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221 von 233 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen belletristischer Shooter (InGame + Audiokommentar)
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 7:43 Minuten
Veröffentlicht am 8. Mai 2010 von TheTwoBeats

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beklemmender Dystopie-Ego-Shooter mit einigen inhaltlichen Schwächen
"Metro 2033" ist ein überaus erfolgreicher und auch recht anspruchsvoller Roman des russischen Autors Dmitry Glukhovsky, der ein Moskau im Jahre 2033 beschreibt, welches nach einem nicht näher bezeichnenden atomaren Großkonflikt völlig zerstört und seitdem an der Oberfläche für unbewohnbar erklärt wird. Die...
Vor 2 Monaten von Grzegorz Brzęczyszczykiewicz veröffentlicht


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221 von 233 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen belletristischer Shooter (InGame + Audiokommentar), 8. Mai 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Computerspiel)
Länge:: 7:43 Minuten

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176 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Metro 2033, 17. März 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Computerspiel)
So, hab das Spiel gestern gekauft und bin mittlerweile durch. Ja, Sie haben richtig gelesen: Ich bin durch. Bis zum Abspann habe ich knapp sechs Stunden gebraucht.

Aber mal von vorne. Ich hab den Roman Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky gelesen, bevor ich überhaupt wusste, dass eine Computerspieladaption dazu geplant war. Ich war vom Roman begeistert, von der dichten Atmosphäre über die nachvollziehbaren Kleinigkeiten (Pilztee!) bis zu dieser postapokalyptischen Welt, die grausam und hart ist, die einen aber nicht mehr loslässt. Als ich dann vom Computerspiel erfuhr, war für mich schon damals klar, dass das ein Pflichtkauf wird.

Ich besitze einen Intel Core 2 Quad Q 6700 à 3GHz, 4 GB DDR2 RAM, Vista(32), GeForce 9800 GTX (512 MB) mit der 196.21 Version und spiele mit ner Auflösung von 1680x1050, hoher Qualität (einfachen Oberflächenschatten, genauem Bump-Mapping, weichen Schatten, aber ohne analytische Kantenglättung), DX9(!), AF4X Texturfilterung, und ohne dass es ruckelt oder lange zu laden braucht.

Bei der Installation muss man mit dem Internet verbunden sein, weil diese über den Steam-Account läuft. Das ganze ging recht schnell: Installation + Aktivierung in Steam vielleicht 10 Minuten. Danach downloaded er automatisch, bringt DirectX auf den neuesten Stand (was bei mir nicht ging, weil ich Service Pack 2 nicht installiert hab) und dann kann man auch schon loslegen. Beim Starten des Spiels kam übrigens der Hinweis, dass mein Treiber veraltet sei (obwohl ich glaube, dass der 196.21er der Aktuelle ist) und dass das Spiel möglicherweise instabil läuft - davon war allerdings die ganze Spielzeit über nichts zu merken, es lief einwandfrei.

Nun zum Spiel selbst: Die Geschichte spielt im Jahre 2033 (wer hätte es gedacht!) nachdem zwei Jahrzehnte vorher ein schrecklicher Krieg, die Welt verwüstete, die Oberfläche unbewohnbar machte und nicht nur Moskau in eine Geisterstadt verwandelte. Der Held der Geschichte ist, wie im Buch, Artjom, der zwar noch vor der atomaren Stunde Null geboren wurde, aber seither sein ganzes Leben in der Station "Exhibition" innerhalb der Moskauer Metro verbrachte. Und hier setzt jetzt auch die Story an. Denn Artjoms Heimatstation wird von einer neuen Bedrohung, nämlich den "Schwarzen" (die heißen wirklich so) heimgesucht. Der erfahrene Kämpfer "Hunter" macht sich auf den Weg, den Ursprung dieser Bedrohung zu ermitteln und bittet Artjom, zur Polis zu reisen und diese zu warnen, wenn er nicht innerhalb von zwei Tagen zurückkommen sollte. Wie zu erwarten kommt Hunter nicht zurück und Artjom macht sich auf den Weg.

So viel zur Story. Metro-Leser werden Artjoms Weggefährten (wie Bourbon und Khan) wiedererkennen, was zumindest bei mir ein Gefühl von Vertrautheit auslöste, werden aber auch erkennen, dass die Story teilweise andere Wege geht, als im Buch.

Was im Spiel sofort auffällt ist die unglaublich dichte Atmosphäre: Die undurchdringliche Dunkelheit, die viel zu schwache Taschenlampe, die man immer wieder aufladen muss (was nicht so nervig ist, wie ich zunächst dachte), um ihren Strahl wenigstens ein bisschen heller und stärker zu machen, die unbestimmbaren Geräusche, die Stimmen, die von überall und von nirgendwo herzukommen scheinen, die Visionen, die Artjom heimsuchen und nicht zuletzt die Tunnels selbst, in denen man sich nie sicher fühlen kann.
Die Atmosphäre führt dazu, dass man stets Aufmerksam ist, immer auf der Hut, auf alles achtet und trotzdem steht dann ein Gegner plötzlich direkt vor dem Gesicht, weil man die Spalte in der Wand oder das Loch in der Decke nicht gesehen hat, aus dem der Mutant herausgehuscht ist.
Zur Atmosphäre trägt aber auch das Leben in den Stationen bei, in denen sich die Überlebenden dicht auf dicht drängen. In winzigen Zimmer auf Stockbetten schlafen, Schweine mästen und Pilze züchten. Die Stationen erscheinen nicht tot und leblos sondern sprudeln durch die Detaillverliebtheit der Entwickler mit Leben. Es ist einfach stimmig, durch diese letzten Bastionen menschlichen Miteinanders zu streifen, dem Stimmengewirr der Leute am Feuer zu lauschen oder sich die Postkarten an den Wänden, die von einer besser Welt zeugen, anzuschauen.
Ich hab bei mir die Sprache zunächst auf Russisch gestellt und Deutsche Untertitel aktiviert, weil ich dachte, dass das ganze noch etwas authentischer Wirken würde, was es auch tut. Das Problem ist, dass es nur Untertitel zu den "wichtigen" Konversationen gibt. Man erfährt also nicht, warum das Mädchen jetzt seine Mutter anbettelt oder was ein vorbeigehender Bekannter Artjom zuruft. Einerseits passen die Stimmen recht gut zu dem Setting, andereseits geht aber auch Atmosphäre verloren, weil man einfach nur die Hälfte versteht.

