• 2012
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

613
3,4 von 5 Sternen
2012
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2014
Handlung:

2009 erhalten die obersten Politiker der G8-Staaten die Nachricht, dass im Jahr 2012 die Erde untergehen wird, eine Tatsache, die anhand zahlreicher Forschungsergebnisse belegt ist. Sogleich ordnen die Regierungschefs den Bau von Archen an, mit denen genügend Menschen und Tiere gerettet werden können, um ein Fortbestehen der Menschheit zu sichern. Doch bei weitem nicht alle Menschen werden überleben – zumindest nicht der mittellose Teil der Bevölkerung. 2012 macht sich Jackson Curtis (John Cusack) mit seinen Kindern zu einem Campingurlaub auf, der jedoch jäh unterbrochen wird, als Curtis per Zufall über die Forschungsarbeiten bezüglich des Weltunterganges stolpert. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Curtis niemals die Hoffnung aufgibt, dass er sich und seiner Familie einen Platz auf einer Arche sichern kann.

Kritik:
Typischer Emmerich Film, überladen mit Klischees, unsympathischen und offensichtlich unmotivierten Schauspielern und einer absolut Hirnlosen Handlung. Einzig allein die gut programmierten Zerstörungsorgie in der Mitte des Films rechtfertigt hier die Vergabe von 2 Sternen auch wenn das beim Publikum keinerlei Emotionen auslöst, da hier einfach alles viel zu übertrieben und extrem künstlich wirkt.

Alles in allem sehr enttäuschend, aber mit einer Bong in der Hand und das Gehirn im Standby durchaus zu ertragen;)

Bluray Qualität:

Die Bildqualität überzeugt hier voll und ganz (ist ja auch kein Wunder, da der halbe Film aus dem PC kommt)
Die Tonqualität ist auch hervorragend (DTS HD Master 5.1), da kann mann nix meckern.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. März 2010
Der Film steigt für mich etwas zu schnell in die Thematik ein. Der Maya-Kalender wird nur als Steigbügelhalter für die weitere Story benutzt. Eben so als ob man irgendwie einen Grund für alles später kommende haben muss. Auch die physikalisch unrealistische Erklärung, dass Neutrinos den Erdkern dermaßen erhitzen, macht es nicht besser. Zwar wechselwirken Neutrinos tatsächlich mit dem Erdkern und möglicherweise führt dies sogar dazu, dass die Erde, wie man beobachtet, jährlich im Radius um 20 cm wächst und daher die Erdrotation abnimmt (also ein Tag jedes Jahr um einige Zehntelsekunden länger dauert) und die Kontinentalplatten mit einer Geschwindigkeit von paar Centimetern pro Jahr driften, aber kann eine erhöhte Sonnenaktivität (die seit Anbeginn der Zeit zyklisch variiert) und damit auch ein höherer Neutrinofluss Richtung Erde innerhalb von 3 Jahren nicht solche Folgen haben!!! Die Hintergrundstory ist deshalb schon dürftig und pseudowissenschaftlich (aber nicht so schlimm wie bei "The Core"^^). Man hätte sich ruhig am Maya-Kalender orientieren können, dann aber doch mit mehr Tiefgang.

