Kundenrezensionen

11
4,3 von 5 Sternen
First Rays Of The New Rising Sun
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:7,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2011
Ich weiß nicht ob sich Jimis letzte Platte tatsächlich so angehört hätte, wäre sie denn fertig geworden. Ich weiß auch nicht, ob es eine gute Idee war, überwiegend die teilweise recht hektisch entstandenen Original-Rough-Mixe aus der Zeit kurz vor und kurz nach Jimis Tod zu verwenden. Sicher, das ist authentisch aber teilweise leider eben dann doch sehr roh. Die Lead Gitarre auf Freedom z. B. klingt so grell, dass sie beim lauten Hören fast weh tut (vielleicht waren damals die Ohren am Ende einer langen Studionacht schlicht dicht). Trotzdem - die Platte strotzt nur so vor Energie und die Songs sind überwiegend erste Sahne. Deshalb auf alle Fälle fünf Sterne, ein wenig schade ist nur, dass wir nie erfahren werden, wie die Sachen angehört hätten, hätte Jimi sie noch wirklich fertig gekriegt. Vielleicht würde sich ja tatsächlich ein ordentlicher neuer Mix lohnen...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2012
Nicht eine Best-of, sondern die Aufnahme seines Konzerts in Woodstock hat mich anfixt. Danach habe ich mir mit dem Lesen seiner Biografie die Studioalben in chronologischer Reihenfolge gekauft. Auch wenn weit verbreitet "Electric Ladyland" als das beste Studioalbum von Hendrix angesehen wird (und es IST auch fantastisch), so war ich beim Hören von "First rays... " überrascht. Zwar waren mir einzelne Nummern geläufig - im Original wie "Angels" oder als gute Coverversion "Freedom (Steve Lukather) - doch das Songmaterial erscheint mir hier als das stärkste aller Studioveröffentlichungen.

DAS ist kein Resteverkauf, als was sich Posthum-Alben leider viel zu oft herausstellen. In der Hendrix-Biografie von Charles R. Cross wird ausführlich beschrieben, wie akribisch und manchmal schon penetrant Hendrix Studiotakes immer und immer wieder neu eingespielt und überarbeitet hat. Vor diesem Hintergrund erwartet den Hörer bei "First Rays Of The New Rising Sun" (neben einem gruseligen Cover) eine ganze Palette erstklassiger Songs, die ihrer Zeit weit voraus sind.
"Freedom", "Izabella" (mit herrlichem Chor), "Night Birds Flying", "Angel" oder Room Full Of Mirrors" sind auch produktionstechnisch keine halbfertigen Reste. Die Frage ist nur, ob Jimi sie noch 30 Mal mehr eingespielt hätte. Auch die mehrfachen Gitarrenspuren und zusätzlichen Percussions etc. dürfen als eine Weiterentwicklung ganz im Sinne von Hendrix' kreativer Phase zwischen Sommer '69 und Frühjahr '70 gesehen werden. Einzig beim exzellenten Song "Ezy Rider" trommeln mir die Kongas zu sehr im Vordergrund.
Darüber hinaus hat Hendrix viele dieser Songs bereits auch live weiterentwickelt - zu hören etwa auf den Aufnahmen von der Isle of Wright.

Auch für ein Genie muss es schwer sein, Erwartungen zu erfüllen und sich zwangsläufig immer wieder selbst übertreffen zu müssen. Mag sein, dass der Schritt vom 2. Album "Axis Bolt As Love" zu "Electric Ladyland" der größere war. Aber "First Rays... " ist ein würdiges viertes Album. Und ich bin sicher, wenn Jimi Hendrix heute (clean) mit Eddie Kraemer im Studio sitzen würde, hätte er im Großen und Ganzen nichts gegen dieses Album einzuwenden.

