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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Farbenfroher Unterhaltungsfilm
Ein farbenfroher Unterhaltungsfilm mit viel Witz, guten Ideen und aufwendiger Ausstattung. Auch die musikalische Untermalung ist sehr passend und trägt zur guten Stimmung bei. David Niven spielt die Rolle des überkorrekten Engländers sehr sympathisch und mit jede Menge Charme. Die Bild- und Tonqualität ist für das Alter sehr gut. Manchmal sind die...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2009 von Phoenix

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein schöner, harmloser alter Film
Der Film stellt sog. 'unterentwickelte' Völker gern durch ziemlich lange Tanzszenen vor (Inder, Indianer u.s.w.). Das ist aus heutiger Sicht diskriminierend, war aber damals wohl so üblich. Man sieht sehr schön, dass man sich damals um Technik kaum Gedanken gemacht hat. Dafür fehlt die ganze Hektik, die mich an heutigen Filmen so stört. Viele...
Veröffentlicht am 12. Juni 2010 von Rolf Hahn


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Farbenfroher Unterhaltungsfilm, 12. Dezember 2009
Ein farbenfroher Unterhaltungsfilm mit viel Witz, guten Ideen und aufwendiger Ausstattung. Auch die musikalische Untermalung ist sehr passend und trägt zur guten Stimmung bei. David Niven spielt die Rolle des überkorrekten Engländers sehr sympathisch und mit jede Menge Charme. Die Bild- und Tonqualität ist für das Alter sehr gut. Manchmal sind die "Actionszenen" allerdings überlang und gehen auf Kosten der Handlung. Trotzdem vergehen die beinahe 3 Stunden erstaunlich schnell. Auf jeden Fall sehenwert.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich uncut aber....., 8. September 2004
Von Ein Kunde
Endlich kommt diese DVD in den Handel und... ungeschnitten. So läuft diese Version 12 Minuten länger als die bis dato nur im TV ausgestrahlten Versionen. Natürlich gibt es auch hier wieder einen leicht negativen Beigeschmack, denn die Bildschärfe läßt speziell auf der ersten DVD in den Totalen sehr zu wünschen übrig. Nachvollziehen kann ich das nicht, denn dieser in TODD AO gedrehte Film müßte gerade was Schärfe angeht um Längen besser sein als andere wesentlich ältere Filme, die auch auf DVD veröffentlicht wurden und aussehen, als wären sie gerade frisch aus dem Kino gekommen. Das gleiche Problem mit der Schärfe hat übrigens auch die „Cleopatra" DVD mit Elizabeth Taylor. Mit dem Alter des Films kann man so etwas nicht begründen.Oder haben Sie im Kino schon mal einen alten Film gesehen der unscharf war, außer der Vorführer hat geschlafen? Der Ton liegt leider auch nur in Stereo vor, ist aber trotzdem besser als so mancher 5.1 Abmix. Gut auch, daß man die alte Tonspur beibehalten hat, denn die damaligen Synchronsprecher waren um Längen besser als die heutigen. Einzig beim Prolog wurde neu synchronisiert, da dieser erstmalig in voller Läge vorhanden ist. Über das Bonusmaterial kann man geteilter Meinung sein, so wird hier Michael Todd hochgejubelt als wenn er ein Heiliger gewesen wäre, obwohl laufend dokumentiert wird, wie er Freunde und Geschäftspartner „übers Ohr gehauen" hat. Von den eigentlichen Dreharbeiten erfährt man nur sehr wenig.
Was mir nicht so gefallen hat ist das Bildformat, so liegt der Film im Format 2.20 :1 vor, müßte aber mindestens 2.35 : 1, wenn nicht 2.55 : 1 haben. Was bei einigen Szenen deutlich zu merken ist.
