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Kundenrezensionen

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am 29. Dezember 2009
Es ist seltsam! Es gibt Filme für die gibt es einfach keine Schublade! Dieser gehört zweifelsfrei dazu! Ist es ein Kinderfilm? Für kleine Kinder ist er möglicherweise zu anspruchsvoll. Für größere zu "uncool". Erwachsene gehen da ohne Kinder wohl eher nicht rein. Aber das sollten sie! Besonders die die verlernt haben die Welt mit Kinderaugen zu sehen! Spike Jonze hat Max' Einsamkeit auf der Leinwand fast körperlich spürbar gemacht! Sehr einfühlsam fängt er Max Records Minenspiel auf. Der Junge ist wirklich ideal besetzt. Man spürt die besondere Chemie zwischen dem Regisseur und seinem kleinen Hauptdarsteller! Ein Glücksfall!

Sicher hätt ich auch gern noch mehr gesehen von Max' wirklicher Welt. Aber das hätte sich wohl zu weit von der Buchvorlage entfernt! Das Buch hab ich übrigens neulich in einer Bücherhandlung zur Hand genommen und komplett durchgelesen.Was kein Kunsstück ist bei den wenigen Worten. Es ist mehr ein Bilderbuch. Und erstaunlich wie Spike Jonze den Faden aufgenommen hat und die Geschichte zu noch mehr Grösse verholfen hat! Es heisst dass auch der Autor angetan ist von der erweiterten Fassung seiner Geschichte!
Ich seh in dieser Geschichte vor allen Dingen auch so etwas wie eine Selbsttherapie. Max setzt sich mit seinen Gefühlen auseinander. Wobei jeder dieser wilden Kerle einen Aspekt seiner Charaktereigenschafften darstellt denen er sich stellen muß!
Als der Junge seiner Welt entflieht und auf die wilden Kerle trifft spürt man außerdem auch sehr deutlich den Zeitgeist der 60er. So ein wenig antiautoritärer Geist. So mein Empfinden.

Technisch gesehen find ich den Film auch sehr gelungen! Traumhafte Bilder wunderbar eingefangen! Toll ausgeleuchtet in warmen Farben. Ein wunderbarer Soundtrack mit stimmungsvollen Songs ergänzt das ganze perfekt! Die Austattung und die Effekte wohl dossiert dominieren in keinster Weise! Sehr beeindruckend fand ich die Miniatur Welt die Carol sich da aufgebaut hat! Sehr liebevoll gemacht!

Die Meinungen zu diesen Film gehen sicher auseinander! Für mich war es ein wunderbares Kinoerlebnis! Eine aufwühlende emotionale persönliche Erfahrung!
Und nun freu ich mich auf die DVD!
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am 2. Juni 2010
Ich wollte mich hier vor allem zum Sound äußern, der mir bei einer Blu-ray ausgesprochen wichtig ist und zu dem die Produktinformationen von Amazon fehlerhaft sind:

Die englische Tonspur ist im Gegensatz zu den anderen Tonspuren nicht in bloßem Dolby Digital 5.1, sondern in DTS-HD Master Audio 5.1, das einen sehr vollen, ausgewogenen und lebendigen Klang beschert. Wer ein vernünftiges, HD-taugliches Soundsystem besitzt und Filme gerne auf englisch schaut, wird sicherlich begeistert sein.

Der deutsche Dolby-Sound klingt verglichen damit verhältnismäßig schwach, weder Höhen noch Tiefen sind so schön ausgeprägt, aber daran dürfte man sich als deutscher Blu-ray-Käufer (vor allem bei Warner) schon gewöhnt haben... und eine leichte Aufwertung zu DVD-Sound stellt er ja doch dar.

Das Bild wirkt leicht weich, vielleicht, um die Computereffekte besser mit der Umgebung verschmelzen zu lassen - das klappt auch sehr gut, aber dafür büßt das Bild etwas an Räumlichkeit ein, was aber nichts daran ändert, dass es sich hierbei um einen großartigen Transfer und eine sehr schöne Blu-ray handelt.
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am 3. September 2012
Wo die Wilden Kerle wohnen ist kurzweg der erste Film, der mir die Tränen in die Augen gebracht hat.