Das Kampfsystem hat mir persönlich gut gefallen. Die Action ist knackig, artet aber nicht in einer kofplosen Ballerorgie aus: Nicht nur der chronische Munitionmangel erfordet Taktik, sondern das ganze Setting: Stolperfallen, die durch Geräusche auf einen Aufmerksam machen, oder herabschwenkende Holzbalken, die einem das Leben sofort ausknipsen. Es empfiehlt sich auch im Dunkeln zu operieren und gegebenenfalls Lichtquellen auszuschalten, dabei immer auf Deckung bedacht, da einen sonst sehr schnell das Zeitliche segnet. Auch die Waffenwahl ist entscheidend, kommmen die Gegner nur aus einer Richtung kann man ruhig auf die Schrotflinte zurückgreifen, wuseln sie aber um einen herum brauch man definitiv etwas schnelleres. Zudem stellt sich die Frage, welche Munition man einsetzt. Nutzt man die stärkere Vorkriegsmunition, die gleichzeitig auch als Währung gilt, oder verwendet man die schwache "Metro-Munition" und spart sich die Gute um bessere Waffen zu kaufen.
Und obwohl man mit Bedacht in die Kämpfe geht, kommt man stellenweise aus dem Ballern auch garnicht mehr raus, weil dort so viele Gegner auf einen geschleudert werden, dass man sich fast schon wie in einem Hack'n'Slay fühlt, während man seine letzten Patronen auf die Gegner abfeuert und hofft, dass der umkippende Feind jetzt der letzte war.

Ich wurde in meiner Hoffnung bestätigt, dass das Computerspiel Metro 2033 dem Buch gerecht wird und die klaustrophobisch, düstere Atmosphäre einfängt. Ich habe genau die aussichtslose, dunkle Welt bekommen, die ich wollte und bin begeistert.

Einen Punkt Abzug gibt's allerdings für das ungenügende Preis/Leistungsverhältnis mit einer lächerlich kurzen Spieldauer von sechs bis maximal sieben Stunden.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut aber eben keine 100%, 5. April 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Computerspiel)
Einleitung:

Metro 2033 war zwischendurch ein wechselbad der Gefühle für mich... Ich versuche es daher mal anhand eines weiteren Titel darzustellen. Cryostasis.
Mit beiden Spielen hatte ich etwa gleich viel Spaß was Grafik, gameplay und Story anging. Beides sind zudem lineare Spiele, die man in gut 6-8 Stunden durch hat und welche auf einer Romanvorlage basieren,
dessen Schauplatz Russland darstellt. Beide Titel sind Gruselshooter mit dem Thema Atomwaffen und Mutanten, ausserdem empfand ich den Schwierigkeitsgrad in etwa als gleich.

Aufarbeitung/ Kritik:

Trotzdem, was jetzt kommt kann sehr subjektiv sein. Es gibt in Cryostasis meiner Auffassung nach mehr Schreckmomente, die Zwischenvideos erzeugen eine stärkere Athmosphäre. Zudem ist Metro 2033 fast gänzlich frei von Rätseln. Metro ist ein gutes Spiel, keine Frage aber mir fehlte gegen Ende irgendwas, obgleich ich die Story gut fand, da sie zum nachdenken anregt.

Zugegebenermaßen hinkt der Vergleich mit Cryostasis etwas, weil es zwei Titel von unterschiedlicher Thematik sind. Trotzdem hätte ich mir spielerisch etwas mehr von Metro 2033 erwartet. Die Oberflächenmissionen haben mich da vorallem etwas enttäuscht. Alles war doch sehr trist und Call of Dutymäßig aufgezogen. Zu statisch, von der Detailverliebtheit aus den Metros garnichts mehr zu sehen. War man nicht rechtzeitig im Checkpoint, hat man verloren. Aufgrund der Filterknappheit, wurde man zudem da durchgehetzt wie sonst was. Schade eigentlich.

Zwischenfazit:

In Stalker bestimme ich meine Spielgeschwindigkeit zum Beispiel selber und gerate nicht ständig in irgendeine Scriptsituation, welche ein gewisses Handeln vorraussetzt. Da fühle ich mich etwas gegängelt und eingeengt in meiner Spielweise. So empfand ich die Oberflächenmissionen auch teilweise als störend, weil es immer nur exakt einen Weg gab und man den erstmal finden musste.

Zwischendurch hatte ich so den Eindruck, ich würde "Call of Duty: Apocalypse" spielen, rein optisch und gameplaytechnisch. An der Oberfläche ist Metro 2033 für mich deninitiv ein anderes Spiel auch wenn dieser Eindruck natürlich nicht durchweg negativ behaftet ist und in jeder Sekunde zutrifft!

Lobpreisungen:

Was ich dann wieder besonders gelungen fand, war die erzeugte Athmosphäre vor der Bedrohung "Der Schwarzen", sodass man stets mit einem mulmigen Hintergedanken die Metro verliess und das nicht nur einmal zurecht. Ich muss dazu sagen, dass ich die russische Version spiele, mit englischen Untertiteln. Kann ich nur jedem empfehlen, dadurch wird das Spiel auf alle Fälle sehr authentisch und behält zu 100% seine Athmosphäre.

Alleine die erzählerische Stimme von Artyom ist saucool geraten. Sowas packe ich dann wieder unter die Glanzmomente von Metro 2033. Auch die hohe Detailverliebtheit, die spielenden Kinder mit ihren lustigen Hüten, tragen wesentlich dazu bei. Es drückt der Sache einfach einen gewissen Stempel von Authenzität auf. Beim Anblick der Kinder empfand ich so einerseits Freude aber auch bedauern, wenn man sieht mit welcher Natürlichkeit sie das alles hinnehmen, weil sie ja nichts anderes kennen. Die Waffen und das Munitionssystem sind teilweise sehr kreativ gelöst und passen wie die Faust aufs Auge.

Grafik:

Zur grafik kann ich sagen, dass der Titel auf meinem System sehr flüssig läuft mit hohen Einstellungen und Zusatzeffekten wie Advanced DOF oder PhysX aus. Tesselation unter DX11 ist hingegen aktiviert und AF auf 4x. Spiele mit einem Phenom II X4 955 @ 3,6ghz, 4Gb Ram und einer HD 5870 1Gb.

Schwierigkeit:

Zum Schwierigkeitsgrad kann ich sagen, dass ich diesen für den ersten Durchgang voll okay fand. Habe Metro nach 8 Stunden auf dem schwersten beendet und war nicht enttäuscht. Auch wenn einige Momente vorraussehbar sind, so beisst man doch das ein oder andere male ins Gras und das reicht mir persönlich völlig, denn Schwierigkeit ist ja bekanntlich nicht alles und masochistisch veranlagt bin ich auch nicht.

