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61
4,8 von 5 Sternen
Die Zeitmaschine
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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2012
Bereits 1895 schrieb H.G. Wells die literarische Vorlage zu diesem sensationellen Klassiker der Filmgeschichte. Das muss man sich mal vorstellen: 1895 !
Natürlich hält sich Regisseur George Pal in der Umsetzung des Stoffes nicht 1:1 an die Vorlage, aber er baut äußerst interessante Dinge mit ein, bei denen er selbst mit der Vergangenheit und der Zukunft spielt. So stoppt der Zeitreisende bei 2 Weltkriegen, die aus der Sicht des Entstehungsjahres des Films in der Vergangenheit lagen, baute aber die zum damaligen Zeitpunkt bestehende Angst vor einem Atomkrieg geschickt ein. Diesen ließ er nur 6 Jahre nach Veröffentlichung des Films auf die Menschheitsgeschichte los, was den damaligen Ernst der Lage einmal mehr verkörperte.
Doch letztendlich landet er im Jahr 802701 und läßt hier den größten Teil des Films spielen.
Im Buch geht es nach dieser Szenerie noch weiter in die Zukunft, worauf der Film aber verzichtete.

Als Kind saß ich mit leuchtenden Augen vor dem Fernseher. Wahrscheinlich ähnlich strahlend wie die von den Morlocks, nur das ich dabei keinen Appetit auf Menschenfleisch verspürte. Aber die Aufregung war immens und auch heute denke ich noch gerne an diese Jahre zurück, als Science Fiction das absolut größte für mich war. Die riesigen Früchte, die Sirenen und auch das Wort "Entwarnung", mit dem ich wahrscheinlich erstmalig in diesem Film zu tun hatte und was mich wohl genauso irritierte wie die Eloi. Damals achtete ich auch nicht auf die Logikrater im Film, die größer sind als die Pyramiden der Morlocks. Oder auf die klar erkennbaren Modelle, wenn die Lavaströme durch die Stadt fließen. Heute sehe ich sie, nehme sie wahr und blende sie erfolgreich aus. Sie sind mir herzlich egal und niemals würde ich den Film dafür kritisieren, der für herrliche Kindheitsträume verantwortlich war. Kindheitsträume die ich mit in die Zukunft retten konnte, weshalb meine nostalgisch verklärte Sicht niemals die Beziehung zur Zeitmaschine trüben könnte.
Aber selbst objektiv betrachtet gibt es hier eine unglaubliche Anzahl von tollen Ideen, an denen ich mich nicht satt sehen kann.
Seien es die erwähnten Weltkriege oder aber auch die niemals alternde Schaufensterpuppe. Die Darstellung der Eloi oder die Verwesung einer Leiche im Blick durch die Zeit. Alles wundervolle Ideen, die in einer prächtigen Ausstattung umgesetzt wurden. Wundervoll fand ich auch die Aufschrift auf der Zeitmaschine selbst, die ich aber erst in späteren Jahren entdeckte: Manufactured by H. George Wells

Absolut hervorragend sind auch die beiden Hauptdarsteller. Rod Taylor, den ich ebenfalls in "Die Vögel" als ein äußerst wichtiges Element erachte, spielt die Rolle des Helden fantastisch und wird für mich immer ein Zeitreisender bleiben, aber auch Yvette Mimieux als Weena, spielt ihre Rolle als naive Schönheit aus der Zukunft perfekt und dürfte wohl als Kind meine erste Traumfrau gewesen sein. Unvergessen sind natürlich die Auftritte von Alan Young der als Filby eine Doppelrolle hatte und eine unglaubliche Wärme ausstrahlte. Besonders sein schottischer Akzent im O-Ton ist wunderbar, wobei ich auch seine Synchronstimme (Alfred Balthoff) als absolut perfekt erachte.

"Die Zeitmaschine" wird für mich immer einen besonderen Platz einnehmen und zählt definitiv zu meinen Lieblingsfilmen. Mit Sicherheit gehört er auch zu den Filmen die ich am häufigsten gesehen habe. Als Kind dürfte ich keine Fernsehaustrahlung verpaßt haben und da gab es wahrscheinlich eine Menge von. Durch den Videorecorder konnte mich der Film auch in meiner Jugend begleiten. Selbst die DVD rotierte seit dem Erwerb mehrfach im Player, weshalb er auch in dieser Disziplin ziemlich weit vorne liegen könnte. Somit ist der Film für mich ein ständiger Begleiter, der wie die Schaufensterpuppe bei Filby`s niemals altert.
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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
DVD:

- Bild: dem Alter und der Auflösung entsprechendes aber gutes Bild
- Ton: gut für DD 1.0 Mono in Deutsch (leider nur Englisch in DD 5.1)), Untertitel in rund 20 Sprachen
- Extras: tolle Original-Dokumentation "Time Machine: The Journey Back" (47:43 Min.), diverse Texttafeln, Trailer

FILM:

Der Science-Fiction bzw. Horrorklassiker mit Bezug auf die weltbekannte Story von H.G. Wells. Wer kennt ihn nicht und hat sich als Kind auch sooo vor den Morlocks gefürchtet ?

