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Kundenrezensionen

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am 23. Dezember 2012
Ich mag die MET, ich bewundere Natalie Dessay, ich finde Juan Diego Florez eine tolle Tenorstimme, genug für mich die etwas schwierig darzustellende La Sonnambula mit Beellinimusik zu kaufen und ich wurde überrascht. In die heutige Zeit versetzt ohne übertrieben supermodern wirken zu wollen. Einfach, wie vermutlich die Amerikaner sich die Schweiz (Tirol) heute/gestern vorstellen.Sorgfältig gewählte gute Orchestrierung, Stimmen im Vordergrund. Wie das 1801 -1835 zu Bellinis Zeit üblich war. Sehr oft ohne Musikbegleitung, doch nie störend, da die Stimme von Natalie D'Essay und J.D. Florez zusammen sehr gut harmonieren und wunderbar tragen. Eine Freude. Die simple Geschichte: Ein junges Paar will heiraten, die Frau schlafwandelt wird von ihrem Verlobten dabei gesehen,(natürlich im Raum eines anderen fremden Mannes) der Bräutigam hat noch nie über schlafwandeln was gehört. Das ganze Dorf wird in diese Geschichte des Schlafwandelns einbezogen. Am Ende wissen alle etwas über diese "Krankheit" und das Paar darf glücklich werden. Wie stelle ich mir ein so schwierig darzustellendes Thema runtergebrochen auf 2 Stunden Oper vor? Mary Zimmermann als Regisseurin hat sich den Kopf dafür zerbrochen und gut und verständlich gelöst. Bravo.
Natalie Dessay bezaubert mit klarem, hellen und doch so warmen Sopran. Klimmt in Bergeshöhen mit Leichtigkeit und füllt den Raum auch mit Acapella wunderbar aus. Woher nimmt diese kleingewachsene schmale Person diese grosse die MET, füllende Stimme her?! Sie verschluckt bei Koloraturen keine Note und hat wunderbare bezaubernde glasklare pianissimo wie auch kräftige fortes einfach ein Genuss! Bestimmt spannend diese Stimme über Jahre zu verfolgen.
Juan Diego Florez war ab 2009 mit gutem Grund oft Gast in der Met und weltweit inzwischen überall angekommen. Wenn seine Stimme ganz "hinten" nicht (noch nicht?) total offen ist und nasalen Eindruck macht, ist er grossartig. Welcher Tenor ausser Jonas Kaufmann hat "hinten" die Stimme ganz offen nichts "nasales"??
Das Orchester der MET grossartig wie ich nicht anders erwartet habe. Muss gestehen, dass die Stabführung Evelino Pido für mich "neu" ist. Diese Oper kann immer wieder Freude bereiten. Ja ich erlaube mir zu sagen beim zweiten, dritten Mal immer noch besser Lohnt sich zu kaufen.
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am 9. Februar 2015
Wie immer - über eine Inszenierung kann man streiten, Mir gefällt sie und ich finde den Ansatz von Mary Zimmermann schlüssig (Booklet).
Natalie Dessay spielt die schlafwandelnde Amina einfühlsam, liebenswert und - wenn es passt - auch mit charmantem Witz. Juan Diego Flórez gefällt mir sehr gut in der Rolle des Elvino. Im ersten Akt sehr verliebt und eifersüchtig, zeigt er im zweiten Akt Verletztheit, Entäuschung, Wut und Verzweiflung (auch verletzte Eitelkeit) glaubwürdig. Und er singt großartig.
Jennifer Black kann die notwendige Härte als Lisa in ihre Stimme legen und Michele Pertusi singt den Grafen ausgesprochen angenehm, spielt ihn leicht süffisant. Der "arme" Alessio ist mit Jeremy Galyon bestens besetzt. Schön ist auch, daß der recht große Chor sich nie zu sehr in den Vordergrund singt.
Den Bonustrack sollte man sich unbedingt ansehen.Ich jedenfalls habe mich köstlich über J. D. Flórez' Zusammenfassung der Rolle des Elvino im zweiten Akt amüsiert!