Schön, daß nun auch der Sammler in den Genuß der Pausenmusik kommt, genau wie zum Schluß nach dem Abspann noch einmal ein Querschnitt durch alle Musikthemen gespielt wird. Trotz besagter Mängel habe ich den Kauf der DVD nicht bereut.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bezaubernd, 21. Januar 2005
Von 
Gunnar "gunnarmerkert" (Großbettlingen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich kann dem Film nur als bezaubernd und toll bezeichnen. Hier kann man den früheren Charme Hollywoods spüren. Die Landschaftsaufnahmen sind gigantisch. David Niven als penibler Lord Fogg und vor allem die junge bezaubernde Shirley McLaine als Prinzessin. Selbst die kleinsten Rollen wurden hochkarätig besetzt wie z. B. Frank Sinatra, Marlene Dietrich, Fernandel usw. usw.. Einfach sehenswert. Die Bildqualität ist gut, leider ist der deutsche Ton nur in Dolby-Digital, während der engliche Ton in 5.1 ist. Anscheinend gibt man sich bei Neubearbeitungen nur mit der englischen Fassung richtig Mühe. Das finde ich schade. Es gibt auch einige Extras wie z. B. Filmausschnitte aus der Oscarverleihung, der Premiere usw. usw.. Ich kann also jedem diesen Film nur empfehlen. Er darf meiner Meinung nach in keiner Sammlung fehlen. Meine Empfehlung, kaufen und trotz Mangel im deutschen Ton, Höchstpunktzahl, weil der Film einfach gigantisch ist.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, klasse, klasse!, 12. August 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte hier eigentlich weniger zum Film sagen - muss man auch nicht, er ist halt ein Klassiker den man sich gerne immer mal wieder ansieht - sondern zur DVD an sich und den hier erwähnten Mängeln wie Bildschärfe und Ton.
Todd-AO ist bwz. war nicht nur ein Breitwandformat wie CinemaScope, es brauchte spezielle Kameras, ein eigenes Filmformat (65mm) und somit ein eigenes Projektionsverfahren auf eine stark gewölbte Leinwand von einer gewissen Mindestgrösse(!) und hatte IMMER Surround Sound. Nur wenige Filme wurden mit diesem aufwendigen und kostspieligen System gedreht, und sehr wenige Kinos in den USA hatten die technischen Möglichkeiten zur Vorführung, von europäischen mal ganz zu schweigen. Für die restlichen wurden die Filme auf 'normales' CinemaScope umkopiert, der Ton wurde auf Stereo oder gar Mono reduziert.
In den 50ern hatten auch die wenigsten deutschen Kinos das Equipment um echten Surround Ton wiederzugeben, weshalb die wenigsten Filme zur damaligen Zeit in diesem Tonformat synchronisiert wurden. Alles klar soweit?
Die Unschärfe, die mir persönlich nicht so ins Auge fällt, rührt von der Prozedur her, einen Film der, wie gesagt, auf eine konkave Fläche projiziert werden muss für eine flache Leinwand unzukopieren (Stichwort Tiefenschärfe). Übrigens: Auch Cleopatra wurde in Todd-AO gedreht :-)
So, mit diesem Wissen gerüstet sollte jeder imstande sein diesen tollen Film auf dieser gut gemachten DVD zu geniessen. Wer ihn noch nicht hat: Kaufen, kaufen, kaufen !!!
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste, 18. September 2004
Dieser Film setzte Masstäbe - nicht nur für die Abenteuerfilme der 50iger!
David Niven als versnobter Brite einfach die Idialbesetzung des Phileas Fogg, der im Oktober 1872 in seinem Herren Club eine 20 000 Pfund Wette abschließt. "In 80 Tagen um die Welt - ist möglich!" so seine Meinung. Das Abenteuer beginnt......
Nach der Roman Vorlage von Jules Verne schuf Michael Todd einen Klassiker des Filmgrenes.
Wunderbar gezeichnete Charaktere von einem Weltklasse Ensemble gespielt, gedreht an Originalschauplätzen, versehen mit einem Füllhorn an Humor und Charme setzte er 1956 diesen Film in Szene.
Der Weltberühmte Soundtrack von Victor Young trug sein Übriges dabei, diesen Unterhaltungsfilm zu etwas einmalig sehenswertes zu machen. Das Berühmte Titelthema findet sich noch heute immer in der ein oder anderen Fassung in den Charts.....
Unvergesslich dabei die fast 3 Minütige Fimsequens mit der Zugfahrt durch Indien, die nur von der wunderbaren Musik und der Landschaft getragen wird....
Technisch ist diese DVD auf der Höhe der Zeit und sehr gut Digital aufbereitet, wie man es aus den Häusern von Warner Brothers und auch MGM gewohnt ist, die sich immer viel Mühe mit Ihren DVD Produktionen geben , was man von Paramount nicht grade sagen kann - dies aber nur am Rande....
