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598 Rezensionen
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bildgewaltiges Spektakel !
2012 ist ein Film, den man nicht allzu ernst nehmen sollte. Natürlich: Ami Patriotismus, übertriebene Handlungen, usw..
Aber was erwartet man von einem Katastrophen Film von Emmerich? Mal ehrlich, wohl kaum einen hoch anspruchsvollen Film oder?

Ich fühlte mich zmindest sehr gut unterhalten, Effekte stimmten, Cusack gewohnt gut und Bluray mit...
Vor 9 Monaten von FilmFreund veröffentlicht

versus
59 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Special-Effect-Overkill ohne jegliche Substanz
Wenn man Filme mag, in denen der Regisseur sozusagen mit der groben Kelle austeilt und möglichst viel kaputt geht, ist man mit "2012" prinzipiell gut bedient. Selten, vermutlich überhaupt nie, gab es bisher in einem Film dermaßen umfassende Verwüstungen zu bewundern. Egal, ob der Ausbruch des Yellowstone-Supervulkans, das regelrechte Versinken von...
Veröffentlicht am 9. Januar 2012 von Stefan T.


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bildgewaltiges Spektakel !, 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: 2012 [Blu-ray] (Blu-ray)
2012 ist ein Film, den man nicht allzu ernst nehmen sollte. Natürlich: Ami Patriotismus, übertriebene Handlungen, usw..
Aber was erwartet man von einem Katastrophen Film von Emmerich? Mal ehrlich, wohl kaum einen hoch anspruchsvollen Film oder?

Ich fühlte mich zmindest sehr gut unterhalten, Effekte stimmten, Cusack gewohnt gut und Bluray mit tollem Bild.
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283 von 374 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen pures Demomaterial für das Heimkino, 27. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: 2012 [Blu-ray] (Blu-ray)
Wir kennen doch nun unseren Roland Emmerich gut genug um zu wissen, was uns
erwartet. Auch hier, bei seinem neuestem Film ließ bereits der Trailer erahnen,
worauf es wieder hinnaus läuft: Specialeffects pur und eine Zerstörungsorgie, wie
man sie bis Dato noch nicht im Kino gesehen hat. Wie immer gibt man am heimischen
Kellereingang zum Heimkino sein Hirn ab und hat sich ausreichend mit Popcorn
eingedeckt denn es gilt 158 Minuten einer Handlung zu verfolgen, die dazu dient,
einen wie in einen Ride durch die verschiedenen Katastrophen zu bringen.

Kommen wir also zum Filmerlebnis im eigenen Heimkino. Bevor etwas passiert,
plätschert die Handlung etwas dahin und man kann sich im wahrsten Sinne schon
mal ein Bild von der Umsetzung auf Blu-Ray machen:

Das Master zeigt einen guten Kontrast mit ausreichender plastischer Tiefe, wirkt aber insgesamt etwas
weichgezeichnet. Die Bildschärfe ist aber überwiegend sehr gut.
Stellenweise überstrahlt das Bild leicht in hellen Bildbereichen aber das tiefe Schwarz zeigt in dunklen Bildbereichen eine sehr gute Durchzeichnung. Die Kompression ist makellos und zeigt
selbst in Szenen mit viel Bewegungsdynamik keinerlei Störungen. Die Farbgebung ist leicht
verfremdet aber insgesamt noch natürlich.

Nach einer halben Stunde gehts nun langsam los und es offenbart sich vor allem eines:
Der Sound ist pures Demomaterial für das Heimkino und ein bombastisches Spektakel welches
gerade gute Subwoofer bis in abgrundtiefe Frequenzen das Letzte abverlangen. Die Einschläge
der Trümmer des explodierten Vukans scheinen den Zuschauer aus den Kinosessel zu katapultieren
und der Mehrkanalmix jagd im Schnelltempo von Szene zu Szene. Dazu gesellen sich Split-Surround-
Effekte aus allen 7 Kanälen, die dem Zuschauer jederzeit das Gefühl geben, ein Teil des
Weltunterganges zu sein.
Diese präzise ortbaren Effekte werden begleitet von einem satten Music Score, der sehr dynamisch
daher kommt. Das Actionfeuerwerk bietet erfreulicherweise nicht nur im Bassbereich eine hohe Qualität.
Die Hochtonwiedergabe ist sehr brillant und lässt viele kleine Details sehr präzise erklingen.
Die deutsche Tonspur punktet nicht nur mit der glasklaren Höhenwiedergabe sondern mit dem sehr
präzisen, kontrollierten Bassbereich.