Nach dieser Sequenz werden einige der Hauptcharaktere des Films dargestellt. Dreh- und Angelpunkt ist zum einen Jackson Curtis (John Cusack), der mit seinen beiden Kindern, seiner Ex-Frau und deren neuem Ehemann mitten im Chaos steckt und zum anderen Adrian Helmsley, der als wisseschaftlicher Berater und Mitentdecker der Veränderungen im Erdkern im Weißen Haus aktiv ist und auch die "Rettung der Menschheit" organisiert. Man hat so gesehen zwei Handlungsstränge, die am Ende zusammengefügt werden. Die schauspielerische Leistung Cusacks ist ansprechend und wertet den Film vor allem zu Beginn sehr auf. Die Person Helmsley ist auch sehr gut getroffen. Die anderen Charaktere werden ordentlich geschauspielert (die "komödiantischen" Szenen sind eher grenzwertig, was den Humor betrifft). Die zwischenmenschlichen Beziehungen im Film sind natürlich sehr oberflächlich. Später geht der neue Ehemann drauf, und die ehemals Verheiraten sind dann wieder zusammen (inkl. Kussszene). Das geht zu schnell und ist fehl am Platz. Auch wird später im Film ein russischer Milliardär samt Kinder eingeführt. Die Darstellung der Russen ist typisch amerikanisch. Die Russen werden mehr oder weniger zu Trotteln degradiert. Belustigend wirkt es vll. für das einfach gestrickte amerikanische Publikum, doch hier zu Lande fällt das eher negativ auf.

Die Veränderungen im Erdkern, die zu Vulkanausbrüchen, Verschiebungen der Kontinentalplatten und Tsunamis führen, werden effektvoll visualisiert und vertont. Hier kann man nicht meckern! Eine bessere Darstellung sucht man vergeblich in bisherigen Filmen. Eindeutig technisch und optisch ein vorläufiger Höhepunkt der (Katastrophen-)Filmgeschichte! Da ich den Film im Kino sah, wirken die Effekte besonders stark, vor dem TV beeindruckt das möglicherweise weniger und kann dann zu einer schlechteren Gesamtbewertung führen.

2012 hat Überlänge, was unnötig ist. Nach spannenden 130 Minuten plätschert der Film dann etwas vor sich hin, und man wartet schon langsam auf das Ende (das natürlich typisch Emmerich ist). Die Szenen in der Hydraulikkammer der Arche wirken langwierig und wirklich unnötig. Den kompletten Teil hätte man sich sparen können (und damit verbunden auch den Tod des neuen Ehemannes). Gestört haben mich auch einige Szenen, die sich quasi wiederholt haben. Da wären die Flugzeugszenen. Die erste Szene mit dem Sportflugzeug war beeindruckend, wurde dann aber in ähnlicher Form (bei Ausbruch des Supervulkans) praktisch wiederholt. Später das gleiche nochmal mit der Antonow 500. Hier besteht auch Kürzungspotenzial. Alles in allem könnte man sicher 30 Minuten kürzen, und dabei versuchen zu Beginn die Hintergrundstory auszubauen. Würde man dann noch eine etwas bessere Charakterzeichnung hinkriegen, wäre ein oscarverdächtiger Film herausgesprungen. So jedoch handelt es sich "nur" um einen insgesamt soliden Film. Wer bisher Gefallen an Emmerich- oder Katatrophenfilmen gefunden hat, wird auch hier auf seine Kosten kommen (vor allem im Kino). Alle anderen sollten nicht zu hohe Erwartungen mitbringen oder ganz auf den Film zu verzichten.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. April 2010
Der Film liefert optisch perfektes Popcornkino in HD und deutschen Ton in DTS Master Qualität. Im Vergleich zu Independence Day und The Day After Tomorrow ist die Story bei 2012 geradezu nebensächlich. Wer eine halbwegs logische Story erwartet, wird enttäuscht sein. Wer tiefgehende Dialoge und interessante, Charaktere erwartet, ebenfalls.

2012 ist eine einzige bild- und soundgewaltige und bislang unvergleichliche Zerstörungsorgie in HD. Logik, Darsteller und Dialoge sind Nebensache, wenn die Welt untergeht und die biblische Flut kommt. Sich den Film auf DVD zu kaufen um ihn dann am winzigen Röhrenfernseher anzuschauen ist wahrscheinlich weniger sinnvoll. Nur im entsprechend ausgestatteten Heimkino kommen die Vorteile dieser BluRay voll zur Geltung.

