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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film ist kein Liebesfilm!
Ungläubig lauscht man dem ersten Monolog des Erzählers. Ist es wirklich kein Liebesfilm? Gibt es doch ein Happy End?

Über Story de Films möchte ich mich eigentlich gar nicht weiter auslassen, das würde (500) Days of Summer seiner Hauptaufgabe berauben - zu erzählen, zu bebildern, darzustellen. Kurz zusammengefasst geht es um Tom...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2011 von XanderHarris

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Null-Acht-Fünfzehn
Wer "(500) Days Of Summer" vorab schon in die Schublade zu den anderen Liebeskomödien gesteckt hat, tut dem Film unrecht. Denn meiner Meinung nach, lässt sich Marc Webbs Streifen eher wie eine empirische Forschungsarbeit über die Definition von Liebe in Theorie und Praxis ansehen. Die Filmmacher teilen hierzu Menschen ganz grob in zwei Gruppen. Die eine...
Veröffentlicht am 7. August 2012 von CareFree


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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film ist kein Liebesfilm!, 13. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
Ungläubig lauscht man dem ersten Monolog des Erzählers. Ist es wirklich kein Liebesfilm? Gibt es doch ein Happy End?

Über Story de Films möchte ich mich eigentlich gar nicht weiter auslassen, das würde (500) Days of Summer seiner Hauptaufgabe berauben - zu erzählen, zu bebildern, darzustellen. Kurz zusammengefasst geht es um Tom und Summer und die Chronologie ihrer intensiven und "modernen" Beziehung und den Verfall selbiger. Mehr braucht der interessierte Käufer für einen ersten Eindruck meiner Meinung nach nicht zu wissen.

Viel interessanter (für mich) ist die häufig gestellte und anscheinend nicht gelöste Frage, was uns (500) Days of Summer eigentlich sagen will: Er will erzählen, von modernen Beziehungen, falschen Vorstellungen von Liebe und einer Liebelei, die alles andere als gesund oder gerecht ist. Kurzum, (500) Days of Summer will die Schattenseiten der Liebe aufzeigen, die einem nicht immer sofort deutlich werden.
Die Frage die sich schlussendlich über die Qualität von (500) Days of Summer stellt, ist nicht die was oder wie der Film etwas erzählen will. Denn zu erzählen hat der Film jede Menge, vorausgesetzt man will zuhören. Die Frage ist vielmehr: Ist man bereit hören zu wollen was er einem erzählen will? Kann man sich darin wiederfinden, die Situationen nachvollziehen und die feinen Details und traurigen Begebenheiten mitfühlen?

Wer seichte 08/15-Liebesunterhaltung möchte, der sollte doch bei RomComs und Schnulzen die es ebenso zuhauf gibt bleiben. Wer auf den Hinweis dieser Film sei kein Liebesfilm hört, auf wunderbare Soundtracks nicht verzichten kann und ein komplexes Verständnis von Liebelei, Liebe und Beziehungen hat, der darf (500) Days of Summer nicht verpassen.

Dieser Film lässt einen mit einem flauen Gefühl im Magen zurück, aber auch einem Hoffnungsschimmer, dass egal wie sehr man glaubt den/die Richtige/n gefunden zu haben obwohl die eigenen Gefühle nicht erwidert werden, man nie verzagen darf, denn das Leben geht immer weiter - und es gibt viele Fische im Meer.

Ein toller Film auf den man sich einlassen und von dem man wissen muss, was einen erwartet:
Die Anatomie einer Liebe die vielleicht gar keine ist und niemals eine war, aber ganz sicher nie eine sein wird. Einer Liebe wie sie im echten Leben vorkommt und viele Menschen unerwartet trifft. Und von Ideen und Hoffnungen, die einem helfen solche unglücklichen Phasen zu überwinden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein kitschiger Liebesfilm, 13. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
"(500) days of summer" hat mir gut gefallen. Es geht darin ums Verliebtsein unter Erwachsenen, ist aber keine Liebesschulze, bei der am Ende der Heiratsantrag steht.

