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am 5. August 2008
Man ist ja mittlerweile gewöhnt, dass die Aufnahmen von Frieder Bernius einen außergewöhnlich hohen Standard hinsichtlich der chorischen Leistung aufweisen. So auch hier. Der Kammerchor Stuttgart intoniert perfekt und bringt einen homogenen Klang, der bewundernswert ist. Auch die Klassische Philharmonie Stuttgart spielt hervorragend, und die Solisten sind allesamt gut, wenn auch nicht überragend. Musikalisch-technisch gesehen ist diese Aufnahme so perfekt!

Aber zum Glück besteht Musik ja nicht nur aus technischen Begriffen. Auf diesem Gebiet muss man - ebenfalls nicht zum ersten Mal - Bernius Schwächen attestieren. So auch bei dieser Aufnahme. Nun muss man voraus schicken, dass der "Elias" an sich ja leider im zweiten Teil kompositorisch-dramaturgisch sehr nachlässt. Aber der erste Teil ist doch sehr spannend z.B. in Elias' Konflikt mit den Baals-Propheten. Und über die ganze Strecke des ersten Teils vermisst man besonders eine Ausdrucksdifferenzierung, vor allem im Chor. Die drei - eigentlich immer verzweifelter werdenden - Anrufungen der Baals-Priester klingen völlig gleich, und der jubelnde Schlusschor ("Dank sei dir, Gott") hat den gleichen Impetus wie der verzweifelte Eingangchor ("Hilf Herr!").

Hinzu kommt noch eine komische Aufnahmetechnik, die grundsätzlich die Höhen den Bässen vorzieht (gilt für Chor und Orchester). Das ist besonders eklatant in dem berühmten Doppelquartett "Denn er hat seinen Engeln befohlen", in dem die Soprane wunderschön blühen können, aber alle Männerstimmen vollkommen unterbelichtet aufgenommen sind und zudem von den Streichern verdeckt werden! Auch die Balance zwischen Gesamtchor und Orchester ist nicht immer ausgewogen.

Alles in allem muss man sagen, dass auch diese Aufnahme keine ausnahmslos gute ist. Ich persönlich ziehe ja immer Aufnahmen mit dramatischem Zugriff den technisch perfekten vor. Allerdings ist in allen anderen Aufnahmen dieses Werkes der Chor meistens so unerträglich, dass man wohl kaum an dieser Aufnahme vorbei kommen wird. Es ist, trotz aller Mängel, die zur Zeit beste "Elias"-Aufnahme auf dem Markt. Deshalb insgesamt 4 Sterne!
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am 6. August 2008
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen. Von der Dynamik im Stück bin ich ebenfalls relativ enttäuscht.
Aber im Vergleich zu den anderen Elias-Aufnahmen (habe mir die Interpretationen von Gambreling, Conlon, Rilling und Sawallisch ebenfalls gekauft und auch angehört)ist diese mit Abstand die Beste.
Sowohl technisch als auch künstlerisch.
Deswegen auch fünf Sterne.
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