Das Thema der Zeitreise hatte ja schon immer Hochkonjunktur und wird in diesem Film erstmalig Ende der 50er Jahre einem Massenpublikum zugänglich gemacht. Das Sujet wurde tricktechnisch auf der Höhe der Zeit mit einem unnachahmlichen Charme umgesetzt. Man denke nur an die Szene mit der Kleiderpuppe die während einer langsamen Zeitreise mit der Mode die Kleidung wechselt.

Die Story ist einfach aber sehr kurzweilig umgesetzt. Ein zeitreise-begeisteter Erfinder baut eine Zeitmaschine und kommt nach einigen kurzen Zwischenstopps im 20. Jahrhundert (die Reisen selbst sind mit viel Fingerspitzengefühl und gradlinig umgesetzt....) im Jahre 802701 an. Allein diese Zahl läßt einem schon erschaudern. Dort trifft er nur auf ein scheinbares Paradies der dortigen Menschen, der Eloy. Gradezu dramatisch überbordernd und phantastisch wird der Film mit dem Erscheinen der Morlocks die dumpfe Kannibalen sind und die Eloy als "Futter halten". Ein eigentlich ausgewogenes Ökosystem mit dem sich erstaunlicherweise beide Parteien irgendwie abgefunden haben.

Doch unser Zeitreisender (grandios gespielt von der Legende Rod Taylor) kann dies moralisch nicht nachvollziehen und versucht einen Ausweg zu finden. Aber jetzt ist der Film Action pur......kleinere Logikprobleme stören überhaupt nicht. Die jeweiligen Drehorte haben viel Atmosphäre und es kommt die entsprechende Stimmung auf. Die Effekte sind für Ende der 50er sehr gut und überraschend blutig umgesetzt. So etwas hatte man bis dato nicht gesehen. Dafür gab es auch später einen Oskar für die Spezialeffekte. Wenn ein Morlock in Zeitraffer verwest dann ist das genial für diese Zeit und Vorbild für viele Film-Epigonen späterer Jahrzehnte geworden.

Es gibt wohl keinen Film (außer "Clockwork Orange") den ich so oft gesehen habe und immer wieder unterhaltsam finde und neue Details entdecke. Alles in allem hat er eine sehr positive, moralische und humane Botschaft. Ein Must-see Film den man gesehen haben muß um mitzureden.

Klare Empfehlung, so sicher war ich mir noch nie: 7/5 Sternen ;-)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2015
STORY:
England 1899: Wissenschaftler George hat eine Zeitmaschine gebaut. Am Silvesterabend erzählt er seinen ungläubigen Freunden von seiner abenteuerlichen Reise in die Zukunft. Zunächst erlebte er Kriege und Grauen, dann traf er, mehrere Hunderttausend Jahre später auf eine völlig neue Gesellschaft, geteilt in zwei völlig unterschiedliche Gattungen. Dort traf er auch die hübsche Weena, in die er sich verliebte.
ANMERKUNGEN:
Der fantasievolle Zeitreise-Klassiker von 1960 kann auch nach über fünfzig Jahren noch absolut überzeugen. Eine tolle Geschichte (basierend auf H. G. Wells' gleichnamigem Roman von 1895), eine prächtige Ausstattung, und für die Zeit fantastische Spezialeffekte, für die Gene Warren und Tim Baar 1961 einen Oscar erhielten. Und das alles bei einem Budget von nur etwa 750.000 Dollar.
Auch die Besetzung kann sich mehr als sehen lassen. Der kürzlich verstorbene Rod Taylor (* 11. 01. 1930/ † 07. 01. 2015) in der Hauptrolle, die wunderschöne Yvette Mimieux als Weena und Alan Young als Filby, lassen keine Wünsche offen.
Für diese Veröffentlichung gilt das ebenfalls fast uneingeschränkt. Das Bild (1.85:1 anamorph) wurde offenbar restauriert, und zwar sehr gut. Am Ton (deutsch/spanisch Mono; englisch DD 5.1) habe ich nichts auszusetzen. Untertitel sind in knapp 20 Sprachen verfügbar. Darüber hinaus gibt es noch spezielle UT für Hörgeschädigte in deutsch und englisch.
Das Bonusmaterial ist zwar nicht allzu üppig, aber durchaus interessant. Neben Trailern bekommt man die ca. 45-minütige Doku "The Journey back" von 1993 zu sehen, durch die niemand geringeres als Rod Taylor persönlich führt. Teil dieser Dokumentation ist übrigens eine kurze Fortsetzung des Films mit Alan Young und Taylor, die wohl extra zu diesem Anlass gedreht wurde.
FAZIT:
Prima Science-Fiction, wie sie heute leider nicht mehr gemacht wird.
Kleiner Tipp: Die DVD ist öfters mal Teil der Aktion "6 Filme für 20 Euro". Der reguläre Preis ist allerdings auch nicht hoch, und es lohnt sich ihn zu bezahlen. :)
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2011
Die Zeitmaschine -mit Rod Taylor und Yvette Mimieux in den Hauptrollen- gehört zu den Klassikern des Science-Fiktion-Films (1960).

