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09: Im Labyrinth des Todes
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Erster Eindruck: Gänge und Särge

Als Dorian Hunter erfährt, dass Coco Zamis gestorben sein soll, macht er sich sofort auf nach Hongkong, wo die Hexe auch schon begraben wurde. Bei Michael Lundsdale, mit dem Coco in der asiatischen Stadt gewohnt hat, findet Dorian erste Anhaltspunkte. Doch ein finsterer Mann zieht im Hintergrund geschickt die Fäden...

Einen fließender Übergang zwischen zwei Labels hat "Dorian Hunter" hingelegt, der von nun an bei Folgenreich erscheint - allerdings und glücklicherweise mit dem gleichen Produzententeam. Das ist auch gut so, denn mit der neunten Folge "Im Labyrinth des Todes" ist erneut ein extrem starker Teil erschienen. Coco Zamis' Tod ist ein herber Schlag für Dorian Hunter, doch sofort wittert er einige merkwürdige Dinge. Die folgenden Ermittlungen bescheren uns gleich mehrere höchst spannende oder gruselige Szenen. Besonders die unheimlichen Begebenheiten auf dem Friedhof, Dorians Zusammentreffen mit seinen dämonischen Brüdern und eine Party, die sich für den Dämonen-Killer zu einem Albtraum entwickelt, bleiben lange im Gedächtnis haften. Für wirklichen Grusel sorgt aber eine der Schlussszenen, in der Edward Belial für einen schaurigen Tod von Hunter sorgrn will. Dieses ist so eindringlch umschrieben, von Thomas Schmuckert so intensiv erzählt und von den Geräuschen so effektreich umspielt, dass wirklicher Grusel aufkommt. Schlag auf Schlag wird die Geschichte erzählt, immer neue spannende Ereignisse sorgen für über 75 Minuten beste und atemberaubende Unterhaltung. Für mich die bisher beste Folge der Serie, hieran werden sich viele weitere Produktionen messen lassen müssen!

Besonders in dieser Folge überzeugen die Sprecher der dunklen Seite. Santiago Ziesmer beispielsweise weicht als irrer Leichenliebhaber Edward Belial von seinen sonst eher komisch angelegten Rollen ab und beweist, dass er auch ziemlich gruselig wirken kann. Auch Klaus-Dieter Klebsch kann in seinem kurzen Auftritt als Asmodi für unheimliche Stimmung sorgen. Am besten hat mir aber Stefan Krause als Olivaro gefallen, der auch in den letzten Folgen schon überzeugt hat. Seine nuancierte Stimme trieft vor unterdrückter Bosheit und Arroganz, sodass ein sehr genaues Bild seines Charakters gezeichnet wird. Weitere Sprecher sind unter anderem Frank Gustavus, Tom Broke und Regina Lemnitz.

Die Musik ist wieder um einiges härter als in vergleichbaren Serien. Die lauten Klänge verleihen dem Geschehen etwas sehr Dramatisches, aber auch Temporeiches. Glücklicherweise wird an den richtigen Stellen auch gespart. Besonders gelobt sei noch einmal der Nerven aufreibende Einsatz von längeren Pausen und insbesondere die bereits oben angesprochene Szene, die akkustisch wirklich perfekt umgesetzt wurde.

Gut, dass trotz des Labelwechsels auch nichts an der äußeren Erscheinungsform geändert wurde. Durch die verwendeten Brauntöne hat die Serie nämlich einen ganz eigenen Look verpasst bekommen. Auch im Inneren wurde nicht viel verändert, sodass wir erneut einen kleinen Infotext zu Stefan Krause lesen können.

Fazit: Hochspannend und voller gruseliger Szenen. Ein weiteres Highlight in der Serie.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Februar 2010
Coco Zamis ist tot! Diese schockierende Nachricht erreicht Dorian Hunter kurz nach den Ereigenissen im Kollegium Isacaaron. Dorian Hunter reist sofort nach Hongkong, wo Coco begraben worden sein soll und findet Hinweise auf seinen eigenen, bald bevorstehenden Tod.

