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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Reise durch die Zeit und zurück in die Moderne
Auch das deutsche Heavy/Power Metal Trio RAGE kann sich bereits 25 Jahre auf den Bauch schreiben und daher ist es nicht verwunderlich, dass das Cover des Albums zu diesem Fest auch richtig schön Old-School aber zugleich auch modern aussieht. Ebenso wirkt das (wenn man "Prayers Of Steel" - damals noch als AVENGER - mitzählt) sage und schreibe zwanzigste Album...
Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von Earshot At -. Magazin

versus
7 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bin Enttäuscht.....schwaches Album
Ich muß leider sagen,daß ich persönlich von Strings to a web sehr enttäuscht bin...das Album ist abgesehn von der natürlich guten Musikalität der Herren (was ja jeder sowieso weiß),sehr belanglos geraten. Ich vermisse die Power,die der viel viel bessere Vorgänger Carved in Stone hatte komplett. Die Songs gehn an mir...
Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von J. Drumm


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Reise durch die Zeit und zurück in die Moderne, 1. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Strings to a Web (Ltd. Metallic Digi Pak) (Audio CD)
Auch das deutsche Heavy/Power Metal Trio RAGE kann sich bereits 25 Jahre auf den Bauch schreiben und daher ist es nicht verwunderlich, dass das Cover des Albums zu diesem Fest auch richtig schön Old-School aber zugleich auch modern aussieht. Ebenso wirkt das (wenn man "Prayers Of Steel" - damals noch als AVENGER - mitzählt) sage und schreibe zwanzigste Album "Strings To A Web". Eine Reise durch die Diskographie von RAGE, wenn man so will.

Eine richtig schöne und runde Sache ist "Strings To A Web" geworden, es wirkt frischer als das vorherige "Carved In Stone" und kann dank seiner unverkennbaren Trademarks keinen RAGE-Fan enttäuschen. Schon das typische locker-flockige "The Edge Of Darkness" oder auch sehr eingängige "Into The Light" wissen zu gefallen und sind 100% RAGE in seiner reinsten Form.

Doch spätestens ab dem Herzstück "Empty Hollow", dessen fünf Teile auf 20 Minuten kommen, wird klar, dass sich das Trio, allem voran Saitenhexer Victor Smolsky, wieder voll ins Zeug gelegt haben. Dieses bis aufs letzte durcharrangierte Epos beweist wiedereinmal, dass der Weißrusse ein absolutes Ausnahmetalent ist und Metal mit Klassik mühelos verschmelzen kann. Brät der erste Teil "Empty Hollow" noch gehörig, lässt aber schon mit seiner oppulenten Orchestrierung aufhorchen, so frickelt man sich mit "Strings To A Web" instrumental á la "Unity" durch den Song, um in das kurze verträumte Intermenzzo "Fatal Grace" zu münden. "Connected" führt dann düster die Geschichte fort und erinnert dank den geflüstertetn Vocals und der Atmosphäre etwas an HELLOWEENs "The Dark Ride" Album. Zu guter letzt startet "Empty Hollow Reprise" durch und fügt die Teile wieder zu einem Ganzen zusammen.

Um einen wieder etwas runter zu holen, hat man passendeweise den Stampfer "Saviour Of The Dead" angehängt. Das flotte "Hellgirl" macht eine Heidenfreude und wird live sicherlich sofort zünden. Wenn auch nur unterbewusst wird man oftmals in die alten Tage von "End Of All Days" oder "Ghosts" zurückkatapultiert, denn die Songs, wie auch "Tomorrow Never Comes", bohren sich ähnlich wie die Klassiker dieser Alben mit Leichtigkeit in die Gehörgänge.

