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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen empfehlenswert
Nach nur zwei Jahren gibt es wieder ein neues DP-Album, das überraschend frisch klingt und sich vor seinen Vorgängern nicht zu verstecken braucht.
Ich möchte es hier mal kurz Lied für Lied durchgehen:
Der Opener "Money Talks" ist ein ausgefeilter Song mit einem überraschend eingängigem Refrain, ohne dass der Song dabei poppig ist...
Am 10. Oktober 2005 veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine andere Band würde wohl 5 Sterne erhalten.
Gillian & Co. haben ein Problem ..., nämlich den Band-Namen. Einerseits bringt er immer noch eine vhm. große Fan-Gemeinde dazu, die Alben der Band zu kaufen, andererseits sitzen Deep Purple dadurch in der Zwickmühle, die Bedürfnisse und Erwartungen der Fans zu erfüllen und gleichzeitig immer und immer wieder mit Werken vergangener Tage verglichen...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2007 von Abo


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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen empfehlenswert, 10. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
Nach nur zwei Jahren gibt es wieder ein neues DP-Album, das überraschend frisch klingt und sich vor seinen Vorgängern nicht zu verstecken braucht.
Ich möchte es hier mal kurz Lied für Lied durchgehen:
Der Opener "Money Talks" ist ein ausgefeilter Song mit einem überraschend eingängigem Refrain, ohne dass der Song dabei poppig ist. Ein Lied, das man auch in ein paar Jahren noch gerne anhören wird. Deep Purples bester Album-Opener seit "The Battle Rages On".

"Wrong Man" hat ein cooles, sehr grooviges Riff, das einem nicht aus dem Kopf geht. Insgesamt ist der Song aber eher durchschnittlich.
Das folgende "Girls Like That" klingt sehr stark nach Aerosmith (auch der Opener von Bananas hatte klare Anleihen bei den Luftschmieden), für meinen Geschmack auch eher ein Füller, nett zu hören, aber kein Highlight.
Mit dem Lied "Rapture Of The Deep" sind wir dann beim ersten Höhepunkt des Albums angekommen, sicherlich ein zukünftiger Klassiker. Das leicht orientalische Thema und die Gitarrensoli werden auch eingefleichten Blackmore-Fans Freude machen. Ehrlich gesagt hat Ritchie Blackmore in den letzten 20 Jahren keinen vergleichbaren Song zustandegebracht. Das Lied ist um einiges besser als "Anya" und "Ariel" zusammen.
"Clearly Quite Absurd" erinnert etwas an Haunted. Derselbe Rhythmus, aber nicht so poppig, eher etwas düster. Ganz nett.
"Don't Let Go" ist ein überraschend eingängiger Blues. Der Refrain kann einem stundenlang im Kopf hängenbleiben.
Das folgende "Back To Back" ist gut strukturiert, allerdings klingt das Keyboard-Thema für meinen Geschmack zu sehr nach den 80-ern. Das wertet den Song wieder etwas ab.
Mit "Kiss Tomorrow Goodbye", sind wir wieder bei einem der Höhepunkte des Albums angelangt. Ein düsterer ausgefeilter Rocker.
"Junkyard Blues" ist ein schöner Blues, den man aber auch ein paar Mal anhören muß, bis man seine Stärke entdeckt.
Der letzte Song "Before Time began" hat noch das Zeug zum Klassiker. Ein sehr atmosphärisches und äußerst gelungenes, eigentlich fast progressives Lied.
Deep Purple hat mit dem Album sicherlich nicht das Rad oder sich slebst neu erfunden, allerdings werden Fans, denen Bananas und Purpendicular gefiel an der Scheibe ihre Freude haben und wer sonst auf gute Rockmusik steht wird zumindest den Titeltrack und Before Time Began" sehr zu schätzen wissen.
Man muß dem Album Zeit geben, es mehrmals anhören, bevor man sich eine Meinung bilden kann. EInige Lieder entwickeln ihre Stärke erst mit der Zeit.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein überraschend gutes Album, 7. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
Nach ein paar Mal anhören muß ich sagen, dass "Rapture" sicherlich zu den besten Alben seit der Reunion 1984 zählt. Obwohl ich etwas skeptisch war, dass erst zwei Jahre nach "Bananas" ein neues Studio-Album diese Qualitäten haben würde, wurde ich positiv überrascht. Kein zweites "Abandon" (das ich für nicht sehr gelungen halte), sondern eine CD, die es mindestens mit dem Vorgänger "Bananas" aufnehmen kann, wenn nicht gar mit "Purpendicular".
Der fast progressive Titelsong und das Schlußlied "before Time Began" haben das Zeug zum Klassiker, aber auch den Opener "Money Talks" mit dem überraschend eingängigen Refrain und "Kiss Tomorrow Goodbye" wird man sicherlich in einigen Jahren noch gerne anspielen.
Natürlich gibt es auch einige wenige Füller, wie "Back to Back" mit dem 80-er Jahre Keyboard-Solo.
Wem "Purpendicular" und "Bananas" gefallen hat, dem ist "Rapture of the Deep" zu empfehlen. Das Songwriting wirkt sogar ausgereifter als beim Vorgänger und das Album ist noch stimmiger als "Purpendicular", womit allerdings zu betonen ist, dass man nicht so viel unterschiedliche Stile wie auf Steve Morses Erstling bei DP hört.
Wer einen singletauglichen Song sucht, wird enttäuscht werden, dafür findet er beste Songwriting-Qualität. Bei dem Titellied werden vielleicht nicht nur Dream Theater etwas neidisch, sondern auch Ritchie Blackmore. Das orientalisch angehauchte Thema und die Gitarrensoli klingen stark nach ihm. Dass er so einen Song in den letzten 20 Jahren hingekriegt hätte wage ich jedoch zu bezweifeln.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bedenkenlos, nicht "belanglos", 22. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
Das Album ist insofern interessant, weil es allgemein weniger gut bewertet wird. In den Rezensionen ist zu lesen von "nichts neues", "belanglos", "einfallslos" oder noch schlimmer
"am besten in der Tiefe versenken".

