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474 von 503 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Lob an AVM!!!
Ich arbeite beruflich in der IT und hatte schon einige Router zu Hause - Linksys, LANCOM, TP-Link. Der 7390 schlägt aber alles. Ich bin begeistert.

1. Firmware Update und Einrichtung - logisch, schnell und funktioniert, wie es soll.
2. Sehr sinnvolle Funktionen in der Web-Oberfläche zum Einrichten - da wo mehr Informationen notwendig sind, findet...
Veröffentlicht am 14. September 2011 von Mabuse

versus
1.274 von 1.336 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Telefonie nicht parallel zu WLAN-Transfer möglich
Ich war stolzer Besitzer einer FritzBox 7390 samt FritzFon MT-F. Ich war glücklich. Meine Frau war glücklich. Alle unsere vernetzten Geräte waren glücklich. Und das wiederum machte mich umso glücklicher.

Nach wenigen Tagen stellte ich jedoch fest, dass es sporadisch zu Aussetzern beim Telefonieren kam: die Verbindung schien für...
Vor 14 Monaten von S. Seibert veröffentlicht


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1.274 von 1.336 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Telefonie nicht parallel zu WLAN-Transfer möglich, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Ich war stolzer Besitzer einer FritzBox 7390 samt FritzFon MT-F. Ich war glücklich. Meine Frau war glücklich. Alle unsere vernetzten Geräte waren glücklich. Und das wiederum machte mich umso glücklicher.

Nach wenigen Tagen stellte ich jedoch fest, dass es sporadisch zu Aussetzern beim Telefonieren kam: die Verbindung schien für einige Sekunden in beide Richtungen stumm zu sein, war dann für einen kurzen Moment wieder da, aber ebenso schnell wieder sekundenlang weg. Dieses Problem bestand nicht nur mit dem FritzFon MT-F, sondern auch mit meinem Gigaset A400. Dabei war die Anschlussart des Telefons irrelevant, denn das Symptom trat unabhängig davon auf, ob die FritzBox als DECT-Basis genutzt wurde oder die Gigaset-Basis über TAE-Kabel an die FritzBox angeschlossen und verwendet wurde.

Diese abgehackten Telefongespräche führte ich daher zunächst auf einen VoIP-Fehler am VDSL50-Anschluss der Telekom zurück und verständigte den Telekom-Kundenservice. Dieser konnte jedoch keine Störung feststellen, empfahl mir bei dieser Gelegenheit jedoch lieber einen Telekom-Router zu nutzen. Diesen könne ich direkt bei der Hotline bestellen und entweder käuflich erwerben oder günstig mieten. Dankend lehnte ich das Angebot ab und habe mir stattdessen von meinen Nachbarn einen ungenutzten Speedport W723V ausgeliehen. Ich traute meinen Ohren kaum, aber das Problem war tatsächlich nicht mehr da! Selbstverständlich konnte und wollte ich diese Schmach nicht auf der FritzBox sitzen lassen, schließlich war es ja das Vorzeige-Prestige-Modell 7390. Doch nach der erneuten Installation der FritzBox wurde die Befürchtung zur Gewissheit: die Telefongespräche waren wieder abgehackt und das Problem lag ganz offensichtlich bei der FritzBox. Selbst der Wechsel vom FritzOS 5.50 auf die Labor-Firmware, sowie das kurz darauf erschienene offizielle Update auf FritzOS 5.52 oder der daraufhin erneuerten Labor-Firmware brachten keinerlei Verbesserung.

Der Anruf beim AVM-Support war nicht mehr als ein interaktiver Leitfaden durch die Support- und FAQ-Webseiten, die ich natürlich im Sinne des "Customer Self Service" bereits gelesen und berücksichtigt hatte. Letztlich bat man mich um Übersendung von speziellen Support-Diagnose-Daten, die erstellt werden sollten, während das Symptom auftritt. Doch dies war leichter gesagt als getan, denn ein weiterer Fehler trat nun auf, der die FritzBox-Anamnese zusätzlich erschwerte. Die FritzBox ist nämlich durch den WLAN-Datentransfer bei gleichzeitiger Telefonverbindung (von "Telefongespräch" kann aufgrund der extrem abgehackten Verbindung keine Rede sein) offenbar bereits derart stark ausgelastet, dass das System beim Versuch über die mitgeteilte FritzBox-Support-Seite die Diagnose-Daten zu erstellen schlichtweg abstürzt und rebootet. Reproduzierbar. Jedes Mal. Die Support-Daten wurden daraufhin wunschgemäß unmittelbar nach einem solchen Reboot erstellt. Nach einem kurzer Blick in die so erstellten Support-Daten war mir jedoch schnell klar, dass in der Datei keine problembezogenen Aufzeichnungen zu finden waren und daher auf diesem Weg eine Diagnose sicherlich nicht zu einem befriedigendem Ergebnis führen würde. Diese Bedenken übermittelte ich gemeinsam mit den Support-Daten an AVM und wartete nun auf eine Antwort.

Und ich wartete lange auf eine Antwort. Nach vier Wochen griff ich erneut zum Telefon und fragte nach, wie der Problemstatus sei, wurde jedoch vertröstet, dass man sich bei mir melden würde sobald es neue Informationen gäbe. Also wartete ich erneut auf Kontaktaufnahme seitens AVM.
Und erneut wartete ich lange auf eine Antwort. Weitere 4 Wochen später gab es immer noch keine neuen Informationen. Oder aber AVM war entweder nicht in der Lage oder nicht gewillt das vorliegende Problem zu lösen.
Inzwischen war ich die abgehackten Telefongespräche jedenfalls leid und reklamierte deshalb das Produkt beim Händler (Amazon).
Anstandslos wurde mir vom Amazon-Kundenservice noch während des Telefonats ein Rücksende-Etikett per Mail zugesandt und binnen 24 Stunden hatte ich eine neue FritzBox 7390 in den Händen. Ich wähnte mich die Probleme durch Austausch des vermeintlichen "Montags-Gerätes" gelöst zu haben. Leider war dies ein Trugschluß, denn auch bei dem Austauschgerät waren exakt die gleichen Symptome vorhanden: abgehackte (VoIP)-Telefonverbindung während parallelem WLAN-Datentransfer.
Ungläubig und frustriert verpackte ich die FritzBox wieder im Karton und klingelte bei den Nachbarn, denn ich wusste, dass auch dort eine FritzBox 7390 in Betrieb war. Nach einer anfänglichen Erläuterung des Sachverhalts prüften wir zunächst des Nachbars FritzBox - an seinem Anschluss und mit seinen Endgeräten. Und schon hatte ich "mein" Problem auch zu "seinem" Problem gemacht, denn auch bei ihm war genau das gleiche Phänomen festzustellen. Er wusste es bisher nur noch nicht.
Als ebenfalls Technik-begeisterter Zeitgenosse erklärte sich mein Nachbar bereit, mir bei der weiteren Problemeingrenzung noch intensiver weiter zu helfen. Er erstellte daher ein Backup seiner FritzBox-Einstellungen, setzte die FritzBox auf Werkseinstellungen zurück, baute die FritzBox bei sich ab und bei mir auf. Das Ergebnis war erwartungsgemäß negativ: abgehackte Telefonverbindung bei parallelem WLAN-Datentransfer.

Ich kontaktierte daher erneut den Amazon-Kundenservice und erwartungsgemäß war die Rückgabe von FritzBox samt FritzFon abermals völlig problemlos möglich. Die Schilderung des Problems wurde sogar sehr aufmerksam und dankbar aufgenommen, denn für Amazon hat dieses Problem viel größere dimensionierte Auswirkungen: Unabhängig davon ob das Problem durch ein Firmware-Update gelöst werden kann (QoS-Implementierung, WLAN-Treiber, VOIP-Implementierung) oder aber möglicherweise sogar ein nicht korrigierbarer Hardware-Fehler vorliegt (dadurch könnten auch die reproduzierbare Reboots erklärt werden), es handelt sich definitiv nicht um den Produktionsfehler einer einzelnen FritzBox sondern ganz offensichtlich um ein Problem der gesamte Produktserie! Ob es einen Verkaufs-Stopp geben würde, konnte man mir am Telefon nicht beantworten, aber ich gebe zu, dass ich das Amazon-Angebot in den nächsten Tagen und Wochen gespannt verfolgen werde.