Ein MUSS für jeden Hendrix-Fan und solche, die es noch werden wollen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als Jimi Hendrix völlig überraschend mit siebenundzwanzig Jahren starb, war sein geplantes nächstes Studio- Doppelalbum "First Rays of the rising Sun" noch nicht ganz fertig - die meisten Songs dafür allerdings schon. Als der erste Schwung übriggebliebener Archivsongs unter dem Albumtitel "The Cry of Love" mehr als eine Million Käufer fand, warf die Plattenfrima mit "Rainbow Bridge", "War Heroes" und "Loose Ends" weitere Sätze in stetig absteigender Qualität nach. Schließlich folgten noch die umstrittenen "Crash Landing" und "Midnight Lightning" mit fragwürdigen Overdubs und die zusammengeschnipselte Jamsammlung "Nine to the Universe". Spätestens mit den drei letztgenannten Alben legte sich Produzent Alan Douglas mit den Hendrixerben an, die lieber den Originalproduzenten Eddie Kramer als Nachlassverwalter installiert hätten.

Schlussendlich legten sowohl Douglas als auch Kramer je eine komplette Rekonstruktion des unveröffentlichten Doppelalbums vor. Douglas Version erschien als "Voodoo Soup" und erzielte einen Achtungserfolg, Kramers Version "First Rays of the new rising Sun" wurde jedoch von den Hendrixerben autorisiert und gilt seitdem flächendeckend als praktisch authentisch.

Dabei muss man auch hier skeptisch bleiben: Ob das "Ladyland"- Überbleibsel "My Friend" es auf "First Rays" geschafft hätte, ist fragwürdig. Dafür hat Kramer sich entschlossen, "Pali Gap", "Bleeding Heart" und "Drifter's Escape" draußen zu lassen. Jimis Notizen dazu waren wohl widersprüchlich und unvollständig. Manchen Songs hätte auch ein Remix gut getan - einige Abmischungen sind etwas rau und wirken noch wie Rough Mixes. Schlussendlich ist auch offen, welche neuen Songs, Spuren und Overdubs Hendrix im Überlebensfall noch zugespielt hätte. Hendrixologen debattieren über solche Themen seit vierzig Jahren ergebnislos. Eine große Ähnlichkeit mit dem projektierten Album muss man Kramers Rekonstruktion dennoch zweifellos zugestehen.

Abgesehen von der Authentizitätsfrage muss man erwähnen, dass Hendrix seinen Stil seit "Electric Ladyland" erneut geändert hatte: Zunächst hatte er die Experience zugunsten der Band of Gypsys aufgelöst, dann die New Experience mit Mitch Mitchell und Billy Cox zusammengestellt. Statt auf überlange Studioexperimente setzte er nun wieder verstärkt auf schnörkellos kompakte, funkige Songs. Das hätte sicher manche Fans des innovativ- experimentellen Vorgängeralbums enttäuscht.

