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58 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Film ist toll und die Box ein richtiges Sahnestück !
Wie so oft kann ich mich nur wundern warum zu dieser einfach nur perfekten Box schon soviele Kritiken hier verfasst wurden obwohl sie noch keiner gekannt hat. Warum können manche Leute nicht einfach mit Ihrer Rezension warten und erst dann nörgeln wenn sie den Artikel auch kennen. Somit tauchen hier leider schon im Vorfeld schlechte Kritiken auf zu einer DVD Box...
Veröffentlicht am 8. April 2008 von Exciter30

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Gesicht unter Michaels Masken...
Halloween in Haddonfield, Illinois vor 15 Jahren: In dieser typisch amerikanischen Kleinstadt wächst der kleine Michael Myers (Daeg Faerch) auf. Seine einzige Bezugsperson ist seine Mom (Sheri Moon Zombie), doch die verdient ihr Geld in einem Strip-Lokal und hat zuhause einen äusserst aggressiven Lebenabschnittspartner Ronnie White (William Forsythe) zuhause...
Veröffentlicht am 15. Juli 2010 von Ray


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58 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Film ist toll und die Box ein richtiges Sahnestück !, 8. April 2008
Wie so oft kann ich mich nur wundern warum zu dieser einfach nur perfekten Box schon soviele Kritiken hier verfasst wurden obwohl sie noch keiner gekannt hat. Warum können manche Leute nicht einfach mit Ihrer Rezension warten und erst dann nörgeln wenn sie den Artikel auch kennen. Somit tauchen hier leider schon im Vorfeld schlechte Kritiken auf zu einer DVD Box die mit das Beste ist was ich im Regal habe, und da steht eine ganze Menge.

Ich bin gestern am Erscheinungstag zum DVD Dealer meines Vertrauens und hab mir das Teil geholt und schon der erste Eindruck war ein sehr guter.
Die Box besteht aus stabilen Karton und ist wie eine ganz normale Schachtel aufgebaut. Hinten ist eine stabile Karte in der Orginalverpackung wo die Inhaltsangabe der drei DVDs draufsteht. Diese kann man nach dem auspacken in der Schachtel mit unterbringen und darunter kommt ein Bild von Michael Myers zum Vorschein. In der Box selbst befindet sich nochmal eine Pappkarte mit Bildern aus dem Film. Darunter befindet sich dann das sehr toll gestaltetet Digipack in dem die drei DVDs untergebracht sind. Darin gibt es noch eine Postkarte und das Filmplakat im Kleinformat. Unter der Box ist noch ein rotes Band angebracht das es einem erleichtert das Digipack aus der Schachtel zu entnehmen.

Nun zum Inhalt der drei DVDs, der besser nicht sein könnte. Auf DVD 1 befindet sich der um knapp zehn Minuten längere Directors Cut der dem Film noch den richtigen Kick gibt. Die restlichen Szenen bestehen aber keinesfalls nur aus Gewaltdarstellungen sondern zum Großteil aus erweiterten und ein paar neuen Szenen. Neu in Sachen Gewalt ist die Vergewaltigung einer Insassin der Anstalt durch einen Wärter und dessen Cousin. Diese beendet Myers aber dann recht blutig.
Meistens handelt es sich wie gesagt aber nur um einer Erweiterung der alten Szenen. Zum Directors Cut gibt es einen Audiokommentar von Rob Zombie welcher mit deutschen Untertiteln ausgestattet ist und stellenweise recht informativ geraten ist. Die zweite DVD entspricht wohl der auch einzeln zu kaufenden Single-DVD. Daruf befindet sich die Kinofassung des Streifens und der Orginaltrailer.

