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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Relapse - Refilled
2009 sollte eigentlich das Jahr des "Three Headed Monsters" werden. Angekündigt war neben 50 Cent's "Before I Self Destruct", Dr. Dre's "Detox" (haha) gleich zwei mal der fünf Jahre lang mit Pillen fressen und Magen auspumpen beschäftigte Eminem mit "Relapse" und dem Nachfolger "Relapse 2". Während Aftermath mit "Relapse" schonmal das erfolgreichste...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2009 von Ivan187

versus
3 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen EINE FRECHEIT
Ich bin sehr großer eminem fan find immer noch das er best lebenste rapper ist doch wieso tut er uns das an?? letzten mai war es so weit das lang angekündigte relapse album stand in den regalen endlich "neuer eminem stoff" cd eingelegt und einfach nur hamma zwar nicht jeder track gelungen doch die meisten knallen doch richtig in die boxen einfach der wahnsinn...
Veröffentlicht am 26. März 2010 von MC E


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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Relapse - Refilled, 7. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Relapse: Refill (Audio CD)
2009 sollte eigentlich das Jahr des "Three Headed Monsters" werden. Angekündigt war neben 50 Cent's "Before I Self Destruct", Dr. Dre's "Detox" (haha) gleich zwei mal der fünf Jahre lang mit Pillen fressen und Magen auspumpen beschäftigte Eminem mit "Relapse" und dem Nachfolger "Relapse 2". Während Aftermath mit "Relapse" schonmal das erfolgreichste Hip Hop Album des Jahres vorweisen kann, blieb 50 mit seinem verspäteten, vierten Soloalbum trotz hoher musikalischer Qualität kommerziel weit hinter den Erwartungen zurück. Ja, und "Detox"... Ach, egal! Jedenfalls war es zu erwarten, dass "Relapse 2" dieses Jahr nicht mehr das Licht der Welt erblicken wird. Zwei Eminem-Alben in einem Jahr wäre nach der heutigen Lage der Musikindustrie fast schon utopisch.
Offiziell liess Meister Mathers verlauten, er und Dre hätten "Relapse 2" schon fast fertiggestellt. Doch in den darauffolgenden Studiosessions mit Produzenten wie Just Blaze ging man musikalisch in eine komplett andere Richtung, so dass man sich entschlossen hatte, das gesamte Album zu überarbeiten und auf 2010 zu verschieben. Als Entschädigung veröffentlicht Eminem, gewissenhaft und pflichtbewusst wie er ist, eine Neuauflage von "Relapse" mit einer sieben Tracks starken Bonus-CD, die aus dem Anfangs für die erste Version von "Relapse 2" aufgenommenen Material besteht. Mit Hilfe des bösen Internet bin ich schonmal in den Genuss dieser Stücke gekommen.

Über "Relapse" braucht man eigentlich nicht mehr viel Worte zu verlieren. Auch wenn die Vorgänger teilweise inhaltlich mehr Substanz und einen weitaus größeren popkulturellen Einfluss vorweisen können, ist "Relapse" das bis dato musikalisch beste und kohärenteste Album Eminems. Auf seine teilweise sehr dilletantischen Eigenproduktionen wurde bis auf eine Ausnahme verzichtet, stattdessen bescherte uns der mächtige Dr. Dre ein Beat-Feuerwerk, dass jeden noch so versierten Nachwuchsproduzenten vor Neid erblassen und über ein Karriereende nachdenken lässt. Dre's Soundqualität ist nach wie vor unerreicht, aber auf "Relapse" übertrifft er sich selbst. Die Drums klingen kraftvoll wie nie zuvor, was da alles an Liveinstrumentierung, Backgroundchören und sonstigen Effekten geboten wird, ist allerhöchste Königsklasse und absolut unnachahmlich. Übrigens ist es das erste Mal seit Snoop's 93'er Debutalbum "Doggystyle", dass Dr. Dre jemandem ein komplettes Album produziert, insofern ist "Relapse" alleine deswegen von sehr hohem historischen Wert.
Dazu kommen natürlich Eminems unmenschliche Skills: In immer wieder atemberaubernder Reimakrobatik und bester Slim Shady-Manier gibt er wirre Mordphantasien, Vergewaltigungsstories, Drogenexzesse und natürlich die angenehm geschmacklosen Seitenhiebe in Richtung Debbie Mathers, Mariah Carey und Christopher Reeves zum Besten. Dass dabei keine deutliche lyrische Weiterentwicklung zu spüren ist, hängt damit zusammen, dass Eminem schon zu "Loose Yourself" Zeiten MC-technisch auf einen nicht zu übertreffenden Level war. Wie soll er sich denn bessern, wenn es besser einfach nicht geht? Natürlich gibt es Hater, die meinen, es wäre alles der selbe Klamauk und nichts Neues. Das sind aber die selben Typen, die nach "Mockingbird" und "When I'm Gone" nach dem alten Eminem geschrien haben. Hater heissen nunmal Hater, weil man sie nicht zufriedenstellen kann. Und wer bei solch einer Konzentration an Killerreimen und Mörderbeats noch irgendwas über Inhalte zu meckern hat, der sollte am Besten aufhören, Rapmusik zu hören und sich der klassischen Literatur widmen.
Ich bin jedenfalls bei "Relapse" voll auf meine Kosten gekommen. Songs wie die majestätische Dre-Hymne "My Moms" mit dem unwiderstehlich unterhaltsam gerapptem Dialog zwischen Debbie und Marshall, der in bester "Kill You" Tradition gehaltene Wahnsinn auf "Insane", das mit peitschenden Livedrums und Dudelsack ausgestattete "Bagpipes From Baghdad", das melancholische "Same Song & Dance", die Vierzigfachreim-Skillsabfahrt auf "Stay Wide Awake" und das hypnotische "Deja Vu" sind längst Klassiker, die den besten Eminem Songs in nichts nachstehen und schon das ganze Jahr von mir über auf Heavy Rotation gepumpt werden.