Leider schweigt sich AVM zu den Problemen bis heute aus. Ich erwarte gar nicht, dass AVM das Problem sofort löst, wohl aber innerhalb eines halben Jahres das Problem zugibt, bearbeitet und im Rahmen dieser Problembearbeitung auch mit dem Kunden Kontakt hält und ihn informiert! Im letzten Telefongespräch mit AVM wurde sogar behauptet, dass es sich höchstwahrscheinlich um Leitungsprobleme meines Anbieters handeln würde (obwohl ich dies nachweislich bereits widerlegt hatte). Ich will mir gar nicht vorstellen, wie viele unzufriedene Kunden die Telekom hat (oder andere Anbieter von IP-basierter Telefonie), weil diese Telefon-Verbindungsprobleme angeblich am IP-Anschluss liegen.

Bis das Problem zufriedenstellend gelöst ist, wird wohl vermutlich noch einige Zeit verstreichen. Vielleicht hofft AVM ja auch darauf das Problem aussitzen zu können, bis die neue FritzBox 7490 im Herbst auf den Markt kommt. Solange werde ich daher auf die Verwendung einer FritzBox verzichten und habe inzwischen übrigens tatsächlich das Miet-Router-Angebot der Telekom-Hotline in Anspruch genommen. Dem Speedport W724v fehlen zwar viele der FritzBox-Funktionen, besonders die integrierte VoiceBox mit Gesprächsaufnahme-Funktion oder die Mail-Benachrichtigung bei Reconnect, Anrufen oder anderen Ereignissen. Aber immerhin kann ich nun wieder Telefongespräche führen ohne vorher darauf achten zu müssen, dass kein WLAN-Gerät einen Datentransfer durchführt.

Die FritzBox 7390 hat unbestritten die vermutlich größte Funktionsvielfalt im Vergleich zu allen anderen SOHO-Routern. Angesichts dieses Funktionsumfangs ist es für AVM durchaus schwierig, ein durchweg hohes Maß an Fehlerfreiheit zu gewährleisten. Löblicherweise hat AVM deshalb bereits seit längerem die Nutzer durch die Labor-Firmware und Labor-App Versionen frühzeitig in den Entwicklungsprozess mit eingebunden. Doch wenn die primären Grundfunktionen eines explizit VOIP-fähigen WLAN-Routers nicht gewährleistet sind, und AVM als Hersteller diesem Problem mit offenkundigen Desinteresse begegnet, dann muss dieses Problem in meinen Augen auf öffentlicher Bühne diskutiert werden. Nur so kann auf AVM der nötige Druck aufgebaut werden, den ich als Einzelperson nicht zu erzeugen vermag. Daher habe ich bereits verschiedene Presse-Redaktionen verständigt.

Angesichts der beschriebenen Probleme (und unter Berücksichtigung der stets wachsenden Zahl an IP-basierten Telefon-Anschlüssen), spreche ich für die AVM FritzBox 7390 die klare Empfehlung aus, diese NICHT ZU KAUFEN!

Nachtrag vom 26.07.2013:
Durch regen Austausch in diversen Online-Portalen und -Foren scheint sich die Vermutung zu bestätigen, dass das zugrundeliegende Problem der viel zu schwach dimensionierte Chip/Prozessor der FritzBox ist. Möglicherweise ist auch die Hardwaresteuerung auf Treiber- oder Kernel-Ebene schlecht implementiert, was jedoch den identischen Effekt hat: Nicht nur bei WLAN-Transfer wird die CPU voll ausgelastet, sondern auch bei USB-Nutzung oder VPN-Verwendung. Das erklärt auch äußerst plausibel, warum die FritzBox bei paralleler Verwendung von WLAN, VOIP-Telefonie und der Support-Daten-Erstellung abstürzt: die FritzBox ist überlastet und schützt sich durch den Reboot selbst!

Nachtrag vom 08.08.2013:
Nach fast zwei Monaten "Sendepause" hat mir der AVM-Support die Nachricht zukommen lassen, dass AVM das Problem inzwischen durch mehrere Kundenberichte bekannt ist. Es würde aber wohl auch mit dem jeweiligen Netzwerk-Client bzw. der heimischen Netzwerk-Infrastruktur zusammen hängen. Das klingt nicht nur nachvollziehbar sondern muss logischerweise zwingend richtig sein: Denn die Auslastung der FritzBox hängt natürlich direkt von dem jeweiligen Netzwerk-Client ab! Nur "neuere" WLAN-Karten können die sog. Stream-Bündelung, die mit maximal möglicher Geschwindigkeit die FritzBox an ihre Grenzen bringt. Siehe auch Wikipedia-Artikel zu "IEEE 802.11n" im Abschnitt Technik.)
In der aktuellen Labor-Firmware seien bereits einige kleine Änderungen eingearbeitet, die zu Verbesserung führen sollen. Mit der nächsten finalen Firmware-Version soll das Problem dann gänzlich gelöst sein.
Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass dieses Problem bei der 7490 definitiv nicht existent sein soll. Ich werde das Ganze daher nun in Ruhe abwarten, beobachten und mir dann überlegen, ob es eine neue FritzBox (7490) geben wird oder nicht.

Nachtrag vom 02.09.2013:
Durch das Einschalten der ct-Redaktion des Heise-Verlags hat AVM nunmehr das Vorhandensein dieses Fehlers zugegeben. Allerdings hat AVM dies erst durch das intensive und hartnäckige Nachbohren seitens der ct-Redaktion eingestanden, welche sogar eigene Tests im Redaktionslabor durchgeführt hat. Laut AVM soll eine Fehlerbehebung angeblich noch im September per Firmware-Update erfolgen. Mit der bereits bereitstehenden Labor-Firmware sei das Problem schon adressiert worden. Da die Labor-Firmware jedoch keinerlei Besserungen gebracht hat, halte ich meine These nach wie vor aufrecht, dass es sich um ein Problem aufgrund unterdimensionierter Hardware handeln könnte anstatt eines Software-Fehlers. Leider verstärkt sich dieser Eindruck, da auch die neue FritzBox 7490 am USB 3.0 Anschluss miserable Datenübertragungsraten liefert (siehe entsprechende Amazon-Rezension: unter 20MB/s, also gerade mal USB 2.0 Niveau), was bereits bei der 7390 von offizieller Seite eindeutig auf unterdimensionierte Chipsatz-Leistungsfähigkeit zurückgeführt wurde. Vermutlich hat daher auch die 7490 die gleichen Probleme, dies müsste jedoch von einem Besitzer der 7490 an einem VOIP-Anschluss und maximaler WLAN-Übertragung im 11ac-Frequenzband geprüft werden. Grundsätzlich ist in meinen Augen aber die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sich dieses Problem weder bei der 7390 noch bei der 7490 durch ein Firmware-Update lösen lässt.

Nachtrag vom 05.12.2013:
Aus unbekannten Gründen sind ALLE Amazon-Rezension zur FritzBox 7390 verschwunden. Daher stelle ich meine Rezension erneut online.

Nachtrag vom 24.12.2013:
1. Das identische Fehlerbild wurde dank der ausführlichen Tests des Users "mgutt" nun auch für die FritzBox 7490 nachgewiesen.
2. Ein großes Dankeschön gilt den vielen fleißigen Usern für ihr Feedback zu meiner Rezension. Dadurch konnte inzwischen ausgeschlossen werden, dass die Verwendung des integrierten VDSL-Modems mit dem Fehler zusammenhängt. Viel mehr lässt sich das Problem auch dann reproduzieren, wenn die 7390 lediglich als Access Point und VoIP-Gateway fungiert und die Internet-Konnektivität ausgelagert wurde. Bereits mit internem Netzwerk-Traffic lässt sich die FritzBox derart auslasten, dass VOIP-Gespräche unmöglich sind.
3. Falls eine FritzBox unterm Weihnachtsbaum liegt, dann besteht hoffentlich noch ein Analog- oder ISDN-Anschluss. Ansonsten (also: im Fall eines VOIP-Telefonanschlusses) wünsche ich viel Spaß und gute Nerven! Nach meiner Erfahrung nimmt Amazon mit Verweis auf dieses Problem die FritzBox ohne Zögern anstandslos zurück. ;)
Aber vielleicht macht AVM seinen FritzBox-Kunden ja noch ein überraschendes Geschenk mit einem Problem-lösenden Update... ;)
(Das halte ich persönlich allerdings aus technischer Sicht für ausgeschlossen, denn die vielen Kommentare anderer User bestätigen leider meinen Verdacht, dass tatsächlich ein Hardware-Problem vorliegt, welches nicht durch ein Software-Update behoben, sondern höchstens durch Funktionseinschränkungen umgangen werden kann.)
4. Frohes Fest und guten Rutsch!