Also: Hirn aus - Spaß an! (ansonsten: Finger weg oder lieber erst mal ausborgen)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das positive an diesem Film ist, die Spezialeffekte sind so perfekt, dass man nach dem Eindruck, wie z.b. mal eben ganz Kalifornien im Meer versinkt, sagen könnte, OPTISCH ist dies die Krönung des Katastrophenfilmgenres. Wo "2012" jedoch schwächelt, ist die Story.
Standard natürlich: Unheil kündigt sich an, ein Wissenschaftler mahnt (Siehe "The day after tomorrow"). Doch auch wenn ihm anders, als in anderen Filmen jemand zuhört, verläuft die Handlung erstmal ziemlich zäh.
Nach 40 Minuten erst brennt der Film dann ein Actionszenario ab, das "Twister" oder "Dantes Peak", so gut sie sind, in Punkto Spezialeffekte alt aussehen läßt, denn die Spezialeffekte, wie die Welt untergeht, kann man, was die Perfektion und den WHOW-Effekt (z.b. Vulkanausbruch im Yellowstone-Nationalpark) anbeht, nicht mehr toppen. Selbst bei Kleinigkeiten, wenn ein Flugzeug, das durch eine Erdspalte fliegt, z.B. fast von einer aus einem zerbrochenen U-Bahn Tunnel rasenden U-Bahn abgeschossen wird, hat man hier tolle Arbeit geleistet.
Ein Manko des Films sind aber auch die Darstellerleistungen. Am bekanntesten sind sicher John Cusack und Danny Glover, doch nur Cusack kann sich von den Effekten freispielen. Glover enttäuscht auf ganzer Linie und die restlichen Darsteller sind nur Katastrophenfilmstereotypen. Man vermisst schräge Nebencharaktere, wie z.B. Russell Cays (Randy Quaid) wie in "Independence Day", die etwas Leben in die Handlung bringen.
Negativ ist auch, dass der Film vieles wiederholt:
von "Armageddon"
- Menschen versammeln sich weltweit zum Gebet
- Ein russischer Pilot repariert mit unorthodoxen Methoden etwas an einem Fluggerät.
Nur längst nicht so witzig, wie bei "Armageddon".
von "Independence Day"
- Es gibt eine patriotische Rede, die die Menschheit zusammenschweißen soll.
Auch die Emmerich-Tradition "wir zerstören bekannte Gebäude" kommt zum tragen:
- das Washington Monument
- die Jesus-Statue in Rio
- der Petersdom in Rom (Emmerich schafft also was die Illuminaten in "Illuminati"
nicht schafften.
- oder es wird ein Ozeanriese umgedreht ("Poseidon" von Wolfgang Petersen grüßt)
- ein Flugzeugträger zerlegt das Weiße Haus. (Toll anzusehen, aber in "Independence
Day" effektvoller)
Deja Vu ist auch besagtes russisches Fluggerät. Hier ein riesieges russisches Antonov Verkehrsflugzeug mit einem Laderaum voll Luxusautos, die irgendwann abgeworfen werden. Das kennen Filmfans 1:1 aus "James Bond 007-Stirb an einem anderen Tag"
Aber es gibt auch den Hund, der sich, wie in den meisten Katastrophenfilmen, in letzter Sekunde rettet, sowie einen Schurken, der dann doch den Heldentod stirbt.
Wie gesagt sind die Spezialeffekte das Beste am Film und daher ist auch die Sequenz gelungen, wenn der Himalaya von Wassermassen verschlungen wird.
Super spannend, actionreich und dramatisch toll ist dann das Finale, das sich auch gut in einem Schiffskatastrophenfilm machen würde. Auch der Humor ist hier gut. Feststellung: "Wir haben ein Hindernis von 1800 Metern (kein Schreibfehler, also nicht 8100 Metern) Höhe vor uns." Antwort: "Das ist der Mount Everest". Diese Szene muss man sehen, um den Humor wirklich genießen zu können.