Zu dem Ganzen gibt es auf "Refill" die oben genannte Bonus-CD mit fünf neuen Tracks und den zuvor veröffentlichten Songs "Forever" und dem etwas unspektakulären Spaßtrack "Taking My Ball". "Forever" kommt mit Allstar-Aufgebot um Shootingstar Drake, Kanye West und Lil Wayne auf Schnellfeuer-HiHats, Streichern und Sirenen vom kanadischen Produzenten Boi-1da. Der Song ist allerdings nur mit Video wirklich unterhaltsam, besonders Drake's zuckersüß gesungene Hook wertet das Ganze ein wenig ab.
Dafür haben es die fünf neuen Tracks sowas von in sich: "Hell Breaks Loose" mit Dre in Doubletime hätte noch besser auf "Relapse" gepasst als "Old Time's Sake". Der Beat klingt, als hätte man ein ganzes Symphonieorchester in's Studio geholt und mit den für Dre typischen Bassgitarrenklängen gepaart, die Hook ist gewohnt eingängig und effektiv. Auf "Buffalo Bill" packt Em wieder seinen infamosen Akzent aus, musikalisch nicht weniger eindrucksvoll untermalt als der Vorgänger. Die Bombe lässt Eminem allerdings erst im Alleingang auf dem von ihm selbst produzierten "Elevator" hochgehen. Auf einer wunderbaren Saxophonmelodie erreicht er während den Strophen ein Energielevel, dass es einem die Sprache verschlägt. In der musikalisch mehr als Break gehaltenen Hook beschreibt Em seine beispiellose Karriere: "Back in the day when I met Dre/I used to sit and goof on the phone with my friend Proof/That if I went gold, I'd go right through the roof/He said what if I went platinum, I just laughed at him/That's not happenin', that I can't fathom/80 something million records worldwide later/I'm livin' in a house with a f*ckin' elevator".
Auf "Music Box" spielt eben diese eine wunderschöne Kinderliedmelodie, unterlegt mit Streichern, drückendem Bass und Eminem's wie immer beeindruckender Psychopathenlyrik. Ein geschultes Ohr wird im Beat von "Drop The Bomb On 'Em" einige Parallelen zu "Straight To The Bank" von 50 Cent erkennen. Die Pianoline und der Bläsereinsatz am Ende des Taktes erinnert schon sehr an dessen Struktur, was allerdings nichts daran ändert, dass es sich um einen weiteren monströsen Uptempo-Banger handelt, der sogar ein wenig klassischen Boombap-Vibe verbreitet. Darauf bringt Eminem die Unzerstörbarkeit seines Teams auf den Punkt: "It's Shady-f*ckin'-Aftermath, boy the ship doesn't sink/It just flows in the water til we fill up the tank".
So viel außerirdische Dopeness treibt die Erwartungshaltung für "Relapse 2" in's Unermessliche, aber ich bin da guter Hoffnung. Mit jemandem wie Just Blaze und Alchemist mit im Boot wird es mit Sicherheit noch einige Überraschungen geben. Und bei dem, was Dr. Dre da dieses Jahr mit Eminem alles rausgehauen hat, bin ich mir 100%ig sicher, dass "Detox", wann auch immer es erscheinen wird, trotz aller gegenteiliger Behauptungen alles Dagewesene ausnahmslos zerf*cken wird.
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4.0 von 5 Sternen Relapse 1.2, 19. August 2012
Von 
Thomas M. (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Relapse: Refill (Audio CD)
Relapse: Refill soll einen kleinen Geschmack darauf geben, was die eigentlich angekündigte Fortsetzung vom Comebackalbum Eminems bieten sollte. Dass aus Relapse 2 nichts wurde, da die musikalische Richtung in andere Bahnen verlaufen ist und somit nicht mehr ins Konzept passte, merkt man daran, dass Relapse 2 niemals erschien, sondern im virtuellen Papierkorb landete, was er in einem Radiointerview selbst bestätigte. Doch dafür hat mich sich 7 Tracks geschnappt, mit welchen man sowohl die Fans entschädigen, als auch die Wartezeit auf ein neues Album verkürzen wollte. Doch dies ist an sich nur in einem gewissen Limit erreicht.