Abschließend:

Ist Metro der Oberkracher? Metro 2033 ist gut aber kein Meilenstein. Es war so afaik auch garnicht die Absicht der Entwickler mit Stalker oder Half-Life 2 zu konkurieren, sondern sich lediglich eine solide Präsenz auf dem shootermarkt zu verschaffen. Dies hingegen ist mehr als gelungen, denn Metro hat unterm Strich etwas von allen guten shootern der vergangenen Jahre.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Spiel, 10. Oktober 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Computerspiel)
Nachdem ein Bekannter mir das Spiel empfohlen hat und ich es hier bei Amazon für einen guten Preis gesehen habe, wurde es direkt bestellt.

Die Stimmung des Spiels kommt sehr gut rüber. Endzeit-Szenario mit ein minimalem Gruselfaktor. Alles recht schmuddelig und abgewrackt rostig. Genau so wie man es sich vorstellt.
Die Steuerung ist intuitiv und wie in praktischm jedem Shooter. Man findet sich direkt im Spiel zurecht und kann direkt von 0 auf 100 starten. Inklusive abkratzen.

Das Spiel verläuft sehr linear und man wird direkt von Beginn an, an die Hand genommen und von diversenen NPCs an der Hand durch das Spiel geführt.
Zwischendurch ist man auch allein unterwegs aber da man fast immer nur einen Weg hat den man gehen kann, ist es nicht sehr fordernd.

Man kämpft gegen Mutanten und gegen Menschen was eine angenehme Abwechslung ist innerhalb des Spiels, ebenso wie der Oberflächen und der Tunnel (Metro) Kampf.

Was bei den Mutanten wirklich stört für meinen Geschmack ist, dass gerade spätere unehimlich viel Lebensenergie haben. Da macht man praktisch nix anderes als wegrennen, nachladen, Magazin leerschiesen, wegrennen, nachladen usw.
Mutant hin oder her, bei einem Spiel dass realistisch sein soll sind 100 Treffer einer AK-47 in jedes Lebewesen tödlich !

Alles in allem ist es ein rundes Produkt welches echt Spass macht.
Ca 10 Stunden Spielzeit auf Schwierigkeitsmodus "normal" sind auch angemessen für einen Shooter, wobei man hier anmerken muss, dass einige Zwischensequenzen und Filmeinspielungen künstlich langgezogen sind.

Meine persönliche Wertung zu diesem Spiel ist in etwa 4,5 Sterne. Das wird aber mathematisch aufgerundet so dass es mit Ach und Krach noch die 5 Sterne schafft.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!, 3. April 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Computerspiel)
Langsam rollt die Eisenbahn-Draisine durch die düsteren Tunnel des U-Bahnsystems. Wenn jemand wüsste, dass ihr hier langfahrt, würde er euch vermutlich für verrückt erklären. Schließlich trauen sich nur Lebensmüde und geistig Gestörte in die gefährlichen Schächte der Metro. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass überall die Schwarzen lauern.

Moment mal! Die Schwarzen? Spielt Metro 2033 etwa in der CSU-Parteizentrale? Nein, natürlich nicht. Die Schwarzen (Fachbegriff im Spiel: Homo Novus) sind durch eine atomare Seuche entstandene Mutanten, die außerhalb der sicheren U-Bahnstationen lauern. Stellt sich die Frage, wieso wir überhaupt dort unten hausen. Dies hängt logischerweise ebenfalls mit dem Atomkrieg zusammen, der das Leben an der Oberfläche unmöglich gemacht hat.

Soweit die Hintergrundgeschichte im Zeitraffer. In Metro 2033 übernehmt ihr die Rolle des russischen Tunnelbewohners Artyom, der von der Zeit vor der Apokalypse nur unwesentlich mehr weiß als ein Teeblatt von der Ost-Indien-Gesellschaft. Wer sich auf die Suche nach Spuren aus der Vergangenheit machen möchte, ist an der falschen Station ausgestiegen: Informationen darüber, wie es zu dem Atomkrieg kam, halten sich in Grenzen und sind für die Geschichte absolut uninteressant. Punkt.

Stattdessen hat euch der berühmt-berüchtigte Hunter damit beauftragt, den Bewohnern von Polis von den Schwarzen zu erzählen, falls er nicht von seiner nächsten Reise zurückkehren sollte. Das tut er natürlich auch nicht, und nun müsst ihr euch euren Weg durch die Tunnel bahnen - ohne dabei das Zeitliche zu segnen.

Ihr bewegt euch größtenteils von einer Metro-Station zur nächsten - immer mit eurem Ziel vor Augen, Polis zu erreichen. Die Stationen sind detailliert und geben genau das wieder, was wir uns vorstellen, wenn wir an ein unfreiwilliges Leben dort unten denken würden: Die Bewohner leben Kopf an Fuß zusammen, schlafen auf simplen Matratzen und reden über Gott, die Welt und die gefährlichen Reisen an die Oberwelt.

Die Metro-Stationen sind gut bevölkert und wirken sehr lebhaft. Ihr fühlt euch sofort mittendrin und werdet zu einem Teil der Tunnelbevölkerung. Ihr könnt mit vielen Gegenständen interagieren und die Menschen bei ihren Gesprächen belauschen. Dabei ergibt sich jedoch leider das Problem, dass bei euren Gesprächen die Nebengeräusche manchmal so laut werden können, dass ihr dem eigentlichen Dialog nicht mehr folgen könnt.

Von Station zu Station zu reisen hört sich zwar ganz nett an, aber fehlt es da nicht etwas an Spannung und Action? Nein, natürlich nicht, denn auf eurem Weg werdet ihr zeitig auf die sogenannten Schwarzen treffen. Das sind dunkle, hundeähnliche Mutanten, mit denen nicht gut Wodka trinken ist. Zum Glück seid ihr von Beginn an mit einem Revolver bewaffnet, mit dem ihr den Homos Novus kräftig die Meinung geigen könnt. Später kommen Schrotflinten, Maschinenpistolen und weitere nützliche Schießkolben hinzu, die eure Durchschlagskraft erhöhen.

Die Schwarzen, die unter einigen Tunnelbewohnern als nächster Schritt in der Evolution gelten, sind jedoch nicht die einzigen, die euch euren Weg erschweren. Neben dem sogenannten "Tunnelmist", einer Mutantenart, die den Schwarzen ähnlich ist, aber eher als Kanonenfutter dient, werdet ihr auch den ein oder anderen Landsmann aus dem Weg räumen müssen.

