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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein geniales Debut!
In einer anderen Rezension las ich, dass "The Family Jewels" von Marina and the diamonds
(die keine Band, sondern eine Solo-Sängerin ist) eines der besten Debut-Alben überhaupt sei.
Ich hielt es zu dem Zeitpunkt für eine bloße Übertreibung, aber mittlerweile habe ich das
Album gehört, und tatsächlich scheint es so, als...
Veröffentlicht am 7. Mai 2010 von Thor

versus
4 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hollywood
Aufmerksam wurde ich durch VIVA und habe spontan das Album geordert. Doch nur ein einziger Lichtblick: "Hollywood" Die übrigen Songs erreichen keinesfalls die Erwartungshaltung die durch >Hollywood< geweckt wurde. Schade, so wird es über ein one-hit wonder nicht hinausgehen. Die Single Hollywood oder der Download reichen völlig.
Veröffentlicht am 12. Juli 2010 von claus scheuermann


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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein geniales Debut!, 7. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: The Family Jewels (Audio CD)
In einer anderen Rezension las ich, dass "The Family Jewels" von Marina and the diamonds
(die keine Band, sondern eine Solo-Sängerin ist) eines der besten Debut-Alben überhaupt sei.
Ich hielt es zu dem Zeitpunkt für eine bloße Übertreibung, aber mittlerweile habe ich das
Album gehört, und tatsächlich scheint es so, als hätte Marina hier eine phänomenales Album
gemacht. Und dabei war ich mir sicher, dass La Roux letztes Jahr das genialste Debut aller
Zeiten veröffentlicht haben und sie so schnell niemand toppen würde. So kann man sich täuschen.

"The Family Jewels" ist mein erstes Album überhaupt, bei dem ich jeden Song nicht nur einfach
gut finde, sondern bei dem ich mich über jeden Song wirklich freue, wenn er kommt. Hört man das
Album von Anfang bis Ende durch, tut man das tatsächlich. Man lässt keinen Song aus und trauert
keinem hinterher, weil einem der nächste Track gleich wieder gefangen nimmt.

Marina hat eine außergewöhnliche Stimme und außergewöhnliche Songs, und was dabei herauskommt,
hat einen unglaublichen Sog. Ich kenne kein Album, welches ich mit diesem hier vergleichen könnte.
Ich weiß auch nicht, welchen Song ich besonders hervorheben sollte, weil alle gleichermaßen
gelungen sind.