Fakt ist, dass die Relapse: Refill Angelegenheit sowohl eine Abzocke, als auch ein Geschenk ist. Warum? Ganz einfach:
Für die Fans, die sich das originale Relapse-Release gekauft haben, werden nahezu schon abgezockt, da sie für das Album, dass sie schon haben und 7 Bonussongs noch einmal ziemlich in die Tasche greifen müssen. Eigentlich eine Unverschämtheit. System? Keine Ahnung, vielleicht waren die Offiziellen und Eminem einfach nur zu dämlich und haben nicht mitbekommen, dass man dies auch als EP hätte veröffentlichen können, um somit den Preis für diese 7 Tracks, die man neu bekommt, wenigstens angemessen zu halten.
Auf der anderen Seite aber ist es wiederum gerechtfertigt: Fans, die das Relapse-Release noch nicht hatten, können sich nun mit einem Schlag das Original und die Bonustracks gleichzeitig kaufen und dabei noch sparen. Ein faires Angebot!
An sich wäre die schlaueste und fairste Lösung zwar gewesen, die Tracks für die, die Relapse schon haben als EP zu veröffentlichen und für die, die es noch nicht haben, eben in diesem Format. 2 Versionen also. Doch für die Eminem-Fans wie mich ist es sowieso Jacke wie Hose, da sie sowieso alle Versionen haben wollen. Somit kann ich selber damit gut leben, wenn ich dem auch keine 5 Sterne mehr geben kann.

An sich sind die neuen Tracks wieder gewohnt der Hammer. Wobei mir "Forever" nicht ganz gefällt. Drake und Lil Wayne sind hier auf voller Glanzleistung zu hören. Besonders Drake überzeugt hervorragend, während Eminem und Kanye West eher farblos wirken und man die beiden eigentlich hätte rauslassen können. Auch das Musikvideo dazu fand ich alles andere als gut, aber was mir nicht gefällt gefällt vielen anderen wieder. Egal, ansonsten sind die Tracks richtig krass, mein absoluter Favorit ist "Hell Breaks Loose" mit Dr. Dre. Der Beat ost krass, Eminem überzeugt auf ganzer Linie und Dre in seiner lässigen Art perfektioniert das ganze noch einmal. Dazu noch der etwas ungewohnte Ton des Refrains und fertig ist ein krasser Track. Bombe! Auch der Rest der Lieder überzeugt auf ganzer Linie.

Fazit:
Wie gesagt, dadurch, dass die Fans teilweise ausgebeutet werden, kann ich nur 4 Sterne geben, da es in gewisser Hinsicht schon fies ist.
Wobei ich sagen muss, dass es generell fies ist, da auf dem Relapse-Release mit "My Darling" und "Careful What You Wish For" 2 Tracks als Bonus sind, die man nur über iTunes bekommt. Und jemand wie ich, der nicht mal im geringsten etwas damit zu tun haben will, bin damit natürlich auch etwas blöd dran. Zum Glück bekam man "My Darling" auch auf der offiziellen Eminem-Site, doch ich denke mal das, was ich meine, wird den Lesern klar sein.
Was ich jedoch besser gefunden hätte: Eminem hätte die eigentlichen Relapse 2 Tracks nicht in den Papierkorb verschicken sollen, sondern hier mit veröffentlichen, denn so schlecht wird es wohl kaum gewesen sein
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5.0 von 5 Sternen Relapse: Refill, 30. November 2013
Von 
DES - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Relapse: Refill (Audio CD)
Mit ''Relapse'' erschien 2009 Eminems mittlerweile fünftes Album und der Detroiter-Rapper lieferte ein weiteres Mal eine großartige Vorstellung ab. Das ganze Album ist fast ausschließlich von seinem Mentor Dr. Dre produziert, der exzellente Grundlagen für Slim Shady aus seinem Repertoire gezaubert hat, die frisch, melodisch und abwechlsungsreich klingen. Somit sind die musikalischen Gurndlagen ein wahrer Hörgenuss, denn vor dem, was Dre hier hervor geholt hat, kann man sich nur verneigen: Hut ab! Vielen wird negativ aufstoßen, dass Em etwas künstlich klingt und seine Stimme verstellt; ich finde, es bleibt im ertragbaren Rahmen, denn man hört noch deutlich raus, wer dort am Mic ist. Trotz dieser Neuheit bleibt textlich alles beim Alten, weil Eminem ohnehin auf einem Niveau rappt, das fast niemand mehr toppen kann. Zusätzlich merkt man, dass auch er langsam aber sicher erwachsen wird und seine Rap-Fähigkeiten sich nochmals verfeinert haben, denn mit Wortwitz, Charme und fantastischen Reimen gelingen dem MC großartige Tracks, die nichts zu wünschen übrig lassen. Zwar wird deutlich, dass er versucht, wie zu besten Slim-Shady-Tagen zu klingen, nichtsdestotrotz bietet das Album keinen Schwachpunkt, obwohl diese Zeiten schon lange zurück liegen. Ich entschied mich für die ''Refill''-Variante, die sehr gute Bonus-Songs enthält, die wunderbar ins Konzept des Albums passen. In meinen Augen ein weiteres Meisterwerk von Eminem (und nicht zu vergessen Dr. Dre), das vor Einfallsreichtum und Genialität nur so strotzt. Super!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entschädigung für "Relapse 2"!, 17. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Relapse: Refill (Audio CD)
Nachdem er 2009 mit seinen Album "Relapse" weltweite Erfolge feiern konnte,hatte uns Eminem versprochen,dass es im selben Jahr noch ein weiteres Album ("Relapse 2")von ihn gibt.Das hat er leider nicht richtig eingehalten,aber als Entschädigung hat er "Relapse: Refill" auf dem Markt gebracht,was noch 7 neue Songs von Eminem enthält.Natürlich ist auch die erste "Relapse" Cd mit dem Hits "We made you" und "Beautiful" dabei.Als Promotion für den Re- Release von "Relapse" wurde der Song "Forever" mit Kanye West,Drake und Lil Wayne veröffentlicht.
Jetzt bewerte ich das Album "Relapse: Refill" von Eminem:

