der Zeit also, zu der es die ersten automatisch gesteuerten Interkontinentalraketen gab, war es gar nicht so leicht, die Rolle des Menschen in der Raumfahrt - Pilot oder Passagier - zu definieren. Nur langsam hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass nur der Mensch Entscheidungen treffen kann, die über das blosse Berechnen von Output bei gegebenem Input hinausgehen. Das Ergebnis ist eben der AGC, genauer gesagt seine Software. Software - ein Begriff den es damals in der heutigen Bedeutung noch nicht gab.
Welche Entscheidungen zu treffen waren, um Software zu bauen, die Menschen auf den Mond gebracht hat, - dies beschreibt das Buch. Zunächst die Entscheidung zu automatisieren, aber immer unter der Kontrolle des Menschen. Halbautomatisch würde man sagen, also beispielsweise dass ein Rechner die Höhe über der Mondoberfläche hält, aber der Pilot die Möglichkeit hat, bei gleichbleibender Höhe die Vorwärts- und Seitwärtsbewegung vorzugeben. Dann die Entscheidung, die Automatik völlig abschalten zu können - wie bei den Landungen möglich gewesen wäre.
Faszinierend auch die Verteilung der Arbeitslast zwischen Astronauten und dem Raumfahrtzentrum in Houston. Beispielsweise der Update der Navigationsdaten durch Radar-Telemetriedaten von der Erde aus.
Wie ich jetzt diese Zeilen schreibe, hätte ich gut und gerne Lust daran, das Buch gleich nochmals zu lesen. Eindeutige Kaufempfehlung!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut geschrieben und verdammt interessant, 29. April 2009
'Digital Apollo' ist ein wirklich großer Wurf im Wissenschaftsjournalismus, der alle halbwegs Interessierten in Verzückung versetzen wird. Die faszinierende Geschichte der zwei Kulturen, der Testpiloten und der Raketeningenieure, die im Apollo-Programm zu einander finden mussten, ist sehr anregend nacherzählt. Unter dem politischen Druck einen Amerikaner nicht als Nutzlast, sondern als aktiven Piloten zum Mond zu schicken, mussten technische Kompromisse auf allen Seiten gemacht werden. Die Frage nach der Rolle des Piloten im Apollo-Programm und der optimalen Interaktion zwischen Mensch und Maschine bliebt dabei immer zentral. Obwohl das Englisch fachspezifisch ist und damit manchmal über Schulkenntnisse hinaus geht bleibt das Werk gut lesbar und ist klar strukturiert. Der Wissenschaftlichkeit tut das keinen Abbruch und alle Quellen sind akkurat angegeben.

Für alle die sich für Computer, Fliegerei, Raumfahrt und Mensch-Maschine Interaktion interessieren ist dieses Buch ein Volltreffer.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragendes Buch über den Apollo Guidance Computer, 25. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch greift wesentlich weiter als der Titel vermutet wird: Es ist eigentlich mehr eine Geschichte der Entwicklung von Computer und Bordelektronik beginnend von den den ersten Feedbacksystemen in der X-15 zu Apollo. Vermittelt wird viel über die Designphilosophien, die Kriterien für die Auswahl und die Implementierung von Programmen. Im NASA Jargon würde man wohl von "Procedures" reden. Anders als gerne in den Filmen vermittelt gab es während der Apollomissionen keine Situation wo die Piloten vollständig manuell steuerten. Die implemtierten Modi wurden nie genutzt, stattdessen assistierte auch bei manueller Steuerung des Triebwerks durch Aufrechterhaltung der räumlichen Ausrichtung.

Was ich jedoch in dem Buch vermittelt habe ist nicht nur eine Umschreibung des AGC, sondern wirklich eine technische Beschreibung. Die wird leider nur angerissen und kommt etwas zu kurz weg. Daher nur vier von fünf Sternen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Vertiefung meines Wissens, 6. Januar 2010
Ich kann meinen Vor-Schreibern nur wärmstens beipflichten!! Ein wunderbares Buch, das den komplizierten Stoff obendrein noch sehr lesbar 'rüberbringt'! Allerdings sind sehr fundierte English Kenntnisse (auch technisches/ nat.wissenschaffliches Vokabular) unabdingbar. Es wird hier ein weiter Panoramablick eröffnet, auf die technischen 'Landschaften' denen die Konzepte der Apollo-Zeit entsprungen sind.
Trotz der 4 Jahrzehnte seit Apollo ist der Konflikt zwischen menschlichem Eingreifen und vollautomatisierten Abläufen immer noch aktuell. Es ist die Kunst des Verfassers, dieses Grundthema spannend und fachlich ausgesprochen fundiert ausgelotet zu haben. Eine Empfehlung für alle, die genauer wissen wollen, wie Technik funktioniert - und warum sie genau so entwickelt wurde.Digital Apollo: Human and Machine in Spaceflight (Inside Technology)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden der sich für die frühe Raumfahrt interessiert, 26. Oktober 2009
Von 
Das Buch ist sehr leicht zu lesen. Es befasst sich nicht nur mit den Apollo Flügen sondern auch mit den X-15, Mercury, Gemini (eingeschränkt auch Space Shuttle) Programmen und mit den ICBM Raketen (insbesondere Polaris). Das Buch beschäftigt sich aber leider etwas zu viel mit dem Thema der Mensch-Maschine Interaktion und den Eitelkeiten der Test-Piloten die keine Passagiere in einem automatisierten Raumschiff sein wollen. Die Beschreibung der Hardware des Apollo Guidance Computers (Prozessorregister, Machinencodebefehle, etc) kommt zu kurz, allerdings hätte eine intensivere Behandlung dieses Themas das Buch weniger lesbar gemacht. Die Entwicklungsgeschichte der Software und die Beziehungen zwischen der NASA und der IL (MIT) stehen dagegen im Vordergrund.

