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5.0 von 5 Sternen gute Comic Animationsverfilmung
Als Kind las ich wie verrückt "Spider-Man" Comics, dessen Freund und ebenso ein Superheld war "Doctor Strange". Diese Figur sollte ich 2010 als animierter Spielfilm von 2007 wieder treffen! Mit einem knallig-bunten Hochglanzcover hat dieser Film schon einmal die Aufmerksamkeit des Betrachters. Er handelt von dem arroganten Chiruogen Dr. Stephen Strange, dessen...
Veröffentlicht am 31. Mai 2010 von Aloysius Pendergast

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Saulus zum Paulus auf Marvelart
Das Marveluniversum ist groß! Es hat Platz für viele Helden. Einer von diesen ist Doctor Strange. Ältere Marvelfans werden Ihn kennen. Genauso wie seinen Gegenspieler, den Dämon Dormamu.

Allerdings enden damit auch schon die Gemeinsamkeiten. Der Film als solcher ist unübersehbar eine Neubearbeitung. Das Ziel kann nur sein, eine neue...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2010 von Manuel Kunkel


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gute Comic Animationsverfilmung, 31. Mai 2010
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange (DVD)
Als Kind las ich wie verrückt "Spider-Man" Comics, dessen Freund und ebenso ein Superheld war "Doctor Strange". Diese Figur sollte ich 2010 als animierter Spielfilm von 2007 wieder treffen! Mit einem knallig-bunten Hochglanzcover hat dieser Film schon einmal die Aufmerksamkeit des Betrachters. Er handelt von dem arroganten Chiruogen Dr. Stephen Strange, dessen Hände nach einem Unfall verkrüppelt sind, so dass an praktische Präzisionsarbeit nicht mehr zu denken ist. Der gesellschaftliche Abstieg aufgrund horrender Arztrechnungen ist das Ergebnis, währenddessen kämpfen Magier optisch eindrucksvoll gegen riesige Monster aus anderen Dimensionen. Strange bekommt von einem dieser den Tipp nach Tibet zu gehen, um dort Hilfe zu bekommen. Nach einer beschwerlichen Reise kommt er in den Bergen an und wird unterrichtet bzw. mit fernöstlichen Weisheiten auf den richtigen Weg gebracht. Bis hierhin erinnert die Geschichte etwas an "Batman Begins". Der Gegner Dormammu ist ein Monster aus purer Magie, welches aus einer anderen Dimension stammt. In Strange stecken ungedachte Kräfte die er dringend braucht!
Der Film ist zwar recht kurz und hat kaum Verschnaufpausen, doch dabei auch keine Langeweile. Die Wandlung vom arroganten Arzt zu einem Helden, der für andere einsteht ist gut gemacht. Auch die Kämpfe mit Magie heben sich von anderen Superhelden ab und erinnern etwas an Rollenspiele auf PC und Konsole. Das nette aber kurze Making Of mit Stan Lee und anderen beleuchtet die Ursprünge der Figur und erklärt einige grafische Hintergründe der Zeichner in den 60ern, leider ist es etwas kurz geworden.
Dies und die Länge des Filmes ist mein einziger Kritikpuntk. "Doctor Strange" ist ein Animationsfilm für ältere Zuschauer bei dem auch einige Menschen nicht gerade zimperlich sterben und kein Kinderkram!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Saulus zum Paulus auf Marvelart, 29. Dezember 2010
Von 
Manuel Kunkel "Sinnfinder" (Heigenbrücken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange (DVD)
Das Marveluniversum ist groß! Es hat Platz für viele Helden. Einer von diesen ist Doctor Strange. Ältere Marvelfans werden Ihn kennen. Genauso wie seinen Gegenspieler, den Dämon Dormamu.

Allerdings enden damit auch schon die Gemeinsamkeiten. Der Film als solcher ist unübersehbar eine Neubearbeitung. Das Ziel kann nur sein, eine neue Generation anzusprechen. Das gelingt auch ganz gut. Die Animationen halte ich für angemessen. Allerdings muss ich auch erwähnen, dass ich kein Experte bin und somit nicht genau sagen kann, was aktuell als "gut" bezeichnet wird. Der Sound taugt als Hintergrund Untermalung eigentlich ganz gut - mehr aber auch nicht.