Zu Recht kauft Dorian dem Internatslehrer Lundsdale seine Geschichte, er wäre mit Coco durchgebrannt und sie hätte auf einer Party einen Herzstillstand erlitten, nicht ab. Warum auch sollte Coco mit Lundsdale nach Hongkong durchbrennen? Der Hörer ist hier natürlich deutlich im Vorteil, denn schon in Dorian Hunter 08. Kinder des Bösen wird angedeutet, wer Coco entführt hat und warum. Und genau an diesem Cliffhanger schließt die neue Folge der Hörspielereihe an, mit der Suche nach Coco. Dorian folgt den Hinweisen, die man für ihn hinterlassen hat und die führen wie nicht anders zu erwarten zu seinen Brüdern aus der schwarzen Familie.

Wenn man ganz ehrlich ist, passiert in dieser Folge nicht wirklich viel. Dorian sucht Coco, Dorian wird von der schwarzen Familie gefangen genommen, Dorian entkommt, Dorian rettet Coco. Ich kann nicht verstehen, dass seine Freunde nicht misstrauisch werden, dass Dorian mit einem gewissen Henkersschwert in seinem Kasten begraben werden möchte, zumal das Team ja gewisse Tagebücher in diesem Kasten entdeckt hat. Das müsste doch stutzig machen und man müsste den Tod doch deutlicher hinterfragen, zumal gleich zwei Dämonenjäger auf einmal tot sind. Das entbehrt jeglicher Logik.

Diese Folge hat wieder einmal nur einen Haupterzählstrang, dennoch gibt es wieder einen Track, in welchem angedeutet wird, dass Dorian die Geschichte jemandem erzählt, diesmal wohl einem Psychiater. Das kennt man schon aus früheren Folgen und ich empfinde das als eher störend und irritierend.
Natürlich fehlen auch die obligatorischen Splatterelemente in dieser Folge nicht, geliefert werden sie diesmal von den Ghoulen, die schon mal jemanden bei lebendigem Leibe anknabbern und anfressen, wirklich eklig wird es diesmal aber nicht.

Wie immer topp Sprecher, solide Unterhaltung auf durchschnittlichem Niveau mit guten Soundeffekten und passender Instrumentierung.

Diese Folge ist die neunte Folge der Hörspielereihe Dorian Hunter. Sie schließt nahtlos an Dorian Hunter 08. Kinder des Bösen an und kann daher nicht einzeln gehört werden, auch wenn die Suche nach Coco in dieser Folge in sich abgeschlossen ist. Einem Quereinstieg in die Serie mit dieser Folge kann ich nur dringend abraten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Februar 2010
Nach dem Cliffhanger in "Kinder des Bösen" setzt das bereits neunte Abenteuer des Dämonenkillers genau bei den letzten Geschehnissen an. Allerdings macht man dabei indirekt einen ziemlich großen Zeitsprung, weil man die Erlebnisse rückblickend aus der Sicht von Dorian Hunter schildert, der gerade im Begriff ist diese einem unbekannten Gegenüber mitzuteilen. Ein Kniff, den man bereits einmal zur Anfangszeit der Serie angewandt und der bereits dort sehr gut funktioniert hatte.

Coco Zamis ist tot. So lautet die schockierende Nachricht, die Dorian Hunter erreicht. Nach Cocos plötzlichem Abflug nach Hongkong - der, wie man als Hörer des vorangegangenen Abenteuers weiß, nicht ganz freiwillig erfolgt ist - hat sie dort auf einer Party einen Herzstillstand erlitten. Dass an dieser Geschichte alles oberfaul sein muss, ist dem Dämonenjäger sonnenklar. Denn die vorgeschobene Geschichte der Flucht seiner Freundin zusammen mit dem Internatslehrer Lundsdale ist alles andere als glaubwürdig.
So zögert Hunter nicht lange und reist sofort in die Metropole ohne genau zu wissen, was ihn dort erwartet. Ohne zu zögern beginnt er damit, den Ereignissen auf den Grund zu gehen. Und beginnt mit einem Besuch bei Michael Lundsdale...

