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5.0 von 5 Sternen Bin begeistert
Ich habe aufgrund verschiedener (auch noch kürzlich) negativer Rezensionen lange gezögert, bis ich mir die 7390 bestellt habe. Letztendlich hat meine Neugierde und mein Spieltrieb den Ausschlag gegeben, mich mit den technischen Versprechungen auseinander zu setzen. Vorweg: ich bin über T-Online mit VDSL50 mit dem Internet verbunden und nutze außer...
Veröffentlicht am 4. Februar 2011 von Peter Wind

versus
1.012 von 1.050 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Telefonie nicht parallel zu WLAN-Transfer möglich
Ich bin stolzer Besitzer einer FritzBox 7390 samt FritzFon MT-F geworden. Ich war glücklich. Meine Frau war glücklich. Alle unsere vernetzten Geräte waren glücklich. Und das wiederum machte mich umso glücklicher.

Nach wenigen Tagen stellte ich jedoch fest, dass es sporadisch zu Aussetzern beim Telefonieren kam: die Verbindung schien...
Vor 8 Monaten von S. Seibert veröffentlicht


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1.012 von 1.050 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Telefonie nicht parallel zu WLAN-Transfer möglich, 23. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Ich bin stolzer Besitzer einer FritzBox 7390 samt FritzFon MT-F geworden. Ich war glücklich. Meine Frau war glücklich. Alle unsere vernetzten Geräte waren glücklich. Und das wiederum machte mich umso glücklicher.

Nach wenigen Tagen stellte ich jedoch fest, dass es sporadisch zu Aussetzern beim Telefonieren kam: die Verbindung schien für einige Sekunden in beide Richtungen stumm zu sein, war dann für einen kurzen Moment wieder da, aber ebenso schnell wieder sekundenlang weg. Dieses Problem bestand nicht nur mit dem FritzFon MT-F, sondern auch mit meinem Gigaset A400. Dabei war die Anschlussart des Telefons irrelevant, denn das Symptom trat unabhängig davon auf, ob die FritzBox als DECT-Basis genutzt wurde oder die Gigaset-Basis über TAE-Kabel an die FritzBox angeschlossen und verwendet wurde.

Diese abgehackten Telefongespräche führte ich daher zunächst auf einen VoIP-Fehler am VDSL50-Anschluss der Telekom zurück und verständigte den Telekom-Kundenservice. Dieser konnte jedoch keine Störung feststellen, empfahl mir bei dieser Gelegenheit jedoch lieber einen Telekom-Router zu nutzen. Diesen könne ich direkt bei der Hotline bestellen und entweder käuflich erwerben oder günstig mieten. Dankend lehnte ich das Angebot ab und habe mir stattdessen von meinen Nachbarn einen ungenutzten Speedport W723V ausgeliehen. Ich traute meinen Ohren kaum, aber das Problem war tatsächlich nicht mehr da! Selbstverständlich konnte und wollte ich diese Schmach nicht auf der FritzBox sitzen lassen, schließlich war es ja das Vorzeige-Prestige-Modell 7390. Doch nach der erneuten Installation der FritzBox wurde die Befürchtung zur Gewissheit: die Telefongespräche waren wieder abgehackt und das Problem lag ganz offensichtlich bei der FritzBox. Selbst der Wechsel vom FritzOS 5.50 auf die Labor-Firmware, sowie das kurz darauf erschienene offizielle Update auf FritzOS 5.52 oder der daraufhin erneuerten Labor-Firmware brachten keinerlei Verbesserung.

Der Anruf beim AVM-Support war nicht mehr als ein interaktiver Leitfaden durch die Support- und FAQ-Webseiten, die ich natürlich im Sinne des "Customer Self Service" bereits gelesen und berücksichtigt hatte. Letztlich bat man mich um Übersendung von speziellen Support-Diagnose-Daten, die erstellt werden sollten, während das Symptom auftritt. Doch dies war leichter gesagt als getan, denn ein weiterer Fehler trat nun auf, der die FritzBox-Anamnese zusätzlich erschwerte. Die FritzBox ist nämlich durch den WLAN-Datentransfer bei gleichzeitiger Telefonverbindung (von "Telefongespräch" kann aufgrund der extrem abgehackten Verbindung keine Rede sein) offenbar bereits derart stark ausgelastet, dass das System beim Versuch über die mitgeteilte FritzBox-Support-Seite die Diagnose-Daten zu erstellen schlichtweg abstürzt und rebootet. Reproduzierbar. Jedes Mal. Die Support-Daten wurden daraufhin wunschgemäß unmittelbar nach einem solchen Reboot erstellt. Nach einem kurzer Blick in die so erstellten Support-Daten war mir jedoch schnell klar, dass in der Datei keine problembezogenen Aufzeichnungen zu finden waren und daher auf diesem Weg eine Diagnose sicherlich nicht zu einem befriedigendem Ergebnis führen würde. Diese Bedenken übermittelte ich gemeinsam mit den Support-Daten an AVM und wartete nun auf eine Antwort.

Und ich wartete lange auf eine Antwort. Nach vier Wochen griff ich erneut zum Telefon und fragte nach, wie der Problemstatus sei, wurde jedoch vertröstet, dass man sich bei mir melden würde sobald es neue Informationen gäbe. Also wartete ich erneut auf Kontaktaufnahme seitens AVM.
Und erneut wartete ich lange auf eine Antwort. Weitere 4 Wochen später gab es immer noch keine neuen Informationen. Oder aber AVM war entweder nicht in der Lage oder nicht gewillt das vorliegende Problem zu lösen.
Inzwischen war ich die abgehackten Telefongespräche jedenfalls leid und reklamierte deshalb das Produkt beim Händler (Amazon).
Anstandslos wurde mir vom Amazon-Kundenservice noch während des Telefonats ein Rücksende-Etikett per Mail zugesandt und binnen 24 Stunden hatte ich eine neue FritzBox 7390 in den Händen. Ich wähnte mich die Probleme durch Austausch des vermeintlichen "Montags-Gerätes" gelöst zu haben. Leider war dies ein Trugschluß, denn auch bei dem Austauschgerät waren exakt die gleichen Symptome vorhanden: abgehackte (VoIP)-Telefonverbindung während parallelem WLAN-Datentransfer.
Ungläubig und frustriert verpackte ich die FritzBox wieder im Karton und klingelte bei den Nachbarn, denn ich wusste, dass auch dort eine FritzBox 7390 in Betrieb war. Nach einer anfänglichen Erläuterung des Sachverhalts prüften wir zunächst des Nachbars FritzBox - an seinem Anschluss und mit seinen Endgeräten. Und schon hatte ich "mein" Problem auch zu "seinem" Problem gemacht, denn auch bei ihm war genau das gleiche Phänomen festzustellen. Er wusste es bisher nur noch nicht.
Als ebenfalls Technik-begeisterter Zeitgenosse erklärte sich mein Nachbar bereit, mir bei der weiteren Problemeingrenzung noch intensiver weiter zu helfen. Er erstellte daher ein Backup seiner FritzBox-Einstellungen, setzte die FritzBox auf Werkseinstellungen zurück, baute die FritzBox bei sich ab und bei mir auf. Das Ergebnis war erwartungsgemäß negativ: abgehackte Telefonverbindung bei parallelem WLAN-Datentransfer.

Ich kontaktierte daher erneut den Amazon-Kundenservice und erwartungsgemäß war die Rückgabe von FritzBox samt FritzFon abermals völlig problemlos möglich. Die Schilderung des Problems wurde sogar sehr aufmerksam und dankbar aufgenommen, denn für Amazon hat dieses Problem viel größere dimensionierte Auswirkungen: Unabhängig davon ob das Problem durch ein Firmware-Update gelöst werden kann (QoS-Implementierung, WLAN-Treiber, VOIP-Implementierung) oder aber möglicherweise sogar ein nicht korrigierbarer Hardware-Fehler vorliegt (dadurch könnten auch die reproduzierbare Reboots erklärt werden), es handelt sich definitiv nicht um den Produktionsfehler einer einzelnen FritzBox sondern ganz offensichtlich um ein Problem der gesamte Produktserie! Ob es einen Verkaufs-Stopp geben würde, konnte man mir am Telefon nicht beantworten, aber ich gebe zu, dass ich das Amazon-Angebot in den nächsten Tagen und Wochen gespannt verfolgen werde.