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am 3. Februar 2011
In vielen Belcantoopern steht im Mittelpunkt der Handlung eine entzückende, etwas labile junge Heldin, die verliebt ist und wieder geliebt wird, jedoch in der Mitte der Oper den Verstand verliert und zu meist wunderschöner Musik und kunstvollen Koloraturen wahnsinnig wird. Manchmal geht die Sache gut aus und der Anfall geistiger Umnachtung legt sich, manchmal stirbt die zarte Dame im Wahn. Auslöser für den psychischen Ausnahmezustand ist immer Liebesleid.
Amina, die Heldin der Oper "La Sonnambula" ist nicht wahnsinnig, und sie wird es auch nicht, dafür leidet sie unter Somnambulismus. Sie geht des Nachts schlafend umher und landet dabei versehentlich auch schon mal im Bett eines ihr völlig fremden Mannes. So findet sie ihr Verlobter Elvino am Hochzeitsmorgen im Bett des örtlichen Grafen, Elvino glaubt nicht, das Amina nicht wußte was sie tat, denn vom Schlafwandeln hat er noch nie gehört. Noch weniger glaubt er, daß der Graf sich als anständig erwiesen und die Situation nicht ausgenutzt hat.
Aus Wut, Trotz und Verzweiflung verlobt Elvino sich Knall auf Fall mit einer anderen. Amina ist kreuzunglücklich, beteuert ihre Unschuld und jammert und wehklagt zum gotterbarmen. Elvino bleibt hart. Erst als er in der kommenden Nacht mit eigenen Augen sieht, daß Amina wieder schlafwandelt und dabei ihrer verlorenen Liebe nachtrauert glaubt er an ihre Treue, weckt sie vorsichtig auf und schließt sie in die Arme. Amina ist überglücklich, der Hochzeit und dem Happy End steht nichts mehr im Wege.
Das Ganze ist blühender Unsinn und wäre nicht auszuhalten wenn die Musik die Vincenzo Bellini zu diesem Libretto geschrieben hat nicht so wunderschön wäre.
Dennoch, ein Regisseur der "La Sonnambula" heute auf die Bretter bringen will steckt in einem Dilemma: wenn er nicht ein bloßes (gewiss sehr malerisches) Ausstattungsstück abliefern will, wird es schwierig diese zwischen Tag und Traum sich bewegende Handlung glaubhaft in unsere Zeit zu transportieren.
Mary Zimmermann hat sich für eine intelligente Lösung entschieden: sie läßt das Stück im Probenraum eines heutigen Opernhauses spielen: eine Operntruppe studiert eine traditionelle Aufführung von Bellinis Oper "La Sonnambula" ein,für die Darsteller, vor allem für die Sängerin der Titelrolle, verschwimmen nach und nach Bühnengeschehen und Realität, so wie für Amina Traum- und Wachzustand verschwimmen.
So wird es plötzlich glaubhaft, daß die sensible, manchmal etwas zickige Primadonna (Natalie Dessay) in der Nacht nach einer anstrengenden Probe und einem Krach mit ihrem Kollegen und Verlobten (Juan Diego Florez) aufgrund einer Mischung aus Erschöpfung, innerer Erregung und Rollenidentifikation selber zu schlafwandeln beginnt und sich im Bett des Baritons (Michele Pertusi) wieder findet der als Gaststar die Rolle des Grafen singen soll. Wie Amina in der Oper, so glaubt auch der Primadonna niemand ihr Schlafwandeln, ja, man hält das angesichts der Tatsache daß man gerade eine Oper einstudiert in der es um das Phänomen des Nachtwandelns geht, für eine besonders bescheuerte Ausrede. Traum und Wirklichkeit, Bühnengeschehen und Realität verschwimmen und sind nicht mehr auseinander zu halten.
Aminas große Schlafwandelszene im zweiten Teil der Oper, die Arie "Ah! non credea mirarti ..." steht folgerichtig außerhalb der Zeit. Zunächst ist es noch die Sängerin die schlafwandelnd den Probenraum betritt, dann ist es die Bühnen-Amina die das Leid ihrer Interpretin beklagt. Oder ist es die Sängerin deren Trauer im Schicksal der Bühnenfigur ein Ventil findet?
So oder so, es ist die grandiose Natalie Dessay, die diese Arie singt wie es seit Maria Callas vielleicht niemand mehr getan hat...
