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Kundenrezensionen

32
3,7 von 5 Sternen
Nichts als die Wahrheit - Im Fadenkreuz der Staatsmacht [Blu-ray]
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2010
Eine Journalistin deckt einen Skandal auf und wird dafür vom Rechtsstaat schikaniert. Das könnte die Kurzform der Rezension sein.

Da ein ähnlicher Fall tatsächlich in den USA passierte und sehr viel Realitätsnähe gezeigt werden sollte, schränkte das die Phantasie der Skriptschreiber deutlich ein. Deshalb ergeben sich dann inhaltlich auch einige Wartezeiten bis zur nächsten Wendung in diesem Rechtsfall.

Mir gefiel die Besetzung der Hauptrollen sehr gut. Vor allem Kate Beckinsale überzeugte durch eine Bandbreite an Emtionsdarstellungen. Das Mitfühlen und -leiden mit dieser aufrechten Journalistin hält die ganzen 107 Minuten an. Wer wäre nicht gern einmal so mutig und konsequent, wenn es um ein wirklich wichtiges Thema ginge.

Da die Quintessenz des Films ohne Einschränkung deutlich wird, verzeihe ich diesem Drama einige Längen. Wer in den USA Straftaten begeht, entscheidet nicht mehr das Rechtsverständnis der demokratischen Mehrheit, sondern die Winkeladvokaten der Regierung. Die eigentlich kriminelle Handlung ist heute nicht mehr z.B. falsche Beweise für einen Angriffskrieg zu erfinden und entgegen jeglicher öffentlichen Behauptung von Anfang gewusst zu haben, dass es sich hier um Fälschungen handelt. Nein, der kriminelle Tatbestand ist die Veröffentlichung dieser Aktion, zumindest wenn es sich um geheime Informationen (egal ob richtig oder falsch) handelt. Mit anderen Worten: Tötet den Überbringer von schlechten Nachrichten und nicht den Verursacher (erinnert ja irgendwie an Assange von wikilieaks).

Dieser sehr politische Film hat Tiefgang, ist weniger zur Unterhaltung denn zur Aufklärung gedacht. Dafür gibt es von mir 4 Sterne. Wäre es ein erfundes Drama würde ich 3 Sterne vergeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2014
Ein hervorragender, spannender und tiefgehender Film über eine Journlistin, die sich weigert ihre Quelle zu verraten und dafür von einer außer Kontrolle geratenen Regierung eingesperrrt wird. Rezensenten, die das Ende des Films kritisieren, beweisen, dass sie nicht verstanden haben, worum es geht: Ein Journalist darf seinen Informanten nicht nennen. Punkt! Tut er es dennoch, riskiert er nicht nur, selbst in Zukunft keine Informationen mehr zu erhalten, sondern beschmutzt die Ehre eines ganzen Berufsstandes. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei dem Informanten um einen hochrangigen Regierungsmitarbeiter handelt, oder um ein kleines Kind. Es geht ums Prinzip!
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2010
Story: Nachdem auf den Präsidenten der USA einen Attentat verübt wird, findet die CIA "stichhaltige Beweise", dass Venezuela in das Attentat verwickelt ist. Die USA startet daraufhin einen Militärschlag gegen das Land. Die junge und aufstrebende Journalistin Rachel Armstrong (Kate Beckinsale) erfährt mittels anonymer Quellen, dass dem CIA vor dem Militätschlag Beweise vorlagen, die Venezuela entlasten und sich damit die Entscheidung der Regierung für einen Gegenschlag als unbegründet herausstellt. Rachel enthüllt dies in einem Artikel, in der Hoffnung die Regierung zum Rücktritt bewegen zu können und selbst ihre Karriere voranzutreiben. Als sie sich weigert ihre Quellen preiszugeben, erfährt sie mit aller Härte was es bedeutet, sich mit der Regierung anzulegen...