Wenn ich so die Reaktionen lese, schauen viele Eltern den Film mit ihren Kindern an, was absolut nicht sein sollte. Wenn man den Film verstanden hat, wird Herr und Frau Elternteil nämlich (hoffentlich) merken, dass man dem Kind genau das vorsetzt mit dem es gerade ungewiss innerlich zu tun hat. Natürlich finden die das öde, langweilig und sonstiges, weil der Film für Kinder nicht zu fassen ist. Was schlichtweg Voraussetzung für den Film ist, ist eine Art Sehnsucht zum Kindsein und eventuell sogar schlechte Erfahrungen in der Kindheit. Wenn man diese verloren hat, oder dumm findet, wird man diesen Film automatisch missverstehen und für schlecht befinden. Das hat nichtmal was mit Ignoranz zu tun, sondern mit starker Desillusionierung. Es ist wirklich schade wenn man sich nicht darauf konzentriert was im Film gezeigt werden soll.

Wie schon gesagt, für Leute die das Kindsein nicht aufgegeben haben - der Film überhaupt.
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am 25. September 2011
Ich muss zu aller erst sagen, dass dies meine erste Rezension ist und ich mich für gramatikalische Fehler entschuldige...

Wieso dieser Beitrag: weil ich das Buch seit meiner Kindheit in seltsamer Erinnerung in mir trage... Ich hatte damals das Bilderbuch und hab es an die 100te male durchgeblättert ohne richtig die Botschaft des Filmes zu verstehen..
Jetzt, 14 Jahre später, bin ich mir immer noch nicht ganz sicher ob ich die Botschaft des Filmes verstanden habe, aber was ich ganz sicher behaupten kann:
Noch nie ist mir ein Film mit seiner Musik, seinen Bildern und seinen Kreaturen so nah gegangen wie es die Wilden Kerle in diesem Meisterwerk geschafft haben...

Die Bilder wirken einfach nur umwerfend auf den Zuschauer und in dem Moment indem diese wilden Kerle durch die Landschaft springen und laufen kann man einfach nichtmehr anders als die Tränen fließen zu lassen. Für alle die einen Familienfilm suchen: FINGER WEG ! .... für alle die wieder in das alter von 5 Jahren versetzt werden wollen. BESTELLEN ! und zwar schnell. Ich hätte niemals gedacht dass ich mit 19 Jahren einem Kinderfilm eine solche Bewertung schreiben würde. Niemals ! Aber dieser Film hat es mehr als verdient.
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am 20. Dezember 2015
alles ist geschmacksache, aber mir hat dieser film sehr gut gefallen. kinder mögen toben und krach machen, häuptling sein und wenn man ganz neu zu einer gruppe von figuren kommt, die aus einem märchenbuch kommen könnten, dann könnte es passieren, dass man, obwohl man der kleinste ist, auf einmal der häuptling ist.
ein sehr schöner kinderfilm, ab 6 freigegeben, aber ich würde meine kinder nicht alleine diesen film ansehen lassen, sondern nur mit mir zusammen, denn da sind doch einige scenen dabei, die für solch kleine kinder zu hart sind.
ich habe das gefühl, als ob dieser film gemacht ist, um ihn am besten gemeinsam mit seinem kind, oder seinen kindern, beim kuscheln anzusehen ist, damit die kinder sofort ihre fragen und gedanken los werden können. am besten, könnte ich mir vorstellen, schaut man sich ein zweites mal, gemeinsam mit seinen kindern, diesen film an.
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am 4. Mai 2010
Ich hätte niemals erwartet, dass mich die wilden Kerle nach den vielen Jahren noch einmal in ihren Bann ziehen würden. Doch dank Spike Jonze wurde ich eines Besseren belehrt. Schon nach wenigen Minuten ist man selbst mitten im Geschehen und fühlt mit dem kleinen Max, dessen Schauspieler eine Glanzleistung vollbracht hat. Ganz locker besteht er das Wechselspiel zwischen Glück und Einsamkeit. Man muss sich vor Augen halten, dass es ein Kind ist, welches hier die Emotionen gekonnt an den Zuschauer überträgt. Das Fernbleiben geballter CGI-Power tut mal ganz gut, denn die Verantwortlichen haben mächtig in die altmodische Trickkiste gegriffen und wahnsinnige Bilder hervorgezaubert. Schade nur, dass die Blu-Ray hinsichtlich der Bildqualität im Mittelmaß verkommt, aber das ändert wenig an den sehenswerten Schauplätzen des Streifens. Und was die Story anbelangt... am besten einfach überraschen und faszinieren lassen!