Dieser Film ist immer noch ein herausragender Film, denn die Handlung fesselt den Zuschauer nach wie vor, die schauspielerische Leistung der Darsteller ist auf Höchstniveau anzusetzen. Die Spezialeffekte dürfen nicht nach heutigen Maßstäben bewertet werden, aber auch sie können durchaus immer noch als gut bezeichnet werden.
Der Film ist wirklich spannend, aber er ist auch romantisch und rührend.
Auch jenen Zuschauern, die eigentlich keine Science-Fiktion-Filme mögen wird dieser Film daher gefallen.
Dieser Film gehört zu den besten Science-Fiktion-Filmen, die vor "Krieg der Sterne" gedreht wurden. Von mir bekommt er daher die höchstmögliche Bewertung.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 23. März 2011
Was wäre wenn,--- ja, was wäre wenn man die Zeit vor-, oder auch zurückdrehen könnte? Wer hat sich das nicht schon manchmal selbst gewünscht?

Im Film wird es zur Wirklichkeit:

Ein junger englischer Wissenschaftler, der eine Zeitmaschine erfunden hat, was ihm jedoch keiner seiner Freunde glaubt, reist mit dieser 1899 ins achthundertste Jahrtausend. Dort trifft er auf die friedlichen Eloi, die von den Kannibalen, den Morlocks, tyrannisiert werden.

Unter der Führung des Wissenschaftlers, kommt es zum Aufstand gegen die Morlocks.

Der Film wurde 1960 gedreht und für die der damaligen Zeit sensationellen Spezialeffekte, die heute zwar etwas "verstaubt" wirken, aber trotzdem nichts von einem gewissen Charme verloren haben.(Es gibt eine Szene mit einer Schaufensterpuppe, bei der im Zeitraffer sozusagen der "Wandel" der Zeit dargestellt wird. Bei einem "brennenden" Morlock sieht man, dass er einen dicken Anzug trägt, das würde in einem heutigen Film natürlich gänzlich anders dargestellt werden) Trotzdem gab es 1960 für die Effekte sogar einen Oskar..!

Auch wer nicht so auf Science Fiction steht, wird der Film vermutlich gefallen. Mir hat er immer gut gefallen, trotz des "verstaubten" Charmes.(Aber, was dem einen gefällt, muss es dem anderen noch lange nicht. Dies ist meine ganz subjektive Meinung zu diesem Film)

Die Qualität der DVD find ich in Ordnung..., auch wenn der Film in Mono abgespielt wird.