Überhaupt ist die ganze Idee WIE die Menschheit gerettet werden soll so naheliegend, wie genial und für mich ist die letzte halbe Stunde die beste Sequenz eines Films, dessern erste 120 Minuten ca. 30 Minuten zu lang sind. Eine Laufzeit von 120 statt 150 Minuten und "2012" hätte durchaus die Qualität von Emmerichs besserem Katastrophenfilm "The day after tomorrow" erreichen können.
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117 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juli 2010
Inhaltlich ist der Film nicht mal einen Stern wert, für die Trickserei und Bildgewalt kann man wegen mir einen geben, auch wenn es niemanden mehr vom Sessel hauen dürfte. Das Drehbuch aber ist selbst für Emmerich-Filme (und da sind wir viel gewöhnt) extrem dümmlich. Natürlich hat er alles wieder mal aufs US-Publikum zugeschnitten, denn Amerikaner sehen sich Filme nicht an, in denen andere Nationalitäten die Welt retten. Sei's drum. Aber dass wieder sämtliche, aber wirklich sämtliche Zutaten angerührt werden müssen, tut wirklich weh. Kinder und kleine Hunde sterben nicht - selbst unsympathische arrogante, verwöhnte und dicke russische Kinder. Alle beten natürlich zu ihren Göttern - man mag es religiös in Amerika. Dazu noch ein bisschen tibetische Esoterik-Verklärung (Emmerich biedert sich wirklich allen Zielgruppen an) und natürlich die obligatorische Familien-Zusammenführung. Meine Güte, geht's noch erbärmlicher? Die Thematik hätte man ja durchaus ganz nett umsetzen können, auch von mir aus mit der entsprechenden Zerstörungswut und den dazugehörigen Bildern. Aber warum muss der Held der Geschichte (natürlich ein amerikanischer Familienvater, der einerseits schlau, andererseits aber erfolglos ist, ein Chaot und verkappter Komiker, der in den entscheidenden Situationen über sich hinaus wächst und ständig sein Leben für andere riskiert), warum muss der gleich mehrfach Slalom um einstürzende Häuser und herabschießende Feuerbälle fahren? Mir geht's gar nicht um den wissenschaftliche Aspekt. Ich mag Science-Fiction, das darf auch mal ein bisschen übertrieben und unlogisch sein, aber doch bitte ohne dieses blöde Pathos und Heldentum. Mit ein bisschen mehr Realismus wäre die ganze Geschichte viel erschreckender, so aber ist sie nur lächerlich und in keiner Sekunde spannend. Alles, was passiert, kann der geneigte Filmfan mit 100%iger Trefferquote vorhersagen, bevor es passiert. Man weiß, wer stirbt und wer überlebt, ach was soll's, es ist nicht nur Zeitverschwendung, den Film anzuschauen, sondern auch, darüber zu schreiben!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2011
Wie oft habe ich mir eigentlich schon vorgenommen, gewisse Filme einfach links liegen zu lassen? Nun ja, man kommt manchmal nicht daran vorbei und lässt sich anstecken, eine DVD für den langweiligen Abend zu Hause zu erwerben, von der man eigentlich schon aus der Kinovorführzeit weiss, wie schwach das Ganze inhaltlich sein muss.