"Wo die wilden Kerle wohnen" ist ein Abenteuer sondergleichen, welches man nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Von mir gibt's eine klare Empfehlung.
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am 5. März 2011
Am Anfang war ich skeptisch, ob sich ein Bilderbuch gewinnbringend verfilmen ließe. Zumal eines, das mit so vielen Leerstellen arbeitet wie Maurice Sendaks "Wo die wilden Kerle wohnen". Aber dieser Film ist ein Meisterwerk.
Die Leerstellen wurden derart kreativ und mit so viel Gespür für stimmige Symbolik und Psychologie gefüllt, dass ich es teilweise nur als genial bezeichnen kann.

Max, der von zu Hause abhaut, sich in seiner Fantasie seiner wilden, von der Mutter verurteilten Seite hingibt, der zum König der wilden Kerle wird, und als ihr König so weit heranreift, dass er erstmals auch einen anderen Blick auf diese wilde Seite werfen kann: den seiner Mutter. Um dann - in der für mich eindrücklichsten Szene des ganzen Films - nach einer Art zweiten Geburt aus dem Mund der Kerlin K.W. nach Hause zurückzukehren.

Subtil und leise schafft es der Regisseur, sowohl die charakterlichen Eigenschaften von Max als auch die seiner Familienmitglieder auf die einzelnen wilden Kerle zu verteilen. Bilder und Atmosphäre sind eindringlich und dicht. Die riesige Festung, die gegen alle Feinde schützen soll, die aber aus dünnen Stöcken kunstvoll zusammengebaut wird und mit einem einzigen Prankenschlag der wilden Kerle selbst zerstört werden kann, rührt an und enttarnt die Verschanzung hinter großen Gebärden als Schutzlosigkeit. Die beiden neuen Freunde von K.W., derentwegen sie überlegt, ihre Familie zu verlassen, entpuppen sich als zwei nicht sehr helle wirkende Eulen, die nicht mal richtig sprechen können. Das ist eine verblüffende und daher einprägsame Wendung, die es auf (ich wiederhole mich) geniale Art und Weise schafft, die ganze Pubertät in ein schlichtes Symbol zu verpacken: Das Kind, das einem entgleitet, das sich mit Leuten zusammenschließt, die man nicht versteht.
Auch ohne das geringste Blutvergießen verstört an vielen Stellen die Brutalität, mit der die Figuren einander behandeln. Es wird unter den wilden Kerlen keine große Sache daraus gemacht, und vielleicht ist gerade das das Beklemmende daran. Ich würde mich daher wohler fühlen, hätte man den Film nicht ab 6, sondern ab 12 freigegeben.

Der Hauptdarsteller Max Records ist ein Glücksfall: Er überzeugt in jeder Sekunde. Und wer, wie ich, mit den wilden Kerlen groß geworden ist, braucht auch keine Angst davor zu haben, von den Puppen enttäuscht zu werden, man erkennt sie alle wieder, sie sind es.

