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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hatte der wirklich nur zehn Finger?
Es gibt Mythen, die sind glaubwürdig. Zum Beispiel der Mythos, dass Robert Johnson seine Seele dem Teufel verkauft haben soll, um dermaßen gut Gitarre spielen zu können. Wenn man diese CDs gehört hat, vorbildlich restaurierte historische Aufnahmen, dann nickt man: Das ist kein Mythos. Robert Johnson m u s s diesen Pakt mit dem Teufel geschlossen...
Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von weiser111

versus
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2.0 von 5 Sternen The Complete Collection
Diese Complete Collection ist nicht gut genug.
Ich kenne bessere Blues Collectionen - Leider kein guter Kauf.
Vielleicht kaufe ich mir mal ein anderes.
Vor 9 Monaten von Jürgen Lang veröffentlicht


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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hatte der wirklich nur zehn Finger?, 12. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Complete Collection (Audio CD)
Es gibt Mythen, die sind glaubwürdig. Zum Beispiel der Mythos, dass Robert Johnson seine Seele dem Teufel verkauft haben soll, um dermaßen gut Gitarre spielen zu können. Wenn man diese CDs gehört hat, vorbildlich restaurierte historische Aufnahmen, dann nickt man: Das ist kein Mythos. Robert Johnson m u s s diesen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben.

Die Songs kennt man in x Versionen, von Luther Allison oder Snooky Pryor, oder den Rolling Stones, Eric Clapton, Fleetwood Mac, den Red Hot Chili Peppers...: "Malted Milk", "Ramblin' on My Mind", "Cross Road Blues", "Sweet Home Chicago", "They're Red Hot"...
Hier aber meldet sich ihr großer alter Meister, dem sie's abgeschaut haben, der's ihnen vorgemacht hat, was eine alte Gitarre alles hergibt. Die typische Blues-Akkordfolge, Subdominante, Dominante, Tonika... Aber w i e er dieses Grundschema ausgereizt hat, w a s er dann mit seinen Fingern dazuteufelt an angedeuteten und durchgezogenen Melodien und Läufen, mal bis an die Schmerzgrenze hingezogen, mal in atemberaubendem Tempo über alle Saiten gefegt... Hatte der Kerl wirklich nur zehn Finger?
Und dann dieser typische Blues-Rhythmus. Aber den spielt Robert Johnson gleich doppelt, mindestens. Einmal auf der Gitarre, wenn's denn nur einmal ist, und wenn er nicht schon da zwei verschiedene Rhythmen gleichzeitig von der Kette lässt. Und zum zweiten mit dem Gesang. Wie hielt er das durch, ohne sich zu verheddern? Den mindestens einen Rhythmus in den Fingern, den andern in der Stimme, und alle zusammen scheinbar gegen- und in Wirklichkeit doch miteinander?
Und dann der Gesang selber. Quer durch alle Oktaven hindurch, wenn man denn mit traditionellen musikalischen Begriffen über Robert Johnson reden will. Noch vor allem Wort erzählt die Melodie selber, verbreitet Stimmungen bar aller Romantik, klagt vom harten Südstaaten-Leben der 1930er Jahre, von Einsamkeit, untreuen Geliebten, von nie endenden Wanderungen, breitet regelrechte Dialoge aus.
Manchmal jault und kreischt, grantelt, bellt, knurrt Johnson sich selber ins Wort, aber nicht um des Jaulens und Kreischens willen, sondern weil es so sein muss. Dann wieder kommentiert er schnell mal selber ganz lakonisch all seine Dramatik, fast überhört man's. Und wie gesagt -- die Gitarre führt unterdessen ihr wildes Eigenleben.
Mal dominiert getragener Rhythmus mit allen Finessen und allem Elend dieser Welt, nicht nur in "Kindhearted Woman Blues", "Ramblin' on My Mind", "Love in Vain Blues", "Cross Road Blues" oder "Dead Shrimp Blues" zum Beispiel, wo der Blues so unendlich blue ist, wie Blues nur sein kann, und wo Johnson seine Zuhörer schwindlig spielt und singt und jault. Und mal geht der ungezähmte Blues mit Turbo zur Sache: Den unerbittlich vorwärts stampfenden "32-20 Blues" und "Traveling Riverside Blues" wagt sich so schnell kein Hindernis in den Weg zu stellen, "Preaching Blues" steigert sich nach verhaltenem Beginn immer wilder einem Blues-Finale entgegen, einer Art Blues-Inferno auf Speed. "They're Red Hot" verstößt schon fast gegen die reine Lehre des Blues mit seinem souveränen Ragtime-Einschlag, und "From Four 'till Late" wirkt zwischen all dem geknurrten virtuosen Elend nachgerade unwirklich, so unbeschwert klingt diese liebenswürdige Ballade -- freilich auch mit Blues.

Robert Johnson starb mit gerade mal 27 Jahren; die musikalische Hinterlassenschaft passt auf gerade mal zwei CDs, hinterlässt die Zuhörer offenen Mundes -- und lässt nach über 70 Jahren immer noch so manchen hoch gehandelten "King of Whatsoever" reichlich blass aussehen, Teufel hin oder her.