Was den Machern grandios gelang, ist die Darstellung der Hauptchraktere! :-) Insbesondere zu Steven Strange bekommt der Zuschauer schnell zugang. Sehr flüssig wird erklärt, was die Figur zu nächst ausmacht. Karriere, Prestige, Geld und Vergnügen. Dies macht Ihn natürlich nicht beliebter. Vorallem seiner Kollegin ist der arrogante Steven Strange ein Dorn im Auge. Doch der schein trügt! Für das selbstgefällige Verhalten, hat Doctor Strange gute Gründe, die im späteren Verlauf perfekt in Szene gesetzt werden.

Als Hintergrund der Geschichte könnte auch ein Bibelzitat dienen:

"Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden." Das ist auch eine Lektion die Steven Strange erteilt wird. Er muss sprichwörtlich am eigenen Leib erfahren, dass Hochmut vor dem Fall kommt. Und der ist in seinem Fall wirklich tief. Durch einen Autounfall, verliert Doktor Steven Strange sein Feingefühl in den Händen. Dadurch ist es im Fortan unmöglich noch als Chirug zu arbeiten. Er kämpft mit allen Mitteln dagegen an! Doch ohne Erfolg. Am Ende steht er mittelos da. Alles was Ihm etwas bedeutete ist verloren. Allem voran sein vermögen. Der verzweifelte Arzt möchte seinem Leben ein Ende setzen. Doch davon bringt Ihn ein Mann ab, der Ihm rät nach Tibet zu reisen.

Dort angekommen beginnt ein neues Leben. Aber der Anfang ist nicht leicht. Zuerst fällt es Steven schwer zu akzeptieren, dass er einer der Auserwählten ist, die über magische Fähigkeiten verfügen und somit die Dimensionspforte bewachen müssen. Erst als er sich seiner Vergangenheit stellt, und sein altes Leben hinter sich lässt, kann er sein neues Leben als Magier beginnen..... Hier vollzieht sich die Wandlung vom Saulus zum Paulus.

Da ich die alten Geschichten nicht kenne, weis ich nicht, in wieweit Änderung am Kanon vorgenommen wurden. Es bleibt festzuhalten, dass die Geschichte leider zu schnell abgespult wird. Vieles hätte zum besseren Verständnis ruhig genauer beleuchtet werden können. Vorallem das Ende schadet der Geschichte, das "heroische Hinsterben der Helden mit Ausnahme von Wong und Strange passt einfach nicht. Außerdem ist nicht zu erklären, wie nach nur wenigen Monaten Trainig ein Hexenmeister aus Strange wird.

Der Film watet noch mit einigen Extras auf, die sicherlich Licht ins Dunkel bringen allerdings die Fehler nicht wirklich beheben können.

Fazit:

Als Schnelleinstieg in die Materie ist der Film sicherlich geeignet. Allerdings auch nur dafür. Wer wirklich alles wissen möchte, sollte sich an die Comicvorlage halten. Sollten die Macher mit dem Gedanken gespielt haben eine Serie zu produzieren, kann man davon nur abraten. Wer wie ich Marvelfan ist, und sein Wissen erweitern möchte, kann den Film bedenklos kaufen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vom Sorcerer Supreme zum Martial-Arts-Helden: Thema verfehlt, setzen, 20. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange (DVD)
Als Ergänzung zu der schönen Erst-Rezension von Thor - dessen Urteil ich gut verstehen kann - möchte ich hier nur zu Protokoll geben, dass mich der Film sehr enttäuscht hat. Dr. Strange ist sicher mit der ungewöhnlichste Super-Held der Marvel-Studios: ein Magier, der seine Gegner nicht verprügelt, sondern sie - wenn auch unter Zuhilfenahme mystischer Beschwörungsformeln und magischer Gegenstände - allein durch die Kraft seines Geistes besiegt. Ich habe diesen Charakter in dem Film nicht wiedergefunden.