Anfangs bewegt einen als Hörer natürlich vor allem die Frage, was mit Coco Zamis tatsächlich geschehen ist. Kann es wirklich sein, dass sie aus dem Weg geschafft wurde und nun nicht mehr unter den Lebenden weilt? Ich lag mit meinen frühen Verdacht schlussendlich richtig, nichtsdestotrotzt sind die Geschehnissen bis zur unumstößlichen Wahrheitserkenntnis reich an interessanten Momenten. Allerdings ist die Spannung trotzdem nicht derart hoch wie ich mir das eigentlich erwartet bzw. gewünscht hatte. Obwohl es größtenteils wirklich sehr düster und teils auch sehr hart zur Sache geht, fehlt das gewisse Etwas zum ganz großen Knaller. Im Vergleich zu anderen Gruselreihen bietet Zaubermond mit Dorian Hunter aber weiterhin sehr guter Unterhaltung.

Dadurch, dass dieses Abenteuer im Rückblick erzählt wird, kommt es streckenweise sehr erzählerlastig rüber. Weil sich Dorian Hunter in vielen Szenen ganz allein bewegt und es nicht immer Möglichkeiten gibt, das ganze in Dialoge zu packen, ist dieser Weg wohl insgesamt der richtige. Zumal Thomas Schmuckert mit viel Motivation bei der Sache ist und eine sehr lebendige und mitreißende Schilderungen an den Tag legt. Als Dorian Hunter agiert er Gesprächspartnern einmal mehr absolut kühl und unnachgiebig.

Dies bekommt insbesondere Michael Lundsdale zu spüren. Diesen völlig geschwächten und gebrochenen Charakter spricht niemand geringeres als Andreas Fröhlich, auch wenn das Booklet etwas anderes behauptet. Dabei zeigt er einmal sehr sein großes spielerisches Talent. Ihm in dieser Rolleninterpretation zu lauschen ist schlichtweg ein Genuss.

Markant ist ebenso der Auftritte von Santiago Ziesmer, den wir zuletzt in der allerersten Folge der Serie vernommen haben und auf dessen Wiederkehr ich mich schon seit damals gefreut habe.
Nebendem tummeln sich eine Reihe weiterer bekannter Sprecher, größtenteils bereits bekannte Charaktere, die aber in diesem Hörspiel keine wirklich tragenden Rollen ausfüllen.

Natürlich wird einmal mehr die bekannte, düstere Soundkulisse geboten, bei der vor allem ein neues Stück besonders auffällt. Jenes mit den vermeintlichen Aussetzern nämlich, das einen irgendwie verdammt nervös macht (im positiven Sinne).
Schön sind vor allem Kleinigkeiten wie das hin und her switchen bei Telefonaten zwischen beiden Gesprächspartnern oder die Stille nach dem K.O.-Schlag.
Letztlich ist es die Summe aus all solchen Dingen, welche die Reihe so markant und besonders macht.

Während es mir in der Hauptgeschichte ein wenig an den richtig großen Überraschungen gefehlt hat, so hält das Ende nochmals eine schockierende, noch völlig undurchsichtige Entwicklung bereit, die unglaublich heiß auf die nächste Episode macht.