Die dritte DVD lässt dann das Fanherz richtig höher schlagen. Ich hatte Glück und meine Frau war am Erscheinungstag abends mit der versammelten Frauenmafia unterwegs und ich hatte genug Zeit um mir den Directors Cut und das Bonusmaterial anzusehen. Nun mal der Reihe nach, ich habe mir zuerst einmal die geschnittenen Szenen angesehen, die aber insgesamt nur knapp 5 Minuten dauern und nicht groß der Rede Wert sind. Danach wollte ich nach all dem Horror mal was Lustiges sehen und hab mir die ca. zehn Minuten Outtakes angesehen. Diese sind echt sehenswert und vor allem auch komplett untertitelt. Die für mich lustigsten Outakes sind die als Myers vor einer Türe steht und von drinnen eine Stimme erklingt die Ihm sagt er möge doch bitte klingeln. Auch gut als Myers ein Opfer ins Haus zerrt und dann mit der Maske von Jason aus Freitag der 13. wieder aus dem Haus kommt. Also, einfach mal anschauen, ist echt lustig. Was besonders auffiel ist das Rob Zombies Ehefrau Sheri Moon ein recht lustiger Mensch ist weil Sie etliche Szenen verbockt hat indem sie plötzlich zum lachen anfing.

Dann gibt es auf der Disc ein Making of das auch wirklich mal seinen Namen verdient hat sowie einen Bericht über die Masken des Michael Myers. Es gibt noch Berichte über Casting und ein nettes Interview mit Rob Zombie. Ich weiss jetzt nicht ob ich was vergessen habe, aber es bleibt zu sagen das es kaum noch besser geht.

Zum Film selbst noch ein paar Worte. Ich finde Zombies Remake sehr gut gelungen und vor allem in der zehn Minuten längeren Directors Cut Fassung große Klasse. Den Vergleich zum Orginal vergessen wir mal, den solche Vergleiche sind in meinen Augen einfach nur überflüssig. Ich find das Orginal klasse, aber manche sind wohl irgendwo in der Vergangenheit stehen geblieben und lassen keine Neuerungen zu. Für mich hat Zombie den Stoff perfekt in die Gegenwart gebracht und einen modernen Klassiker geschaffen.

Die Box ist wie gesagt für mich ein absolutes Sahnestück das wirklich keine Wünschen offen lässt. Einzig ein kleines Booklet wäre mir persönlich lieber gewesen als das Kinoplakat, aber das ist kein Beinbruch. Wer also wie ich den Film auch als großartiges Remake eines Klassikers sieht der muss hier zugreifen. Mehr Halloween gibt echt nicht als in dieser perfekten Box.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ungekürzte Kinofassung!!!!, 13. November 2008
Das Steelbook enthält die ungekürzte Kinofassung(R-Rated). Der JK geprüfte Dir.Cut ist nur als DVD erhältlich und wurde im übrigen vor kurzem indiziert!!! Die etwas kürze Kinofassung ist aber in meinen Augen her die bessere Variante da die Handlungsstränge schneller voran gehen. Wer auf derben Slasher Horror steht kann hier unbedenklich zugreifen!! Nur sollte der VK Preis doch etwas nach unten geschraubt werden!! 24,99€ würde auch reichen!!!! Die Bildqualität ist sehr sauber und detailreich!!! Der Ton bekommt auch fast die Höchstnote!! Alles in allem eine sehr zu empfehlende Blu Ray Version!!!!

Bild:9/10
Ton: 9/10
Ausstattung: 8/10
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Halloween im Rob Zombie Stil eben., 26. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Halloween [Blu-ray] (Blu-ray)
Also ich hab den Film auf Blu Ray für 9,99 in einem Elektromarkt gekauft, wo man nicht blöd ist. ;) Da kann man nicht viel falsch machen, aber ich kannte den Film ja eh schon aus'm Kino. Bild und Ton sind gut, Blu Ray eben. Gibt aber eben noch Bessere.

Ich finde den Film einfach nur klasse, schon allein, weil hier drauf eingegangen wird, warum Michael so ist. Allgemein finde ich Rob Zombie's Stil bei Filmen gut bzw. speziell (schon bei dem genialen The Devils Rejects).