Die Reise durch die düsteren Tunnel ist also nicht gerade ungefährlich und so werdet ihr häufig von einem Freund begleitet. Begleiter helfen euch im Kampf, geben nützliche Tipps, kennen den Weg - können euch aber auch in gewaltige Schwierigkeiten bringen. So geratet ihr unter anderem durch den mysteriösen Bourbon in ein feindliches Banditen-Lager, wo ihr nicht gerade freundlich empfangen werdet.

Die Figuren in Metro 2033 haben alle ein einzigartiges Erscheinungsbild und wirken sehr menschlich. Charaktereigenschaften kommen gut rüber und verleihen den Nebenrollen einen gewissen Schliff, den man so selten gesehen hat. Zudem sind Bewegungen und Animationen der Tunnelbewohner sehr realistisch und flüssig.

In Metro 2033 ist Munition Mangelware. Ihr findet vereinzelt Patronen auf dem Boden oder bei Toten. Und als wäre diese ewige Knappheit nicht schon nervenaufreibend genug, ist Munition auch noch die einzige Währung im Spiel. Ja, richtig gelesen: Munition ist Geld! Wenn ihr Medizin oder eine neue Waffe kaufen wollt, dann müsst ihr mit wertvollen Kugeln zahlen.

Ein kleines Beispiel: Ihr habt etwa 100 blaue Bohnen in eurer Tasche und eine kleine Pistole. Nun findet ihr auf dem Metro-Markt den Waffenhändler und seht bei ihm eine unglaublich schöne AK47, die eigentlich euren Namen tragen sollte. Der Preis: 87 Prozent eurer lebenswichtigen Munition. Bleiben 13 Kugeln, falls ihr die durchschlagskräftigere Waffe erwerbt. Ihr richtet also in Zukunft mehr Schaden an, könntet allerdings nach ein, zwei Gegnerwellen plötzlich nackt und nur noch mit dem Messer bewaffnet den Schwarzen gegenüberstehen.

Die Munition ist knapp. Okay, dann gehen wir einfach den Mutanten aus dem Weg. Falsch gedacht! Kämpfe sind in Metro 2033 unausweichlich und größtenteils geskriptet. Letzteres wirkt sich überraschenderweise sehr positiv auf die Inszenierung aus, wenn ihr plötzlich von eurem Kameraden zurück in eine sichere Deckung gezogen werdet.

Ersteres kann hingegen für das ein oder andere Problem sorgen. Selbst wenn ihr ausreichend Munition habt, lassen die vielen Kämpfe den Puls in die Höhe schießen, wenn zwei bis drei dutzend Mutanten auf euch zukommen. Wegrennen ist nicht - die Schwarzen sind sowieso schneller. Und wenn dann zu allem Überfluss noch ein fliegender Dämon auftaucht, ist Herzrasen vorprogrammiert.

Metro 2033 glänzt durch eine gut inszenierte und stimmungsvolle Atmosphäre, die zur Story passt wie die Faust aufs Auge. Dazu trägt unter anderem bei, dass es eine sehr schlicht gehaltene Bildschirm-Anzeige gibt. Nur wenn ihr die Waffe wechselt, Munition oder ein Medipack benutzt wird das HUD kurz eingebendet. Ansonsten gibt es - bis auf das Fadenkreuz - keine zusätzlichen Anzeigen. Wenn ihr mal wissen wollt, wo es lang geht, zückt ihr kurzerhand das Klemmbrett mit aktuellen Missionszielen und Kompass.

Ein Nachteil ergibt sich jedoch durch das minimalistische Hilfssystem: Ihr habt keine Informationen über Waffen. Welche Pistole hat die größte Durchschlagskraft? Welche Wumme lädt am schnellsten nach? Welches Gewehr hat das dickste Magazin? Darüber werdet ihr total im Dunkeln gelassen und müsst demensprechend euer Waffenarsenal auf gut Glück zusammenstellen.

Die Level in Metro 2033 sind streng linear aufgebaut. Es gibt einen Weg von A nach B. Umwege sind tabu. Unter der Oberfläche leitet euch die Geschichte durch die Tunnel, die kein Entkommen ermöglichen, an der Oberfläche werdet ihr beispielsweise durch radioaktive Gewässer auf eurem vorherbestimmten Weg gehalten. Darunter leidet an manchen Passagen der Realismus, jedoch nie der Spielspaß.

Hin und wieder dürft ihr dann aber doch von eurem Pfad abkommen und nach Munition suchen. Auf diesen leider nur kurzen Ausflügen in Seitengänge und versteckte Räume werdet ihr automatisch Ausschau halten, denn nach einem harten Kampf wollt ihr vor allem eines haben: mehr Munition für den nächsten Kampf. Kaum ist ein Depot gefunden, fühlt ihr euch gleich viel sicherer und seid für weitere Feinde gewappnet.

Der erste richtige Ausflug an die Oberfläche untergräbt alles, was ihr vermutet habt: Der Atomkrieg hat beinahe alles zerstört, außer angehäuftem Schutt und vereinzelten, zertrümmerten Gebäuden ist von Moskau nicht mehr viel übrig. Der nukleare Winter tobt und selbst der kürzeste Aufenthalt an der nicht mehr ganz so frischen Luft ist tödlich - wäre da nicht eure Gasmaske. Sie schützt euch über einige Zeit von der atomar verseuchten Luft. Dann muss der Filter gewechselt werden, also passt auf, dass ihr immer einen dabei habt!

An der Oberfläche trefft ihr auch das erste Mal auf eine starke Anomalie, die bis dahin nur unterschwellig durch die Gespräche geisterte. Ihr steht auf einem verwüsteten Hinterhof. Der zerfallene Spielplatz erzeugt eine beklemmende Atmosphäre. Plötzlich erscheint ein grelles Licht, und ihr seht den Hof in voller Farbenpracht. Kinder spielen an dem Gerüst und alles scheint in Ordnung. Dann ist alles wieder so wie zuvor.

Die Anomalien, die anfangs nur sporadisch auftauchen, sind jedoch nicht das einzige mysteriöse in der Welt von Artyom und den Tunnelhunden: Die Bewohner der U-Bahnsysteme schieben regelmäßig Kopfkino, hören Stimmen oder fallen in Ohnmacht. Woran das liegt, weiß niemand genau. Manche sagen, es rührt von der Verstrahlung, die langsam nach unten reicht, andere wiederrum sagen, die Schwarzen haben damit zu tun.