Die Geschichte des Films beruht zum Teil auf wahren Begebenheiten und zeigt deutlich auf, dass die Regierung jederzeit in der Lage ist, zum "Wohle der Wahrheitsfindung" und ihres eigenen Machterhalts, festverankerte Prinzipien und Grundrechte der Menschen außer Kraft zu setzen. Die höchsten Güter der Demokratie, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit werden einfach mit Füßen getreten. Dies macht das Thema sehr brisant und emotional. Vor dem Hintergrund ähnlicher Vorkommnisse vor dem 2. Irakkrieg wirkt die Story zudem sehr aktuell und realistisch. Wichtig ist zu erwähnen, dass es sich hierbei um ein reines Drama und nicht um einen Thriller á la "State of Play" handelt. Es stehen Einzelschicksale im Vordergrund und keine Verschwörungstheorien.

Das Aufgebot ist mit vielen bekannten Schauspielern bestückt. Neben Kate Beckinsale spielen Matt Dillon, Angela Basset, David Schwimmer und Alan Alda mit. Besonders überzeugen können in meinen Augen Kate Beckinsale als Protagonistin, sowie Alan Alda als ihr Anwalt. Die übrigen Schauspieler werden ein wenig zu Statisten degradiert und man hat das Gefühl, dass sie jederzeit austauschbar wären (und das es eine bessere Besetzung für ihre Rollen gegeben hätte). Dies gilt sowohl für Matt Dillon (Patton Dubois), Angela Basset (Bonnie Benjamin) und besonders für David Schwimmer (als Rachels Ehemann Ray).

Wie soll man diesen Film nun bewerten? Der Film wird in meinen Augen von der Emotionalität des Themas getragen. Die Umsetzung ist jedoch diesbezüglich nicht angemessen geglückt. Der Regisseur (Rod Lurie) hat es nur stellenweise geschafft, die Handlung in eindringliche, berührende Bilder zu transportieren und somit eine hohe Intensität zu erzeugen. Besonders gut wird die Rolle der Medien dargestellt, die sich nur so lange für eine Story interessieren, so lange sie noch aktuell ist und Quote bringt. Die Schicksale die mit diesen Geschichten verbunden sind, verblassen zusehend. Die Charaktere wirken jedoch zeitweise (bis auf Kate Beckinsale und Alan Alda) zu steril und stereotypisch. Die Dialoge teilweise vorhersehbar und bedeutungslos. Daher ist der Film an manchen Stellen eine wenig langweilig und spannungsarm.

Trotz der genannten Kritikpunkte ist der Film recht gut. Man hat nur leider das Gefühl, dass mit eine paar Änderungen ein "sehr guter" Film hätte entstehen können. Der Film ist definitiv besser als Durchschnitt und daher vergebe ich 4 Sterne.

Fazit: Gutes Drama mit emotionalem Thema aber nur mäßiger Umsetzung. Ob die DVD "ein Muss" in jeder Sammlung sein sollte, wage ich jedoch zu bezweifeln. Lieber ausleihen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Februar 2010
Da wir das System der Amerikaner übernommen haben und sehr viele Ideen der Freiheit mit unseren übereinstimmen kann man diesen Film als Frage auffassen, ob die Verfassungen der westlichen Länder (hier Amerika) wirklich so freiheitlich sind wie sie es angeblich sind. Ich fand den Film sehr interessant und auch objektiv, jeder der diesen Film sieht kann sich fragen inwieweit unser System wirklich frei ist. Die Schauspieler sind grandios von einer perfekten Kate Beckinsale angefangen, die ihre Sache wirklich sehr gut rüberbringt, dennoch gebe ich einen Stern Abzug, denn man hätte meiner Meinung nach das Ende besser machen können, aber das ist Geschmackssache.

4 volle Sterne verdient dieser eher unbekannte aber doch gute Film.
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TOP 500 REZENSENTam 8. September 2013
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung/Besprechung (Review): (Blu-ray/DVD Informationen ganz unten)

Regisseur Rod Lurie soll ein Highschool Buddy von Präsident Obama gewesen sein. Um so verständlicher ist es, dass auch er in NICHTS ALS DIE WAHRHEIT demokratische Rechte wie Menschenwürde, Pressefreiheit und Aspekte wie Gerechtigkeit, Freiheit, Unabhängigkeit der Justiz, Glaubwürdigkeit und Integrität von Personen und des demokratischen Systems an sich in diesem Film hochhält und diskutiert, aber auch netterweise keine vorschnellen oder vorgefertigten Antworten liefert. Im klassischen Stile eines Polit-Thrillers und mit einem fast schon als Starensemble zu bezeichnenden Aufgebot werden diese Eigenschaften angeschnitten und gut in eine packende Story integriert.