Sound und Bild zusammengenommen bieten ein Heimkinoerlebnis erster Güte und die Disk wird sicher
immer die erste sein, die man sich vornimmt um Bekannte und Freunde im höchsten Maße zu
beeindrucken.

Roland Emmerich hat genau das geliefert, was man gewohnt ist. Einfachste Unterhaltung in Form
von Popcornkino, nicht mehr und nicht weniger.

Wer danach noch nicht genug hat, kann sich nun an die Extras rangeben und sich zum Beispiel
diverse Featuretten und Making offs der Special Effects anhand diverser Beispiele aus dem Film
ansehen, diverse Interviews etc....

BD-Live fähige Player werden zudem mit weiterem Material aus dem WEB gefüttert. Die Extras
im Detail:

Special Features:

* Kommentar mit Drehbuchautor/Regisseur Roland Emmerich und Co-Drehbuchautor Harald Kloser
* Gestaltung des Weltuntergangs
* Roland Emmerich: Meister des modernen Epos
* Wissenschaftlicher Hintergrund der Zerstörung
* Der Weltuntergang: Die Darsteller-Perspektive
* Alternatives Ende
* Entfallene Szenen

Blu-ray Exklusivmaterial:

* movieIQ (logo) und BD-Live liefern Echtzeitinformation rund um Besetzung, Musik, Wissenswertes und vieles mehr, während der Film läuft!
* Bild im Bild: Rolands Vision: Enthält Prävisualisierung, Storyboards und Aufnahmen hinter den Kulissen sowie Interviews mit Filmemachern, Schauspielern und Drehteam
* Interaktiver Maya-Kalender: Nach Eingabe eines Datums erscheint Ihr Horoskop und Persönlichkeitsprofil! Forschen Sie weiter und sehen Sie Geheimnisse des Maya-Kalenders

Fazit: Heimkinobesitzer kommen um den Streifen nicht herum. Zuschauer die eine tiefgründige, logische
Handlung mit sorgfälltig herausmodellierten Charakteren suchen sind hier falsch.
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792 von 1.052 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leute die 2012 schlecht finden sollten..., 9. Januar 2010
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: 2012 [Blu-ray] (Blu-ray)
in einen Dokumentar-Film gehen! Ehrlich, man sieht doch schon im Trailer um was es geht!? Trotzdem gehen Menschen ins Kino, welche jetzt einen geschichtlich-anspruchsvollen und möglichst wahrheitsgetreuen Dokumentarfilm über die Mayas sehen wollten!? Ich möchte niemanden angreifen bzw. auf den Schlips treten, aber diese Klischees!? Meine Güte!? Ja - Superman kann fliegen! King Kong ist ein rieeeeeeeeeeßen Gorilla und stellt Euch vor, bei 2012 zefetzt es fast die ganze Welt unter todesmutigen Einsätzen eines ganz normalem Durchschnitt-Bürgers, der plötzlich eine ganz wichtige Rolle die wir durch den Film begleiten erhält und ja - auch er ist wie James Bond und fährt mit einem Van durchs Hochhaus, während es einstürzt und doch kriegt man noch am Rande kurze Einblicke anderer Schicksale mit. Mein Gott! Kino ist UNTERHALTUNG!! und nicht Schule! vor allem wenn man weiß "HOLLYWOOD-BLOCKBUSTER" - ROLAND EMMERICH! Einer der führenden EFFEKTE-KINGS - was wolltet ihr denn sehen?

