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51 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dantes Inferno - Solider Hack N Slay trotz nerviger Vergleiche
Ich kanns nicht mehr hören. Überall im Internet wie auch in Fachzeitschrift dreht sich alles nur um dieses Theme. Ist Dantes Inferno ein (billiger) God of War Abklatsch?
In der Tat, die Spiele besitzen eine unverwechselbare Ähnlichkeit. Jetzt kann man natürlich behaupten, Spiele eines ähnlichen Genres müssen zwangsläufig auch ein...
Veröffentlicht am 4. Februar 2010 von antipain

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Ihr die hier eintretet...."
Eine spielerische Umsetzung der Göttlicher Komödie war lange überfällig: Was Dante da im 14. Jahrhundert zu Papier brachte, klingt doch schon an sich fast wie ein druckreifes Drehbuch: Ein einzelner Mann und seine Abstieg durch 7 Höllenkreise, einer schlimmer als der andere, und seinen Begegnungen mit den Schrecken der Nacht - die Idee liegt doch...
Veröffentlicht am 21. Mai 2011 von Polygraph


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51 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dantes Inferno - Solider Hack N Slay trotz nerviger Vergleiche, 4. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Ich kanns nicht mehr hören. Überall im Internet wie auch in Fachzeitschrift dreht sich alles nur um dieses Theme. Ist Dantes Inferno ein (billiger) God of War Abklatsch?
In der Tat, die Spiele besitzen eine unverwechselbare Ähnlichkeit. Jetzt kann man natürlich behaupten, Spiele eines ähnlichen Genres müssen zwangsläufig auch ein ähnliches Gameplay aufweisen. Stimmt, zum Teil. Bei Dantes Inferno ist es aber schon sehr offensichtlich.

Wie dem auch sei, ich möchte nicht weiter auf die Vergleiche eingehen.
Nur bemerkenswert, dass sich vor allem Sony Jünger am meisten darüber aufregen.

Mit Dantes Inferno schickt euch EA im wahrsten Sinn des Wortes in die Hölle.
In gewohnter Hack N Slay Manier liegt es nun in eurer Hand euch durch die Horden Untoter und verdorbener Seelen der Hölle zu kämpfen um eure Geliebte aus den Klauen des Fürsten der Finsternis zu befreien. Angelehnt ist die Geschichte -wer es noch nicht wissen sollte- an die Göttliche Komödie.

Das Spielprinzip ist einfach.
Bewaffnet mit einer Sensenaxt, vom Tod persönlich erworben, metzelt ihr euch durch die gegnersichen Reihen.
Mit jeder eliminierten Kreatur erntet ihr ein paar Seelen die ihr gegen neue Features und Spezialfertigkeiten bzw. Kombos eintauschen könnt. Man kann sich vorstellen das diese für ein Weiterkommen unabdingbar sein werden.
Zudem gibt es noch zusätzliche Features wie Kristalle oder Reliquien, die -wenn man sie brav sammelt, euren Charaktär mit zusätzlichen Fähigkeiten austatten. (Trefferbonus, Schadensverminderung, etc.) D.h. es liegt an euch, die doch etwas linear gehaltene Area nach diesen verschollenen Fundstücken abzusuchen.
Desweiteren könnt ihr entscheiden, ob ihr gewissen Kreaturen entweder bestraft, oder sie erlöst, was wiederum eure Skillpunkte erhöht.
Die Steuerung geht ziemlich flüssig von der Hand und ist schnell erlernt.

Die Grafik ist trotz zahlreicher Meckerfritzen nicht von schlechten Eltern. Sowohl die Zwischensequenzen, als auch die Ingame Grafik können sich durchaus sehen lassen. Es gibt grafisch weitaus schlechtere Veröffentlichungen als Dante. An ein Resident Evil V reicht es aber auch nicht ran.
Die Umgebungstexturen sind zwar zunächst schön anzusehen, werden aber auf Dauer etwas eintönig. Man kann sagen, dass man sich an der Hölle satt gesehen hat.

Storytechnisch ist das Spiel ebenfalls solide. Im Sinne der Göttlichen Komödie steigt unser durch die Kirche verblendeter Antiheld in die Unterwelt ab um seine Geliebte zu befreien, die aufgrund seiner Sünden (Mord, Wollust, etc.) zu dieser Verdammnis verurteilt worden ist.

Die Soundkulisse ist top und unterstreicht der Geschehene wunderbar.

Auch sollte man noch erwähnen, dass die deutsche Version komplett unzensiert ist und somit identisch mit jeder anderen Version.
Nicht sonderlich verwunderlich. Zwar ist das Spiel blutig, aber mit der großen Sense und dem Setting hätte man sich durchaus mehr erwarten können.

