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am 13. Februar 2010
Star Trek Online ist ein wenig wie das Weltall:
insgesamt gesehen ziemlich groß, aber irgendwie doch überall gleich. Und passieren tut nicht viel. Wenn man auf die Details achtet, dann kann man aber Überraschungen erleben.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen ist STO quasi in zwei Kategorien unterteilt:
einerseits durchquert man die Galaxie mit dem eigenen Raumschiff, andererseits schickt man das virtuelle alter ego zu Fuß auf die Reise.
Hier offenbart sich auch schon eine der Stärken von STO, die gleichzeitig eine große Schwäche ist: Hersteller Cryptic versucht, möglichst alle Aspekte des Sternenflotten-Alltags im Spiel erlebbar zu machen - und natürlich auch alle MMORPG-Standards zu bedienen - scheitert aber letztendlich daran, aus all den Einzelzutaten einen harmonischen Kuchen zu backen.

Insbesondere bei den Bodenmissionen wird klar, dass der Hersteller selbst nicht so recht wusste, was da programmiert wird:
mit 5 Crewmitgliedern fremde Welten zu erforschen klingt zwar in der Theorie aufregend, ist in der Praxis jedoch monoton. Schlussendlich läuft es immer darauf hinaus, die diversen Areale nach anklickbaren Objekten abzusuchen, und/oder ein paar feindlich gesonnene Zeitgenossen ins galaktische Jenseits zu befördern.

Während die Erkundungstouren in der immer sehr statischen Umgebung jedoch durchaus ihren Charme haben, sind die Kämpfe kaum mehr als Pflichtübungen.
Die immer gleich agierenden Gegner werden durch abwechselnden Einsatz der beiden Feuermodi der eigenen Waffe pulverisiert, es gibt nur wenige Spezialfähigkeiten, die kaum Würze ins Gefecht bringen. Laufen Kämpfe in anderen MMORPGS eher taktisch ab, so sind sie bei STO eher hektisch: gefordert ist vor allem Stellungsspiel, da man unter Beschuss recht schnell Energie verliert, sich hinter Deckungen zurückzieht - und die Energie ebenso schnell wieder regeneriert.
Taktisches Vorgehen wäre zwar möglich (Pausebutton, Kommandos), wird von der Spielmechanik aber nicht gefördert; tatsächlich könnten die Kämpfe richtig interessant sein, wenn sie mehr an Spiele wie zB Dragon Age angelehnt wären. So sind sie allerdings wenig mehr als wirres, belangloses Herumgelaufe und -geklicke.

Die Raumschiffgefechte sind im Gegensatz dazu weit stimmungsvoller, und sicherlich der interessantere Part.
Obgleich auch hier "Dauerfeuer" eine üblicherweise gut funktionierende Taktik ist, steht das geringere Tempo der Schiffe der Spielmechanik gut zu Gesicht; es gibt auch mehr zu tun, wie beispielsweise die Energieverteilung zu bestimmen oder die Schilde dort zu verstärken, wo man angegriffen wird. Je nachdem welche Offiziere man beschäftigt, hat man unterschiedliche Spezialfähigkeiten. Die Art des eigenen Schiffes erlaubt hierbei Spezialisierung (zB Forschungsschiff > mehr Wissenschaftsoffiziere).
Wirklich abwechslungsreich sind die Kämpfe aber nicht: man umkreist stets die jeweiligen Feinde und versucht, das eigene Feuer möglichst konzentriert auf eine einzelne Seite des Gegners anzubringen, während man selbst möglichst wenig Angriffsfläche bietet.
Wer "Starfleet Command" kannte, dem wird das Prinzip sofort geläufig sein - STO spielt sich hier allerdings arcadelastiger, was auch gut so ist. Allerdings hat sich Cryptic einige ordentliche Schnitzer bei den Raumgefechten geleistet: so werden zB Kollisionen mit Asteroiden nicht bestraft, was das Navigieren durch selbige überflüssig macht und das ohnehin eintönige Weltall somit noch eintöniger. Ziemlich unverzeihlich ist auch, dass man ewig mit dem Startschiff herumtingelt (erst ab Stufe 10 darf ein neues Schiff erworben werden, mit welchem man sich dann spezialisieren kann).