RAGE sind mit größerer Kraft und songwritersichem Können zurück und können mit diesem frischen und starken Album wieder von sich reden machen. Ein Pflichtkauf für alle Fans der Band, die auch noch ein weiteres viertel Jahrhundert überdauern kann.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und wieder ein richtig starkes Album!!!, 6. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Strings to a Web (Ltd. Metallic Digi Pak) (Audio CD)
Ich habe es inzwischen etwa 30 mal gehört und es wird einfach nicht langweilig - kein Füller auf dem Album, super Sound und natürlich spitzen Leistungen der 3(!) genialen Musiker!
Das Album startet mit The Edge Of Darkness - ein virtuoses Gitarrenintro leitet über in ein Full Speed Riff erster Klasse! Im Refrain geht dann das Tempo ein wenig runter; das Solo von Victor Smolski ist gewohnt genial und auf technisch höchstem Niveau. Im Text geht es um die Risiken der Atomwaffenpolitik diverser diktatorischer Staaten.
Mit dem nächsten Song Hunter & Prey gibt es gleich mal das erste Highlight des Albums - nach einem etwas längeren Intro folgt eine wunderbare Strophe, danach ein absolut genialer für RAGE typischer Ohrwurm-Refrain. Das Solo zählt zu den besten, die ich je gehört hab und bestätigt schon jetzt Victor Smolski's Aussage, er habe die besten Solos seiner Karriere auf diesem Album gespielt. Im Text geht es um die Missstände zwischen den Geschlechtern, bedingt durch archaisches Denken und patriarchalische Macho Gesellschaftsstrukturen.
Mit Into The Light folgt ein Song, der an sich typisch für RAGE ist, allerdings gefiel mir anfangs der Refrain überhaupt nicht, was sich inzwischen allerdings geändert hat, nachdem ich ihn tagelang nicht mehr aus dem Kopf bekam. :-) Im Text geht es um das Erlangen von innerem Frieden...
The Beggar's Last Dime fängt mit einem tollen Intro an, welches eine wunderbare Strophe einleitet. Kurz vor dem Refrain bedienen sich RAGE einer kleinen Anleihe aus dem Song Human Metal vom Album Soundchaser, was super zu dem Song passt. Mit dem Solo kommt wohl das beste dieses Albums nach dem Instrumental Strings To A Web. Es ist einfach nur wunderschön und zeigt abermals, was für ein professioneller Gitarrist Victor Smolski ist - die Stelle, an der der Refrain von der Gitarre gespielt wird, ist schon fast schöner als der gesungene Refrain. Der Text beschreibt, zum Teil sehr ironisch, was wir alle grad in Form der Bankenkrise erleben konnten / können: wie sich die Reichen und Mächtigen mal wieder an den kleinen Leuten bereichern.
Nun folgt das Hauptwerk des Albums - Empty Hollow. Dieser Song ist aufgrund seiner Länge von 17 min. in 5 Teile unterteilt, welche allerdings alle zusammen als ein großer Song gesehen werden müssen - es handelt sich hierbei nicht um ein Werk wie die Suite Lingua Mortis, bei der es 3 Songs gab, die mit mehreren Instrumentals verbunden war! Der erste Teil von Empty Hollow ist wohl eins der schönsten Lieder von RAGE und überzeugt u.a. mit dem wunderbaren Gesang Peavy Wagners. Nach einem orchestralen Intro folgt ein geniales Metal-Riff. Danach wird es mit der Strophe erstmal ruhiger, es wird allerdings bis hin zum Refrain immer größer aufgebaut, was meiner Meinung nach genial komponiert ist. Der Refrain geht mir heute noch nicht aus dem Kopf, weil er so schön ist. Als nächstes geht es