Was mich persönlich immer wieder aufs neue stört ist die Fingerfertigkeit, die man bei einem Hack N Slay an den Tag legen muss. Mit einer Tastenkombination komme ich ja noch klar, aber wenn es darum geht, sich von Klippe zu Klippe zu hangeln und gerade mal ein 0,2 Sekündiges Zeitfenster hat um den Knopf zu betätigen, dann hat das für mich schon etwas von einem Jump N Run und ist meiner Ansicht nach bei so einem Spiel völlig fehl am Platz.
Und leider Gottes (oh, pardon -falsches Spiel) gibt es derarige Herausforderungen hier ebenfalls zu genüge.
Es darf sich also geärgert werden wenn man die Stelle erst nach dem 10 Anlauf schafft.
--> Dafür wurden aber die Speicherpunkte ziemlich fair und ausgeglichen gelegt.
Wer eine als Hardcore Zocker eine Herausforderung sucht der kann sich hier auf eine harte Nuss einstellen. Frust und das Reloaden dürfte bei dem härtesten Schwierigkeitsgrad vorprogrammiert sein.

Leider ist man nach dem Durchspielen auch fast so gut wie fertig mit dem Game. Kaum ein zusätzliches Feature erwartet den Spieler. (höherer Schwierigkeitsgrad z.B.)

Um alles zusammen zu fassen:

Gameplay: 9/10
Story: 8/10
Grafik: 8/10
Sound: 9/10
Spielzeit: 7/10 (Spielzeit 7-10 Stunden trifft es ziemlich gut)
Herausforderung: 9/10
Wiederspielwert: 5/10

Wer mit Vorliebe Hack N Slay Spiele spielt, der kann hier bedenkenlos zugreifen.
Alle anderen sei ein Demo angeraten um zu sehen ob einem auch das Setting / Gameplay gefällt.
Es ist zwar nicht das Überspiel des Jahres, aber abgesehen von ein paar wenigen Mankos schon ein sehr gutes Spiel.

Noch einige Worte zur Death Edition, diese enthält:

* Hologram-Schuber mit Digipack
* Optionales "Dead Space"-Outfit für Dante (daher erweitertet)
* Making-of-Doku
* Doku zur historischen Person Dante
* Kompletter Game Soundtrack
* Doku zum Soundtrack
* Digitales Wayne Barlowe-Artbook
* Szene aus "Dante's Inferno - Der Animationsfilm"
* Komplette digitales Ausgabe des Gedichts

Leider ist das Microsoft-Siegel extrem unvorteilhaft auf dem Digipack angebracht. Beim ablösen besteht die Gefahr die Farbe auf dem Digipack abzulösen.
Da hätte sich EA wirklich was überlegen können. Ein Sammlerstück welches bei dem man allein durchs Öffnen schon Gefahr läuft es kaputt zu machen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dante's Inferno - Erfahrungsbericht, 5. Februar 2010
Von 
G. Stephan (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
1. Einleitung:
Dante`s Inferno, ein Spiel, das mein Interesse schon seit einiger Zeit auf sich gezogen hat. Ich fand die Idee der Umsetzung Dante`s göttlicher Komödie als Videspiel genial. Schon bald hat sich dann herauskristallisiert, dass wir es mit einem munter brutalen Action-Adventure ala God of War, oder dem kürzlich erschienene Bayonetta zu tun haben. Das Spiel ist gut, wer mehr wissen will, ist zum weiterlesen eingeladen.

2. Story:
Das Spiel startet mit einer gut geränderten und nicht allzulangen Introsequenz in der wir Dante am Lagerfeuer sehen. Er scheint damit beschäftigt sich ein großes Stoffkreuz in die nackte Brust zu nähen. Bisher war mir dieser Kreuzritterfetisch noch nicht bekannt, aber ich muss zugeben, dass es Stil hat. Das Kreuz hat jedoch nicht nur eine optische Funktion. Es erzählt auch die Geschichte in Comicform. Wenn man eine vom Spiel vorgesehene Stelle erreicht hat, zoomt die Kamera in das Kreuz rein, wo sich ein Szene aus Dante`s Vergangenheit abspielt. Kurz darauf ist man schon mitten im Geschehen und darf ein paar Gefangenen die Lebenslichter ausblasen. Nachdem man sich der Lästigen Gefangenen entledigt hat bekommt man es mit dem Tod höchstpersönlich zu tun. Dante wird hinterrücks (im wahrsten Sinne des Wortes) erstochen. Der Tod erscheint um Dantes Seele einzufordern, aber Dante ist damit nicht so ganz einverstanden Dieser Kampf ist etwas anspruchsvoller, und bin ich einmal gestorben, da ich nicht wusste wie man blockt, diese Information bekommt man zwar, jedoch meist erst wenn die Hälfte der Lebensenergie schon verbraucht ist. Beim zweiten Anlauf ging dann alles glatt. Man entreißt dem Leibhaftigen seine Waffe, eine sexy Sense, und spaltet ihn sogleich mit dero Gleichen. Ok, Dante hat den Tod gekillt, Konsequenzen scheint er daraus nicht gezogen zu haben. Komisch, scheint es eigentlich niemanden zu jucken, dass ein sterblicher gerade den Grim Reaper abgeschlachtet hat ? Nach der Metzelei scheint sich unser Protagonist nach seiner Frau zu sehnen, die er jedoch mit einem Schwert in der nackten Brust vorfindet. Lange Rede kurzer Sinn: Frau tot -> Frau Geist -> Geist entführt -> Dante sucht Frau. Bei der Suche muss unser Held die Hölle durchqueren, sich seinen Sünden Stellen und am Schluss mit Luzifer kokettieren. Die Story ist also nicht wirklich tief, lässt kaum Überraschungsmomente zu und verschenkt einiges an dramatischem Gehalt. Allerdings stand die Geschichte bei einem Hack n Slay nur selten im Mittelpunkt.