Was den musikalischen Teil dieser Produktion angeht, so muß man ohnehin keine Worte verlieren, die Namen sprechen für sich. Besser als mit Natalie Dessay und Juan Diego Florez KANN man diese Oper heutzutage nicht besetzen, und es ist ein Segen, daß Dessay dieses Rollenportrait auf DVD festgehalten hat, ehe sie die Rolle der Amina vor einigen Monaten zum offenbar endgültig letzten Mal gesungen hat.
Auch Michele Pertusi als Graf sowie der Chor haben mir sehr gut gefallen.
Szenisch vermisst manch ein Opernliebhaber vermutlich schöne Kostüme und stimmungsvolle Bühnenbilder, aber immerhin erleben wir Natalie Dessay auch in dieser Inszenierung in der Nachtwandelszene im langen weißen Gewand. Mit manchen Traditionen bricht wohl auch eine moderne Regisseurin nur ungern. Das Bild daß Mary Zimmermann für Aminas Einsamkeit und Trauer gefunden hat ist ein so schönes, daß ich es hier nicht verraten will.
Unstimmig waren für mich lediglich zwei Momente in dieser Inszenierung. Zunächst das Liebesduett zwischen Amina und Elvino gegen Ende des ersten Aktes: die beiden haben sich gezankt und wieder vertragen, sie werden morgen heiraten, dürfen aber, in der Zeit in der das Stück eigentlich spielt, vermutlich nicht mal ohne Anstandswauwau spazieren gehen. Jetzt sind sie voller Vorfreude auf die morgige Hochzeit und das darauf folgende Alleinsein. Prophetisch singt Amina davon, daß sie im Schlaf bei Elvino sein wird, weil es anders (noch) nicht sein darf. So läuft das in einer traditionellen Produktion.
In dieser Inszenierung jedoch habe ich mich gefragt, warum sie nach der Probe, dem Krach und der Versöhnung nicht einfach erstmal essen gehen, wie es jeder normale Mensch tun würde...daß es dann doch noch ein poetischer Moment wurde lag m.E. einzig an den beiden Hauptdarstellern.

Der zweite Aspekt in dem die Inszenierung für mich unstimmig war, war die Reaktion der "Dorfbewohner" (hier also: Opernchor, Kostümbildner, Bühnenarbeiter etc.). Ich will ja nicht behaupten, daß es unter Künstlern zugeht wie in Sodom und Gomorrah, aber wenn die Primadonna des Hauses kurz vor der Hochzeit mit dem Tenor im Bett des Baritons erwischt wird, wird das vermutlich Gelächter, Schadenfreude, Häme und vielleicht auch klammheimliche Bewunderung für soviel Frechheit auslösen, aber moralische Entrüstung?
Wie auch immer, wer bereit ist, sich auch mal von dem einen oder anderen romantischen Bild zu verabschieden, der wird an dieser Aufführung seine Freude haben, musikalisch ist sie ohnehin kaum zu überbieten.
Und ein bisschen traditionell wird es dann ja doch noch: am Ende der Oper kippt die Szene: nun sehen wir die Operntruppe nach erfolgtem Happy End zwischen Tenor und Sopran in der Premiere der von ihr einstudierten Aufführung: in traditionellen Kostümen und mit einem liebevollen Augenzwinkern singen und spielen sie die Schlußszene.
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am 5. August 2015
Die kommende Spielzeit beginnt in München mit dieser Oper, die mir bisher unbekannt war. Nachdem ich die unterschiedlichen Bewertungen der verschiedenen Aufnahmen gelesen hatte,entschied ich mich für diese.Über den Inhalt wurde schon alles gesagt. Deshalb äußere ich mich nur über Inszenierung und die musikalische Ausführung. Bemängelt wurde z.T. die sehr moderne Inszenierung. Ja, sie ist modern und in unsere Zeit versetzt, jedoch das Bühnenbild ist nicht zu nüchtern, und lässt sich mit einfachen Mitteln verändern. Ich war sehr angetan davon, wenn ich bedenke, was sonst alles geboten wird z.B. Fidelio auf einer Art Baugerüst, Urinieren oder echtes Kochen mit Geruch auf der Bühne usw.. Die Sänger tragen Straßenkleidung. Die Handlung läuft flott. Die Sänger (mir bisher alle unbekannt) sind stimmlich und schauspielerisch großartig. Dazu die fröhliche Musik von Bellini mit vielen schönen Arien, Duetten usw. Alles in allem kann ich diese Aufnahme sehr empfehlen.
