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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebenswege
Die erfolgreiche Sängerin Vera Phillips trifft in den Wirren des Zweiten Weltkrieges ihre Jugendliebe, den erfolglosen Dichter Dylan Thomas, wieder. Dylan ist mit Caitlin verheiratet. Aber die beiden führen eine eher offene Ehe. Der Offizier William Killick macht Vera Avancen und heiratet sie beovr er in den Krieg zieht. Übrig bleiben eine schwangere Vera,...
Veröffentlicht am 3. April 2010 von Lothar Hitzges

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch brilliantes, inhaltlich bemühtes Melodrama
Worum geht es?

London zur Zeit des zweiten Weltkriegs. Die Stadt steht unter anhaltendem Bombardement. Inmitten dieses Chaos treffen der Waliser Dylan Thomas, angehender Dichter, und seine frühere Jugendliebe Vera Phillips, aufeinander. Dylan ist inwzischen verheiratet mit Caithlin, seine Leidenschaft für Vera hingegen scheint noch nicht erloschen...
Veröffentlicht am 31. Juli 2009 von Melville


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebenswege, 3. April 2010
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Edge of Love - Was von der Liebe bleibt (DVD)
Die erfolgreiche Sängerin Vera Phillips trifft in den Wirren des Zweiten Weltkrieges ihre Jugendliebe, den erfolglosen Dichter Dylan Thomas, wieder. Dylan ist mit Caitlin verheiratet. Aber die beiden führen eine eher offene Ehe. Der Offizier William Killick macht Vera Avancen und heiratet sie beovr er in den Krieg zieht. Übrig bleiben eine schwangere Vera, Dylan und Caitlin, die letztendlich vom Gehalt William's leben.

Als William traumatisiert aus dem Krieg zurückkehrt entladen sich die angestauten Emotionen aller Beteiligten.

Die Geschichte wird in pittoresken Bildern erzählt. Unendlich langsam schreiten die Ereignisse voran. Dies schafft Atmosphäre; gewährt den Figuren Zeit an Profil zu gewinnen. Die Unfähigkeit den richtigen Partner zu finden, treibt die Protagonisten unruhig umher. Pikante Momente und filigrane Dialogen feilen an den Profilen der Charakteren und stellen ihre Ambivalenz bloß. Eine professionelle, voyeuristische Kameraführung ist immer auf den Punkt genau dort, wo sie sein muss. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch brilliantes, inhaltlich bemühtes Melodrama, 31. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: The Edge Of Love [UK-Import] (DVD)
Worum geht es?

London zur Zeit des zweiten Weltkriegs. Die Stadt steht unter anhaltendem Bombardement. Inmitten dieses Chaos treffen der Waliser Dylan Thomas, angehender Dichter, und seine frühere Jugendliebe Vera Phillips, aufeinander. Dylan ist inwzischen verheiratet mit Caithlin, seine Leidenschaft für Vera hingegen scheint noch nicht erloschen. Vera ist inzwischen als Sängerin zum Star geworden. Auch sie schwankt zwischen früherer Liebe und Vernunft. Langsam fassen sie und Caithlin Vertrauen zueinander. Immer aber begleiten diese drei auch Eifersucht und Zweifel. Die Situation entspannt sich erst mit den Avancen des jungen Offiziers William Killicks, der schließlich Veras Herz erobern kann, ehe er an die Front muss. Als er später traumatisiert und entmutigt zurückkehrt, findet er nicht nur neue Verhältnisse vor, auch Vera erkennt ihren Geliebten kaum wieder.

Was wie eine vortreffliche Ausgangslage für einen spannenden Film klingt - ein komplexes Beziehungsviereck verbunden mit der Künstlerbiografie des Dichters Dylan Thomas - entpuppt sich in dessen Verlauf als erstaunlich zäh und handlungsarm. Der Film beschränkt sich auf seine Figuren, auf das Hier und Jetzt. Mitunter wirkt es wie ein Kammerspiel. Was um sie herum geschieht, bleibt dem Zuschauer verborgen. Es wird miteinander geflirtet, geliebt, gestritten, gelacht und gehasst. Zwei Stunden lang. Die Handlungsarmut belastet vor allem in der zweiten Hälfte das Sehvergnügen. Auch die gewollt künsterlischen Passagen stören auf Dauer.