Grußkartenschreiber Tom verliebt sich in seine Kollegin Summer und führt eine kurze Beziehung mit ihr. Der Film erzählt die Geschichte in Zeitsprüngen, wie Tom verliebt ist, wie Tom nach der Trennung leidet und damit klarzukommen versucht. Dabei hat ihm Summer nie etwas vorgespielt, aber Tom wollte von Anfang an mehr, als sie zu geben bereit war.

Joseph Gordon-Levitt spielt die Rolle des Toms sehr sympatisch und überzeugend. Obwohl er erwachsen ist, wirkt er doch wie ein verliebter kleiner Junge.
Eigentlich mag ich Zooey Deschanel nicht. Ich finde sie komisch. Aber in diesem Film hat sie mich echt überzeugt. Vielleicht, weil die Rolle der Summer auch irgendwie seltsam/ungewöhnlich ist. Mit Joseph Gordon-Levitt bildet sie ein wirklich niedliches Filmpaar.

Schöner Film über die Liebe mit ungewöhnlicher Erzählstruktur und einem interessanten Pärchen. Würde ich mir wahrscheinlich nochmal ansehen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Romanze des Jahres.., 12. August 2010
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
.. heißt für mich "500 days of Summer". Wenn nicht sogar die beste der letzten Jahre. Voll und ganz unvoreingenommen und uninformiert habe ich bei diesem Film zugegriffen und es hat mich eiskalt erwischt. Wer vermutet bei einer kleinen Liebesgeschichte zwischen zwei Arbeitskollegen auch schon so ein Ausmaß an Gefühl, Drama, Anziehungskraft, Lebenslust und Witz? Also ich hatte das nicht auf der Rechnung! Die herzzerreißende Geschichte um den Beginn, den Höhepunkt und das Scheitern einer Beziehung trägt jedoch nur einen kleinen Teil zum erstaunlichen Gesamteindruck bei, den größten Anteil haben die beiden Hauptdarsteller Joseph-Gordon-Levitt (Heath Ledger's Bruder?) und Zooey Deschanel (Katy Perry's Schwester?). Beide haben ja schon in einigen Filmen gezeigt was sie können, hier jedoch versuchen sie sich mit der Darstellung ihrer Figuren gegenseitig zu übertrumpfen. Oder hat sich da was während der Dreharbeiten angebahnt? Wer weiß, als Zuschauer spührt man ununterbrochen diese seltene Magie und nach den 90 Filmminuten fragt man sich enttäuscht: Schon vorbei? Wer diese Magie auch fühlen will, kommt an 500 days of Summer eindeutig nicht vorbei.
Ansehen! ;-)

Das Filmzitat: "Ich liebe uns!"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe oder nicht Liebe das ist hier die Frage, 10. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
(500) Days of Summer ist einer der unkonventionellsten Liebesfilme der letzten Jahre. Er bewegt, reißt einen mit und am Ende zerreißt es einem fast Herz. Zwischen Summer (Zooey Deschanell) und Tom (Joseph Gordon-Levitt) läuft eigentlich alles glatt. Sie lernen sich langsam kennen, entscheiden gute Freunde zu bleiben, doch wie so oft schafft es einer der beiden nicht dabei zu bleiben. Liebe ist nicht immer einfach zu beschreiben und schon gar nicht zu verstehen. Tom möchte mehr, doch Summer bleibt dabei stets der gute Kumpel. Erzählerisch bewegt sich der Film auch auf einer Ebene, wo man stets mitdenken muss, denn er springt in der Zeit immer vor und zurück und dadurch entsteht eine immense Spannung. Denn der Regisseur zeigt einem so schon, auf was man sich als Zuseher vorbereiten muss.

Doch ob Tom und Summer am Ende doch nur gute Freunde bleiben, ihr Leben sich trennt oder wie sich das Gefühlschaos wieder fängt, müsst ihr selbst herausfinden und ihr werdet es nicht bereuen...