Der Film zeigt, wie der arrogante und geldgierige Chirurg Dr. Stephen Strange in Folge eines Unfalls seine Fähigkeit verliert, Operationen durchzuführen. Völlig verarmt und entmutigt macht er sich auf die Suche nach einem angeblichen tibetanischen Wunderheiler, der sich als der uralte Magier "The Ancient One" entpuppt. Bei ihm erlernt Dr. Strange nicht nur ganz neue, magische (vor allem Kampf-) Künste, sondern trifft auch erstmals dessen schurkischen Schüler Mordo, der eigene Pläne hat seine magischen Fähigkeiten zu nutzen...

Soweit klingt das durchaus alles nach dem originalen Marvel-Helden. Aber Achtung: "The Ancient One" ist hier vor allem geistiger Mentor einer Art magischer Superheldentruppe, deren Anführer Wong ist (welcher wiederum mit dem bescheidenen Diener Dr. Stranges nichts gemein hat - nicht einmal die Glatze.) Fliegend wie Superman, bewahrt die Truppe ihre Welt nicht vor dem Übergriff mystisch-jenseitiger Mächte und Gottheiten, sondern im Gegenteil sehr diesseitigen und handfesten Monstern, Sauriern und fliegenden Piranhas. Dazu benützt sie statt Beschwörungsformeln und magischen Gegenständen ein ganzes Arsenal giftgrün oder lila leuchtender Schwerter und Dolche - und erledigt, was eigentlich magische, verzauberte Duelle und Geisteskämpfe in anderen, phantastischen Dimensionen sein sollten, ausschließlich in Form gigantischer Martial-Arts-Orgien auf den Straßen von New York City. Die Martial-Arts-Szenen sind sehr spannend, actionreich und machen viel, viel Spaß anzusehen. Aber die jenseitige Magie der ursprünglichen Comic-Figur bleibt für mich dabei auf der Strecke.

Dr. Strange ist im Film auch nicht der arrogante und geldgierige Mistkerl, der er zunächst im Comic ist. Eine ätzend kitschige Rückblende erläutert uns, dass er von Anfang an nur verbittert war, weil - Achtung, mittelmäßiger Spoiler - er als junger Mann seine krebskranke Schwester nicht zu heilen vermochte. Das wertet den Charakter aber nicht auf. Im Gegenteil, die Wandlung vom Saulus zum Paulus wäre nur unter dem Umstand interessant, dass der Saulus vorher ein wirklicher Stinkstiefel ist. Das amerikanische Gesundheitssystem, das obendrein auch noch ein hochaktuelles Thema ist, bietet, glaube ich, genügend Platz für Typen wie den ursprünglichen Dr. Strange - auch ohne dass da erst eine krebskranke Schwester hinzukommen muss. (Das deutsche übrigens auch.) Aber hier im Film wurde, finde ich, zu viel verschenkt, was den Film hätte realitätsnäher und mitreißender hätte machen können. Und das kranke Familienmitglied ist - bei aller Tragik, die so ein Vorfall im wirklichen Leben besitzt, und die der Film wahrhaftig nicht vermittelt - ein ziemlich abgedroschenes Klischee.

Der Film ist mit 73 Minuten recht kurz und bleibt daher auch kurzweilig. Die Zeichnungen und speziell die zahlreichen Action-Szenen sind auf technisch hohem Niveau. Die deutsche Fassung - ich habe nur kurz reingehört - wirkt ganz in Ordnung. Das Making-Of ist als einziges Extra neben Trailer und Bildgalerie mit 17 Minuten doch eher knapp geraten. Die phantastischen Welten, die der Zeichner Steve Ditko für die Comic-Serie erschuf, kommen dabei auch ziemlich kurz. Da wäre sicher mehr möglich gewesen - alles in allem: eine passable DVD mit einem passablen Action-Film, der aber für mich sein Thema verfehlt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich Doc Strange, aber..., 10. Dezember 2012
Von 
Roger[at]teilzeithelden.de (Deutschland, Recklinghausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange (DVD)
Doc­tor Ste­phen Strange ist ein eher unbe­kann­ter Mar­vel Held. Der Neu­ro­chir­urg mag ein begna­de­ter Arzt sein, ist aber zwi­schen­mensch­lich ein Ver­sa­ger. Erst durch einen Auto­un­fall, der die Kno­chen in sei­nen Hän­den zer­stört und bewirkt, dass er nicht mehr in sei­nem Beruf arbei­ten kann, sorgt für eine lang­same Rei­ni­gung sei­ner Wertevorstellungen.