Marina and the diamonds steht eine große Zukunft bevor!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wird den Bloggern ..., 27. Mai 2010
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Family Jewels (Audio CD)
... und Rezensionsautodidakten ja gern vorgeworfen, dass sie sich allzuschnell auf eine Meinung festlegen und diese dann völlig unreflektiert und ohne Scheu durch die Weltgeschichte posten. Stimmt. Macht aber auch einen Riesenspaß. Auf den Bauch zu hören und draufloszuschreiben, als gäbe es kein morgen. Und so kann es dann passieren, dass man ohne große Fachkenntnis das Debüt von Marina Diamandis alias Marina & The Diamonds "The Family Jewels" mit einer satten Maximalpunktzahl kürt, einfach weil es von Beginn an bestens gefällt und unterhält und damit nicht aufhört bis der letzte Takt verklungen ist. Erstklassiger Pop, jeder Song, ob langsam oder schnell, ob laut oder (weniger oft) leise, eine runde Sache - die Stimme eine Wucht, irgendwo zwischen Jennifer Rush, Kate Bush, Amanda Palmer und Siouxie Sioux (klar geht das!) und bis zu Halskrause vollgepumpt mit elektrisierender Energie. Neu? Iwo. Mainstream? Klar, volle Kanne. Aber wer an Robbie Williams noch Trostpunkte verteilt, der darf hier nicht kleinlich sein. Höhepunkte? Schwer zu sagen, eigentlich alle 13. Die kleine Spur, den kleinen Dreh perfekter vielleicht "I'm Not A Robot", "Girls" und "Guilty". Ob das in einem Jahr noch jemand hört? Keine Ahnung. Das ist Pop, wer will das wissen!? Fenster auf, Scheiben runter, lautmachen!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seitdem ich diese CD habe, weiß ich, welche die Beste meiner Sammlung ist..., 26. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: The Family Jewels (Audio CD)
...nämlich das Debut-Album "The Family Jewels" der walisischen Künstlerin "Marina & The Diamonds".
Ich hatte das Glück Marina schon im Juni 2009 bei Youtube mit "I Am Not A Robot" entdeckt zu haben. Schon nach dem ersten Hören war es um mich geschehen und ich war mir sicher: Wenn da ein Album veröffentlich wird, dann werde ich es mir kaufen!
2010: Gesagt, getan - begeistert! Das Album bietet 13 Popsongs, von ruhig bis tanzbar, aber vor allem mit Botschaft in den Liedern - die Erklärung: "All tracks written by Marina Diamandis", wie es so schön im Booklet auf der vorletzten Seite leider viel zu klein gedruck steht. Also eine echte und talentierte Ausnahmekünstlerin in der heutigen Popmusikwelt!
Das ganz besondere an diesem Album ist, dass einfach ALLE Lieder gleichermaßen überzeugen, keine Hänger, keine Lückenfüller. Meine Lieblinge sind der fetzige Opener "Are You Satisfied?", Track 2 "Shampain", das wunderbare "I Am Not A Robot", die 1. Single "Hollywood" und "Hermit the Frog".
Mehr kann ich auch schon fast nicht mehr sagen... Wer Popmusik mag, wird dieses Album lieben!
5 Sterne.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie der Titel schon vermuten lässt - hochkarätig, 31. Januar 2011
Von 
D. Model "ILuvNY05" (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Family Jewels [Vinyl LP] (Vinyl)
Eigentlich sollte man nicht mehr viel Worte über die Qualität dieser Platte verlieren, wenn die Amazon-Bewertung schon alles dazu aussagt. Bis dato gibt es nicht eine einzige negative Rezension zum Debütalbum THE FAMILY JEWELS von Marina & the Diamonds. Und das aus gutem Grund: Die LP geht über normale Pop-Verhältnisse weit heraus. Die Texte aller Songs hat Marina Diamandis (bürgerliche Name von Marina & the Diamonds) nämlich alle selbst geschrieben und sie sind dabei so brutal ehrlich und tiefsinnig, dass man gar nicht glaubt, einer Newcomerin zu lauschen, sondern vielmehr einem sicheren Profi. Sie begleitet ihre Songs höchstpersönlich am Piano. Marina & the Diamonds kann nicht nur gut singen (mit großem Stimmumfang, von hoch bis tief - wow!) und texten, sie kann auch Instrumente spielen. Ihr Debüt THE FAMILY JEWELS enthält, wie man dem Namen schon ansieht, nur Hochkarätiges. Von daher darf man keinen Song unerwähnt lassen und deswegen folgt eine der LP gebührende ausführliche Kritik.