Nachtrag vom 08.04.2014:
Erst durch den jüngst vollzogenen Wohnort-Wechsel habe ich mich wieder intensiver mit der Suche nach Alternativen zur FritzBox beschäftigt und daher steht immernoch ein Telekom-Mietgerät (Speedport W724v) bei mir Zuhause. Diese ist zwar hinsichtlich der Funktionsvielfalt nicht so umfangreich wie eine FritzBox, läuft dafür jedoch bisher tadellos.

Vorweg noch folgende Hinweise:
Wer "normale" Ansprüche hat und eine "out-of-the-box" Lösung einer frei konfigurierbaren Lösung vorzieht, ist auch mit einem Speedport gut beraten. Für die "intensiveren" Ansprüchen gibt es je nach Anwendungsfall unterschiedliche Möglichkeiten zur Realisierung der drei zentralen Netzwerk-Funktionen (Modem, Router und Access Point). Die Telefonie-Funktion betrachte ich hier nicht weiter, da ich diese auf ein IP-Telefon auslagern werde. Dadurch kann man das IP-Telefon bei bestehender heimischer Netzwerk-Verbindung (z.B. durch Power-LAN) nämlich völlig unabhängig vom Router aufstellen.
Hinweis für Speedport-Nutzer: Die Telekom Speedports "blockieren" die für VoIP notwendigen SIP-Ports exklusiv für die eigene Nutzung. Selbst Portweiterleitungen (NAT) hilft nicht weiter, so dass hinter den Speedport geschaltete IP-Telefone keine Chance für einen Verbindungsaufbau haben. Wer also ein IP-Telefon hinter seinem Router nutzen möchte, muss auf die Verwendung eines Speedports verzichten.

Folgende Geräte habe ich für die Verwendung an einem Telekom-Entertain-Anschluss mit VDSL50 für Triple Play (VoIP, IP-TV, Internet) nach intensiver Suche identifiziert:

1. DrayTek Vigor 130
Dies ist ein sog. "Modem-Router" und bewerkstelligt die VDSL-Einwahl sowie das notwendige WAN-seitige VLAN-Tagging (VLAN 7 für Internet und VoIP, VLAN 8 für IP-TV). Neben VDSL (Band-Plan: 997, 998) wird auch Vectoring für VDSL2 unterstützt (VDSL2-Profile: 8a, 8b, 8c, 8d, 12a, 12b, 17a, 30a). Das Gerät kann sowohl im "Modem-only" (PPPoE-Passthrough) als auch im "Bridge" Modus betrieben werden (der letztgenannte Modus wird im Volksmund zumeist als "Router" bezeichnet, technisch gesehen handelt es sich jedoch um eine "Bridge") und besitzt 1 Gigabit Port. Für meinen Anwendungsfall reicht das völlig aus, da ich sowieso einen IGMPv3-fähigen managed Switch (Netgear GS108E-100PES) für die weitere Verteilung verwende. Bei der Erweiterung des verkabelten Netzwerks ist man bei diesem Szenario in der Wahl der Access Points völlig frei, denn WLAN ist in dem Gerät nicht integriert. Wer sowieso ein WDS-WLAN aufbauen, einen Apple Airport oder andere Access Points verwenden möchte, liegt mit diesem Gerät sehr gut (Kostenpunkt: ca. 100€).
Von Draytek werden auch Geräte hergestellt (z.B. die Vigor 2760er, 2850er oder 2860er Serien), die es bzgl. Funktionsumfang mit den FritzBoxen ganz locker aufnehmen können (VoIP, WLAN, VPN, USB-Geräte etc.). Allerdings funktionieren die Draytek Geräte fehlerfrei und bei Auftreten von Problemen erhält man auch sehr zeitnahen Support (zumindest soweit ich das bisher durch Google- und Foren-Suchen herausfinden konnte). Darüber hinaus bieten die hochwertigeren Draytek Geräte-Serien sogar sehr interessante Profi-Funktionen, die auch im Heim-Bedarf spannende Szenarien ermöglichen. Zum Beispiel: Durch Nutzung der VPN-Funktionalitäten wird der Zugang zu einem VLAN im heimischen Netzwerk ermöglicht, so dass die Entertain-Funktionen (z.B. auch Sky) auch abseits des heimischen Netzes auf den eigenen mobilen Endgeräten genutzt werden kann. Gleiches gilt auch für die Nutzung von VOIP über VPN, so dass man auch auf dem Handy (mit enstprechender SIP-Software) immer über die eigene Festnetznummer erreichbar ist, aber auch (dank der Entertain Festnetz-Flatrate) kostenlos ins dt. Festnetz telefonieren kann.

2. Zyxel VMG1312-B30A
Auch dies ist ein "Modem-Router", der jedoch zusätzlich WLAN über die 11b/g/n-Standards bereitstellt. Dieses Gerät wird auch von der Telekom selbst angeboten, allerdings für den "Business" Bereich (Google-Suche mit "zyxel vmg1312-b30a telekom"). In einigen Foren, z.B. auch den Support-Foren von Zyxel oder der Telekom, wird über Probleme bei Entertain-Nutzung berichtet. Hierbei scheint es sich jedoch um ein Problem spezifisch bei ADSL-Anschlüssen zu handeln. Eine explizite Nachfrage beim Zyxel-Support, ob noch irgendwelche Probleme bei Verwendung an einem Entertain-VDSL50 Triple-Play Anschluss bestehen, wurde klar verneint. Es sind 4 LAN-Ports vorhanden, allerdings "nur" mit FastEthernet (100MBit), für das (maximal unterstützte) VDSL-Profil 17a ist das völlig ausreichend. Wer einen günstigen WLAN-Modem-Router für seinen VDSL-Entertain-Anschluss sucht, dürfte hiermit glücklich werden (Kostenpunkt: ca. 110€).

3. ALLNET ALL500VDSL2 Rev.B
Außer den externen (sowie drehbaren) Antennen konnte ich eigentlich keine entscheidenden Unterschiede zum Zyxel VMG1312-B30A finden. Im Vergleich zum Zyxel ist das angesichts des günstigeren Preises für Sparfüchse mit WLAN-Wunsch sicherlich eine sehr interessante Alternative (Kostenpunkt: 80-90€).

Ich persönlich habe mich für den DrayTek Vigor 2760 entschieden, da dieses Gerät auch für die Zukunft bestens gewappnet ist (Vectoring und Profil 30a) und sich der Hersteller bzw. Support darauf konzentriert, die angespriesenen Funktionen auch fehlerfrei zu bewerkstelligen. Mit der aktuellen Firmware hält auch DrayOS auf dem Vigor 2760 Einzug. DrayOS ist das Betriebssystem für Profi-Router von DrayTek und bietet grandiose Konfigurationsmöglichkeiten (eine Live-Demo des DrayOS kann man sich auf Webseite zum Draytek 2860 ansehen). Das Einbinden von zusätzlichen separaten WLAN Access Points (z.B. mit OpenWRT auf günstigen Routern) kann man sich sein eigenes "Roaming Cell"-WLAN (mit Ethernet-Backbone) basteln, so dass dann überall Zuhause durchgängig bester WLAN-Empfang ist.
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474 von 503 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Lob an AVM!!!, 14. September 2011
Von 
Mabuse (Huerth, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Ich arbeite beruflich in der IT und hatte schon einige Router zu Hause - Linksys, LANCOM, TP-Link. Der 7390 schlägt aber alles. Ich bin begeistert.

1. Firmware Update und Einrichtung - logisch, schnell und funktioniert, wie es soll.
2. Sehr sinnvolle Funktionen in der Web-Oberfläche zum Einrichten - da wo mehr Informationen notwendig sind, findet man die, Assistenten zum Einrichten, die den Namen wert sind.
3. Eine sinnvolle Kurzanleitung, bei der ich fast gejubelt habe: Es war alles da, was man braucht und in keinem Fall zu viel Information
4. Ansprechende, teilweise graphische Web-Oberfläche die einfach zu navigieren ist
5. DIE BESTE WLAN Funkkanal Anzeige, die ich bisher gesehen habe. Absolut hilfreich, leicht verständlich.

Ich konnte damit drei Geräte bei mir ersetzen - WLAN-Router, DSL-Modem und DECT ISDN Telefonanlage. Strom und Elektronik damit einsparen.