Die Deutsche Syncro steht dem Originals Sound nach, denn der Film wurde seinerzeit schon in Stereo Produziert, was bei dem Deutschen Ton untergeht....
Auch finden sich nun viele Szenen wieder im Film, die das Deutsche Fernsehen - aus welchen Gründen auch immer - nie gezeigt haben, so auch der komplette Vorspann! Mit fast 3 Stunden dauer bekommt der Kino Fan einen Film, der so heute leider nicht mehr Produziert wird. Er sollte in keiner Cineastischen DVD Sammlung fehlen! Ein entspannter Filmtag ist damit gesichert!
Zu Recht wurde der Film mit 5 Oscars ausgezeichnet!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es lebe die Nostalgie!, 19. Februar 2010
Dieser Film - diese DVD ist ein Muss in Sachen Klassiker. Ich habe als Kind diese Geschichte von Jules Verne (damals noch auf LP!) bis zum Umfallen gehört und den (Original-) Film mit David Niven geliebt.
...allerdings muss man diese "Art" von (alten) Filmen mögen - vielleicht ist da die Adaption mit Pierce Brosnan für manche die aktuellere und passendere. Mir gefallen beide! :-)
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In 80 Tagen um die Welt oder..., 23. August 2004
...die Dokumentation über Michael Todd.
Wenn Sie diese grandiose DVD kaufen dann kaufen Sie nicht nur den aufpolierten Oskar prämierten Film "In 80 Tagen um die Welt" sondern auch eine Masse an Bonusmaterial (vorallem an über Michael Todd).
Aber der Reihe nach:
~~~Bild~~~
Das Bild ist für eine rund 50 Jahre alte Vorlage gut bis sehr gut. Fast kein geflimmer, klare Farben, und das orginal Format (2,20:1) sorgen für eine Augenweide.
Der Film ist über beide DVD's verteilt (DVD 1: ca.108min, DVD 2: ca. 68min). Dadurch gibt es auch keine Probleme im Bereich komprimierung.
~~~Ton~~~
Nun schon fast eine Tradition das wir deutschen immer "nur" den Stereo Ton zu hören bekommen (Indiana Jones, Alias Staffel 1 etc.). Da ich allerdings keine Dolby Sourround Anlage besitze stört es mich auch nicht.
Der gut abgemischte Ton kommt sehr gut rüber. Und nur an einer Hand voll Stellen muss man seine Ohren schon mal mehr Spitzen, wenn die Dialoge etwas übertönt/zu leise sind. Doch auch hier gilt: das beste aus dem Ausgangsmaterial geschöpft!
~~~Bonus Material~~~
Es gibt auf beiden DVD's umfangreiches Bonusmaterial. Unter anderem mehrere (ca. 15) verschiedene neue Szene, (hierbei sollte man erwähnen das es sich ausschließlich um neue Kamera Perspektiven handelt), einen Kommentar, den Film "Die Reise zum Mond", Trailer, Fotos sowie eine Dokumentation über Michael Todd (50min), Auschnitte aus der Fernseh Show "In 90 minutes arround the world" (ca 45min!), sowie mehrere kürzere Beiträge. Alles in allem findet man beim Bounsmaterial -wei erwartet- weniger über die Dreharbeiten des Films (wie man es heutzutage gewöhnt ist) dafür aber sehr viele Infos über den (trubel) Film herum. (Premiere, Oskarverleihung).
Fazit: Eine grandiose DVD die durch das (fast) perfekte Bild hervorsticht. Bei diesem Kauf kann man (vorallem zu dem Preis) nicht viel falsch machen. In dem umfangreichen Bonusmaterial erfährt man sehr viel über Michael Todd (siehe oben) und den Film. Über den Film ansich muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Im Gegensatz zu einem meiner Vorschreiber finde ich diesen Film alles andere als zu lang. Einfach ein grandioser Film der zu recht 5 Oskars gewonnen hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In 80 Tagen um die Welt [Special Edition], 21. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Die beste Verfilmung des Jules-Verne-Klassikers. Für den Film sollte man in der richtigen Stimmung sein und sich einen Nachmittag Zeit nehmen, denn "In 80 Tagen um die Welt" ist schon extrem lang und stellenweise sicherlich langatmig. Aber er schafft es an jeder seiner Stationen eine eigene kleine Geschichte zu erzählen.
