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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nick Caves bestes Album, 30. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Tender Prey (Audio CD)
Nick Cave auf dem Höhepunkt seiner Kreativität. Morbide Lyrics die von den üblichen Cave-Themen (Religion, Tod, Liebe, Sex, Gewalt ...) handeln, genial getextet und nie ausdruckstärker vorgetragen als auf diesem Album. Selbst die Balladen plätschern auf "Tender Prey" nicht einfach vor sich hin, sondern erzeugen eine vibrierende Spannung (wie z.B. "Mercy", das ich für Caves besten Song halte). Die Musik ist hier noch etwas rauher als bei seinen neueren Alben und es kommt gelegentlich schon mal vor, daß der eine oder andere Ton nicht ganz sitzt. Das ist allerdings keineswegs ein Beinbruch, im Gegenteil, für mich ist das authentischer als so manche glanzpolierte Cave-Produktion heutiger Tage. Ein Klasse Album ohne Schwächen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nick Cave entreißt seiner kaputten Seele geniale Songs, 17. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Tender Prey (Audio CD)
Seine grenzenlose Kreativität wird erstmals in halbwegs geordnete Bahnen gelenkt, es entstehen vergleichsweise ruhigere Songs ("Watching Alice", "New Morning").
Mit "The Mercy Seat" ist Caves vielleicht bekanntestes Lied enthalten; es beschreibt in metaphorischen, biblischen Versen den Seelenzustand eines Todeskandidaten. Das Album besitzt eine große Dichte, jeden Song kann man als "Klassiker" bezeichnen. Das Booklet ist mit sämtlichen Texten und zahlreichen Fotos sehr ansprechend.In meinen Augen ein großes Album.
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4.0 von 5 Sternen Nicht die beste von ihm., 17. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tender Prey (Audio CD)
Es ist wohl unbestreitbar, das Nick Cave mittlerweile in den Olymp der Underground-Künstler aufgestiegen ist. Auch dieses Album beweist seinen Status als einer der besten Songwriter des ausgehenden Jahrhunderts.
Die CD beginnt mit "The Mercy Seat", einem Feuerwerk der besonderen Art, das Cave hier entzündet. Weiter geht es mit dem schauderhaften "Up Jumped The Devil", das von einem Mann erzählt, der schlußendlich vom Teufel geholt wird. Das Stück "Deanna" ist zwar sehr rockig, aber der Text ist dagegen äußerst brutal, genauso wie "City Of Refuge". "Slowly Goes The Night" klingt ein wenig nach Easy Listening, ist aber dennoch Cavetypisch mit einigen blutigen Versatzstücken angereichert. "Sunday's Slave" und "Sugar Sugar Sugar" sind recht langweilig, weil die Musik überhaupt nicht fesselt. "New Morning" schließlich ist ein brillanter Abschluß für diese CD, die trotz einiger Schwächen doch zu empfehlen ist.
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4.0 von 5 Sternen Fantastisches Album, 14. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Tender Prey (Audio CD)
Dieses sehr düstere und beklemmende Album, gehört sicherlich zu den Besten Nick Cave`s.
Er verstehet es gekonnt morbide und teils sehr merkwürdige Texte mit den unterschiedlichsten
Melodien zu versehen (Deanna ist von der Melodie her ein ziemlich fröhliches Lied).
Auch verwendet er verschiedenste Instrument, von Streichern über Xylophon bis hin zur Mundharmonika
ist so ziemlich alles dabei. Auch wenn das Album hin wieder etwas abflaut (Alice ist doch ziemlich belanglos)
kann man den Aufnahmen ihren Reiz nicht absprechen.
Fazit: Wohl eines der besten Alben Nick Caves. Was man sicher einmal gehört haben sollte.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für "mercy", 27. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Tender Prey (Audio CD)
Ich liebe insbesondere die "quälenden" Stücke Nick Caves. Ich möchte allen anderen Rezensionen über Caves Platten, dessen Frühwerke (und dessen Roman "Und die Eselin sah den Engel") ich noch mehr schätze als die neuen, hinzufügen, daß es sich bei "Mercy" um eines seiner besten Stücke, wenn nicht das beste, handelt. "a garden full of roses, my hands were tied behind me..." - gänsehauterzeugend, krachfrei und voller Emotionen, ich drohe, innerlich zu zerreißen, tanze auf dem Schmerz. Ich finde, es ist SEIN Lied, sein Spannungsfeld, sein Atem. Der Rest ist ziemlich gut, mal n bißchen schwächer, wegen "Mercy" und auch "Mercy Seat", das ja ziemlich bekannnt, aber mindestens alle Sterne.
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