Relapse:

1. Dr. West (Skit) 9/10
2. 3 A.M. 10/10
3. My Mom 10/10
4. Insane 9.5/10
5. Bagpipes from Baghdad 9/10
6. Hello 10/10
7. Tonya (Skit) 10/10
8. Same Song & Dance 10/10
9. We made you 10/10
10. Medicine Ball 9.5/10
11. Paul (Skit) 9/10
12. Stay Wide Awake 10/10
13. Old Time's Sake feat Dr. Dre 8/10
14. Must be the Ganja 10/10
15. Mr. Mathers (Skit) 10/10
16. Deja Vu 10/10
17. Beautiful 10/10
18. Crack a Bottle feat Dr. Dre & 50 Cent 10/10
19. Steve Berman (Skit) 8/10
20. Underground 10/10

Refill:

1. Forever feat Drake,Kanye West & Lil Wayne 10/10
2. Hell Breaks loose feat Dr. Dre 10/10
3. Buffalo Bill 9.5/10
4. Elevator 10/10
5. Taking my Ball 10/10
6. Music Box 10/10
7. Drop the Bomb on 'Em 9/10

Also das gesamte "Relapse" Album ist einfach spitzenmäßig wie ich finde,das habe ich schon in meiner Bewertung zum "Relapse" Album abgegeben.Auch die neuen Songs von "Refill" sind mal wieder richtig gut und es gibt kein Song,der mir nicht gefällt.Was ich nur schade finde,das er 2009 nicht den zweiten Teil von "Relapse" rausgebracht hat,aber zum Glück gibt es dafür jetzt seine Entschädigung "Relapse: Refill".
Also ich rate allen,diese Version von "Relapse" zu kaufen,weil hier noch 7 weitere Songs vorhanden sind,die nicht in der normalen Edition drauf sind.
Kaufen,Kaufen,Kaufen!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Refill? Gelungene überbrückung bis Relapse 2, 21. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Relapse: Refill (Audio CD)
Als Eminem mitte des Jahres Relapse rausbrachte waren die erwartungen hoch. Nach dem, für Eminems Verhältnisse schwachem Encore hatten viele die Hoffnung aufgegeben doch mit Relapse zeigte er Kritikern das Marshall Mathers weder zu alt ist noch das er den Thron geräumt hat. Er brachte eines der Meistverkauftesten Alben 2009 raus und eine wirklich gute Rap platte die zum Teil sogar an alte Zeiten erinnern lässt. Die Beats gewohnt gut, textlich der Godsilla des Rap Games. Für ende des Jahres war auch relapse 2 angekündigt, doch diesen termin konnte Eminem nicht einhalten, so brachte er Relapse nochmal auf den Markt und das mit 7 neuen Tracks. Lieder die zum Beispiel nicht mehr auf das Relapse 2 gepasst haben das er haben will. So veröffentlichte er sie mit dem Mai Album Relapse und nannte es Refill.

