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am 2. Juni 2010
klemperer und immerseel - die beiden haben bei berlioz mehr gemeinsam als man zunächst denken mag: moderate tempi, keine rubato-exzesse, keine sinnlose raserei, dafür ein höchstmaß an struktureller klarheit, transparenz und klanglicher differenzierung, mit antiphonen violinen, prominenten bläsern, die mit wenig oder ganz ohne vibrato spielen, und enormer dynamischer bandbreite. immerseel setzt hier kraft seines historischen instrumentariums noch ein spur drauf, nicht zuletzt im dies irae mit dem spektakulären ersatz der "glöckchen" durch historische konzertflügel, die einen wirklich ergreifenden effekt zeitigen. beide versionen sind unbedingt zu empfehlen.
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am 5. Juni 2010
ein grosser wurf, diese 'fantastique', ein genialisch-singulärer des noch 20-jährigen
berlioz, der seine musikalische 'idee fixe' (leitmotiv !) komponierte und hoffte, diese
sinfonie möge 'unabhängig von einem irgendwie dramatischen inhalt' kompositorisch-
musikalisches interesse erwecken und sinfonisches neuland bezeichnen.
und ob.
die einführung des leitmotivs im bedeutenden ersten satz 'reveries-passions' zielt
eben auf kein programm (obschon insinuiert), sondern auf eine musikalische
entwicklung, und eine klangfarblich höchst differenziert verarbeitete und rhythmisch-
agogisch sehr flexible im sog aufs schafott-ende unterm choral des 'ronde du sabbat'.
einfach genialisch, zu beethovens zeit.(und der 'neutöner' strauss ist weit entfernt)

leider bleibt bei immerseel und seiner anima eterna zu wenig zu hören von solchem
potential, von leidenschaftlich imprägnierter animation, von drive und musikalischem
schwung.
dafür jedoch (zu) penibel ausgehörte und exekutierte (buchstabierte) motiv-akrobatik,
die immerseel leider nicht in fluss bringt zur imagination des fantastischen ganzen.
der luftige-inspirierte atem zum fantastischen ganzen fehlt.
klangtechnisch ist diese so wie fast alle zig-zag-produktionen erste güte, schöne
klangfarben, ausgewogen-prägnante perspektive und präsenz.

musikalisch bieten markevitch, munch, stokowski-! nach wie vor wie heute boulez,
chung, minkowski und gardiner (als historisierende vertreter) einfach mehr als
immerseels altbacken-insistierende bemühungen.
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