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Kundenrezensionen

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am 7. Februar 2010
Wieder ein Jungstar, wieder eine Chopinplatte, so dachte ich, als ich die Ankündigung der DG las. Eher distanziert und abwartend legte ich die Platte (CD) auf - und war aufs Angenehmste überrascht.
Alice Sara Ott spielt die Walzer in durchaus tänzerischem, eher etwas langsamerem Tempo als manch einer ihrer Kollegen, welcher sich als Tastenlöwe profilieren möchte. Sie gestaltet die kleineren Werke durchaus individuell und sehr einfühlsam. Die "grande valse" werden ganz im Dienst der Musik Chopins perfekt aber ohne Effekthascherei vorgetragen. Der Anschlag ist sehr differenziert und angemessen, der Ton schön.
Die weiter unten genannten Kritikpunkte gehen meiner Meinung nach ins Leere:
Dass "Deutsche" Chopin erst gar nicht spielen könnten, und wenn dann nur nach jahre-, wenn nicht sogar jahrzehntelangem Üben, bzw. dass man in Paris ausgebildet sein müsse, um Chopin überhaupt "richtig" spielen zu können, ist angesichts der Größe der Musik Chopins völliger Unsinn: Bei großer Musik gibt es nicht nur ein "Richtig".
Dass eine junge Frau nicht die Reife eines Claudio Arrau haben kann - und natürlich auch nicht mit dessen abgeklärter (und für Arrau selbst und dem Arrau-Hörer mit entsprechender Hörerwartung "richtigen") Sichtweise spielen kann - ist selbstredend und kann ihr nicht als Mangel angelastet werden. Oder sollen alle Pianisten erst mit 70 Jahren ins Aufnahmestudio?
Alice Sara Ott wird der Aufgabe technisch und interpretatorisch mit einer Aufnahme gerecht, die durchaus ein eigenes Profil erkennen lässt, welches sich aber - angenehmerweise - nicht in den Vordergrund spielen will: Bestes Musizieren im Dienst der großen Musik Chopins.
Da die Aufnahme auch klangtechnisch überzeugt (Tonmeister ist Rainer Maillard, der auch für die Grimaud, Argerich und Yundi Li aufnimmt), kann die CD zu Beginn des Chopinjahres voll empfohlen werden.
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am 7. September 2012
Für mich ist Alice Sara Ott eine vollwertige Chopin Interpretin.

Wenn man ihr vorurteilsfrei zuhört - viele denken ja, dass sie schon aufgrund ihres Alters keinen Chopin spielen sollte - so kann man wirklich das tiefe Verständnis, die intime Verbindung von Alice Sara Ott zu Chopin erleben.

Sie zeichnet sich v.a. auch durch das unglaubliche Feingefühl aus, welches sie bis ins Pianissimo beweist. Dabei schafft sie es so wunderbar die Melancholie eines Chopin zu transportieren, mit perfekter Lyrik, weichem Klang, wunderbarem Rubato. Mehr Chopin kann man sich kaum wünschen.

Ich würde mich sehr über eine Einspielung der Nocturnes freuen!
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am 13. März 2014
Gerade die besonders populär gewordenen Walzer - wie der -h-moll Opus 69 oder der sogenannte Abschiedswalzer - existieren jeweils in zwei Fassungen: die nach Chopins Orignalnotenblatt und die Fassung seines selbstlosen Vertrauten und Notenkopierers, Fontana. Fontana hat die Originalkompositionen insofern verändert, als er die Akkorde der linken Hand in fast schon Brahms'scher Manier mit Mittelstimmen auffüllte, sie variierte und schließlich gezielt Wiederholungen einbaute. Bis dato beruhten fast alle Einspielungen auf diesen Fontana-Versionen. Sarah Ott entschied sich für die luftigeren Originale, entsprechend leicht, schwebelos, streckenweise fast schon meditativ kommen ihre Interpretationen daher. Sie sind der gelungene Gegenpol zu Claudio Arraus - wenn man so will - männlichen, das Tänzerische mehr betonenden, ebenso unverzichtbaren Interpretationen. (Arrau kostete auch die Ritardandi und Beschleunigungen extremer aus, das gestattet sich Ott nur im Schluss des einfachen a-moll-Walzers, der dadurch für meinen Geschmack etwas manieriert wird) Bei Otts Version des Walzers in f-Moll Opus 70,2 (Track 12 dieser CD), der in dieser Originalfassung arg kurz ist, vermisst man allerdings wirklich die Wiederholung der absteigendes Eingangthemas, für mich eines der schönsten von Chopin überhaupt, zumal diese Wiederholung nach dem Mittelteil mit einer bezwingend einfachen Chromatik (es-e- zum f-moll) eingeleitet wird. Die Transparenz und scheinbar mühelose Virtuosität von Sarah Otts Klavierspiel zeigen sich in den längeren Grandes Valses brillantes am deutlichsten.
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am 16. Januar 2010
Nur 'Schön' ...? Ich gehe da etwas weiter: Alice Sara Ott ist 'angekommen'. Sie spielt Chopin nicht nur einfach 'schön' (wie bereits rezensiert), sondern durchaus auch mit sehr eigenen Empfindungen, die sich dem Zuhörer dann erschließen, wenn er sich vertieft, die Aufnahmen komplett (mehrmals) hört und ihr Spiel verinnerlicht; mal eben nur 'reinhören' und 'nett' finden, wäre hier eindeutig zu wenig.