fliessend in Strings To A Web über, was das 3 minütiges Gitarrensolo des Songs darstellt und Victor Smolski at his best zeigt!!! Auch hier ist der Aufbau wunderbar und der Song wird bis zum Ende hin immer besser. Danach folgt der kurze ruhige Teil Fatal Grace, der zur Erholung des vorherigen dient. Mit Connected wird der Übergang zur Reprise hergestellt - ein sehr schönes ruhiges Stück. Abermals überzeugt hier der Aufbau, besonders die Überleitung durch den Gitarrenpart. Die Reprise bringt die letze Strophe des Songs und schließt grandios dieses Meisterwerk, welches definitiv zu den besten 3 RAGE Songs überhaupt zählt. In den Texten geht es um innere, tiefe Einsamkeit einen Menschen, der sich selbst verloren hat und für sich keinen Platz mehr auf dieser Welt sieht. Doch durch die Musik erschließt sich ihm schließlich ein Weg zurück zu den Anderen...
Und weiter gehts mit einem weiteren Highlight - Saviour Of The Dead rockt ohne Ende mit einem der tollsten Bangerriffs überhaupt. Die Strophe wirkt anfangs etwas wirr, da viele Rhythmuswechsel auftreten. Nach ein paar mal hören legt sich dieses Gefühl allerdings und man singt nur noch mit. Der Refrain gehört wieder zu einem der besten, den es je von RAGE zu hören gab. Im Solopart wird dann nochmal richtig aufgedreht und Victor Smolski weis erneut mit diversen Gitarreneffekten und virtuosen Einlagen zu überzeugen. Im Text geht es um den tragischen Tod der Anneliese Michel aus Klingenberg. Der Fall ging in den 70er Jahren durch die Presse und war Vorlage für diverse Kinofilme. Das Mädchen aus erzkatholischer Familie war Opfer eines von der Kirche initiierten Exorzismus.
Nun folgt der Song Hellgirl, welcher der erst im letzten Jahr geborenen Tochter des Schlagzeugers André Hilgers gewidmet ist. Der Song überzeugt durchgehend, sowohl Strophe als auch Solo. Nur der Refrain hat bei mir ewig gebraucht, bis ich ihn mochte, da er (eben dem Anlass entsprechend) seeehr fröhlich ausgefallen ist. Inzwischen gefällt mir der Song allerings sehr gut. André Hilgers beweist übrigens auf dem ganzen Album, wie gut er in diese Band passt und weis seinen Vorgänger Mike Terrana würdig zu ersetzen.
Purified ist der wohl härteste Song auf dem Album und leider der einzige, der von Sänger/Bassist Peavy Wagner geschrieben worden ist. Es ist schade, dass dieser schon auf dem letzten Album kompositorisch eher wenig beigetragen hat, schließlich haben seine Songs jahrelang die Band an die Spitze des deutschen Metals gebracht, bis er erst 1999 mit Victor Smolski einen würdigen Kollegen gefunden hat. Der Song ist meiner Meinung nach zwar sehr gut, jedoch der "schwächste" Song dieses Albums(wobei ich auch annehm, dass es sich hierbei um ein älteres Demo handelt, das hier "recycelt" wurde). Der Text handelt von kaltem Entzug.
Mit Through Ages folgt eine wunderschöne Ballade, deren einziger Nachteil die Tatsache ist, das sie nur 2 Minuten lang ist. Wirklich schade! Der Text ist eine Art Rückbesinnung.
Mit Tomorrow Never Comes folgt ein richtiger Rausschmeisser, der nochmal richtig aufdreht und beweist, was RAGE alles drauf haben. Besonders das Solo ist extremst virtuos und mit vielen Effekten bereichert. Textlich geht es hier um den Missbrauch der eigenen körperlichen Ressourcen. Man schiebt die Erkenntnis um die Konsequenzen vor sich her bis es zu spät ist.