Eröffnet wird das Album gleich mit dem ersten Knaller ARE YOU SATISFIED?, worin sie ihren Lebensstil und ihre Haltung nach Erfolg besingt, die am Ende eines anstrengenden Tages doch nicht glücklich machen. Bombastisch ist dazu die Melodie, die mit Streichern, einem Piano, einer E-Gitarre und einem Synthesizer besetzt ist und die Gefühle wunderbar akzentuieren. Wut und Melancholie liegen in diesem außergewöhnlich starken Track nahe beieinander.
Darauf folgt SHAMPAIN, das vom Titel her schon ein Wortspiel liefert. Das edle Gesöff, dass eigentlich "champagne" geschrieben wird, ist in diesem Falle eine Zusammenführung aus den Wörtern "sham" (dt. Heuchlerei) und "pain" (dt. Schmerz). Der Name ist Programm, die charismatische Sängerin singt nämlich von Alkoholmissbrauch und deren Auswirkungen. Die Instrumentalisierung sticht aus dem gesamten Album heraus, weil der Synthesizer komplett in den Vordergrund rückt und feinste Electro-Pop-Elemente ausspuckt. SHAMPAIN bietet dadurch einen Ausflug in die melodiösen 80er.
THE FAMILY JEWELS ist wahrlich eine Platte voller Überraschungen. Nach zwei flotten Nummern folgt nun eine ganz ruhige. I AM NOT A ROBOT ist eine empfindsame Ballade über die innere und äußere Gefühlswelt, bei der man vor allem das Klavier vernehmen kann - wunderschön! Generell trumpft das Album durch den Einsatz des Pianos auf, das überall spürbar ist. Handgemachte Musik scheint auch noch heute möglich zu sein.
Der nächste Song GIRLS verstärkt diesen Eindruck noch. Er sorgt für eine starke Ansage und geballte Frauenpower. Marina verbiegt sich für niemanden und spricht sich gegen allgemeine Frauenklischees aus. Kalorienzählen ist beispielsweise nicht ihr Ding. Gut so!
Einer weiteren Vereinigung aus Dance-Pop und Pianoklängen kann man in MOWGLI'S ROAD beiwohnen. Textlich besteht er aus einer einzigen Selbstfindungsphase, die letztendlich ungewiss ausgeht. Als Metapher dienen der Interpretin Tiere des Dschungels, die vor einer sich nahenden Gefahr weglaufen. Die Gefahr besteht aus den Einflüssen von außen, die vorgeben, wie man zu sein hat. Ihr Fazit am Ende des Liedes besagt, dass sie selbst noch nicht weiß, wer sie ist oder sein will.
Ein weiterer Titel heißt OBSESSIONS, der ähnlich wie I AM A ROBOT angelegt ist: Das von Marina Diamandis gespielte Piano tritt in den Vordergrund, wobei elektrische Elemente ganz dezent eingesetzt werden. Im Song geht es, wie der Name schon sagt, um Besessenheit, mag sie in manchen Fällen noch so krank erscheinen. Das ist nur zu menschlich.
Hat man OBSESSIONS durchgehört, gelangt man mit der international bekannten Single HOLLYWOOD zur Halbzeitpause von THE FAMILY JEWELS. Die Oberflächlichkeit vom Mythos des Amerikanischen Traums wird thematisiert. Durch die Erwähnung ihres eigenen Namens mutet der Hit autobiografisch an. Hat Marina Diamandis vor ihrer Musikkarriere versucht, einen Fuß in Hollywood zu fassen? Nein, in einem Interview ließ die Sängerin nur verlautbaren, dass sie von der Idee des Amerikanischen Traums angetan war, sich aber über die Jahre verändert hat. Sie habe die falschen Dinge geschätzt und in HOLLYWOOD verarbeitet. Zu ihren Vorbildern zählt übrigens auch Madonna, die vor Jahren eine Single mit dem gleichen Titel und gleichen Grundthema herausgebracht hat. Anscheinend hat dieser Song Marina für ihren ersten Hit im starken Dance-Pop-Gewandt inspiriert.
Wenn man sich für die Vinylausgabe von THE FAMILY JEWELS entschieden hat, muss man nun die Platte umdrehen. Es folgt THE OUTSIDER auf Seite B. Im Song stellt sie sich mit einem Außenseiter gleich, der seinen Platz in der Welt noch nicht gefunden hat. Hier schlägt sie die inhaltliche Brücke zu MOWGLI'S ROAD. Selbstfindung ist nämlich ein großes Thema dieses Debütalbums.
Schuldig fühlt sie sich im nächsten Track GUILTY. Sie hat als Kind wohl viele Fehler begannen, ihr Vater fehlte ihr. Wie alle anderen Songs wirkt auch GUILTY authentisch und geht nicht nur durch die atmosphärischen Streicher unter die Haut.
Nach der trübe stimmenden Nummer wird wieder für Überraschung und Auflockerung gesorgt: HERMIT THE FROG macht trotz melancholischer Grundstimmung Spaß. Marina singt nämlich davon, sich ständig in böse Typen zu verlieben. Sie schränkt diese Aussage jedoch im gleichen Atemzug dadurch ein, dass sie es selbst faustdick hinter den Ohren hat. Das dürfte man ihr nach den ersten zehn FAMILY JEWELS-Songs vollkommen abnehmen. Die eingängige Melodie wird übrigens durch Synthesizer und natürlich wieder durch das Piano bestimmt.
Eine ähnliche Ausrichtung besitzt eines der ganz großen Highlights des Albums OH NO!. Die Nummer sorgt für einen kontinuierlichen Ohrwurm, während müde Beine munter werden. Das Thema Selbstfindung scheint zum Ende gekommen zu sein, weil sie jetzt eine genaue Vorstellung davon hat, wer sie ist und sein will. Sie spielt mit aufgesetzten Fassaden, die sie sich aus dem TV angeeignet hat und definiert sich selbst. Den Song sollte man nicht so ernst nehmen, er trieft vor Ironie (wie HOLLYWOOD).
An Fahrt verliert das Album auch nicht vorm Endspurt. SEVENTEEN wird durch hektisch-dramatische Klavierklänge eingeleitet und erreicht erst im Refrain eine Art Ruhezustand. Mit siebzehn Jahren, kurz bevor sie erwachsen wurde, ist Marina an einem Wendepunkt in ihrem Leben angekommen, was ihre Lebensauffassungen betrifft. Von der Oberflächlichkeit weg folgt der Wandel, der tiefer gehende Gedanken zulässt - wieder einmal sehr authentisch und nachvollziehbar.
Geschlossen wird die brillante FAMILY JEWELS-Platte mit NUMB, einer orchestralen Ballade, die kurioser Weise die Unfähigkeit zum Ehrlichsein behandelt. Wieder einmal hat es Marina Diamandis geschafft, ihre Zuhörerschaft zu überraschen. Nach den geradezu brutal offenen Lyrics der ersten zwölf Songs mimt sie nun wie im Eröffnungstitel ARE YOU SATISFIED? die erfolgssüchtige Pop-Sängerin, die viel lieber stumm bleibt als ihre Meinung zu sagen. Der Kreis scheint sich zu schließen. Gleichzeitig versichert sie, dass die Suche nach Ruhm und Anerkennung nicht alles ist, diese beiden Wünsche jedoch verführerisch leuchtend erscheinen. Mit dieser ehrlichen Erkenntnis schließt Marina Diamandis ihr fabelhaftes Debütalbum ab.