Alice Sara Ott habe ich in etlichen Konzerten sehr unmittelbar, mit einem schon beachtlichem Repertoire und auf bereits sehr hohem Niveau gehört. Diese Chopin-Einspielung ist für mich ein Dokument ihrer jetzigen Piano-Kultur auf einem sehr hohem Niveau. Man darf gespannt (und optimistisch) sein, auf das was noch kommt. Vergleiche mit den ganz großen Namen dieses Genres sind m.E. müßig, denn hier geht es ja sicher nicht darum, irgendwem etwas 'nachzuspielen'. Ich denke, sie hat ihre ganz eigene Sicht, Chopin in sowohl frischer, leichter, entspannender aber auch melancholischer Weise zu verlebendigen. Und sie wird vermutlich einen guten Beitrag leisten, diese Musik auch jüngeren Zielgruppen zu erschließen, mit ihrer Persönlichkeit und ihrer eigenen, feinen Piano-Kultur.

Zudem empfinde ich großen Respekt, dass Alice Sara Ott gerade jetzt diese Stücke heraus gebracht hat, im Chopin-Jahr. Das beweist für mich (mindestens) zweierlei: 1. Sie ist technisch wie interpretatorisch 'angekommen'; 2. hat sie bei allem Respekt vor Chopin auch genügend Selbstbewusstsein, ihn mit einer ganz gefühlvollen, hingebungsvollen Spielweise zu präsentieren, dank ihrer technischen Sicherheit und persönlichen Ausstrahlung.

Auch bei ihrem Auftritt gestern Abend bei '3 nach 9' in Bremen war viel davon zu spüren. Fazit: Angekommen! Und auf einem sehr guten Weg.
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am 19. März 2013
Alice Sara Ott ist ein Phänomen. Bei Chopin tappt mancher Interpret in die Falle des "Zuviel." Zuviel Pedal, Legato, Rubato. Bei A. S. Ott nichts davon. Ihr Spiel zeichnet sich aus durch Frische, eine Brise Distanz - Kühle wäre zuviel gesagt. Ihn nicht immer anzugehen wie auf Samtpfoten, das tut Chopin gut (e-moll; Track 18!). Nicht mal in den Nocturnes wäre das angebracht, und schon gar nicht in den Walzern.
A.S.Ott hat ein schönes Adagio, da wo es sein soll, aber dann auch keine Scheu, Temperament zu zeigen. Durchsichtigkeit ist ihr oberstes Gebot. Ihre perfekte Technik machts möglich. Man hört jeden Ton. Ein Höhepunkt der CD ist das auch harmonisch interessante Stück op. 64 Nr. 3, As-dur.
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am 16. Januar 2010
Im Gedenkjahr kann man davon ausgehen, dass viele Aufnahmen kommen werden.Alte recycelt, neue dazu.

Dies ist eine neue. Eine notwendige ? Keinesfalls.

In der Werbung steht über die japanisch-deutsche Pianistin, man müsse sich erst einmal von der Generation Horowitz-Rubinstein freimachen. Wie soll das gehen ?
Von Rubinstein liegen die Walzer ja vor, in einer unnachahmlich unprätentiösen Weise, dass es sehr schwer ist, diesem Schatten zu entrinnen.