Leider schweigt sich AVM zu den Problemen bis heute aus. Ich erwarte gar nicht, dass AVM das Problem sofort löst, wohl aber innerhalb eines halben Jahres das Problem zugibt, bearbeitet und im Rahmen dieser Problembearbeitung auch mit dem Kunden Kontakt hält und ihn informiert! Im letzten Telefongespräch mit AVM wurde sogar behauptet, dass es sich höchstwahrscheinlich um Leitungsprobleme meines Anbieters handeln würde (obwohl ich dies nachweislich bereits widerlegt hatte). Ich will mir gar nicht vorstellen, wie viele unzufriedene Kunden die Telekom hat (oder andere Anbieter von IP-basierter Telefonie), weil diese Telefon-Verbindungsprobleme angeblich am IP-Anschluss liegen.

Bis das Problem zufriedenstellend gelöst ist, wird wohl vermutlich noch einige Zeit verstreichen. Vielleicht hofft AVM ja auch darauf das Problem aussitzen zu können, bis die neue FritzBox 7490 im Herbst auf den Markt kommt. Solange werde ich daher auf die Verwendung einer FritzBox verzichten und habe inzwischen übrigens tatsächlich das Miet-Router-Angebot der Telekom-Hotline in Anspruch genommen. Dem Speedport W724v fehlen zwar viele der FritzBox-Funktionen, besonders die integrierte VoiceBox mit Gesprächsaufnahme-Funktion oder die Mail-Benachrichtigung bei Reconnect, Anrufen oder anderen Ereignissen. Aber immerhin kann ich nun wieder Telefongespräche führen ohne vorher darauf achten zu müssen, dass kein WLAN-Gerät einen Datentransfer durchführt.

Die FritzBox 7390 hat unbestritten die vermutlich größte Funktionsvielfalt im Vergleich zu allen anderen SOHO-Routern. Angesichts dieses Funktionsumfangs ist es für AVM durchaus schwierig, ein durchweg hohes Maß an Fehlerfreiheit zu gewährleisten. Löblicherweise hat AVM deshalb bereits seit längerem die Nutzer durch die Labor-Firmware und Labor-App Versionen frühzeitig in den Entwicklungsprozess mit eingebunden. Doch wenn die primären Grundfunktionen eines explizit VOIP-fähigen WLAN-Routers nicht gewährleistet sind, und AVM als Hersteller diesem Problem mit offenkundigen Desinteresse begegnet, dann muss dieses Problem in meinen Augen auf öffentlicher Bühne diskutiert werden. Nur so kann auf AVM der nötige Druck aufgebaut werden, den ich als Einzelperson nicht zu erzeugen vermag. Daher habe ich bereits verschiedene Presse-Redaktionen verständigt.

Angesichts der beschriebenen Probleme (und unter Berücksichtigung der stets wachsenden Zahl an IP-basierten Telefon-Anschlüssen), spreche ich für die AVM FritzBox 7390 die klare Empfehlung aus, diese NICHT ZU KAUFEN!

Nachtrag vom 26.07.2013:
Durch regen Austausch in diversen Online-Portalen und -Foren scheint sich die Vermutung zu bestätigen, dass das zugrundeliegende Problem der viel zu schwach dimensionierte Chip/Prozessor der FritzBox ist. Möglicherweise ist auch die Hardwaresteuerung auf Treiber- oder Kernel-Ebene schlecht implementiert, was jedoch den identischen Effekt hat: Nicht nur bei WLAN-Transfer wird die CPU voll ausgelastet, sondern auch bei USB-Nutzung oder VPN-Verwendung. Das erklärt auch äußerst plausibel, warum die FritzBox bei paralleler Verwendung von WLAN, VOIP-Telefonie und der Support-Daten-Erstellung abstürzt: die FritzBox ist überlastet und schützt sich durch den Reboot selbst!

Nachtrag vom 08.08.2013:
Nach fast zwei Monaten "Sendepause" hat mir der AVM-Support die Nachricht zukommen lassen, dass AVM das Problem inzwischen durch mehrere Kundenberichte bekannt ist. Es würde aber wohl auch mit dem jeweiligen Netzwerk-Client bzw. der heimischen Netzwerk-Infrastruktur zusammen hängen. Das klingt nicht nur nachvollziehbar sondern muss logischerweise zwingend richtig sein: Denn die Auslastung der FritzBox hängt natürlich direkt von dem jeweiligen Netzwerk-Client ab! Nur "neuere" WLAN-Karten können die sog. Stream-Bündelung, die mit maximal möglicher Geschwindigkeit die FritzBox an ihre Grenzen bringt. siehe auch: [...] )
In der aktuellen Labor-Firmware seien bereits einige kleine Änderungen eingearbeitet, die zu Verbesserung führen sollen. Mit der nächsten finalen Firmware-Version soll das Problem dann gänzlich gelöst sein.
Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass dieses Problem bei der 7490 definitiv nicht existent sein soll. Ich werde das Ganze daher nun in Ruhe abwarten, beobachten und mir dann überlegen, ob es eine neue FritzBox (7490) geben wird oder nicht.

Nachtrag vom 02.09.2013:
Durch das Einschalten der ct-Redaktion des Heise-Verlags hat AVM nunmehr das Vorhandensein dieses Fehlers zugegeben. Allerdings hat AVM dies erst durch das intensive und hartnäckige Nachbohren seitens der ct-Redaktion eingestanden, welche sogar eigene Tests im Redaktionslabor durchgeführt hat. Laut AVM soll eine Fehlerbehebung angeblich noch im September per Firmware-Update erfolgen. Mit der bereits bereitstehenden Labor-Firmware sei das Problem schon adressiert worden. Da die Labor-Firmware jedoch keinerlei Besserungen gebracht hat, halte ich meine These nach wie vor aufrecht, dass es sich um ein Problem aufgrund unterdimensionierter Hardware handeln könnte anstatt eines Software-Fehlers. Leider verstärkt sich dieser Eindruck, da auch die neue FritzBox 7490 am USB 3.0 Anschluss miserable Datenübertragungsraten liefert (siehe entsprechende Amazon-Rezension: unter 20MB/s, also gerade mal USB 2.0 Niveau), was bereits bei der 7390 von offizieller Seite eindeutig auf unterdimensionierte Chipsatz-Leistungsfähigkeit zurückgeführt wurde. Vermutlich hat daher auch die 7490 die gleichen Probleme, dies müsste jedoch von einem Besitzer der 7490 an einem VOIP-Anschluss und maximaler WLAN-Übertragung im 11ac-Frequenzband geprüft werden. Grundsätzlich ist in meinen Augen aber die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sich dieses Problem weder bei der 7390 noch bei der 7490 durch ein Firmware-Update lösen lässt.

Nachtrag vom 05.12.2013:
Aus unbekannten Gründen sind ALLE Amazon-Rezension zur FritzBox 7390 verschwunden. Daher stelle ich meine Rezension erneut online.

Nachtrag vom 24.12.2013:
1. Das identische Fehlerbild wurde dank der ausführlichen Tests des Users "mgutt" nun auch für die FritzBox 7490 nachgewiesen.
2. Ein großes Dankeschön gilt den vielen fleißigen Usern für ihr Feedback zu meiner Rezension. Dadurch konnte inzwischen ausgeschlossen werden, dass die Verwendung des integrierten VDSL-Modems mit dem Fehler zusammenhängt. Viel mehr lässt sich das Problem auch dann reproduzieren, wenn die 7390 lediglich als Access Point und VoIP-Gateway fungiert und die Internet-Konnektivität ausgelagert wurde. Bereits mit internem Netzwerk-Traffic lässt sich die FritzBox derart auslasten, dass VOIP-Gespräche unmöglich sind.
3. Falls eine FritzBox unterm Weihnachtsbaum liegt, dann besteht hoffentlich noch ein Analog- oder ISDN-Anschluss. Ansonsten (also: im Fall eines VOIP-Telefonanschlusses) wünsche ich viel Spaß und gute Nerven! Nach meiner Erfahrung nimmt Amazon mit Verweis auf dieses Problem die FritzBox ohne Zögern anstandslos zurück. ;)
Aber vielleicht macht AVM seinen FritzBox-Kunden ja noch ein überraschendes Geschenk mit einem Problem-lösenden Update... ;)
(Das halte ich persönlich allerdings aus technischer Sicht für ausgeschlossen, denn die vielen Kommentare anderer User bestätigen leider meinen Verdacht, dass tatsächlich ein Hardware-Problem vorliegt, welches nicht durch ein Software-Update behoben, sondern höchstens durch Funktionseinschränkungen umgangen werden kann.)
4. Frohes Fest und guten Rutsch!