Kein Medi­zi­ner der Welt kann Ihm hel­fen, seine Hände zu rege­ne­rie­ren und nach einem sozia­len Absturz durch hor­rende Arzt­rech­nun­gen, wird er letzt­end­lich in den Hima­laya geführt. Dort lernt er einen Orden von Magi­ern ken­nen, die abge­schie­den leben und üben, um die Welt von den Krea­tu­ren ande­rer Dimen­sio­nen zu schüt­zen. Die Akti­vi­tä­ten die­ser Magier dür­fen wir als Zuschauer bereits von Anfang des Fil­mes an ver­fol­gen, auch wenn Ste­phen noch nicht mit Ihnen zusam­men­traf. Sehr beein­dru­ckend bekämp­fen sie dabei Mons­tren aus frem­den Dimensionen.

Auf typisch west­lich ima­gi­nierte asia­ti­sche Art lernt er, seine inne­ren Hür­den, men­ta­len Wände und sei­nen Hoch­mut zu über­win­den und so letz­ten Endes seine Hände zu rege­ne­rie­ren. Letzt­end­lich tran­szen­diert Ste­phen, als er selbst Magie erlernt und große Macht über­tra­gen bekommt. Mit die­ser Macht aus­ge­stat­tet stellt er sich dem Dämo­nen­fürs­ten Dor­mammu ent­ge­gen, der droht, aus einem trans­di­men­sio­na­len Reich aus­zu­bre­chen, über wel­ches er herrscht, um sich auch die Erde unter­tan zu machen..
Soweit zur Hand­lung. Was dem Film wirk­lich gut tut in mei­nen Augen ist, dass Dr Strange ein sehr unver­brauch­ter Cha­rak­ter mit Schwä­chen, Macken und Selbst­zwei­feln ist. Sicher, das ken­nen wir auch von ande­ren Mar­vel­hel­den (eigent­lich fast allen), aber die­ser hier macht eine regel­rechte Apo­theo­sis durch, die ihn erst zu dem wer­den lässt, was Leser aus den Comics kennen.

Der Film ist mit sei­nen 73 Minu­ten recht kurz gera­ten, hat aber auch kaum eine Ver­schnauf­pause. Zumin­dest gilt das für die Minu­ten nach dem Anfang. Die­ser hin­ge­gen ist recht lang­sam erzählt. Schlag auf Schlag erwei­tert sich die Geschichte. Die Zeich­nun­gen und Ani­ma­ti­ons­tech­ni­ken sind für das Genre auf einem recht hohen Niveau und beein­dru­cken teils durch ihre Bild­ge­walt. Die deut­sche Syn­chro­ni­sa­tion ist ganz annehm­bar, lässt aber lei­der die eng­li­schen Dia­lekte und Nuan­cen vermissen.
Comic­fans bemän­geln, dass der Film wenig die jen­sei­tige Magie frem­der Dimen­sio­nen auf­greift, son­dern sich eher auf üppig insze­nierte Mar­tial Arts Action beruft. Auch die im Film dar­ge­stell­ten sekun­dä­ren Cha­rak­tere haben wenig mit den Comi­cvor­la­gen zu tun. Eigent­lich sehen wir hier nur Waf­fen und Schutz­bar­rie­ren. Schwach!
Der Film ist sprit­zig und auch inter­es­sant, hat wirk­lich gut ani­mierte Actions­e­quen­zen und weiß durch aus für die kurze Lauf­zeit zu gefal­len. Rich­tig über­ge­sprun­gen ist der Funke jedoch nicht. Ich hätte mir mehr Erklä­rung der Magie gewünscht und mehr Hin­ter­gründe zum Aus­schnitt der Marvel-Welt.

Kurz­wei­lig, ja. Als Fami­li­en­film geeig­net: Nein. Einige Rol­len ster­ben auf recht grau­en­hafte Art und Weise im letz­ten Vier­tel des Filmes.