"2012"...irgendwie musste ich diesen Film nun doch einmal ansehen, man will ja mitreden können. gell? In Ergänzung einiger hier sehr gut geschriebener Bewertungen möchte ich nur noch sagen,dass ich den Film auch eminent komisch finde, denn so viel absolut Unwahrscheinliches habe ich selten angehäuft gesehen wie in diesem - allerdings bildtechnisch beeindruckenden - Machwerk. Geradezu bizarr, wie sich ein einzelnes Auto über jede sich im Boden auftuende Erdbebenrinne hinwegrettet, samt der geschurigelten Insassen, die die schlimmsten, vor ihnen unmittelbar mit ungeheuren Druckwellen auflodernden Feuersbrünste unbeschadet überstehen. Dasselbe gilt dann für Flugzeuge, welche jeder physikalischen Gewissheit zum Trotz sich aus jedem Sog retten und über Gebäudehöhen hochschwingen und am Ende ohne Fahrwerke halbwegs sicher landen...und auch für eigenartige Arche-Noah-Behälter, die nach Monaten immer noch aussehen wie schwimmende Design-Hotels....

Das war schon auch gro0es KINO, um nicht zu sagen "Kintopp" für das Wohnzimmersofa! Sonst möchte ich den anderen Beurteilungen hier nichts hinzufügen und aus einer besonders gut geschriebenen ein Zitat hinterlassen: "Insofern also: im Endeffekt ist "2012" nichts mehr als sehr teurer, tricktechnisch gut gemachter Trash... langweilig, vorhersehbar und strunzdämlich, aber schön bunt."
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am 10. April 2013
Die Zerstörungsorgie (Untergang von Kalifornien), die in den ersten 45 Minuten des Films geboten wird, macht einen schier sprachlos. Das stellt aber auch bereits ein wesentliches Problem dar, denn der Film dauert über 2,5 Stunden und kann dies danach nicht mehr toppen.
Frühere Katastrophenfilm-Klassiker (Erdbeben, Flammendes Entferno, ...) haben die Hauptpersonen und die Konflikte in den Vordergrund gestellt und die Katastrophen waren dort mehr wohldosiertes Beiwerk. Bei 2012 stehen die mehr ästhetisch als realistisch inszenierten Zerstörungen im Vordergrund und die Menschen, deren Schicksal kaum berührt, werden zu Nebendarstellern.

Fazit: Popcorn-Kino für Freunde bildgewaltiger Materialschlachten
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2010
Ich habe 2012 wirklich sehnsüchtig erwartet - und wurde deshalb vielleicht umso mehr enttäuscht. Dass der Aufhänger wissenschaftlicher Blödsinn ist, war ja nicht anders zu erwarten. Darauf hatte ich mich eingestellt. Leider hapert es jedoch nicht nur daran sondern schon an der Handlung, die kaum als solche zu bezeichnen ist. Leider kann man diese nicht wirklich hier detailliert besprechen, sonst würde man ja nahezu jede Wendung (inklusive dem Ende) vorweg nehmen. Tatsächlich ist nahezu jeder Wendepunkt von einem Zufall begleitet, durch den sich die Protagonisten auf völlig unglaubwürdige Art und Weise wiedersehen oder aus einer schier ausweglosen Situation gerettet werden. Mir fiel weiterhin negativ auf, dass trotz der globalen Katastrophe, die Milliarden Menschenleben kostet, beim Zuschauer kaum eine Betroffenheit geweckt wird (von ein paar Szenen mal abgesehen): Im Gegenteil, hier wird der Zusammensturz der Wolkenkratzer, die aufbrechende Erde, die glühende Lava viel zu häufig dazu verwendet um mehr oder weniger eine Art "Achterbahnfeeling" zu erzeugen. Das Chaos, die Katastrophe(n), der Tod von Millionen wirkt dadurch auf bizarre Weise fast komisch. Gegengesteuert wird hier durch übertrieben schmalzige Einstellungen auf zerrissene oder dem Untergang geweihte Familien, doch das sind nur Momentaufnahmen in einem ansonsten völlig sinnentleerten Effekte-Film, der durch seine Überlänge irgendwann einfach nur langweilt. Jedes RTL-Eventmovie hat eine bessere Handlung als 2012! Da helfen auch die wirklich guten Schauspieler rein gar nichts mehr! Und ich bin kein über die Maßen anspruchsvoller Cineast, sondern finde durchaus Gefallen an reinem Popcornkino - aber auch ein anspruchsloser Film muss gewisse Anforderungen erfüllen: Gewaltige Effekte alleine reichen nicht aus um über 150 Minuten bei der Stange zu halten.