Zusammenfassned kann man sagen, dass RAGE mit ihrem inzwischen 20.(!) Album Strings To A Web ein weiteres Highlight ihrer Diskographie veröffentlicht haben, welches meiner Meinung nach besser als Welcome To The Other Side, der Vorgänger Carved In Stone und sogar Soundchaser ist. RAGE Fans werden es sowieso blind kaufen, aber auch allgemein kann ich das Album nur empfehlen! Anspieltipps meinerseits sind Hunter & Prey, Empty Hollow, Strings To A Web und Saviour Of The Dead.

Das schicke Digipack beinhaltet ausserdem noch eine Bonus-DVD, welche den Wacken Auftritt 2009 sowie 4 weitere Live-Clips beinhaltet. Die Wacken Show, bei der anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Band auch Gastsänger eingeladen wurden, zeigt abermals, welch geniale Liveband RAGE sind! Die Setlist ist wie folgt:

01. Carved In Stone
02. Higher Than The Sky
03. Set This World On Fire (featuring Hansi Kürsch)
04. All I Want (featuring Hansi Kürsch)
05. Invisible Horizons (featuring Hansi Kürsch)
06. Lord Of The Flies (featuring Jen Majura)
07. From The Cradle To The Grave (featuring Jen Majura)
08. Prayers Of Steel (featuring Schmier)
09. Suicide (featuring Schmier)
10. Down (featuring Schmier)
11. Soundchaser
Die zusätzlichen Clips sind:
12. Set This World On Fire (Live at the 'Masters of Rock 2009')
13. All I Want (Live at the 'Masters of Rock 2009')
14. Carved In Stone (Live in Sofia 2009)
15. Never Give Up (Rage Race Special)

Wer das Album kauft, sollte unbedingt das Digipack nehmen, da somit für nur wenig Geld mehr noch eine klasse Live-DVD dabei ist!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metal aus Meisterhand, 6. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Strings To A Web (MP3-Download)
Strings To A Web ist ein äußerst sauber produziertes Metalalbum, das nicht nur durch viele
thrashige Passagen sondern auch durch die gewohnt Rage-typischen Mitsing-Refrains auffällt.
Besondere Erwähnung soll jedoch die beeindruckende Leadgitarrenarbeit finden. Ein breites Fundament
moderner Spieltechniken sorgt stets für die Extraportion Frische und Abwechslung. Wo viele andere
Bands matschigen Einheits-Solo-Brei servieren gibts hier progressive und neoklassische Schmankerl
fein verwoben und mit den passenden Effekten garniert.
Der Opener "The Edge of Darnkness" zeigt auch gleich, wo der Hammer hängt:
Mörder-Riff und Refrain zum Wohlfühlen. Das Stück hat das Zeug zum All Time Klassiker.
"Strings to a Web" ist ein ergreifendes Instrumental, das sich auch vor Spezialisten wie Marty Friedman nicht zu verstecken braucht.
"Saviour of the Dead" beginnt schleppend und erinnert etwas an Zakk Wylde, bis der
rage-typische Refrain verrät, daß es sich nicht um ein Fremd-Stück handelt.
"Hellgirl" ist insofern überraschend, als daß der erste Refrain nur angedeutet und erst später komplett gespielt wird. Mit "Through Ages" ist dann auch noch eine Feuerzeugnummer im Paket, die auf der Bühne wohl noch mächtig Eindruck machen wird.
Einzig "Empty Hollow" vermag mich nicht richtig zu überzeugen. Zum einen beginnt es recht zäh und die Streicher klingen im Vergleich zu den anderen Instrumenten ziemlich müde.
Eigentlich schade, da die Nummer an sich wirklich eine Menge Potential hat.
Dennoch: Wer gerne Metal der härteren Art mag und auf schnöden Lärm verzichten kann, ist mit diesem Album sehr gut bedient.
Für Fans der Band ohnehin ein Pflichtkauf.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gaaanz starker Auftritt, 15. Februar 2010
Von 
Dibowsky "www.pommesgabel.de" (Blankenfelde bei Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Strings to a Web (Ltd. Metallic Digi Pak) (Audio CD)
Manchmal kommt es mir vor wie gestern, das ich 1987 zu "Execution guaranteed" total abzappelte und die Platte aufgrund der andauernden Nutzung völlig zerkratzte. Gottlob kam dann irgendwann die CD und das Album zu persönlichen Silber-Ehren. Nun sind seit diesen Tagen 23 Jahre vergangen, 16 weitere Alben erschienen, etliche Besetzungswechsel vollzogen worden...doch Rage sind anno 2010 stark wie eh und je, vielleicht stärker denn je.