Nun ja, dass eigentliche Problem bei solchen Neuverfilmungen sind doch oft nur die eingefleischten (vielleicht auch krankhaften) Fans von Klassikern, die immer alles mit dem Original vergleichen müssen und immer nur das für gut befinden. Drehen wir uns denn nur im Kreis?! Schauen wir nur in den Teller, statt über den Tellerrand?!

Man muss oder besser gesagt sollte doch immer offen für Neues sein und der Film ist einfach kein Vergleich wert zu dem Original, weil er doch teils Dinge anspricht, welche nie bei Halloween angesprochen wurden. Eben, warum Michael Myers so ist und ich finde schon allein klasse, dass er als kleiner Junge dieses KISS T-Shirt trägt, weil KISS sind ja auch hinter einer Maske versteckt (geschminkt).

Mit dem original Halloween kann ich nicht viel anfangen, weil es mir einfach teilweise zu langweilig ist, jedoch verurteile ich den Film nicht oder mach den schlecht.
Naja und an den Fans von solchen Klassikern, fahrt ihr etwa auch noch z.B. Golf 1 und findet den so super gut in der heutigen Zeit, nur weil es der original Golf war oder seid ihr doch schon auf was Moderneres umgestiegen? ;)

MfG
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Gesicht unter Michaels Masken..., 15. Juli 2010
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rob Zombies Halloween (DVD)
Halloween in Haddonfield, Illinois vor 15 Jahren: In dieser typisch amerikanischen Kleinstadt wächst der kleine Michael Myers (Daeg Faerch) auf. Seine einzige Bezugsperson ist seine Mom (Sheri Moon Zombie), doch die verdient ihr Geld in einem Strip-Lokal und hat zuhause einen äusserst aggressiven Lebenabschnittspartner Ronnie White (William Forsythe) zuhause rumhängen und rumstänkern. Michaels ältere Schwester (Hannah R. Hall) interessiert sich schon für Jungs, für Petting und für Steve (Adam Weismann).
Michael selbst ist in der Schule ein Aussenseiter, der zehnjährige Junge mit den langen blonden Haaren und dem Engelsgesicht wird von seinen Mitschülern, besonders von Wesley Roades (Daryl Sabara) gehänselt. Da er sich selbst hässlich findet, trägt er verschiedene Masken. Da wäre einmal eine lustige Clownsfratze, aber auch eine Maske des bösen Mannes wird sehr oft aufgetragen. Michael tötet heimlich Tiere und es wird nicht lange dauern, bis er auch Menschen nachstellt.
Dies macht den Psychiatriearzt Dr. Samuel J. Loomis (Malcolm McDowell) auf ihn aufmerksam. Bald geschieht das Blutbad, dass wir schon von John Carpenter kennen...
Mit einer ca. 45-minütigen völlig eigenständigen Rückschau auf das Leben des berüchtigten Serienkillers, der seit des Erscheinens des grossen Klassikers "Halloween" von 1978 sein Unwesen trieb, leitet Rob Zombie sein Remake ein.
Und diese Exposition ist auch der beste Teil des Films, diese Sequenzen sind ihm sehr gut gelungen.
Im Mittelteil hält sich Carpenter weitestgehend an das Vorbild: Der erwachsene Michael (Tyler Mane) kehrt in seinen Heimatort zurück. Natürlich ist Halloween und natürlich freuen sich die drei Freundinnen Laurie Strode (Scout Taylor Compton), Annie Bracket (Daniele Harris) und Linda (Kristina Kleber) auf einen Abend mit Babysitting oder Teeniesex.
Sie schlendern durch die Allee in der idylischen Wohngegend, ein Mann mit einer Monstermaske, der sie beobachtet, ist genau an diesem Tag nichts besonderes.
Hier in diesem Mittelteil wird der Originalfilm weitestgehend kopiert, auch wenn Zombie wesentlich drastischer und großschlächtiger zur Sache kommt im Gegensatz zum Suspence eines Carpenters.
Das Ende ist dann wieder etwas verändert, für mich sogar der schwächste Teil des trotz allem markanten Films von Zombie (seine Filme sind ja auch immer ziemlich eigen und markant), denn im Showdown neigt er zu einer gewissen Übertriebenheit, die leider in einer Gesamtwertung die phänomenale erste Hälfte deutlich abschwächt...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Danke Amerika! Wenn der Grusel auf sich warten lässt..., 2. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Rob Zombies Halloween (DVD)
...hat das etwas mit pünktlich zum nunmehr auch in deutschen Landen Einzug haltenden Halloween-"Fest" und dem sich mir dabei bietenden Vergnügen zu tun, mir den ersten, und so Gott will, auch letzten Horrorfilm meines Lebens anzuschauen.