Einige Tunnelmenschen erzählen zum Beispiel, sie würden Stimmen, Klageschreie und Kindergelächter in den Schächten der Metro hören. Totaler Stuss, denkt ihr euch. Schließlich zeigt ihr außerordentliche Immunität gegen diese "Geschehnisse". Die haben doch alle einen Uranstich. Aber: Probiert es mal aus. Horcht an einem Rohr. Aber nicht zu lange!

Pro
# beeindruckende Inszenierung
# packende Geschichte
# authentische Charaktere
# interessantes Währungssystem

Contra
# keine Infos zu Waffen
# gewöhnungsbedürftige Vertonung
# Kämpfe teils sehr unübersichtlich
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pure Atmosphäre, 20. März 2010
Von 
GeN2Mo (Bad Sassendorf, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Computerspiel)
Basics:
Metro 2033 ist im Kern ein schlichter Ego Shooter, der sich durch Anleihen beim Survival Horror und Ego-Shooter / Adventure 'Hybriden ein paar Meter weit von der Konkurrenz abzusetzen versucht.

Stimmung:
Das Spiel setzt keinesfalls auf Horror, sondern viel eher auf Suspense. Jede der vielen Szenen, in die sich das Spiel unterteilt, entwickelt ihre ganz eigene surreale eindringliche Atmosphäre, manch eine ist behutsam an einem Grundthema (Glaube, Verfall, Tod) ausgerichtet.
Das ganze Spiel gewinnt dadurch eine gewisse Episodenstruktur, in der man stets für die Dauer einer Episode oder eines Kapitels von einem Begleiter geführt wird, der für eine Bestimmte Umgangsweise mit der umgebenden Situation steht.
Dadurch wird das klaustrophobische postapokalyptische Szenario extrem greifbar. Alles spielt sich auf kleinem Raum ab, die Motive und Fragen haben stets ein Gesicht.
Schockmomente gibt es selten, viel mehr entwickelt sich oft eine intensive Anspannung die besonders dann aufkommt, wenn man versucht, möglichst wenig Aufsehen zu erregen, um keine Mutanten oder auch menschliche Gegner anzulocken.

Story:
Gerade im episodischen Aufbau liegt der Hund begraben. Während die einzelnen Szenen immer wieder zu begeistern wissen, ist es gerade der Arc, der nicht allzu sehr beeindruckt. Die Reise des casual guy Artyom von seiner Heimatstation zur Hauptstation Polis, um dort von einer neuen mysteriösen Bedrohung, den Dark Ones, zu berichten, gewinnt erst im letzten Drittel an Fahrt.
Welche Bedeutung all die subtilen Hinweise und Begegnungen haben... all das erkennt man erst am Ende. Was beim zweiten Durchgang ungemein interessant ist, nimmt dem ersten weitestgehend das Tempo, da die ersten zwei Drittel des Spieles unter dem simplen Auftrag stehen, von a nach b zu reisen, was nun mal wenig spannend ist.

Storytelling/Inszenierung:
Allerdings wird das Spiel dennoch nie langweilig. Langsame Passagen mit vielen Dialogen wechseln sich immer wieder mit atemlosen Achterbahnfahrten ab. Zwischensequenzen und wenige aber gut getimte Skriptsequenzen steuern eine erfrischend wenig penetrante cineastische Thriller-Atmosphäre bei.
Diverse optische Höhepunkte veredeln den Eindruck.
In jeder Szene gibt es zudem immer wieder kleine subtile Entscheidungen zu treffen... nehme ich dem Straßenmusikanten sein Geld weg? Töte ich den fliehenden Mutanten?
Manchmal auch größere, die sich in den psychedelischen Traumsequenzen offenbaren, die Artyom regelmäßig erlebt. Oder aber ob man einen Level spielt, ohne auch nur einen Gegner zu töten.
All diese wirken sich auf das Ende aus und darauf, was man letztendlich über die Dark Ones erfährt.

Gameplay:
Um Situationen zu meistern, hat man in Metro 2033 stets mehrer Ansätze. Der simpelste ist dabei mit dem Kopf durch die Wand. Etwas raffinierter wird es, wenn man Fallen und Alarmposten umgeht, wenn man sich durch den Schatten schleicht und so Feuergefechte mit menschlichen Gegnern vermeidet. Auch das Verhalten der Mutanten lässt sich oftmals ausnutzen, um nicht gleich ein ganzes Rudel töten zu müssen, sondern z.B. nur den Späher.
Dadurch bekommt Metro eine ungemein dichte Survival Atmosphäre. Diese wird dadurch bestärkt, dass Munition meist eher knapp und schnell verschossen ist und zudem der stärkere Munitionstyp gleichzeitig als Währung fungiert.
Zusätzlich wird die Immersion durch kleine Details gesteigert. Das HUD ist minimal, eine Uhr und ein Notizblock komplett als 3D Objekte verraten alles nötige. Der aktuelle Ladezustand ist an den meisten Waffen klar erkennbar.
Manche Waffen arbeiten mit Luftdruck, der erst per Hand aufgebaut werden muss. Die Batterie für elektrische Geräte muss per Hand geladen werden.
Außerhalb der Ubahnschächte braucht es eine Gasmaske, deren Filter regelmäßig gewechselt werden muss, inklusive Kondensschleier und extrem fiesen Atemgeräuschen (wer so ein Ding schon mal selbst aufhatte, wird ernsthafte Beklemmungen kriegen, versprochen).
Zusätzlich gibt es in den Metrostationen modifizierte Waffen zu kaufen, die jeweils für bestimmte Spielstile geeignet sind.

Klingt eigentlich super? Wäre es auch, wenn sich das Spiel nicht ständig selbst ein Bein stellen würde...
Die menschliche KI ist gelinde gesagt suboptimal. Mal sieht sie mich ein Soldat nicht, wenn ich ihm gerade schon auf den Fuß trete, dann werde ich plötzlich im tiefsten Dunkel entdeckt. Einmal entdeckt weiß oft bereits der gesamte Level, wo ich mich befinde, so dass bereits beim kleinsten Fehler all die Mühe des Schleichens vergebens gewesen sein kann.
Einmal im Gefecht nehmen die Gegner zwar routiniert Deckung, wechseln diese aber oft sprunghaft und ohne Grund oder drehen mir den Rücken zu.
Dadurch werden der Kopf-durch-die-Wand Ansatz meist eklatant einfacher als jede Form von Stealth. Das Spiel untergräbt sich so selbst.
Die Mutanten dagegen kommen oft in viel zu großen Massen, die Gefechte gegen sie sind meist nur stumpfes Draufhalten. Dieses Prinzip findet seinen leidlichen Höhepunkt im Kampf gegen gewisse Amöben aber reden wir nicht mehr drüber...