Album Nummer 18 nennt sich Strings to a web" und beinhaltet in meinen Augen einige der stärksten Songs, die das Herner Trio jemals abgeliefert haben. Allerdings bin ich auch etwas voreingenommen, da ich seit dem wirklich genialen Wacken Auftritt 2009 sämtlichen Scheiben wieder hervorkramte und mich gut 2 Monate von fast nichts anderem mehr ernährte und somit sehnsüchtig auf das neue Werk wartete. Carved in stone" war schon ein starkes Stück Metall, welches dieses Album dennoch locker toppt. Saufett produziert, geiles Riffing, überragendes Songwriting und mit dem in fünf Titeln aufgeteilten, 16minütigen Übersong Empty hollow" ein absolutes Meisterwerk im Gepäck, schicken sich Peavy und seinen Mannen an, im 26.Jahr ihres Bestehens noch mal total durchzustarten. Genug der Lobhudelei, widmen wir uns der Musik. Starten tut das Album mit The edge of darkness", einem megageilen Opener, der von der überragenden Gitarrenarbeit von Victor Smolinski lebt, den ich persönlich für einen der besten Metal Gitarristen überhaupt halte, und durch seinen Speed für mächtiges Grummen in der Magengegend sorgt. Interessant wäre es, dieses Stück mal auf Guitar Hero im Expertenmodus zu sehen. Das der Refrain erneut eine Glanzleistung ist, braucht man bei einem gewissen Background Rage betreffend nicht explizit zu erwähnen. Gleiches gilt für die folgenden vier Songs, wobei der fette Midtempo Banger Into the light" ein kleines bisschen heraus ragt. Danach beginnt eine 16minütige Reise durch die gesamte Bandbreite des Rage'schen Universums. Empty hollow" ist ein episches Meisterwerk, welches nicht mit irgendwelchen Klassikelementen anbiedern muss, sondern ausschließlich durch seine eigene Individualität besticht und in jedem seiner 5 Teile zu überzeugen weiß. Balladeske Passagen sind ebenso packend wie das Grundgerüst, welches gleich in Part 1 gebaut wird. Muss man gehört haben, absolutes Pflichtprogramm und zu keinem Zeitpunkt langatmig. Nach diesem musikalischen Hammer hatte ich Bedenken, der Rest der Songs würde etwas abflachen, was allerdings nur bedingt stimmte. Saviour of the dead" ist ein fetter Stampfer und das folgende, treibende Hellgirl" mit dem darauf befindlichen Babygebrüll könnte ein Song über meine Tochter sein, die sich teilweise eben als solche benimmt. Aufgrund dieser starken Momente fällt es nicht großartig ins Gewicht, das die letzten 3 Songs die Achillesferse des Albums sind, denn die Bal-lade Through ages" ist völlig unpassend und der Speeder Tomorrow never comes" hält den Vergleich mit seinen bärenstarken Vorgängern nicht stand.