Wenn zum Beispiel mal wieder eine minutenlange Einstellung von Keira Knightley in Großaufnahme zu sehen ist, wie sie im Untergrund Londons für die Soldaten singt. Oder aber Bilder von Wäldern, zwielichtigen Ecken und Dylan selbst über die Leinwand flackern, untermalt mit Versen aus seinen Gedichten.

Der Regisseur hat sich durchaus bemüht, die Geschichte aufzupeppen. Was an der Handlung fehlt, wirkt jedoch bei der Inszenierung oft überladen, zu viel. Etwas zuviel Melodramatik, zuviel in Versen vorgetragene Dialoge oder Monologe, zuviel Singsang, ein zu schwülstiger Soundtrack, zuviel Szenen in Zeitlupe, zuviel Ästhetik, kurzum: der Film driftet oft in süßlichem Kitsch ab, das Drama wird zur Schmonzette.

Handwerklich ist der Film hingegen hervorragend gemacht, da gibt es nichts zu meckern. Unterschiede zwischen dieser britischen Produktion und teuren Hollywood-Streifen sind quasi nicht existent. Die Bilder sind zuweilen wunderschön, die Farben kräftig und satt, alles inszeniert mit viel Liebe zum Detail.

In den Hauptrollen ist der Film schon fast verschwenderisch gut besetzt. Matthew Rhys überzeugt als notorisch verliebter, moralisch fragwürdiger, zweifelnder Dichter. Ebenso Cillian Murphy als Offizier, der jedoch in seiner Rolle, bis auf das Ende, kaum gefordert wird. Schade drum.

Beide männlichen Darsteller verblassen ein wenig in Gegenwart ihrer weiblichen Gegenparts, Keira Knightley und Sienna Miller überschatten sie in nahezu jeder Szene. Während Knightley eine routinierte, gewohnt starke Vorstellung abliefert, war ich vor allem von Miller positiv überrascht. In "The Edge of Love" liefert sie erneut eine sehr starke, explosive Vorstellung ab. Ihre Figur ist die emotional komplexeste, ständig pendelt sie zwischen bedingungsloser Liebe und Hass, Zuneigung und Eifersucht. Miller meistert diese Anforderungen mit Bravour und drückt vielen Szenen ihren Stempel auf. Ganz stark.

Alles in allem war der Film keine Enttäuschung, technisch auf hohem Niveau, besetzt mit hervorragenden Darstellern. Nur zuweilen zu kitschig, zu melodramatisch, zu überladen für meinen Geschmack. Viele werden sicherlich mehr Gefallen daran finden, als ich es konnte.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Freundschaft hält Stand in allen anderen Dingen..., 26. Juli 2011
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Edge of Love - Was von der Liebe bleibt (DVD)
Das Drama um ein Liebesquartett erzählt die Geschichte eines schwierigen Spagats zwischen Vertrauen und Verrat in Liebe und Freundschaft.

Im bombardierten London, 1944, begegnet der Dichter Dylan Thomas (Matthew Rhys, wundervolle Synchronstimme!, "Entführer & Gentlemen - The Abduction Club") in einer Bar seiner Jugendliebe, Vera Phillips (Keira Knightley). Zwischen den beiden beginnt es sofort zu knistern, aber die Realität spricht gegen eine klassische Liebesgeschichte. Der Dichter ist bereits mit der temperamentvollen Caitlin MacNamara (Sienna Miller) verheiratet, die auch schon kurze Zeit später in der Stadt ankommt. Zum großen Erstaunen aller Beteiligten, verstehen sich die sehr unterschiedlichen Frauen als Seelenverwandte. Zu der ungewöhnlichen Dreiecksbeziehung gesellt sich schließlich noch der Soldat William Killick (Cillian Murphy), der sich auf den ersten Blick in Vera verliebt und diese heiraten möchte, bevor er für sein Land in den Kampf zieht. Doch auf dem Kampffeld scheinen die Fronten wesentlich klarer gestellt, wie in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Vera verspricht William, dass sie ihm bei seiner Rückkehr nach England mitteilen will, ob sie ihn liebt. Denn da ist ja noch der charismatische Dylan Thomas, der seine Jugendliebe noch immer charmant umgarnt, aufmerksam beobachtet von den wachsamen Augen dessen Ehefrau Caitlin, deren Freundschaft sie nicht verlieren möchte. Aber ist das Leben so grausam sie vor die eindeutige Wahl zwischen Liebe oder Freundschaft zu stellen?

