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TOP 1000 REZENSENTam 28. März 2010
Philippe Herreweghe ist einer der erfahrendsten Dirigenten der historisch informierten Aufführungspraxis und ein weltweit gefragter Bach-Interpret. Diese Einspielung der Matthäus-Passion von 1998 ist schon seine zweite. Trotz vieler gelungener Details kann mich das Ergebnis nicht voll überzeugen:

Die Leistungen von Orchester und Chor (Collegium Vocale Gent) sind untadelig. Der Klang ist weich, präzise, transparent. Die Solisten sind prominent, erfüllen aber nur teilweise die Erwartungen: Werner Güra (Tenorarien) und Dietrich Henschel (Bassarien) singen technisch sehr gut, sehr klangschön und ausdrucksvoll. Auch Andreas Scholl (Alt) lässt weder technisch noch stimmlich etwas zu wünschen übrig. Seine Artikulation wirkt allerdings etwas gewollt und glatt. Mir fehlt die Innigkeit, die gerade die Altarien der Matthäus-Passion auszeichnet. Das gilt vermehrt für Sibylla Rubens (Sopran), die zwar die Süße der Arie "Ich will Dir mein Herze schenken," nicht aber den Schmerz von "Blute nur, Du liebes Herz" ausdrücken kann.

Ian Bostridge ist ein ausdrucksvoller Evangelist mit kräftiger Stimme. Bei ihm stört aber ein sehr starker englischer Akzent. Franz-Josef Selig ist ein sehr irdischer, unsicherer, teilweise beiläufiger Jesus.

Mein Hauptkritikpunkt gegen die Einspielung ist aber das Konzept des Dirigenten: Herreweghe legt mehr Wert auf einen runden, weichen Ton, auf fließende Tempi, weniger auf Emphase, auf die Tragik des vertonten Textes. Bei ihm ist nicht nur der Schlusschor "Wir setzen uns mit Tränen nieder" eine Vorwegnahme der Freude der Auferstehung. Schon der Eingangschor "Kommt Ihr Töchter, helft mir klagen," fließt sanft dahin.

Welch ein Unterschied zu der dramatischen Szene, die uns etwa Gardiner vor Ohren führt. Auch die Aufnahmen von McCreesh,Kuijken,Suzuki und Harnoncourt - um nur Aufnahmen in historischer Aufführungspraxis zu nennen -, haben die Nase vorn. Nicht meine Aufnahme.
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am 31. Januar 2014
Die Aufnahme kann ich uneingeschränkt empfehlen. Sie gehört - nach der Einspielung von Masaaki Suzuki - zu meinen Favoriten in Sachen Matthäuspassion.

Herreweghe lässt einen größeren Abstand zum Geschehen zu, er agiert ohne übertriebene Dramatik und lässt die Tonsprache Bachs aus sich heraus wirken. Das Geschehen wird sehr subtil herausgearbeitet. Wenn ich meine Favoriten vergleiche, dann vielleicht so: Herreweghe und Suzuki sind beide vom Ensembleklang (Chor und Orchester) auf Augenhöhe. Unter den Solisten gefällt mir Gert Türk besser als Ian Bostridge, letzterer ist aber ebenfalls sehr gut. Sind einem die Solisten wichtig, dann sollte man einfach mal in beide Aufnahmen reinhören, keine Aufnahme zeigt hier Schwächen. Suzuki agiert dramatischer als Herreweghe - während Herreweghe die Passionsgeschichte eher erzählen lässt, führt Suzuki das Passionsgeschehen schon fast szenisch auf. In Sachen Tempi und Dynamik sind beide Aufnahmen ähnlich, keiner neigt zu Übertreibungen. Herreweghes Aufnahme ist technisch vielleicht noch ein klein wenig perfekter, während Suzukis Aufnahme ergreifender und mitreißender ist.
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am 13. April 2014
Die Einspielung hat eine wunderbare Transparenz, und die Qualität der Sänger und des Orchesters stehen wie bei Herreweghe üblich ausser Frage. Die Interpretation ist feinsinnig und in sich stimmig. Wünschen würde ich mir zeitweise noch etwas mehr Lebendigkeit und Aussagekraft, etwas mehr Leichtigkeit und etwas weniger Breite, aber das ist natürlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.
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am 5. Februar 2014
sehr feine Stimmen, einfühlsamer kann man es nicht singen - das gilt für die Solisten wie für die Chöre.
Auch die Instrumentalsoli erscheinen wie gesungen, schmiegen sich stimmig den Vokalpartien an.
Schönes getragenes Tempo und die Fermaten, die Bach geschrieben hat, sind ernst genommen.
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am 5. April 2012
Die Aufnahme ist eine der besten. Tolle Sänger, hervorragende Interpretation. Es ist ein großer Genuss zuzuhören. Die Alt-Partie mit einem Countertenor zu besetzten ist typisch Herreweghe.
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