Dennoch ist Strings to a web" das beste Rage Album seit Jahren und wird der Band neue Fans bescheren und die alten erneut begeistern. Ein rundum gelungenes Werk, welches zum Ende zwar etwas abfällt, dennoch vielen Vergleichen standhält. Fett produziert, tolle Instrumentalisierung, gesunde Härte Power. Metal Heart, was willst du mehr?!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbedingt kaufen*, 23. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Strings To A Web (MP3-Download)
Ja, es sind tatsächlich schon wieder 2 Jahre seit dem letzten Studioalbum 'Carved In Stone' vergangen! Und fleißig wie das Trio eben ist hat man auch schon wieder ein aktuelles Album am Start. 'Strings To A Web' wurde im "Twilight Hall Studio" (BLIND GUARDIAN, SAXON) aufgenommenand und von Victor Smolski selbst in Zusammenarbeit mit Charlie Bauerfeind (HAMMERFALL, HELLOWEEN etc.) produziert. Auch dieses Mal kam wieder ein absolutes Knallerscheibchen dabei heraus. Ich frag mich ständig ob diese Hammermelodien, welche die Band anscheinend so mir nix dir nix aus dem Ärmel zu schütteln vermag, einfach so durchs Universum schweben, wobei aber nur wenige die Gabe haben sie zu greifen. Wenn dem so ist, gehören RAGE definitiv zu den Songwritern die wie eine Blume von einem Bienenschwarm davon umschwirrt werden und nur einen Ton anzustimmen brauchen damit ihnen diese ins Netz gehen. Jedenfalls stimmt hier mal wieder von Anfang bis Ende alles. Peavy singt sich die Seele aus dem Leib, das Drumming von Andrè Hilgers ist wie immer erste Sahne und Victor Smolski vermag auch dieses Mal seinen Gitarren Unglaubliches zu entlocken. Zudem spielte er auch noch Cello. Besonders gelungen ist das gut 17minütige Epos "Empty Hollow", welches sich in 5 Kapitel aufteilt. Aber keine Angst vor Langeweile! So variable wie bei diesem Song dürfte man Rage noch selten gehört haben, wechseln sich doch Riffs á la "Straight To Hell" ab mit balladenhaftigen Stellen, orchestralen Instrumentals und atmosphärischen Klängen. Als weitere Anspieltipps kann ich Euch den Opener "The Edge Of Darkness", das mit saugeilem Drumming versehene "Hunter & Prey" , "Saviour Of The Dead", "Tommorrow Never Comes" und die als Intro hierzu fungierenden Ballade "Through Ages" empfehlen. Als besonderes Schmankerl gibt's bei der Limited Edition auch noch eine Bonus-DVD 'Live At Wacken Open Air 2009' dazu, wo anlässlich des 25jährigen Bandjubiläums u. a. Hansi Kürsch (Blind Guardian) und Schmier (Destruction) mit den Jungs auf der Bühne standen.
Fazit: Supercooles Hammeralbum von Rage. Unbedingt kaufen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen weiteres qualitativ hochwertiges Werk aus dem Hause Rage, 14. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Strings to a Web (Ltd. Metallic Digi Pak) (Audio CD)
Bei Ihrem neuesten Werk machen Rage nichts falsch gehen allerdings auch kein hohes Risiko ein. Die Songs weisen durchweg den bewährten typischen bandeigenen Sound mit genialen Refrains auf. Großartige Innovationen haben die Jungs allerdings nicht vorgenommen. Aufgrund der genialen Fähigkeiten der Musiker und der wunderbar druckvollen Produktion klingt das Album dennoch frisch und unverbraucht. Peavy haut seine kraftvollen Vocals raus wie eh und je, Andre Hilgers bietet erneut ein sehr variantenreiches Drumming und Viktor Smolskis fulminates Gitarrenspiel ist sowieso über jeden Zweifel erhaben.

Das Album beginnt mit vier echten Krachern: der kraftvolle Midtempo-Opener "on the Edge of Darkness", das schnelle, trashig angehauchte "Hunter and Prey", das posititiv gestimmte, hymnische "Into the Light" und das stark groovende "Beggars last Dime" sind qualitativ hochwertiger Melodic-Powermetal, wie man ihn von Rage kennt und liebt. Darauf folgt das 5-teilige Werk "Empty Hollow", das sehr düster daherkommt und mit tollen Chorgesänge im Refrain und einem genialen Gitarrensolo von Viktor Smolski aufwartet. Mit Ausnahme des im Refrain doch sehr cheesigen Songs "Hellgirl" sind auch die restlichen Songs von hoher Qualität. Mit "Through Ages" haben Rage auch wieder eine wunderschöne, berührende und gleichzeitig absolut kitschfreie Ballade am Start.