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am 2. Juni 2010
Die drei Protagonisten singen hervorragend. Einzig vielleicht Nathalie Dessays Stimme hat nicht mehr die Brillianz von frueher.

Die Direktion ist OK aber einfallslos. Aber die Inszenierung ist ein Alptraum. Ich habe die Met immer so sehr geschaetzt, weil die Inszenierungen in der Regel geschmackvoll waren und nicht den Weg des Regietheaters ist wie die meisten Haeuser in Europa. Man muss sich vorstellen, diese Sonnambula findet statt in den Kulissen der Met, die Saenger tragen normale Kleider, wie sie eigentlich zur Probe kommen wuerden.

Also eine Oper die in der Schweiz des fruehen 19. Jahrhunderts passiert, wurde in die heutigen Tagen verlegt. Sie vermisst damit jede Charme oder Atmosphaere, man hat tatsaechlich den Eindruck, die Saenger sind bei der Probe.

Ich kann nur sagen, schade fuer die einmalige Besetzung und fuer die Met. Einfach entspannen,,k Augen zu und die Musik hoeren. Oder die CD kaufen.
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am 13. Dezember 2014
Die Inszeierung ist gewöhnungsbedürftig. Ich habe deb Eindruck, die Regisseure müssen mal was neues erfinden. Eine Verdi Oper habe ich mal in einer ähnlichen Inszenierung erlebt. Hier wurden die Solisten, Chor und Komparsen langsam in die Handlung einbezogen, dies war gekonnt. Bei "La Sonnambula" wirkte es etwas verkrampft und man mußte die handelnden Personen durch die Alltagskleidung erst Einmal zu ordnen. Ich hatte mir die DVD vor allem wegen "Natalie Dessay" gekauft und wurde nicht enttäuscht.
Fan's sollten sich diese DVD unbedingt zulegen. Dr. Gäbert
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am 3. September 2014
Sowohl die Oper, die leider weder auf der Bühne noch im TV kaum zu sehen ist, als auch die Interpreten sind einfach Spitze. Die Aufnahme werde ich noch öfters ansehen und anhören wenn ich mir einen schönen Abend bereite. Bestens zu empfehlen!
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am 24. April 2010
Endlich eine zeitgenössisch gelungene Inszenierung, die ohne Nackte und "modernen" Schnickschnack auskommt. Sie hat als optischen Rahmen einen Proberaum, in dem sich auch Zwischenmenschliches abspielt, sodass hier mehr abläuft als eine in den Proberaum verlegte konzertante Aufführung. Alle Rollen sind hervorragend besetzt. Wenn Sie die Aufführung der Met schon gesehen haben: Finden Sie nicht auch, dass einem der Atem stockt, sobald die Planke über den Orchestergraben ausgefahren wird? Dessay und Florez sind hinreißend. Viel Freude an dieser DVD wünscht Ihnen MT aus HH
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Die Inszenierung von Mary Zimmermann an der Met ist von der Konzeption einfallsreich,phantasievoll und durchaus eine der sogenannten modernen Inszenierugen, die überzeugen können ohne vordergründig plakativ zu sein. Sängerisch ist hier Hochkarätiges auf der Bühne. Natalie Dessay als Amina, mit der ihr eigenen identifikatorischen Kraft, stellt wieder einen überzeugendenden Charakter vor die Zuschauer. Florez überzeugt vollauf in der Rolle des Elvino, das ist sein Fach, da ist er in seinem stimmlichen Element. Pertusi ist ein guter Rudolfo. Ansonsten ensemblemäßig gutes Niveau. Evelino Pido als Dirigent ist orchestermäßig auf inspiriertem Niveau.
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am 1. August 2010
eine wunderschöne oper, die moderne inzenierung ist gelungen!
nathalie dessay überzeugt sofort nach ihren ersten beiden arien durch ihre mitreißende spielfreude und ihre
superbe stimme.diego florez, für mich der beste tenor der gegenwart,hat eine kraft und eine klarheit in seiner stimme, die exakt in dieses stück passt.
auch lisa (wunderbar missgünstig ;-)) und der graf sind bestens besetzt, ein muss für alle belcantofreunde!!
auch klanglich und bildtechnisch gibt es an dieser dvd nichts auszusetzen.
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