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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht originell, dafür aber perfekt inszeniert!
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles aus, was es über "In the Night" zu sagen gibt!

Der klassische, melodische Heavy Metal von Dream Evil ist alles andere als originell oder gar innovativ und erinnert oftmals an die 80er Heroen von Accept, die härteren Sachen von Sinner oder stellenweise auch an Manowar zu "Kings of Metal"/"Fighting the...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von Andreas Huettner

versus
3.0 von 5 Sternen Leider nicht mehr ganz so klasse wie die letzten 4 Alben.
Nach langer Zeit habe ich mich doch dazu durchgerungen mir dieses Album meiner Lieblingsband aus Schweden doch noch zu holen. Hatte ich doch mal kurz bei Saturn damals reingehört und fand einige Songs mehr als peinlich. Darum das zögern, naja der Preis hier im Marketplace sang dann auch auf nur noch 4 Euro und ich meinte jetzt ist es Zeit für das letzte...
Vor 11 Monaten von Clark Kent veröffentlicht


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht originell, dafür aber perfekt inszeniert!, 23. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Standard (Audio CD)
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles aus, was es über "In the Night" zu sagen gibt!

Der klassische, melodische Heavy Metal von Dream Evil ist alles andere als originell oder gar innovativ und erinnert oftmals an die 80er Heroen von Accept, die härteren Sachen von Sinner oder stellenweise auch an Manowar zu "Kings of Metal"/"Fighting the World"-Zeiten. Und natürlich lässt sich auch der Vergleich mit Hammerfall nicht von der Hand weisen. Trotzdem macht mir "In the Night", wie eigentlich seit der "Book of Heavy Metal" alles von Dream Evil, um Einiges mehr Spaß, als Alles was die wesentlich erfolgreicheren Hammerfall nach ihrem noch immer sehr guten Debut auf Tonträger gebannt haben. Dream Evil wissen wie man extrem catchy wirkende Melodien schreibt, die sich schnell ins Ohr fressen. Auch ihre Refrains sind durch die Bank stark und machen nachhaltigen Eindruck. Trotzdem - und hier kommt der große Unterschied zu Hammerfall oder auch den aktuellen Manowar - wirken Dream Evil zu keiner Zeit weich gespült oder poppig! Klar, manchmal wirkt der Pathos der Songs durchaus ein wenig "cheesy". Aber das wissen die Jungs selbst sehr genau und überspielen dieses Manko gekonnt mit genug Selbstironie und Humor, so dass man stets den Eindruck gewinnt, dass Dream Evil sich, ihre Texte und die Musik die sie machen immer nur so ernst nehmen, wie es unbedingt nötig ist, um einen guten Song zu schreiben, dabei jedoch nie zu verbissen wirken um nicht auch mal über sich selbst lachen zu können. Und wer die, auf einem Melodic-Metal-Album seit den 80ern fast schon obligatorische, (Metal)-Ballade schlicht und einfach "The Ballad" nennt, kann eigentlich schon gar nicht mehr verlieren!