Grafik:
Viel Schatten... allerdings im wörtlichen Sinne. Doch durch den ungemein geschickten Einsatz von wenigen stimmungsvollen Lichteinfällen, die durch das viele Dunkel immens verstärkt werden, generiert Metro 2033 eine irgendwie dichte, ausgefüllte Optik und einen enorm eindringlichen surrealen Stil, gegen den das Schattenspiel vieler anderer Ego Shooter nahezu plump anmutet.
Dazu kommen etliche winzige Details von Pflanzen bis zu Fotos an Pinwänden.
Die vielen dynamischen Lichter und Details gehen allerdings zu Lasten der Performance. Zudem fallen dadurch gerade die niedrig aufgelösten Texturen in der Oberwelt brachial auf.
Leider kann man daran wenig ändern, denn die Grafikeinstellungen arbeiten mit Presets. Detaillierte Einstellungen lassen sich nicht vornehmen. Wer hoch aufgelöste Texturen will, muss auch alle anderen Features voll aufdrehen.

Sound:
Minmalistisch und gerade dadurch eindringlich. Seltene ruhige Musik untermalt besonders eindringliche Momente für die Extraportion Gänsehaut. Sonst hört man jeden Schritt, jedes Knarren, jedes entfernte Grummeln und Graulen. Ein großartiges Beispiel dafür, wie viel man durch Stille erreichen kann.
In den Stationen sorgt ein konstanter Lärmpegel von durcheinander klingenden Gesprächen für das Gefühl, sich wirklich unter sehr sehr vielen Menschen auf sehr sehr kleinem Raum zu befinden.
Die Waffen klingen knackig.
Kurzum: Perfekt

Fazit:
Man kann sagen, dass Metro 2033 ein ziemlich typischer Ost- Ego Shooter ist. Im Kern konservativ, mit diversen ambitionierten Features, die durch seltsame KI und hinkendes Balancing oftmals gleich wieder ausgebremst werden. Die Story will unglaublich viel sein, erreicht sogar tatsächlich eine enorme Tiefe... aber nur, wenn man jeden Fitzel aus dem Spiel herauspresst und den Ausgang bereits kennt, um die Hinweise richtig zu ordnen.
Metro 2033 ist damit auch ein klarer Fall für in Spiel, das mehr sein will, als es leisten kann.
Doch im Survival Gameplay reicht es nicht an STALKER heran, in der kryptischen Story nicht Cryostasis.
Man spielt Metro 2033 nicht für überragendes Gameplay oder atemberaubende Story, sondern für das atmosphärische glaubwürdig inszenierte Szenario, für die interessanten Charaktere und das authentische Gefühl des Überlebenskampfes, das über allem schwebt.
Wer sich damit anfreunden kann und einen immersiven linearen Ego Shooter sucht, ist mit Metro sicher gut beraten, der Rest sollte besser erstmal antesten.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Wahnsinn.... Schocker pur. Das Manko ist Steam, 13. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Computerspiel)
Das Spiel hat ja sich ja zum Schlagwort gemacht "Fear the Future" also "fürchte die Zukunft" und damit auch voll ins schwarze getroffen. Schocker an jeder Ecke und nach einigen Stationen traut man sich kaum um die Ecke weil man so in dem spiel drin ist und man richtige Adrenalin Schübe bekommt. Jedes mal wenn ich das Spiel gespielt habe bin ich nass geschwitzt. Super Spiel mit einer sehr guten Grafik.