Der große Vorteil dieses Films ist, dass er sich ausschließlich auf vier Personen konzentriert, die in einer direkten Verbindung miteinander stehen. Dabei legen alle Schauspieler ein intensives Spiel hin und wissen in ihren Rollen zu überzeugen. Jede Figur wurde dreidimensional gestaltet, was Spannung in die eigentlich recht handlungsarme Geschichte bringt. Der Charakter jeder Person birgt verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten. Vera scheint sich nach einem sicheren Leben mit einem verlässlichen Partner zu sehnen. Aber sie hat auch eine wagemutige und fast schon leichtsinnige Ader. Caitlin fällt Veras rätselhaftes Lächeln bereits bei der ersten Begegnung auf und sie versucht herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. Caitlin tritt am Anfang des Films ungeheuer selbstsicher auf. Während Vera fern von der Bühne, wo sie nachts für die Soldaten Lieder singt, eher mädchenhaft und etwas unsicher wirkt, vermittelt Mrs. Thomas den Eindruck, dass sie genau weiß, was sie möchte. Die Beziehung zwischen Dylan und Caitlin ist jedoch sehr kompliziert. Caitlin ist nämlich nicht die einzige Muse des Dichters. Frauen und Alkohol scheinen für Dylans Inspiration unbedingt erforderlich. Während seine poetische Ader stark ausgeprägt ist, scheint er seine Eignung als Ernährer und Familienvater eher unterentwickelt zu sein. Finanzielle Sorgen und Dylans Avancen gegenüber Vera belasten zunehmend die Beziehung der Freunde, die von London an die friedliche Küste von Wales gezogen sind. Vera versucht sich so gut wie möglich um ihre Freunde zu kümmern, aber die Einsamkeit macht der jungen Mutter schwer zu schaffen. Warum meldet sich William nicht? Wird sie ihm bei seiner Rückkehr eine Antwort auf seine Frage geben können? Und wie wird sich ihre Entscheidung auf ihr Verhältnis zu Caitlin und zu Dylan auswirken?

Der Konflikt zwischen dem Kriegsgegner Thomas und seinen Altersgenossen wird am Anfang des Films nur angedeutet. Dylan selbst gibt gegenüber Vera an, dass er wegen eines Lungenleidens als untauglich eingestuft wurde. Tatsächlich soll er jedoch betrunken zur Musterung erschienen sein, um von seiner Vaterlandspflicht befreit zu werden. Außerdem konzentriert sich der Film stärker auf den Beziehungskonflikt der Beteiligten. Somit erscheint der Stimmungswechsel in den letzten Szenen eher der Eifersucht eines gehörnten Ehemannes geschuldet zu sein, als dem politischen Zwist zwischen Kriegsgegner und Soldat. Die nachhaltige Wirkung dieser entscheidenden Ereignisse nach Williams Rückkunft in seine Heimat ist jedoch trotzdem beeindruckend genug.

Etwas irritierend ist allerdings der ständige Tabakkonsum der Darsteller. Zigaretten scheinen beinahe überlebenswichtig zu sein und oft hat man das Gefühl, dass sie sich nur mit einem Klimmstängel im Mund aufrecht halten können. Welcher Effekt mit diesem Stilmittel erzeugt werden sollte, ist nicht ganz klar, aber man kann wohl davon ausgehen, dass die Tabakindustrie sich hätte keinen besseren Werbefilm ausdenken können.

Das Making-of lässt die Schauspieler und den Regisseur zu Wort kommen, wobei man noch einige Details zu den visuellen Effekten des Films erfährt. Die prächtige Ausstattung und das gezielte Make-up der Hauptdarstellerinnen tragen wesentlich zur Wirkung des Films bei. Als weiteres Extra sind die verpatzten Szenen erwähnenswert, die ganz entspannt präsentiert werden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Gib mir Worte...und ich bin ein Gigant!", 11. Dezember 2009
Auf das literarische Werk von Dylan Thomas treffen diese Worte vortrefflich zu. Doch so genial der walisische Dichter auf dem Papier war, so erbärmlich und egozentrisch verhielt er sich gegenüber seinen Mitmenschen. Sollte John Mayburys Film nur einigermaßen gut recherchiert worden sein, dann kommt Dylan Thomas dabei nicht all zu gut weg.

