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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Subversion mit Augenzwinkern, 25. April 2000
Von Ein Kunde
"Das Gespenst der Freiheit" ist eines der spätesten Werke des Regisseurs Luis Bunuel, mit dem dieser jedoch in inhaltlichen Motiven und der formalen Gestaltung wieder zu seinen surrealistischen Frühwerken, den zusammen mit Salvador Dali geschaffenen Filmen "Ein andalusischer Hund" und "Das Goldene Zeitalter" zurückkehrte.
Der Film weist keine durchgehende Handlung auf, sondern ist eine lose Aneinanderreihung skuriller und grotesker Szenen. Verbindend zwischen diesen Episoden ist nur die Tatsache, daß sie alle nach dem Prinzip des "mundes perversus", der verkehrten und auf den Kopf gestellten Welt funktionieren. Berühmt ist etwa eine Szene, in der sich eine gutbürgerliche Gesellschaft zum Gemeinsam-auf-die-Toilette-gehen trifft statt zum gemeinsamen Essen, und als ein kleines Mädchen sagt, es habe Hunger, verziehen alle angeekelt das Gesicht. Andere Episoden zeigen etwa einen Mörder, der mit der Freiheit bestraft wird, Mönche beim Glücksspiel und einen Polizeipräsidenten, der Einbrüche begeht.
Mit dem "Gespenst der Freiheit" reflektiert Bunuel die Moralvorstellungen der bürgerlichen Gesellschaft. Er hält dem Zuschauer einen Zerrspiegel vor Augen, in dem dieser seine eigenen Werte und Normen auf den Kopf gestellt sieht. Da Bunuels "Umwertung aller Werte" aber nie dogmatisch verbissen oder mit sich allzu sehr ernst nehmendem Sendungsbewußtsein betrieben wird, sondern stattdessen immer recht heiter und ungezwungen vor sich geht, macht der Film viel Spaß. Auch verzichtet der Regisseur auf die Schockeffekte des frühen Surrealismus.
Das "Gespenst der Freiheit" dürfte allen gefallen, die intelligente Unterhaltung suchen und nicht enttäuscht sind, wenn ein Film nicht der klassischen Hollywood-Dramaturgie folgt, sondern sich eher auf experimentelle Erzählstrukturen einläßt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verquere Ansichten, ein Schrecken ohne Ende und die Handgranate eines Anarchisten - Bunuel trägt die Freiheit zu Grabe, 7. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Gespenst der Freiheit (DVD)
Die philosophische Frage nach der individuellen Freiheit des Menschen, ob und inwieweit sie denn überhaupt existent ist, beschäftigte schon die alten Scholastiker Pelagius und Augustinus, die sich trotz ihrer Weisheit in wechselseitigen Pamphleten und einem erbitterten Streit darüber fürchterlich in die Haare bekamen. Luis Bunuel beleuchtet dieses Thema von einem ganz radikalen Standpunkt aus, indem er ketzerisch das Gespenst der Freiheit in die erbarmungslose Konfrontation mit der Gesellschaft schickt, wo es in mehreren lose zusammenhängenden Episoden die geschärfte Axt an die selbst auferlegten Ketten des vermeintlich liberalen Bürgertums ansetzt, um in Form eines dämonischen Phantoms Angst und Schrecken zu verbreiten. Dabei kommt der Film ohne Handlung und Dramaturgie aus, da lediglich einige rätselhafte Begebenheiten wie an einer Perlenschnur nacheinander aufgereiht werden, von denen sich die erste im Toledo des Jahres 1808 zuträgt:

Napoleonische Truppen besetzen Spanien und richten Aufständische hin. Kurz vor der Erschießung schreit ausgerechnet einer der Todgeweihten: "Nieder mit der Freiheit!"

In der Gegenwart bekommt ein kleines Mädchen in einem Park von einem fremden Mann einen Stapel Bilder geschenkt, deren grausamer Anblick bei ihren Eltern maßloses Entsetzen auslöst. Es sind Postkarten, auf denen Sehenswürdigkeiten diverser Städte abgebildet sind.

Ein Mann behauptet, an Schlaflosigkeit zu leiden, und dennoch erscheinen ihm nachts ein Huhn, ein Pfau und eine Frau mit einer Uhr in der Hand. Ein Postbote bringt ihm schließlich einen Brief ans Bett.