Das einzige Massive Manko ist, das man einen Steam Account braucht und mindestens alle Zwei Tage, sich nicht ohne Internetverbindung an das Spiel begeben kann. Meiner Meinung nach grenzt Dies schon an Freiheitsberaubung. Spiele die Ich ja Käuflich Erwerbe, sind mein Eigentum und da will ich nicht angewiesen sein auf einen ausländischen Server der häufig überlastet ist(gerade am Freitag Abend) um zu spielen. Diese Manko wird der Grund sein, warum ich mir kein Spiel mehr kaufe welches über Steam läuft, egal wie gut es ist.
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4.0 von 5 Sternen FÜRCHTE DIE ZUKUNFT, 18. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Computerspiel)
"Im Jahr 2033 dämmert ein neues dunkles Zeitalter. Betreten Sie die zerstörte Welt des postapokalyptischen Moskaus und begeben Sie sich auf eine Schrecken erregende Reise ins Herz des Untergrunds." Der erste Satz, den ich über Metro 2033 auf der Rückseite des Spiels gelesen habe und schon da wusste ich, als Fan von postapokalyptischen Spielen, Büchern und Filmen, wird mich Metro 2033 nicht enttäuschen. Gekauft habe ich das Spiel aufgrund des umständlichen Weges (da ab 18) nicht auf Amazon sondern im Geschäft, zu Lieferung und deren Abwicklung kann ich also keine Angaben machen. Aber viel mehr interessiert ja auch was das Spiel zu bieten hat!
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KOPIERSCHUTZ: (07/10)
Meine Metro 2033 Version greift auf den Kopierschutz von Steam zurück. Ob es noch andere mögliche Versionen gibt, kann ich nicht sagen. Steam ist eine Software von Valve, die Spiele an ein zuvor angelegtes Konto binden. Der Spieler muss sich vor jedem Spielen bei Steam anmelden um ein Spiel, dass auf Steam zurückgreift, zu starten. Permanent mit dem Internet verbunden sein muss man allerdings nicht! Bei der ersten Installation ist bei mir ein Fehler aufgetreten, die zweite Installation wollte das Spiel downloaden obwohl ich eine CD im Laufwerk hatte und die dritte lief dann endlich wie sie sollte. Kommt bei Steam öfters schon mal vor, das es nicht so will wie man selbst, aber der Ärger hält sich stark in Grenzen. Dank Steam wurden auch sofort alle Patches installiert und ich konnte das Spiel nach gerade einmal 5min sofort spielen (dank SSD). Im Spiel selbst kam es bisher zu keinerlei Abstürzen oder Problemen und ich besitze es jetzt schon gut 2 Jahre. Insgesamt gewohnte Steam-Problem(chen), die für Neueinsteiger ärgerlich sind, aber einen erfahrenen Steam-Nutzer nicht stören müssen.
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SPIELPRINZIP: (08/10)
Zunächst einmal ist Metro 2033, meiner Erachtung, kein reiner Shooter. Klar, ist es ein elementare Sache im Spiel aber im Vordergrund steht ganz klar das Leben in der Metro zu zeigen mit samt ihrer Gefahren. Artjom ist dabei nicht der unsterbliche Held, sondern vielmehr ein sehr verletzbarer Protagonist der immer wieder aufgrund der "Schwarzen" Wahnvorstellungen durchlebt. Die Munition ist sehr rar, daher ist das Durchsuchen und sammeln von Munition sehr wichtig. Artjom ist desweiteren auf Gasmasken, Taschenlampen und Medi-Packs angewiesen. Ein großer Unterschied zu anderen Shootern, man ist verwundbar und muss effizient und klug vorgehen. Dabei hilft uns vor allem Dingen die Dunkelheit, wo uns unsere Feinde nicht sehen. Also immer die Lampen ausschalten! Feinde die uns begegnen sind Kreaturen wie Dämonen und die "Schwarzen" aber auch Menschen wie die Faschisten oder Soldaten der roten Armee. Als negativ erachte ich, dass man leise fast gar nicht vorgehen kann. Einerseits weil zu oft es große Gegnertruppen sind, anderseits weil Treffer nicht erkannt werden. Wieder als Beispiel: Ich werfe von 2 Metern Entfernung einer Wache ein Wurfmesser in den Kopf, die Wache tut lediglich so als wäre sie von hinten angestoßen werden, der Alarm ertönt kurz später und das war es dann mit dem leisen Vorgehen! Die KI ist sehr minderbemittelt, freundliche KIs lassen mich die ganze Arbeit machen und bleiben hängen, gegnerische KI läuft wild durch die Gänge und sucht nur selten Deckung, was man von Kreaturen erwarten kann aber nicht von echten Menschen wie den Faschisten. Als letzten Störfaktor sehe ich die stark begrenzte Welt. Meist besteht mein Areal nur aus einem engen Gang, was im Untergrund ja noch logisch erscheint aber auch über der Erde bekommt man nicht den nötigen Freiraum um sich ein bisschen umzuschauen und zu erkunden.
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ZUSÄTZLICHER CONTENT: (08/10)
Da es sich um einen reinen Singleplayer handelt findet man so gut wie keinen zusätzlichen Content. Es ist allerdings schon ein Nachfolger der Reihe frisch erschienen: Metro Last Light. Wenn einem Metro 2033 zusagt würde ich da auf jeden Fall zugreifen. Darüber hinaus basiert das gesamte Thema des Spiels auf den Büchern von Dmitry Glukhovsky, diese (ich glaub derzeit 4) Bücher kann man sich bestimmt auch mal anschauen. Werde ich in naher Zukunft auch!
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MULTIPLAYER: (10/10)
Gibt es keinen! Aber trotzdem 10 Punkte? Genau, ich finde heutzutage kommen viel zu viele Spiele raus die sich rein auf den Multiplayer konzentrieren. Der Singleplayer ist meist nur als Alibi dabei, damit man damit werben kann. Metro macht es richtig, man möchte hier Atmosphäre aufgreifen und (womöglich) Bezüge zu den Büchern nehmen, man möchte das Leben in der Metro zeigen so kalt und erbarmungslos wie es ist! Ein Multiplayer hat da für mich nichts verloren, da er auch sehr wahrscheinlich mit anderen Spielen nicht mithalten könnte. Das einzige was man hier hätte hinzufügen können wäre ein Coop-Modus. Ich hätte nämlich sehr viel Lust darauf das Spiel mit einem guten Freund durchzuspielen, denn die Begleiter-KI ist nicht gerade der größte Helfer in der Not!
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GRAFIK: (08/10)
Die Grafik ist wundervoll. Auch noch im Jahr 2013 kann sich Metro 2033 sehen lassen. Die Texturen sind sehr hochauflösend und vor allem die Partikel- und die Lichteffekte wirken dank DirectX wirklich realistisch. Durch die detaillierteren Charakterzüge und die wirklich lebhaften Metro-Stationen bekommt der Spieler sehr gut einen Eindruck, wie das Leben in der Metro ist. In den Tunnels und an der Oberfläche ist dank der wirklich dunklen Atmosphäre ein tolles Spielerlebnis möglich. Alles zusammenfassend, gefällt mir die Grafik bombastisch. Es sind die kleinen Details, wie kleine Ratten, alte Bilder, Kinderbücher, etc..., die Metro 2033 zu einem atmosphärischen Shooter machen.
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SOUND: (09/10)
Die musikalische Untermalung ist durchaus gelungen. Man kann zunächst einmal einen dynamischen Wechsel feststellen heißt: Kampf -> laute/actionlastige Musik ; kein Kampf: Musik tritt in den Hintergrund. In den Stationen wie der Polis ist die Instrumentierung sehr minimalistisch angelegt und wird lediglich dazu instrumentalisiert das Leben in der Metro zu zeigen. Beispielsweise spielt in einer Station nur eine Gitarre, weil die Menschen nicht mehr als eine Gitarre besitzen. Alte Platten und (da bin ich mir unsicher) Radiosender erinnern an eine frühere Zeit. Da ich wirklich alles über die Metro und ihre Geschichten wissen wollte hat es mich tierisch gestört, dass sich Dialoge überlagen. Wenn man sich Personen nähert fangen sie oftmals an mit dem Spieler zu reden oder reden mit anderen KIs über alltägliches. Da aber vor allem auf dem Märkten viele Menschen nahe beieinander stehen haben oftmals 4-5 Personen gleichzeitig angefangen zu reden. Man selbst versteht dann leider gar nichts mehr von den Dialogen. Darüber hinaus sind die Waffensounds für meinen Geschmack viel zu künstlich, sie wirken eher wie eine verbesserte Erbsenpistole.
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LANGZEITMOTIVATION: (03/10)
Das große Manko des Spiels. Man muss dem Spiel schon mal gut schreiben, dass es wirklich massig Dialoge in den Stationen gibt, denen man zuhören kann aber nicht muss. Ich habe es immer wieder gerne getan, um einen Eindruck zu bekommen, was es heißt unter der Erde zu leben. Desweiteren kann man wirklich in der ein oder anderen Ecke immer wieder was erkunden; sei es ein Tonband oder vielleicht nur eine Drahtfalle. Das war es dann aber schon. Die Story dauert lächerliche 6 bis max. 10 Stunden und das als Vollpreistitel? Klar, dass Spiel bekommt man heute locker für unter 10 Euro, aber beim Release hat dieses Spiel mal 30-40 Euro, vielleicht sogar mehr, gekostet. Das ist wirklich wucher. Das Spiel lohnt sich für 1-3 verregnete Abende, aber das war es dann leider auch von der tollen Metro-Atmosphäre. Schade!
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COMMUNITY: (06/10)
Unter "Community" fasse ich normalerweise immer die Gegenspieler die einem Spieler im Multiplayer erwarten. Da Metro 2033 keinen hat, genau wie übrigens Last Light kann man hier schon mal nichts zu sagen. Jedoch findet man im Internet ganze Wikis und Fan-Seiten die sich um die gesamte Thematik drehen, falls da jemand mehr Interesse hat. Einfach googlen und man wird etwas finden.
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KOPIERSCHUTZ: (07/10)
+ automatische Updates
+ Statistiken können bei Steam eingesehen werden
+ offline spielbar
+ keine Abstürze
- Steam-Account ist Pflicht
- teils komplizierte Installation mit Fehlermeldungen
SPIELPRINZIP: (08/10)
+ kein reiner Shooter
+ Einleitung durch Vorgeschichte
+ Ladesequenzen werden durch Berichte von Artjom untermalt
+ Artjom als verwundbarer Charakter
+ Schatten und Dunkelheit als elementar wichtig für die Sicherheit
+ Leben der Metro wird dem Spieler nahegebracht
+ Abhängigkeit von Medi-Packs, Taschenlampen und Gasmasken
+ Munition ist rar
- leises Vorgehen fast unmöglich
- sowohl freundliche als feindliche KI mangelhaft
- sehr begrenzte Welt
ZUSÄTZLICHER CONTENT: (08/10)
+ diverse Bücher
+ Nachfolger: Metro Last Light
o keine Mods und der gleichen, die aber auch nicht nötig sind
MULTIPLAYER: (10/10)
+ Fokussierung komplett auf Singleplayer
o dafür keinen Multiplayer
- Coop wäre wünschenswert gewesen
GRAFIK: (08/10)
+ detaillierte Charakterzüge
+ grandiose Atmosphäre
+ massig Details in den Stationen (z.B. Polis)
+ DirektX 11
+ wunderschöne Partikel- und Lichteffekte
+ sehr düstere Atmosphäre
- gelegentliche Grafikfehler (z.B. Leichen schweben)
- Personen wiederholen sich zu oft
SOUND: (09/10)
+ gute musikalische Untermalung
+ in den Stationen minimalistische Instrumentierung (nur Instrumente die die Menschen haben)
+ Musik aus alten Platten und Radiosendern
o solide Synchronstimmen
- oft Überlagerung von Dialogen
- Waffensound klingen künstlich
LANGZEITMOTIVATION: (03/10)
+ massig Dialoge (Darstellung des Metro-Lebens)
+ teilweise viel zu erkunden in den Tunnels und in Moskau
- Welt stark eingegrenzt
- längere Story wäre wünschenswert (ca. 6 Stunden Spielzeit)
COMMUNITY: (06/10)
+ diverse Wikis und Fan-Seiten, die sich um das Spiel und die Bücher drehen
SONSTIGES:
- keine Demoversion
- Software Pyramide: keine Anleitung