London, 1940. Die Stadt erzittert unter den Luftangriffen der Deutschen Luftwaffe. In der Stadt versuchen die Menschen das Leben so natürlich wie möglich weiterzuleben. Für Dylan Thomas(Matthew Rhys), zu dieser Zeit schon ein bekannter Dichter, heißt das, betrunken im Pub zu hängen. Von der Wehrpflicht wurde Thomas befreit, da er betrunken zur Musterung erschien und als krank eingestuft wurde. Die Sängerin Vera Philips(Keira Knightley), die in Bars und auf der Straße auftritt, ist mit Thomas zusammen aufgewachsen. Eine seltsame Freundschaft verbindet die beiden schon von Kindesbeinen an. Vera muss allerdings erfahren, dass Dylan mit Caitlin(Sienna Miller) verheiratet ist, ja sogar ein Kind mit ihr hat. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine liebevolle Freundschaft. In einer Bombennacht sind die drei im Pub und lernen den Soldaten William(Cilian Murphy) kennen. Der verliebt sich Hals über Kopf in Vera und die kann seinen Avancen auf Dauer nicht widerstehen. Aber William muss an die Front und Vera hat Angst, dass sie ihn nie wieder sieht.
Als William in den Krieg zieht, gehen Dylan, Caitlin und Vera nach Wales.
Dort läuft die Menage Trois zwischen Dylan, Vera und Caitlin nicht gut. Dylan ist egozentrisch, ständig betrunken, streitsüchtig und selbstgerecht. Vera und Catilin halten zwar zusammen, aber als Vera merkt, dass sie schwanger ist, sehnt sie sich nach William. Der kämpft in Griechenland um sein Leben und kann die Wucht des Kriegs nur schwer ertragen.
Dylan hat während dieser Zeit keinerlei Skrupel Vera Avancen zu machen und Caitlin damit zu demütigen.

Als William zurückkehrt, spitzt sich die Situation zu. Der Frontsoldat muss erleben, wie die "zu Hause gebliebenen" über den Krieg denken. Natürlich entgeht ihm auch die Situation zwischen Dylan und Vera nicht. Die Lage eskaliert und es kommt zur Katstrophe...

-The edge of love- ist großes Kino mit Anlauf. Man braucht ein wenig, um in den Film zu kommen, aber dann packt er einen, ist bewegend und ergreifend bis zum Ende. John Maybury hat zwar den großen walisischen Dichter in seinen Film hineingepackt, aber die Story lebt voll und ganz von der Beziehung zwischen Caitlin und Vera. So sind es Keira Knightley und Sienna Miller, die -The edge of love- mit ihrem Schauspiel tragen.

Thomas, der die wunderbare Geschichte "Unter dem Milchwald" schrieb und dem die letzten Worte: "Ich hatte 18 volle Whiskey, ich glaube das ist Rekord" unterstellt werden, muss ein verdammt komplizierter Mensch gewesen sein. Um ihn herum hat Maybury ein Drama inszeniert, dass vor allem in Großaufnahmen und eindringlichen Bildern von Caitlin und Vera brilliert. Das ist nicht immer leichte Kost, aber rundum eine gelungene Geschichte. Mit eingestreuten Originalaufnahmen verpasst Maybury dem Film auch eine gewisse Authentizität. Einige Szenen werden mit wunderbaren Gedichtversen von Thomas unterlegt.

Was mir noch auffiel: Manchmal hatte ich den Eindruck, dass -The edge of love- von der Tabakindustrie gesponsort wurde. Ich habe noch keinen Film gesehen, in dem so viel geraucht wurde.

Mein Fazit: Wer sich für gute Geschichten und Klasse-Schauspiel interessiert, der wird mit -The edge of love- seine Freude haben. Für Anhänger von Dylan Thomas ist der Film ohnehin ein Muss. Aber auch Zuschauer, die Thomas nicht kennen, werden auf ihre Kosten kommen. Empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Film, 17. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Edge of Love - Was von der Liebe bleibt (DVD)
Gut gemachter Film, sanft und eindringlich, direkt, realistisch erzählte Geschichte. Schöne Schnitte, Dramaturgie ansprechend, sehr gute schauspielerische Leistungen, gute Dialoge, Keira Knightley zeigt einmal mehr ihr sehr grosses schauspielerisches facettenreiches charaktervolles Können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Farbenfroher Streifen mit viel und doch wenig Handlung - Kein wirklich umhauendes Stück, 20. April 2011
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Edge of Love - Was von der Liebe bleibt (DVD)
Vera Phillips lernt den Dichter Dylan Thomas in ihrer Jugend kennen, mit dem sie eine Liebesbeziehung führt. Jahre später treffen sie sich wieder, doch Dylan ist verheiratet mit Caitlin. Beide Frauen freunden sich trotzdem an und das Paar zieht in Veras Wohnung vorübergehend. Die Ménage à trois wird dadurch gestört, dass sich Vera William zum Mann nimmt, der bald in den 2. Weltkrieg zieht, um für Großbritannien zu kämpfen. Vera erwartet sein Kind, wobei Caitlin und Dylan schon einen Sohn miteinander haben. William kehrt zurück und feindet sich mit Dylan an, doch vor Gericht wird er wegen seiner Gewalttätigkeit letztendlich freigesprochen...