Die Vinylausgabe ist nicht kongruent zur hierzulande erhältlichen CD-Ausgabe. Es handelt sich bei der Schallplatte um einen US-Import, auf dem der Song ROOTLESS weggelassen wurde und stattdessen mit SEVENTEEN aufgefüllt wurde. In den Credits auf dem Sleeve taucht der Song sogar auf, obwohl er nicht vorhanden ist (?). Ein MP3-Download kann zum Glück Abhilfe dagegen schaffen, auch wenn er sich dann nicht auf schwarzem Gold befindet wie der Rest des Albums.
Auch optisch ist das Album ein einziges Highlight. Die Hülle und eine Seite des Sleeves zeigen formatfüllende Porträts der wunderschönen Sängerin. Die Rückseite vom Sleeve ist zudem mit den genialen Songtexten bedruckt. So eine Platte stellt man gerne ins Regal oder gar aus!

Einzelwertungen:
Inhalt: fünf von fünf Sternen (aber eigentlich gefühlte sechs)
Vinylpräsentation: viereinhalb von fünf Sternen (weil ROOTLESS fehlt)

Anspieltipps: ARE YOU SATISFIED?, I AM NOT A ROBOT, HOLLYWOOD, OH NO! (aber eigentlich das gesamte Album)

Gesamtwertung: fünf von fünf Sternen

THE FAMILY JEWELS unterscheidet sich deutlich von anderen aktuellen Pop-Produktionen, weil es durchweg ehrlich und authentisch wirkt. Marina Diamandis' ganz eigene Note ist in jedem der dreizehn Tracks spürbar, die allesamt mit Grips und Ironie gespickt sind. Sie dokumentiert auf ihrem Debüt Schritt für Schritt ihren Selbstfindungsprozess. Dieses Jahr wird die Sängerin voraussichtlich ihr zweites Album veröffentlichen. Ob sie dort auch so tief in sich hineingeht wie hier? Ich persönlich kann es nach diesem modernen Meilenstein der (Pop-?)Musik kaum noch erwarten Marina & the Diamonds' weiteren musikalischen Verlauf zu hören.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bunt, schrill und sooooo gut !!!!, 20. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Family Jewels (MP3-Download)
Also, dieses Album ist super supi top ! Es hat was von einem Musical, es hat etwas von Kate Bush und etwas von den Sparks. Ich habe es schon x-mal gehört. Und es wird absolut nicht langweilig. Marina ist die Neuentdeckung 2010...und die Videos sind auch saugut. Das ist das bisher beste Album in diesem Jahr 2010 !!!
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44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pop-Perfektion, 25. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Family Jewels (Audio CD)
Hinter Marina and the Diamonds steckt keine Band, sondern eine Sängerin, Marina Diamandis, wobei die "Diamonds" ihre Fans sind. Nach mehreren Jahren Arbeit und Suche nach einem Plattenvertrag präsentiert uns Marina hier ihre Debüt-CD und ich möchte schon jetzt sagen: Dies ist die beste Debüt-CD, die ich je gehört habe! Wobei ich betonen muss, dass ich viele verschiedene Genres höre.

Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass jeder der 13 Songs eine potentielle Single sein könnte und eine grosse Stärke des Albums ist die Vielfältigkeit der Genres (Pop, Indie-Rock, Disco, Balladen) und trotzdem gelingt es eine passende Einheit herzustellen.

Die meisten Songs sind eher schneller, wobei I am not a robot, Rootless, Obsessions und Numb die langsameren Tracks repräsentieren, die jedoch sehr starke, hymnenhafte Stücke sind und nicht nach dem typischen Balladenmuster verlaufen.

In UK ist Marina bereits ein Star, ihre erste Single Hollywood ein Riesenhit und das Album wird diese Woche sehr hoch einsteigen - entweder Platz 1 oder 2.

Sehr lobenswert sind die äusserst interessanten Texte, welche nicht den gewöhnlichen, seichten Inhalt (ich liebe ihn, doch er mich nicht und darum weine ich jetzt...) vorweisen. Ironisch, witzig, provokativ (wie Hollywood) - und erst diese Stimme! Marina setzt die Stimme wie ein Instrument ein, singt von ganz hoch bis tief und betont die Wörter situationsangepasst.

Hört unbedingt rein und ich bin mir sicher, dass das Album euch überzeugen wird. Auf jeden Fall empfehlenswerter Kauf und sinnvolle Investition.

Marina wird sehr berühmt und diese Künstlerin gibt Hoffnung, dass guter Pop endlich zurück kommt.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Girl Power 2.0, 21. April 2010
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Family Jewels (Audio CD)
Ach, Mädels... die Klamotten ändern sich, aber die Themen bleiben irgendwie die gleichen. Die Waliserin Marina Diamandis scheint momentan zurrecht in aller Munde zu sein, denn hier herrscht der größtmöglichste Konsens des Jahres zu herrschen. Pop-Musik, die unglaublich eingängig ist, aber gleichzeitig nicht totale 'Plastik' mit einer Protagonistin, die gleichzeitig unglaublich niedlich, wie eigenwillig ist. Alles hält sich so ausgeglichen die Waage, das es niemanden stört, aber umso mehr Leuten gefallen wird. Ein Schelm, der böse Marketingstrategen dahinter vermutet. In England ist Marina mit ihren Diamanten schon das größte, neue Ding, seit' na ja, Florence und ihrer Maschine halt. In Deutschland braucht es dafür sicher noch ein paar Monate, etwas Airplay oder zumindest eine Platzierung im Soundtrack von Heidi Klum's Modelsuche.