3. Spielsystem:
Dante hat zwei wesentliche Waffen zur Auswahl. Die Sense, für den Nahkampf und Kreuzprojektile für den Fernkampf. Mit der Sense kann man leichte und schwere Schläge landen, die Kreuzprojektile eignen sich wiederum hervorragend um Gegner auf Distanz zu halten. Durch das Besiegen diverser Höllenschergen erhält man weiße Seelen, durch das einlösen dieser Seelen erhält man neue Upgrades für Sense und Kreuz. Die Upgrades sind in zwei Stufen, heilig (Kreuz) und unheilig (Sense) geteilt. Bei größeren Dämonen erhält man, nachdem man den Gegner geschwächt hat, die Möglichkeit seinen Gegner mit einer Spezialattacke niederzustrecken. Dies erfolgt in God of War manier mit einem Quicktime Event. Man kann jedoch auch entscheiden ob man den Gegner erlösen oder bestrafen will. Je nach dem was man wählt bekommt man entweder heilige oder unheilige Erfahrungspunkte. Das System ist zwar interessant, jedoch nicht so außergewöhnlich wie es gerne sein würde. Im Spiel selber macht es rein garkeinen Unterschied ob man heilig oder unheilig spielt. Die Story ist dieselbe und man sieht nicht mal Veränderungen am Aussehen des Charakters, wie zum Beispiel in Fable 2 oder Mass Effect 2. Es hätte mich gefreut meinen Dante mit Hörnern, eben zu seiner unheiligen Art passend zu sehen. Dante hat auch noch eine relativ sinnlose Erlösungsleiste, die, wenn voll, seine Geschwindigkeit erhöht und ihn für kurze Zeit fast unbesiegbar macht. Da sich die Leiste jedoch extrem langsam füllt habe ich dieses Feature nur bei Endgegnern benutzt, mit mäßigem Erfolg. Ansonsten bietet das Spiel nicht viel ungesehenes auf der Gameplayebene. Dante kann springen, blocken, klettern, diverse Ungeheur reiten und Blöcke schieben. Kämpfe werden hin und wieder mit kleinen Rätseln erfrischt, die jedoch kein Kopfzerbrechen bereiten sollten. Das Spiel bietet auch einige Sprung und Kletterpassagen die durch eine intelligente Kamera und gute Steuerung flüssig von der Hand gehen. Spielerisch bietet das Inferno nichts wirklich neues, ist aber in dem was es macht stets solide und meist frustfrei. Der Schwierigkeitsgrad ist jedoch nicht immer optimal ausbalanciert. Man kommt eine ganze Weile gut durch bis man einige brockenharte Gegner trifft. In einigen Kämpfen muss man die Gegner in einer bestimmten Reihenfolge besiegen. In einem der Kämpfe musste ich erstmal die Ziegotauren besiegen, bevor ich mich an die lästigen feuerspuckvögel machen konnte. Diese lästigen Biester spucken Feuerbälle auf Entfernung und machen den Kampf gegen die Minotauren zu einer extrem frustigen Angelegenheit. Wenn man die Kampagne nach ca. 8 Stunden durchgespielt hat, werden neue Spielmodi freigeschaltet unter anderem ein Modus in dem man das Spiel mit den bisher gesammelten Seelen nochmal spielen kann.

4. Darstellung:
Das einzige vergleichbare Spiel das ich in letzter Zeit gespielt habe war Bayonetta. Grafisch kommt das Inferno nicht ganz an den Glanz eines Bayonetta ran, bietet aber dennoch solide Kost für verwöhnte Augen. Das Design der Umgebungen ist stellenweise wirklich genial. Man kann in den Hintergründen steinerne Münder erkennen, aus denen die Seelen der Sünder fließen, die Endgegner sind riesig, die Bewegungen flüssig und Dante stylisch. Dante ist ordentlich polygonisiert und seine Bewegungen sind butterweich. Es hat gehörig Stil mit einem Sensenschwingenden Kreuzritter die Hölle aufzuräumen. Man bereist einstürzende Katakomben die direkt in die Hölle führen, Darmlandschaften der Völlerei sowie die vergoldeten Höhlen der Gier (Monstren bluten Gold). Dante's Weg wird von gepflöckten Sündern gepflastert, im Hintergrund kann man die Schreie der brennenden Seelen vernehmen, welche je nach Thema über ihre Sünden lamentieren usw... Obwohl man grundsätzlich unter der Erde ist, bietet das Spiel optisch genügend Abwechslung, so dass die Reise, zumindest für das Auge, nie langweilig wird. Eine Kleinigkeit ist mir besonders positiv aufgefallen. Im Laufe des Spiels trifft man auf Gegner die eine Drehattacke, eine Art Tornado, ausführen. Wenn man mit Dante blockt, wehen die roten Fäden, die er an beiden Armen hat, logischerweise in die entgegengesetzte Richtung. Zudem hat die Xbox 360 Version kaum Ladezeiten.