Nachtrag vom 08.04.2014:
Erst durch den jüngst vollzogenen Wohnort-Wechsel habe ich mich wieder intensiver mit der Suche nach Alternativen zur FritzBox beschäftigt und daher steht immernoch ein Telekom-Mietgerät (Speedport W724v) bei mir Zuhause. Diese ist zwar hinsichtlich der Funktionsvielfalt nicht so umfangreich wie eine FritzBox, läuft dafür jedoch bisher tadellos.

Vorweg noch folgende Hinweise:
Wer "normale" Ansprüche hat und eine "out-of-the-box" Lösung einer frei konfigurierbaren Lösung vorzieht, ist auch mit einem Speedport gut beraten. Für die "intensiveren" Ansprüchen gibt es je nach Anwendungsfall unterschiedliche Möglichkeiten zur Realisierung der drei zentralen Netzwerk-Funktionen (Modem, Router und Access Point). Die Telefonie-Funktion betrachte ich hier nicht weiter, da ich diese auf ein IP-Telefon auslagern werde. Dadurch kann man das IP-Telefon bei bestehender heimischer Netzwerk-Verbindung (z.B. durch Power-LAN) nämlich völlig unabhängig vom Router aufstellen.
Hinweis für Speedport-Nutzer: Die Telekom Speedports "blockieren" die für VoIP notwendigen SIP-Ports exklusiv für die eigene Nutzung. Selbst Portweiterleitungen (NAT) hilft nicht weiter, so dass hinter den Speedport geschaltete IP-Telefone keine Chance für einen Verbindungsaufbau haben. Wer also ein IP-Telefon hinter seinem Router nutzen möchte, muss auf die Verwendung eines Speedports verzichten.

Folgende Geräte habe ich für die Verwendung an einem Telekom-Entertain-Anschluss mit VDSL50 für Triple Play (VoIP, IP-TV, Internet) nach intensiver Suche identifiziert:

1. DrayTek Vigor 130
Dies ist ein sog. "Modem-Router" und bewerkstelligt die VDSL-Einwahl sowie das notwendige WAN-seitige VLAN-Tagging (VLAN 7 für Internet und VoIP, VLAN 8 für IP-TV). Neben VDSL (Band-Plan: 997, 998) wird auch Vectoring für VDSL2 unterstützt (VDSL2-Profile: 8a, 8b, 8c, 8d, 12a, 12b, 17a, 30a). Das Gerät kann sowohl im "Modem-only" (PPPoE-Passthrough) als auch im "Bridge" Modus betrieben werden (der letztgenannte Modus wird im Volksmund zumeist als "Router" bezeichnet, technisch gesehen handelt es sich jedoch um eine "Bridge") und besitzt 1 Gigabit Port. Für meinen Anwendungsfall reicht das völlig aus, da ich sowieso einen IGMPv3-fähigen managed Switch (Netgear GS108E-100PES) für die weitere Verteilung verwende. Bei der Erweiterung des verkabelten Netzwerks ist man bei diesem Szenario in der Wahl der Access Points völlig frei, denn WLAN ist in dem Gerät nicht integriert. Wer sowieso ein WDS-WLAN aufbauen, einen Apple Airport oder andere Access Points verwenden möchte, liegt mit diesem Gerät sehr gut (Kostenpunkt: ca. 100€).
Von Draytek werden auch Geräte hergestellt (z.B. die Vigor 2760er, 2850er oder 2860er Serien), die es bzgl. Funktionsumfang mit den FritzBoxen ganz locker aufnehmen können (VoIP, WLAN, VPN, USB-Geräte etc.). Allerdings funktionieren die Draytek Geräte fehlerfrei und bei Auftreten von Problemen erhält man auch sehr zeitnahen Support (zumindest soweit ich das bisher durch Google- und Foren-Suchen herausfinden konnte). Darüber hinaus bieten die hochwertigeren Draytek Geräte-Serien sogar sehr interessante Profi-Funktionen, die auch im Heim-Bedarf spannende Szenarien ermöglichen. Zum Beispiel: Durch Nutzung der VPN-Funktionalitäten wird der Zugang zu einem VLAN im heimischen Netzwerk ermöglicht, so dass die Entertain-Funktionen (z.B. auch Sky) auch abseits des heimischen Netzes auf den eigenen mobilen Endgeräten genutzt werden kann. Gleiches gilt auch für die Nutzung von VOIP über VPN, so dass man auch auf dem Handy (mit enstprechender SIP-Software) immer über die eigene Festnetznummer erreichbar ist, aber auch (dank der Entertain Festnetz-Flatrate) kostenlos ins dt. Festnetz telefonieren kann.

2. Zyxel VMG1312-B30A
Auch dies ist ein "Modem-Router", der jedoch zusätzlich WLAN über die 11b/g/n-Standards bereitstellt. Dieses Gerät wird auch von der Telekom selbst angeboten, allerdings für den "Business" Bereich (Google-Suche mit "zyxel vmg1312-b30a telekom"). In einigen Foren, z.B. auch den Support-Foren von Zyxel oder der Telekom, wird über Probleme bei Entertain-Nutzung berichtet. Hierbei scheint es sich jedoch um ein Problem spezifisch bei ADSL-Anschlüssen zu handeln. Eine explizite Nachfrage beim Zyxel-Support, ob noch irgendwelche Probleme bei Verwendung an einem Entertain-VDSL50 Triple-Play Anschluss bestehen, wurde klar verneint. Es sind 4 LAN-Ports vorhanden, allerdings "nur" mit FastEthernet (100MBit), für das (maximal unterstützte) VDSL-Profil 17a ist das völlig ausreichend. Wer einen günstigen WLAN-Modem-Router für seinen VDSL-Entertain-Anschluss sucht, dürfte hiermit glücklich werden (Kostenpunkt: ca. 110€).

3. ALLNET ALL500VDSL2 Rev.B
Außer den externen (sowie drehbaren) Antennen konnte ich eigentlich keine entscheidenden Unterschiede zum Zyxel VMG1312-B30A finden. Im Vergleich zum Zyxel ist das angesichts des günstigeren Preises für Sparfüchse mit WLAN-Wunsch sicherlich eine sehr interessante Alternative (Kostenpunkt: 80-90€).