Eine Krankenschwester steigt in einer Herberge ab, wo sie auf eine Gruppe Karmeliter-Mönche trifft, die um Devotionalien pokern. Als ein Hutmacher die Geistlichen zu einem Glas Wein in sein Zimmer einlädt, werden sie Zeugen sadomasochistischer Sexspiele.

Ein Professor hält vor infantilen Polizeikadetten einen Vortrag über die Umwälzung der moralischen Werte. Dies veranschaulicht er an einem äußerst plastischen Beispiel aus vornehmen Kreisen, wo die Menschen ihre Notdurft zusammen bei Tisch im Speisezimmer verrichten, ihre Mahlzeiten dagegen separat auf der Toilette zu sich nehmen.

Eine Schülerin wird als vermisst gemeldet, obwohl sie die ganze Zeit anwesend ist, sogar bei der Polizei, denn dort macht sie Angaben zu ihrer eigenen Person.

Ein Dichter schießt aus dem obersten Stock eines Hochhauses willkürlich in die Menschenmenge. Doch nachdem ein Gericht die Todesstrafe verhängt, wird der Täter unter dem Jubel der Massen sofort wieder freigelassen.

Ein Polizeipräfekt spricht in einem Lokal eine Frau an, die seiner toten Schwester frappierend ähnlich sieht. Er erhält einen Anruf. Es ist die Verstorbene, die sich dadurch glaubhaft zu erkennen gibt, indem sie ihm von Brahms' Rhapsodie erzählt, die sie ihrem Bruder einst splitterfasernackt am Piano vorspielte. Nun bittet sie ihn, auf den Friedhof zu kommen, um ihn in die Mysterien des Todes einzuführen. Dort wird er jedoch als Grabschänder von seinen eigenen Untergebenen verhaftet.