Mein Fazit: 2012 ist perfektes Popkornkino, welches das Thema oberflächlig aufgreift, sehr gut unterhält und Bilder bietet, die man teilweise nicht mal zu träumen gewagt hätte. Super!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kLASSISCHER Emmerich, 26. September 2014
Von 
Jarno (Greifswald, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2012 (Amazon Instant Video)
KLASSISCHER Emmerich-Film. Die Bilder sind natürlich wie immer eindrucksvoll. Die Geschichte passt ganz gut zu der ganzen Verschwörungstheorie zu der Zeit als er rauskam. Wenn man Ihn sich heute aber anschaut, ist er für mich von der Story nur Mittelmaß. Ist halt n klassischer Kinofilm, der zu Hause nicht so wirklich schockt, wenn man nicht gerade ein Heimkino stehen hat.
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59 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Special-Effect-Overkill ohne jegliche Substanz, 9. Januar 2012
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
Wenn man Filme mag, in denen der Regisseur sozusagen mit der groben Kelle austeilt und möglichst viel kaputt geht, ist man mit "2012" prinzipiell gut bedient. Selten, vermutlich überhaupt nie, gab es bisher in einem Film dermaßen umfassende Verwüstungen zu bewundern. Egal, ob der Ausbruch des Yellowstone-Supervulkans, das regelrechte Versinken von Metropolen im Boden bzw. im Meer oder die Zerstörungen, die von gigantischen Tsunamis angerichtet werden - all das ist tricktechnisch sehr gut umgesetzt und lässt kaum Wünsche offen. Wobei der Overkill an computergenerierten Special Effects zur Folge hat, dass wesentlich mehr "unecht" wirkt, als in anderen Filmen; die Grenzen der Technik sind in einigen Szenen doch recht deutlich zu erkennen. Daran muss man sich erstmal gewöhnen... Dennoch: An dieser Front wurde prinzipiell alles richtig gemacht.

Mehr hat "2012" im Wesentlichen aber nicht zu bieten. Natürlich darf man an einen Emmerich-Blockbuster nicht mit der Erwartung herangehen, eine wissenschaftlich korrekte Dokumentation zu sehen. Aber auch die Mindestvoraussetzungen für einen inhaltlich halbwegs brauchbaren Film erfüllt dieser Streifen bei weitem nicht.

Zunächst merkt man von Anfang an sehr deutlich, dass die Special-Effects der eigentliche Star des Films sind. Die Schauspieler (allen voran der durchaus sympathische John Cusack) sind zwar bemüht, stellen aber völlig gesichtlose, maximal als Verkörperung von amerikanischen Heldenklischees durchgehende Charaktere dar. Gleiches gilt für die Story - die Apokalypse erhält zwar einen pseudo-wissenschaftlichen Anstrich, der nicht ganz verkehrt ist, die restliche Handlung kann man jedoch getrost vergessen. Alles ist dermaßen vorhersehbar, dass einfach keine richtige Spannung aufkommen will und man - statt mit den Hauptpersonen mitzufiebern - nur auf die nächste Effektorgie wartet. Grundsätzlich wurde sowohl bei Charakteren als auch in Bezug auf die Story ohne Not wirklich jedes Klischee in den Film gepackt, dass man aus den letzten Jahrzehnten des Popcorn-Kinos kennt.

Am meisten stört, wie oft Hauptdarsteller Cusack praktisch in letzter Sekunde dem Tod von der Schippe springt. Es wäre vollkommen in Ordnung gewesen, die einzelnen Katastrophen zumindest gelegentlich für sich stehen zu lassen - leider hat man sich dazu entschieden, die Darsteller in mörderischem Tempo durch die nicht vorhandenen Kulissen zu jagen. Die Folge ist Kopfschütteln und stellenweise sogar Gelächter, wenn die Protagonisten in einer Limousine durch ein gerade einstürzendes Hochhaus brettern oder mit einer schweren Transportmaschine Flugmanöver wie mit einer Cessna durchführen. Atemlose Spannung kommt so jedenfalls nicht auf. Dass Roland Emmerich zusätzlich auch noch ganz tief in den Pathetik-Topf greift, seinen Darstellern dümmliche Dialoge in den Mund legt und den Spagat zwischen Familien- und globaler Tragödie nicht hinbekommt, spielt im Endeffekt so gut wie keine Rolle mehr. Genauso ist es mit dem jämmerlichen Versuch, dem Ganzen durch einen schwarzen US-Präsidenten, einer "Frau Bundeskanzlerin" und ähnlichen Personen einen aktuellen, realistischen Anstrich zu verleihen.