Ich persönlich habe mich für das DrayTek Vigor 130 entschieden, da dieses Gerät auch für die Zukunft bestens gewappnet ist (Vectoring und Profil 30a) und sich der Hersteller bzw. Support darauf konzentriert, die angespriesenen Funktionen auch fehlerfrei zu bewerkstelligen. Und mit mit separaten WLAN Access Points (z.B. mit günstigen Routern und OpenWRT) kann man sich mittels WDS sein eigenes "Roaming Cell"-WLAN basteln, so dass dann überall Zuhause durchgängig bester WLAN-Empfang ist.
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611 von 645 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin begeistert, 4. Februar 2011
Von 
Peter Wind (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Ich habe aufgrund verschiedener (auch noch kürzlich) negativer Rezensionen lange gezögert, bis ich mir die 7390 bestellt habe. Letztendlich hat meine Neugierde und mein Spieltrieb den Ausschlag gegeben, mich mit den technischen Versprechungen auseinander zu setzen. Vorweg: ich bin über T-Online mit VDSL50 mit dem Internet verbunden und nutze außer Entertain einen Rechner, einen NAS-Server und einen Bluray-Player am LAN, sowie einen Laptop und ein Netbook über WLAN. Das Ganze wurde bisher eigentlich ganz gut über ein Speedport W700V und ein 221 als VDSL-Modem versorgt, allerdings war der Zugriff vom WLAN auf den NAS-Server furchtbar langsam und der Internet-Zugriff auch nicht ganz so dolle. Habe mich also selbst beruhigt, dass ich mit der Fritz!Box (übrigens meiner ersten) ja 'ne Menge Platz und Kabelgewirr spare und auch noch eine Steckdose frei wird ;-) und die 199€ spendiert. So, nun zum Fazit: Fast war ich enttäuscht, dass mein Spieltrieb gar nicht wirklich befriedigt wurde, weil das Ding so völlig unproblematisch anzuschließen und in Betrieb zu nehmen war, dass ich es kaum glauben konnte. Von der Speedport-Oberfläche für die Einstellungen nicht gerade verwöhnt, war ich von der AVM-Box restlos begeistert. Hier hat man sich wirklich Gedanken gemacht, das Ganze ergonomisch und damit einfach zu gestalten und trotzdem kaum Wünsche offen zu lassen. Eine Signal-/Rauschabstands-Bewertung war bei dem Speedport-Kram nur über Insider-Tricks zu erhalten, bei der Fritz-Box wird das ganz einfach angezeigt. Man sieht alle W-LAN Parameter, eine MAC-Adressen - Filterung ist unvorstellbar einfach und auch alle anderen Einstellungen sind (zumindest für mich) absolut unproblematisch zu erreichen. Das Gerät wurde schon mit der neuesten Software (84.04.89) ausgeliefert, ich durfte also noch nicht einmal updaten (die Labor-Version habe ich mir bisher erspart). Nun zum technischen Teil: Die Box läuft nun seit mehreren Tagen absolut stabil, sowohl über LAN als auch über WLAN, an meiner VDSL50 - Leitung. Ein zum Spaß angeschlossenes Uralt-Siemens-Schnurlos-Telefon funktioniert über DECT ohne Rauschen, Knarksen oder sonstige Störgeräusche auch bis in den hintersten Winkel. Die Download-Rate über LAN ist um ca. 1MByte/s angestiegen (Mittelwert über mehrere Tage), das WLAN-Signal ist gegenüber der W700V um ca. 6db (=4-fache Leistung) besser (bei 2,4GHz, das 5GHz-Signal habe ich deaktiviert, da es die Übertragung des Außensensors meiner Wetterstation stört) und die Download-Rate WLAN<->Internet ist fast auf max. VDSL50-Niveau und damit gegenüber der W700V um über 2MByte/s angestiegen, nicht zuletzt auch dank der neuen Übertragungsrate von 117 - 130MBit/s (W700V=max. 54MBit/s). Entertain und Streamen von 16GByte großen MKV-Dateien über meinen Samsung BD3600 (beides LAN-angebunden) läuft absolut störungsfrei, ebenfalls die Aktualisierung der IP-Adresse über DYNDNS.org.
Ob das nun alles nötig ist oder nicht, spielt eine absolut untergeordnete Rolle für mich, meine Begeisterung ist mir das Geld allemal wert (bin halt mit fast 60 noch ein absolutes Spielkind).
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451 von 477 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Lob an AVM!!!, 14. September 2011
Von 
Mabuse (Huerth, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Ich arbeite beruflich in der IT und hatte schon einige Router zu Hause - Linksys, LANCOM, TP-Link. Der 7390 schlägt aber alles. Ich bin begeistert.

1. Firmware Update und Einrichtung - logisch, schnell und funktioniert, wie es soll.
2. Sehr sinnvolle Funktionen in der Web-Oberfläche zum Einrichten - da wo mehr Informationen notwendig sind, findet man die, Assistenten zum Einrichten, die den Namen wert sind.
3. Eine sinnvolle Kurzanleitung, bei der ich fast gejubelt habe: Es war alles da, was man braucht und in keinem Fall zu viel Information
4. Ansprechende, teilweise graphische Web-Oberfläche die einfach zu navigieren ist
5. DIE BESTE WLAN Funkkanal Anzeige, die ich bisher gesehen habe. Absolut hilfreich, leicht verständlich.

Ich konnte damit drei Geräte bei mir ersetzen - WLAN-Router, DSL-Modem und DECT ISDN Telefonanlage. Strom und Elektronik damit einsparen.

Kommen wir zu den Details und warum ich wirklich so begeistert bin.

Zuerst der Funktionsumfang. Ich war schon überrascht, dass der 7390 nicht nur ein Voice-over-IP Router ist, nein er kommt mit analogen Anschlüssen, DECT-Telefonen und auch mit ISDN klar. Er ist eine kleine Telefonanlage mit zwei A/B Anschlüssen und einem extra ISDN S0 Bus. Bei den analogen Anschlüssen hat er RJ11 (Western) - Stecker hinten und seitlich am Gehäuse auch TAE Buchsen - sehr vorbildlich. Die kann man aber nicht gleichzeitig sondern nur 'entweder, oder' nutzen
Dazu kommt - wie schon geschrieben - ein S0 Bus Interface sowie 4 Gigabit LAN Anschlüsse. WOW, sehr gut. ISDN und DSL wird über ein spezielles Y-Kabel angeschlossen, dass mitgeliefert wird. Sehr einfach und klar in der Kurzanleitung erklärt. Anschluss inkl. Lesen: 15 Minuten.

Danach angeschlossen, die Internet-Provider Daten - in meinem Fall Telekom - eingetragen und fertig. Der 7390 hat eine riesige Auswahl an Internet Providern eingebaut, da sollte keiner fehlen. Danach Firmware-Update gemacht und gleich in den Expertenmodus geschaltet. Die Oberfläche bleibt in dem einmal gewählten Modus auch nach beenden und wieder ein-loggen.

Zwei DECT Telefone eingebucht, Telefonnummern eingerichtet. Von drei Telefonnummern des ISDN-Anschlusses, hat der 7390 zwei automatisch schon erkannt, die dritte eingegeben, Faxgerät eingerichtet - Telefonanlage in weiteren 15 Minuten ersetzt.

WLAN Verschlüsselung geändert auf meine alten Daten. Dann aber eine böse Überraschung erlebt: Zeigte der 7390, eine etwas höhere Datenrate an meinem DSL Anschluss an, als mein altes DSL Modem, so war der Durchsatz sehr schlecht. Den Grund fand ich in der Funkkanal Einstellung im WLAN Menü und dort in der WLAN Übersicht (Expertenmodus). Die Automatik hatte den Funkkanal genau auf einen anderen AP in meiner Nähe gelegt, was wohl zu heftigen Interferenzen führte und die Übertragung einbrechen ließ. Klickt man bei dieser Darstellung auf 'Störeinflüsse einblenden' bekommt man eine Übersicht, welche Kanäle der 7390 für 300 Mbit/s braucht - ziemlich viele.
Da bei mir ein paar APs in der Nachbarschaft senden aber nicht sehr viele, konnte ich ohne Probleme meinen Funkkanal in ein freies Gebiet setzen und schwupp, waren alle WLAN Probleme beseitigt.
Das finde ich wirklich unheimlich hilfreich und kenne ich von LANCOM, dort ist es aber ein extra Programm und heißt WLAN Monitor. Hier ist es aber an der richtigen Stelle eingebaut und stellt die Probleme und die benutzten Kanäle grafisch dar - vorbildlich!

Das nächste waren die DSL Informationen unter dem Menüpunkt Internet und DSL-Informationen. Dort zeigt AVM einige Informationen über den Typ des DSLAM, das Protokoll, Leitungsfehler und - jetzt kommts - die maximal mögliche Datenrate der DSL Verbindung an. In meinem Fall sind das 8 Mbit/s statt der 3 Mbit/s, die ich momentan Nutzen kann. Also, Telekom angerufen und ich bekomme jetzt 6 Mbit/s mit RAM - Rate Adaptive Mode - bei dem das DSL-Modem immer die bestmögliche Verbindung herstellt.
Das war dann schon die zweite, für mich unheimlich wichtige Hilfe, die mir diese tolle Box gegeben hat.