Jean-Paul Sartre meinte einmal, dass wir zur Freiheit verdammt wären und tatsächlich besitzt die Freiheit einen schonungslosen Charakterzug, denn sie fordert sich selbst ein, was mit einem gewissen Maß an Verantwortung verbunden ist, das manche Zeitgenossen durchaus in Angst erstarren lässt. Eben diesem Verhalten hält der Film einen unerbittlichen Spiegel vor und wirkt wie eine radikale Schocktherapie, die uns bei Freud auf die Couch zwingt, weil die verqueren Perspektiven systematisch das Bewusstsein transformieren, indem suggeriert wird, dass die Freiheit in Wahrheit nur eine Illusion ist, die gar nicht existiert. Denn die Freiheit braucht zwei Dinge, um realisiert zu werden: Den inneren Willen und eine Welt, die ein tolerantes Maß an Freiheit auch bereit ist zuzulassen. Beides ist oft nicht der Fall, weil entweder persönliche Sitten und Gebräuche oder gesellschaftliche Konventionen den Spielraum an Freiheit einengen. Mag es am Beginn noch aberwitzig erscheinen, dass ein Befreiungskämpfer vor dem Exekutionskommando auf die Freiheit pfeift, ist deren Unterdrückung in der Gegenwart längst zur akzeptierten Selbstverständlichkeit geworden, weil die Menschen dermaßen durch die Torturen der Moral in ihrer Leidenschaft gehemmt sind, dass die Konfrontation mit der Freiheit in ihnen inzwischen sogar traumatische Auswirkungen auslöst. Und wenn Bunuel für die wilden 70er schon zu einem solchen Schluss kommt, wie niederschmetternd fiele erst sein Urteil aus, wenn er der harmoniebedürftigen Konsensgesellschaft von heute ins Auge blicken würde, die mit ihrem medial oktroyierten Konformismus ganz latent jede Form von individueller Meinungsbildung im Keime erstickt? Trotz aller hinterhältiger Ironie ist das ein ziemlich düsteres Menschenbild, was Bunuel hier provokativ an die Wand malt, weil er resignierend dem Bürgertum die Fähigkeit zur Freiheit von vornherein abspricht. Um dies zu veranschaulichen, werden vertraute Gewohnheiten in ihr widersinniges Gegenteil verkehrt und unterschwellige Angstvorstellungen mutieren zur schrecklichen Wirklichkeit, wo sie in der Normalität des Alltags ganz allmählich ihren Horror verlieren. Wobei sich Bunuel mit seiner sehr überspitzten Darstellung oft an der Grenze zum Dadaismus bewegt, indem er eine subversive Vision der Realität träumt, in der alle Figuren genau dort rauskommen, wo sie eigentlich nicht hin wollten. Virtuos werden die einzelnen Anekdoten miteinander verwoben, weil immer eine bestimmte Person den Mechanismus des Zufalls ganz elegant in die nächste Episode übergibt, so dass der Film wie ein Mosaik wirkt, das durch die Handgranate eines Anarchisten in einzelne Partikel zersprungen ist und dabei immer eine originelle Überraschung parat hält, vor grotesker Surrealität und explosiven Metaphern nur so strotzt, gelegentlich in profane Albernheiten abdriftet, aber voller boshaftem Sarkasmus ist und in souveräner spielerischer Leichtigkeit dargeboten wird.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Surreal, absurd, grotesk ... Luis Bunuel's vorletzter Film: Eine Abfolge eigenwilliger Episoden, 6. Februar 2010
Von 
theSilentNoirFreak (Somewhere over the rainbow ... and beyond!) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Gespenst der Freiheit (DVD)
Es tut sich tatsächlich mal wieder etwas auf dem deutschen DVD Markt: Luis Bunuel's bedeutendste Werke erscheinen nun endlich in einer kompakten Box, nachdem zuvor (und reichlich spät) in zögerlichen Abständen gerade mal drei seiner Klassiker (BELLE DE JOUR, DER DISKRETE CHARME DER BOURGEOISIE und DIESES OBSKURE OBJEKT DER BEGIERDE) das Privileg hatten, in private DVD-Kollektionen wartender Sammler integriert werden zu können.
Diese sind in der Box enthalten, ebenso wie sieben weitere Filme, die es teilweise nun auch auf Einzel-DVD zu erstehen gibt und dazu zählt seit Februar 2010 ebenfalls der vorletzte Film des eigenwilligen Regisseurs: DAS GESPENST DER FREIHEIT - ein Film, der dem Sammler genau so viel bedeutet, wie die drei zuvor genannten.
Den Inhalt kurz auf den Punkt zu bringen fällt schwer, da es sich um eine Aneinanderreihung verschiedener Episoden handelt, wobei in aller Regel eine der erscheinenden Personen für die Überleitung in die jeweils nächste Episode sorgt. Dabei wird der Zuschauer innerhalb von ca. 100 Min. mit den skurrilsten Szenarios konfrontiert, so wird z.B. ein Schulmädchen als vermißt gemeldet und polizeilich gesucht - und das, obwohl die Kleine fortwährend präsent ist. Die 'Schulbank drücken' müssen auch Polizisten, ein junger Mann will Sex mit seiner deutlich älteren Tante, eine Frau spielt Poker mit rauchenden Mönchen (und alle werden dabei Zeuge davon, wie jemand sich von einer Frau in Leder den Hintern versohlen läßt), eine Militäreinheit macht Jagd auf einen Fuchs und ein verurteilter Massenmörder gibt nach der Urteilsprechung Autogramme wie ein Pop-Star. Des weiteren bekommt ein Mann mitten in der Nacht von einem Briefträger per Fahrrad seine Post direkt ins Schlafzimmer zugestellt und der Polizeipräfekt will das Grab seiner längst verstorbenen Schwester öffnen, von der er noch soeben einen Anruf erhielt. Die klassische Szene des Films ist aber die, in der eine kleine Gesellschaft von Menschen um einen Tisch versammelt sitzt - auf Klo-Schüsseln! Dem Wunsch, einmal das Örtchen aufsuchen zu wollen, kommt man hinter vorgehaltener Hand nach ... und eben dort wird dann gegessen ...