5. Fazit:
Dante`s Inferno ist ein solides Metzelspiel, das nichts neu erfindet, jedoch die betretenen Pfade sicheren Schrittes geht. Optisch sehr gut bis gut in Szene gesetzte Höllenlandschaften und Architektur machen das Spiel auch für das Auge zu einem Genuss. Wer auf simple Action steht und eine etwas flache Geschichte verzeihen kann, sollte diesem höllischen Spass eine Chance geben. Wer sich nicht sicher ist, sollte sich das Spiel erstmal ausleihen und persönlich auf den Zahn fühlen. Alle anderen bekommen mit Dante`s Inferno ein überdurchschnittlich gutes Hack n Slay.

Nachtrag:
Im April soll ein DLC erscheinen, der eine Art Kooperationsmodus und einen Levelerstellungskit mit sich bringen soll. Klingt nach einer gelungenen Erweiterung die auch auf lange Sicht Motivation zu bieten scheint. Der Preis steht jedoch noch nicht fest
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Hack 'N Slay mit kleinen Schwächen, 2. März 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Christliche Vorstellungen in einem Actiongame? Was etwas seltsam klingt, wird mit "Dante's Inferno" nun auf spektakuläre Art und Weise umgesetzt. Das Spiel basiert auf dem ersten der drei Teile von Dante Alighieris legendärer "Göttlichen Komödie", die das menschliche Bild von Hölle, Fegefeuer und Paradies prägte, wie kein zweites Werk. Stellt sich nun die Frage, ob die Herrschaften von Visceral dem Buch mit diesem Game alle Ehre machen oder ob es sich um plattes Geschnetzel handelt und in der Riege der in der letzten Zeit recht zahlreich erschienenen Hack-And-Slay-Titel untergeht?

Sünder oder Held?

Die Geschichte beginnt während der Kreuzzüge, hier erlebt und spielt ihr Dante, als er noch als Ritter seine Brötchen verdient. Beim Niedermachen von fast chancenlosen Gegnern, werdet ihr sofort merken, dass dies nicht der typische Held ist. Tatsächlich hat Dante sogar den Tod verdient, doch als dieser kommt, um ihn sich zu holen, wehrt sich der Krieger, tötet den Tod (welch Ironie) höchstpersönlich und nimmt ihm seine berühmte Sense ab, um sie fortan als sein Arbeitsgerät zu nutzen. Bei der Rückkehr in die Heimat macht Dante eine schreckliche Entdeckung, sowohl Vater als auch seine Geliebte Beatrice liegen ermordet auf dem Boden. Während er trauert begegnet ihm Lucifer, der Dante aus Rache für seine Sünden die wichtigsten Menschen genommen hat, er entführt sogar Beatrice' Seele, um durch eine Vermählung mit ihr wieder ins Paradies aufsteigen zu können. So etwas kann ein gestandener Kerl wie Dante natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so steigt er kurzerhand selbst in die Hölle hinab, um sich seine Frau zurück zu holen.

Das kennen wir doch irgendwoher...

Sofort fällt auf, dass man sich für "Dante's Inferno" bei der großen Konkurrenz von "God Of War" bediente. Wie auch Kratos hat Dante einen Mix aus Klinge und Magie als Waffen zur Verfügung, das Leveldesign ist ebenfalls genauso linear, sprich man kann sich nicht verlaufen, staunt aber trotzdem Bauklötze über die fantastisch gestalteten (Unter)Welten. Es gibt auch in "Dante's Inferno" einige Rätsel, die euer Weiterkommen etwas bremsen sollen, selbst das Prinzip mit Energie- und Magieleiste und deren Auffüllung ist gleich, nicht zu vergessen die zahlreichen Quick-Time-Events zum stilvollen Garaus-Machen, sogar die Belegung der einzelnen Tasten sollte einem "God Of War"-Fan bekannt vorkommen. Stört dies? Überhaupt nicht! Denn als Liebhaber dieses Genres steht man ja genau auf das, also lieber gut kopiert, als schlampig etwas Neues erfunden. Außerdem hat auch "God Of War" so einiges von andern übernommen.