Ich frage mich: Warum so aggressiv ? Sooo schlecht kann das Album gar nicht sein, dass die Aussagen wirklich zu treffen. Denn es ist so eingespielt, dass es nach Deep Purple klingt. Viel Orgel, gute Riffs, tolle Gitarrensoli. Vielleicht nicht ganz so frisch und abwechslungsreich wie "Bananas", aber an vielen Stellen genauso urwüchsig wie die Alben der 70er.

Was habt Ihr Schlechtmacher denn damals so gehört ? Und warum klingt "Rapture Of The Deep" angeblich "ausgelutscht" ? Finde ich nicht ! Ich habe mich die Tage intensiv mit dem Album befasst. Es sind allein schon 6 Highlights drauf:

Money Talks
Wrong Man
Rapture Of The Deep
Clearly Quite Absurd
Junkyard Blues
Before Time Began

Mehr Songs befanden sich früher gar nicht auf den LP's :-)

"Rapture Of The Deep" klingt vielleicht etwas mit angezogenerer Handbremse als die ungestümeren alten Sachen. Die ehemaligen Fans, die das Album als "belanglos" oder "einfallslos" abtun, müssen sich fragen aber lassen, ob sie früher wirklich richtige Fans dieser Musik waren oder nur "Pseudo-Musikkenner". Die Musik auf "Rapture Of The Deep" wird zu Unrecht verkannt. Oder es liegt einfach daran, dass die Leute keine Ahnung haben.

Und ob Bands nach einer gewissen Zeit auf's Altenteil gehören ist eine äußerst fragwürdige Angelegenheit. Insofern würde ja das weiterhin bestehende berechtigte Interesse der Rockfans an Musik dieses Genres, die aus einer immer älter werdenden "Altrocker-Generation" bestehen, ad absurdum geführt.

Es wird quasi indirekt verlangt: Hört mit dem Rockmusikhören auf ! Ihr seid zu alt...
Diese Meinung kann ich nicht teilen. Mir macht "Rapture Of The Deep" einfach nur Spaß.