Gute Momente gibt es vor allem dann, wenn der Film echte Ironie statt unfreiwilliger Komik zeigt. Beispielsweise wenn das Weiße Haus durch einen US-Flugzeugträger zermalmt wird oder der Petersdom Gläubige während dem Gebet unter sich begräbt.

Im Endeffekt reicht das alles für knappe zwei Sterne - das aber auch nur deshalb, weil es einige - auch inhaltlich - schlechtere Filme gibt. Zumindest hat man bei "2012" im Vergleich zu anderen Filmen wie zum Beispiel der unsäglichen Geschichtsverfälschung "Pearl Harbor" (den nicht mal die hervorragenden Effekte rausreißen können) nicht das Gefühl, dass sich der Streifen selbst allzu ernst nimmt. Der Film tut niemandem weh, ist in seiner Art zumindest konsequent und setzt optische Maßstäbe. Zu mehr reicht es aber nicht, soll es wohl auch nicht. Mir persönlich ist das aber auch bei einem solchen Blockbuster einfach zu wenig.
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89 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Zutaten zu diesem Emmerich Klischeefeuerwerk, 9. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
Man nehme:

-Geschiedenen erfolglosen Familienvater CHECK
-Attraktive Ex-Ehefrau CHECK
-Sternenbanner CHECK
-Genervter Sohn hasst seinen Vater liebt seinen reichen Porsche fahrenden Stiefvater CHECK
-Rumheulendes kleines Mädchen CHECK
-Sternenbanner CHECK
-Verrückter Weltuntergangsspinner der Recht behält im Campingwagen (ohne Alumütze) CHECK
-HumVees und Armykerls aufmarschieren lassen CHECK
-Strechlimo klingt wie ein Muscle Car und hält mehr aus als ein Leopard 2 Panzer CHECK
-Stiefpapa kann mit 3 Flugstunden fliegen wie Baron von Richthofen CHECK
-Kleiner Hund CHECK
-Schwarzer US Präsident wird von Flugzeugträger erschlagen CHECK
-Sternenbanner CHECK
-Eine Antonov braucht nur 100 Startbahn um Abzuheben CHECK
-Beginn von Katastrophenszenarien kann Sekundengenau von Computern mit Countdown berechnet werden CHECK
-USA übernehmen die Führung der freien Welt CHECK
-USA bekommen ihre Eigene Arche Europa, Russland und der Rest dürfen sich 2 andere Teilen CHECK
-Nur wer Millarden auf dem Konto hat oder Dr./Prof ist hat das Recht auf Überleben CHECK
-Heroische schwülstige Rede von schwarzem Wissenschaftler (würg) CHECK
-Stiefpapa geht drauf CHECK
-Hund überlebt CHECK
-Familie hat sich einen Monat später wieder zusammengefunden CHECK
-Keiner denkt dran Leute aus Afrika zu retten CHECK

Das ich dieses Werk bis gestern bis zum Ende durchgehalten habe grenzt wirklich an ein Wunder. Ich hab ja schon einiges an Emmerichen Werken gesehen aber das hatte wirklich alles zu bieten was mich Fremdschämen, die Hände vor dem Gesicht zusammenschlagen, die Augen verdrehen und den Kopf schütteln lässt.
Ich habe vielen Protagonisten ehrlich ein frühes Ableben gewünscht.
Einzig Positiv ist, dass die US-Flagge "verhältnismäßig" selten im Bild weht.
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69 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Emmerich hält sein Publikum für völlig schmerzfrei..., 16. Mai 2010
Von 
Parsec - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
Nein, einen Film mit Tiefgang habe ich nicht erwartet, aber das "2012" dann so belanglos und dümmlich inszeniert ist hat mich dann doch erstaunt.
Klar, die Special Effects sind beeindruckend, keine Frage - aber auch die besten Special Effects wirken rasch ermüdend, wenn man merkt, das ein Film NUR aus ihnen besteht und sonst rein gar Nichts unter der Haube hat. "2012" ist deswegen ein Emmerich-Film in Vollendung: man hat ihm ja schon oft vorgeworfen sämtliche Energie in die Präsentation zu stecken und sich einen Dreck um die Handlung zu kümmern, aber hier toppt er die Erwartungen. Technisch ist "2012" ohne Wenn und Aber höchst beeindruckend gemacht, inhaltlich aber so hohl, dass es wirklich weh tut.