Das Artwork ist bei dieser Limited Edition sehr gelungen und mit der zusätzlichen Live-DVD bekommt man wirklich etwas fürs Geld.

Freunde melodischen Powermetals können sich dieses Album bedenkenlos zulegen. Fans der Band bekommen das, was sie erwarten und werden nicht enttäuscht sein.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rage is Back mit Power pur, 28. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Strings to a Web (Ltd. Metallic Digi Pak) (Audio CD)
Was soll man zu dieser Band noch sagen, wer so lange im Geschäft ist wie Rage und seit dem Qualitätsalben am Fließband abliefert, der hat es verdient, den Erfolg dafür zu ernten. Mit der neuen Scheibe "A String to a Web" ist der Band erneut der Spagat zu alten Zeiten gelungen, sie knüpfen mit den Songs an Glanzleistungen von Früher an. Ob jetzt die etwas gerader gestrickten Songs wie "The Edge of Darkness" oder "Hunter and Prey" (geiles Riff!!) als auch der Ausflug ins Klassische mit dem Mammut Meisterwerk "Empty Hollow", die Band beweißt, daß hier in Zukunft noch lange nicht aller Tage Abend ist. Was mich so beeindruckt ist die Gitarrenarbeit von Victor Smolski, der Mann erschafft hier ein Riff schöner und besser als das andere, der Mann versteht sein Handwerk und ist für mich einer der besten Gitarristen der Welt. Auch die hinzunahme von Andre Hilgers ist ein Bereicherung, endlich ist das Schlagzeugspiel nicht mehr so berechenbar wie zu Zeiten von Mike Terrana. Peavy hat seine unverkennbare Stimme auch wiedergefunden. Was bereits auf dem Vorgänger "Carved in Stone" schon angedeutet wurde ist jetzt weiter ausgebaut und zwar perfekt. Klasse Scheibe, Rage is Back!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Album, 31. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Strings to a Web (Ltd. Metallic Digi Pak) (Audio CD)
Nachdem ich über ihr Unity-Album (Wovon ich sogar die Vinyl Platte hab) zu Rage gekommen bin und ich Speak to the dead und Carved in Stone irgendwie verpasst habe hier nun meine 2. Rage Scheibe.
Ich muss sagen, dass ich beim ersten Hören im Auto etwas enttäuscht war, vermutlich auch wegen der nicht unerhelblichen Nebengeräusche.
Nachdem ich die Scheibe nun einige Male durch hab kann ich getrost 4 Sterne geben. Was mir im vergleich zu Unity ein wenig fehlt sind die Stücke, die man Richtig mitsingen kann, wie Set this world on fire, Down oder auch World of Pain bei Unity.
Musikalisch ist die Scheibe aber auf allerhöchstem Niveau, Smolski eben - Wahnsinn.
Alles in allem eine Runde Scheibe *lol* die mir hoffentlich noch viel Spaß bringen wird.
Auf jeden Song einzeln eingehen werde ich nicht tun, das haben schon andere vor mir hervorragend gemacht

Sebastian Prell

PS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten ;)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch immer keine Spur von Verschleiß!, 21. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strings to a Web (Audio CD)
Yeah, auf Rage ist einfach Verlass. Geniale Gitarrenarbeit, perfekter Sound und eingängige Hits auf der einen,
episches (Empty Hollow!) auf der anderen Seite. Zwar genau das, was man als Rage - Fan erwartet, aber zu keinem
Zeitpunkt eine Kopie seiner selbst. Thumbs up, Full House!!! Thanx, PEAVY!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neu oder Alt?!, 15. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Strings to a Web (Ltd. Metallic Digi Pak) (Audio CD)
...das sollte hier keine Frage sein, denn dieses Album bedient wieder alle Fans von Rage!

Mit diesem Album kehren die Jungs zu ihren Stärken zurück und machen wieder richtig guten Metal ohne zu viel zu experimentieren!

Das Ding gehört zu den wirklich wichtigen Neuanschaffungen!
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