Die CD startet mit dem starken Track von einem starken Quartett. Newcomer Drake bündelt Kräfte mit Eminem, Lil Wayne und Kanye West. Jeder hat eine richtig guten Part abgeliefert. Aber Flowmäßig kann natürlich keiner Eminem das Wasser reichen. Sein Part sticht soo dermaßen heraus. Der Perfekte Start für die Cd. Mit Hell Breaks loose und Bufallo Bill kommen 2 sehr düstere Tracks. Auf ersterem wird er noch von Dr. Dre unterstützt während das markabere Bufallo Bill eine reine Solosingle ist. Hell breaks loose zeigt das man auch von Dre und seinem Detox noch einiges erwarten kann. Die Raps sind sehr gut und anhand von Relapse sieht man das Dre immer noch super produzieren kann. Mit Elevator kommt ein Track mit Ohrwurm-effekt. Die Hook bleibt direkt hängen und erinnert vom Inhalt her an frühere Zeiten. An Eminems Zeit mit Proof, das Em niemals dachte Platin zu gehen und und und. Textlich bringt Em wie gewohnt gute Kost. Auch seine Stimme erinnert wieder an The Eminem Show Zeiten. Ich finds gut, bin aber auch kein Hater seiner Stimme die er z.B auf 3 A.M u.a benutzt. Taking my Ball, auch bekannt vom Konsolen Game DJ Hero bringt ein wenig Partystimmung mit sich. Während die anderen Tracks eher Themenstark und düster wirken, ist dieser hier sehr frisch und laune machend. Man sagt ja eigentlich, das beste kommt zum Schluss. Hier ist es nicht der Fall. Music Box ist der 6. und somit vorletzte Track der Platte und liefert einen Eminem der fast wie zu seinen Glanzzeiten rapt. Vielleicht tut ers auch, nur um einiges reifer. Der Beat ist richtig stark und textlich liefert Eminem eine Zeile nach der anderen die Lust auf "mehr Material" macht. Mehr solcher Tracks. Mit Drop the Bomb on 'em wird das Album dann abgeschlossen. Bis auf die Hook die ein wenig, lasch klingt (im Vergleich zu Hooks von Elevator, Taking my Ball u.a) überzeugt dieser Track auf ganzer Linie. Eminem rapt aggressiv und man merkt deutlich das er wieder Blut geleckt hat.

Was bleibt also zu sagen!? Relapse Refill nur Geldmacherei oder lohnt sich das Geld nochmal!?
Meine Meinung:

Das Geld lohnt sich auf jedenfall. Textlich passt das Album perfekt zu Relapse, die Beats sind super und die Features überzeugen auch. Schade nur das die 2 Bonus Tracks My Darling und Careful what you wish for nicht drauf enthalten sind. Dennoch lohnt sich die Investition, besonders für Fans die noch nicht im besitz von Relapse sind. Die Erwartungen für Relapse2 sind sehr hoch, aber jeder weiß das Mr Mathers seine Fans nicht enttäuschen wird.