Fazit: Dorian Hunter bleibt auf Maß. Inhaltlich hebt man sich zwar nicht unbedingt Brüche, dafür geht es erneut düster und hart zur Sache. In Sachen Spannung fehlt allerdings ein wenig was, um das ganze in die Kategorie "sehr gut" einordnen zu können.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. August 2010
Neues Label - altes Team! Nachdem die Zaubermond Erfolgsserie "Dorian Hunter" nun exklusiv an Universal lizensiert worden ist, war doch eine anfängliche Skepsis ob des weiteren Verlaufs der Serie da. Denn oftmals tut ein Labelwechsel einer Serie nicht unbedingt gut. Aber bei "Dorian Hunter" sind sämtliche Bedenken umsonst gewesen. Das Produktionsteam ist noch immer das selbe und auch weiterhin obliegen Zaubermond Audio alle relevanten Entscheidungen rund um die Serie und die Vertonungen der einzelnen Episoden.
Und zudem ist auch die komplette Optik der Hörspiele gleich geblieben. Alle, die die Einheit im CD Regal lieben, können also ebenfalls entspannt durchatmen.
Inhaltlich überschlägt sich "Im Labyrinth des Todes" in den Punkten Spannung, Grusel und Atmosphäre! In einem Rückblick - denn die Erzählung beginnt in der Gegenwart und blickt auf vergangene Geschehnisse zurück (war übrigens bereits bei den Eingangsfolgen der Serie so) - berichtet Dorian Hunter, den der hervorragende Sprecher Thomas Schmuckert einmal mehr mit charismatisch nüchternen Leben füllt, von seinem Trip nach Hongkong.
Dorthin ist scheinbar seine Freundin und Verbündete Coco Zamis geflohen und dort soll sie auch ums Leben gekommen sein. Daran mag der Dämonen-Killer jedoch nicht glauben und er macht sich intensiv auf die Suche. Eine Suche, die spannender und gefährlicher für ihn nicht hätte sein können, denn plötzlich steht er den restlichen Mitgliedern der "schwarzen Familie", seinem Vater und einigen hungrigen Ghouls gegenüber. Und als es brenzlich wird, sieht er sich lebendig begraben - und ein Wettkampf gegen die Zeit und den Tod beginnt.
Jede Menge Action, prickelnde Spannung und dunkel düstere Atmosphäre machen "Im Labyrinth des Todes" zu der vielleicht spannendsten Folge der Reihe bisher. Und schon bald geht es laut Vorankündigung weiter - ein Glück!
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am 19. Oktober 2013
Der Titel zur aktuellen Folge, "Dorian Hunter 9: Im Labyrinth des Todes", ist vortrefflich gewählt, und fast genauso vortrefflich ist auch die qualitativ hochwertige Umsetzung der nunmehr neunten Folge der Hörspielserie "Dorian Hunter: Der Dämonenkiller". Neben der obligatorischen Zusammenfassung bisher wichtiger Ereignisse beginnt die Episode ähnlich wie "Dorian Hunter 6: Freaks" mit einem Erzähler. Jedoch ist der Erzähler diesmal keiner der Bösewichte, sondern Dorian Hunter selbst. Der Zuhörer kommt somit nicht nur in den Hörgenuss der Stimme von Thomas Schmuckert als agierender Held, sondern auch als erzählender Held in drakonischer Kopfkinoqualität. Auch wenn man nun weiß, dass Dorian aus dem Schlamassel in Hongkong wieder lebend zurückkehren wird, so bleibt der eigentliche Verlauf der Geschichte im Dunkeln. Die Handlung ist dabei nicht ganz so verzwickt und ausufernd wie die von vorherigen Folgen, jedoch wurde in "Dorian Hunter 9: Im Labyrinth des Todes" ein besonderes Augenmerk auf die atmosphärische Umsetzung gelegt, sodass der Zuhörer zeitweise vor purem Horror zur Gänsehaut neigt. Besonders in den unheimlichen und düsteren Szenen auf und um dem Friedhof. Die gezielt eingesetzten Erzähl- und Handlungspausen tun ihr Übriges. Einzig eine sich mehrmals wiederholende Klangfolge hat mich während des gesamten Hörspiels gestört. Denn währenddessen bekommt man den Eindruck, dass die CD einen Sprung hätte (ich habe sogar nachgeschaut, weil ich zunächst so irritiert war). Irgendwie wirkte für mich dieser Musikschnipsel immer wieder deplatziert, aber auch sehr beunruhigend.