Höllisch schön

Das große Plus von "Dante's Inferno" ist neben dem Hauptcharakter, dessen Gräueltaten im Krieg ihm nun bewusst werden, aber sich natürlich auch von der Liebe getrieben durch die neun Ringe der Hölle bewegt, das Leveldesign und die Atmosphäre. Es wurde großen Wert darauf gelegt, die Beschreibungen aus der "Göttlichen Komödie" auch im Spiel umzusetzen. Sofern man sich etwas mit dem Buch auseinandersetzt, wird man in "Dante's Inferno" viele Dinge wieder erkennen, oder auch ein bisschen besser verstehen können. Daher hat jeder der einzelnen Abschnitte seinen eigenen Charme, was gar nicht so einfach ist, wenn man hauptsächlich dunkle Gassen, Unmengen von Lava und noch mehr Verdammte als Gestaltungsmerkmale zur Verfügung hat. Grafisch wurde das Ganze ordentlich umgesetzt. Während des Spielens sieht alles doch recht schick aus, weswegen die dämonische Stimmung auch gut auf das heimische Sofa transportiert wird. Besonders wenn man auf riesigen Monstern reitet bringt das nicht nur Abwechslung ins Geschehen, sondern auch einen schönen Überblick. Einzig die Cut-Scenes in In-Game-Grafik sind teilweise etwas verpixelt, Dantes Haut auf dem Oberkörper hat hier eher Ähnlichkeit mit angemaltem Pappmaschee, insgesamt darf man aber zufrieden sein. Das gilt ganz besonders für die gerenderten Sequenzen, bei denen doch schnell mal die Kinnlade herunter klappt, denn die sind ein wahrer Augenschmaus. Erwähnenswert dabei diejenigen, die Dantes Sünden zeigen. Sie sind anders als der Rest in einem Comic artigen Stil gehalten und begeistern mit schönen Zeichnungen und intensiven Farben.

Was ist neu?

Diese Frage ist schnell beantwortet: so gut wie nichts, denn im Großen und Ganzen hat man alles irgendwo schon einmal gesehen. Was in Hack-And-Slay-Spielen nicht all zu oft vorkommt, ist die Wahl zwischen Gut und Böse, oder im Falle von "Dante's Inferno": die Wahl zwischen bestrafen und erlösen, was sich je nach Entscheidung auf eure Erfahrungspunkte auswirkt. Dieses Szenario spielt sich üblicherweise während des Kampfes ab, wenn ihr einen Gegner schon so ziemlich niedergerungen habt. Seid ihr gütig und erlöst euren Widersacher, so erhaltet ihr blaue Seelen, schickt ihr ihn für immer in die Hölle, so sind die roten euer Verdienst. Beide Sorten werden gebraucht um unterschiedliche Kräfte aufzuleveln, daher hat die ganze Thematik eher etwas mit Abwechslung als mit Gewissensfragen zu tun. Außerdem trefft ihr im Laufe eurer Reise immer wieder auf reale historische Figuren, besser gesagt Sünder. Bekanntester Vertreter sollte Attila der Hunnenkönig sein. Auch diese fristen ein alles andere als angenehmes Dasein in der Hölle, können durch eure Hilfe und eine doch schnell nervende "Tastendrückparade" in den Himmel auffahren, was von Dante immer wieder aufs Neue mit einem Gebetsspruch quittiert wird.

Teuflisch kurz

Als geübter Hack-And-Slayer sollte man bei Einlegen des Games lieber gleich eine der höheren Schwierigkeitsstufen auswählen, um die Spielzeit dadurch etwas zu verlängern. Da Dante wirklich viele Tricks parat hat, unheimlich schnell zu Werke geht und mit dem Mix aus himmlischen Kräften und der tödlichen Sense den Gegnern kaum eine Chance lässt, kommt man doch sehr zügig voran und auch die Quick-Time-Events schafft man spätestens im zweiten Anlauf. Auch die kleinen Rätsel, die ihr lösen müsst, um an diversen Passagen fortfahren zu können, sind nicht all zu schwierig. Zwar ist die ein oder andere knifflige und nervenaufreibende Aufgabe dabei, insgesamt gesehen hat man die Sache doch schon bald durchschaut und auch die Umsetzung ist dann kein großes Hindernis mehr. Daher muss man darauf setzen, dass zumindest die Bossgegner es schaffen, die Spielzeit von knappen 10 Stunden ein bisschen hinauszuzögern.

Fazit

Wer es gerne krachen lässt und massenweise Gegner wieder dahin zurückschickt, wo sie hergekommen sind, der ist bei "Dante's Inferno" genau richtig. An Innovation mangelt es zwar mehr als deutlich, dafür setzt es alles Vorhandene gekonnt um, überzeugt mit toller Atmosphäre, schönem Design und einer ordentlichen Story. Bleibt zu hoffen, dass neben dem Inferno auch die anderen beiden Teile des Buches, Purgatorio und Paradiso, umgesetzt werden und es nicht nur bei diesem Titel bleibt. Kratos kann sich auf alle Fälle schon einmal warm anziehen.

In diesem Sinne: Fahrt zur Hölle...
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5.0 von 5 Sternen Ein Inferno für die Xbox!, 16. April 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Hab das Spiel jetzt seit 3 Tagen und es zieht einen förmlich in seinen Bann. Man denkt sich immer, ach nur noch bis zum nächsten Speicherpunkt, und plötzlich ist wieder ne Stunde vergangen weil eine Action die nächste jagt.

Das Spiel ist unübersehbar von den God of War Teilen für die Playstation kopiert worden. Auf der Xbox 360 gab es diese ja nicht, weswegen mir eben Dante`s Inferno gleich ins Auge fiel, da ich solche Spiele mag. Die Grafik ist zwar nicht ganz so gut wie bei God of War 3, läuft aber dafür mit 60fps und ohne Tearing über den Bildschirm, was man von vielen anderen Spielen heutzutage nicht behaupten kann. Hat mich echt positiv überrascht. Darksiders ist ja auch ein ähnlicher Titel, welcher auch sehr gut ist, aber hat mich im Vergleich nicht so überzeugt wie Dante.