Fazit:
(500) Days of Summer zählt ohne Zweifel zu den besten nicht Liebesfilmen. Schon allein weil es sich hierbei nicht um einen 08/15-Liebes-Streifen handelt. Er zeigt, wie das echte Leben wirklich teilweise spielt und was man daraus lernen kann. Ab und zu muss man einfach den Mut aufbringen und einen Schritt nach vorne wagen, um das Glück in der Liebe und im Berufsleben zu finden. Mut, welcher nicht immer belohnt wird. Ab und zu gehört es auch dazu auf die Nase zu fallen, um neuen Mut zu schöpfen und aus Fehlern zu lernen. Genau diese Faktoren werden in diesem sehr besonderem Werk perfekt aufgezeigt. Auch die beiden Schauspilkollegen harmonieren perfekt und verleihen ihren Figuren den Charme und das Leben, welches der Film benötigt.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 1. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
Tom liebt Summer. Das ist kurz gesagt der Inhalt des Films. Nicht mehr, nicht weniger. Tom ist Grußkartenschreiber und als er Summer, die neue Assistentin seines Chefs, zum ersten Mal sieht, ist der Romantiker sich sicher: vor ihm steht seine Seelenverwandte, die einzige Frau, die er jemals lieben wird. Summer ist spontan, lebenslustig, launisch und leider nicht an einer festen Beziehung interessiert. Was nun folgen, sind 500 Tage Liebeswirren, die Tom von den unendlichen Höhen des Verliebtseins mitten hinein in den gähnenden Abgrund der Verzweiflung und wieder zurück katapultieren.

Was zunächst wie eine der üblichen Zuckerguss-Hollywoodkomödien mit den obligatorischen Turbulenzen und dem absolut vorhersehbaren Happy-End klingt, entpuppt sich als eine der originellsten und wahrhaftigsten Geschichten über die Liebe und Beziehungen der letzten Jahre. Besonders hervorzuheben ist der ungewöhnliche Erzählstil: Toms und Summers "Ich liebe dich .. oder doch nicht?"-Odyssee läuft nicht chronologisch ab, die 500 Tage, die ihnen in 90 Spielminuten gegönnt sind, werden dem Zuschauer durcheinander, aber überaus stimmig, präsentiert: den Einstieg bildet Summers Trennung von Tom, erst später kommt es zur ersten Begegnung, dem ersten Kuss, dem ersten Sex. Dabei versteht es der Film geschickt, die verschiedenen Zeitebenen miteinander zu verweben um mehr emotionale Dichte entstehen zu lassen, ohne den Zuschauer zu überfordern oder zu verwirren. Großes Lob auch an die Darsteller. Joseph Gordon-Levitt ist sicher die Hauptidentifikationsfigur und gibt den liebeskranken Tom mit Hingabe, ohne es zu übertreiben und ihm die Würde zu nehmen. Die bezaubernde Zooey Deschanel steht ihm hierbei in nichts nach, obwohl ihre Summer Toms Femme fatale und somit sein Verhängnis ist, verliert sie nie die Sympathien des Zuschauers. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmt von Anfang an, auch das Ende der Geschichte zeichnet sich meiner Meinung nach rasch ab, was die Qualität des Filmes jedoch nicht schmälert, im Gegenteil. That's real life.