Kommen wir zu den Details und warum ich wirklich so begeistert bin.

Zuerst der Funktionsumfang. Ich war schon überrascht, dass der 7390 nicht nur ein Voice-over-IP Router ist, nein er kommt mit analogen Anschlüssen, DECT-Telefonen und auch mit ISDN klar. Er ist eine kleine Telefonanlage mit zwei A/B Anschlüssen und einem extra ISDN S0 Bus. Bei den analogen Anschlüssen hat er RJ11 (Western) - Stecker hinten und seitlich am Gehäuse auch TAE Buchsen - sehr vorbildlich. Die kann man aber nicht gleichzeitig sondern nur 'entweder, oder' nutzen
Dazu kommt - wie schon geschrieben - ein S0 Bus Interface sowie 4 Gigabit LAN Anschlüsse. WOW, sehr gut. ISDN und DSL wird über ein spezielles Y-Kabel angeschlossen, dass mitgeliefert wird. Sehr einfach und klar in der Kurzanleitung erklärt. Anschluss inkl. Lesen: 15 Minuten.

Danach angeschlossen, die Internet-Provider Daten - in meinem Fall Telekom - eingetragen und fertig. Der 7390 hat eine riesige Auswahl an Internet Providern eingebaut, da sollte keiner fehlen. Danach Firmware-Update gemacht und gleich in den Expertenmodus geschaltet. Die Oberfläche bleibt in dem einmal gewählten Modus auch nach beenden und wieder ein-loggen.

Zwei DECT Telefone eingebucht, Telefonnummern eingerichtet. Von drei Telefonnummern des ISDN-Anschlusses, hat der 7390 zwei automatisch schon erkannt, die dritte eingegeben, Faxgerät eingerichtet - Telefonanlage in weiteren 15 Minuten ersetzt.

WLAN Verschlüsselung geändert auf meine alten Daten. Dann aber eine böse Überraschung erlebt: Zeigte der 7390, eine etwas höhere Datenrate an meinem DSL Anschluss an, als mein altes DSL Modem, so war der Durchsatz sehr schlecht. Den Grund fand ich in der Funkkanal Einstellung im WLAN Menü und dort in der WLAN Übersicht (Expertenmodus). Die Automatik hatte den Funkkanal genau auf einen anderen AP in meiner Nähe gelegt, was wohl zu heftigen Interferenzen führte und die Übertragung einbrechen ließ. Klickt man bei dieser Darstellung auf 'Störeinflüsse einblenden' bekommt man eine Übersicht, welche Kanäle der 7390 für 300 Mbit/s braucht - ziemlich viele.
Da bei mir ein paar APs in der Nachbarschaft senden aber nicht sehr viele, konnte ich ohne Probleme meinen Funkkanal in ein freies Gebiet setzen und schwupp, waren alle WLAN Probleme beseitigt.
Das finde ich wirklich unheimlich hilfreich und kenne ich von LANCOM, dort ist es aber ein extra Programm und heißt WLAN Monitor. Hier ist es aber an der richtigen Stelle eingebaut und stellt die Probleme und die benutzten Kanäle grafisch dar - vorbildlich!

Das nächste waren die DSL Informationen unter dem Menüpunkt Internet und DSL-Informationen. Dort zeigt AVM einige Informationen über den Typ des DSLAM, das Protokoll, Leitungsfehler und - jetzt kommts - die maximal mögliche Datenrate der DSL Verbindung an. In meinem Fall sind das 8 Mbit/s statt der 3 Mbit/s, die ich momentan Nutzen kann. Also, Telekom angerufen und ich bekomme jetzt 6 Mbit/s mit RAM - Rate Adaptive Mode - bei dem das DSL-Modem immer die bestmögliche Verbindung herstellt.
Das war dann schon die zweite, für mich unheimlich wichtige Hilfe, die mir diese tolle Box gegeben hat.

Ich habe, nur mal die Oberfläche der Konfigurationsmöglichkeiten angekratzt und mir, als jemand dem diese ganzen Sachen etwas sagen, macht das richtig Spaß!
Ansonsten hat die Einrichtung vielleicht alles zusammen zwei Stunden gedauert, ich hatte ja ein paar Probleme mit den WLAN Kanälen und war erst am Suchen.

Dazu kommen noch so 'Kleinigkeiten' wie die werksseitig voreingestellte Trenung der DSL-Verbindung um 5 Uhr morgens, statt 1 Uhr nachts - sehr überlegt gemacht. Ich habe das Gefühl, ein Produkt vor mir zu haben, in das sehr viel Erfahrung und durchaus auch Liebe zum Detail eingeflossen ist. Das ist erfrischend anders als die mannigfaltigen Produkte aus Asien oder Amerika, die entweder den in Deutschland üblichen Funktionsumfang nicht abdecken oder schlecht an unseren Markt angepasst sind.

Ich habe zwei TP-Link 300 Mbit/s USB Sticks dran hängen, einen eePC Laptop und eine Linksys Bridge - geht alles ohne Probleme. Dazu zwei DECT Telefone, die ich durch eine Stahlbetondecke (30 cm) betreibe - ohne Probleme und hervorragender Sprachverständlichkeit - heute getestet.

Verglichen mit einem LANCOM L-322agn, einem Linksys WRT-610 und einem E4200 ist die Feldstärke unter Win7 und dem gleichen WLAN USB Stick um einen Strich geringer. Im 5 GHz Bereich bekomme ich nur ein bis zwei Striche überhaupt. Trotzdem ist die Verbindung zum 7390 mehr als stabil und ich bekomme in beiden Fällen 300 Mbit/s angezeigt.

Der 7390 hat noch viel mehr Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, die man hier nicht alle beschreiben kaann - USB Medien Unterstützung, NAS mit 512 MB eingebaut, Anrufbeantworter, PC Fax-Funktion, Stromsparfunktionen - abschalten von WLAN und/oder DSL, automatisch oder nach festgelegter Zeit etc.

Mein Fazit: Absolute Kaufempfehlung! AVM hat hier für diesen Preis ein hervorragendes Gerät abgeliefert. Sehr gut verarbeitet, exzellente Anschlussmöglichkeiten - analog, ISDN, DECT, VoIP, DSL analog oder ISDN - die Kiste kann alles!
DIE BESTE Router- und Konfigurationsoberfläche, die ich bisher jemals gesehen habe, mit herausragenden Tools - DSL-Informationen und Funkkanaleinstellungen - WLAN Übersicht und die Assistenten.

Für mich wirklich DER DSL/WLAN/Telefonie Router schlechthin. Mir würde kein anderes Gerät einfallen, das so hervorragend an 'deutsche Verhältnisse' angepasst ist, einen so großen Funktionsumfang hat und so stabil läuft. Das Gerät ist jeden Cent wert.

Herzlichen Glückwunsch an AVM und gut für uns Kunden!

Nachtrag zu Annex J und IPv6 vom 24.06.2013

Inzwischen gibt es neuere Router von AVM aber der 7390 gehört - meiner Meinung nach - noch lange nicht zum 'alten Eisen'. Annex J ist der All-IP Anschluss der Telekom. Auch das kann der 7390 und natürlich auch IPv6. Dies steht zwar nur etwas 'verklausuliert' auf den AVM Web-Seiten, aber er kann es. Annex J gibt einem nochmal höhere DSL-Raten auf dem gleichen Anschluss. Gingen bei mir bisher nur 6 Mbit/s so bekomme ich durch Annex J jetzt fast 14 Mbit/s. Zu der Umstellung gehört auch eine VoIP Umstellung der Telefonie von - in meinem Fall - ISDN.
Bei Annex J fällt der Splitter und auch der NTBA weg, da beide Geräte für ISDN benötigt werden, das es nach der Umstellung ja nicht mehr gibt. Der Splitter hatte einen Teil des Frequenzbandes der Leitung für die ISDN Übertragung abgezweigt, jetzt wird dieser Anteil auch für IP genutzt und daher erhält man eine höhere Bandbreite - umgangssprachlich ausgedrückt.