Marinas 'Family Jewels' ist ein extrem hitlastiges Pop-Album geworden, das seine Indie-Wurzeln nicht verleugnet und somit als Bindeglied zwischen den Welten agiert. Wie ein grundsolider Mix aus Kate Bush, Feist, Florence oder anderen starken Frauen der Pophistorie. Das ist ja auch prinzipiell kein schlechter Referenzrahmen, die wie die zuwachsende Hörerschaft der letzten Jahre ja bestätigt. Hier in Schubladen zu denken, bringt uns sowieso nicht weiter. Marina macht Pop, ohne Wenn und Aber. Pianogetrieben aber mit allerhand Versatzstücken. Pauken bei 'Girls', 80er-Basssequencer bei 'Shampain' oder natürlich jede Menge Streicher oben drauf. Und dazu jede Menge Themen, welche der Zielgruppe unter den Nägeln brennen. Sei es die Heiligsprechung des Hedonismus ('Shampain'), die Eingestehung der eigenen Zerbrechlichkeit ('I Am Not A Robot'), geheimste Wünsche ('Obsessions'), Verurteilen der schönen Celebrity-Scheinwelt ('Hollywood') oder was auch immer. Die Botschaft bleibt immer die gleiche: Hört nicht auf das, was der Rest sagt! Seid ihr selbst und seid stolz darauf. Also im Prinzip klassische Girl-Power-Themen, wie sie schon die Spice Girls in den 90ern thematisiert haben. Na ja, aber hier entfallen dann halt die trashigen Outfits, Merchandise-Produkte und der Rest. Und Marina hat ja musikalisch einiges drauf. Vor allem gelingt ihr neben der Fertigkeit eingängige Popsongs zu schreiben, etwas sehr feines' und zwar, authentisch zu sein! Wenn sie mit kaltschnäuziger, etwas übertriebener Arroganz 'TV told me how to feel, so now real life has no appeal to me' in 'Oh No!' singt, dann nimmt man es ihr ab. Madame Diamandis spielt mit ihrer Stimme, variiert die Ton- und Stimm(ungs)-lagen nach Belieben und hebt sich dadurch auch sehr positiv von der aktuellen Suppe an Popdamen aus dem Vereinten Königreich ab. In den ruhigen Momenten bleibt sie zerbrechlich, sobald das Pathos, wie bspw. in 'Numb' einsetzt, beherrscht Marina auch die Theatralik. Spätestens hier lässt sich der Kate-Bush-Vergleich dann doch nicht mehr von der Hand weisen. Ist ja auch nicht die schlimmste Referenz. Zwar reizt Marina das Prinzip ihrer Musik am Ende etwas aus und man hat bereits nach zehn Songs das Gefühl, alles wurde gesagt' und irgendwie übertreibt sie's mit der Girl-Power-Propaganda auch stellenweise etwas, aber na ja' Ich bin ja auch ein Vertreter des männlichen Geschlechtes.

Und als solcher muss ich mal voll und ganz den Hut vor der jungen Dame ziehen. 'The Family Jewels' ist ein formschönes, klassisches Popalbum geworden, dem man sich als popaffinitiver Hörer sicher nur schwer entziehen kann. Ein Meisterwerk sieht sicher anders aus und neu ist die Idee halt auch nicht, zumal da ja, wie gesagt, gerade einige Fische im Fahrwasser mitschwimmen. Aber wenn ich da, sagen wir mal, das frisch ausgeworfene zweite Kate-Nash-Album zum Vergleich nehme, so kommt mir Mrs. Diamandis insgesamt eine Spur eigensinniger, musikalisch versierter und glaubwürdiger herüber. Also, jetzt schon mal Plätze in der 'Ich-habs-vor-den-anderen-gewusst'-Liste sichern, bevor dann in ein paar Monaten nicht mehr reinkommt. Für alle, die mal wieder ein unwiderstehliches Popalbum gebrauchen können.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Snakeytox Blog über Marina & The Diamonds - The Family Jewels, 19. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Family Jewels (Audio CD)
Es wird wieder Zeit für etwas Mainstream-Pop. Lenka ist schon wieder viel zu lange her und im eher dunkleren, schwermütigen Winter, ist Selbstmördermusik nur was für Selbstmörder.

Also: Marina & The Diamonds - The Family Jewels. Diese Platte ist wirklich gut.

Gut, wenn man sich mal durch die sehr 80er mäßige Produktion gekämpft hat und sich einfach nur auf die Songs, die Arrangements, die tollen Gesangslines und die starke Stimme von Marina konzentriert.
Aber dann wird man wirklich mit "Jewels" belohnt.

Obsessions zum Beispiel. Dieser wundervolle Klavier Song, der sich von "ganz ruhig" und "langsam" zum Pop Burner steigert. Wären die kitschigen Keyboards nicht, dann könnte das auch problemlos eine Nummer der grandiosen Amanda Palmer sein. Hier werden jetzt einige die Nase rümpfen, dass machen sie mit Sicherheit aber nur so lange, bis sie die Nummer wirklich mal in Ruhe angehört haben.