Eine wunderbare Geschichte, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. "500 Days of Summer" weist das gesamte Spektrum des menschlichen Liebeskarussells auf: Frust, Freude, Hoffnung, Erwartung, Lust, Ernüchterung, Leidenschaft, Leid und Ekstase drehen sich wild im Kreis und gehen unmittelbar ineinander über. Neben "Vergiss mein nicht!" und "Alle Anderen" mit Sicherheit einer schönsten und wahrsten Filme über Beziehungen, die ich bisher gesehen habe.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die verrückten und tragikomischen Seiten des Verliebtseins, 14. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
"(500) Days of Summer" ist ein Film über die Liebe, aber beileibe kein romantischer Liebesfilm. Und dies, obwohl die Hauptperson des Films, der junge Tom Hanson (Joseph Gordon-Levitt) ein unverbesserlicher Romantiker zu sein scheint. Tom glaubt an die Liebe und lässt sich hierin nicht erschüttern, auch wenn Summer (Zooey Deschanel), die brandneue "Liebe seines Lebens", ihm gleich zu Beginn ihres ausgelassenen Zusammenseins deutlich zu verstehen gibt, dass sie an einer festen Beziehung nicht interessiert ist. Und so kommt es, wie es kommen muss: Tom stürzt im Verlauf einiger Monate vom Höhenflug berauschter Verliebtheit in den Keller der zerplatzten Illusionen.
So weit, so normal. Aber "(500) Days of Summer" ist anders. Wir erleben die Geschichte von Tom und Summer nicht chronologisch, sondern in Vor- und Rückblenden tageweise zusammengestückelt. Hieraus ergeben sich interessante Effekte, die das Gefühlschaos des glücklich/unglücklich verliebten Tom umso deutlicher hervortreten lassen. Auch andere filmerische Möglichkeiten werden genutzt, wenn z.B. bei einer Partyszene Erwartungen und Realität nebeneinander in Szene gesetzt werden. So nähert sich der Film dem Thema "Liebe" auf eher unkonventionelle Weise. Trotz hochemotionaler Inhalte bleibt dem Zuschauer immer eine gewisse Distanz, die es ihm erlaubt, sich gleichzeitig berühren zu lassen (und sich vielleicht an Vergleichbares in seinem Leben zu erinnern) und sich gleichzeitig über die Verrückt-heit und Komik, die derartige Zustände annehmen können, zu amüsieren. Mir hat diese Machart sehr gut gefallen, und ich fand den Film insgesamt sehr originell, erfrischend und humorvoll. Auch die Hauptdarsteller, vor allem Joseph Gordon-Levitt als Tom Hanson, fand ich sehr passend.
Bei aller Sympathie (vor allem für die kreative Herangehensweise) kann ich mich aber nicht dazu durchringen, 5 Sterne zu vergeben. Dies liegt vor allem daran, dass ich irgendwann zwischendurch leichte Ermüdungserscheinungen bei mir feststellte. Dies liegt wahrscheinlich an der gewählten Machart, die quasi nach einem "täglichen" Feuerwerk überragender (und sich steigernder) Einfälle schreit. Natürlich ist dieser Anspruch nicht so leicht zu erfüllen. Umso mehr finde ich den Film auf alle Fälle sehenswert.
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4.0 von 5 Sternen Etwas anders, etwas besser, 17. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
Film und Hauptdarsteller erhielten eine Nominierung für den Golden Globe. Für den Musikvideofilmer Marc Webb war es sein Erstlingswerk als Kinofilm-Regisseur.

STORY

Tom Hansen (Joseph Gordon-Levitt) ist ein recht sensibler, romantischer, guter Typ. Diese guten Eigenschaften behindern ihn, dass er seinen Bedürfnissen wirklich folgt und sich durchsetzen kann. Nicht von ungefähr ist seine minderjährige, kleine Schwester eine hilfreiche Ratgeberin, wenn es darum geht, sein Leben in den Griff zu bekommen.

Was hat er zu tun? Eigentlich ist er Architekt, arbeitet aber als Glückwunsch-Karten-Schreiber. Was er nicht schlecht macht, ihn aber auch nicht glücklich. Außerdem ist er auf der Suche nach der Liebe. Dabei trifft er auf Summer (Zooey Deschanel), die allerdings nicht an die Liebe glaubt. Was es ein wenig erschweren dürfte, mit ihr eine gemeinsame Liebe zu finden.

MEINUNG

Obwohl die Story nicht chronologisch erzählt wird - zwischen den 500 Tagen wird themenbezogen hin und her gesprungen -, fällt es leicht, hier am Ball zu bleiben. Dieser Film ist eine etwas andere Liebeskomödie bzw. eigentlich mehr eine Tragikomödie. Im Zentrum steht Tom, der mit sich und dem Leben nicht so recht zurecht kommt. Und alles was von außen einströmt, macht es noch ein wenig schwerer. Was er aber dadurch nicht verliert, ist seine Aufrichtigkeit, seinen guten Charakter. Dieses Bild wird gut transportiert und macht die Hauptrolle sympathisch.

Die Story bindet, daneben gibt es Sequenzen von subtiler Komödie, ein wenig Lebensphilosophie und - nicht so gut gelungene - dramatische Teile. Alles drin, unterhaltsam und ohne strapazierte Geschehnisse. Dazu mit Wendungen und einem feinen, nicht konstruierten Ende.