Wie gesagt, mir ist klar das "2012" einfach nur unterhalten möchte und keinen dokumentarischen Anspruch erhebt. Aber ich habe das Gefühl, das Emmerich sein Publikum für völlig schmerzfrei hält, Hauptsache die Special Effects stimmen, dann findet man das doch alles total super. Nein, findet man nicht - denn auch die besten Special Effects können eine Story nur unterstützen. Und wo nichts da ist (und mal ganz ehrlich, "2012" bietet hier absolut nichts außer purer Langeweile) kann leider auch nichts unterstützt werden.

Emmerich erkennt irgendwie nicht, dass auch das Action-Kino von guten Charakteren und einer guten Story lebt - denn nur dann fiebert man wirklich mit. Story und Charaktere müssen ja nicht Oscar-verdächtig originell sein, aber sie sollten funktionieren. Hier gibt es allerdings einen völlig unüberzeugenden Protagonisten zu sehen, und eine hahnebüchene Handlung, welche um möglichst wüste Explosionen und seltsame Zufälle herumgestrickt ist. Aus diesem Grund machte sich bei uns in erster Linie gähnende Langeweile breit.

Insofern also: im Endeffekt ist ist "2012" nichts mehr als sehr teurer, tricktechnisch gut gemachter Trash... langweilig, vorhersehbar und strunzdämlich, aber schön bunt.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter film, 18. März 2010
Der Film steigt für mich etwas zu schnell in die Thematik ein. Der Maya-Kalender wird nur als Steigbügelhalter für die weitere Story benutzt. Eben so als ob man irgendwie einen Grund für alles später kommende haben muss. Auch die physikalisch unrealistische Erklärung, dass Neutrinos den Erdkern dermaßen erhitzen, macht es nicht besser. Zwar wechselwirken Neutrinos tatsächlich mit dem Erdkern und möglicherweise führt dies sogar dazu, dass die Erde, wie man beobachtet, jährlich im Radius um 20 cm wächst und daher die Erdrotation abnimmt (also ein Tag jedes Jahr um einige Zehntelsekunden länger dauert) und die Kontinentalplatten mit einer Geschwindigkeit von paar Centimetern pro Jahr driften, aber kann eine erhöhte Sonnenaktivität (die seit Anbeginn der Zeit zyklisch variiert) und damit auch ein höherer Neutrinofluss Richtung Erde innerhalb von 3 Jahren nicht solche Folgen haben!!! Die Hintergrundstory ist deshalb schon dürftig und pseudowissenschaftlich (aber nicht so schlimm wie bei "The Core"^^). Man hätte sich ruhig am Maya-Kalender orientieren können, dann aber doch mit mehr Tiefgang.