Das Ganze ist auf angenehme Weise altmodisch, aber nie altbacken. Die farbenfrohen Cinemascope-Aufnahmen, die schöne Musik und die fabelhaften Darsteller sorgen für gute Unterhaltung. Vor allem die Hauptdarsteller Niven, Cantinflas und MacLaine sind sympathisch und überzeugend. Dazu gibt es noch Cameos von vielen prominenten Schauspielern aus den 50er Jahren.
"In 80 Tagen um die Welt" ist ein schöner, fantasievoller Abenteuerfilm.
Bild und Ton der DVD sind sehr gut. Die Special Edition enthält neben einer Reihe von Extras u.a. auch einen sehr informativen Audiokommentar.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die längste Außenwette der Unterhaltungsgeschichte, 4. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: In 80 Tagen um die Welt [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
Jules Vernes Erzählung von der Reise um die Erde in 80 Tagen" gehört wahrscheinlich zu der Sorte von Romanen, die zwar jeder kennt, die aber doch von niemandem gelesen werden - oder die doch zumindest nicht mehr sehr häufig gelesen werden.

Zu einem gewissen Teil ist das sicherlich ein Zeichen der Zeit: Viele von Vernes hochfliegenden Träumen, die seine zeitgenössischen Leser bestenfalls für Science Fiction, schlimmstenfalls für Spinnerei gehalten haben mögen, sind inzwischen längst Wirklichkeit und, mehr noch, für uns selbstverständlich geworden. Ob Reise um die Erde oder Reise zum Mond - beides ist uns jederzeit problemlos möglich, und keines davon dauert auch nur annähernd 80 Tage.

Es kann hilfreich sein sich in Erinnerung zu rufen, dass dem nicht immer so war - und dass unsere uns so selbstverständlich erscheinende Auffassung der allseits beschworenen Mobilität vergleichsweise jung ist. Im Erscheinungsjahr von Mike Todds einzigem, mit 5 Oscars ausgezeichneten (ja, hier muss wirklich ein Komma stehen) Film hatte noch keines Menschen Fuß je den Mond betreten - und auch von der Weltenbummelei dürfte man 1956 noch etwas andere Vorstellungen gehabt haben, als das heute der Fall ist. Es ist gut, wenn man das im Gedächtnis behält, denn es kann durchaus zum besseren Verständnis des Films beitragen. In gewisser Hinsicht sollte man, das ist mir kürzlich erst bewusst geworden, In 80 Tagen um die Welt" vielleicht auch als die Art virtueller Urlaubsreise in ferne Länder ansehen, die er vor knapp einem halben Jahrhundert für manchen Zuschauer gewesen sein dürfte.

Bunter Bilderbogen für airmchair travellers

Wer sich diese Sichtweise zu eigen macht, der wird zum Beispiel auch nachvollziehen können, warum der Blick der Kamera für unsere Sehgewohnheiten oft viel zu lange auf Ansichten verharrt, die eher Lokalkolorit sind, als dass sie die Handlung wirklich vorantrieben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Szene in einer kleinen spanischen Bodega, in der ein Tänzer im wahrsten Wortsinn über Tisch und Bänke geht: Wir haben solche Tanzeinlagen schon tausendfach gesehen. Das Premierenpublikum mag das etwas anders gesehen haben - wie so vieles im Film, der streckenweise in erster Linie ein bunter Bilderbogen ist, der nicht zuletzt die Neugier auf Bilder aus fernen, fremden Ländern befriedigen zu wollen scheint.

Natürlich ist In 80 Tagen um die Welt" keine Dokumentation. Die Welt im Film ist, wie es in der Textzeile eines Songs aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts so schön heißt, a Barnum and Bailey world", und tatsächlich scheint auch der Produzent Mike Todd ein schillernder Charakter gewesen zu sein, der sich in der Zirkuswelt von Barnum & Bailey auch heimisch gefühlt haben müsste: Treten Sie näher", scheint uns sein Film zuzurufen, sehen Sie Menschen, Tiere, Sensationen aus fremden Ländern - sehen Sie die Wunder der Welt mit eigenen Augen - jetzt und hier!"