Dennoch: Wer alte Filme liebt und nicht auf Effekthascherei aus ist, sondern einfach nur einen "netten" Film anschauen will, ist hier bestens bedient.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2012
ein absoluter raritäts film.bei den film hat man alles richtig gemacht.hab ihn mir min.schon 10 mal angeschaut und tue es immer wieder.ein klassiker der nie öde wird ! war als kind schon begeistert und bin es immer noch.die geschichte geht einfach immer wieder unter die haut.wer will sowas nicht erleben? ein traum.gehört an aller erster stelle in meiner sammlung,dafür lasse ich sogar meine 3D filme links liegen.bild und ton sind voll o.k.kaufen ,kaufen und nie mehr hergeben !!!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Zeitmaschine lief früher eigentlich nur an Feiertagen und es ist ein Traum diesen echten Klassiker auf DVD zu haben. Nun kann man sich diesen tollen Film gönnen wann immer und so oft man will. Und er wird tatsächlich nie langweilig - er ist einfach verdammt spannend gemacht.
George lädt am Silvesterabend 1899 seine Freunde ein und erklärt ihnen er hätte eine Zeitmaschine erfunden mit der er in die Zukunft reisen könnte. Keiner glaubt ihm und so läßt er ein kleines Modell dieser Zeitmaschine vor ihren Augen verschwinden, was jedoch einfach als Zaubertrick abgetan wird.
Nachdem alle gegangen sind reist er, mit Zwischenstops 1917, 1940 und 1966 ins Jahr 802701. Dort erfährt er durch die sprechenden Ringe, dass sich die Menschen nach einem 300 Jahre dauernden Krieg bei dem die Erde bakteriell verseucht wurde, in die guten Eloi im Sonnenlicht und die bösen Morlocks unter der Oberfläche geteilt hatten. Plötzlich merkt er dass die Morlocks seine geliebte Zeitmaschine entführt haben. Eine Reise zurück in die Gegenwart scheint unmöglich....
Fazit: Herrlicher Science-Fiction-Film mit einem wunderbaren Charme von 1960. Ich kann jedem nur raten sich diese DVD zuzulegen bevor sie vergriffen ist. Ein supertoller Filmklassiker erster Sahne!!!
Der Film erhielt einen Oscar für die besten visuellen Effekte. Ich würde einen zweiten Oscar vergeben für die grandios gute Filmmusik die einen großen Teil zur phantastischen Atmosphäre dieses Films beiträgt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2014
Rod Taylor spielt seine Rolle hervorragend. Die Originaldarstellung hier ist sehr gelungen und weitaus besser als die neuere Verfilmung aus dem Jahre 2001. Dieser Film lässt uns einen Moment inne halten und nachdenken, wie eine Zeitreise wirklich wäre?
Ein all Time Classic, der immer wieder angeschaut werden kann.
Fazit: ein absolutes Muss in der Filmsammlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2015
GEORGE PAL!!-diesen Namen sollte man sich merken ! Der Tricktechniker, Regisseur und Filmproduzent war schon vorher Garant für gute utopische Filme und wurde auch etliche male für den Oskar nominiert. Mit dem Film "die Zeitmaschine "(1960)gelang ihm wohl der größte Erfolg und brachte ihm erneut einen "Oscar" Das lag nicht nur in seiner Trick und Zeitraffertechnik, sondern auch an der schauspielerischen Leistung des "Raubeins"(so nannte man ihn in Hollywood) Rod Taylor, der den Zeitreisenden einfach perfekt spielte und Ivette Mimieux, welche die Eloi Kindfrau Weena gut zur Geltung brachte. Man hielt sich nicht sklavisch an H.G. Wells Werk . Der Zeitreisende taucht in den Jahren 1917, 1940 und 1965(!!) auf, wo er Zeuge eines 300 Jahre dauernden Atomkrieges wird, Später, auf. Auf der Flucht vor den Morlocks reist der Zeitreisende "nur" ein paar Monate in die Zukunft und nicht wie im Buch, einige Millionen Jahre. Man muss bedenken, zu welcher Zeit der Film entstand, in welcher politische Situation sich die Nationen befanden. Ich finde, es ist einer der besten utopischen Filme, -die beste aller bisherigen "Zeitmaschine Fassungen" , ein Stück Filmgeschichte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Januar 2015
Man kann so einen Film natürlich zum Klassiker erklären und damit von jeglicher Kritik ausnehmen. Oder man sieht Rod Taylor als den vielseitigen Schauspieler, der eine Geschichte so souverän zu präsentieren wusste, dass sie auch Jahrzehnte später nicht zu unfreiwilligen Heiterkeitsstürmen führt. Sieht man vom viktorianischen Dekor und den zwar liebenswert angestaubten, aber einfallsreichen Trickaufnahmen ab, ist die Parabel über die sorg- und verantwortunglosen Müsiggänger der Zukunft auch heute noch beklemmend. Nur bei der Frisur von Yvette Mimieux bin ich mir nicht sicher, ob der Zeitreisende überhaupt weiter als ins Jahr 1970 gekommen ist…

Überraschenderweise ist die DVD zu einem so alten Film mit reichlich Extras ausgestattet, die sich vor allem der Wirkungsgeschichte des Films widmen.
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