Die Geschichte beginnt mit der schlimmsten Horrorszene des ganzen Films: Ein zehnjähriger Bub namens Michael Myers wächst in einer derart kaputten amerikanischen Familie auf, dass mir die Haare in dem Wissen zu Berge standen, dass solche Zustände auch wirklich existieren. Irgendwann hat der psysisch-gestörte kleine Racker schließlich die Faxen dicke, zieht sich pünktlich zu Halloween seine Maske über und schickt den Großteil seiner Familie gezielt über den Jordan. Spannung ist ebenso wie echte Schockmomente leider Fehlanzeige - vielmehr ist alles vorhersehbar und denkbar simpel; schockierend ist allein die abartige Brutalität der Mordorgie bei der Hektoliter an Blut durch die Gegend spritzen, die Abschlachterei regelrecht zelebriert wird und sich mir der Gedanke förmlich aufdrängte, dass dieser Regisseur mit dem treffenden Namen Rob Zombie einen mächtigen Kn*** hat. Anzumerken wäre vielleicht noch, dass sich in der ersten Hälfte nicht eine! der anwesenden Damen der gepflegten Kreischerei hergab, sondern vielmehr ihre Augen vor herumspritzendem Blut schützen mussten.

Folgerichtig wird der Nachwuchspsychopath auch weggesperrt und wächst zu einem körperlich gigantischen Schrank heran, dem ebenso folgerichtig 15 Jahre später die Flucht an Halloween gelingt. Da er offensichtlich keine halben Sachen mag, geht's ab zurück, um auch die letzte Blutsverwandte unter die Erde zu bringen. Zum Glück für den Zuschauer geht es nun auch mit dem Film bergauf. Endlich kommt Spannung in die Sache und so einige gelungene Szenen spielen mit den komplexen Ängsten der Zuschauer, ohne das weitere Tonnen von Blut herumspritzen müssen. Zwar versucht der Regisseur auch weiterhin tendenziell erfolglos mit blankem Busen und Après-Sex-Metzelei zu punkten, aber immerhin erschafft die handwerklich stets bestechende Kameraführung gemixt mit einem gelungenen Soundtrack eine verdichtende Atmosphäre samt einem kräftigen Schuss Dramatik - und die Darstellung des düsteren Mordkolosses, der sich durch die Stadt metzelt und durch Türen wie durch Pappe bricht, lockerte endlich auch die Stimmbänder der anwesenden Damen. Nicht übel.