Aber auch Pires oder Katsaris haben grossartige Aufnahmen dieser Stücke gemacht.

Eine notwendige Neuheit ist dies also. Kann die Pianistin aus dem langen Schatten heraustreten ? Sie hat nicht die Anschlagskultur einer Pires, nicht die Vollgriffigkeit eines Katsaris, und natürlich nicht die Abgeklärtheit eines Rubinstein.

Schreibe ich, für eine 22jährige ein beachtliches Debüt( bei Chopin, nicht ihre erste Aufnahme),könnte dies wie eine Beleidigung klingen, was aber nicht beabsichtigt ist.Immerhin ist der Mut zu bewundern, sich diesen langen Schatten zu stellen.

Es ist einfach eine schöne Aufnahme.Die Pianistin versucht " den Duft" der Stücke zu erspüren, wie sie im Interview angibt. Sie verbindet sich mit der Melancholie, die bei Chopin immer zu spüren sei, wenngleich er seine Gefühle nicht direkt zeige.

Wenn ich gar keine Aufnahme der Walzer kennen würde, wäre ich mit dieser Aufnahme der Alice Sara Ott beglückt. Vielleicht muss man newcomerin diese Chance geben ?

Wenn man ihre Künstlerbiographie betrachtet, die sie vorzuweisen hat ( da ist schon eine fast zehnjährige Karriere zu verzeichnen), hat diese Künstlerin sich im Konzertbetrieb bereits etabliert.
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am 13. März 2014
Sara Ott hat eine Leichtigkeit- es klingt so einfach und melodisch.
Eine tolle junge Künstlerin, die ihren eigenen Stil hineinbringt.
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am 13. Januar 2013
ein toller Klang und ein flüssiges Spiel. Ein Ohrenschmaus für alle, die Chopin lieben.
Sehr zu empfehlen für alle Klaviervirtuosen
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am 3. April 2010
Man möge mir als erklärtem Fan Voreingenommenheit und Begeisterung verzeihen, aber Alice Sara Ott ist für meine Begriffe das Beste, was die deutsche Klavierszene in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Die Chopin-Walzer, von denen ich schon seit langem glaubte, sie seien für mich erledigte Fälle, strahlen in dieser Aufnahme in ganz neuem Glanz. Die kluge, maßvolle, sensible und zugleich taufrische Interpretation der jungen Deutsch-Japanerin Ott - eigentlich eine Liszt-Spezialistin - haben mir einen ganz neuen Zugang zu dieser teils schon ziemlich abgespielten Musik eröffnet. Ich stelle diese Aufnahme ohne Zögern neben oder über jede andere, die in den letzten 30 oder 40 Jahren herausgekommen ist. Wer übrigens in der Lage ist, eine Karte für ein Konzert mit dem jungen Weltstar zu ergattern, sollte ohne Zögern zugreifen. Das vergisst man nicht so schnell.
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am 30. Januar 2010
...sind mit dieser CD ein Leichtes.

Ich habe doppeltes Glück durch diese Platte erfahren dürfen, denn zum einen habe ich sie durch einen simplen Anruf gewonnen und zum Anderen erfolgte durch sie meine erste, wirkliche Annäherung an Chopin.
Als Klassik-Einsteiger mit (derzeitigem) Hang zu Klaviermusik aller Art war allein die Vorstellung und Rezension dieser Aufnahme auf meinem bevorzugten Radiosender eine Initialzündung mit bereits geschildertem Ausgang.

Das allein ist aber nicht alles.

Ich betrachte es als unmöglich, sich diesem Zauber, den diese Musik entfaltet, zu entziehen. Einmal internalisiert, entwickeln diese unglaublich warmen, mitreissenden und ausdrucksstarken Melodien ein regelrechtes Suchtpotential.

Nachdem ich also monatelang zunächst einige von Scarlattis Klaviersonaten und anschließend Schuberts Impromptus in mich aufgesogen hatte, wird diese Platte wohl mein Begleiter bis zum Frühling bleiben.

Allen Menschen also, die sich in Musik wie in ein warmes Vollbad gleiten lassen wollen, spreche ich hiermit den unbedingten Kaufbefehl aus.

Bei entsprechender Vorbildung mögen sich andere Aufnahmen aufdrängen - als Klassik-Amateur macht man hier jedoch mit Sicherheit nichts verkehrt!
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