Fazit: 2012 bietet also zwar wirklich revolutionäre Effekte, doch diese wirken nahezu verschwendet, weil es schon am Elementarsten fehlt: Der Handlung. So kann man den Film getrost zu jenen Filmen stellen, die offenbar nur mal zeigen wollten, was mittels CGI-Technik inzwischen alles möglich ist. Vor diesem Hintergrund vergebe ich mal einen weiteren Stern für die wirklich revolutionären Effekte.

Abschließend sei bemerkt, dass die Bluray ein makelloses Bild bietet und brachialen Sound - hier gibt es nichts zu meckern. Die Extras sind durchschnittlich bis gut - sowohl von der Quantität als auch dem Unterhaltungswert her. Am informativsten ist immer noch der Audiokommentar, da man hier doch einiges zu den Darstellern auch der weniger großen Rollen erfährt. Vielleicht noch interessant: Die aktuelle Amaray ist mit einem WENDECOVER versehen, so dass zumindest das hässliche FSK Logo wegfällt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2012
Eigentlich habe ich den Rezensionen im 1- und 2-Punkte Bereich nix hinzuzufügen, es wurde bereits alles gesagt. Da ich an sich sehr gerne Action gucke, war ich überrascht, daß auch die tollsten Effekte bei einer lahmen Story eher langweilig wirken. Man findent einfach keinen Zugang zu diesem emotionalen Flachwerk. Demzufolge sind einem die Darsteller egal, es gibt nichts mitzufiebern, der Zuschauer bleibt außen vor (bis auf die Szene mit Woody Harrelson vielleicht). Kann sich noch jemand an die guten alten Zeiten erinnern, als Actionfilme noch lustig waren und die Charaktere so was wie Eier hatten (wie z.B. Terminator oder Demolition Man)? Wohl nur die wenigsten, sonst würden nicht so viele positive Rezensionen für solch ein Machwerk hier stehen. Naja, ist halt ein Film für die anspruchslose, politisch korrekte Jugend von heute ;-)

Aber es ist ein Verbrechen, daß man aus einem dreistelligen Millionenbudget keine anständigen Charaktere herausholen kann, sowas gehört schlicht verboten. Millionen von z.T. intelligenten Kinobesuchern mit so einem Mist zu überschütten, bloß weil man dann vielleicht 1% mehr Profit macht als wenn man eine richtige Story mit richtigen Darstellern gemacht hätte, kann es nicht sein. Kauft diesen Mist nicht, schaut ihn Euch im TV an, das reicht völlig.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieser Film befasst sich mit dem Thema Weltuntergang im Jahr 2012. Nach dem Maya-Kalender wird das Jahr 2012 ein Wendepunkt sein, an dem sich mehrere wichtige Zyklen überschneiden und eine besonders hohe Dichte von Möglichkeiten eines Weltuntergangs zu erwarten ist.
Ich fand die Handlung mitreißend und sehr spannend. Ebenso die grandiosen Effekte, selten sah ich eindrucksvollere Bilder, diese sind einfach nur genial und so real, so überzeugend und treffend, dass man fast glauben könnte, sie entsprechen der Realität.
Die Erde wird von gigantischen Explosionen erschüttert, die Erde geht auf, die Küste von Kalifornien zerbricht und versinkt im Meer. Sogar die höchsten Berge der Erde werden überspült. Also für mich gibt es nichts schlimmeres als diese gigantische Flutwellen. Da erwartet man, das Wasser bricht aus und durchflutet sogar das Kino.
Dadurch wird die totale Identifizierung erreicht und das Mitfühlen der Zuschauer mit den Charakteren, die buchstäblich den Boden unter Füssen verlieren. Durch die Darstellung vieler einzelner Schicksale wird deutlich gemacht, dass so eine Katastrophe jeden ohne Ausnahme treffen könnte. Alles in allem ein genialer, realistisch und beängstigend wirkender und zum Nachdenken anregender Film, den ich nur empfehlen kann.
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