Wer mehr über Doc­tor Ste­phen Strange wis­sen möchte, der fin­det in der eng­li­schen Wiki­pe­dia einen reich­hal­ti­gen Arti­kel, der jedoch zur Über­ar­bei­tung mar­kiert ist
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Animation, 1. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange [UK Import] (DVD)
Doctor Strange - The Sorcerer Supreme erzählt von der Geschichte des Doktors, der nach einer Hallozination einen Autounfall hat und dadurch seine Hände nicht mehr ruhig halten kann. Er kann seinen Beruf als Arzt nicht mehr ausführen. Er sieht in seinem Leben keinen Sinn mehr und wird von einem hoch angesehenen Arzt zu einem Straßenpenner. Als er Selbstmord begehen will, hält ihn ein Mann mit magischen Fähigkeiten auf. Dieser Fremde gehört zu einer geheimnisvollen Gruppe, die die bösen Mächte mit ihrer Magie bekämpfen. Der Magier sieht in dem verzweifelten Doktor Kräfte, die der Doktor selbst bisher noch nicht wahr genommen hat. Er wird in die "Bruderschaft" aufgenommen und kurze Zeit später zu Dr. Strange - The Sorcerer Supreme.
Nicht nur die Story ist grandios. Die Zeichnung ist sehr viel besser, als die der 1990er Kultserien von Marvel. Leider gibt es die DVD bisher nur auf englisch. Aber vielleicht wird sie ja noch mit einer deutschen Tonspur in die Regale kommen.
Edit: Mittlerweile gibt es den Film auch auf Deutsch - daher 5 Sterne!
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2.0 von 5 Sternen Vom Sorcerer Supreme zum Martial-Arts-Helden: Thema verfehlt, setzen, 23. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange [UK Import] (DVD)
Toll animiert und auf technisch hohem Niveau - man kann viel Gutes über diesen Film sagen. Enttäuscht hat er mich persönlich trotzdem. Dr. Strange ist sicher mit der ungewöhnlichste Super-Held der Marvel-Studios: ein Magier, der seine Gegner nicht verprügelt, sondern sie - wenn auch unter Zuhilfenahme mystischer Beschwörungsformeln und magischer Gegenstände - allein durch die Kraft seines Geistes besiegt. Ich habe diesen Charakter in dem Film nicht wiedergefunden.

Der Film zeigt, wie der arrogante und geldgierige Chirurg Dr. Stephen Strange in Folge eines Unfalls seine Fähigkeit verliert, Operationen durchzuführen. Völlig verarmt und entmutigt macht er sich auf die Suche nach einem angeblichen tibetanischen Wunderheiler, der sich als der uralte Magier "The Ancient One" entpuppt. Bei ihm erlernt Dr. Strange nicht nur ganz neue, magische (vor allem Kampf-) Künste, sondern trifft auch erstmals dessen schurkischen Schüler Mordo, der eigene Pläne hat seine magischen Fähigkeiten zu nutzen...

Soweit klingt das durchaus alles nach dem originalen Marvel-Helden. Aber Achtung: "The Ancient One" ist hier vor allem geistiger Mentor einer Art magischer Superheldentruppe, deren Anführer Wong ist (welcher wiederum mit dem bescheidenen Diener Dr. Stranges nichts gemein hat - nicht einmal die Glatze.) Fliegend wie Superman, bewahrt die Truppe ihre Welt nicht vor dem Übergriff mystisch-jenseitiger Mächte und Gottheiten, sondern im Gegenteil sehr diesseitigen und handfesten Monstern, Sauriern und fliegenden Piranhas. Dazu benützt sie statt Beschwörungsformeln und magischen Gegenständen ein ganzes Arsenal giftgrün oder lila leuchtender Schwerter und Dolche - und erledigt, was eigentlich magische, verzauberte Duelle und Geisteskämpfe in anderen, phantastischen Dimensionen sein sollten, ausschließlich in Form gigantischer Martial-Arts-Orgien auf den Straßen von New York City. Die Martial-Arts-Szenen sind sehr spannend, actionreich und machen viel, viel Spaß anzusehen. Aber die jenseitige Magie der ursprünglichen Comic-Figur bleibt für mich dabei auf der Strecke.