Selbst die Borgkönigin wird zustimmen, dass die Möglichkeiten zur Personalisierung von STO fast perfekt sind: sowohl Raumschiff als auch Charaktere können in vielfacher Weise frei gestaltet werden. Wer sich also während der Aussenmissionen von Captain Kirk den Phaser tragen lassen will, kann sich mit einer großen Anzahl an Schiebereglern spielen, bis er mit dem Gesicht des KI-Gefolgsmannes zufrieden ist.

Dem gegenüber stehen die öden und austauschbaren Missionen; was nützt es, in Kleinarbeit liebevoll das eigene Team zu modellieren, wenn es dann einzusetzen langweilig ist? Eine Story in Form eines losen roten Fadens existiert zwar, ist aber einerseits wenig interessant und wird andererseits vor allem durch (nicht vertonte) Kommunikationsmitteilungen erzählt - wer nicht zumindest grob mit Star Trek vertraut ist, wird wohl ohnehin kaum folgen können.

Auch die Zugänglichkeit von STO ist Lichtjahre hinter der Konkurrenz: nach dem kurzen Tutorial wird man vom Spiel weitgehend alleine gelassen, Standardvorgänge wie zB der Verkauf von Gegenständen sind mühsam, das Questlog ist eine Zumutung.

Insgesamt wäre STO ein wirklich gutes Spiel - wäre es als Einzelspieler-Spiel konzipiert.
Die von Spielern gesteuerten anderen Raumschiffe in offenen Gefechten könnten ebenso KI-Begleiter sein - einzig PVP-Gefechte würden Monatsgebühren ernsthaft rechtfertigen, sind aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur rudimentär ins Spiel integriert.

FAZIT:
Zum Zeitpunkt dieser Rezension ist vom Kauf von STO eher abzuraten, potenzielle Käufer sollten auf eine Testversion warten. Echte Star Trek - Fans schlagen ohnehin zu, und werden wohl trotz der Makel auf ihre Kosten kommen; wer regelmäßig mit einem Freund spielt, kann sicher ebenso Spaß haben - sofern er nicht allzu oft spielt, denn viel gibt es leider nicht zu tun.

Ansonsten erinnert STO stark an SPORE: man hat zwar viele Möglichkeiten, seine Kreativität auszuleben, aber wenige, die Produkte derselben dann im Spiel einzusetzen.
Um dem Spiel etwas abgewinnen zu können ist es fast Pflicht, etwas Phantasie zu besitzen - dann kann man auch über die schwache Präsentation hinwegsehen.
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am 12. August 2011
Nachdem ich STO schon seit einigen Monaten mit großer Begeisterung spiele, ist es nun an der Zeit hier eine positive Bewertung zu schreiben.
Seid 2010, die meisten negativen Bewertungen stammen aus diesem Jahr, hat sich in meinen Augen einiges getan.
Gut, die Grafik kann man nicht mit Spielen wie MW 2 vergleichen, ist aber trotzdem gut und zweckmäßig. Man kann das Spiel auch auf schwächeren Rechnern spielen was wie ich finde ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.
Die Star Trek Atmospäre ist gut eingefangen, wenn bei einer Beförderung die original Stimme von Leonard Nimoy ertönt bekomme ich noch immer Gänsehaut.
Die Möglichkeiten sein Schiff, seine Mannschaft und sich selber anzupassen sind fast grenzenlos und fesseln über einen längeren Zeitraum. Missionen gibt es ständig neue, mit wachsenden Schwierigkeitsgrad.
Einen Blick sollte man auch mal auf die zahlreichen Comunity Missionen Riskieren, auch hier gibt es einige sehr schöne, sehr viele komplett in Deutsch.

Zusammenfassend ist das Spiel besser als die Bewertungen hier aussagen, Fans sollten definitiv mal einen Blick riskieren, die Silber-Edition mit einem Monat Spielzeit gibt es ja schon für unter zehn Euro.

Update 03.04.2013
Milerweile ist es free-to-play und es hat sich viel getan.
Ein klasse Spiel welches meine Höchstwertung verdient hat, mehr als einen Blick wert!!!!
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am 6. Februar 2010
Trekspiele waren leider nie für ihre Qualität bekannt,
also habe ich nicht viel erwartet.

(zugegeben atm is das Spiel ja noch fast Beta - und ich denke es hat potential wenns nicht untergeht!)