Das, was man dafür benötigt, ist allerdings etwas, was im Lieferumfang des 7390 nicht dabei ist. Es ist zwar so ähnlich wie das Kabel für den Analoganschluss - was im Lieferumfang des 7390 enthalten ist - aber anders beschaltet. Ich hatte da auch keine Ahnung aber ohne das Kaufen eines TAE auf RJ11 Adapters (Telefonbuchse auf Ethernet-Kabel Adapter) für Annex J, geht es nicht. Das für den Analoganschluss gedachte TAE auf RJ11 Kabel, was dem 7390 beiliegt ist eben anders beschaltet auf der TAE Seite und funktioniert nicht. Bekommt man aber hier bei Amazon oder im Elektronik-Markt ihrer Wahl.
Mit diesem Kabel verbindet man dann den 7390 direkt mit der Telefonbuchse und bekommt - je nach Leitungsqualität - eine höhere DSL Bandbreite.

Im 7390 muss man nur unter 'Telefonie -> Eigene Rufnummern -> Anschlusseinstellungen -> Festnetz -> Festnetz Aktiv' deaktivieren. Dann funktioniert der 7390 mit der neuesten Firmware Fritz!OS 05.50 ohne Probleme mir Annex J und IPv6.
Kann ich besonders wegen der höheren DSL Bandbreite nur jedem empfehlen.

Alle anderen Einstellungen bleiben gleich. Telefonie unverändert, ich würde nur noch die Aktivierung von 'Faxübertragung auch mit T.38' unter den Anschlusseinstellungen empfehlen, sofern man ein analoges Faxgerät am 7390 angeschlossen hat. Dies ist ein spezielles Übertragungsverfahren für analoge Faxgeräte, die an VoIP-Anschlüsse angeschlossen sind um die Kompatibilität zur VoIP-Übertragung zu gewährleisten. Mein Analog-Fax-Gerät funktioniert damit ohne Probleme.

Das Tolle ist, dass die Fritz!Box 7390 ansonsten auch mit einem Annex J Anschluss und damit mit VoIP und IPv6 für die Telefonie-Endgeräte und die PCs (Win7) komplett transparent ist. Es ist keine Änderung der Einstellungen an den Endgeräten notwendig und PCs haben dann eine IPv6 und eine IPv4 Adresse - sofern man IPv6 in den Verbindungseinstellungen der Netzwerkverbindung nicht deaktiviert hat.

Der IPv6 Präfix wird beim täglichen Wiederverbinden der DSL Verbindung zuverlässig geändert. Damit ist eine tägliche Änderung auch der IPv6 Adresse (Präfix) gewährleistet. Halt wie die Änderung einer IPv4 Adresse, die natürlich auch geändert wird.

Ich kann es nur nochmals wiederholen: Meinen Dank an AVM für einen hervorragenden Router, der mich auch nach mehr als einem Jahr immer wieder begeistert und zuverlässig funktioniert - selbst mit Anschlüssen, für die er eigentlich nicht wirklich explizit konzipiert war.
Der Router läuft nach Jahren extrem stabil und zuverlässig und ich bin nach wie vor sehr zufrieden.

Wer Probleme hat und die habe ich im WLAN auch manchmal, der sollte bitte in WLAN -> Funkkanal sich die WLAN Umgebung ansehen und die 'WLAN Störeinflüsse' einblenden. Ich habe selber manchmal Probleme im 5 GHz Bereich wegen anderer Sender in diesem Bereich.

Die Einrichtung von Annex J ist nicht Teil des Handbuchs, was wahrscheinlich daran liegt, das Annex J bei der Erstellung des Handbuchs noch kein Thema war. Trotzdem unterstützt die Fritz!Box 7390 Annex J vollständig.
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632 von 671 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin begeistert, 4. Februar 2011
Von 
Peter Wind (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Ich habe aufgrund verschiedener (auch noch kürzlich) negativer Rezensionen lange gezögert, bis ich mir die 7390 bestellt habe. Letztendlich hat meine Neugierde und mein Spieltrieb den Ausschlag gegeben, mich mit den technischen Versprechungen auseinander zu setzen. Vorweg: ich bin über T-Online mit VDSL50 mit dem Internet verbunden und nutze außer Entertain einen Rechner, einen NAS-Server und einen Bluray-Player am LAN, sowie einen Laptop und ein Netbook über WLAN. Das Ganze wurde bisher eigentlich ganz gut über ein Speedport W700V und ein 221 als VDSL-Modem versorgt, allerdings war der Zugriff vom WLAN auf den NAS-Server furchtbar langsam und der Internet-Zugriff auch nicht ganz so dolle. Habe mich also selbst beruhigt, dass ich mit der Fritz!Box (übrigens meiner ersten) ja 'ne Menge Platz und Kabelgewirr spare und auch noch eine Steckdose frei wird ;-) und die 199€ spendiert. So, nun zum Fazit: Fast war ich enttäuscht, dass mein Spieltrieb gar nicht wirklich befriedigt wurde, weil das Ding so völlig unproblematisch anzuschließen und in Betrieb zu nehmen war, dass ich es kaum glauben konnte. Von der Speedport-Oberfläche für die Einstellungen nicht gerade verwöhnt, war ich von der AVM-Box restlos begeistert. Hier hat man sich wirklich Gedanken gemacht, das Ganze ergonomisch und damit einfach zu gestalten und trotzdem kaum Wünsche offen zu lassen. Eine Signal-/Rauschabstands-Bewertung war bei dem Speedport-Kram nur über Insider-Tricks zu erhalten, bei der Fritz-Box wird das ganz einfach angezeigt. Man sieht alle W-LAN Parameter, eine MAC-Adressen - Filterung ist unvorstellbar einfach und auch alle anderen Einstellungen sind (zumindest für mich) absolut unproblematisch zu erreichen. Das Gerät wurde schon mit der neuesten Software (84.04.89) ausgeliefert, ich durfte also noch nicht einmal updaten (die Labor-Version habe ich mir bisher erspart). Nun zum technischen Teil: Die Box läuft nun seit mehreren Tagen absolut stabil, sowohl über LAN als auch über WLAN, an meiner VDSL50 - Leitung. Ein zum Spaß angeschlossenes Uralt-Siemens-Schnurlos-Telefon funktioniert über DECT ohne Rauschen, Knarksen oder sonstige Störgeräusche auch bis in den hintersten Winkel. Die Download-Rate über LAN ist um ca. 1MByte/s angestiegen (Mittelwert über mehrere Tage), das WLAN-Signal ist gegenüber der W700V um ca. 6db (=4-fache Leistung) besser (bei 2,4GHz, das 5GHz-Signal habe ich deaktiviert, da es die Übertragung des Außensensors meiner Wetterstation stört) und die Download-Rate WLAN<->Internet ist fast auf max. VDSL50-Niveau und damit gegenüber der W700V um über 2MByte/s angestiegen, nicht zuletzt auch dank der neuen Übertragungsrate von 117 - 130MBit/s (W700V=max. 54MBit/s). Entertain und Streamen von 16GByte großen MKV-Dateien über meinen Samsung BD3600 (beides LAN-angebunden) läuft absolut störungsfrei, ebenfalls die Aktualisierung der IP-Adresse über DYNDNS.org.
Ob das nun alles nötig ist oder nicht, spielt eine absolut untergeordnete Rolle für mich, meine Begeisterung ist mir das Geld allemal wert (bin halt mit fast 60 noch ein absolutes Spielkind).
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419 von 466 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Qualität, viele Funktionen...und schlechtes DECT, 7. April 2010
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Ich habe die Fritz!Box 7390 vor knapp einem Monat von Amazon zugeschickt bekommen. Sie war bei mir ca. 3 Wochen im Einsatz, dann habe ich sie wieder verkauft.
Zugelegt habe ich sie mir vor allem, weil ich meine alte DECT-Basisstation (von Siemens) einmotten und alles in einem Gerät vereint haben wollte. Als Router habe ich vorher (und jetzt wieder ;)) eine Fritz!Box 7170 verwendet. Über die vielen Funktionen muss ich, denke ich, nichts mehr schreiben. Sie lassen so gut wie keine Wünsche offen und meines Wissens gibt es sie in dieser Vielfalt in keinem anderen Router (außer zum Teil in den älteren Fritzboxen).

Zu der 7390:
Die Einrichtung funktionierte gewohnt einfach, der laufende (Internet-)Betrieb war reibungslos. An der Konfiguration hat sich im Vergleich zu den alten Boxen auch nichts nennenswertes geändert. Mir schien die Sendeleistung des WLAN der Box jedoch etwas schlechter als die der 7170 zu sein.