Kann man bedenkenlos kaufen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 31. Dezember 2007
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
Eins ist doch klar, bei "Rapture Of The Deep" von 2005 handelt es sich nicht um ein neues "...In Rock" oder "Machine Head". Das kann man aber auch nicht erwarten. Gillan und Glover sind in `05 jeweils 60 Jahre alt geworden. Die anderen Mitglieder sind auch nicht mehr 30. "Rapture..." ist einfach ein gutes Hard Rock Album, fertig.

Die Platte hat zwei Vorteile. Der Eine ist Steve Morse (sehr gut wie immer) und der Andere ist Don Airey, welche mir hier noch besser als auf "Bananas" gefällt. Don setzt einen Höhepunkt nach dem anderen, auf der Orgel oder auch auf anderen Keyboards.
Ausserdem sind drei richtige Kracher auf "Rapture". Ich rede vom Titelsong, `Clearly quite absured` und `Before time began`. Wenn Purple eine junge angesagte Gruppe wäre, hätte `Clearly quite absured` ein Hit werden können. Zu `Before time began` sage ich nur: Gänsehaut.
Schade ist aber, dass `MTV` und `Things I never said` nur auf den Limited Editions sind. Bei `Things I never said` werden die 5 wieder jung und `MTV` hat einen genialen Text, Ian Gillan sei Dank.

Also unbedingt die Touredition oder die Limited Touredition zulegen, es lohnt sich. "Bananas" finde ich stärker, aber auch "Rapure" macht viel Spaß, daher 4 Sterne.