Nach dieser Sequenz werden einige der Hauptcharaktere des Films dargestellt. Dreh- und Angelpunkt ist zum einen Jackson Curtis (John Cusack), der mit seinen beiden Kindern, seiner Ex-Frau und deren neuem Ehemann mitten im Chaos steckt und zum anderen Adrian Helmsley, der als wisseschaftlicher Berater und Mitentdecker der Veränderungen im Erdkern im Weißen Haus aktiv ist und auch die "Rettung der Menschheit" organisiert. Man hat so gesehen zwei Handlungsstränge, die am Ende zusammengefügt werden. Die schauspielerische Leistung Cusacks ist ansprechend und wertet den Film vor allem zu Beginn sehr auf. Die Person Helmsley ist auch sehr gut getroffen. Die anderen Charaktere werden ordentlich geschauspielert (die "komödiantischen" Szenen sind eher grenzwertig, was den Humor betrifft). Die zwischenmenschlichen Beziehungen im Film sind natürlich sehr oberflächlich. Später geht der neue Ehemann drauf, und die ehemals Verheiraten sind dann wieder zusammen (inkl. Kussszene). Das geht zu schnell und ist fehl am Platz. Auch wird später im Film ein russischer Milliardär samt Kinder eingeführt. Die Darstellung der Russen ist typisch amerikanisch. Die Russen werden mehr oder weniger zu Trotteln degradiert. Belustigend wirkt es vll. für das einfach gestrickte amerikanische Publikum, doch hier zu Lande fällt das eher negativ auf.

Die Veränderungen im Erdkern, die zu Vulkanausbrüchen, Verschiebungen der Kontinentalplatten und Tsunamis führen, werden effektvoll visualisiert und vertont. Hier kann man nicht meckern! Eine bessere Darstellung sucht man vergeblich in bisherigen Filmen. Eindeutig technisch und optisch ein vorläufiger Höhepunkt der (Katastrophen-)Filmgeschichte! Da ich den Film im Kino sah, wirken die Effekte besonders stark, vor dem TV beeindruckt das möglicherweise weniger und kann dann zu einer schlechteren Gesamtbewertung führen.

2012 hat Überlänge, was unnötig ist. Nach spannenden 130 Minuten plätschert der Film dann etwas vor sich hin, und man wartet schon langsam auf das Ende (das natürlich typisch Emmerich ist). Die Szenen in der Hydraulikkammer der Arche wirken langwierig und wirklich unnötig. Den kompletten Teil hätte man sich sparen können (und damit verbunden auch den Tod des neuen Ehemannes). Gestört haben mich auch einige Szenen, die sich quasi wiederholt haben. Da wären die Flugzeugszenen. Die erste Szene mit dem Sportflugzeug war beeindruckend, wurde dann aber in ähnlicher Form (bei Ausbruch des Supervulkans) praktisch wiederholt. Später das gleiche nochmal mit der Antonow 500. Hier besteht auch Kürzungspotenzial. Alles in allem könnte man sicher 30 Minuten kürzen, und dabei versuchen zu Beginn die Hintergrundstory auszubauen. Würde man dann noch eine etwas bessere Charakterzeichnung hinkriegen, wäre ein oscarverdächtiger Film herausgesprungen. So jedoch handelt es sich "nur" um einen insgesamt soliden Film. Wer bisher Gefallen an Emmerich- oder Katatrophenfilmen gefunden hat, wird auch hier auf seine Kosten kommen (vor allem im Kino). Alle anderen sollten nicht zu hohe Erwartungen mitbringen oder ganz auf den Film zu verzichten.
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115 von 160 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Jede einzelne Szene total vorhersagbar - auch Popcorn-Kino geht intelligenter!, 5. Juli 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
Inhaltlich ist der Film nicht mal einen Stern wert, für die Trickserei und Bildgewalt kann man wegen mir einen geben, auch wenn es niemanden mehr vom Sessel hauen dürfte. Das Drehbuch aber ist selbst für Emmerich-Filme (und da sind wir viel gewöhnt) extrem dümmlich. Natürlich hat er alles wieder mal aufs US-Publikum zugeschnitten, denn Amerikaner sehen sich Filme nicht an, in denen andere Nationalitäten die Welt retten. Sei's drum. Aber dass wieder sämtliche, aber wirklich sämtliche Zutaten angerührt werden müssen, tut wirklich weh. Kinder und kleine Hunde sterben nicht - selbst unsympathische arrogante, verwöhnte und dicke russische Kinder. Alle beten natürlich zu ihren Göttern - man mag es religiös in Amerika. Dazu noch ein bisschen tibetische Esoterik-Verklärung (Emmerich biedert sich wirklich allen Zielgruppen an) und natürlich die obligatorische Familien-Zusammenführung. Meine Güte, geht's noch erbärmlicher? Die Thematik hätte man ja durchaus ganz nett umsetzen können, auch von mir aus mit der entsprechenden Zerstörungswut und den dazugehörigen Bildern. Aber warum muss der Held der Geschichte (natürlich ein amerikanischer Familienvater, der einerseits schlau, andererseits aber erfolglos ist, ein Chaot und verkappter Komiker, der in den entscheidenden Situationen über sich hinaus wächst und ständig sein Leben für andere riskiert), warum muss der gleich mehrfach Slalom um einstürzende Häuser und herabschießende Feuerbälle fahren? Mir geht's gar nicht um den wissenschaftliche Aspekt. Ich mag Science-Fiction, das darf auch mal ein bisschen übertrieben und unlogisch sein, aber doch bitte ohne dieses blöde Pathos und Heldentum. Mit ein bisschen mehr Realismus wäre die ganze Geschichte viel erschreckender, so aber ist sie nur lächerlich und in keiner Sekunde spannend. Alles, was passiert, kann der geneigte Filmfan mit 100%iger Trefferquote vorhersagen, bevor es passiert. Man weiß, wer stirbt und wer überlebt, ach was soll's, es ist nicht nur Zeitverschwendung, den Film anzuschauen, sondern auch, darüber zu schreiben!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie von Emmerich gewohnt: viel Krawall und tolle Effekte um eine fade Story, 25. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
Die Erdplatten verschieben sich, die Welt, wie wir sie kennen, wird zusammenbrechen - und nur ein Bruchteil der Menschheit wird überleben.
Jackson Curtis gerät im Yellowstone Nationalpark an die US Army, die den Park abschirmt. Ein Verrückter erklärt ihm, dass die Regierung ein riesiges Projekt um den Ausbruch des Vulkans im Yellowstone vertuscht. Jackson schenkt ihm keinen Glauben, aber kurz darauf erscheinen riesige Erdlöcher in Kalifornien und die Erdkruste bricht. Der Kampf ums Überleben seiner Kinder beginnt...