Mit anderen Worten: Der von Todd produzierte Film (Regie führte Michael Anderson) um Vernes exzentrischen Gentleman Phileas Fogg, der in buchstäblich letzter Minute doch noch zum Wettkönig wird, war und ist im eigentlichen und besten Wortsinne ein Spektakel.

Ich kenne und mag den Film seit den Tagen, in denen man noch darauf vertrauen durfte, gewisse Filme mit schöner Regelmäßigkeit als festen Baustein im Feiertagsprogramm der öffentlich-rechtlichen TV-Sender zu entdecken: Man durfte darauf bauen, zur Nachmittagskaffeezeit entweder Ken Annakins Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten", Blake Edwards' Das große Rennen rund um die Welt" oder eben Mike Todds In 80 Tagen um die Welt" serviert zu bekommen. Das Wiedersehen war für mich stets erfreulich, und deshalb finde ich es natürlich auch erfreulich, dass mittlerweile alle drei Filme auf DVD erschienen sind. Im Falle von In 80 Tagen um die Welt" musste ich nicht einmal auf einen Import zurückgreifen, da die deutsche Warner-Tochter den auch für den deutschsprachigen Markt auf einer fabelhaft ausgestatteten Doppel-DVD veröffentlich hat.

Vom Feinsten: der Audiokommentar

Der Kommentar von BBC-Radiosprecher Brian Sibley gehört dabei zum Besten, was ich seit langer Zeit gehört habe. Ohne Unterlass reiht Dampfplauderer Sibley szenenspezifische Daten und Fakten aneinander und beantwortet, so habe ich das jedenfalls empfunden, so manche Frage, die ich mir beim Sehen des Films gestellt habe. Dazu gehört zum Beispiel, dass Sibley den Gesichtern auf der Leinwand Daten und Werke zuordnet - etwas, das bei einem Film mit einer Unzahl von Cameo-Auftritten höchst willkommen ist, zumal es Otto Normalzuschauer viel Grübelei (Woher kenn' ich das Gesicht nur?") und dem Filminteressierten das Nachschlagen (In welcher Reihe steht denn heute meine ,Bibliothek des Internationalen Films'!?) ersparen kann.

Wenn Herr Fogg (David Niven) und Diener Passepartout (der mexikanische Komiker Cantinflas", eigtl.: Mario Moreno Reyes) zum Ballonflug ansetzen, merkt Sibley z.B. wie selbstverständlich kurz ein bisschen was zur Geschichte der Ballonfahrt im Allgemeinen an, aber auch Anekdoten, die sich unmittelbarer mit dem Film und den an seiner Entstehung Beteiligten beschäftigen, kommen nicht zu kurz. Man merkt: der Mann hat nicht nur seine Hausaufgaben gemacht und hat etwas zu sagen, sondern weiß auch, wie er's am Besten sagt: sehr unterhaltsam, sehr informativ - eben sehr BBC".

Umfangreich und interessant: die Zusatzausstattung

Der Rest der Ausstattung lässt sich m. E. ebenfalls sehen: durch die Vielzahl von Standbildern und die elf der Schere zum Opfer gefallenen Szenen auf DVD 1 habe ich mich zwar noch nicht gewühlt, aber immerhin habe ich mir bereits den Großteil des Bonusmaterials auf DVD 2 zu Gemüte geführt, das ich, unterm Strich, als kurios, aber nicht uninteressant" prädikatisieren würde. Ein weniger als eine Minute langer Wochenschau-Filmschnipsel, in dem Elizabeth Taylor zu bewundern ist (die, das erfahren wir, zeitweilig mal eine Mrs. Todd war), ist dabei vielleicht eher kurios als wirklich aussagekräftig. Auch der rund dreiviertelstündige Zusammenschnitt einer Ausgabe eines TV-Boulevardmagazins aus den 50ern ("Playhouse 90") wirft, wie das Gros der DVD-Beigaben, wohl eher ein Licht auf Produzent Todd als auf sein Werk - aber das ist in meinen Augen auch insofern nicht verwerflich, als Todd wohl wirklich ein schillernder Charakter und ein ausgemachtes Schlitzohr gewesen sein muss. Oder um es mit den Worten eines Zeitzeugen zu sagen: ein amerikanisches Original", das auch im Mittelpunkt der 50-minütigen Dokumentation Around the world in 80 days with Mike Todd" steht.