Fazit:

Die erste Hälfte war eine sinnfreie abartige Schlachterei - die von der zweiten aber ein ganzes Stück herausgerissen wurde. Aufgrund der professionellen Inszenierung kann ich noch guten Gewissens knappe drei Sterne geben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Innenleben des Jungen Michael Myers ist äußerst alarmierend, 27. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Rob Zombies Halloween (DVD)
Die Zeit meinte es nicht gut mit der "Halloween"-Serie. Der erste Film aus dem Jahre 1978 von John Carpenter darf noch als Klassiker gelten, der nahezu im Alleingang den Slasherfilm begründete und weitere populäre Serien wie "Freitag der 13." oder "Nightmare on Elm Street" inspirierte. Doch die zahlreichen Fortsetzungen des Films waren qualitativ schon nicht mehr nennenswert, bis 2002 mit der Reality-TV-Variante "Halloween: Resurrection" der Bodensatz erreicht war. Und da sich Horrorfilm-Remakes in Hollywood immer noch großer Popularität erfreuen, ist es nur ein logischer Schritt, dass der neunte Teil der Reihe die Geschichte des ersten noch einmal neu erzählt. Und angenommen hat sich dieser Aufgabe kein Geringerer als Schockrocker Rob Zombie, der sich immerhin schon mit "Das Haus der 1000 Leichen" und "The Devil's Rejects" einen Namen als kompetenter Exploitation-Regisseur machen konnte. So kann man eigentlich auch zum neuen "Halloween" nichts anderes sagen als: Es ist ein echter Zombie!

Der Film mixt den schrägen Look und die abgebrochenen Charaktere der anderen beiden Zombie-Filme mit der altbekannten Handlung des Carpenter-Klassikers. "Halloween" ist dabei natürlich in erster Linie eine Hommage an das Original, jedoch nimmt sich Zombie auch viele Freiheiten heraus. So nimmt die Kindheit von Michael Myers, die im Original lediglich den Prolog darstellte, hier fast die komplette erste Hälfte des Films ein, inklusive Zombies Frau und Stammschauspielerin Sheri Moon Zombie als Michaels strippende Mutter. Und dies ist freilich auch bereits der größte Streitpunkt des sehr solide inszenierten Remakes. Zombie versucht vielleicht nicht, seinen Killer mit dem White Trash-Hintergrund und der starken Affinität zu Masken, die das Menschliche in ihm verbergen, zu erklären, wie manche behaupten, sicher aber, ihn zu vertiefen. In Carpenters Original war Myers eine stumme, anonyme Killermaschine, die mehrfach als das personifizierte Böse bezeichnet wurde. Im Remake ist der erwachsene Myers zwar immer noch stumm, aber mit den Persönlichkeitszügen, die man im Laufe des Films kennengelernt hat, eher noch als Mensch zu begreifen - auch wenn er immer noch genauso kalt und nihilistisch mordet wie eh und je.