Fazit: er auf diese Art von Musik steht, macht mit dem Kauf von "In the Night" absolut nichts falsch! Fehlende Originalität hin oder her! Und wer glaubte, Hammerfall seien die unangefochtenen Könige im Melodic-Metal-Mit-80er-Schlagseite-Sektor, der sollte sich mal Dream Evil anhören... oder auch Wolf, die mit ihrem mehr als genialen "Ravenous"-Album letztes Jahr sowieso alle Konkurrenten auf die Plätze verwiesen haben...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts wirklich Neues...., 4. März 2010
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Ltd. (Audio CD)
Man kann sich in der Beschreibung der neuen CD relativ kurzfassen: Dream Evil bleibt Dream Evil. Kaum eine stilistische Veränderung zu den Vorgänger-Alben, schlicht eingängiger Metal ohne viel Wenn und Aber.
Die Texte kann man getrost vergessen, denn hier jagt ein Klischee das nächste.
Klingt nicht gut ?
Doch !
Wenn man eingängigen melodischen Metal mag, gehört diese CD auf jeden Fall in die Sammlung.
Ich persönlich finde es gut, dass die Jungs ihrer Stilrichtung treu bleiben und sich allzu modernen
Einflüssen entziehen.
Metal rules.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der True Metalthron ruft!, 1. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Standard (Audio CD)
Schon früh bewiesen die ambitionierten Schweden rund um Frontsirene Niklas "Nick Night" Isfeldt, der neben Fredrik Nordström das letzte Gründungsmitglied ist, dass sie das Zeug zu Großem haben. Dabei schaute es kurz vor ihrem letzten Werk "United" gar nicht gut aus. Nicht nur Mastermind Gus G. (u.a. FIREWIND, EX-MYSTIC PROPHECY) verließ die Band, auch weitere Mitglieder mussten ausgetauscht werden, doch Nick und Frederik scharrten neue tapfere Musiker um sich und warfen das mit Hits vollgepackte "United" auf den Markt.

Leider dauerte es über drei Jahre, bis ich den Nachfolger nun in Händen halten darf, doch das Warten hat sich mehr als nur gelohnt. DREAM EVIL starten nun mit "In The Night" einen Frontalangriff auf den True Metal Thron auf dem ja sowohl HAMMERFALL als auch MANOWAR seit Jahren recht wacklig sitzen.

Anlage auf vollen Anschlag und "Immortal" tönt fett, hymnisch und mit viel Energie aus den Boxen. Nick strapaziert die Stimmbänder und verbucht dabei einen weiteren Schritt nach vorne, der Chrous thront pathetisch und die Rhythmik drückt. Welch ein Opener! - der zum Schluss nochmal Gänsehaut erzeugt. "In The Night", der Titeltrack legt einen kleinen Zahn zu und ist nicht minder stark und "Bang Your Head", ist wie der Name schon vermuten lässt, die absolute Live-Hymne, die nur so danach schreit, mitgegrölt zu werden. Aber auch Melodieverliebte können sich die fünf Schweden geben, so gehen "On The Wind" oder auch "See The Light" sehr locker ins Ohr, während das pumpende "Mean Machine" eher böse anmutet und mit richtig coolem Refrain daher kommt.

Natürlich darf die obligatorische Ballade, die schlicht "The Ballad" betitelt wurde nicht fehlen. Und die hat es in sich. Wer "Glory To The Kings" von den Landskollegen mag, der sollte auch diesen Song lieben. Außerdem grenzt eine Songpassage mit den coolen Lyriks "we believe in drinking beers and booze and wine - when the children cry", doch wirklich an Genialität. Und wieder muss ich Nick für seine unglaubliche Arbeit am Micro loben, denn der Mann weiß, wie er seine Stimme einzusetzen hat.

Wo und wie intensiv man auch sucht, man findet keinen annähernd schwachen Song auf "In The Night". Das Album macht massig Spaß und bereitet mir auch nach unzähligen Durchläufen, die das Teil nun schon in der Anlage und auch im Auto rotierte, viel Freude.

Der Schlusstrack "The Unchosen One" trumpft zum noch mit Orchestrierung auf und sollte wohl eine Hommage an den, vom Debüt stammenden Track "The Chosen Ones" darstellen.