Der Grund, warum ich die Box wieder abgegeben habe, ist die DECT-Einheit. Es fing mit der Konfiguration an. Ich habe mehrere ältere Siemens-Geräte (A2, 4000 Komfort) an die Box angemeldet. Beim ersten Versuch wurden sie zwar an der Box angemeldet, aber in dem Menü der Fritzbox nicht korrekt verwaltet. Ihnen wurde keine interne Nummer zugewiesen. Das Abmelden von der Box funktionierte auch nicht korrekt. Beheben ließ sich dies nur durch wiederherstellen der Werkseinstellungen und einer kompletten Neukonfiguration. Im zweiten Anlauf wurde dann im Menü der Box alles korrekt dargestellt. Das hätte mich nicht weiter gestört.

Größter Pferdefuß der Box ist jedoch die Empfangsqualität. Mit meiner vorher verwendeten DECT-Basis (4170isdn) von Siemens hatte ich auf 2 Etagen bis in den Keller hinein einen exzellenten Empfang ohne Aussetzer, Rauschen und Verzerrungen. Mit der Fritzbox konnte ich in guter Sprachqualität nur telefonieren, wenn ich im gleichen Raum wie die Fritzbox war. Je weiter ich mich von der Box entfernte, desto häufiger traten im Gespräch Störungen auf. Der Gesprächspartner klang dabei häufig so verzerrt, das es unmöglich wurde ihn zu verstehen. Es liegt auch nicht an den Mobilteilen. Ich habe es testweise mit AVMs eigenem Mobilteil MT-F probiert; damit kam es sogar noch häufiger zu Störungen als mit den Mobilteilen von Siemens. Ärgerlich ist der schlechte Empfang insbesondere deshalb, weil schon das Vorgängermodell 7270 für einen schlechten DECT-Empfang verschrien war. Ich bin davon ausgegangen, das AVM sich dieses Problems bei ihrem neuen Flagschiff annehmen würden aber offensichtlich hat AVM dieses Problem auch im Nachfolgermodell nicht in den Griff gekriegt.

Fazit: Wer lediglich die Internetfunktionen der Box nutzen will, oder auf das Gigabit-Ethernet schielt, wird von der Box nicht enttäuscht werden. Von der DECT-Einheit sollte man nicht viel erwarten. Wer eine größere Wohnung oder gar ein Haus hat, muss damit rechnen, dass er eine externe DECT-Basis benötigt.

Schade: Die Fritzbox 7390 hätte ein multimediales Rundum-Sorglos-Paket werden können. Vielleicht wirds ja was beim nächsten Modell.
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1.0 von 5 Sternen Blitzbox 7390 - Nummer 2 defekt - Finger weg!!, 11. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Also eines muss in vorweg sagen, wenn sie funktioniert, ein Super Gerät -WENN sie denn funktioniert.

DENN sie hat einen gewaltigen Mangel, der sich im Internet deutlich recherchieren und nachvollziehen lässt. Sie ist geradezu überempfindlich gegenüber irgendwelcher, wenn auch nur leichter Überspannungen.

Ein Gewitter in großer Entfernung - rumms, die erste 7390, und damit 249.-€ im Eimer. Hmm, gut - also habe ich mir von meinem Provider das Gewitter und die Überspannung bescheinigen lassen und glücklicherweise fällt dies in die Hausratversicherung.

Vorsichtshalber noch mal 50 € in einen Blitzschutzadaperter investiert und?

Jetzt, knapp 9 Monate später - dacapo - das selbe nocheinmal.

Nun habe ich im Internet gesucht und dort Haufenweise solcher Meldungen gefunden. UND, was das Interessanteste ist, AVM wiegelt ab. Sie verweisen generell auf die Hausratversicherung. Da nützt mir eine 5-jährige Garantie einen Teufel, wenn sie denn seitens des Herstellers nicht geleistet wird.

Aber es häufen sich auch die Expertenmeinungen, dass in der 7390 einige Blitzschutzeinrichtungen, bzw. -komponenten gar nicht verbaut sind. Ein simples preiswertes Bauteil einfach vergessen. Also doch Fehlkonstruktion? Nachdem ich jetzt ein zweitesmal eine Fritzbox ersetzen muss, bin ich nach Jahrzehnten als Fritzbox-user auf der Suche nach Alternativen.

Da kann ich von Glück reden, noch eine alte 7170 zu Hause rumkullern zu haben, damit ich am Wochenende zumindest ins Netz komme.

Also wer mit dem permanenten Ausfallrisiko leben kann und jedes Jahr in eine neue Box investieren kann, der soll sie sich holen. Ich habe nach gut zwei Jahren die Nase voll und suche mir was anderes.

Wer Interesse an einer Blitzbox 7390 hat, ich hab hier noch zwei liegen; einfach anschreiben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz Kritiken sehr zufrieden, auch DECT-Reichweite ist Klasse!, 12. September 2011
Von 
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Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Update 09.11.2012 – Immer noch sehr zufrieden und einige neue Funktonen.

Also ich war zu Beginn etwas skeptisch. Ich hatte bisher eine 7170 die seit Jahren perfekt funktionierte!!! Als ich mich dann zuerst mit der 7270 und später dann mit der 7390 beschäftigte, gab es immer wieder Reklamationen über die Qualität von bestimmten Details, wie DECT bzw. WLAN Reichweite oder Qualität. Deshalb habe ich immer wieder gezögert. Vor über einem Jahr habe ich mich, dank eines Angebotes, doch dazu entschlossen eine 7390 zu kaufen und habe es bis heute nicht bereut! Ich habe 6 DECT Telefone angeschlossen und kann zumindest bei mir sagen die Reichweite ist sehr gut! Meine 7390 hängt im 1. Stock, und natürlich funktionieren die DECT-Telefone dort auch einwandfrei. Dann der Test im Gartenhaus, da hatte mein Gigaset (die Station war aber auch im Wohnzimmer etwas weiter weg) schon leichte Probleme. Die DECT-Telefone an der 7390 funktionierten alle einwandfrei. Dann bin ich ca. 50m vom Haus weggelaufen und es hat immer noch funktioniert. Zu guter letzt bin ich in den Keller, also 2 Stockwerke tiefer und es hat immer noch einwandfrei funktioniert. Also von meiner Seite aus kann ich nur sagen SPITZE! Auch die WLAN Verbindung aller meiner Geräte klappt genauso einwandfrei. Also ich kann AVM dafür glatte 5 Punkte geben! Doch was hat mich nun eigentlich dazu bewegt doch die 7390 zu kaufen, wenn ich mit der 7170 so zufrieden war? Der Hauptgrund war die Telefonfunktionen der 7390. Mit ihr habe ich nun ein Gerät mit zentralem Telefonbuch für mehrere Funktionen. Ich benötige nur noch 1 Telefonbuch (bei mir z.B. Google) und das synchronisert sich jede Nacht automatisch mit der FritzBox und habe so stets ein aktuelles Telefonbuch, ohne es extra pflegen zu müssen. Man kann das TB aber auch über Outlook, GMX, 1&1 oder anderes synchronisieren. So braucht man in den Schnurlosen nicht alle Kontakte einzeln und bei jedem Gerät separat eingeben. Als DECT-Telefone habe ich 5 günstig erworbene Speedphone 300. Sind zwar Auslaufmodelle, sind aber ähnlich wie das MT-F, nur wesentlich günstiger, sowie 1 MT-F als Haupttelefon. Auch die Verwaltung der DECT-Telefone funktioniert über die Webschnittstelle. So kann man für verschiedene Funktionen wie intern, extern, wichtige Person verschiedene Klingeltöne auswählen. Man kann jedem DECT-Telefon einen Namen zuweisen, oder man kann sogar Webradio / Podcast / Musik darüber hören. Die Einstellungen der 7390 ist, wie bei AVM üblich, natürlich wieder sehr übersichtlich, wenngleich durch die vielen Funktionen, natürlich auch recht umfangreich. So gibt es zum einen den Menüpunkt Telefonie, aber gleichzeitig auch DECT. Bestimmte Funktionen der DECT sind also separat. Vielleicht wäre es praktischer gewesen den Punkt DECT unterhalb von Telefonie unterzubringen.
Der einzige große Kritikpunkt den ich hier anbringen kann, obwohl der aber nicht direkt etwas mit der 7390 zu tun hat, ist, der AVM Support. Man schreibt ihnen etwas und erhält eigentlich jedes mal eine Standardantwort wie: „Wir bedanken uns für ihre Anregung und haben sie weitergegeben. Ob und wann es umgesetzt wird, können wir ihnen jedoch nicht sagen“. Eigentlich schade dass so etwas nicht ein wenig persönlicher behandelt wird. Allerdings sind andere Firmen da teilweise auch nicht besser. Was genau habe ich AVM nun vorgeschlagen? Nun, die integrierten Anrufbeantworter sind zwar eine feine Sache, aber wofür man eine Weiterleitung als wav per Mail benötigt, bzw. wie viele das nutzen, kann ich nicht nachvollziehen. Was ich viel sinnvoller finde und schon seit Jahrzehnten nutze, ist ein Anruf bzw. eine Verständigung per SMS. Schon mein ganz alter Anrufbeantworter vor 15 Jahren hat mich nach dem Eingang einer Nachricht angerufen und ich konnte ihn so direkt abfragen. Als der nun leider kaputt ging, musste ein neuer her. Dieser verständig mich nun per SMS wenn eine Nachricht aufgesprochen wird. In beiden Fällen kann ich recht schnell reagieren. Ich habe dies AVM auch schon mehrfach, ca. vor 2 Jahren und vor kurzem nochmals, vorgeschlagen, jedoch ohne Erfolg. Wäre dies noch integriert, dann könnte ich mein extra angeschlossenes Gigaset in Rente schicken und hätte alles in der 7390 integriert.
Dass ein eingehendes Fax als PDF verschickt wird, kann ich ja verstehen, aber eine Mail als wav? Habe ich ständig mein Laptop dabei und an und bin permanent eingewählt? Hat jeder einen Blackberry? Ist es einfacher per Laptop meine Mails abzufragen und darüber eine wav anzuhören, oder per Mobiltelefon direkt? Da dies aber nicht zur Wertung der 7390 gehört, bekommt sie von mir die volle Punktzahl.