Zum Game:
Der Downloadbutton war gut rechts oben auf der Seite versteckt und
NICHT unter DOWNLOADS wo sowas sein sollte *erstes mal gratuliert*

Nun konnte ichs Laden und dann kam de Install (8gb!). War ziemlich langwierig bis ich es geladen hatte (ganze Nacht gebraucht da die KBs zwischen 0,1-350 schwankten. ~8std)

Danach dauerte es nochmal eine kleine Ewigkeit bis der Installationbalken durch war. uff. ~1std?

Und dann das Freischalten des CDKey...... wow...... also wenn man net wie ich engels Geduld und Glück + Erfahrung hat, kriegt man das kaum gebacken!

(war OnlineSpielkauf inkl. 30 Tagen frei << man MUSS für weiter Zahlung irgendwas angeben und speichern - aber darf (bzw sollte) nicht den kauf beenden, dann wird der AKTUELLE CODE DEN MAN GERADE REIN KOPIERT HAT erst übernommen und erkannt!)

Die Grafik und Sound sind ok. Irgendwo bei EliteForce2 und StarTrekArmada2.

Leider konnt ich ums verrecken nur die Föderation wählen und ein nur wenig interessantes (wenn auch teils hilfreiches) Tutorial spielen.

Während des Tutorials, gab es oftmals einen wechsel zwischen Planeten & Weltraumschlacht - diese führten zu mehreren Disconnects,
also glaube ich, wird man da zwischen den Servern hin und her geschickt,
da während des Spieles sowas bisher nicht passierte.

Das eigentlich nervige bei diesen wechseln ist, dass nur jeder 2te loginvesuch klappte. Der erste ließ ca. 2-3 minuten auf sich warten, bis er feststellte "oh keine verbidung möglich" und dann zack puff gings.

APros - die Kamerasteuerung ist ne Sache für sich.
Bei der Raumsschiffsteuerung gehts eigentlich und man kan diese vielfälltig einstellen, nur hängt sie im Bodengefecht irgendwo zwischen "RPG" und "Egoshooter".

ENTWEDER ODER wäre hier angesagt gewesen, weil diese Mischung ja wirklich Gewöhnungsbedürftig ist und alles stark verlangsamt.

KI der NPCs konnte ich bisher nicht entdecken,
dafür aber Rennende & Springende Borg!?

Ich würde empfehlen zu warten - jedoch ist es wohl für Trekis einen kleinen Blick wert - wenn man sich nicht zu viel erhoft und einige Patches abwartet.
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am 19. Mai 2011
Als nächstes muss ich einmal sagen, das die ganzen vorhandenen Rezensionen hier doch stark überholt werden müssen.
Es ist ein Star Trek Spiel, welches in einem Universum DEM STAR TREK UNIVERSUM angesiedelt ist.
Das merkt man durch und durch. Der Spiel Spass ist nicht zu letzt durch die Grafik und dem Ideenreichtum gegeben.

Man mag zwar die Actionlastigkeit bewerten, aber ich bitte euch, wer will ein Spiel spielen in dem man nur forscht und das MONATE/Jahrelang.
Nein man kann sagen es passiert etwas und das ständig. was und wieviel kann man dann selber beeinflussen in dem Man selber bestimmt Ob und wann man Missionen annimmt, und wieviele aufeinmal.

Die Stories sind sehr vielversprechend und ich freue mich wenn ich diese Stories weiter fortführen darf.

Leider muss man den Ladebalken mit einbeziehen. Den sieht man sehr häufig. jedes mal wenn von einer Instanz in die nächste gewechselt wird.

Aber ich will es kurz halten:

Spielspass: Sehr gut.

Für Trekkies geeignet: Ja, und zwar für die die nicht nur auf Forschung stehen sondern AUCH gerne etwas Action dabei hätten.

Grafik: Gut.
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am 2. März 2010
Leider muss ich sagen dieses Spiel ist eine einzige Enttäuschung.

Mit Spannung habe ich auf das offizielle Release gewartet (spielte auch teilweise die ClosedBeta) um dann feststellzen zu müssen dass sich zur Beta eigentlich nichts geändert hat :( Keine neuen Features und massive Bugs überall im Spiel, welche die Spielfreude ziemlich trüben - sofern diese aufgrund der fehlenden Elemente überhaupt aufkommt.