Ich habe, nur mal die Oberfläche der Konfigurationsmöglichkeiten angekratzt und mir, als jemand dem diese ganzen Sachen etwas sagen, macht das richtig Spaß!
Ansonsten hat die Einrichtung vielleicht alles zusammen zwei Stunden gedauert, ich hatte ja ein paar Probleme mit den WLAN Kanälen und war erst am Suchen.

Dazu kommen noch so 'Kleinigkeiten' wie die werksseitig voreingestellte Trenung der DSL-Verbindung um 5 Uhr morgens, statt 1 Uhr nachts - sehr überlegt gemacht. Ich habe das Gefühl, ein Produkt vor mir zu haben, in das sehr viel Erfahrung und durchaus auch Liebe zum Detail eingeflossen ist. Das ist erfrischend anders als die mannigfaltigen Produkte aus Asien oder Amerika, die entweder den in Deutschland üblichen Funktionsumfang nicht abdecken oder schlecht an unseren Markt angepasst sind.

Ich habe zwei TP-Link 300 Mbit/s USB Sticks dran hängen, einen eePC Laptop und eine Linksys Bridge - geht alles ohne Probleme. Dazu zwei DECT Telefone, die ich durch eine Stahlbetondecke (30 cm) betreibe - ohne Probleme und hervorragender Sprachverständlichkeit - heute getestet.

Verglichen mit einem LANCOM L-322agn, einem Linksys WRT-610 und einem E4200 ist die Feldstärke unter Win7 und dem gleichen WLAN USB Stick um einen Strich geringer. Im 5 GHz Bereich bekomme ich nur ein bis zwei Striche überhaupt. Trotzdem ist die Verbindung zum 7390 mehr als stabil und ich bekomme in beiden Fällen 300 Mbit/s angezeigt.

Der 7390 hat noch viel mehr Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, die man hier nicht alle beschreiben kaann - USB Medien Unterstützung, NAS mit 512 MB eingebaut, Anrufbeantworter, PC Fax-Funktion, Stromsparfunktionen - abschalten von WLAN und/oder DSL, automatisch oder nach festgelegter Zeit etc.

Mein Fazit: Absolute Kaufempfehlung! AVM hat hier für diesen Preis ein hervorragendes Gerät abgeliefert. Sehr gut verarbeitet, exzellente Anschlussmöglichkeiten - analog, ISDN, DECT, VoIP, DSL analog oder ISDN - die Kiste kann alles!
DIE BESTE Router- und Konfigurationsoberfläche, die ich bisher jemals gesehen habe, mit herausragenden Tools - DSL-Informationen und Funkkanaleinstellungen - WLAN Übersicht und die Assistenten.

Für mich wirklich DER DSL/WLAN/Telefonie Router schlechthin. Mir würde kein anderes Gerät einfallen, das so hervorragend an 'deutsche Verhältnisse' angepasst ist, einen so großen Funktionsumfang hat und so stabil läuft. Das Gerät ist jeden Cent wert.

Herzlichen Glückwunsch an AVM und gut für uns Kunden!

Nachtrag zu Annex J und IPv6 vom 24.06.2013

Inzwischen gibt es neuere Router von AVM aber der 7390 gehört - meiner Meinung nach - noch lange nicht zum 'alten Eisen'. Annex J ist der All-IP Anschluss der Telekom. Auch das kann der 7390 und natürlich auch IPv6. Dies steht zwar nur etwas 'verklausuliert' auf den AVM Web-Seiten, aber er kann es. Annex J gibt einem nochmal höhere DSL-Raten auf dem gleichen Anschluss. Gingen bei mir bisher nur 6 Mbit/s so bekomme ich durch Annex J jetzt fast 14 Mbit/s. Zu der Umstellung gehört auch eine VoIP Umstellung der Telefonie von - in meinem Fall - ISDN.
Bei Annex J fällt der Splitter und auch der NTBA weg, da beide Geräte für ISDN benötigt werden, das es nach der Umstellung ja nicht mehr gibt. Der Splitter hatte einen Teil des Frequenzbandes der Leitung für die ISDN Übertragung abgezweigt, jetzt wird dieser Anteil auch für IP genutzt und daher erhält man eine höhere Bandbreite - umgangssprachlich ausgedrückt.

Das, was man dafür benötigt, ist allerdings etwas, was im Lieferumfang des 7390 nicht dabei ist. Es ist zwar so ähnlich wie das Kabel für den Analoganschluss - was im Lieferumfang des 7390 enthalten ist - aber anders beschaltet. Ich hatte da auch keine Ahnung aber ohne das Kaufen eines TAE auf RJ11 Adapters (Telefonbuchse auf Ethernet-Kabel Adapter) für Annex J, geht es nicht. Das für den Analoganschluss gedachte TAE auf RJ11 Kabel, was dem 7390 beiliegt ist eben anders beschaltet auf der TAE Seite und funktioniert nicht. Bekommt man aber hier bei Amazon oder im Elektronik-Markt ihrer Wahl.
Mit diesem Kabel verbindet man dann den 7390 direkt mit der Telefonbuchse und bekommt - je nach Leitungsqualität - eine höhere DSL Bandbreite.

Im 7390 muss man nur unter 'Telefonie -> Eigene Rufnummern -> Anschlusseinstellungen -> Festnetz -> Festnetz Aktiv' deaktivieren. Dann funktioniert der 7390 mit der neuesten Firmware Fritz!OS 05.50 ohne Probleme mir Annex J und IPv6.
Kann ich besonders wegen der höheren DSL Bandbreite nur jedem empfehlen.

Alle anderen Einstellungen bleiben gleich. Telefonie unverändert, ich würde nur noch die Aktivierung von 'Faxübertragung auch mit T.38' unter den Anschlusseinstellungen empfehlen, sofern man ein analoges Faxgerät am 7390 angeschlossen hat. Dies ist ein spezielles Übertragungsverfahren für analoge Faxgeräte, die an VoIP-Anschlüsse angeschlossen sind um die Kompatibilität zur VoIP-Übertragung zu gewährleisten. Mein Analog-Fax-Gerät funktioniert damit ohne Probleme.

Das Tolle ist, dass die Fritz!Box 7390 ansonsten auch mit einem Annex J Anschluss und damit mit VoIP und IPv6 für die Telefonie-Endgeräte und die PCs (Win7) komplett transparent ist. Es ist keine Änderung der Einstellungen an den Endgeräten notwendig und PCs haben dann eine IPv6 und eine IPv4 Adresse - sofern man IPv6 in den Verbindungseinstellungen der Netzwerkverbindung nicht deaktiviert hat.

Der IPv6 Präfix wird beim täglichen Wiederverbinden der DSL Verbindung zuverlässig geändert. Damit ist eine tägliche Änderung auch der IPv6 Adresse (Präfix) gewährleistet. Halt wie die Änderung einer IPv4 Adresse, die natürlich auch geändert wird.

Ich kann es nur nochmals wiederholen: Meinen Dank an AVM für einen hervorragenden Router, der mich auch nach mehr als einem Jahr immer wieder begeistert und zuverlässig funktioniert - selbst mit Anschlüssen, für die er eigentlich nicht wirklich explizit konzipiert war.
Der Router läuft nach Jahren extrem stabil und zuverlässig und ich bin nach wie vor sehr zufrieden.

Wer Probleme hat und die habe ich im WLAN auch manchmal, der sollte bitte in WLAN -> Funkkanal sich die WLAN Umgebung ansehen und die 'WLAN Störeinflüsse' einblenden. Ich habe selber manchmal Probleme im 5 GHz Bereich wegen anderer Sender in diesem Bereich.