Wenn DREAM EVIL so weiter machen, dann kann sie keiner mehr aufhalten, denn mit diesem, ihrem fünften Werk, überholen sie die genannten Kollegen- dank ungeahnter Frische und Ideenreichtum- um Weiten und bringen den True Metal zu neuem Leben.
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5.0 von 5 Sternen Die meistunterschätzte Band..., 30. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Ltd. (Audio CD)
...im Metal Zirkus. Die Platte drückt ohne Ende es sind verdammt viele Nackenbrecher dabei. Die Produktion ist mit die Beste die ich je gehört habe. Ich bin begeistert. Seit "the Book Of Heavy Metal" bin ich ein riesen Dream Evil Fan. Leider hört man in letzter Zeit sehr wenig von Ihnen. Live durfte ich sie auch schon 2 Mal sehen und auch das überzeugt völlig. Im Essener Turok bei der Präsentation genau dieser CD durfte ich das lauteste Konzert meines Lebens erleben. Aber verdammte Axt mit der gleichen Klarheit wie auf der CD. Klare Kaufempfehlung und live Empfehlung.
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3.0 von 5 Sternen Leider nicht mehr ganz so klasse wie die letzten 4 Alben., 17. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Standard (Audio CD)
Nach langer Zeit habe ich mich doch dazu durchgerungen mir dieses Album meiner Lieblingsband aus Schweden doch noch zu holen. Hatte ich doch mal kurz bei Saturn damals reingehört und fand einige Songs mehr als peinlich. Darum das zögern, naja der Preis hier im Marketplace sang dann auch auf nur noch 4 Euro und ich meinte jetzt ist es Zeit für das letzte Studiowerk dieser Band. Naja ich sollte recht behalten, leider war der Ausstieg von GUS G. ( jetzt genial bei Firewind aktiv) und Snowy Shaw nicht zu verkraften über kurz oder lang. Diese beiden Musiker waren ja die Hauptsongwriter der ersten 3 mega geilen Alben. War United schon nicht mehr ganz so top, ist dieses Werk wirklich total bescheiden. Es gibt nur einie Handvoll Songs wie den Opener Immortal,Frostbite oder On the Wind die noch an alte Erfolge anknüpfen können. Der Rest ist nun mehr als Langweilig und teilweise wie die Ballade welche komischerweise "The Ballad" heisst nur noch öde. Zumal die Texte auch ziemlich schwach sind. Kann mir deshalb nur zu gut vorstellen warum es nach diesem Album nur noch ein Live Album gab und die Band kein neues Studiowerk mehr machte. Keine Ideen mehr und vielleicht waren die Verkaufszahlen einfach zu schlecht. Von mir gibt es aus alter Verbundenheit darum nur noch 3 Sterne ...eigentlich nur 2 aber da ich die letzten 3-4 Alben alle geil fand noch einen Freundschaftsstern ...komme ich auf gerade so 3. Hoffe ihr macht es mal wieder besser !
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Priest/Maiden und die 80er, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Standard (Audio CD)
Das Album beginnt mit der fetzigen Uptempo-Nummer "Immortal" und rockt schon mal ordentlich los (wenn mein Kopf automatisch anfängt zu wippen, ist das schon mal ein gutes Zeichen!). Im Geiste drängt sich hier bald ein Vergleich mit einem guten Judas-Priest-Song auf und wenn hier auf dem Album Rob Halford diesen Song singen würde, bin ich sicher, das würde niemand merken, dass der Song NICHT von Priest ist!
5 (von 5) STERNE

Es geht weiter mit dem Song, der dem Album seinen Namen gab: "In the night"...und schon wieder meint man: das sind die
Judaspriester (so in etwa kurz vor Painkiller). Leider wird der Song so ab der Mitte (mit dem Einsetzen der "Hail Metal-Chöre") zur Plattitüde und der Text...naja. Bislang muss ich sagen, ich hätte das Album lieber IMMORTAL genannt.
3,5 STERNE

"Bang your head" bläst einem als nächstes ins Gesicht! Uns sch..e nochmal, man könnte meinen, die Band hat zur Vorbereitung ausschließlich alte Priest-Alben gehört. Im letzten Drittel werden die Gitarren richtig losgelassen. Ein simpler Song mit simplem Text - Metal pur.
4 STERNE

"See the light"! Ich sehe auch ein Licht am Ende des Judas-Tunnels....und (Entschuldigung aber es ist nun mal so) nun höre ich irgendwie die Scorpions raus (Phase Blackout in etwa). Das Lied steigert sich noch etwas gegen Ende und insgesamt kann man es wohl durchwinken.
4 STERNE