Die Kamera in Dantes Inferno ist meist starr man spielt also den Helden nicht aus der Third Person Perspektive wie in z.B. Tom Raider, sondern wie in God of War 3 eben.

Die Steuerung ist schnell und intuitiv zu erlernen. Man ist sofort im Spiel drin und es werden Monster und Bosse am laufenden Band gemetzelt während man immer tiefer in die Hölle steigt. Es gibt Zauber, Comboangriffe welche man während des Spiels erlernen und verbessern kann.

Hier einfach mal eine Übersicht der Positiven und Negativen Aspekte des Spiels:

+ Viel Action und geiles Monstergemetzel
+ Super Bosskämpfe
+ Abwechslungsreich (Klettern, Gemetzel, Rätsel)
+ man will das Spiel nicht mehr aus der Xbox legen
+ uncut

- Manche Texturen sind verwaschen
- Man befindet sich eigentlich fast nur in der Hölle (was ich bis jetzt gesehen habe)

Es ist für mich ein Überraschungshit des Jahres und einfach ein klassisches unkompliziertes Metzelvideospiel der alten Schule mit vielen guten (geklauten) Ideen. Da ich kein God of War Teil besitze macht es mir natürlich ncihts aus wenn was geklaut oder kopiert wurde, solange das Spiel dadurch gut wird.

Fazit: Wer keine PS3 hat und Neidisch auf God of War III blickt, der soll sich das Spiel holen. Es ist der perfekte Ersatz. Auch diejenigen die einen straigtes Gemetzelgame suchen wo einfach die Post abgeht.
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4.0 von 5 Sternen Fahr zur Hölle!, 25. März 2010
Von 
G. Enzler (Stuttgart, GER) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Jetzt konnte ich dem Höllenspektakel nicht wiederstehen und habs mir bei amazon geholt, nachdems jetzt veröffentlicht wurde. Seltsamerweise hab ich für das Spiel nur 29,99 gezahlt (bei amazon, kein Marketplace-Seller), und mittlerweile gibts das zu dem Preis nicht mehr. Glücklicherweise handelt es sich nicht um die deutsche Version, bzw. Anleitung zwar deutsch, Spiel aber englisch. Erinnert hat mich der Zock vor allem an eines meiner Lieblingsspiels aus C64-Urzeiten: Ghost'n'Goblins. Dantes Inferno ist natürlich länger, komplexer und grafisch ein bisschen besser. Rundum ein gelungener Jump'n'Run-Buttonmasher. Ein paar Puzzles, viele Bosskämpfe, eingeteilt in unterschiedlichen Phasen, bisschen RPG (Skillbäume, Relics), recht viele Kombos und Spezialfähigkeiten, aber alles überschaubar da recht lineare Levels mit einigen Secrets.

Was mich nun aber wirklich sehr beeindruckt ist die Darstellung der neun Höllenkreise: Gigantische Bauten, deren Wände mit den zuckenden Leibern zementiert wurden, gewaltige Höhlenkomplexe, Lavaflüsse die sich über Klippen in die Tiefe stürzen, Sümpfe voll mit brodelnden Tümpeln aus denen sich Säulen mit riesigen Mäulern erheben die beständig Galle erbrechen, gefrorene Eishöllen. Dazu das beständige, in den Ohren klingende Geheul und Gekreische der Verdammten (das wirklich fast nie abebbt), die entlang der Wege aufgespießt ihre endlosen Höllenqualen erleiden oder als brennende Fackeln aus dem nachtschwarzem Firmament in die Tiefe stürzen und (manchmal sogar neben einem auf dem Weg aufschlagen!).

Bei der Umsetzung des Fährmanns Charon waren die Spieldesigner sehr kreativ: Er ist mit seiner Fähre ' einer gewaltigen Arche ' verwachsen, sein Kopf wächst aus dem Bug wie eine überdimensionierte Gallionsfigur. Oder König Minos, Richter in der Unterwelt, ist auch eine Umsetzung, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Wie in der literarischen Vorlage greift er mit seinem Schweif nach den Verdammten, leckt an ihnen und entscheidet, ob sie Sünder aus Maßlosigkeit, Bosheit oder Verrat sind und schleudert sie, nachdem er sie an einem gezackten Rad aufgespiesst hat, in den jeweiligen Höllenkreis.

Auch der zweite Höllenkreis ist an die Vorlage angelehnt, das ehebrecherische Liebespaar Paolo und Francesca da Rimini (im Spiel "da Polenta) müssen erlöst oder bestraft werden und eine an Kleopatra erinnernde riesige Dämonin der Lust klettert an einem phallischen Fleischturm empor und beschwört einen Höllensturm, in dessen Zentrum man sie bekämpfen muss. Selbstverständlich trifft man im dritten Kreis auf Cerberus den Höllenhund und im vierten auf Plutos, den Gott des Reichtums, der über die Geizigen und Verschwender wacht. Ich freu mich schon auf den 9. Höllenkreis und Luzifer höchstpersönlich...