Kaufen !!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr fett !!!, 10. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Relapse: Refill (Audio CD)
Ich hab mir damals die normale Version von Relapse von einem Freund ausgeliehen, um einmal reinhören zu können und hab es danach nicht gebacken bekommen, mir die CD dann mal zukaufen. Als dann bekannt wurde, dass dieses Refill-Teil veröffentlicht werden würde, dachte ich mir, wartetste noch so lange und kaufst dir dann die Doppel-CD. Und ich muss sagen: es hat sich gelohnt. Zum ursprünglichen Album wurde ja schon genug gesagt. Nur kurz: ich finds fett;-)
Und auch die 2te Disc bei der Refill Version weiß zu gefallen. Schon allein wegen dem ersten Track "Forever" lohnt sich der Kauf. Ich finde den Song sehr genial. Coole Beats, geiles Instrumental und auch die Rapparts sind gelungen. Mit Drake, Kanye und Weezy sind auf dem Track noch 3 Rapper vertreten die ich auch sehr gerne höre, aber ich muss sagen, was Eminem da ablässt, der seinen Part als letztes abgibt, ist schon genial. Das läßt die 3 anderen ganz schön alt aussehen und wie gesagt, dass sag ich jetzt nicht zum haten, weil ich die auch gerne höre, aber Eminem burnt hier alles weg. Läuft auf Dauerrotation.
Aber auch die anderen Tracks wissen zu überzeugen. Auf Track 2 rappt Dr. Dre mit und flowt auch schön zusammen mit Eminem über den Beat. Ich finde der Doktor könnte ruhig etwas öfters rappen( Schau mer ma. Detox dieses Jahr?;-P)
Und auch die anderen Tracks sind wirklich zu empfehlen, also klarer Kauftipp !!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lohnt sich!, 18. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Relapse: Refill (Audio CD)
nachdem ich mir schon länger "Relapse" kaufen wollte, kam die "Refill"-Version mit 7 Extra-Tracks mir da gerade recht! Und ich muss sagen, dass mir die 7 neuen Songs wirklich allesamt super gefallen! Mein Favorit ist "Elevator". Zum Album "Relapse" gibt es glaube ich nicht mehr viel zu sagen. Sind einige geniale Songs drauf, allerdings auch ein paar, die mir nicht so gut gefallen. Trotzdem bin ich froh, dass ich mir das Album jetzt endlich gekauft hab und vor allem durch die 2. CD lohnt sich es auf jeden Fall!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Possible Overdose EM?!, 12. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Relapse: Refill (Audio CD)
Eminem überbrückt die Zeit bis zu Relapse 2 mit dem Album Refill.
Als Entschuldigung das er es nicht geschafft hat, Relapse 2 wie geplant noch 2009 rauszubringen, spendiert uns Eminem eine Neuauflage seines Albums Relapse.
Auf einer extra CD bekommt man so 7 neue Tracks. Diese wurden bis auf den Track "Forever" von Dr. Dre und Eminem produziert. Dr. DreŽs Album "Detox" wird es vor 2011 nicht mehr schaffen.
So heißt es warten auf Relapse 2, welches nach hörem dieser CD sehr schwer fällt :)
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen He's back !!!, 8. Dezember 2010
Von 
B. Mason (Rüsselsheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Relapse: Refill [Explicit] (MP3-Download)
Ja,Shady ist wieder da ! Und ja, er jammert hier und dort wiedermal über seiner Mutter und wie schwer er es im Leben hat ABER das Album ist fast durchgehend auf einem hohen Niveau und man hört das Mathers wieder seiner "Würzeln" und Spaß an seiner Musik gefunden hat.
"Relapse:Refill" ist für mich das Beste Album von Eminem, wechselhaft ohne fluss zu verlieren und doch Inhaltlich hart und brutal mit geilen beats, gepaart mit erstauntlich anspruchsvolle "background sound". Themen sind natürlich Drogen und Gewalt, sex und Christopher Reeves, selbstmitleid und Mutter wobei letzteres zum Glück nicht ständig present ist. "My Mom" ist für mich eine der schwächste Stücke zusammen mit "We Made You". Besonders hervorzuheben sind unter anderem "3 AM" mit super Streicher im Hintergrund auf die man sich konzentrieren sollte, "Same Song & Dance" ist finde ich sehr offen von Eminem, zuzugeben das er die Spears haben wollte wäre früher undenkbar.
Cameo Auftritte verschiedener Artisten bereichert aber auf 50 Cent in "Crack A Bottle" hätte ich verzichten können. Kanye West in "Forever" passt wie die sprichwörtlicher Faust, starke Auftritt.
Obwohl das Album "Relapse:Refill" heisst wäre der Zusatz "Silencing The Lambs" passend da "Das Schweigen Der Lämmer" der vordergründliche Thema ist, spätestens bei "it puts the lotion in the bucket, it puts the lotion on the skin or else it gets the hose again" ist das klar ausser man kennt den Film nicht.
Als MP3 Album ist der Preis/Leistung absolut in Ordnung, 29 Stücke für 9,89€ da kann man nicht meckern, deshalb ist "Relapse:Refill" ein Muß für alle die gute Musik kennen und geniessen, auch für Menschen die wie ich auf die 50 zugehen.
Tip für Hardcore Hörer: Willie D "Play Witcha Mama", Label ist Wise Up Records.