"Electric"...na bei dem Titel muss man wohl mit Stimmverzerrer arbeiten (ich hasse diese Teile). Zum Glück wird das nur beim Intro gemacht. Insgesamt ist auch hier wieder eine 80er-Jahre-Impression zu vernehmen und zwar von den Tygers of Pan Tang. Die Gitarrenarbeit verschafft dem Lied noch so gerade:
4 STERNE

"Frostbite"....eine eher düstere, harte Nummer, ein typischer Headbanger zunächst, in der Mitte auch.....und auch am Ende. Mir ein wenig zu platt. Wer auf hohes Tempo und treibende Gitarren steht, für den ist das der bisherige Albumhöhepunkt. Für mich nicht.
3,5 STERNE

"On the wind"! Na, das musste ja kommen - IRON MAIDEN aus der "Number of the beast"-Phase, oder? (Im Geiste singe ich statt des Liedtextes: "When you`re feeling down, depressed and lonely....klar). Insgesamt eine schöne Maiden-Ode und der bislang zweitbeste Song des Albums.
4,5 STERNE

"The ballad"! Das finde ich geil - Die obligatorische Ballade einfach so zu nennen. Und tztztz, so ein leichter Touch von Priests "Evening Star" ist zu vernehmen oder bilde ich mir das alles nur ein? Insgesamt aber lieblose Kost - ab dafür.
3 STERNE

"In the fires of the sun" - Nach der Nacht, dem Licht, dem Wind und dem Frost nun also die Sonne. Und mit dem Lied werde ich auch warm, es ist deutlich mehr als bloßer Durchschnitt (v.a. variiert es schön nach dem ersten Songdrittel), daher:
4,5 STERNE

"Mean machine" - Typischer Albenfüller, den man hinter einem starken Song hinterherschiebt. Farbloser Song.
3,5 STERNE

"Kill, burn, be evil"! Na, DAS nenne ich mal eine Ansage und hier hat man sich wohl beim bösen Blacky Lawless und seinen Jungs von W.A.S.P. etwas abgehört. Schön gitarrengefrickeltes Liedgut, was am Ende noch mit einer Prise Alice Cooper gewürzt wird, sicher eine der TOP3-Songs des Albums...
4,5 STERNE

"The unchosen one" - Scheint eine Art Fortsetzung von "Chosen twice" vom "Book of heavy Metal"-Album zu sein (zumindest das Intro und auch der Refrain zeigen starke Anleihen an den Hammersong). Rausgekommen ist eine solide Midtempo-Nummer.
4 STERNE

Auf der LTD.-editon folgen noch die Bonus-Tracks: "Good nightmare" und "The return"...naja, und warum die wohl erst nicht aufs Album sollten wird dann beim Hören klar. Einmal 3 und einmal 3,5 STERNE es ist also egal, welche Version man nimmt!

FAZIT: Insgesamt also ein solides Metal-Album mit starken Anleihen an die Hochphase des NWOBHM und dessen Hochadel (Priest und Maiden). Der letzte Kick fehlt aber und ebenso ein wirklicher HAMMERSONG (obschon Immortal fast dran kommt), der deutlich herausspringt oder hohen Mitgröhlfaktor hat. Die Gitarrenfraktion ist sehr engagiert und frickelt in eigentlich jedem Song spätestens ab der Liedmitte richtig los. Die Drums bleiben zumeist im Hintergrund, dienen aber in einigen Nummern hervorragend als speedmachende Antriebsmotoren. Der Gesang ist angenehm, nie schrill, kreischend oder gar grunzend (Metal-God bewahre!) und immer ist alles mit einem Hauch Rob Halford/Priest durchsetzt....Mit "The book of Heavy Metal" hat die Band halt die Messlatte aber auch sehr hoch gelegt und die wird hier leider nicht übersprungen. Da aber beinahe täglich ne Menge Müll veröffentlicht wird, kann man das Album dennoch bedenkenlos empfehlen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr Judas Priest-lastig, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Ltd. (Audio CD)
Das Album beginnt mit der fetzigen Uptempo-Nummer "Immortal" und rockt schon mal ordentlich los (wenn mein Kopf automatisch anfängt zu wippen, ist das schon mal ein gutes Zeichen!). Im Geiste drängt sich hier bald ein Vergleich mit einem guten Judas-Priest-Song auf und wenn hier auf dem Album Rob Halford diesen Song singen würde, bin ich sicher, das würde niemand merken, dass der Song NICHT von Priest ist!
5 (von 5) STERNE