Wir begleiten in diesem Film die kleine Gruppe um Jackson Curtis und seine Familie (bzw. Exfrau und deren Mann), die sich durch`s in sich zusammenbrechende Kalifornien nach Las Vegas und von dort nach China kämpfen, wo angeblich riesige Archen Rettung versprechen.

Gleichzeitig erleben wir das Ganze auch aus der Sicht der amerikanischen Bevölkerung und deren Wissenschaftler, die die Sache ins Rollen brachten.

Ich hab mir doch einiges von dem Film erwartet, dies wurde aber nur in Hinsicht auf die Effekte erfüllt.

Die Effekte sind wirklich der Wahnsinn, muss ich wirklich zugeben, sie haben mich sehr überzeugt.

Dafür ist die Story umso fader und hat einige Logikfehler. Die Handlung ist sehr vorhersehbar und wurde so schon tausendmal gesehen. Wenn ich euch jetzt aufzähle, was ich meine, spoiler ich zu sehr, daher lass ich die Beispiele weg ;)

Die schauspielerischen Leistungen bewegen sich im Mittelfeld, es ist nichts überragendes dabei, auch wenn Woody Harrelson seine Rolle sehr überzeugend spielt - allerdings ist er auch nur kurz dabei.
Teilweise finde ich die Schauspieler sogar recht gelangweilt agierend, aber bei dieser Story nicht wirklich ein Wunder ;)

Ich frage mich, was so schwer daran ist, einen Katastrophenfilm mit guter Story hinzukriegen - immer passt nur eines von beiden. Twister hat`s doch auch geschafft, warum schaffen`s die Neuen nicht?
Ich kann den Film empfehlen, wenn man sich einfach nur tolle Effekte wünscht oder einfach mal abschalten will und nicht denken mag ;)
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2012 [Blu-ray]
2012 [Blu-ray] von Roland Emmerich (Blu-ray - 2010)
EUR 8,99
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