Soweit mir bekannt ist war die Entwicklungszeit etwas über 2 Jahre. Nur frage ich mich was der Entwicker (Crypric Studios) in dieser Zeit gemacht hat? Die Engine wurde von Champions Online (einem weiteren Spiel des Herstellers) fast komplett übernommen, und die Grafiken wurden vom vorhergehenden Entwicker welcher STO aber eingestellt und schließlich an Cryptic verkauft hat fast vollständig weiterverwendet.
Also grundsätzlich brauchte Cryptic nur Missionen und eine "Sandbox" (Rahmenelement - Wirtschaft ,Handel ,Levelling, Völker usw...) schaffen was Ihnen in den genannten 2 Jahren absolut nicht gelungen ist!

Um meine Aussagen zu untermauern, einige Beispiele fehlender/nicht funktionierender Elemente:

-von 4 Völkern sind nur 2 "bedingt" spielbar (Föderation,Klingonen)
*Föderation besitzt PvE Storyline-Missionen mit einigem Roleplay und Handlung (welche aber nur Singleplayer gespielt werden können!!)
*Weiters gibt es PvE-skirmish Missionen welche gemeinsahm gespielt werden können/müssen! um seinen Charakter zu entwickeln, das sind aber etwa nur 4 die sich immer wieder wiederholen und schnell langweilig werden :(

*Klingonen besitzen keine PvE Storyline, nur etwa 8 missionen die sich immer wiederholen und ziemlich stupide sind. Wenn man ca. Rang 3/6 erreicht hat had man diese jeweils 50-60 mal (oft alleine) gespielt... daran zerbricht jegliches Gefühl von Spielspaß.

-Für beide Völker sind nur etwa jeweils 12 verschiedene Schiffe vorhanden.
-Beide Völker haben zugang zu absolut den selben Waffen und besitzt keine individualität (kann man gut oder schlecht bewerten...)

-PvP is nur in vordefinierten Arenen möglich!
*Man fliegt zwar mit seinem Schiff frei auf einer Karte mit 4 Clustern herum wo man auf Planeten/Stationen/Nebel (etwa 15 pro Cluster) bestimmte Missionen/Arenen erledigen kann jedoch ist es auch nur dort möglich gegen andere Spieler zu interagieren.

-PvP Arenen funktinoieren nur sehr schlecht
*Obwohl die verschiedenen Arenen als Boden/Weltraum-Schlacht gekennzeichnet sind hat man an jedem Arenapunkt global Zugang zu allen anderen Arenen in anderen Arenapunkten. Hier besteht absolut keine Trennung was für neue Spieler sehr verwirrend ist.
*PvP besitzt keinerlei Balance (außer Levelbegrenzung). Teilweise starten die Spiele mit 20 zu 1 Spieler...
*Dadur dass man mit anderen Spielern nur in Arenen interagieren kann kommt kein richtiges Spielgefühl auf. Es ist mehr als ob man im Lan mehrere kleine Skirmishes spielt :/

-Kein endgame content!
*sobald man Admiral/General erreicht stoppen die vorher schon spärlichen Missionen und somit die Erfahrungspunkte! Es gibt absolut nichts mehr zu tun außer immer wieder den PvP/PvE Arenen.
*Es ist nicht mehr möglich weitere Skills zu lernen! (Da man keine Erfahrung mehr bekommt)
*Eigentlich ist das Spiel tot sobald man den letzten Rang erreicht hat. Es gibt einfach nichts mehr zu tun... keine Wirtschaft, kein Handel nichts...

-Jeden 2ten Tag an dem man sich einloggt ist ein 250mb Patch downzuloaden der aber keine sichtlichen veränderungen im Spiel bringt. Weder Erweiterungen noch Bugfixes.... und ich habe einiges an Bugs gefunden :/

-Kundenservice!!! Ist NICHT VORHANDEN!
*Es besteht die möglichkeit individuell von seinem Account aus Serviceanfragen zu stellen. Sei es Technischer Natur oder Bezahlservice oder was auch immer(denn Foren werden nicht wirklich überwacht...) Nur werden diese Serviceanfragen ca. Wöchentlich mit einer Globalen Massenantwort gewürdigt die einen darauf hinweist, dass wenn das Problem weiterhin besteht man eine neue Individuelle Anfrage stellen soll. Nach 5 solchen Anfragen habe ich es dann aufgegeben :rolleyes: und das Spiel zurückgesendet.
Ich hätte sowieso nach den inkludierten 30 Tagen nicht weiterspielen können da Kreditkarte die einzige funktionierende Zahlungsweise ist. Paypal verlangt auch Kreditkarte obwohl ich etwa 500€ auf meinem Paypal Account hatte. Und Bankeinzug akzepiert weder Kontonummer&Bankleitzahl noch IBAN&BIC funktionieren...