Der Film ist sehr farbenprächtig: schöne Natur, akzeptable Kostüme, passable Maske. Doch das gewisse Etwas fehlt. Damit meine ich die Handlung und den Sinn des Films. Man erhält als Zuschauer einen Einblick in das Privatleben von 3 bzw. 4 Hauptdarstellern, die den ganzen Film ausmachen und sonst kein weiterer Fokus auf anderen Figuren liegt. Alles dreht sich nur um Caitlin, Vera, William und Dylan und ihre Kinder, ihre Wohnsituation, das Geld, den Krieg, die Liebe, Gedichte, die Vergangenheit von Vera und Dylan, Freundschaft. Die Dialoge sind damit zum Brechen voll und zwar wirklich überfüllt, könnte man sagen, das gestaltet trotz der schönen Bilder keinen guten Eindruck und man langweilt sich vor der Mattscheibe, denn alles sieht so aus, als dass man eine Perspektive erhascht, die einem eigentlich egal ist und nichts angeht. Die privaten Probleme und Kleinkriege zwischen den Figuren sind dem Zuschauer so gleich, dass man einfach nicht verstehen will, was der Film letztendlich ausdrücken bzw. welche Botschaft er mitgeben möchte. Der Krieg kann nicht als Hauptthema angesehen werden, denn er wird nur hier und da am Rande erwähnt, es ist mehr die Gesangskarriere von Vera, die Höhen und Niederlagen in Dylans dichterischem Schaffen und Caitlins Figur als Ehefrau, Mutter und Freundin von Vera.

Fazit: Obwohl sehr aufwendig an Bildern durch ihre Vielzahl, kein wirklich empfehlenswerter oder sehenswerter Film, hat man ihn einmal gesehen, möchte man nicht mehr davon haben. Großartige Schauspieler, jedoch viel zu wenig Sinn in der Handlung und keine erkennbare Intention des Regisseurs bezüglich der Message für den Zuschauer.

~Bücher-Liebhaberin~
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4.0 von 5 Sternen Musen machen Löcher in ihre Gefäße, 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Edge of Love - Was von der Liebe bleibt (DVD)
Eindrucksvoll und bedrückend werden die Wirren der Kriegszeit in London dargestellt. Und der Wunsch zu leben und sich nicht an womöglich Sterbende zu binden. Freundschaft ist schön, wenn sie entsteht und soweit wie möglich ehrlich bleibt.

Von Genies halte ich im allgemeinen wenig. Auch wenn einem von irgendwoher (tja, von wem, und wozu) *gegeben* wird, man sollte in der Lage sein (oder sich zumindest einmal bemühen) die Inhalte wiederzukäuen. Im Endeffekt, es ist halt ein etwas *feinerer* Energieraub und eine angesehnere Prostitution. Herzens- und Charakterbildung sind denen dann meist nicht so wichtig. Jesenin fällt mir auch noch ein dazu. - Und wenn die Muse dann einen besseren Kanal gefunden hat und weitergezogen ist oder wenn einfach die Transmission beendet ist, dann kommt das Gefäß oft nicht mehr ohne die berauschende Wirkung der von außerhalb dieser REalität kommenden Energien zurecht.