Wie es der Titel bereits verspricht, enthält die Box auf zwei CDs (fast) alle greifbaren Aufnahmen von Robert Johnson, incl. verschiedener Aufnahmen eines Songs, soweit noch vorhanden. Und nicht nur beim "Cross Road Blues" ist es unmöglich zu entscheiden, welche Version die eindringlichere ist -- die etwas schnoddrige erste, oder die zweite, bei der Johnson nun wirklich alle Register zieht und singt, knurrt, jault, Akkorde schlägt, und aus Akkorden Melodien aufbaut, und mindestens drei verschiedene Rhythmen gleichzeitig hält. Nein, das mit dem Teufel, also, an dem Gerücht könnte tatsächlich was dran sein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh jaaaaaaa, 14. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Complete Collection (Audio CD)
Ich habe mir Robert Johnson nun endlich gekauft, da ich die Hintergründe von Led Zeppelin etwas mehr kennenlernen wollte. Viele Bluesbands, wie halt u.a. Led Zep oder auch Jack White, berufen sich auf Robert Johnson als eine Ihrer Basics.
Und jaaaaa - es sind wirklich Basics. Mein Gott, das ist wirklich großartig.
Ab und an beim Durchhören ist es etwas nervig, wenn die Lieder in 2 Versionen direkt hintereinander kommen, aber es ist nun mal eine Zusammenstellung aller Aufnahmen von Robert Johnson, daher macht dies auch Sinn.
Es sind Juwelen, wenn man "Crossroads" von Cream kennt und nun das Original hört. Der ein oder andere Einsprengsel bei Led Zep ist nun auch für mich absolut nach"hörbar".
Daher ist diese Zusammenstellung als eine der Abrundungen meiner Bluesrock-Liebhaberei (wobei ich noch Novize bin) absolut grundlegend -- und macht außerordentlich Spaß.
Sehr empfehlenswert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlicher Blues, 12. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Complete Collection (Audio CD)
Meine Vorrezensenten haben im Prinzip schon alles wichtige gesagt.
Großartiger Blues, auch wenn die Aufnahmequalität nicht mit der der heutigen Zeit vergleichbar ist.
Die Stücke selbst sind zeitlos.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Scheibe, 6. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Complete Collection (Audio CD)
Man muss sich darüber im Klaren sein, dass es sich hier um 2 CDs handelt, die in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts aufgenommen wurden. Wer dies akzeptiert (d.h. Rauschen und nicht gerade heutige CD Qualität) der erhält supertollen Blues in Reinkultur.
Hier ist wirklich einer der Altmeister am Werk, der Vorbild für viele nachfolgende Generationen wurde. Blueser wie John Lee Hooker oder Muddy Waters haben von Robert Johnson gelernt und zur Zeit aktuelle Blueser wiederum von diesen. Wer also zu den Roots möchte, der kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Alles in allem eine supergeile Scheibe, die in das Regal eines jeden Bluesfans gehört.
Viel Spaß beim Hören.
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5.0 von 5 Sternen Der wahre Blues, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Complete Collection (Audio CD)
Johnson wird wohl eher unter den Kennern des Blues gehandelt. Zu denen gehöre ich nicht. Aber: Die Aufnahmen sind beeindruckend in ihrer Klarheit und Intensität. Es braucht ein Weile, bis man sich die Texte reingehört hat, aber schon die Musik reicht um den wahren Blues zu spüren. Aus dem booklet kann man entnehmen, dass Johnson 1938 kurz vor einem Auftritt in der Carnegie Hall stand, von einem Nebenbuhler vorher vergiftet wurde und dass an seiner Stelle Big Bill Broonzy dann aufgetreten ist. Und dessen Veröffentlichungen sind Legende geworden.
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4.0 von 5 Sternen Gute Platte, 1. April 2014
Ich bewerte die Platte, nicht die Musik. Wenn man Robert Johnson nicht mag, sollte man die Platte nicht kaufen :-)
Die Platte ist im Gegensatz zu all meinen anderen Platten aus den 60 und 70ern sehr schwer und dick. Sie liegt gut auf und hat einen tollen Klang. Sehr dynamisch. Ich mag's.
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5.0 von 5 Sternen Blues Grundausbildung, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Complete Collection (Audio CD)
Ein Muß für alle, die sich mit den Wurzeln des Bluse beschäftigen und mal die echte Urversion des zu 100fach gecoverten "Crossroads" hören möchte.
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5.0 von 5 Sternen Robert Johnson " The Complete Collection, 13. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Complete Collection (Audio CD)
Diese CD ist eine Reise zu den Wurzeln des Blues.
Schnörkellos, mit wenigen Riffs und voller Seele.
Als Hörer begleitet man den Hobo, den Vagabunden.
Erlebt alle Höhe und Tiefen dieses abenteuerlichen Lebens.

Toll!!!!
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5.0 von 5 Sternen Überraschung, sowohl positiv als auch enttäuscht, 7. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Complete Collection (Audio CD)
Alte originale Fassungen - daher sind die Aufnahmen in der Qualität nicht mit heute vergleichbar - bekannter Songs des berühmten Robert Johnson, die mich in beide Richtungen überrascht haben. Sicher aber für interessierte Fans ein Muß.
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4.0 von 5 Sternen Robert Johnson Complet Collection, 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Complete Collection (Audio CD)
Ich gebe nur vier Sterne, weil auf beiden Discs die Tonqualität der Songs sehr stark variiert.-
Ansonsten ist es gut COMPLETE Recording vom Robert Johnson zu haben, auch wegen der
altenative Takes!!!
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