Dieses Buch ist ein Muss, da ich kein anderes Buch kenne das dieses Themenfeld so gut lesbar abdeckt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine faszinierende soziologische Studie - leider mit technischen Mängeln in der Kindle-Ausgabe, 11. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Digital Apollo: Human and Machine in Spaceflight (Kindle Edition)
Das Buch ist in erster Linie eine wissenschaftliche soziologische Abhandlung.
Daher gleich als Vorwarnung: Wer eine spannende, mit Anekdoten durchsetzte Erzählung über die Raumfahrt erwartet, wird von dem Buch enttäuscht sein. Wer eine Fülle von technischen Details der Raumfahrtentwicklung erwartet, ebenso. Dem Autor geht es vor allem um die Menschen und ihre Motive, sich an dem Unternehmen Raumfahrt zu beteiligen.
Anderseits ist das Buch flüssig geschrieben und frei von Fachchinesisch, und auch für einen Laien wie mich problemlos verständlich - also kein Grund, wegen des wissenschaftlichen Anspruchs vor der Lektüre zurückschrecken.

Das Augenmerk des Autors liegt dabei auf dem Spannungsverhältnis zwischen den Menschen, die als Piloten im Weltraum und bis zum Mond fliegen, und der Technik, die die Flüge erst ermöglicht, sowie der Menschen, die hinter dieser Technik stehen.
Anders als der Titel erwarten lässt, wird schon beim Beginn der (Flugzeug-)Luftfahrt begonnen, und fast das gesamte bemannte Raumfahrtprogramm der USA untersucht. Dabei wurde mir zumindest klar, dass das heute typische Bild des Raumfahrers, der sich passiv von einer Rakete in den Weltall befördern lässt, und dann vor allem computergestützte Manöver ausführt, keineswegs den Erwartungen der Testpiloten entsprach. Diese wollten eher wie mit dem X-15-Raketenflugzeug selber aktiv in die Umlaufbahn und darüber hinaus fliegen; mit der Idee, im wesentlichen Programmbediener zu sein und nur indirekten Einfluss zu haben, mussten sie sich erst in einem langsamen Prozess anfreunden.

Auch wird auf die andere Seite geblickt, und untersucht, wie die Techniker das Projekt am liebsten komplett automatisiert hätten, und die Piloten eher als Störfälle ansahen. Erst durch die direkte Kommunikation mit den Piloten wird ihnen klar, dass sie das Programm für Menschen schreiben, die ein berechtigtes Interesse haben, auch mal ein Wort mitreden zu können.
Als Programmierer hat mir dieser Teil besonders gefallen; zwar wird mit meinen Programmen bestimmt niemals jemand zum Mond fliegen, aber die Erfahrung, die Nutzer mit dem ersten Entwurf viel zu sehr zu bevormunden, um nachher den ganzen Krams wieder zu entfernen, damit das Ergebnis benutzbar wird, ist mir persönlich nur zu gut bekannt.

Des weiteren wird auf die Problem eingegangen, ein solches Mammutprojekt zu organisieren, und die Teilprodukte der verschiedenen Hersteller zu einem funktionierenden Ganzen zusammenzufügen. Von diesem Teil habe nicht nicht so viel mitgenommen, was aber wohl vor allem daran liegt, dass ich auf diesem Gebiet keinerlei Hintergrundwissen mitbringe, und mir die Beschreibung ohne dieses Hintergrundwissen ziemlich abstrakt vorkommt.

Warum nun meine nicht so überwältigende Bewertung? Diese bezieht sich vor allem auf die Kindle-Ausgabe wegen m.E. vermeidbarer technischer Unzulänglichkeiten, die für mich den Wert des Ausgabe deutlich mindern. Nämlich sind viele Abbildungen so klein, dass ich ihnen keine Information entnehmen konnte; so zum Beispiel in den Kapiteln 7 und 8 die Abbildungen 7.3, 7.6a, 8.1 und 8.7. Einige Abbildungen fehlen sogar ganz: 7.1, 7.2, 8.3, 8.6, 8.8, 8.10.
Mir ist zwar klar, dass der Bildschirm des Kindle nur eine begrenzte Größe hat und mangels Scrollmöglichkeiten Illustrationen auf die Bildschirmgröße begrenzt sind. Aber die Abbildungen sind teilweise deutlich kleiner als der Bildschirm und dadurch unentzifferbar. Wieso einige Abbildungen in meiner Ausgabe ganz fehlen, ist mir unklar.

Fazit: Solange das Problem mit den Abbildungen nicht behoben ist, kauft Euch besser die Papierausgabe, wenn Ihr an dem Buch Interesse habt; wer generell Interesse an dem Spannungsfeld zwischen Mensch und Technik hat, wird diese Fallstudie über eines der größten technischen Projekte des vorigen Jahrhunderts mit Sicherheit gerne und mit Gewinn lesen.
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Digital Apollo: Human and Machine in Spaceflight
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