Aus diesen und vielen anderen Gründen habe ich mich schließlich entschlossen das Spiel zurückzugeben. Nach etwa 20 tagen Spielzeit in denen man immer das salbe macht um aufzusteigen um schießlich zu sehen das es am ende einfach nichts gibt ist schwer enttäuschend...

Vielleicht wird in 2 weiteren Jahren einmal ein Spiel daraus. Aber zur Zeit ist es einfach nicht empfehlenswert und nur eine herbe Enttäuschung.
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am 27. Februar 2010
Ich habe bereits die Closed Beta (größtenteils) als auch die Open Beta miterlebt und hatte stets die Hoffnung, dass zum Release nocheinmal vieles grundliegend verbessert wird. Leider unterlag ich wohl einem Irrtum. Das Spiel hat mich bereits nach zwei Stunden (...und somit neuer Rekordhalter) gelangweilt. Grund dafür war vermutlich das langweilige GamePlay, dass daraus bestand in einen Sektor zu fliegen und klingonische oder Schiffe von anderen Spezies zu zerstören. Teilweise durfte man dann auch mal auf einen Planet beamen. Dann noch ein paar Skills etc. auf die einzelnen Charaktere an Board verlagern, ein bisschen am Schiff rumhantieren und das wars. Selbst wenn es im späteren Verlauf des Spieles noch weitere besondere Features gegeben hätte, war die Motivation für mich - weiterzuspielen - gleich 0. Besonders dezent realisiert war, wie ich empfand, die Fähigkeit mit anderen Spielern zu interagieren. Ich konnte mit anderen Spielern leider nur recht wenig unternehmen, ausgenommen von chatten (Chatbox...) und der Unternehmung von Missionen (auf einem Planeten oder während eines Raumkampfes in einem Team). Wünschenswert für mich wäre beispielsweise die Möglichkeit gewesen 'Handel' mit Spielern zu treiben, nicht nur mit den Ferengi und/oder speziellen Außenposten der Föderation.

Positiv anzumerken ist jedoch die sehr gut gestalltete Auswahl des Charakters. Der Individualität wird hier wirklich keinen Grenzen ausgesetzt.

Eine Anmerkung noch zu den 'Gratis'-30-Spieltagen:
Hierbei wird von einem Spieler erwartet, dass dieser zuerst einen Kaufvertrag abschließt (bsp.: für den nächsten Monat, wenn die 30 Tage abgelaufen sind...), bevor er das Spiel aktivieren kann.

Fazit: Für mich pure langeweile - Weder genug Spannung, noch Action, noch sonst irgendetwas. Ich kann daher das Spiel 'Star Trek: Online' nicht empfehlen.