Dies ist natürlich auch der Grund, warum Horrorfilmfans sich "Halloween" anschauen werden wollen - um dem Bösen bei der Arbeit mal wieder über die Schulter schauen zu können. Seit '78 hat sich da vor allem in Sachen Bodycount etwas getan, außerdem steckt hinter jedem Mord natürlich noch mindestens eine Blutpackung extra. Das gerät in der zweiten Hälfte des Films jedoch zum alleinigen Motiv und nutzt sich schnell ab - spannend ist das mitunter schon, aber die alte Killer-schlitzt-Teenie-Formel kann man halt nur bis zu einem gewissen Grad ausreizen. Fans des Original-"Halloween" werden sich jedoch über die vielen, vielen Anspielungen und Verbeugungen zum ersten Film freuen. Die abstrakte, unmenschliche Killer-Figur Carpenters werden sie jedoch wahrscheinlich vorziehen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schändung einer Legende, 12. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Rob Zombies Halloween (DVD)
Mit dem Remake zu Halloween hat Rob Zombie bewiesen das er endgültig auf einer Stufe mit seinen eigenen Charakteren steht. Das Remake ist dermaßen grottig das ich echt nicht verstehen kann wo die hohen Bewertungen herkommen. Scheinbar ist Rob Zombie nicht in der Lage annehmbare Charaktere zu kreieren, weshalb er uns in seinem dritten Film auch zum dritten mal den Bodensatz der Menschheit als Protagonisten serviert. Wie einfallsreich der Mann doch ist.
In den ersten 40 Minuten hat man es mit der Kindheit von Michael zu tun, die unheimlich öde und ohne jede Spannung auskommt. Absolut ideenlos möchte er eine Erklärung abliefern warum Michael zu einem Massenmörder wurde. Dabei ist ziemlich offensichtlich das er das Original nicht mal im Ansatz verstanden hat, sonst hätte er nicht so vehement an einer Entmystifizierung gearbeitet. Das bekannte Halloween Theme wurde beim ersten mal unglaublich schlecht auf eine Szene gelegt so dass ich fast lachen musste. Mit ein bisschen Hirn hätte er es starten sollen wenn sich Michael zum ersten mal die berühmte Maske überstreift. So hören wir es wenn ein 10 jähriger Kackbratzen spazieren geht.......
Auch die Szene wie er zur Maske kommt ist eher die Schändung einer Legende da er sich die Maske von jemandem klaut der beim Bier holen schon Schwächen offenbart. Das ist fast so als ob man der Mona Lisa mit Kugelschreiber einen Bart malt. Das was Michael Myers ausgemacht hat ist völlig verschwunden. Eher grobschlächtig wie Jason geht er ans Werk ohne einen Fetzen von Spannung aufzubauen. Die Opfer sind nur dämliches Beiwerk ohne einen Hauch von Sympathie. Nichts aber auch gar nichts was den Mythos "Halloween" aufgebaut hat kommt hier noch zum tragen. Außer der neu aufbereiteten Originalmusik.
Die in der Kinofassung nicht gezeigte Vergewaltingungsszene ist immerhin im Bonusmaterial zu "bewundern". Zwar nicht im Hauptfilm enthalten gibt sie uns doch Hinweise auf den gesamten Film oder dessen Absicht. Sie offenbart zumindest die "Regiekunst" von Zombie. Diese sollte nämlich auch dem letzten Zuschauer zeigen worum es hier geht: Eine Aneinanderreihung von Einzelszenen die ohne Sinn und Verstand das Publikum schocken soll, ohne die geringste Atmosphäre zu erschaffen. Filmkunst sieht anders aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Remake mit geilem Finale, 11. April 2008
Halloween" gehört wohl zu einem der kultigsten Horror-Thriller aller Zeiten und die Bedeutung in der Filmgeschichte ist unumstritten. Dennoch hat der Film im Laufe der Zeit - und vor allem in Hinsicht auf die vielen danach folgenden Thriller wie etwa Scream" - bei den Schockmomenten nachgelassen und wirkt heutzutage doch etwas angestaubt. Da kommt ein Remake von Rob Zombie doch gerade richtig! Im Gegensatz zum Original wird mehr Wert auf die Hintergrundgeschichte um den Mörder Michael Myers gelegt, den man hier auch als Kind zu Gesicht bekommt. Die Handlung lässt sich richtig schön Zeit, bevor dann viele Jahre später Myers Versucht gezeigt wird, seine Teenie-Schwester zu töten - also praktisch da, wo das Original überhaupt erst angefangen hat. Ich finde die Schauspieler inkl. dem jungen Myers sind sehr gut gewählt und obwohl man die Geschichte schon kennt, schaut man sie sich gerne noch einmal anders erzählt an. Besonders Malcolm McDowell als Dr. Sam Loomis hat mir gut gefallen. Der Gewaltgrad ist für einen Film der Machart OK, wobei meiner Ansicht nach einige Stellen einen Tick zu viel waren - das hätte nicht sein müssen. Das besondere Sahnestück in meinen Augen ist jedoch das Finale, welches besonders spannend in Szene gesetzt worden ist. Daumen hoch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fängt stark an..., 29. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Halloween [Blu-ray] (Blu-ray)
Rob Zombie hat sich doch tatsächlich an die "Heilige Kuh" des modernen Horrorfilms herangewagt, um dem John Carpenter Klassiker einen neuen Anstrich zu verpassen. Desto gespannter waren die Blicke auf das Remake gerichtet, zumal sich auch die Frage stellte, ob es Zombie mit seinem Werk vermochte, eine Balance zwischen Unterhaltungskino und seinem ganz eigenen, recht eigenwilligen Stil herzustellen. Vorallem aber auch, wie er die Haupt-Figuren des Michael Myers und der Laurie Strode, letztendlich interpretieren würde.