Es geht weiter mit dem Song, der dem Album seinen Namen gab: "In the night"...und schon wieder meint man: das sind die
Judaspriester (so in etwa kurz vor Painkiller). Leider wird der Song so ab der Mitte (mit dem Einsetzen der "Hail Metal-Chöre") zur Plattitüde und der Text...naja. Bislang muss ich sagen, ich hätte das Album lieber IMMORTAL genannt.
3,5 STERNE

"Bang your head" bläst einem als nächstes ins Gesicht! Uns sch..e nochmal, man könnte meinen, die Band hat zur Vorbereitung ausschließlich alte Priest-Alben gehört. Im letzten Drittel werden die Gitarren richtig losgelassen. Ein simpler Song mit simplem Text - Metal pur.
4 STERNE

"See the light"! Ich sehe auch ein Licht am Ende des Judas-Tunnels....und (Entschuldigung aber es ist nun mal so) nun höre ich irgendwie die Scorpions raus (Phase Blackout in etwa). Das Lied steigert sich noch etwas gegen Ende und insgesamt kann man es wohl durchwinken.
4 STERNE

"Electric"...na bei dem Titel muss man wohl mit Stimmverzerrer arbeiten (ich hasse diese Teile). Zum Glück wird das nur beim Intro gemacht. Insgesamt ist auch hier wieder eine 80er-Jahre-Impression zu vernehmen und zwar von den Tygers of Pan Tang. Die Gitarrenarbeit verschafft dem Lied noch so gerade:
4 STERNE

"Frostbite"....eine eher düstere, harte Nummer, ein typischer Headbanger zunächst, in der Mitte auch.....und auch am Ende. Mir ein wenig zu platt. Wer auf hohes Tempo und treibende Gitarren steht, für den ist das der bisherige Albumhöhepunkt. Für mich nicht.
3,5 STERNE

"On the wind"! Na, das musste ja kommen - IRON MAIDEN aus der "Number of the beast"-Phase, oder? (Im Geiste singe ich statt des Liedtextes: "When you`re feeling down, depressed and lonely....klar). Insgesamt eine schöne Maiden-Ode und der bislang zweitbeste Song des Albums.
4,5 STERNE

"The ballad"! Das finde ich geil - Die obligatorische Ballade einfach so zu nennen. Und tztztz, so ein leichter Touch von Priests "Evening Star" ist zu vernehmen oder bilde ich mir das alles nur ein? Insgesamt aber lieblose Kost - ab dafür.
3 STERNE

"In the fires of the sun" - Nach der Nacht, dem Licht, dem Wind und dem Frost nun also die Sonne. Und mit dem Lied werde ich auch warm, es ist deutlich mehr als bloßer Durchschnitt (v.a. variiert es schön nach dem ersten Songdrittel), daher:
4,5 STERNE

"Mean machine" - Typischer Albenfüller, den man hinter einem starken Song hinterherschiebt. Farbloser Song.
3,5 STERNE

"Kill, burn, be evil"! Na, DAS nenne ich mal eine Ansage und hier hat man sich wohl beim bösen Blacky Lawless und seinen Jungs von W.A.S.P. etwas abgehört. Schön gitarrengefrickeltes Liedgut, was am Ende noch mit einer Prise Alice Cooper gewürzt wird, sicher eine der TOP3-Songs des Albums...
4,5 STERNE