Dr. Strange ist im Film auch nicht der arrogante und geldgierige Mistkerl, der er zunächst im Comic ist. Eine ätzend kitschige Rückblende erläutert uns, dass er von Anfang an nur verbittert war, weil - Achtung, mittelmäßiger Spoiler - er als junger Mann seine krebskranke Schwester nicht zu heilen vermochte. Das wertet den Charakter aber nicht auf. Im Gegenteil, die Wandlung vom Saulus zum Paulus wäre nur unter dem Umstand interessant, dass der Saulus vorher ein wirklicher Stinkstiefel ist. Das amerikanische Gesundheitssystem, das obendrein auch noch ein hochaktuelles Thema ist, bietet, glaube ich, genügend Platz für Typen wie den ursprünglichen Dr. Strange - auch ohne dass da erst eine krebskranke Schwester hinzukommen muss. (Das deutsche übrigens auch.) Aber hier im Film wurde, finde ich, zu viel verschenkt, was den Film hätte realitätsnäher und mitreißender hätte machen können. Und das kranke Familienmitglied ist - bei aller Tragik, die so ein Vorfall im wirklichen Leben besitzt, und die der Film wahrhaftig nicht vermittelt - ein ziemlich abgedroschenes Klischee.

Der Film ist mit 73 Minuten recht kurz und bleibt daher auch kurzweilig. Die Zeichnungen und speziell die zahlreichen Action-Szenen sind auf technisch hohem Niveau. Das Making-Of ist als einziges Extra neben Trailer und Bildgalerie mit 17 Minuten doch eher knapp geraten. Die phantastischen Welten, die der Zeichner Steve Ditko für die Comic-Serie erschuf, kommen dabei auch ziemlich kurz. Da wäre sicher mehr möglich gewesen - alles in allem: eine passable DVD mit einem passablen Action-Film, der aber für mich sein Thema verfehlt.
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5.0 von 5 Sternen Behutsam modernisiert, 22. Januar 2014
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange (DVD)
Während Stan Lee und Steve Ditko 1963 an ihrer Erfolgsserie Spider-Man arbeiteten, schufen sie ganz nebenbei noch einen weiteren Marvel-Superhelden. In Ausgabe 110 der Storysammlung "Strange Tales" tauchte erstmals ein gewisser Doctor Strange auf. Dieser war Meister der Magie und konnte in Träume eindringen. Erst nach zwei weiteren Abenteuern erfuhren die Leser endlich, wer dieser Typ mit Umhang und Medaillon eigentlich ist.

Es handelt sich um den ebenso erfolgreichen wie arroganten Chirurgen Stephen Strange, der nach einem Autounfall nicht mehr operieren konnte und prompt in der Gosse landet. Dort erfährt er von einem seltsamen "Meister" und natürlich macht sich der abgewrackte Strange sofort nach Tibet auf. Er lässt sich dort zum Magier ausbilden und wird schließlich sogar zum Beschützer unserer ganzen Dimension. Doctor Strange wurde ein populärer Marvel-Held, bekam eine eigene Heftserie und wurde 1978 nicht sonderlich erinnerungswürdig fürs Fernsehen verfilmt.

Die Produktsfirma Lionsgate realisierte 2006 gemeinsam mit zwei "Ultimate Avengers“- und einem "Iron Man"-Zeichentrickfilm auch eine neue Version von “Doctor Strange“. Trotz der im Vergleich zu Warners Supeman- oder Batman-Animationsfilmen etwas simplen Tricktechnik gelang hier die spannende behutsam modernisierte Entstehungsgeschichte eines etwas weniger bekannten – aber dennoch höchst interessanten – Marvel-Superhelden.

Bonusmaterial:
Making Of (14:02 min), ein sehr interessanter Bericht der auch ausführlich auf die Doctor Strange-Comics eingeht, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln
Bildergalerie (1:46 min)
"Dr. Strange Concept Art" (2:18 min)
Wendecover
Diverse Trailer
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3.0 von 5 Sternen Seltsam indeed, 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange (DVD)
Reichlich enttäuscht von einer wiederum bombastisch animierten aber leider zerflachten DC-Animationsverfilmung, blickte ich über den Tellerrand gen Marvel und wurde (leider ;o) nicht enttäuscht:

Dr. Strange ist ein hochtalentierter Arzt, ein Genie seiner Kunst... und ein erkalteter narzisstischer empathieloser Egomane, bei dem der letzte Funke an Menschlichkeit schon lange erloschen ist. Als er bei einem Unfall seine Hände, mithin die Werkzeuge seines Schaffens verliert, zerbricht der letzte Rest an Kontrolle. Er verkommt im Elend und sucht eine letzte Hoffnung in einem tibetanischen Kloster, deren Bewohner über besondere Fähigkeiten verfügen. Doch bevor aus Dr. Strange "Dr. Strange" wird, steht zunächst Böden schrubben und Steine schleppen auf dem Programm.