An "First Rays" schließen die Restsammlungen "South Saturn Delta", "Valleys of Neptune", "People, Hell & Angels" und zwei Boxsets mit jeder Menge unveröffentlichtem Material an. Nimmt man all das in den Gesamtblick, dann enthält "First Rays" trotz aller Kritikpunkte und offener Fragen wohl das beste Studiomaterial, was wir jemals nach Hendrix Tod von ihm gehört haben. Vom kitschigen Photoshop- Coverartwork darf man sich nicht abschrecken lassen. Daher vergebe ich die volle Punktzahl - fünf Sterne.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2008
Cry Of Love wurde 1971 posthum veröffentlicht und kann als letzte weitgehend authentische Hendrix-Platte, quasi als vierte Studio-LP, eingestuft werden. Hendrix wurde zuletzt erdiger, weniger abgespact, war näher dran und wohl auch selbstbewußter geworden, was Material- und Musikerauswahl sowie Produktionsweise anging. Das Ergebnis gefällt mir seit 37 Jahren. Als CD nur kurze Zeit erhältlich taucht Cry Of Love hier unter neuem Namen und um acht Tracks erweitert wieder auf. Die ursprünglichen zehn Titel von Cry Of Love sind der Trackliste untergemischt. Das Hörerlebnis der Platte will sich daher nicht einstellen und die erweiterte CD wirkt weit weniger homogen. Besser wäre gewesen Cry Of Love einfach um zusätzliche Tracks zu erweitern. Aber es ist Hendrix - still at his best. Die Platte lässt (zusammen mit Band Of Gypsys vielleicht) erahnen, was aus diesem Ausnahmegitarristen nach Abflauen der Hysterie hätte werden können. CD kaufen, Cry Of Love Reihenfolge programmieren ( freedom, drifting, ezy rider, night bird flying, my friend, straight ahead, astro man, angel, in from the storm, belly button window) und LP, falls vorhanden, schonen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2001
Wohl ein Vermächtnis an seine Nachwelt, muss Jimi sich gedacht haben, als er diese Lieder in seinem Electric Ladyland Studio in New York aufnahm und noch im gleichen Jahr starb. 1970, das Schicksalsjahr eines der wohl kreativsten und phantasiereichsten Musiker des vergangenen Jahrhunderts! Prägend für eine ganze Generation, begleitete er Menschen von uns durch die Love & Peace Ära, mit dem Ziel etwas neues, bahnbrechendes und noch nie dagewesenes zu schaffen. Menschen mit seiner Musik zu verzaubern, darin war Jimi ein Talent. "First Rays Of The New Rising Sun", erstmals 1997 unter der Regie der Hendrix Familie erstellt, waren die Lieder auf diesem Album wohl Jimis Wegweiser in eine neue musikalische Richtung. Einer neuen ungeahnten Fülle phantasiereicher Klänge, leidenschaftlicher R&B Elemente wie in 'Drifting' und rockige Klänge in Songs zu 'Freedom' und 'Hey Baby'. Auch hier hat der Altmeister des Electric Blues seiner Kreativität kaum Grenzen gesetzt und sich darum bemüht wiedermal an der Schaffung etwas Neuem und Außergewöhnlichem beteiligt zu sein. Es stand eine neue Ära vor ihm, die nur darauf gewartet hat eingeläutet zu werden! Jimi wollte ein Teil davon sein, der dem neuen Sound der 70'er ein Gesicht gibt und das Erbe der 60'er Jahre hinter sich zurück lässt. Seine Lieder auf diesem neu zusammengestellten Album waren prägend für kommende Generationen. In "First Rays Of The New Rising Sun" ist ihm dieses unglaubliche Unternehmen wahrhaft gelungen, obwohl er dies nicht mehr miterleben konnte.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Dezember 2012
Tatsächlich ein paar neue Stücke, die bemerkenswert abgemischt wurden. Auch wenn ich nicht mhr so viel Hendrix höre, kann ich in diese cd öfter reinhören.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2012
Beginnings, das zwar sehr gut anfängt, dann aber lahmt (also nicht an Third Stone From The Sun heranreicht) und Belly Button Window, das dann doch zu langweilig für meinen Geschmack ist, sind die Probleme, die ich mit diesem Album habe.
Ohne diese beiden würde ich es ganz ganz ganz knapp unter das Are You Experienced? (sein meiner Meinung nach bestes Album) stellen.
Trotz der beiden oben genannten ist dieses Album nicht nur etwas für Hendrix - Fans.
"Viel Spaß beim Hören" muss ich nicht wünschen, denn ihr werdet ihn haben.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2014
Diese Platte ist einer der besten Rock platten von allen. Jimis E-Gitarrenspiel ist einfach der Hammer! Schade dass das das letzte richtige Album von Jimi war!

Ich empfehle dieses Album weiter!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2009
Das letze offizielle Album Postum veröffentlicht, zeigt in etwa wo der Wg des jungen Virtuosen hingegangen wäre! Immer neue Bahnen durchbrochen immer anders einfach zum sacken lassen! Gut abgemischt und die Lieder wurden gut gewählt,
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. September 2013
Track 4 und 8 entsprechen dem Standard von Electric Ladyland, der Rest ist billig zusammengeschnipselter Schrott. Sorry, Jimi, du bist wunderbar, aber dieses Album hättest du so sicher nicht veröffentlicht.
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Electric Ladyland
Electric Ladyland von The Jimi Hendrix Experience
EUR 7,99

People, Hell & Angels
People, Hell & Angels von Jimi Hendrix
EUR 5,00