"The unchosen one" - Scheint eine Art Fortsetzung von "Chosen twice" vom "Book of heavy Metal"-Album zu sein (zumindest das Intro und auch der Refrain zeigen starke Anleihen an den Hammersong). Rausgekommen ist eine solide Midtempo-Nummer.
4 STERNE

Nun folgen noch die Bonus-Tracks: "Good nightmare" und "The return"...naja, und warum die wohl erst nicht aufs Album sollten wird dann beim Hören klar. Einmal 3 und einmal 3,5 STERNE

FAZIT: Insgesamt also ein solides Metal-Album mit starken Anleihen an die Hochphase des NWOBHM und dessen Hochadel (Priest und Maiden). Der letzte Kick fehlt aber und ebenso ein wirklicher HAMMERSONG (obschon Immortal fast dran kommt), der deutlich herausspringt oder hohen Mitgröhlfaktor hat. Die Gitarrenfraktion ist sehr engagiert und frickelt in eigentlich jedem Song spätestens ab der Liedmitte richtig los. Die Drums bleiben zumeist im Hintergrund, dienen aber in einigen Nummern hervorragend als speedmachende Antriebsmotoren. Der Gesang ist angenehm, nie schrill, kreischend oder gar grunzend (Metal-God bewahre!) und immer ist alles mit einem Hauch Rob Halford/Priest durchsetzt....Mit "The book of Heavy Metal" hat die Band halt die Messlatte aber auch sehr hoch gelegt und die wird hier leider nicht übersprungen. Da aber beinahe täglich ne Menge Müll veröffentlicht wird, kann man das Album dennoch bedenkenlos empfehlen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KAUFEN, 6. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Standard (Audio CD)
Hallo,

seit diese Schweden ihr Album Book of Heavy Metal rausgebracht haben, gehören sie zum besten was es in der Szene gibt.
Das neue Album ist von ersten bis zu letzten Tietel absolut geil.
Sogar meine Frau, bekennende "Nichtmetallerin" ist mit zum Konzert gekommen und hört diese Scheibe.
Kraftvoll und einfach geiler Metal.
KAUFEN !!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Technisch sauber, Songwriting mittelmäßig, Texte (hoffentlich) ironisch?, 28. Juni 2010
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: In the Night-Standard (Audio CD)
Dass die Schweden Dream Evil ihre Instrumente ausgezeichnet beherrschen steht außer Frage. Auch Sänger Niklas "Nick Night" Isfeldt ist ein guter Vertreter seiner Zunft. Leider schwankt aber die Qualität des Songwritings meiner Ansicht nach stark, sodass der ganz große Erfolg wohl nie erreicht werden wird.

"In The Night" bietet jedenfalls den gewohnt melodischen, sauber gespielten Power Metal, den man von der Band kennt. Der generelle Härtegrad wurde dabei leicht erhöht, die Judas Priest Anteile weiter verstärkt. Mit "Immortal" gelingt ein Einstieg nach Maß: Uptempo trifft auf einen griffigen Chorus und starke Gitarren-Riffs. Hier hat man alles richtig gemacht, die Nummer steht in der Tradition starker Tracks wie "The Book Of Heavy Metal", "Chosen Twice" oder "H.M.J.". Auch das darauf folgende Titelstück geht in Ordnung, wenngleich man hier beim genaueren Hinhören bereits ein ungutes Gefühl bekommt, was die Texte betrifft. Übrigens fallen hier besonders stark die Judas-Priest-Reminiszenzen auf, wobei ich persönlich noch stärker an Primal Fear denken muss. Ebenfalls brauchbar: der lockere, Scorpions-kompatible Rocker "See The Light" (sehr gute Gitarrenarbeit, markantes Riffing!) und das schnelle "Frostbite" (Hommage an den gleichnamigen, schwedischen Vampir-Film?).