Gordon-Levitt und Deschanel passen von ihren ganzen Anlagen haargenau auf die Rollen. Das dürfte ihren Aufwand vereinfacht und die Leistung in beachtenswerte Gefilde gehoben haben.

WERTUNG

Die Themen Liebe und Leben werden hier mit einem gewissen Format angegangen. Das kostet manchmal ein unterhaltendes Tempo. Befriedigt dafür aber gewisse Ansprüche. Der Film wandelt zwischen O.K. und Gut. Anhand neuer Inspirationen aber sicher mit Tendenz zu vier Sternen.
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5.0 von 5 Sternen Unglaublich!!!, 26. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
Ich habe den Film schon im Kino gesehen und danach auch mit einigen darüber geredet, und die Meinungen über den film waren verdammt verschieden, manche fanden ihn deprimierend, manche einfach nur traurig, andere verdammt lustig, oder einfach nur schön, und ich denke das ist es, was einen guten Film wirklich ausmacht. Es gibt viele lustige Filme (wie Kindsköpfe oder Der Ja-Sager) man lustig oder eben nichtlustig findet, es gibt Liebesfilme (Keinohrhasen & co.) die romantisch oder eben nciht romantisch sind... aber es gibt kaum einen Film, den jeder anders empfindet.

Alles beginnt mit Tom er ist purer Romantiker. Mit Herz und Seele. Und dann ist da noch Summer (unglaublich genial gespielt von Zooey Deschanel) eben das absolute Gegenteil, glaubt an alles außer an die Liebe. Das schöne ist, dass man sich in beide Personen hineinversetzen kann, beide genau versteht, und damit man doch nicht alles sofort blickt, hat der film quasi seine eigene Waffe: Er springt von Tag zu Tag, mal vorwärts, mal zurück, verbindet die Tage in einem ganz anderen Zusammenhang, als sie es eigentlich waren, und schafft damit eine unglaubliche Spannung. Manches versteht man dennoch sofort, für manches sollte man den Film ein zweites mal sehen, um es zu verstehen. Mich erinnert es etwas an Oceans eleven usw. ...

Zum ende des films haben sich die beiden Hautpakteure gewandelt, plötzlich ist Summer schwer verliebt, tom wacht auf aus seinem romatischen Träumen, nimmt das Leben endlich in die Hand, und, auch wenn es nicht jeder wahrhaben will, es gibt doch ein Happy End. Nur eben nicht das typische Hollywood-Happy end.

Was den Film zudem ausfüllt sind wahnsinnige Nebenfiguren. Da ist Toms kleine Schwester(so 12-14 Jahre alt), die in der Liebe wohl doppelt so viel ahnung hat als er, dann seine zwei vollkommen verplanten Kumpel, sein ängstlich vertrottelter Chef und ein paar mehr. Sie schmücken nicht die Hauptfiguren wie in manch anderen filmen, nein, sie bringen den Film in eine ganz andere Richtung, füllen ihn mit ihrer Art, besonders gefällt mir hier Chloe Moretz als Toms Schwester.