Neben Hauptdarstellerin Kate Beckingsale als Journalistin Rachel Armstrong gefallen insbesondere Vera Farmiga als engagierte bis wortgewaltige CIA Agentin Erica van Doren und Matt Dillon als unnachgiebiger und extrem cooler und durchsetzungsstarker Sonder-Staatsanwalt Patton Dubois. Kate Beckingsale wächst sicher in ihrer anspruchsvollen Rolle über ihre sonstigen Vorstellungen hinaus, verbleibt aber aus meiner subjektiven Sicht nicht wirklich nachhaltig glaubhaft in ihrer Darstellung gerade der späteren - hier nicht verratenen - Phasen der Handlung, in denen sie nicht primär auf ihre Wirkung und Schönheit achten kann. Ihr Frettchengesicht vermag nicht die Bandbreite der dafür notwendigen Mimik glaubhaft zum Zuschauer zu transportieren.

Die Story von NICHTS ALS DIE WAHRHEIT ist durchaus spannend aufgebaut, sie ist aber vor allem auf die Entlarvung des Informanten von Rachel Armstrong aufgebaut der dann am Ende mit großem Tara gezeigt wird. Leider ist diese Information schon vom Zuschauer weit vorher am Anfang absehbar und somit verliert sich die Wirkung dieses vorhersehbaren Schlussgags fast völlig. Dennoch ist NICHTS ALS DIE WAHRHEIT empfehlenswertes konservatives und berechenbares Thrillerkino mit insgesamt guter Besetzung und den üblichen Zutaten eines unterhaltsamen Filmabends.

3,5/5 Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung/Besprechung (Review):

- BILD: solides (HD) Bild ohne für mich feststellbare wirkliche Schwächen, etwas blasse Farben
- TON: relativ frontlastig, räumlich wo nötig, gut verständliche Dialoge, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: Beim Dreh, Featurettes, Deleted Scenes, Trailer, Interviews, making of
- SONSTIGES: FSK 12 uncut
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2011
Spannender Politfilm mit Hirn und Herz, aber einigen Schwachstellen

Die Geschichte des Films wurde bereits mehrfach erläutert, daher sei hier nur gesagt, dass der Film ganz offensichtlich an die Valerie-Plame-Affäre angelehnt ist: Diese wurde als CIA-Agentin geoutet und die New York Times Reporterin Judith Miller wurde für drei Monate inhaftiert.
Die Reporterin Rachel Armstrong (Kate Beckinsale) enthüllt in einem Zeitungsartikel, dass Erica van Doren (Vera Farmiga) eine CIA-Agentin ist. Da das Enttarnen eines Geheimdienstangehörigen eine Straftat ist, Armstrong sich aber weigert, ihre Quelle preiszugeben, tritt der Bundesstaatsanwalt Patton Dubois (Matt Dillon) in Aktion. Armstrong wird in Beugehaft geschickt, damit sie die Quelle verrät. Doch sie bleibt standhaft. Dies hat nicht nur für ihre Familie und ihre Zeitung weitreichende Konsequenzen, sondern ihr Artikel wirkt sich auch auf van Doren aus.

Der Film, der in den USA nie in die Kinos kam, besticht vor allem durch ein beeindruckendes Ensemble, in dem für mich vor allem Vera Farmiga und Matt Dillon herausragen, die beide eine charismatische Darstellung bieten. Angela Bassett und Alan Alda sind wie gewohnt gut, während Noah Wyle mal einen ganz anderen Menschen spielt als ich gewohnt bin, absolut stark! Kate Beckinsale überrascht mit ihrer soliden Darstellung und schafft es, die zunächst etwas karrierefixiert wirkende Rachel Armstrong sympathisch werden zu lassen. Auch David Schwimmer, mal im ernsten Fach, weiß zu überzeugen.