Nachtrag 09.11.2012

Zwischenzeitlich gab es einige Firmwareupdates und weitere Funktionen.

- Radio hören (bisher nur 1, jetzt auf 2 Geräten gleichzeitig)
- Podcast hören (bisher nur 1, jetzt auf 2 Geräten gleichzeitig)
- Musik direkt vom Mediaserver der FritzBox abspielen
- Durchsagefunktion an ein anderes FritzFon (MT-F, C3 und M2)
- Memofunktion um Kurznachricht auf dem FritzBox-Anrufbeantworter zu hinterlassen
- Steuerung der neuen intelligenten Steckdosen FritzDect 200
- Anzeige des Energieverbrauchs der daran angeschlossenen Verbraucher

Dann soll es noch einen neuen DECT Repeater 100/230 geben, der nicht nur DECT verlängert, sondern über den auch HD-Telefonie, Internetradio oder RSS nutzbar sind.

Mit AVM fährt man eigentlich immer gut, und bekommt auch regelmäßig Updates mit interessanten neuen Funktionen. Also auch nach über 1 Jahr immer noch 5 *****
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81 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit richtiger Firmeware einwandfreie Funktion, 13. September 2010
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Meine Fritzbox 7390 habe ich nicht von Amazon gekauft, möchte aber trotz alledem meine Erfahrungen hier mitteilen. Im Internet hat man von diversen Problemen gelesen die die Box hat.
Trotz alledem habe ich sie bestellt. Bei der Installation gab es, wie man es von AVM erwartet, keine Probleme. Aber dann im Betrieb stellten sich die gelesenen Probleme ein. Wie z.B.DECT schlechter Empfang und Wlan-sporadische Abstürze. Da war ich schon etwas entäuscht. Dann aber habe ich die Labor-Firmware aufgespielt, nach dem Neustart kam es immer noch zu den oben beschriebenen Problemen. so habe ich den Netzstecker der Fritzbox gezogen und über eine Minute abgelassen. Nach diesem Neustart habe ich bis jetzt keine Probleme mit der Box gehabt. Sie läuft wie geschmiert. Ich bleibe AVM treu, schon wegen dem guten Support. Bei mir laufen mittlerweile 4 AVM-Produkte und alle ohne Probleme. Für die Fritzbox 7390 wurde von AVM jetzt das neue Firmware-Update bekannt gegeben wo die Erfahrungen von der Labor-Firmware mit einfließen werden. Dann kann es für keinen mehr Probleme geben. Also, nicht sofort aufgeben, sonder erst einmal die letzte Labor-Firmeware aufspielen. Danach die Box für eine Minute stromlos machen und neu starten. Für das DECT-Problem in die DECT-Einstellungen gehen und den Haken bei " DECT-Sendeleistung veringern" rausnehmen. Dann wird es bestimmt klappen.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DECT-Probleme mit Fritz!Box 7390, 11. Mai 2010
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Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Überwiegend wegen der GB-Schnittstellen, des schnelleren Prozessors, der schnellen ADSL- und 5GHz-Funkmodule bin ich ebenfalls von einer Fritz!Box 7270 auf die 7390 umgestiegen.

Gestört hat mich - wie schon einige Rezensenten zuvor - dass die Einstellungen der alten Box nicht auf die neue übertragbar sind, sondern manuell neu eingerichtet werden müssen.
Aber das ist ja durchaus zu leisten. Ich habe dazu die neue Box zunächst per Kabel-Direktverbindung vom PC mit einer festen IP versehen und danach mit der alten Box verbunden. So war es möglich, mit mehreren Browser-Tabs auf beide Boxen gleichzeitig zuzugreifen und viele Einstellungen schlicht per copy & paste zu übertragen.
ACHTUNG: bei diesem Vorgehen bitte NICHT das automatische Firmwareupdate anstoßen, da der Mechanismus offensichtlich durch 2 vorhandene Boxen unterschiedlichen Typs irritiert wird (zu diesem Zeitpunkt ist ja die alte Box noch die, die den Internetzugang herstellt). Bei mir führte das dazu, dass die neue Box im Update hängen blieb, nicht mehr zugänglich war und erst durch das Recovery-Tool (im Ordner \Software\x_misc der AVM CD) wieder neu geflasht werden musste (und auch konnte).

Die neue Box funktioniert seither mit einer Ausnahme sehr gut und auch die vorher gelegentlichen, unmotivierten Reboots der alten Box traten bisher nur einmal in den 4 Wochen auf, in denen ich sie bisher betreibe. Die Verbindungsqualität des Breitbandanschlusses (18 MBit) ist sehr gut, erheblich besser als bei der alten Box (schnellere Verbindungsaushandlung und auch stabiler, mit weniger COEs und CPEs).

Die Ausnahme jedoch bezieht sich auf das DECT-Modul:
2 eingebuchte Handsets (1 älteres T-Sinus 45K und ein neues Fritz!Fon MT-F) haben enorme Probleme mit dieser Box (beide funktionierten an der alten 7270 einwandfrei).
Das MT-F ließ sich nur einbuchen, solange die Pin in der Box auf der Grundeinstellung stand. Das T-Sinus hatte dieses Problem nicht.
Die Sprachqualität ist mit beiden Handsets unterirdisch: sehr häufige Verzerrungen bis zur völligen Unverständlichkeit (in beiden Richtungen), starke Störgeräusche (Knacken, Krachen), oft auch komplette Aussetzer, selten sogar Verbindungsabbrüche (die Handsets "legen auf").

Diese Probleme sind völlig unabhängig von der Entfernung zur Box (innerhalb der DECT-Reichweite, die übrigens auch deutlich schlechter als bei der alten Box ist).
Anzumerken ist noch, dass die neue Box in exakt derselben Umgebung wie die alte betrieben wird. Daher muss von einem Defekt im DECT-Modul bzw. der -Steuerung ausgegangen werden.
Eine kürzliche erfolgte Anfrage beim AVM-Support hat noch kein Ergebnis erbracht und ich vermute stark, dass ein Umtausch des Gerätes anstehen wird.
Zum Glück habe ich die alte Box noch und werde diese dann wieder in Betrieb nehmen müssen.

Abgesehen von diesen Problemen bin ich mit der Fritz!Box 7390 recht zufrieden und kann sie nach der Behebung des Fehlers durchaus weiter empfehlen.
Allerdings sollte beachtet werden, dass die beschriebenen Probleme - zumindest lt. Internet-Recherche - alles andere als Einzelfälle sind.
Hier muss AVM wohl noch einiges an der Qualitätssicherung tun...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Einäugige unter den Blinden, 24. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Vieles ist schon gesagt worden, aber das Bild ist noch nicht ganz komplett. Kurz gesagt, ich wäre gerne begeistert, bin es aber nicht. Es geht einfach nicht. Dazusagen möchte ich noch, dass alles was ich schreibe aus eigener Beobachtung stammt, ich habe die Allgemeingültigkeit nicht überprüft.