DAS GESPENST DER FREIHEIT (soll auf ein Zitat von Karl Marx zurück gehen) verfügt noch über etliche skurrile Szenen mehr, Bunuel hat sich jede Menge Freiheiten heraus genommen, Dinge ins Gegenteil zu verkehren (und somit 'das Normale' absurd, z.T. schon grotesk erscheinen zu lassen), zu oberst diejenige, gesellschaftliche Konventionen 'aufs Korn' nehmen zu wollen. Jüngere Generationen mögen dem Film evtl. verständnislos gegenüber stehen, da sie mittlerweile ganz anderes gewohnt sein könnten, zum filmhistorischen Verständnis sei daher bemerkt: DAS GESPENST DER FREIHEIT entstand noch in der ersten Hälfte der 70er, einer Zeit, die allgemein zusehends geprägt war, von dem Wunsch nach Ausleben von Freiheiten und dem Bruch mit Konventionen und die somit einer Zeit, wie der heutigen, den Weg bereitet hat - dies alles natürlich auch filmisch. Luis Bunuel kommt dabei zweifelsfrei der Status eines filmischen Wegbereiters zu. In diesem Film gibt es außerdem ein Wiedersehen mit einer Reihe von europäischen Schauspielern dieser Ära, darunter Michel Piccoli, Monica Vitti, Jean-Claude Brialy und Jean Rochefort.
Als Kenner und Wertschätzer von Bunuel's Werken wird man nicht lange zögern, sich diese DVD zuzulegen - auf die Veröffentlichung auch dieses Films hat man schließlich gewartet und der Preis ist erschwinglich. Als Extras erwarten einen die Dokumentation "Das Feiern des Zufalls", eine Fotogallerie, der Kinotrailer sowie einige weitere Arthaus-Film-Trailer. Als Audio Sprachen stehen Deutsch und Französisch zur Verfügung.
-- theSilentNoirFreak
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grossartig!, 28. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Gespenst der Freiheit (DVD)
herrlich absurd! subtil und ironisch! die auf Bunuelsche art "durchgestylten" szenen, charaktere, dialoge sind grossartig! gesellsschaftliche kritik, der auch heute an aktualität und feinheit nichts fehlt. ein film zum wieder und wiederanschauen: schmunzeln, kopfschütteln, laut lachen, nachdenken. höchst ästhetisches erlebniss, der nicht in eigener filmsammlung zu missen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Emu im Schlafzimmer, 15. September 2009
Was 1974 als reine Provokation gemeint war, geht heute teilweise in die Abteilung Comedy. Unser Sehverhalten hat sich in den letzten 35 Jahren dermaßen gewandelt, dass manches als guter Gag durchgeht. Lediglich die blasphemischen Szenen kann man noch als solche aufrechterhalten. In teils überraschenden Episoden, die bisweilen als absurdes Theaterstück durchgehen und in denen eine Person aus der vorigen Szene den Handlungsfaden an die nächste weiterreicht, stellt Regisseur Bunuel seine Vorstellung von Freiheit dar, der sexuellen, der religiösen und der politischen Freiheit. Er operiert dabei mit der Umkehrung der Werte und spielt mit der Erwartung der Zuschauer. Die Freiheit wird von Zufällen und gesellschaftlichen Konventionen begrenzt, kann aber auch in Chaos und Lächerlichkeit enden. Außerdem gibt's ein Wiedersehen mit vielen Prominenten, aus einer Zeit, da sie noch viel jugendlicher aussahen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gespenst der Freiheit, 5. April 2010
Von 
Dankward Sellin (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Gespenst der Freiheit (DVD)
Es ist sehr, sehr erfreulich, dass es diesen herrlich verrückten Film des großen Luis Bunuel jetzt endlich auf DVD mit deutscher Tonspur gibt.
Ein Film, der Dinge des Lebens ad absurdum führt und zum Nachdenken über Dinge anregt, die man - zu Recht oder aber zu Unrecht - als Selbstverständlichkeiten hinzunehmen pflegt.
Ein Film weitab des Mainstreams, der absolut sehenswert ist, mit vielen Episoden, die jede für sich überraschende Geschichten erzählen, ein Film, wie ihn nur der Meister des surrealistischen Film, Luis Bunuel, machen kann! Eben: das Gespenst der Freiheit!

Der Film - und auch die DVD - sind ohne Einschränkung zu empfehlen!
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Das Gespenst der Freiheit
Das Gespenst der Freiheit von Adriana Asti (DVD - 2010)
EUR 12,99
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