P.S. Textausschnitt aus `MTV`: Mr. Grover `n` Mr. Gillian, you musta made a million, the night that Frank Zappa caught on fire, could you tell us all about it, keep it short and use my version...
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spätes Meisterwerk, 25. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
"Rapture Of The Deep" ist das inzwischen 18. Album der Band, und es braucht sich nicht hinter den Klassikern "In Rock", "Fireball", und "Machine Head" zu verstecken.
"Rapture" vereint die Härte von "Abandon" und den Einfallsreichtum von "Purpendicular". "Money Talks" bietet das beste Intro einer Purple-Platte seit "The Battle Rages On", und kommt wie der Rest der Platte auch textmäßig gut herüber. "Wrong Man" ist einer der Höhepunkte der Scheibe. Hart und gut. Das Album ist völlig zurecht mit "Rapture Of The Deep" betitelt, denn dieser Song ist der beste, auch wenn man ihn möglicherweise erst ein paar Mal hören muss. Ein echter Ohrwurm.
"Clearly Quite Absurd" ist die Ballade der Scheibe. Wenn "Deep Purple" bei vielen Radiosendern nicht als "Rentnertruppe" verschrieen wäre, und die Band Im Musikfernsehen gezeigt würde, dann wäre es ein Hit. So wird es bei einer äußerst gelungenen Ballade bleiben.
Die Band spielt wie aus einem Guss. Gillan singt beinahe wie in alten MkII-Tagen. Don Airey ist scheinbar überall, und Steve Morse spielt endlich Solos, die auch älteren Fans gefallen werden. Schön langsam beginne ich zu vergessen, dass eigentlich Jon Lord und Ritchie Blackmore maßgeblich zum Erfolg der Band beigetragen haben.
Von der Originalbesetzung, sind wie in einer anderen Rezension fälschlich behauptet, nicht 3 Mitglieder an Bord, sondern nur noch Drummer Ian Paice. Gillan und Glover spielten erst im 2. Lineup, das Weltruhm erlangte.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deep Purple wie immer in Topform, 18. November 2005
Von 
hubibe "hubibe" (Gütersloh) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
Mal ehrlich: haben Deep Purple in Ihrer langjährigen Karriere jemals ein halbwegs schlechtes Album zustande gebracht? - Meiner Meinung nach nein. Und so ist das Risiko sehr gering, als Purple Fan im Jahr 2005 enttäuscht zu werden. Selbst wenn die früher vermeintlich essentiellen Musikanten (Lord und Blackmore) nicht mehr dabei sind. Ich denke ohnehin, dass Steve Morse Purple eine ziemliche Frischzellenkur verpasst hat. Nichts gegen Ritchie Blackmore, aber Ende der 80er wirkten Purple insbesondere live doch sehr vorhersehbar. Seit dem Einstieg von Morse hat sich das deutlich geändert. Und auch der Weggang von Jon Lord hat sich nicht negativ auf Purple ausgewirkt. Don Airey (Rainbow, Ozzy Osbourne, Whitesnake...) ist schließlich auch ein Veteran der britischen Rockszene und mit allen Keyboard-Wassern gewaschen.
Das neue Album finde ich in Teilen absolut überragend und ansonsten sehr, sehr solide. Aber der Reihe nach:
1. Money Talks: es geht los mit einem relativ belanglosen Rocker. Für mich schon das schwächste Stück der ganzen CD. Ganz nett, aber auch nicht mehr.
2. mit "Girls like that" wird es dann gleich schon viel, viel besser. Tolles Gitarrenriff und tolle Soli von Steve Morse und Don Airy (auf der gesamten CD finden sich eine ganze Reihe Keyboard - Gitarren - Duelle). Gillan singt klasse, auch wenn er nicht mehr so schreien kann wie früher. Dieser Song hat es auf jeden Fall schonmal in sich
3. "Wrong Man" bringt dann meiner Meinung nach noch eine Steigerung. Klasse Midtempo Hardrock mit tollem Groove vom legendären Rhythmusgespann Glover / Paice. Super!
4. "Rapture of the deep" bringt dann ein geniales orientalisch angehauchtes Riff. Der Song ist recht verschachtelt und auf jeden Fall ziemlich originell. Mir gefällt nicht, dass die Hauptmelodie gegen Schluß immer und immer wieder wiederholt wird - nervig. Hätte 1 Minute kürzer und damit ein Klassiker sein können...
Bis hierhin ist die CD nur gut, ab jetzt wird es aber richtig super:
5. "Clearly quite absurd" - für mich ein Höhepunkt der CD. Eine klasse Ballade, die "Wasted Sunsets" von "Perfect Strangers" in nichts nachsteht und nur kurz hinter dem Purple Balladen-Überhammer "Sometimes I feel like screaming" landet. Toll!!!
6. "Don't let go" mit einem super Hendrix-Gitarrenriff kommt der erste Übersong dieser CD. Einmalig, das Zusammenspiel der Instrumente, Gillans perfekter Gesang, Groove ohne Ende - hoffentlich bringen sie das live
7. "Back to back": noch mehr Groove - hätte ohne weiteres auch auf einer der 70er CDs sein können. Mein Lieblingssong auf der CD.
8. "Kiss tomorrow goodbye" - Purple geben Gas. Schneller Rhythmus, Orgel - Gitarren Duelle dass die Boxen qualmen. So muß Hardrock klingen!
9. "Junkyard Blues" - und nochmal Groove vom Allerfeinsten. Mit tollen Piano Einlagen von Don Airey. Ebenfalls ein künftiger Live Klassiker.
10. Abgerundet wird die CD mit dem epischen "Before time began" - ein weiterer Klassiker. Fängt langsam an und steigert sich dann immer mehr.
Fazit: Purple haben seit dem Ausstieg von Blackmore nach "Purpendicular" die zweitbeste CD geliefert. Meiner Meinung nach liegt "Rapture of the deep" vor den auch nicht schlechten "Bananas" und "Abandon". Unglaublich, wie man nach so vielen Jahren noch so unverbraucht klingen kann. Weiter so - demnächst in deutschen Konzerthallen zu besichtigen. Sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen endlich melodien!, 4. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
eines der erfeulicheren späten deep-purple-alben, ähnlich gut wie purpendicular (teilweise sogar besser), um eckhausanlagen besser als abandon oder bananas.

warum? (weil gut gespielt haben sie ja immer, und steve morse hat ihren sound noch weiter verfeinert und um viele nuancen zb auch in richtung jazz erweitert):

weils hier endlich, endlich, endlich MELODIEN gibt. tonfolgen, die das gehirn als "originell", "erinnerungswürdig" oder sogar "aufregend" einordnet.

folge: das verhältnis von tatsächlichen songs zu songähnlichen gebilden ist hier so gut wie seit the battle rages on nicht mehr.