Die Einrichtung von Annex J ist nicht Teil des Handbuchs, was wahrscheinlich daran liegt, das Annex J bei der Erstellung des Handbuchs noch kein Thema war. Trotzdem unterstützt die Fritz!Box 7390 Annex J vollständig.
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417 von 463 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Qualität, viele Funktionen...und schlechtes DECT, 7. April 2010
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Ich habe die Fritz!Box 7390 vor knapp einem Monat von Amazon zugeschickt bekommen. Sie war bei mir ca. 3 Wochen im Einsatz, dann habe ich sie wieder verkauft.
Zugelegt habe ich sie mir vor allem, weil ich meine alte DECT-Basisstation (von Siemens) einmotten und alles in einem Gerät vereint haben wollte. Als Router habe ich vorher (und jetzt wieder ;)) eine Fritz!Box 7170 verwendet. Über die vielen Funktionen muss ich, denke ich, nichts mehr schreiben. Sie lassen so gut wie keine Wünsche offen und meines Wissens gibt es sie in dieser Vielfalt in keinem anderen Router (außer zum Teil in den älteren Fritzboxen).

Zu der 7390:
Die Einrichtung funktionierte gewohnt einfach, der laufende (Internet-)Betrieb war reibungslos. An der Konfiguration hat sich im Vergleich zu den alten Boxen auch nichts nennenswertes geändert. Mir schien die Sendeleistung des WLAN der Box jedoch etwas schlechter als die der 7170 zu sein.

Der Grund, warum ich die Box wieder abgegeben habe, ist die DECT-Einheit. Es fing mit der Konfiguration an. Ich habe mehrere ältere Siemens-Geräte (A2, 4000 Komfort) an die Box angemeldet. Beim ersten Versuch wurden sie zwar an der Box angemeldet, aber in dem Menü der Fritzbox nicht korrekt verwaltet. Ihnen wurde keine interne Nummer zugewiesen. Das Abmelden von der Box funktionierte auch nicht korrekt. Beheben ließ sich dies nur durch wiederherstellen der Werkseinstellungen und einer kompletten Neukonfiguration. Im zweiten Anlauf wurde dann im Menü der Box alles korrekt dargestellt. Das hätte mich nicht weiter gestört.

Größter Pferdefuß der Box ist jedoch die Empfangsqualität. Mit meiner vorher verwendeten DECT-Basis (4170isdn) von Siemens hatte ich auf 2 Etagen bis in den Keller hinein einen exzellenten Empfang ohne Aussetzer, Rauschen und Verzerrungen. Mit der Fritzbox konnte ich in guter Sprachqualität nur telefonieren, wenn ich im gleichen Raum wie die Fritzbox war. Je weiter ich mich von der Box entfernte, desto häufiger traten im Gespräch Störungen auf. Der Gesprächspartner klang dabei häufig so verzerrt, das es unmöglich wurde ihn zu verstehen. Es liegt auch nicht an den Mobilteilen. Ich habe es testweise mit AVMs eigenem Mobilteil MT-F probiert; damit kam es sogar noch häufiger zu Störungen als mit den Mobilteilen von Siemens. Ärgerlich ist der schlechte Empfang insbesondere deshalb, weil schon das Vorgängermodell 7270 für einen schlechten DECT-Empfang verschrien war. Ich bin davon ausgegangen, das AVM sich dieses Problems bei ihrem neuen Flagschiff annehmen würden aber offensichtlich hat AVM dieses Problem auch im Nachfolgermodell nicht in den Griff gekriegt.

Fazit: Wer lediglich die Internetfunktionen der Box nutzen will, oder auf das Gigabit-Ethernet schielt, wird von der Box nicht enttäuscht werden. Von der DECT-Einheit sollte man nicht viel erwarten. Wer eine größere Wohnung oder gar ein Haus hat, muss damit rechnen, dass er eine externe DECT-Basis benötigt.

Schade: Die Fritzbox 7390 hätte ein multimediales Rundum-Sorglos-Paket werden können. Vielleicht wirds ja was beim nächsten Modell.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DECT-Probleme mit Fritz!Box 7390, 11. Mai 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Überwiegend wegen der GB-Schnittstellen, des schnelleren Prozessors, der schnellen ADSL- und 5GHz-Funkmodule bin ich ebenfalls von einer Fritz!Box 7270 auf die 7390 umgestiegen.

Gestört hat mich - wie schon einige Rezensenten zuvor - dass die Einstellungen der alten Box nicht auf die neue übertragbar sind, sondern manuell neu eingerichtet werden müssen.
Aber das ist ja durchaus zu leisten. Ich habe dazu die neue Box zunächst per Kabel-Direktverbindung vom PC mit einer festen IP versehen und danach mit der alten Box verbunden. So war es möglich, mit mehreren Browser-Tabs auf beide Boxen gleichzeitig zuzugreifen und viele Einstellungen schlicht per copy & paste zu übertragen.
ACHTUNG: bei diesem Vorgehen bitte NICHT das automatische Firmwareupdate anstoßen, da der Mechanismus offensichtlich durch 2 vorhandene Boxen unterschiedlichen Typs irritiert wird (zu diesem Zeitpunkt ist ja die alte Box noch die, die den Internetzugang herstellt). Bei mir führte das dazu, dass die neue Box im Update hängen blieb, nicht mehr zugänglich war und erst durch das Recovery-Tool (im Ordner \Software\x_misc der AVM CD) wieder neu geflasht werden musste (und auch konnte).

Die neue Box funktioniert seither mit einer Ausnahme sehr gut und auch die vorher gelegentlichen, unmotivierten Reboots der alten Box traten bisher nur einmal in den 4 Wochen auf, in denen ich sie bisher betreibe. Die Verbindungsqualität des Breitbandanschlusses (18 MBit) ist sehr gut, erheblich besser als bei der alten Box (schnellere Verbindungsaushandlung und auch stabiler, mit weniger COEs und CPEs).

Die Ausnahme jedoch bezieht sich auf das DECT-Modul:
2 eingebuchte Handsets (1 älteres T-Sinus 45K und ein neues Fritz!Fon MT-F) haben enorme Probleme mit dieser Box (beide funktionierten an der alten 7270 einwandfrei).
Das MT-F ließ sich nur einbuchen, solange die Pin in der Box auf der Grundeinstellung stand. Das T-Sinus hatte dieses Problem nicht.
Die Sprachqualität ist mit beiden Handsets unterirdisch: sehr häufige Verzerrungen bis zur völligen Unverständlichkeit (in beiden Richtungen), starke Störgeräusche (Knacken, Krachen), oft auch komplette Aussetzer, selten sogar Verbindungsabbrüche (die Handsets "legen auf").

Diese Probleme sind völlig unabhängig von der Entfernung zur Box (innerhalb der DECT-Reichweite, die übrigens auch deutlich schlechter als bei der alten Box ist).
Anzumerken ist noch, dass die neue Box in exakt derselben Umgebung wie die alte betrieben wird. Daher muss von einem Defekt im DECT-Modul bzw. der -Steuerung ausgegangen werden.
Eine kürzliche erfolgte Anfrage beim AVM-Support hat noch kein Ergebnis erbracht und ich vermute stark, dass ein Umtausch des Gerätes anstehen wird.
Zum Glück habe ich die alte Box noch und werde diese dann wieder in Betrieb nehmen müssen.