######## UPDATE: 30.11.2010 ########
Nachdem ich dem Spiel, bzw. den Entwicklern, Zeit eingeräumt habe um Verbesserungen vorzunehmen, möchte ich kurz eine Rezension abgeben.
Aufgrund der Enttäuschng die das Spiel am Anfang des Jahres bei mir auslöste, sollte es nocheinmal seine Chance erhalten. Daher buchte ich mir guten Willens einen Monat um das Spiel wieder spielen bzw. erneut testen zu können. Über das eigentliche Spiel verfüge ich nicht mehr; daher ist der Kauf des Spiels eigentlich vollkommen unlogisch, da man es auch herunterladen kann; spart Geld und Wartezeit.
Weiter geht es zum Spiel. Vielleicht sind ja grundliegende Sachen verbessert/erweitert und/oder Bugs behoben worden? Vorweg ist mir positiv aufgefallen, dass das Spiels auf der Seite des Anbieters mit maximaler Geschwindigkeit heruntergeladen werden kann; dies war vorher bei weitem nicht einmal annähernd möglich. Nach dem Start des Spiels kommt man wie gewohnt zu der Charakterauswahl (...), die ich, wie bereits im ersten Bericht beschrieben, als äußerst detailiert und gut ausgearbeitet empfand. Dies ist auch weiterhin der Fall.
Nach der kurzen Auswahl meines Charakters, der noch vom vorherigen Spiel'versuch' verfügbar war, wurde ich direkt zu meinem Schiff weitergeleitet. Die Ladezeit war im Gegensatz von vor einem ~ 3/4 Jahr geringer. Optimistisch gestimmt von den bisherigen positiven Erlebnissen, machte ich mich auf den Weg um die unendlichen Weiten zu erforschen... Und nun stoßen wir auf ein Problem. Das Spiel hat sich in keinster (um Übertreibungen zu vermeiden; nur in minimaler) Form verändert. Die Quests sind weiterhin äußerst eintönig und langweilig und! beschränken sich immernoch darauf, hin und wieder auf einen Planeten zu beamen oder einen Raumkampf zu bestreiten. Wo sind die Ideale der Sternenflotte? Wo ist die Diplomatie? Wo sind anspruchsvolle Missionen zur Erfoschung neuer Gebiete? Wieso kann man die Fähigkeiten seines Schiffes nur monoton auf einer Linie modifizieren? Wieso kann ich Gegenstände nicht selber individuell erweitern und bin auf Standardmodelle beschränkt? Wieso ist das Drop-System derartig unausgeglichen? (Schwer zu zerstörene Raumschiffe hinterlassen weniger brauchbare/wertvolle Gegenstände als kleine Raumschiffe? Ich habe auch keinen Sinn gefunden.)
Es stellen sich weitaus mehr solcher Fragen als ich gerade aufgezählt habe. Aufgrund der Investition für einen kompletten Monat gibt man natürlich nicht so schnell auf und versucht das Spiel dennoch zu spielen. Nach einigen Tagen jedoch wurde mir immer und immer langweiliger. Ich kann nicht bestreiten, dass das Gefühl, besonders mit der dezent hinterlegten Hintergrundmusik, ein Schiff der Sternenflotte (bzw. ein klingonisches Schiff) zu steuern, kein Gutes wäre; jedoch fehlt noch einiges damit Star Trek: Online ein pasables MMORPG abgeben kann.
Ich hörte schließlich nach dem Erreichen des Ranges: Lieutenant Commander (~4-5 Tage) mit dem spielen komplett auf.

Ich hoffe ich konnte einigen einen recht kurzen, etwas aktuelleren Einblick von Star Trek: Online bieten. Leider kann ich dem Spiel noch immer keine bessere Bewertung, als die bereits vergebene, zukommen lassen. Desweiteren bleibt wie auch zuvor eine Weiterempfehlung aus.
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am 7. Februar 2010
Ich verstehe nicht wie Gamesdesigner halb fertige Spiele zum Verkauf stellen?

Der erste Eindruck ist ja bekanntlich der Wichtigste. Wenn man das Game zum ersten mal startet bekommt man den faden Beigschmack eines unfertigen Spieles.
Sehr viele unübersetzte Texte; die paar gesprochenen Texte alle auf Englich; die Animationen der Chars und NPCs sind einfach nur lächerlich. Abgeakte Bewegungsläufe, Animationsaussätze. nMan fühlt sich ins Jahr 2000 versetzt was die Technik angeht.

Die Kämpfe auf dem Boden sind einfach nur billig umgesetzt worden.
Die Kämpfe im Weltraum sind ein bisserl besser wenn auch noch längst nicht perfekt.

Jedenfalls macht das MMO momentan einfach keinen Spass. Jaja, Aenderungen und Updates werden angekündigt doch wenn ich mir in einem Restaurant ein ordentliches Steak bestelle und bekomme ein zähes und kaltes Stück Fleich auf einem dreckigen Teller serviert mit dem Versprechen dass wenn ich die nächsten Male wiederkommen würde der Koch professioneller, das Steak saftiger und die Teller sauberer seien, dann kommt man einfach nicht wieder.

Schade um die Lizenz
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am 19. Februar 2010
Das Fazit zuerst: Im Grunde genommen hätte Star Trek (Online) prima als Singleplayer-Spiel funktioniert. Da sich mit Einzelspielerspielen aber nicht so viel Geld verdienen lässt, hat man einen Server dazwischengeschaltet und das Wort "Online" hinter den Titel gehängt. Denn eigentlich werden aktuell nur die Patches (teuer) bezahlt und die Nutzung des Chats sowie ein wenig PvP (Klingonen gegen Sternenflotte). Mehr Interaktion zwischen Spielern ist garnicht nötig.