Das Bild des Films ist streckenweise etwas unscharf, die Farben sind hie und da etwas flau; unterm Strich aber finde ich nichts, was ich wirklich beanstandenswert fände. Umso weniger, da die Fassung, die ich auf der DVD zu sehen bekommen habe, um einen Prolog erweitert worden ist, der in der mir aus dem Fernsehen bekannten Fassung nicht zu sehen gewesen ist. Für mich ein Highlight, zumal dieser Prolog auch George Melies' Reise von der Erde bis zum Mond" umfasst: Szenenfotos aus dem kurzen Filmchen von 1902 (die früheste Verfilmung eines Werkes von Jules Verne) kannte ich zwar, das frühe Filmwerk selbst aber kannte ich bislang nur in Ausschnitten.

Ärgerlich: die unprofessionelle Übersetzung des Prologs

Wenn mich etwas gestört hat, dann ist es schon eher der miese, an mindestens einer Stelle ungrammatikalische Ausdruck der deutschen Übersetzung des Prologs sowie die tonlose Art, in der der deutsche Synchronsprecher seinen Text zum Vortrag bringt: Ich weiß nicht, wo Warner Brothers Deutschland in der letzten Zeit ihre Synchronsprecher hernehmen und wer für die Anfertigung der Texte zuständig ist, die sie herunterleiern, aber ich ahne, dass da mal wieder wer am falschen Ende spart. Mein Urteil: professionelle Arbeit hinterlässt bei mir einen anderen Eindruck.

Was mich außerdem ein bisschen enttäuscht hat, ist das Booklet zur DVD: ein solches gibt's nämlich nicht - und im Falle eines Films vom Kaliber In 80 Tagen um die Welt" fällt mir die Fehlanzeige, ausnahmsweise einmal, wirklich störend auf. Ansonsten finde ich aber wirklich nicht viel, das zu bekritteln sich wirklich lohnte: Die Doppel-DVD ist manierlich geraten (der Originalton überzeugt, wie so oft, noch sehr viel mehr als der deutsche Ton - aber immerhin handelt es sich bei der deutschen Synchronfassung um das deutsche, mir aus Kindertagen vertraute Original und nicht um eine der unseligen Warner-typischen Neuvertonungen), bietet allerhand netten, guckenswerten Schnickschnack rund um den Film und vor allem dessen Regisseur, und allein Brian Sibleys fundierter Kommentar zum Film ist mir eine 5-Sterne-Kaufempfehlung wert (nein, deutsche Untertitel dazu gibt's leider nicht - aber wer über ein halbwegs präsentables Schulenglisch verfügt, wird trotzdem keine allzu großen Verständnisschwierigkeiten haben. Wie gesagt: Wir haben's ja nicht mit irgendwelchem 0815-Genuschel zu tun, sondern mit einem Vortrag in 1A-BBC-Qualität).

Unterm Strich: ein sehr empfehlenswerter Neuzugang fürs DVD-Archiv

Wer also das Wiedersehen mit einem liebenswert-altmodischen Komödien-Klassiker erneuern möchte, muss jetzt nicht mehr auf den nächsten Feiertag warten, sondern darf zur Doppel-DVD aus dem Hause Warner greifen.

Die besticht, finde ich, im Vergleich mit so mancher TV-Ausstrahlung übrigens noch durch ein paar andere Mehrwerte: Zum einen bietet die DVD auch das "entr' acte" genannte musikalische Intermezzo (eine Art musikalischer Pausenfüller, der bei Filmen mit Überlänge noch bis in die 60er Jahre hinein weit verbreitet war), zum anderen natürlich auch den kompletten Abspann, der hier besonders sehenswert ist, da für die Gestaltung der "End Credits" von In 80 Tagen um die Welt" der legendäre Saul Bass verantwortlich zeichnete.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerreichter Klassiker, 2. März 2009
Oft kopiert und nie erreicht wurde dieser einmalige Film. Sei es die Neuverfilmung mit Pierce Brosnan oder Jackie Chan, keine kann dem Original auch nur annähernd das Wasser reichen.

Hier zeigt sich, dass Remakes nicht immer lohnen.
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In 80 Tagen um die Welt [Special Edition] [2 DVDs]
In 80 Tagen um die Welt [Special Edition] [2 DVDs] von Michael Anderson (DVD - 2010)
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