FAZIT: (59/80) 59:8:2=3,68≈4 Sterne
Ein wirklich gelungenes Spiel, auch wenn es jetzt schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Ich habe es hauptsächlich nochmal gespielt um in die Vorgeschichte für den zweiten Teil der Spielserie (Metro Last Light) reinzukommen. Ich denke ich werde es in ferner Zeit auch ein drittes Mal durchspielen. Jeder der postapokalyptische Szenarien mag wird hier bei einem Kauf nichts falsch machen. Ich bin so von diesem Thema zerstörtes Moskau und Metro fasziniert, dass ich überlege mir wirklich mal eines der Bücher zu Gemüte zu führen. Hoffentlich waren Metro 2033 und Last Light nicht die letzten Teile der Serie und uns erwartet vielleicht ein dritter Teil der mehr in Richtung Open World (vielleicht wie DayZ) geht. Das wäre wünschenswert! Bei Fragen, Kritik oder Anmerkung stehe ich gerne zur Verfügung!
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5.0 von 5 Sternen Mein erstes Steamspiel, 15. Oktober 2011
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Computerspiel)
Also ich habe mir die Uncutversion hier bei Amazon gekauft. Beim erstmaligen installieren am PC suchte ich vergebens die Setup.exe so wie ich es von anderen Spielen kenne als ich mir das Hauptverzeichnis von der DVD anschaute sehe ich nur diesen Steam assistenten zum aufrufen darauf klickte ich 2x und der begang zu installieren nach erfolgreicher installation gehts weiter mit denn Account erstellen eines Steamzuganges das machte ich und dann war ende denn ich dachte so jetzt wirst du danach das Game von der DVD installieren leider war dem nicht so denn jetzt kommts man muß das Game zuerst Registrieren (Keypickerl in der DVDhülle) und dann downloaden bei mir 7,2GB hatte knappe 90min. gedauert und dann kann man es erst installieren für was habe ich eine DVD gekauft wo 7,3GB drauf sind wenn ich gezwungen bin das Game downloaden zu müssen wo ist da die Logic man kann das downgeloadete Game sichern geht alles im Steamassistenten aber trotzdem. Also der Ablauf bzw die prozedere her gibt es nur 2 Sterne plus 3Sterne für das game da ich es gerade spiele.
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5.0 von 5 Sternen Stimmunsmonster, 20. September 2011
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Metro 2033 (uncut) (Computerspiel)
Dieses Spiel hat alle Erwartungen erfüllt, es gehört zu den bestaussehendsten Spielen auf dem Markt (die Beleuchtung und Animationen haben mich immer wieder beeindruckt), bietet eine stimmungsvolle Soundkulisse, tolle Gameplaymechaniken (Schleichen wird sinnvoll und nachvollziehbar eingebaut) und zu guter Letzt eine grandiose Geschichte. Wer dieses tolle Spiel noch nicht hat, aber die entsprechende Hardware besitzt (wer alles auf max und DX11 spielen will, braucht einen top PC) sollte sofort zuschlagen!
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Metro 2033 (uncut)
Metro 2033 (uncut) von THQ Entertainment GmbH (Windows 7 / Vista / XP)
EUR 11,99
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