Nichts für schwache Nerven und teilweise Grenzwertig: In einer Kammer im zweiten Höllenkreis stürzen sich die deformierten Körper ungetaufter Kinder auf Dante, deren Armstümpfe in Sicheln enden. Auch sonst wird im Spiel gehackt, zertrennt, verbrannt und zerstückelt. Ich frage mich, ob die BPJM wieder geschlafen hat ' jedenfalls sind weniger brutale Spiele schon beschlagnahmt worden.

Wie dem auch sei: Die optische Aufmachung verdient meiner Meinung nach einen Preis, hat man sich doch hier sehr von der Kunstgeschichte (Bosch, Breugel, Rodin) inspirieren lassen: So betritt man am Anfang der Reise die Unterwelt durch das bekannte Höllentor. Und auch wenn das Spiel nur an die literarische Vorlage angelehnt ist ' die Atmosphäre wird gut transportiert: Immer wieder begegnet man historischen Personen (Pontius Pilatus, Orpheus), denen man, nachdem man in einem kurzen Text erfährt, was sie für Sünden begangen haben, entweder Bestrafung oder Absolution zukommen lässt. Vergil, der als Begleiter ab und an auftaucht, erläutert einem die Begebenheiten über einen bestimmten Höllenkreis oder dessen Herren (oder Herrin). Im Interview sagt einer der Entwickler, er glaube, das durch das Spiel vielleicht die literarische Vorlage wieder mehr gelesen würde. Diejenigen, die es tun, werden bemerken, das die Spieldesigner bei aller Liebe zum grafischen Detail leider jede Menge an Information verquarkt haben, wo es absolut unnötig war und wo man eigentlich noch mehr an Information aus der Vorlage hätte verwenden können.
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4.0 von 5 Sternen Dante's Inferno - wie macht es sich?, 5. Februar 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Ich habe Dante's Inferno nicht von Amazon gekauft. Ich war im Fachhandel. Deswegen kann ich nichts zur Lieferzeit sagen.

Also, was ist Dante's Inferno? Ganz einfach, ein aufregendes nett insziniertes Hack'n Slay game.
Es ist wirklich sehr ähnlich wie God of War. Die Steuerung würde wirklich fast kommplett übernommen.
Nur eine Taste ist anders.

Die Story hat aber gar nichts mit God of War zu tun. Bei God of War spielt man einen rachesüchtigen
Antiheld, der Rache an den Göttern will.
Bei Dante's Inferno ist jedoch keine Spur davon. Dante ist ein Ritter, der seine Frau aus den Fängen
der Hölle befreien will. Weil sie eigentlich nicht dort hingehört.

Die Sense spielt meiner Meinung nach keine wichtige Rollen im Spiel, jedoch finde ich
die Idee genial, wie er an die Sense kommt. Dies werdet ihr am Anfang schon erfahren. er wird von
einem Söldner erstochen, der Tod will ihn zu sich hohlen, nur anscheinend hat Dante üüüberhaupt
keine Lust darauf. Deswegen killt er kurzerhand mal den Tod... aber wenn der tod tot ist, wer hohlt
dann den Tod... Nahja, keine Ahnung, kommt auch im Spiel nicht raus.... :D

Die Grafik ist meiner Meinung nach nicht die beste. Aber sie ist Akzeptabel. Dante, der Held den ihr
spielt, hat meiner Meinung nach einen seltsamen Charakter. Kratos, der Held von God of war, strahlt
schon den Mörder aus, ihm sieht man an das er eine eiskalter Killer ist.
Dante jedoch, sieht aus wie der Verkäufer vom Aldi nebenan... schade eigenlich, da hätte man
wirklich mehr raushohlen können.

Nunja, mal abgesehen von dem Aldiverkäufer, ist die Umgebung top. Obwohl man ständig in der Hölle
ist, wird die Umgebung nicht langweillig.

Kommen wir zum Fazit. Dante's Inferno ist ein spiel was jemanden im Minutentakt an God of War erinnert.
jedoch nimmt man das dem Spiel nicht übel. Also God of War Fans sollten auf jeden Fall zugreifen.
Auch nicht Fans werden dieses Spiel bestimmt gut leiden kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lustiges Spiel zum Zeitvertreib, 6. Januar 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Ich war Nie ein Fan der Hack & Slay Serie, doch dieses Spiel hats geschafft,

+ Gute Story
+ Spannung bleibt aufrecht, da nur Storyfetzen im laufe des Spiels auftauchen.
+ gute Grafik
+ Viele, einfallsreiche Charaktere und Gegner
+ Basiert auf dem Buch
+ Gute, leicht lernbare Steuerung

- Multiplayer kostet leider Microsoft Points und wird als Addon verscherbelt
- Finishing Moves selten abwechslungsreich, jedoch immer wieder lustig
- teilweise nur sinnloses Gemetzel, jedoch ++ für gute und abwechslungsreiche Rätselaufgaben
- teils sehr schwere Bosse, (z.B. Kleopatra & der Ihr Heini) auf höchster Schwierigkeit unmöglich, da der Heini alles Kontert

Trotz der Negativ auffallenden Punkte ein super Spiel und jedem zu empfehlen, dem der Sinn nach Gemetzel in der Hölle steht.