Interessanterweise hätte die Handlung auch überall auf der Welt spielen können, wenn Dorian nicht zu Beginn des Öfteren betont hätte, dass er sich nun in Hongkong befindet, demnächst auf Olivaro treffen wird und dann sein äußeres Erscheinungsbild beschreibt. Was direkt dazu führt, dass nun Olivaro nicht nur wegen seiner Taten äußerst unsympathisch wirkt, sondern auch vom Aussehen. Jedoch ist die ihm geliehene Stimme von Stefan Krause wieder einmal genial eingesetzt. Sie wirkt labil, verrückt, mächtig und allwissend zugleich. Eigentlich ist es ein richtiger Schmaus für die Ohren ihm zuhören zu dürfen. Aber auch Santiago Ziesmer als Edward Belial kann wieder überzeugen. Kennt man seine Stimme doch eher aus ausgelasseneren Filmen, so wirkt er hier wie ein kleiner, gruseliger, verrückter Professor, der seiner Kreativität an der Verschönerung von verstorbenen Menschen freien Lauf lässt. Auch viele weitere Charaktere der Serie wurden in Folge 9 noch einmal detaillierter beschrieben oder haben weitere Taten für sich sprechen lassen. Nennenswert wäre hier Marvin Cohen. Er wirkte bereits in vorhergehenden Episoden sehr groß, muskelbepackt und etwas plump, aber irgendwie dabei noch wie ein kleiner Junge. Und so präsentiert er sich auch in "Dorian Hunter 9: Im Labyrinth des Todes": allerdings in einem blauen Anzug gekleidet und einen Flammenwerfer in der Hand – oder war es vielleicht doch ein Rasensprenger?!

Fazit:
"Dorian Hunter 9: Im Labyrinth des Todes" ist zwar nicht ganz so unterhaltsam wie die 6. Folge der Serie, bekommt aber durch Dorian Hunters Erzählperspektive einen ganz eigenen Charme, weshalb sich die Episode von anderen absetzt. Aber auch die Atmosphäre ist diesmal besonders furchteinflößend und lässt die 75 Minuten Hörspielgenuss keine Minute zu lang wirken.
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"Im Labyrinth des Todes" ist die neunte Folge der Horror-Serie und bietet auf knapp achtzig Minuten einen atmosphärisch starken Horror-Spaß mit einer spannenden Weiterentwicklung der (Rahmen-)Handlung.

Natürlich ist der erste Gedankengang des Hörers, ob Coco wirklich tot ist und jedes gehörte Wort wird in die Waagschale geworfen, um Aspekte für und wider die Behauptung zu sammeln. In Hongkong beginnt für Dorian und den Hörer eine spannende Zeit mit einer relativ umfassenden Handlung. Andere Serien hätten bestimmt schon auf der Party oder spätestens im Beerdigungsinstitut abgebrochen und den Hörer noch länger warten lassen, aber hier läuft die Geschichte weiter und bietet somit knallharte Unterhaltung. Die Fragen, wer wirklich welche Interessen verfolgt und ob Asmodi seinen Worten auf der Party Taten folgen lässt, werden in den Raum gestellt.

Der Teilabschnitt aus dem Hunter-Abenteuer ist stark umgesetzt und bietet trotz einiger kleiner (inhaltlichen) Schwächen ein solides Horrorvergnügen. Durch den Verlauf der Geschichte schleichen sich kleine Längen ein, da einige Passagen zu monologlastig ausfallen. Aber das und die kleinen Unstimmigkeiten, warum beispielsweise niemand die an den Service herangetragenen Informationen und Wünsche hinterfragt, können getrost ignoriert werden. Schön ist auch, dass die neunte Folge wirklich nahtlos an die Handlung der vorherigen Folge anschließt.

Zu einer guten Hörspiel-CD gehören neben einer soliden Story auch starke Sprecher und auch auf diesem Gebiet kann die Serie punkten. Neben Thomas Schmuckert als Dorian Hunter bieten in dieser Folge insbesondere Tom Broke als Michael Lundsdale, Stefan Krause als Olivaro und Santiago Ziesmer als Edward einen klangvollen Auftritt. Auch die anderen Sprecher (mit ihren meist kürzeren Sprechpassagen) agieren auf einem hohen Niveau. In Kombination mit der scharfen, düster-dunklen Musik und den eingestreuten Effekten liefert Dorian Hunter technisch eine gute Produktion ab.

Cover und Layout können sich sehen lassen. Im düsteren Konsens bieten sich neben der Illustration von Hongkong und dem Friedhof die Sprecher- und Mitarbeiterlisten, ein wenig Werbung für die Dorian Hunter Bücher (im -Übrigen sehr zu empfehlen - ungekürzt!) und ein Kurzportrait eines Sprechers. Diesmal wird Stefan Krause vorgestellt - den meisten Hörspielfreunde wohl als die Stimme von Pippin aus dem Herrn der Ringe bekannt.