"Dr. Strange" ist ein eigenartiger Film. Die Animation ist unangenehm auf "alt" und unspektakulär farbarm getrimmt, die Choreographien sind mittelprächtig, der "Held" ist ein ekelhafter unsympathischer Zeitgenosse, die Figuren sind fast durchgehend eindimensional und die Geschichte ist die schnörkellos verlaufende Ausbildung eines berühmten Marvel-Helden im Stile von Karate Kid & Mr. Miyagi. Und doch hat mich dieses anfangs schlicht langweilende Filmchen mit der Zeit gebannt und aufrichtige Anteilnahme an seinen Helden geweckt. "Dr. Strange" schafft es, hinter der schlichten Fassade einen "Mythos" zu schüren, die Faszination an der "Magie" und die Freude am "Überirdischen", wo Zauberei real und die "Guten" gegen schwarze Monster aus der Unterwelt kämpen.

Eine angenehme Überraschung.

PS: Das Cover der DVD bleibt trotzdem reiner Etiketten-Schwindel.
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3.0 von 5 Sternen "die geburt von dr.strange", 20. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange (DVD)
ich fand dr.strange ganz interessant gemacht. die story entwickelt sich über einen etwas längeren zeitraum, wodurch es zwischendurch einen hänger gibt. dr.strange ist der einzige mir bekannt marvel charakter und dormamu kommt leider auch nur sehr wenig vor im ganzen film. im grunde geht es im film mehr um die charakterentwicklung als um einen feind der besiegt werden muß. das macht es zwar interessant, aber dadurch bekommt man doch sehr wenig zauberei von dr.strange geboten, weil der film zeigt wie er zu seiner macht gekommen ist. der finalkampf hätte zumindest länger laufen müssen, wegen der verhältnismäßig unspektakulären vorangegangenen minuten. ich fand die avengers serie auf rtl2 hatte extrem viel aktion mit einer guten grundstory die sich sehr schnell entwickelt hat. hier ist es genau umgekehrt. langsame entwicklung der story und kaum aktion.
das cover sieht sehr gut aus, deutlich besser als das foto hier auf amazon wiedergibt. die doku wie der film entstand ist durchaus interessant, aber sehr kurz. die bildqualität ist gut, sound ist auch gut geworden jedoch mit etwas wenig bass.

der avengers-serie von rtl2 geb ich 5sterne, dr.strange 3sterne.
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4.0 von 5 Sternen Interessanter Mystery-Trickfilm, 19. April 2011
Von 
fictionmaster (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Doctor Strange (DVD)
Dr. Stephen Strange ist ein ebenso arroganter wie brillanter Chirurg, der nach einem Autounfall kein Skalpell mehr in die Hand nehmen kann. Von Albträumen geplagt, begibt er sich auf eine Reise nach Tibet, um dort seine Probleme in den Griff zu bekommen. Doch bei seinem neuen Lehrmeister werden nicht bloß Körper und Geist sondern ebenso sein magisches Talent trainiert. Was auch bitter notwendig ist, da das mächtige Zauberwesen Dormammu die Erde zu erobern versucht. Zusammen mit weiteren Magiern versucht Dr. Strange, die Katastrophe zu verhindern. Die Handlung klingt spektakulär und genauso wurde der Film auch umgesetzt.
Richtige Superhelden sucht man hier allerdings vergeblich. Dafür gibt es eine äußerst interessante Geschichte über Magie und Schicksal, die auch ohne jegliches Marvel-Vorwissen funktioniert. Das Niveau liegt hier deutlich höher als bei 'Ultimate Avengers 2', der zur selben Zeit in die Läden kommt. Auch für Animé-Freunde eine lohnenswerte Anschaffung. Als Bonus gibt es ein umfangreiches Making-of und Trailer.
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Doctor Strange
Doctor Strange von Jay Oliva (DVD - 2010)
EUR 5,49
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