Unternehmen Halloween gelungen ?! Jein, würde ich sagen, was weniger mit Zombies Versuch zu tun hat, dem Myers Charakter mehr Background einzuräumen, in dem er ihn als Jugendlicher schildert, der aus einer kapputen Familie heraus zum Mörder wird, sondern eher der Umstand, daß sein Film praktisch in zwei Hälften auseinander fällt. Was zu Beginn nach einem vielversprechenden Horror-Drama, mit erstaunlichem Tiefgang anmutet, verwässert mit zunehmender Spieldauer immer mehr zu einem Routine-Slasher. Hinzu kommt, daß man Myers mit Scout Taylor-Compton, eine Darstellerin als seine Schwester zur Seite gestellt hat, die in keiner Phase des Films eine Jamie Lee Curtis nur ansatzweise ersetzen kann und vielmehr durch ihr nervendes Overacting unangenehm auffällt. Die netten Selbstzitate und zahlreichen Auftritte einstiger Genre Ikonen, die ihren Job im Rahmen ihrer möglichkeiten alle ganz ordentlich machen, nimmt man da zwar wohlwollend zu Kenntnis, doch irgendwie beschleicht einem am Ende doch so ein komisches Gefühl, zwei Filme von unterschiedlicher Qualität bzw. Machart gesehen zu haben - was auch die Vermutung nahe legt, daß Rob Zombie seinen Halloween nicht so drehen konnte, wie er ihn vielleicht wollte. Der auf der BD leider nicht enthaltene Dir.Cut unterscheidet sich stellenweise zwar stark von der für die Rezension vorliegende Kinofassung, vermittelt im Grunde genommen aber den gleichen, etwas zwiespältigen Eindruck des Werks. Gleichwohl bietet dieser Halloween immer noch überdurchschnittlich gute Slasher-Kost und spielt in einer ganz anderen Liga, als die meisten Aufgüsse, die nach Rick Rosenthal's genialen "Halloween II" folgten.

Bildtechnisch zeigt die HD Scheibe einen ordentlichen Transfer, der zwar wenig Plastizität versprüht und nicht unbedingt zu den schärfsten seiner Gattung gehört, sich ansonsten aber auch keine gravierenden Schwächen leistet. Ein konstant gutes Bild, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Auf tonaler Ebene präsentiert sich ein gut abgemischter und kräftiger Sourroundklang. Auch eine stimmige dt. Synchro und der bedrohliche Score von Tyler Bytes hat man auf der Haben Seite, sodaß man diesbezüglich rundum zufrieden sein kann.

Fazit: Das hinter der Maske des Bösen durchaus mehr steckt, als bisher immer nur angedeutet wurde, vermag Halloween 2007 durchaus beeindruckend zu vermitteln, ohne dabei den Mythos des Carpenter Originals negativ zu erschüttern. Was dem Remake jedoch ein wenig abgeht, ist der gewisse rote Faden, der den Film nach seinem vielversprechendem Beginn, bis zum Ende hin in der Spur hält. Wer mit diesem Manko leben kann, wird dennoch mit einem kompromisslos harten Slasher auf seine Kosten kommen, dessen Präsentation sich auf BD hören/sehen lassen kann.