Abgesehen von diesen Problemen bin ich mit der Fritz!Box 7390 recht zufrieden und kann sie nach der Behebung des Fehlers durchaus weiter empfehlen.
Allerdings sollte beachtet werden, dass die beschriebenen Probleme - zumindest lt. Internet-Recherche - alles andere als Einzelfälle sind.
Hier muss AVM wohl noch einiges an der Qualitätssicherung tun...
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen AVM 7390 und die DECT-Telefonie, 4. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Ich habe die Fritzbox AVM 7390 seit gut 4 Wochen im Einsatz. Das Einrichten und die Funktion des WLAN-Betriebes ist einwandfrei. Sobald man aber die 7390 als Telefonanlage benutzen möchte ist der Spass vorbei. Ich versuche seit 4 Wochen 2 Gigaset Mobilteile S68H über die 7390 zu betreiben. 1 Mobilteil verliert nach kurzer Zeit immer wieder die Verbindung zur Basisstation. Die Gesprächsqualität ist absolut mangelhaft - ständiges knacken während der Gespräche, bishin dazu, das man den Anrufenden überhaupt nicht verstehen kann sind meine bisherigen Erfahrungen. Habe meine alte Gigaset Basis-Station wieder in Betrieb genommen, da ich mir nicht mehr zu helfen wusste. Mehrere Kontakte zu dem AVM-Kundensupport waren bisher auch nicht wirklich hilfreich. Alles in allem kann man also sagen, dass das Preis-/Leistungsverhältnis zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Ordnung ist.
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81 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit richtiger Firmeware einwandfreie Funktion, 13. September 2010
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Meine Fritzbox 7390 habe ich nicht von Amazon gekauft, möchte aber trotz alledem meine Erfahrungen hier mitteilen. Im Internet hat man von diversen Problemen gelesen die die Box hat.
Trotz alledem habe ich sie bestellt. Bei der Installation gab es, wie man es von AVM erwartet, keine Probleme. Aber dann im Betrieb stellten sich die gelesenen Probleme ein. Wie z.B.DECT schlechter Empfang und Wlan-sporadische Abstürze. Da war ich schon etwas entäuscht. Dann aber habe ich die Labor-Firmware aufgespielt, nach dem Neustart kam es immer noch zu den oben beschriebenen Problemen. so habe ich den Netzstecker der Fritzbox gezogen und über eine Minute abgelassen. Nach diesem Neustart habe ich bis jetzt keine Probleme mit der Box gehabt. Sie läuft wie geschmiert. Ich bleibe AVM treu, schon wegen dem guten Support. Bei mir laufen mittlerweile 4 AVM-Produkte und alle ohne Probleme. Für die Fritzbox 7390 wurde von AVM jetzt das neue Firmware-Update bekannt gegeben wo die Erfahrungen von der Labor-Firmware mit einfließen werden. Dann kann es für keinen mehr Probleme geben. Also, nicht sofort aufgeben, sonder erst einmal die letzte Labor-Firmeware aufspielen. Danach die Box für eine Minute stromlos machen und neu starten. Für das DECT-Problem in die DECT-Einstellungen gehen und den Haken bei " DECT-Sendeleistung veringern" rausnehmen. Dann wird es bestimmt klappen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funktioniert wie gewünscht, Tendenz nach oben!, 23. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Ich überlegte lange, ob ich mir mit der Fritzbox 7390 wirklich einen Gefallen tue. Sie sollte letztendlich unsere bisherige Internet-/ und Telefonlösung bestehend aus einem Windows-Server, einem Speedport 700V als Modem und einer Siemens DECT ISDN TK-Anlage ersetzen. Durch die vielen Rezensionen hatte ich vor allem Bedenken im Bereich DECT, da wir mit der bisherigen Anlage vom 2 Stock in den Keller kommen und es schön wäre, wenn das auch weiterhin möglich ist.
Trotz der Kritiken entschied ich mich für den Kauf mit der Option, die Box innerhalb von 14 Tagen wieder zurück zuschicken. Doch dies ist nicht nötig gewesen. Fangen wir mal von vorne an:

DECT:

Entweder haben wir eine gute Box erwischt oder unproblematische Wände. Ich komme mit der Fritzbox ähnlich weit (vom 2 Stock bis in den Keller) als wie mit der Siemens DECT TK-Anlage. Da war ich überrascht. Auch innerhalb der Wohnung gibt es keinerlei Probleme mit DECT. Schade ist ein bisschen, dass man zwangsweise ein Fritzfon benötigt, damit das Adressbuch von der Fritzbox verwaltet werden kann. Dies kauften wir später dazu und auch damit gibt es keine Probleme. Sehr schön: Viele Funktionen sind durch das Fritzfon konfigurierbar (Rufumleitung, WLAN ein / aus, AB). Auch Emails, RSS Nachrichten oder Internet-Radio kann man sich auf das Fon übertragen lassen (wer es braucht).

Internet:

Das DSL-Modem scheint ordentlich zu arbeiten. Mit der vorherigen Lösung kamen wir mit DSL 16K auf ca. 1.800 Kbit/s im Down und 110 Kbit/s im Upstream. Mit der Fritzbox verbesserte sich der Upstream auf ca. 140 Kbit/s. Der Downstream blieb in etwa gleich. Das Surfen im Internet fühlt sich allgemein etwas flotter an als vorher.

ISDN / CAPI / TAPI:

Mit einer der Hauptgründe war die ISDN / CAPI Funktionalität der Box. Sprich, sich über eingehende Anrufe am PC benachrichtigen zu lassen und per Knopfdruck Anrufe tätigen zu können. Dies funktioniert, hier besteht jedoch noch Verbesserungsbedarf. So ist die Fritzbox-Monitor Software nicht wirklich ausgereift und teilweise funktionieren sogar Programme von Dritten besser (JFritz). Zweitens scheint das ganze Konzept nur auf einen Benutzer abgestimmt zu sein. Man kann in der Box nur ein Telefon auswählen, über das Anrufe geführt werden sollen. Multiuser-Betrieb wird somit schwierig.

WLAN:

Das WLAN habe ich nur kurz getestet, weil ich es zu Hause eigentlich nicht benötige. Mit meinem Notebook habe ich ca. 6 Meter entfernt noch ca. 100 Mbit/s der theoretischen 300 zur Verfügung. Gehe ich direkt vor die Box, werden es auch nicht mehr als 150 Mbit/s (Das ist das, was mir der Netzwerkadapter meldet. Die maximale Leistung liegt vermutlich noch ein gutes Stück darunter). Bzgl. der Reichweite kann ich auch hier nicht klagen. Probeweise bin ich mal mit dem Notebook Richtung Keller gegangen und auch hier hatte ich noch eine Verbindung. Dauerhafte Pings kamen an, jedoch mit einer reduzierten Geschwindigkeit von 28 Mbit/s. Surfen ist also problemlos möglich, mit größeren Downloads könnte das Vergnügen jedoch sinken. Für meinen Einsatzzweck jedoch vollkommen akzeptabel.

Allgemein:

Zusammenfassend kann ich die Fritzbox eigentlich nur empfehlen. Sie vereint viele Geräte und macht ihren Job doch ganz gut. Dass Webinterface ist etwas gewöhnungsbedürftig für jemanden der noch nie eine Fritzbox hatte und auch nach ca. 1 Monat suche ich teilweise noch bestimmte Optionen. Ist aber mal alles eingerichtet läuft die Kiste ohne weitere Eingriffe. Ständige Reloads oder DSL-Resyncs konnte ich bisher nicht verzeichnen. Verwendet wird die bei Erhalt aufgespielte Firmware 84.04.84. Da bisher keine Probleme auftraten, sah ich nicht das Bedürfnis eine Labor-Firmware zu flashen. Montiert wurde die Box bei uns an der Wand (also hängend). Die Temperaturen sind vollkommen okay. Die Box wird nicht wärmer als unser altes Speedport. Dies kann sich natürlich anders verhalten, wenn sie liegend betrieben wird. Dazu kann ich nichts sagen.

Dass die Fritzbox nicht jedes Standalone-Gerät auf vergleichbarem Niveau ersetzen kann, sollte eigentlich jedem einleuchten. Dennoch bietet die Fritzbox ein gelungenes Gesamtpaket, so dass ich sie auch ein zweites Mal kaufen würde. Durch weitere Updates von AVM können sicherlich einige Punkte noch verbessert und manche Funktionen hinzugefügt werden.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mutimedialer Alleskönner - aber..., 15. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
AVM setzt noch immer Maßstäbe bzgl. der integrierten Möglichkeiten in einem DSL (VDSL) Router.
Benutzeroberfläche ist sehr mächtig, viele Einstellungen sind etwas versteckt (z.B. G-bit LAN, DSL Feintuning).
Aber das integrierte Modem ist bei kritischen Leitungslängen bzw. Dämpfungen nicht stabil.

Meine bisherige Historie: Speedport W 701 V und Fritzbox 7050.
Beide Router konnten an meinem Standort einen stabilen DSL Sync an einer 6000ér RAM-DSL Leitung bereitstellen.
Wobei der SP701V durchschnittlich mit 5800 kbit/s synchronisierte, die Fritz Box 7040 schaffte lediglich 4600 kbit/s.