P.S Wegen Grammatik bitte ich als Engländer um Nachsicht, danke.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das meiner Meinung nach beste Eminem-Album, 16. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Relapse: Refill (Audio CD)
Man merkt von der ersten Sekunde dieses Albums an, dass wieder ein neuer Wind weht und dass sich in fünf Jahren des Entzugs und der Erholung Einiges getan hat. Sowohl inhaltlich als auch musikalisch. Nach dem sehr gut gelungenen "Dr. West"-Skit, der bereits auf eine der Hauptthematiken des Albums eingeht, folgt sogleich ein Opener, der es in sich hat.
"3 a.m." stimmt den Hörer auf Alles ein, was ihn in den nächsten knappen zwei Stunden erwartet: Größtenteils düstere Atmosphären, abartig detailgetreu erzählte Mordfantasien, den vielerorts kritisierten Akzent, schier unfassbare Reimketten und Dre-Beats vom Feinsten. All das, gebündelt auf gute fünf Minuten, sorgt für einen elektrisierenden Einstieg, wie man ihn sich wünscht. Das ganze ist von einem sehr guten, treibenden Beat untermalt. Der Refrain wirkt, von langgezogenen Strings unterlegt, sehr hymnisch, und mit der Bridge lotet Eminem die Grenzen des Akzents bereits in diesem ersten Lied aus, was sich derart schräg und gestört anhört, dass es schon wieder genial ist und den Wahnsinn, den das Lied zum Ausdruck bringen soll, perfekt verkörpert.
Darauf folgt mit "My Mom" ein Song, der zwar inhaltlich alles andere als neuartig ist, dank eines pompösen Beats und einer Hook mit großem Ohrwurm-Faktor dennoch das Niveau des Openers halten, wenn nicht sogar noch überbieten kann.
"Insane" ist dann eher wieder im Stil von "3 a.m." gehalten, wobei Eminem diesmal ohne Akzent auskommt. Textlich ist das Lied, welches größtenteils aus gerappten Dialogen besteht, sehr gut gelungen, weil Sätze wie "I was born with a dick in my brain, yeah fucked in the head" die titelgebende Insanity einfach perfekt zum Ausdruck bringen. Einzig der Refrain ist nicht optimal geraten und geht rasch auf die Nerven.
Danach rechnet Em mit Mariah Carrey und Nick Cannon ab, was trotz genialem Dudelsack-Beat zu durchschnittlich geraten ist. Deshalb ist 'Bagpipes From Baghdad' für mich ein sehr guter Song, den ich zwar gerne höre, der jedoch keinen Höhepunkt des Albums darstellt.
Wenn Eminem im nächsten Lied 'Hello' sagt, ist das zwar textlich nicht sehr anspruchsvoll, aber dank starker Hook, schön bouncendem Beat und einer genialen Art zu rappen, welche vor allem durch die unkonventionelle Aussprache und die Wortwahl sehr lässig klingt, trotzdem einer meiner Favoriten des Albums.
Mit einem sehr gelungenen Übergang vollzieht sich dann ein Stimmungswechsel und Eminem beschreibt in 'Same Song & Dance' auf einem angenehm im Hintergrund gehaltenen Beat, wie er zuerst die im vorhergegangenen Skit vorgestellte Tonya und in den anderen beiden Strophen dann Lindsay Lohan bzw. Britney Spears misshandelt, wobei deren Namen gegen Ende der jeweiligen Strophen aufgedeckt werden, was sehr geschickt gemacht ist. Die Hook ist ziemlich nachdenklich und erzeugt beim Hören eine schöne Atmosphäre.
Das nachfolgende 'We Made You' ist inhaltlich eine typische erste Slim-Shady-Single, der meiner Meinung nach allerdings viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Die pompöse Produktion ist einfach wahnsinnig gut gemacht und ein Refrain, der sofort ins Ohr geht, eine schöne Bridge und sehr schnell gerappte Strophen, deren Verse sich auf über fünfzig Prozent der Zeilenlänge reimen, lassen eigentlich keine Wünsche mehr offen.
Ein leicht futuristisch angehauchter Beat unterlegt das nächste Lied, 'Medicine Ball', das leider ein bisschen zu unauffällig geraten ist, vor allem der schwachen Hook wegen. Allerdings entschädigt dafür die zur Hälfte von Christopher Reeves 'gerappte' dritte Strophe, die auf der einen Seite sehr böse, auf der anderen Seite einfach nur irrsinnig witzig ist. Trotzdem gehört 'Medicine Ball' nicht zu meinen Favoriten.
Das nächste Lied ist dann das beste des Albums und eines der Besten Eminems. 'Stay Wide Awake' besticht vor allem durch vier Dinge: Erstens eine wiederkehrende Bridge, die aggressiv auf die Hook hinführt. Zweitens die unfassbarste Reimkette, die ich je gehört habe, welche in der zweiten Strophe über vierzehn Zeilen hinweg aus zwei dreisilbigen und einem zweisilbigen Reim besteht ( das sind insgesamt 42 Reime in nicht einmal einer Strophe ). Drittens den kranken, abstoßenden Text, der mit Sätzen wie 'Fi-Fa-Fo-Fum, I think I smell the scent of a placenta' in seinen Bann zieht. Und viertens die Hook und den der Hook angepassten Beat, die eine gewisse Leere, eine Art Vakuum erzeugen, welches den Hörer förmlich aufsaugt und nicht mehr loslässt. Das hört sich zwar ein wenig eigenartig an, aber besser kann ich es nicht erklären.
Dass es danach von der Klasse ein wenig bergab gehen muss, ist fast selbstverständlich, aber auch 'Old Time's Sake' ist ein starkes Lied. Dr. Dre, das erste Feature des Albums, stellt dabei mit seiner tiefen und weichen Stimme einen angenehmen Kontrast zu Eminem dar. Em's Stimme klingt im Vergleich dünn und nervt fast ein wenig, auf jeden Fall lässt sich Marshall Mathers hier von seinem Produzenten den Schneid abkaufen. Die Hook ist indes nichts Besonderes, sie geht aber in Ordnung.