4/5* Spielspass
5/5* Insgesamt

Gruß
Euer Bertl
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine andere Welt, aber doch so vertraut wie der Alptraum von gestern Nacht..., 12. Oktober 2011
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Spätestens im der Höllenkreis der Lust wird klar, dies ist eine Männer-Hölle. Aber was solls.
Dante kämpft nicht nur, er durchleidet auch einen Kampf gegen das, was er selbst einmal war.
Dieses Spiel wartet mit herkömmlichen Mechaniken auf, umgesetzt in eine fleischige und brachiale Welt die der Vorstellung der Christen des Mittelalters entsprechen dürfte.
Wiederlich bis faszinierend wird alles was den Menschen zum Unmenschen machen kann ins Feld geworfen und man muss sich seiner Haut (fürs Erste) erwehren so gut man kann.

Optisch und akustisch ist dieses Spiel ein Rausch und die Handlung macht stets neugierig auf das nächste Kapitel.
Aber leider wird die Herausforderung in den späteren Abschnitten zu gering denn Dante wird zu mächtig. Bis auf den finalen EndBoss leiert man das letzte Viertel des Spiels nur im Hack`n-Slay-Godmode runter.
Also fast wäre es ein gelungener Alptraum geworden, aber phasenweise fehlt der Thrill.
Trotzfem empfehle ich den Titel gerne weiter denn der letzte Kampf reisst alles wieder raus.

:-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut aber leider übertrieben schwer, 4. August 2010
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Das Spiel an sich ist sehr gut.

Grafik und Sound würde ich jeweils mit 8/10 bewerten.

Das Spiel ist sehr spassig und gleich nach dem Neustart geht es auch schon gegen Horden von Gegnern in den Kampf.

Die Story ist sehr Überzeugend und lässt einen mit dem Helden mitfühlen.

Alles in allem könnte man dem Spiel 5 Sterne geben wenn da nicht der nahezu lächerliche Schwierigkeitsgrad wäre.

Zu Beginn des Spiel kann man zwischen 3 Schwierigkeitsgraden entscheiden (insgesamt gibt es 4, wobei man den 4. freischalten muss)

Der leichteste Schwierigkeitsgrad ist in etwa so schwer wie der Schwierigkeitsgrad schwer-sehr schwer bei anderen Spielen)

Ich habe noch keine 10% des Spiels auf "leicht" gesehen (bin dabei sooft gestorben wie in keinem anderen Game in den letzten 10 Jahren) und hänge schon hoffnungslos fest.

Wirklich schade das die Entwickler das Spiel derart schwer gemacht haben das nicht wenige wohl kaum das Spiel beenden werden.

Kaufempfehlung nur für Profis oder Spieler mit sehr viel Zeit zum Üben.
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5.0 von 5 Sternen So macht Deutschunterricht Spaß!, 4. Februar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Endlich mal wieder ein Spiel,was mich für längere Zeit fesselt. Dante's Inferno ist ein Third-Person-Action-Adventure und spielt im 13. Jahrhundert.Das Game erinnert mich etwas an die "Legacy of Kain"-Reihe. Nachdem Dante's seine Geliebte tot auffindet und der Teufel höchstpersönlich ihre Seele in die Hölle entführt, beginnt eure Reise durch die 9 verschiedenen Kreise der Hölle (Vorhölle, Wollust, Völlerei, Habgier, Zorn, Häresie, Gewalt, Betrug und Verrat). Auf eurem Weg begegnen euch bekannte Persönlichkeiten (Pontius Pilatus,Orpheus etc.),die aufgrund ihres zu Lebzeiten sündhaften Verhaltens dort festsitzen und die es nun zu erlösen oder zu bestrafen gilt und Horden von Höllenmonstern,die ihr bezwingen müsst oder von denen ihr manche zähmen und für eure eigenen Zwecke nutzen könnt. Das Spiel steckt voller Ideen und mehr oder weniger schweren Rätseln,an denen man teilweise etwas zu knabbern hat,man aber unbedingt wissen möchte,wie es weitergeht. Dem Gameplay ist auch nichts entgegenzubringen,man gewöhnt sich sehr schnell ein. Auch die Grafik ist einwandfrei. Das einzige,was ich vielleicht zu bemängeln hätte,ist der zu klein geschriebene Untertitel.. Meine Augen brennen vielleicht :-)) Insgesamt ein sehr sehr gutes Game,das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann! Es könnte ruhig mehr literaturbezogene Spiele geben,dann könnte ich meinen Deutschlehrer davon überzeugen,dass Videospiele auch was Gutes haben ;-)) 5 Sterne!
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Dante's Inferno (uncut)
Dante's Inferno (uncut) von Electronic Arts (Xbox 360)
EUR 19,99
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