Gut, es gibt Instanzen in denen man mit anderen zufällig ausgewürfelten Spielern geworfen wird um dort grosse Schlachten zu schlagen bzw. eine Bodenmission zu erledigen, oder man kann Flotten gründen (das sind die Trekker-Sippen) und mit seinen neuen Freunden einige Missionen durchspielen, doch das wars im grossen und ganzen aber auch schon mit dem Multiplayerteil.

Und das ist für ein MMO (von RPG rede ich lieber nicht) natürlich viel zu wenig. Daher schliesse ich mich einen meiner Vortester an: Wartet noch zwei-drei, besser sechs Monate. Wenn es dann STO-Online noch gibt, schaut es euch an. Vielleicht könnt ihr dann auch ohne Zusatzkosten den Probemonat nutzen. Beim aktuellen Stand des Spieles befürchte ich allerdings, daß es sich nicht lange halten wird und die Spieler weglaufen werden, auch wenn die Versprechungen und Ankündigungen von Cryptik noch so verlockend klingen. Für mich ist es zu wenig, ich werde das Probe-(mit gekauften Zwangsmonaten)-Abo augenblicklich bestimmt nicht verlängern.

Und hier das aus meiner Sicht Positive an den Spiel:

+ es ist Star Trek! Auch wenn es komisch aussieht.
+ bis die Missionen sich zu wiederholen beginnen (schiess 4 Schiffe ab, sammle 3 Artfakte, rette die Wissenschaftler auf dem Planeten - und jetzt nochmal von vorne das ganze!), sind diese recht spassig!
+ schön sind die Storymissionen, die im Format einer TV-Folge gehalten sind: 40 Minuten Spielzeit, oft zusammengefasst zu einen langen Handlungsbogen. Nett!
+ es gibt Tribbels!
+ Raumschiffe und Charaktere lassen sich prima anpassen und erstellen!

Doch das negative überwiegt:

- grausiges Denglisch, mangelhafte Übersetzungen!
- die Grafik erinnert mich an die alte Star Trek Zeichentrickserie, schade da wurde viel verspielt (es ist ja doch nur Cryptiks "Champions Online" - nur im Weltall und mit cooleren Anzügen.)
- alles wiederholt sich: von Missionen, bis zum Aussehen der Gegner (bei Klingonen, Gorn usw. gibts es wohle gerade mal 5 verschiedene Persönlichkeiten/Texturen)
- keinerlei Identifikation mit seinen Brückenoffizieren: Ich bekomme etwa einen Vulkanischen Wissenschaftsoffizier, darf diesen einen Namen geben und mit Fähigkeiten ausstatten - das wars dann aber auch. Es fehlt eine persönliche Bindung, die alte X-Com Reihe hat das gut gelöst: Dort waren die Soldaten "sterblich", somit hat der Spieler auf diese besser aufgepasst...
- es gibt immer noch viele, viele kleine Bugs und häufig Lags (Server in den USA)
- kein Rollenspielserver/-bereich! Soviel zur Atmosphäre.
- Kämpfe im All sind momentan nur ein wüstes Geklicke auf "Alle Waffen abfeuern" und den permanten drücken der Steuerung, damit der Pott immer schön die Breitseite zeigt und möglichst alle Phaserbänke abgefeuert werden können. Nebenbei achtet man auf die Schilde und setzt gelegentlich besondere Offiziersfähigkeiten ein. Wird man zerstört, wartet man 10 Sekunden und macht dann da weiter, wo man aufgehört hat - als sei nichts passiert. Das Schiff ist Top in Schuss, die Mannschaft hat keine Verluste zu beklagen. Alle Bildschirmtode sind völlig ohne Konsequenzen. Das ist viel zu wenig, keine Herausforderung und sehr langweilig. Selbst das alte Star Trek: Command war da aufregender.
- es ist vieles unfertig: Von fehlenden Texturen in Raumsektor bis fehlerhaften Missionen. Ok, daß kann passieren, aber die Beta ist vorüber und damit gehe ich davon aus, daß wenigstens die rudimentärsten Teile des Spiels funktionieren.
- unmögliche Servicezeit: Mittags zwischen 11 und 14 Uhr, und dann noch am Sonntag.