Wer den Film mit erwartung ansieht, er wäre so romantisch wie Tatsächliuch liebe oder so lustig wie Hangover wird natürlich enttäuscht, wer aber tatsächlich mal einen film mit Niveau sehen will und nicht unbedingt eine Cinderella Story mit traumhochzeit und alle haben sich lieb, wer wirklich einmal einen Film sehen will, bei dem man immer aufpassen muss, um auch etwas zu verstehen, der ist hier genau richtig.
Fünf Sterne für meinen (fast) Lieblingsfilm (nach Definitely maybe)
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5.0 von 5 Sternen Liebesfilm ohne jeden Kitsch, 24. Dezember 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
Zuerst mal muss ich betonen: 500 Days of Summer ist einer meiner Lieblingsfilme. Obwohl wir doch relativ fortschrittlich sind heutzutage verfallen Liebesfilme noch zu sehr in diese "Friede Freude Eierkuchen" Stereotypen. Jeden Film, jedes Schema, jede Mädchen trifft Jungen-Story gibt es schon tausend mal. Das Material ist einfac ausgeschöpft. Hier beginnt dieser Film sich jedoch vom Rest abzusetzen: Wie von vorne herein betont ist 500 Days of Summer kein Liebesfilm (in dem Sinne). Er fällt nicht in Typus, es ist mehr eine Komödie, ein Drama, eine Satire als eine Romanze. Tom, der dem steretypischen Liebesfilm folgt, damit, wie wahnsinnig er von Anfang an in die ihm doch vollkommen fremde Summer ist und sie für die Frau seines Leben hält, und Summer, die das genaue Gegenteil ist. Das Zusammenspiel von Tom's Träumen und Sehnsüchten und Summer's realer Ansicht auf Liebe und Beziehungen zeigt die heutige Beziehungslage besser als jeder andere Film den ich bisher gesehen habe. Dazu ist dieser "Rollentausch", bei dem doch sonst immer die Frauen den Kerlen nachweinen ziemlich witzig ;) 500 Days of Summer ist ein sehr realer Film, ohne Happy End in dem Sinne, ohne Küsse im Regen und Liebesgeständnissen an wahnwitzigen Orten. Er präsentiert sich von der "New Yorker"-Seite - "Do or Die". Diese Beziehungsstudie, versteckt in einem witzigen, emotionalen und großartig gemachten Film, ist die interessanteste "Liebes"geschichte seit langem. Diese albernen bis zum geht nicht mehr ausgeschöpften Liebeskomödien gingen mir schon lange auf den Geist und 500 Days of Summer bietet kitschfreie Einblicke in eine Liebe, die keine war.

Besondere Anmerkung: Großartige Fotografie und Musik! Man merkt schon, wo der Macher früher seine Finger im Spiel hatte! ;)
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5.0 von 5 Sternen Independent-Meisterwerk, 16. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: (500) Days of Summer (DVD)
500 Days of Summer ist ein wundervoller Liebesfilm/Nichtliebesfilm, der es auf bemerkenswerte Weise schafft, eine Beziehung wirklich glaubwürdig rüberzubringen. Der Protagonist dieses Filmes ist Tom Hansen[, dessen Leben doch sehr schnell zusammengefasst werden kann. Er lebt in einer Großstadt, arbeitet bein einem Unternehmen dass Postkarten herstellt und fühlt sich ziemlich allein. Dann fängt der Film auch mit dem ersten Tag an (Day 1), an dem ihm und den anderen die neue Assistentin Summer vorgestellt wird. Schon allein der Filmtitel wurde sehr klug ausgewählt, steht er doch für die Zeit, an der er an Summer festhällt. Der Filmstil von 500 Days of Summer ist dem Debütanten Marc Webb sehr gut gelungen. In einer Szene sieht man, wie Tom Hansen glücklich seine Wohnung verlässt, die Strasse sich in einen bunten Ort verwandelt, an dem ihn alle glücklich begrüßen und dann sogar mit ihm tanzen. Diese Tanszene hat ist ähnlich wie die aus "Ferris Macht Blau", nur noch viel besser. In einer weiteren Szene sieht man in einem geteilten Bildschirm auf der linken Seite, seine "Expectations", also seine Vorstellungen/Erwartunge von dem Abend. Auf der rechten Seite wird hingegen die "Reality", die Realität dargestellt, die sich in einem Momenten sehr von den Erwartungen unterscheidet.

Die Musikuntermalung ist fast schon perfekt. Der Film besitzt fast ausschließlich Songs, also keine wirklichen Kompositionen. Dafür von tollen Band wie The Smiths, Simon & Garfunkel oder Wolfmother. Absolut alle Darsteller spielen ihre Rolle überzeugend, ein großes Lob gebürt aber den beiden Hauptdarstellern: Joseph Gordon-Levitt und der bezaubernd-süßen Zooey Deschanel. Beide verleihen ihre Figuren viel verschiedene Facetten, sodass alles aubsolut glaubwürdig rüberkommt. 500 Days of Summer ist für mich ein Highlight des Independent-Filmes und noch mehr: Der wahrscheinlich beste Beziehungsfilm der letzten 10 Jahre. Dafür gibt es von mir die Höchstwertung von 5 von 5 Sternen.
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(500) Days of Summer
(500) Days of Summer von Marc Webb (DVD - 2010)
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