Aber beide durch die Bank weg stabil.

Die 7390 mit neuester FW vom März 2012 schaffte zunächst den Sync mit 5600 kbit/s, erreichte aber innerhalb von 2 Stunden 4 Sync-Abbrüche. Internetrecherche ergab die Möglichkeit des Feintunings bzgl. der DSL Stabilität. Alle 3 Regler von max. Performance zurück auf max. Stabilität. Der Sync reduzierte sich daraufhin auf 4700 kbit/s. (etwa das Niveau der alten 7050). Trotzdem waren im Zeitraum von 01.00 bis 03.00 Uhr 2 Sync-Verluste zu verzeichen.

Fazit: das verbaute DSL Modem ist bei kritischen DSL-Dämpfungen UNGEEIGNET.
Sehr schade, ich hatte mich sehr auf 4x Gigabit LAN und diverse Helferlein (NAS, USB usw.) gefreut.

Der Router geht zurück - AVM - wo ist die Qualität geblieben?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer billig kauft, kauft zweimal, und dann am Ende AVM., 24. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) (Personal Computers)
Nachdem meine Fritz!Box 7270 mit der Zeit etwas kippelig wurde und besonders unter Last ab und zu abstürzte - was wohl bei den 7270ern häufiger auftreten soll - wollte ich ursprünglich nur einen normalen Router und ggf. dort DD-WRT installieren. Ich kaufte somit zunächst den Belkin Play. Mit diesem funktionierte aufgrund von Bonjour-Problemen die WLAN-Synchronisation von iPhone und iPad allerdings nicht.
Ich nutze mittlerweile statt eines Kabel- einen 16MBit ADSL2-Anschluss der Telekom mit Entertain. Hier bin ich nun wieder zur Fritz!Box zurück gekehrt und bereue es nicht.

Meine 7390 wurde von mir schon mit der Labor-Firmware ausgestattet, wegen der besseren Weboberfläche für Mobilgeräte und des UMTS-Fallback.

Ich habe einen splitterlosen DSL-Anschluss, allerdings nicht Annex-J, sondern Annex-B. Das Modem der Box handelt im Downstream 15,4 und im Upstream 1,1MBit aus. Erreichen kann ich je nach Tageszeit zwischen 11 und 13MBit down und 800 bis 1000kbit up, was in der Region, in der ich wohne, normal ist.

Entertain funktioniert tadellos. Ich überbrücke den Weg vom Flur ins Wohnzimmer über eine Speedport Bridge 102, die out of the box läuft und gut mit der Fritz!Box zusammen arbeitet. Hier hängt der Receiver an LAN1, an LAN2 ein alter 100MBit-Switch (ohne IGMPv3-Snooping) mit PC und Fernseher (für DLNA). Probleme mit der Durchleitung der Multicast-Datenpakete an das richtige Endgerät gibt es keine, sofern man nach einer Trennung vom Stromnetz die richtige Einschaltreihenfolge beachtet - Erst Bridge, dann Entertain-Receiver, dann Switch, dann die restlichen Geräte am Switch.

Die WLAN-Funktionalität ist trotz der "Heckflossen"-Antennen recht gut. Sowohl 2,4GHz- als auch 5GHz-Verbindungen sind stabil. Auf 2,4GHz-Seite handeln die Geräte für gewöhnlich 130MBit aus, auf 5GHz-Seite zwischen 200 und 250. Einen direkten Durchsatztest habe ich noch nicht gemacht, aber es gibt keine Verbindungsabbrüche oder "Hänger" auch bei Verwendung von Remote Desktop mit vollen Grafik-Settings und Remote-Sound, im Gegensatz zum Speedport W 723V, den ich "sicherheitshalber" zu meinem Telekom-Anschluss dazu genommen hatte.

Die Fritz!Box bringt viele nützliche Telefoniefunktionen mit. Standardmäßig werden alle eingetragenen Rufnummern einfach an alle angeschlossenen Telefone weitergeleitet, in meinem Fall ein Gigaset A400. Aber mit etwas feinerer Konfiguration lässt sich noch mehr damit anstellen.
An das Gigaset werden nur Anrufe an meine erste Telefonnummer weitergeleitet. Klingelt es jedoch 20 Sekunden, ohne dass jemand abhebt, springt der Anrufbeantworter der Fritz!Box an. Dieser kann mit der internen Rufnummer **600 abgerufen werden. Im Gigaset lässt sich diese Nummer als AB-Schnellwahl eintragen.
Weiterhin gibt es einen Faxempfangs-Modus. Dieser springt bei eingehenden Anrufen auf der zweiten Nummer sofort an. Alternativ gibt es auch eine automatische Faxerkennung für die anderen Nummern. Faxe landen als PDF auf dem internen Speicher oder einem angeschlossenen USB-Speicher (Stick, Festplatte). Sie können dann z.B. über das Webinterface in der Anrufliste oder bei aktiviertem NAS über FTP im LAN herunter geladen werden. Auch ein E-Mail-Versand ist möglich. Ich nutze aber nur den PDF-Download.
Ein besonderes Schmankerl ist der integrierte SIP-Server, der sich ebenfalls mit wenigen Mausklicks einrichten lässt. Dieser "reagiert" bei mir auf die dritte Nummer. Damit kann man dann Softphones am PC betreiben, oder mit Hilfe von Software wie Asterisk auf einem dedizierten Server weitere schöne Spielereien anstellen, wie z.B. Steuerung von Heimautomatisierung per Telefon.
Für iOS und Android gibt es darüber hinaus Apps, mit der sich die Geräte im WLAN als Softphone nutzen lassen. Die Apps melden sich als eigenständiges Telefoniegerät an der Box an, so dass man hier auch unterschiedliche Nummern zuweisen kann. Es ist aber auch möglich, sich an bereits vorhandene IP-Telefon-Konfigurationen anzuhängen. Mit iOS-Geräten funktioniert die App sogar über ein fremdes WLAN oder UMTS-Netz, wenn man sich per VPN mit der Fritz!Box verbindet.

Für den leichteren Zugriff von außen gibt es natürlich einen DynDNS-Client, der verschiedene Anbieter unterstützt. Ich nutze no-ip.com. Weiterhin gibt es einen neuen Service namens MyFritz!, der unter anderem auch DynDNS-Dienste für Fritz!Boxen bereit stellt. Dies funktioniert ab einer halbwegs aktuellen Labor-Firmware.

Der integrierte VPN-Server ist ein Feature, das man sonst nur bei teureren Routern findet. Mit einem Windows-Konfigurationstool namens "Fritz Fernzugang einrichten", das auch mit WINE unter Linux und Mac OS X läuft, gibt man die gewünschten Zugangsdaten an, exportiert eine Config-Datei, lädt sie auf die Box hoch und ist fertig. VPN funktioniert unter Mac OS X und iOS mit dem integrierten Cisco-Client out of the box, unter Windows bietet AVM eigene Zugangssoftware an und unter Linux und (gerootetem) Android kann man vpnc nutzen.

Mein Brother-HL-5040-Drucker kann via IP-Printing direkt genutzt werden.

Der USB-Anschluss unterstützt wie bei der 7270 auch bestimmte UMTS-Modems. Mein älterer Fonic-Stick (Huawei E160) läuft sofort. Was sofort auffällt, ist die Geschwindigkeitssteigerung gegenüber der 7270. War es mit letzterer gerade einmal möglich, max. 200kbit heraus zu bekommen, schaffe ich mit der 7390 ca. 1MBit. Die Labor-Firmware bietet auch an, eine UMTS-Verbindung als Fallback bei gestörtem DSL zu nutzen. Ein schönes Feature.

Die Fritz!Box ist ein wirkliches "alles-drin-rundum-sorglos-Paket". Sie hat ihren Preis, und bestimmte "Billigrouter" können die ganzen aufgezählten Dinge sicher nach umfangreicher Konfiguration bzw. mit alternativer Firmware auch. Wer aber all das als "Plug&Play"-Lösung sucht, macht mit AVM nichts falsch. Ich würde sie jederzeit wieder kaufen.
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