Achtung übrigens bei den (üblichen) 30 Tagen freier Spielzeit: Aktuell ist es nötig, zusätzlich mit Kreditkarte oder Gametimecard usw. zusätzliche Spielzeit zu kaufen - Abzocke!?
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am 10. Februar 2010
Hallo liebe Treckies und Freunde des gepflegten Rollenspiels!

Vorneweg... in meinem Körper schlagen nach ausgiebigem Anspielen seit der open Beta zwei Herzen. Das eine gehört dem überzeugten Star Treck Fan der sich nichts sehnlicher wünscht als ein tolles MMORPG im Star Trek Universum. Das andere Herz gehört dem enttäuschen MMORPG-Freund der von der Arbeit des Entwickerstudios wirklich enttäuscht wurde.

Cryptik hat (wie in der Branche üblich) viele Versprechnungen in den Raum gestellt und kaum etwas davon gehalten. Wie meine Vorredner bereits erwähnt haben ist das Spiel zu oberflächlich geworden und zu weiten Teilen schlecht umgesetzt. Wenn ich das so schreibe schmerzt mein Treckie-Herz... aber man muss der Wahrheit ins Gesicht sehen. Nach dem aktuellen Stand des Spieles kann ich es einfach nicht weiteremfpehlen. Die Quests sind lieblos und sie Spannung verendet immer wieder aufgrund des selben Schemas. Fliege zum XY-System, zerstöre dort die Anzahl X an feindlichen Schiffen. Beame auf den Planeten / Raumstation und kämpfe anspruchslose Phaserschlachten um nach der Schlacht ein Terminal oder ähnliches zu suchen um beispielsweise Lebenserhaltungssysteme wiederherzustellen oder Informationen für das Sternenflottenkommando zu ergattern. Die Abwechslung geht halt leider gegen 0 und das ist für mich recht traurig. Zugegeben: Die Weltraumschlachten machen wirklich spaß. Immer mal so für zwischendurch 1 - 2 Schlachten wären okay und für ein Spiel ohne monatliche Kosten absolut akzeptabel. Die Frage ist aber: Sind die mtl. Kosten gerechtfertigt? Kosten- / Nutzenfaktor? - Denke das muss letzt endlich jeder für sich selbst entscheiden.

Mein Treckie-Herz möchte noch nicht aufgeben und hofft auf Patches, Patches und noch mehr Patches die hoffentlich annähernd das Universum schaffen das Cryptik angepriesen hat. Damit wäre ich als Treckie schon zufrieden.

Bitte, bitte, bitte CRYPTIC! Macht was draus!

Würde das Spiel nicht den Namen Star Trek tragen würde ich vermutlich gar nicht mehr spielen und maximal 2 Sterne vergeben (nach jetzigem Stand).

PS: Was ich als Rollenspieler traurig finde: Das Spiel überlässt kaum Möglichkeiten zu einem gepflegten Rollenspiel. Zum einen ist der Chat bevölkert von China-Farmern gegen die bis jetzt nichts unternommen wurde und z.T. auch von krassen Flamern. Das trägt nicht sehr zur Stimmung bei.
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am 26. September 2010
Für Fans! - Ein Online-Spiel. dass bisher eigentlich keines ist.
Ich spiele nun schon fast 2 Monate. Als Star-Trek-Fan macht dieses Spiel auch sehr viel Spass. Nicht-Kenner sollten ein Bogen um das Spiel machen. Es lebt sehr viel von der Idee selbst ein Teil des Star-Trek-Universums zu sein.
Das Spiel ist oft zu leicht, ich spiele meistens auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, erst dort muss man in den Raumkämpfen wirklich durchdacht vorgehen.
Das es ein Online-Spiel sein soll, kommt nur selten zum Tragen. Gemeinsames Spielen ist nur wenig gefordert, wenn man wie ich eher wenig PvP betreibt, spielt man Star-Trek-Online auch ganz gut alleine. Kommunikation und Handel zwischen den Spielern sind nur wenig komfortabel.
Aber es gibt auch viele wirklich gute Missionen, dann ist es als sei man Mitten in einer Star Trek Folge. Für Fans gibt es immer wieder etwas aus dem Star Trek Universum zu entdecken.
Leider sind die Gebühren relativ hoch. Aber es wird stetig am Spiel gearbeitet.
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