Auch Nummern wie "Are you satisfied", "I am not a Robot" oder "Mowgli's Road" sind echte Popperlen, die einfach nur gut gemacht sind.

Bei Songs wie "Hermit the Frog", Hollywood", oder "oh no", kann es zwar passieren, das der ein oder andere beim ersten Hören erst mal etwas verwundert dreinschaut. Extrovertiert, ausgeflippt und gesangliche Oktavspünge denen man erst mal folgen können muss. Aber dann, nach zwei, dreimaligem Hören merkt man, wie Spass einem das macht, denn sowas hört man im Mainstream, der chartsrelevant ist, nur selten...eigentlich gar nicht mehr soweit ich das empfinde.

Sehr gut, fünf Sterne, auch wenn dass sicherlich die meisten anders sehen werden...aber das ist ja das Ziel einer Kritik!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW! Was für ein Debüt-Album :), 12. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Family Jewels (Audio CD)
Das ist wohl das außergewöhnlichste Album der letzten Jahre. Mal wundervoll melancholisch, mal lustig, mal kritisch, mal bissig, mal inspirierend, immer ehrlich...eine Mischung, die mich vollauf begeistert hat. Marina kombiniert erstaunliche Texte mit tollen und teilweise sehr eingängigen Melodien, ihre einzigartige und intensive Stimme verleiht den Liedern zudem Unverwechselbarkeit.

1. Are you Satisfied? - Ein wie ich finde perfekter Einstieg ins Album. Eine eher ruhige Nummer, in der Marina appelliert, so zu sein, wie man ist und nichts auf die Meinungen anderer zu geben. "People like to tell you what you're gonna be. It's not my problem if you don't see what I see", "It's my business if I feel the need to smoke and drink and sway". Marina ist völlig unangepasst, und das ist eine Sache, die sie auszeichnet. 4,5/5

2. Shampain - Und gleich ein richtig eingängiger Song mit Ohrwurm-Potential. Er beschreibt die Flucht vor der Welt durch den Griff zum Alkohol "Drinking champagne to forget yesterday". Ich brauchte aber ein bisschen, um mich so richtig mit dem Lied anzufreunden. 4/5

3. I am not a Robot - Für mich das mit Abstand beste Lied des Albums. Es stimmt einfach alles. Absoluter Ohrwurm und ein Text, der viele Menschen inspirieren sollte, über ihr eigenes Leben zu reflektieren. "You don't always have to be on top. Better to be hated than loved, loved, loved for what you're not. You're vulnerable, you're vulnerable, you are not a robot" 6/5

4. Girls - In diesem Lied rechnet Marina mit typischen Verhaltensweisen und Problemchen von Frauen ab. Es unterstreicht ihre Unangepassheit, tut dies aber deutlich verspielter und bissiger als in 'Are you satisfied?'. "Girls they never befriend me, cause I fall asleep when they speak of all the calories they eat. All they say is na na na na na." Es macht richtig Spaß sich diesen Song anzuhören. 5/5

5. Mowgli's Road - Ehrlich gesagt werde ich aus Großteilen des Songtextes nicht wirklich schlau, aber dennoch liebe ich dieses Lied. Es ist lustig, musikalisch verspielt und trotz höherer Komplexität als in anderen Liedern sehr eingängig. Außerdem liebe ich die Zeilen "You say Y-E-S to everything. Will that guarantee you a win?" 5/5

6. Obsessions - Musikalisch einer der ruhigsten Songs des Albums. Mit melancholischer Note, dennoch sehr angenehm. Ungewöhnlich unromantisch, aber gerade deswegen umso ehrlicher, wird ein Blick auf eine Beziehung geworfen. "I want to wipe out all the sad ideas that come to me when I am holding you" 5/5

7. Hollywood - Das wohl bekannteste Lied, da es auch hier in Deutschland als Single erfolgreich war. Musikalisch eingängig und eine bissige Abrechnung mit der Glamour-Hochburg Hollywood. "I've been living in a movie scene, puking American dreams" Sehr spaßiger Song! 5/5

8. The Outsider - Wie der Name schon andeutet, beschreibt dieses Lied die Gefühle als Außenseiter. Es konnte bisher aber noch nicht so recht zu mir durchdringen. 3/5