Der Rest des Albums klingt für mich altbacken und ist eigentlich kaum der Rede wert. Es bleibt so gut wie nichts Positives hängen - im Gegenteil. Bereits an dritter Stelle wird mit dem Midtempo-Stampfer "Bang Your Head" in textlicher Hinsicht die True-Metal-Keule ausgepackt, was dem musikalisch ganz guten Song extrem klischeehaft daherkommen lässt. Ähnlich geht es dem an vorletzter Stelle "versteckten", ebenso platten "Kill, Burn, Be Evil". Eigentlich würde auch "Mean Machine" in diese Kategorie fallen, ist aber musikalisch deutlich schwächer als die genannten Lieder. Der Tiefpunkt des Albums ist allerdings "The Ballad". An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich als Judas Priest und Manowar-Fan (ja, die gibt es noch immer!) grundsätzlich absolut nichts gegen gewisse Klischees in Texten und heroische Balladen habe. Auch HammerFall, Rhapsody Of Fire und die Regionalgrößen Majesty sagen mir durchaus zu, ebenso diverse Black-Metal-Bands, die sich lyrisch auch gerne mal vergreifen... Aber einen dermaßen grottigen Text wie ihn Dream Evil in ihrer Ballade abliefern habe ich tatsächlich noch nie gehört - Zeilen wie "We are made of Metal, oh-oh... / Our hearts are made of steel / Even if we're stained with blood / We got that sex appeal..." und Ähnliches zu singen, würde sogar Eric Adams die Schamesröte ins Gesicht treiben. Auch wenn die Vermutung nahe liegt (und auch stellenweise im Internet zu lesen ist), dass das Ganze eine Parodie sein soll - ob sich Dream Evil damit einen Gefallen tun und Freunde machen werden, bleibt abzuwarten. Wobei man sich auch im Angesicht einiger anderer Texte auf diesem Album und der lustigen Pseudonyme fragen kann, wie ernst es Dream Evil insgesamt meinen... Übrigens ist "The Ballad" auch wenn man den lyrischen Aspekt außen vor lässt, ein echter Rohrkrepierer. Auch sehr zwiespältig: "The Unchosen One". Bereits der Titel zeigt unmissverständlich, dass sich die Nummer an den besten Song von Dream Evil (ganz nebenbei auch einer meiner Alltime-Favorites überhaupt), "The Chosen One" anlehnt. Selbstredend wird dessen Qualität bei weitem nicht erreicht, das Stück ist zwar keine Katastrophe, aber durch den Namen werden Erwartungen geschürt, die einfach nicht erfüllt werden können. Dadurch bleibt ein mehr als schaler Nachgeschmack.

Musikalisch gesehen stehen also zwei und einem halben Totalausfällen ("The Ballad", "Mean Machine" bzw. "The Unchosen One") mit "Immortal", "In The Night", "See The Light" und "Frostbite" vier sehr gute Stücke gegenüber. Ebenfalls brauchbar sind "Bang Your Head" und "Kill, Burn, Be Evil". Der Rest ist in meinen Ohren Mittelmaß; nicht übel, aber auch nicht zwingend. Eigentlich würde ich damit die Durchschnittswertung vergeben, aber entweder verstehe ich die Ironie des Ganzen nicht, oder die Jungs meinen das tatsächlich alles ernst - wie auch immer, wie eine ernstzunehmende Band kommen mir Dream Evil damit leider nicht mehr vor.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MEGAGEIL, 6. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In the Night-Ltd. (Audio CD)
Hallo,

seit diese Schweden ihr Album Book of Heavy Metal rausgebracht haben, gehören sie zum besten was es in der Szene gibt.
Das neue Album ist von ersten bis zu letzten Tietel absolut geil.
Sogar meine Frau, bekennende "Nichtmetallerin" ist mit zum Konzert gekommen und hört diese Scheibe.
Kraftvoll und einfach geiler Metall.
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