Der Film ist gut geschrieben, mit vielen Wendungen. Auch der kritisierte Twist ist logisch nachvollziehbar, besonders wenn man von der Auflösung zurückblickt; die Einwände, dass er Armstrongs Verhalten albern wirken lässt, kann ich einerseits verstehen. Andererseits erscheint Armstrong im ganzen Film als eine Verkörperung der Prinzipientreue und stellt den Schutz der Quelle und Pressefreiheit über alles, daher finde ich nicht, dass er den Film versaut.
Problematisch war für mich, dass die Augenblicke, die sich nicht um Rachel gedreht haben, viel spannender, viel faszinierender waren als Rachels Leidensgeschichte im Gefängnis (auch wenn diese natürlich unerlässlich ist für die restlichen Szenen). Tatsache ist, diese Szenen sind leider recht zäh.
Großartig ist der Film durch seinen bestechenden Stil: kühle Farben, ungewöhnliche Perspektiven, gute Szenarien, sodass der Film viel Atmosphäre entwickelt.

Insgesamt funktioniert der Film als Plädoyer für die Pressefreiheit nicht gut, weil er, wie bereits erwähnt wurde, zu subjektiv ist, schafft es jedoch, zum Nachdenken anzuregen.
Der Film bietet jedoch einen interessanten Einblick in das amerikanische Post-9/11-Rechtssystem, in dem viele Freiheitsrechte zu Gunsten der nationalen Sicherheit beschnitten wurden. Durch Rachel als Sympathiefigur und als Herz des Filmes erhält er auch eine emotionale Komponente, gleichzeitig bildet diese auch die Schwachstelle des Filmes, da Rachel-Szenen den Fluss mitunter stören. Ich gucke den Film dennoch immer wieder.
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am 3. Juni 2015
Ein wirklich interessantes Thema wird stümperhaft vermurkst.

Die Protagonistin gerät in die Mühlen der amerikanischen Justiz, weil sie eine Quelle nicht nennen will.
Das ist ihr, durch die Verfassung garantiertes Recht und sie macht davon Gebrauch.

Damit beginnt ihr "Leidensweg". Und auch der des Zuschauers.

Quälende zig Minuten vergehen, mit langweiligen Szenen im Knast, bei den inkompetenten und dauernd Gesetze übertretenden FBI-Agenten, einer Bande von NSA Fuzzies, die so gar nichts von psychologischer "Kriegsführung" und Verhörtechniken verstehen.
Was für eine endlose Stümperei.

Als am heraus kommt wer die Quelle ist, die sie schützt, ist man geneigt ein wenig guten Willen zu zeigen und einen zweiten Stern zu vergeben. Aber mehr aus Sympathie, denn aufgrund der erbrachten Leistung.

Die Kameraführung ist schlecht und mehr im Stil einer Reportage. Kaum "Close-ups". Ist wahrscheinlich auch besser so, in Anbetracht der miesen schauspielerischen Leistungen.

Das Thema "Quellenschutz" in einem Land, in dem die Freiheit abseits der Sonntagsreden mit Stiefeln getreten wird, hätte eine viel bessere Umsetzung verdient.

5 - Setzen!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. August 2013
Schließe mich der Rezension von Daisy an.
Die Schlusssequenz lässt das Verhalten der Journalistin lächerlich wirken,
bzw. wird ihre Standhaftigkeit fragwürdig; wollte sie sich
selbst evtl. Peinlichkeiten und den Verlust des Jobs ersparen?

Was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann, ist der Inhalt des Films.
Eine Journalistin bringt einen brisanten Artikel, Inhalt ist der Bericht
einer CIA Agentin ans Weiße Haus, wobei es um evtl. Verwicklungen eines
möglichen "Schurkenstaates" geht. Die Agentin scheint sogar ehrlich zu sein,
sie urteilt entgegen der Meinung ihrer Agenten Kollegen.
Also ganz offensichtlich gehört sie zu den Guten beim Geheimdienst,
auch wenn sie seitens des Präsidenten kein Gehör findet.

So weit so gut.

Aber als ob das nicht reicht, wird die Identität der CIA Agentin
ohne Rücksicht auf Verluste preisgegeben. Wozu???

Ich meine, man kann von CIA Agenten halten, was man will,
aber wenn von Seiten dritter Namen der Agenten aufgedeckt werden,
würde jeder Staat hellhörig und würde das verfolgen! Denn ein Leck im Geheimdienstnetz
kann sich keiner leisten. Die USA gehen da offensichtlicher vor,
aber auch hierzulande würde der BND tätig, bis geklärt ist wer die undichte Stelle ist,
da braucht sich keiner was vormachen.