Insgesamt rockt auch diese Folge von Dorian Hunter das Wohnzimmer. Inhaltlich bietet die Folge eine angenehme Unterhaltung mit mehreren starken Höhepunkten und immer wieder schafft es die Umsetzung direkt daran anzusetzen und den Hörer eben nicht allein zurück zu lassen, sondern mit einem weiteren Teilstück aufzuwarten. Gerade diese Konsequenz macht "Im Labyrinth des Todes" so stark - immer wenn der Gedanke aufkommt, dass es endet, geht es weiter - einfach nur stark.
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Die Dorian Hunter-Serie überrascht immer wieder, da jede Folge ein wenig anders erzählt wird, und sich so auch aus trivialen Vorlagen immer wieder etwas Interessantes stricken lässt. Damit sorgt man schon aus dramaturgischer Sicht dafür, dass man gegenüber den marktbegleitenden Dämonenscheuchern deutlich im Vorteil ist.

Hier lässt man Dorian Hunter als Erzähler die Ereignisse in Hongkong rückblickend schildern. Das nimmt zwar vorweg, dass der Protagonist hier letztlich heil aus der Geschichte herauskommt - was der Spannung allerdings keinen Abbruch tut. Denn diese Geschichte wird insbesondere geprägt von den Ermittlungen in Bezug auf den Tod Coco Zamis', der als dramatisches Element auch genug Spannung abwirft; zumal dieser Punkt ja auch nicht alleine steht und mit einigen gelungenen Sequenzen ergänzt wird. Insofern eignet sich diese Geschichte gut für diesen Erzählstil, da man dessen Nachteile hier gut kompensieren kann.
Die Folge bietet erneut gute Unterhaltung, die im Genre ihres Gleichen sucht. Trotz langer Spieldauer gelingt es, diese Episode durchweg spannend zu halten.

Dass diese Geschichte gut funktioniert ist zu großen Teilen auch der erneut sehr guten Inszenierung zu verdanken. Das Team von Zaubermond schafft hier mit Hilfe sehr stimmiger, düsterer Musik und einer adäquaten Geräuschkulisse, die Geschichte mit der passenden Atmosphäre zu versehen. Auffallend gut und originell sind die Details wie spontane Wechsel, die man sehr gut nachvollziehbar darstellt. Dabei darf es auch mal augenzwinkernd zugehen, wie beispielsweise beim Wechsel vom flammenwerfenden zum rasensprengenden Marvin Cohen.

Das Sprecherensemble überzeugt durch die Bank. Allen voran erneut Thomas Schmuckert, der auch hier wieder als Dorian Hunter sehr gut agiert. Ein gewisser Tom Broke spielt hier den Lehrer Michael Lunsdale, der mit Coco gen Hongkong verschwunden ist. Ein leicht zu durchhörendes Pseudonym - seine Performance ist einem frisch gebackenen Preisträger des Deutschen Hörbuchpreises durchaus würdig.
Dank der Geschichte taucht die gesamte verbliebende Dämonschar samt Asmodi - und damit auch die Sprecher von Santiago Ziesmer bis Klaus Dieter Klebsch - wieder auf und sorgt für den nötigen fiesen Unterton. Allen gelingt es, ihre Rollen gut zu interpretieren und die nötigen Klischees gut zu bedienen. Erneut herausragend gut agiert auch wieder Frank Gustavus, der hier der - allerdings auch sehr dankbaren Rolle - des Marvin Cohen seine Stimme leiht.

Insgesamt ist Dorian Hunter auch in Folge 9 damit auch wieder ein Ohr wert. Auch wenn die Geschichte inhaltlich nicht ganz mit den Highlights der Serie mithalten kann, gelingt es, den Hörer auch über die Lange Spielzeit gut und spannend zu unterhalten. Wie gewohnt gelingt es der Umsetzung, den Plot richtig gut darzustellen und das Triviale etwas zu kaschieren. Damit bleibt Dorian Hunter die Referenz im Gruselgenre - hieran müssen (und sollten) sich andere messen.
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