Es folgt der meiner Ansicht nach schwächste Track auf 'Relapse', was aber nicht daran liegt, dass er schlecht wäre, sondern daran, dass die Klasse der anderen einfach so hoch ist. Jedenfalls ist mir 'Must Be The Ganja' deutlich zu träge, der Beat und die Strophen sind sehr schleppend geraten. Gegen Ende der zweiten Strophe wird das Lied dann durch das Hinzufügen von Choralgesängen und etwas, das sich wie ein Spinett anhört, etwas belebt, was aber nicht über das mäßige Gesamtbild hinwegtrügen kann. Einzig die Hook ist sehr gut gelungen.
Dank 'Déjà Vu' geht es anschließend wieder steil bergauf, wofür vor allem der leise, introvertiert klingende Refrain verantwortlich ist. Das Lied insgesamt ist sehr ruhig und einfach schön anzuhören.
Mit 'Beautiful' reiht sich gleich das nächste ruhige Lied an. Es ist ein sehr persönliches Lied, das mit einem tollen Intro- und Outrogesang und einer wunderschönen Hook glänzen kann. Es zählt zu meinen Lieblingsliedern von Eminem und ist gleichzeitig das einzige Lied auf 'Relapse', das nicht von Dr. Dre produziert wurde.
Auf 'Crack A Bottle' ist schließlich auch noch 50 Cent vertreten, welcher einen sehr guten Part abliefert. Eminem kann ebenso überzeugen, Dre bleibt leider relativ blass. Wenigstens liefert er einen tollen Beat ab. Der Refrain setzt sich bereits beim ersten Hören im Gehörgang fest, und durch ebendiesen Refrain bin ich vor Jahren auf Eminem gekommen und mit der Zeit ein eingefleischter Fan geworden.
'Underground' stellt schlussendlich einen aggressiven, sehr düsteren Schlusspunkt von 'Relapse' dar. Vertrackte, zungenbrecherische Strophen wechseln sich mit einer der epischsten Hooks ab, die ich kenne. Das ganze ist unterlegt mit Chroralgesängen und gelegentlichem Donner. Ein sehr starker Song und auf jeden Fall ein würdiger Abschluss der normalen 'Relapse'-Version.
Jetzt noch die Bewertungen der sieben zusätzlichen Lieder auf der 'Refill'-Bonus-CD.
'Forever' will so gar nicht in das Konzept von 'Relapse' passen und man würde es vom Klang her eher auf 'Recovery' vermuten. Nichtsdestotrotz ist es eine klasse Kollaboration mit Drake, Kanye West und Lil Wayne. Das ganze ist produziert von Boi-1da, der auch für 'Recovery' hinter den Reglern saß. Der Beat ist ein wenig unüblich, da Elemente wie Sirenen und Tröten eingefügt wurden, geht aber in Ordnung. Kanye West ist schwach, Eminem mit Doubletime-Part in meinen Augen am besten, aber auch der entfesselt auftretende Drake und Lil Wayne können überzeugen. Alles in allem ein starker Song mit einer tollen Hook.
Mit 'Hell Breaks Loose' ist dann mein persönlicher Tiefpunkt erreicht. Ein langweiliger Beat, ein schwacher Eminem, ein etwas besserer, aber noch lange nicht guter Dr. Dre und eine mäßige Hook bilden zusammen den mit Abstand schlechtesten Song des Albums, gegen welchen selbst 'Must Be The Ganja' wie ein absolutes Meisterwerk erscheint.
Für eine gewaltige Steigerung sorgt das nächste Lied, 'Buffalo Bill', welches für mich das beste auf der Refill-CD ist. Der Beat ist sehr gut gelungen und bringt viel Schwung in das Lied, die Orgel im Hintergrund ist einfach edel und setzt dem Lied die Krone auf. Und was Em in der ersten Strophe mit ausgefallener Wortwahl und eigenartiger Aussprache erzeugt, ist ein Geniestreich sondersgleichen.
Das von Eminem selbst produzierte 'Elevator' ist vom Stil her wieder komplett anders. Besonders die Hook kann hier überzeugen. Sie erzählt eine eigene, geschlossene Geschichte, was man auch nicht alle Tage zu hören bekommt. Die Strophen sind meiner Meinung nicht optimal geworden, da Em's Stimme sehr anstrengend anzuhören ist und nur im Refrain gut und angenehm klingt. Trotzdem ist 'Elevator', dessen Titel eine Metapher für Eminems Aufstieg und die damit verbundenen Probleme ist, ein guter Song mit starkem Text.
Das nächste Lied 'Taking My Ball' ist eine sinnfreie Spaßnummer mit sehr guter, entspannter Hook, zu dem es eigentlich nicht viel zu sagen gibt. Es ist ein guter Song ohne Ecken und Kanten, der allerdings ein wenig arg glatt geraten ist.
Der folgende Track gehört wieder zu meinen Favoriten, wofür vor allem der Refrain und die im Hintergrund laufende Melodie der 'Music Box' verantwortlich sind. Das Lied baut eine schöne Atmosphäre auf und zählt wie komischerweise auch alle anderen Vergewaltigung thematisierenden Lieder ( 'Same Song & Dance', 'Stay Wide Awake', 'Buffalo Bill' ) zu meinen Lieblingsliedern des Albums.
Den Abschluss des Albums bildet mit 'Drop The Bomb On 'Em' ein ziemlich schnelles Lied, das 'Relapse: Refill' zwar ein würdiges, jedoch etwas unspektakuläres Ende verschafft.

Alles in allem ist 'Relapse' das meiner Ansicht nach beste Album Eminems, das vor allem durch die durchwegs sehr guten Dre-Beats, Hooks und die genialen Reime besticht.
Die 'Refill'-Version lohnt sich auf jeden Fall, da auch hier ' 'Hell Breaks Loose' ausgenommen ' nur starke Songs enthalten sind. Deswegen empfehle ich jedem, sich dieses Meisterwerk zu kaufen.
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Relapse: Refill
Relapse: Refill von Eminem (Audio CD - 2009)
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