Außerdem urteilt der Film einseitig. Denn die Frage, wie weit die Pressefreiheit gehen darf,
ob sie das Leben von Menschen gefährden darf, wird nicht angegangen.

Insgesamt war der Film zwar spannend inszeniert, die SChauspieler machen ihre Sache gut,
aber da der Film für mein Empfinden inhaltlich eine einseitge Sache ist, der Schluss
eher lächerlich wirkt, als befriedigend, kann ich den Film nicht weiter empfehlen.
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am 4. Februar 2013
Wie immer bin ich erstaunt, wie Kate Beckinsale es schafft, in die verschiedensten Rollen zu schlüpfen, ohne das sie an eine ihrer anderen Rollen erinnert. Ich bin durch "Underworld" auf die Schauspielerin gekommen und habe mir daher aus Interesse verschiedene Beckinsale Filme besorgt.
Den ganzen Film über habe ich mit empfunden. "Nichts als die Wahrheit" ist für jeden etwas, der auch mal gern Filme schaut, wo es nicht nur actionreich zugeht. Statt dessen ist er interessant und sehr realitätsnah gestaltet, mit immer wieder kehrenden Wendungen.
Von mir bekommt er 4 von 5 Sternen, da er zwar gut ist und ich ihn mir nach Laune immer mal wieder anschaue, aber für 5 Sterne einfach nicht 100 % zu meinen Lieblingen zählt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. November 2010
Der Film aus 2008 ist eine Mischung aus Polit-Thriller und Drama. Wirft dabei - ggf. sogar ungewollt - ethische und moralische Fragen auf.

STORY

Rachel Armstrong (Kate Beckinsale) arbeitet als Innenpolitik-Redakteurin für die Capitol Sun-Times in Washington. Im Zusammenhang mit einem Attentat auf den amerikanischen Präsidenten deckt sie die Identität von Erica van Doren (Vera Farmiga) als CIA-Agentin auf, die im Übrigen einen Bericht verfasst hatte, dass der Vergeltungsschlag, der das Attentat nach sich zog, falsch war, weil man die richtigen Attentäter nicht mit Bestimmtheit identifiziert hatte. Die Enthüllungsstory ruft den Staatsanwalt (Matt Dillon) auf den Plan, der Rachel aufgrund der nationalen Sicherheit mittels eines Gesetzes, dazu zwingen will, ihre Quelle Preis zu geben.

MEINUNG

Das Drehbuch soll durch eine wahre Geschichte inspiriert worden sein. Den Machern ist dabei ein spannendes Drama gelungen, was tatsächlich durch seine Authentizität der agierenden Charaktere beeindruckt. Dazu wird hier nicht einseitig eine Heldin in den Himmel gehoben, sondern klar aufgezeigt, wie schnell das vermeintliche Heldentum doch vergessen ist und einen faden Beigeschmack bekommen kann. Auch, wenn es um so scheinbare Ideale wie Pressefreiheit, Wahrheit und Informationsrecht geht.

Insofern ist der Film eben nicht nur ein Plädoyer für die Pressefreiheit, sondern auch ein Hinweis dafür, dass der Kampf für Tugenden ebenso Leid verursachen kann. Tatsache ist nämlich, dass die vermeintliche Heldin Schaden verursacht. An sich selbst, an ihrer Familie, an der Agentin, die durch die Enthüllungsstory zum Opfer gewordenen ist. So schafft es die Story, dass man sich auch selbst mit der Frage auseinandersetzt, ob es das wert ist, ob es richtig ist, an Idealen ohne Rücksicht auf die Konsequenzen festzuhalten.

Bei den schauspielerischen Leistungen überraschen mich Kate Beckinsale und David Schwimmer, die ich im ernsten Fach so nicht gesehen hatte, brillieren Alan Alda und Matt Dillon mit ihrem Können. Am stärksten agiert für mich aber Noah Wyle in der Nebenrolle als Verlagsanwalt.

FAZIT

Insgesamt ein guter Film. Und ein besseres Gut, als das man sich mit dem Thema des Films - wie auch immer - beschäftigt, kann ein Film kaum erreichen. Insofern: Sehenswert!
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