Die FRITZ!Box 7390 kann sehr viel, das möchte ich lobend hervorheben. Vieles davon nutzen wir zuhause tatsächlich, der Funktionsumfang ist mir sehr willkommen, ich könnte mir da durchaus noch einiges mehr vorstellen. :-) Wenn das alles jetzt noch ordentlich funktionieren würde... fangen wir mal an.

Es wurde schon geschrieben: Verbindungen aus dem internen Netz zur externen IP mit Portweiterleitung nach innen funktionieren grottenschlecht, die Box geht dabei arg in die Knie. Wer zuhause Server hat, die er sowohl von innen als auch von außen nutzt, und seine Laptops so konfiguriert, dass sie sich auch von innen so verbinden, als wären sie außen, damit er mit einer Konfiguration auskommt, wird fluchen.

Der WLAN-Teil der Box ist mit einem derben Wort gesagt sch****. Der Durchsatz ist geradezu lächerlich gering, egal was man tut, und die Reichweite lässt arg zu wünschen übrig. Vernünftige Antennen wären wohl doch besser als ein stylishes Gehäuse. Aber das eigentliche Problem ist wohl, dass die CPU dafür einfach zu schwachbrüstig ist (es wurde ja schon ausführlich geschrieben); versucht man, den WLAN-Durchsatz wenigstens im Rahmen der Möglichkeiten der Box auszureizen (mehr als 10 MiB/s wird arg schwierig...), ist die CPU am Anschlag, Funktionen wie VoIP funktionieren wenn überhaupt nur noch schlecht (sprich: gleichzeitig telefonieren und "surfen" ist eine schlechte Idee). Mit vielen mobilen Endgeräten, allen voran Samsung-Handys, gibt es dauernd Verbindungsabbrüche.

Die Box kann auch im Jahr 2014 immer noch keine VLANs. Das ist einfach nur lachhaft, speziell in Verbindung mit dem nächsten Bug.

Das kleinste Bisschen Multicast-Traffic im LAN macht die FRITZ!Box platt, wenn die WLAN-Funktion eingeschaltet ist. Der Bug ist einfachst zu reproduzieren, 100 Pakete pro Sekunde reichen, die Gruppenadresse ist egal. Dem AVM-Support habe ich das Problem mehrfach gemeldet, ich wurde immer nur abgewimmelt. Sollte Support-Dateien im Fehlerfall aus der Box ziehen -- ja mach das mal, wenn sie noch nicht mal mehr eine Verbindung zulässt! Dann meinten sie, unmittelbar nach Auftreten des Fehlers... reichlich zweckfrei, aber gut. Ich wurde natürlich wieder abgewimmelt, weil es eine Beta-Version der Software war und die ja nicht unterstützt wird; mein Hinweis, dass das Problem mit absolut allen Softwareversionen seit Menschengedenken auftritt, und dass es wirklich kinderleicht ist, das Problem im Labor nachzustellen, hat auch nicht geholfen. Nun kann man sagen: die meisten Leute haben keinen Multicast-Traffic, aber das ist auch nur teilweise wahr: wer zum Beispiel über sein LAN die Satellitenfernsehverteilung macht, der wird sich freuen. Man kann dann vielleicht die Satellitenanlage in ein eigenes VLAN stecken, aber sicher nicht mit der Fritz dazwischen und sicher nicht über die Fritz geroutet (siehe oben). AVM sollte mal kapieren, dass Otto-Normaluser sich von der Telekom eine Speedport hinstellen lässt!

Ich habe nicht nur eine 7390, sondern zwei. So habe ich ein cold stand-by Gerät im Fehlerfall und außerdem einen (sogar mit Verschlüsselung arbeitenden) DECT-Repeater. Dachte ich. Aber was die DECT-Repeater-Funktion betrifft: die geht auch nur so la la. Oft genug klingeln im Repeater eingebuchte Handgeräte nicht, und wenn sie mal klingeln und man geht ran bricht ab und zu, aber leider zu oft, die Verbindung zu allen im Repeater eingebuchten Geräten ab (man kriegt das Gespräch nicht, und alle anderen im Repeater eingebuchten Handgeräte klingeln nicht mehr; erst wenn der AB drangeht kann man das Gespräch dann übernehmen, wenn man Glück hat). Es wäre eine tolle Funktion, wenn sie denn zuverlässig funktionieren würde. Und genau das ist leider der Grundton bei den Fritzen.

Es drängt sich der Eindruck auf, dass all diese Probleme sich mit einem Satz zusammenfassen lassen: AVM hat popelige Billighardware verbaut (vor allem ein viel zu langsames SoC) und darauf gesetzt, dass die meisten Kunden das nicht merken. Wahrscheinlich stimmt das.

Ich habe nach nunmehr fast drei Jahren 7390 zwei Fazits, der Leser möge sich eines aussuchen.

1. Es gibt leider nichts besseres, wenn man satten Funktionsumfang will, und unter den Blinden ist der Einäugige König. Wer die "Spielereien" nicht braucht ist aber wohl mit anderer Hardware besser bedient.

2. Als WLAN-AP ist die Box der letzte Mist; schaltet man jedoch das WLAN ab und verwendet einen gescheiten AP hat man eine brauchbare Lösung mit riesigem Funktionsumfang und kleinen Macken. Wer keine schnelle Internetanbindung hat und im LAN auch keinen Server betreibt, den er über WLAN zugreifen will, und auch keine Samsung-Handys hat, kann den integrierten AP benutzen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut gedacht, schlecht gemacht, 4. März 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Gut, zugegeben, die Box hat einige wirklich gute Features, aber auch einige gravierende Mängel.

Wir haben hier einen DSL W-Lan Router, der DSL, DSL2+ und VDSL kann, mit entsprechender Ausstattung auch UMTS, HSDPA und LTE müsste mit entsprechnder Erweiterung auch gehen. ISDN Fähig mit S0 Bus. Das ist alles TOP, keine Frage. AVM Geräte sind bedienerfreundlich, leicht zu konfigurieren und werden laufend weiter entwickelt.Die Vorteile dieser Box sind hier bei vielen anderen lang und schmutzig beschrieben, also gehe ich darauf nicht weiter ein. Die Box ist theoretisch wirklich gut durchdacht und wenn sie vernünftig fünktioniert...tja, und das ist dann auch der springende Punkt.

Wenn man für einen Telefonanbieter arbeitet, zeigen sich schnell die Mängel auf.

1.) Im Vergleich zu Fritzbox SL WLAN (ca. 2002), 3131(ca. 2007), 7270 und 7570 VDSL (ca. 2012) schneidet die 7390 mit Abstand am schlechtesten ab, wenn es um die WLan Übertragung gibt. (aus privater Erfahrung kann ich sagen, dass sogar die doofe Alice-Box, die nun echt nix kann, eine bessere WLAN Verbindung bietet.

2.) DECT - man kann, wenn ich es richtig im Kopf habe, bis zu sechs DECT Telefone mit der Box verbinden. Ich habe zwei verbunden....und bin schnell dazu übergegangen, doch lieber die Basisstationen per Kabel zu verbinden, und die Telefone statt direkt über DECT an die Box, doch lieber an die alte Basis anzumelden, denn es gab Aussetzer, Echos, Verzögerungen, alles, was man sich bei IP Telefonie so vorstellen kann. Über die über Kabel angeschlossene Basisstation hat sich dies alles erledigt, und die Telefonie ist gut.

3.) Überspannungsschäden.....oh mein Gott....eine Katastrophe. Bei dem Telefonanbieter, bei dem ich arbeite, hatten wir Samsung, diverse AVM, echt mieserable und echt gute Siemens und eine extra für uns hergestellte Box eines hierzulande unbekannten Herstellers von Routern im Sortiment.....so eine S*** wie bei der Fb 7360 und 7390 gab es noch nie. Wenn da ein Floh zu laut hustet hat die einen Überspannungsschaden Horror. Leute, habt ihr dies Box, besorgt euch ein Unwetter App, und seht zu, dass ihr bei Gewitter nach Hause kommt um die Bos aus der Wand zu reissen (Telefonleitung wohlgemerkt) denn Garantie könnt ihr vergessen. Und die Box ist bei Gewitter garantiert hin.

Fazit: Reicht unter diesen Gesichtspunkten nur für 2 Sterne, denn die Nachteile wiegen die unbetreitbaren Vorteile nicht auf. Mal seheen, was die 74er so bringen wird.
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