gutes spätwerk, in dem sogar ein oder zwei echte hits versteckt sind.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW !!, 2. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
Ich bin begeistert ! Mit einem Album dieser Klasse hätte ich bei DP nicht mehr gerechnet.
Sicher, an ein Meisterwerk wie Fireball ( das Ding habe ich erst jetzt richtig verstanden ) reicht der "Tiefenrausch" nicht heran,
aber es ist das beste Album seit "Perfect Strangers". Am meisten überrascht Ian Paice, der wie ein Drumgott die Batterie bedient.
Überhaupt ist diese Scheibe soooo lecker knackig geraten, daß sie mir gar nicht mehr aus dem Player rauskommt.
Daß DP nun auch wieder in der Lage sind, durchaus progressiv ( Titelsong ) zu sein, lässt hoffen.
Hoffen auch darauf, daß sich die Mannen nicht alzubald in die (sicherlich verdiente) Rente verabschieden.
Bitte weiter so, ein Volltreffer.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine andere Band würde wohl 5 Sterne erhalten., 5. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
Gillian & Co. haben ein Problem ..., nämlich den Band-Namen. Einerseits bringt er immer noch eine vhm. große Fan-Gemeinde dazu, die Alben der Band zu kaufen, andererseits sitzen Deep Purple dadurch in der Zwickmühle, die Bedürfnisse und Erwartungen der Fans zu erfüllen und gleichzeitig immer und immer wieder mit Werken vergangener Tage verglichen zu werden - Die Quadratur des Kreises und der Quell mancher schlechter Kritiken.
Doch, was ist denn mit der Musik? Um es kurz zu machen, "Rapture ..." ist mit Sicherheit eines der besseren Alben aus dem Jahre 2005. Routiniert gehen alle 5 ans Werk, Gillian's Stimme ist in Anbetracht seines Alters nicht nur immer noch eine der besten Stimmen im Rock-Circus sondern auch die Seele von Deep Purple. Purple ohne Gillian ist seelenlos, auch wenn zumindest Coverdale Mitte der 70er die Lücke einigermaßen füllen konnte, im völligen Gegensatz zu Turner um 90 herum.
Über das Gespann Paice/Glover zu schreiben, bedeutet Eulen nach Athen zu tragen, eine der besten Rhythmus-Gespanne in der Rockmusik.
Steve Morse spielt nahezu perfekt, sehr gut, aber etwas uninspiriert und vor allem: kalt! Tja und Don Airey, einerseits war es zu erwarten, dass er Jon Lord ersetzen würde, aber irgendwie klingt sein Spiel zu oft nach Lord oder gar nach Rainbow. Schade, denn er kann deutlich mehr!

Die einzelnen Titel erspare ich mir, stattdessen beschränke ich mich auf die meiner Meinung nach 3 Highlights. Da wäre zum einen der schon mehrfach erwähnte Titelsong, mit Abstand der beste Rock-Song auf dieser Scheibe, erweckt Erinnerungen an die guten alten Zeiten. Die beiden anderen Songs sind "Clearly quite absurd" & "Before time began", ersterer eher melancholisch, letztgenannter ruhig beginnend und mit zunehmender Länge Spannung aufbauend.

In der Summe betrachtet ist "Rapture ..." ein gutes Album, streckenweise abwechslungsreich und doch mit bekannten Strukturen. Erfrischend ist sicherlich etwas anderes, aber deutlich besser, als vieles, was als total hipp den Markt überschwemmt. In diesem Sinne: Keep on rockin'
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht der große Wurf aber hörenswert, 7. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
Tatsächlich ist das Album nicht der große Wurf und kann nicht mit den Vorgängern mithalten. Dennoch kann man die CD liebgewinnen. Nach mehrmaligem Hören entdeckt man sicherlich den einen oder anderen interessanten Aspekt in den Stücken.
Deep Purple sind eine so gute Band, dass ein für ihre Verhältnisse mittelmäßiges Album trotzdem noch insgesamt sehr gut sein kann.
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Rapture of the Deep
Rapture of the Deep von Deep Purple
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