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2.0 von 5 Sternen eine recht verzichtbare Sammlung von Resten, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Elvis Now (Audio CD)
Die meisten Künstler verwerfen Aufnahmen / Songs die nicht ihrem Standard entsprechen. Nicht so beim King: was einmal auf Band war wurde auch verwertet.

Das Album beginnt mit einer Nummer die, wie der Grossteil des Albums, 1971 aufgenommen wurde.
"Help Me Make It Through the Night" von Kris Kristofferson wird von Elvis recht ordentlich vorgetragen. Seine, im Vergleich zu früheren Jahren etwas brüchige Stimme passt ganz gut zum Lied. Ein ordentlicher Einstieg in die Platte.

An "Miracle of the Rosary" (ebenfalls 71) scheiden sich die Geister, eine religiöse Kitschnummer die man mögen kann oder auch nicht. Elvs Lesung des Beatles Klassikers "Hey Jude" ist dagegen inakzeptabel.
1969 eher nebenbei eingespielt, war die Nummer eher ein lockerer Jam der kaum zur Veröffentlichung gedachtt war. Aus Materialmangel erinnerte man sich dann dieser Nummer, Elvis gab sein OK und nun konnte die ganze Welt hören das der King den Text nicht ansatzweise draufhatte. Das er auch noch erbärmlich schief singt macht das ganze auch nicht besser. Wäre die Nummer 20-30 Jahre nach Elvis Tod auf irgendeinem Boxset erschienen, es wäre verzeihlich gewesen, aber als regulärer Song auf einem regulären Album ist das Ding eine Zumutung.

Das anschliessende. "Put Your Hand in the Hand" stammt dann wieder von 1971. Der Song mit Seinen Tempowechseln funktioniert ganz ordentlich, allerdings frage ich mich immer was der King wohl ein oder zwei Jahre früher aus der Nummer hätte machen können als er sich stimmlich noch in absoluter Bestform befand.

"Until It's Time for You to Go" ist dann eine dieser wehmütigen Balladen die Elvis so mochte und wurde von ihm auch gerne in Seinen Konzerten gesungen. Auch dies eine, im übrigen durchaus ansprechende, Nummer von 71.
Genau wie "We Can Make The Morning" und "Early Mornin' Rain". Beim Folksong "Early Mornin`Rain" passt es sehr gut zur Stimmung des Songs das Elvis recht müde klang. Ausnahmsweise ist das mal ein Plus.

"Sylvia" ist dagegen ein überbleibsel des Nashville Marathons von 1970. Die Komposition ist kein Highlight und es ist auch nicht recht nachvollziehbar warum man die Nummer nicht auf dem - schwachen- Love Letters from Elvis Album verwertet hat, wo es inhaltlich sehr gut gepasst hätte. Gesanglich ist die Nummer allerdings stark und unterstreicht nur wie stark elvis innerhalb weniger Monate stimmlich abgebaut hat.

"Fools Rush In (Where Angels Fear to Tread)" ist in meinen Augen gepflegte Langeweile die kein Mensch braucht. Wiederum eine 71èr Aufnahme.

Der Studiojam "I Was Born About Ten Thousand Years Ago" war bereits, in Fragmenten, auf Elvis Country zu hören. Auch hier ist der grund für die Veröffentlichung wohl eher Verzweiflung gewesen. Obwohl die Nummer dennoch einer der Höhepunkte des Albums ist, neu ist/bzw. war schon damals, anders.

Der Titel "Now" ist natürlich blanker Hohn,aber seis drum.

Eine Album das, trotz einiger netter Songs, eher zu den schwächeren des Elvis Kataloges gehört.
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Elvis Now
Elvis Now von Elvis Presley (Audio CD - 2009)
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