9. Hermit the Frog - Ehrlich gesagt wieder mal ein Text, den ich wohl nicht vollkommen verstehe, was aber wohl eher an mir als am Text liegt. Musikalisch finde ich dieses Lied ganz nett, es gehört für mich aber nicht zu den Highlights des Albums. 3/5

10. Oh No! - Dieses Lied ist eine sehr unterhaltsame und knallbunte Up-Tempo Nummer, in der Marina mit selbstironischem Ton beschreibt, wie sie mit Versagensängsten umgeht. "Cause I feel like I'm the worst, so I always act like I'm the best", "TV taught me how to feel, now real life has no appeal." Anfangs fand ich das Lied etwas gewöhnungsbedürftig, weil es musikalisch noch "ausgeflippter" als so manch anderes der Lieder ist, mittlerweile ist es eines meiner Lieblinge. 5/5

11. Rootless - Nach 'Oh No!' ein großer Kontrast. Ein sehr ruhiges und melancholisches Lied, das die Haltlosigkeit und Isolation in der Welt thematisiert. Mit toller Methaphorik geschrieben. "I'm a snail without a shell, a leper with a golden bell". Vielleicht aber auch ein kleines bisschen zu eintönig. 3,5/5

12. Numb - Dieses Lied scheint sich bewusst direkt an 'Rootless' anzuschließen. Es beschreibt mit ähnlich melancholischen Tönen das Gefühl von Benommenheit und Leere, aber auch den Wunsch und das Bestreben, diesem zu entkommen. "Shine, looking for the golden light. Oh, it's a reasonable sacrifice." 4/5

13. Guilty - Das wahrscheinlich persönlichste Lied des Albums. Auch wenn die Sprache rein metaphorisch bleibt und nicht genau gesagt wird, was in der Kindheit vorgefallen ist, weswegen Marina sich schuldig fühlt, spürt man, wie sehr ihre Kindheit sie belastet und wie sie die Flucht in die Musik gesucht hat. Ich persönlich hätte mir zum Abschluss aber lieber einen fröhlicheren Song gewünscht. 4/5

Fazit: Musik-Liebhaber jenseits des Mainstream-Pops werden an diesem Album sicher großen Spaß haben!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I'm obsessed with the mess..., 21. April 2010
Von 
fremdweltler - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Family Jewels (Audio CD)
Nachdem ich "Hollywood" zum ersten mal im Radio hörte, bekam ich dieses nette Melodielein einfach nicht mehr aus dem Kopf, regelrecht süchtig wurde ich danach, und immernoch bin ich es. Gleich besorgte ich mir das dazugehörige Album, leider im Moment nur aus UK möglich, und noch erstaunter war ich. Die gute Marina hat eine Art an sich in die man sich verliebt ohne das man sie mal gesehen hat. Besonders ihr Gesang, oft wechselt sie zwischen sehr tief und dann wieder sehr hoch, dazu noch ihr Akzent der sich anhört wie wenn ein Osteuropäer den britischen Akzent spricht. Musikalisch bietet sie leider nichts neues, es ähnelt vieles der gerade präsenten Indietronic-Pop Welle, dennoch macht es Spaß und klingt gut. Der Reiz wird erhöht, da sich Marina's Musik nicht unbedingt nach den ersten Durchläufen entfaltet, bis auf die Single und ein paar andere Songs klingt zunächst alles sehr progressiv, wächst aber stetig mit jedem erneuten Durchgang. Wenn man sich erstmal reingefunden hat, bekommt man qualitative Pop-Musik die sich erfolgreich aus dem Haufen von belanglosen Casting- und Konservenacts befreien kann, und auf so vielen Ebenen neu klingt, obwohl es eben nichts wirklich neues ist, man hat die Elemente so kombiniert nur noch nicht gehört, das erschlägt einem am Anfang doch ein bisschen. Empfehlen kann ich das so ziemlich jeden der offen für jede Art von Musik ist, es bleibt aber Geschmacksache, wem "Hollywood" gut gefällt, der macht mit dem Album nichts falsch!
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The Family Jewels
The Family Jewels von Marina and the Diamonds (Audio CD - 2010)
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