Das Bilderbuch hat Hunderttausende von Kindern dazu aufgerufen, die Geschichte von Max und den wilden Kerlen in ihrer Fantasie auszuspinnen. Spike Jonze ist einer, der seine Version teilen konnte. Und ich freue mich sehr darüber, dass er es getan hat.
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am 16. Oktober 2012
Ein überragender, toller Film der unseren Kindern ( 7 und 9 )
fantastisch gefallen hat!
Kinder die hier Stoerungen erlitten, haben sie wohl eher aus ihrem Elternhaus mitbekommen...
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am 5. Oktober 2015
So, so schön. Kenne kein Kind, was diesen Film nicht liebt. Die Geschichte ist sehr simpel, dennoch wunderschön umgesetzt. Laufzeit optimal für kleine Kinder. Der Film ist allerdings sehr emotional, Taschentücher sollten in Reichweite liegen. Als 'Einsteigerfilm bzw. Anfängerfilm' ist der Film auf Grund seiner emotionalen wie sozialen Tiefe allerdings ungeeignet.
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am 8. September 2010
Spike Jonze hatte sich zum Ziel gesetzt mit der Kinderbuchverfilmung "Wo die wilden Kerle wohnen" keinen Familien- oder Kinderfilm zu machen, sondern einen Film über die Kindheit. Dies ist ihm auch gelungen. Der kleine Hauptdarsteller Max ist ein kleiner Junge und mit dessen Augen erlebt auch der Zuschauer die Welt: Einerseits wirkt einiges bedrohlich, andererseits macht anderes so unbeschwerten Spaß, wie man ihn nur in der Kindheit erleben kann. Max Reise zu den wilden Kerlen ist eine Reise zu seinen eigenen, ungezügelten Gefühlen: Die Monster handeln so wie sie sich fühlen und genau das macht ihr Leben manchmal genau so kompliziert wie das eines Erwachsenen...Dessen Rolle plötzlich dem kleinen Max zukommt, der noch zu Anfang des Filmes gegenüber seiner Mutter als der perfekte, ungezogene Junge auftritt. Schließlich soll er die wilden Kerle dann aber als deren König endlich glücklich machen. Eine Aufgabe, die ihn erkennen lässt, dass Erwachsene es manchmal schwerer haben als er zuvor dachte.

"Wo die wilden Kerle" ist ungeachtet der Altersfreigabe nicht unbedingt ein Film, den sich kleine Kinder ohne Aufsicht ansehen sollten. Zwar macht der Film an vielen Stellen einfach Spaß, doch der melancholische Grundton, der sich durch den gesamten Film zieht, sowie die ein oder andere düstere Szene, die durch Wutausbrüche der Monster geprägt wird, könnten sensbible Kinder sicherlich eher in traurige Stimmung versetzen. "Wo die wilden Kerle" ist in erster Linie ein nostalgischer Rückblick auf die Kindheit, der sich an Erwachsene richtet: Wir erinnern uns, was früher alles einfacher war und werden uns zugleich bewusst, dass wir uns manchmal selbst das Leben schwer machen oder bereits als Kind schwer gemacht haben.

An den Kinkoassen war "Wo die wilden Kerle wohnen" leider kein großer Erfolg, was wohl hauptsächlich daran lag, dass Warner Bros. nicht recht wusste für wen sie den Film letzten Endes bewerben soll: Für Familien zu schwermütig, für Kinder zu kompliziert, für Erwachsene zu kindlich? Nein, letzten Endes kann der Film allen Gruppen gefallen, aber sicher nicht jeder Familie, jedem Kind oder jedem Erwachsenen. Es handelt sich hier um einen dieser Filme, den man vermutlich entweder liebt oder hasst. In jedem Fall bleibt er einem mit seinen großartigen Bildern, der schönen Geschichte, hinter deren simpler Oberfläche sich viel Lebensweisheit verbirgt und den tollen schauspielerischen Leistungen, im Gedächtnis.

Die Blu-ray bietet ausgezeichnete Bildqualität und lässt kaum Wünsche offen. Auch der englische HD-Ton ist hervorragend, wenn auch natürlich aufgrund des dialoglastigen Materials nicht so beeindruckend wie vielleicht "Avatar" :-).

Auch die Extras sind durchaus lohnenswert, wie etwa der bizarre Kurzfilm "Higgelti Piggelti Pop! Oder: Es muss im Leben mehr als Alles Geben", den man sich durchaus mal angesehen haben sollte. Ob es sich hier um Kunst oder einen verfilmten LSD-Trip handelt, muss allerdings jeder selbst entscheiden.

Fazit: "Wo die wilden Kerle wohnen" ist wahrlich kein Film fürs Massenpublikum und ein Familienfilm erst recht nicht. Wer den Film zusammen mit seinen Kindern sehen möchte, sollte sich also nicht von der niedrigen Altersfreigabe irritieren lassen: Kinder wird der Film vermutlich eher mit einem verlorenen, melancholischen Gefühl zurücklassen, da sie viele Andeutungen nicht verstehen werden. Für erwachsene Filmliebhaber mit Fantasie, wartet hier ein echtes Schmuckstück für jede Filmsammlung, das auf eine hervorragende Blu-ray gepresst wurde.
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