Ein etwas langsamerer Film, aber wenn man sich darauf einstellt, ist das ok.
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5.0 von 5 Sternen Ein Film über Freundschaft und Liebe in harten Zeiten, 3. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Edge of Love - Was von der Liebe bleibt (DVD)
Man kann sich besonders mit den gegensätzlichen Frauentypen identifizieren. Ein sehr poetischer Film und die Wahl zwischen Liebe und Freundschaft und dem was bleibt. Nicht so sehr ein Literatur- Bio-Pic des Dramatikers Dylan Thomas, aber dennoch stürmisch wie die Landschaft in Wales. Ich mag den walisischen Akzent, also bitte auf Englisch anschauen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe auf der Rasierklinge, 18. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Edge of Love - Was von der Liebe bleibt (DVD)
Hier wird nicht Literatur geschaffen, sondern das Umfeld des genialen Dichters Dylan Thomas beleuchtet. Atmosphärisch dicht und authentisch überzeugt die Story, die sich aus einem gut recherchierten Nachempfinden speist. Die vier tollen Hauptdarsteller überzeugen bei diesem gewagten Thema: ein Dreiecksverhältnis. Es ist der permanente Tanz auf dem Vulkan, hier wie im Thema angedeutet eher eine Rasierklinge. Die schwierige Gradwanderung der zwei Frauen (hervorragend Keira Knightley und Sienna Miller) zwischen selbstloser Liebe, Betrogen werden und selbst betrügen. Eifersucht und Zuneigung schaffen dieses atemberaubende Spannungsverhältnis. Als gewöhnlicher Sterblicher kann man das kaum nachzuvollziehen, was wir da sehen: das freizügige Leben mit viel Alkohol, Sex und genialer Lyrik. Alle Akteure versuchen eine bindungslose Abhängigkeit, leben einen Hedonismus mit Geist und Witz. Das könnte gelingen, käme da nicht der 1. Weltkrieg. Und das überraschende Ende, das den großen Dylan Thomas, den Giganten unter den modernen englischen Lyrikern als menschliches Schwein entlarvt, was seiner Kunst aber keinen Abbruch tut. Das ist alles äußerst bewegend geschildert und berührt Herz und Verstand.
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14 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen laaangatmig, 15. März 2010
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Zwei Frauen werden Freunde in den Wirren des zweiten Weltkrieges. Das wäre eine Umschreibung des Dramas "Edge Of Love" mit der dürren Keira Knightley ("Fluch der Karibik 1-3") und der US-Britin Sienna Miller ("G.I. Joe") in den Hauptrollen. Die Sängerin Vera Phillips (Knightley) trifft in einer Londoner Bar ihre Jugendliebe Dylan Thomas (Matthew Rhys) wieder, es knistert. Als sie ihn wiedersieht, präsentiert ihr der mittellose Dichter und Kriegsgegner seine Frau Caitlin (Miller) samt Sohn. Das gern trinkende Paar sucht eine Bleibe. Vera lässt die zwei mit in ihrem Dachzimmer wohnen. Obwohl sie in Dylan verliebt ist, gibt Vera schließlich dem Werben des patenten Soldaten William Killick (Cillian Murphy) nach und heiratet ihn. Bombenangriffe, Einsamkeit und wenig Geld lassen die drei Engländer kämpfen, während William schlimmes im Krieg erlebt und sich seiner Frau entfremdet, die in der Zeit seines Dienstes sein Kind austrägt. Die Situation spitzt sich irgendwann nach seiner Heimkehr zu, doch richtig mitfiebern will man trotz guter Darsteller und treffendem Setting der damaligen Zeit nicht! Es ist einfach zu langweilig und man schaut unweigerlich auf die Uhr, da sich der Film richtig zieht. Die Probleme sind nicht greifbar und die Handlungen der Protagonisten wirken aus heutiger Sicht seltsam und oft unlogisch. Erklärungen und Gründe für einige Abläufe/Handlungen werden dem Zuschauer auch nicht geliefert. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl in einem permanenten, versteckten Raucherwerbesport zu sein, die Darsteller rauchen dauernd und überall. Soll wohl die damalige Zeit wieder spiegeln. Gesoffen wird auch fleißig und natürlich ist es oft am Regnen,da es in England spielt! Das Alles kann schon depressiv machen, zumal Krieg ist, deshalb wird meiner Meinung nach auch oft durch die Gegend gestarrt oder ein Gedicht vorgelesen.
Dies ist ein Film der Frauen zum Heulen bringt und Männer zum Saufen verleitet! Ich habe mich mit Pausen durchgequält und kann das Teil trotz superbem Bild und Ton und mäßiger Ausstattung nicht empfehlen.
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Edge of Love - Was von der Liebe bleibt
Edge of Love - Was von der Liebe bleibt von John Maybury (DVD - 2010)
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