Film: 4/5
Technische Umsetzung der BD: 4/5
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Michael Myers Reloaded, 22. Juli 2008
Ich werde es an dieser Stelle mal unterlassen und den Vergleich mit Carpenters Orginal fast komplett beiseite lassen. Zum einen aus dem Grund das ich einen Horrorfilm der dreißig Jahre auf dem Buckel hat nicht unbedingt mit einem aktuellen Remake vergleichen sollte und zum anderen sollte man jedem Regisseuer seine Freiheiten zugestehen.

Nun aber zum Film und zur DVD, dem eigentlichen Sinn einer Rezension.
Vorweg kann ich sagen das mir Rob Zombies Halloween auch schon im Kino ganz gut gefallen hat und dieser Eindruck hat sich nun auf DVD bestätigt.
Die ersten knapp vierzig Minuten beschränkt sich Zombie darauf uns die Vorgeschichte zu erzählen wie aus dem kleinen Michael eine Killermaschine wurde und das gelingt Ihn im Grunde genommen recht gut auch wenn er sich dabei vieler Klischees bedient. Nach Myers Ausbruch aus der Psychatrie und der Rückkehr nach Haddonfield gleitet der Film zwar in einen typischen Teeniehorrorfilm ab, aber da gibt es einen großen Unterschied zu den anderen Filmen und das ist eben die Person des Michael Myers. Myers ist Kult und hier natürlich in Person des zwei Meter Wrestlers Tyler Mane besonders beeindruckend. Großartig gemacht ist für mich die Szene als er bei seiner Rückkehr die Maske unter den Brettern hervorholt und wieder aufsetzt. Der Film bleibt auch danach noch spannend erinnert aber doch an vielen Stellen an die bekannten Halloween Fortsetzungen.
Andererseits muss man aber auch zugestehen das es trotzdem das ist was man erwaret und mal ehrlich, was soll man schon anders machen.

Großer Pluspunkt des Films ist natürlich, das die Orginal Filmmusik von 1978 wieder verwendet wurde, den die ist definitiv zu einem Großteil für den Kult der Filmreihe verantwortlich. Etwas nervig ist die Tatsache das fast alle Opfer von Myers nach seiner Rückkehr beim Sex abgemurkst werden. Einmal hätte gereicht und auch nix gegen schöne Frauenbrüste, aber hier war es dann eindeutig etwas zuviel des Guten auch wenns optisch lecker aussieht.

Etwas unverständlich sind für mich folgende zwei Szenen im Film. Als er nach Haddonfield zurückkehrt zeigt Myers Gefühl und auch sowas wie Gewissen als er seiner Stiefschwester Laurie Strode das Bild zeigt wo er Sie als kleines Mädchen im Arm hält. Im Gegensatz dazu tötet er bei seinem Ausbruch den Aufseher der all die Jahre zu Ihm gestanden hat ohne Skrupel. Für mich sind die beiden Szenen im Zusammenhang gesehen etwas unverständlich.

Die Besetzung des Films ist als ordentlich zu bezeichnen, wobei man sich bei den Figuren der Laurie Strode und auch der von Annie Brackett etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Annie Brackett wird übrigens von der Schauspielerin Danielle Harris verkörpert, welche in den Halloween Filmen vier und fünf Myers Nichte Jamie verkörperte.

Die DVD ist in Sachen Bildqualität und Ton ordentlich, aber nicht überragend. An Bonus gibt`s zumindest auf de mSteelbook nur ein paar Trailer. Wer auf mehr Bonus steht der sollte sich wohl die Box mit der Unrated Version holen den die ist der absolute Hammer.

Alles in allem ist Zombies Remake eines absoluten Kultklassikers für mich absolut in Ordnung und Myers schafft es immer noch für angenehme Gänsehaut zu sorgen. Zombie schafft es in meinen Augen Neues und Altbewährtes zu einem neuen und gelungenen Horrorfilm zu vereinen. Ich selbst bin vom Film positiv überrascht und hoffe das es nicht der letzte der Reihe bleibt.
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Halloween [Blu-ray]
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