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am 23. Januar 2011
Mit Verlaub, aber wenn man diese Rusalka als das nimmt was sie sein soll, nämlich eine Operngesamtaufnahme, ist die Einspielung relativ entbehrlich. Als "Playback" würde die Arbeit, die Alexander Rahbari am Pult mit dem Philharmonischen Orchester Zagreb leistet, jedoch durchaus taugen. Der Maestro leuchtet die romantische Partitur recht farbenfroh aus und macht so zumindest die orchestrale Seite durchaus hörenswert.
Die Protagonisten der Hauptpartien sind aber fast ausnahmslos eher zweite Wahl; das beginnt mit der schweizer Sopranistin Ursula Füri-Bernhard, die zwar über einen gut durchgebildeten Sopran für die Rusalka verfügt, der Partie aber doch vorwiegend dramatischen Aplomb verleiht, als das sie lyrisches Leuchten zu vermitteln vermag. Da ist ein Hörer, der die Geschichte wenig kennt und - wie bei der Brilliant Ausgabe - kein Libretto mitgekauft bekommt, schon ziemlich aufgeschmissen, die Nixe von der fremden Fürstin (hier: Tiziana Sojat) zu unterscheiden. Was diese beiden Damen an Dramatik (zumindest im ersten Fall zuviel) in die Wagschale werfen, geht dem Prinzen von Walter Coppola leider ab. Sein lyrischer Tenor ist wunderschön baritonal gefärbt, aber viel zu klein für diese Partie. Er stößt in der Höhe immer wieder an seine Stimmgrenzen und seine sängerische Ausführung leidet zudem noch unter einem teilweise arg unsauberen Vibrato.
Sehr vibratös, aber stimmlich treffend auf den Charakter besetzt, kommt Nelly Boschkowa als Hexe daher und ist zusammen mit dem glücklich machenden Wassermann von Marcel Rosca auf der Habenseite dieser Produktion zu verbuchen, was die Hauptpartien betrifft.
Die Comprimarii sind allerdings, das ist zu konstatieren, durch die Bank weg hervorragend besetzt. Die 3 Elfen sind wunderschön aufeinander abgestimmt, und auch Zeljco Grofelink kann stimmschön als Heger in der Szene mit dem ebenfalls wohlklingenden Mezzo von Martina Zadros Küchenjungen überzeugen.
Insgesamt bleib aber ein schaler Nachgeschmack beim Hören dieser Aufnahme, bei so gut besetzten Nebenrollen hätte man durchaus nach anderen Protagonisten suchen müssen.
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