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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Special-Effect-Overkill ohne jegliche Substanz,
Von
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
Wenn man Filme mag, in denen der Regisseur sozusagen mit der groben Kelle austeilt und möglichst viel kaputt geht, ist man mit "2012" prinzipiell gut bedient. Selten, vermutlich überhaupt nie, gab es bisher in einem Film dermaßen umfassende Verwüstungen zu bewundern. Egal, ob der Ausbruch des Yellowstone-Supervulkans, das regelrechte Versinken von Metropolen im Boden bzw. im Meer oder die Zerstörungen, die von gigantischen Tsunamis angerichtet werden - all das ist tricktechnisch sehr gut umgesetzt und lässt kaum Wünsche offen. Wobei der Overkill an computergenerierten Special Effects zur Folge hat, dass wesentlich mehr "unecht" wirkt, als in anderen Filmen; die Grenzen der Technik sind in einigen Szenen doch recht deutlich zu erkennen. Daran muss man sich erstmal gewöhnen... Dennoch: An dieser Front wurde prinzipiell alles richtig gemacht.Mehr hat "2012" im Wesentlichen aber nicht zu bieten. Natürlich darf man an einen Emmerich-Blockbuster nicht mit der Erwartung herangehen, eine wissenschaftlich korrekte Dokumentation zu sehen. Aber auch die Mindestvoraussetzungen für einen inhaltlich halbwegs brauchbaren Film erfüllt dieser Streifen bei weitem nicht. Zunächst merkt man von Anfang an sehr deutlich, dass die Special-Effects der eigentliche Star des Films sind. Die Schauspieler (allen voran der durchaus sympathische John Cusack) sind zwar bemüht, stellen aber völlig gesichtlose, maximal als Verkörperung von amerikanischen Heldenklischees durchgehende Charaktere dar. Gleiches gilt für die Story - die Apokalypse erhält zwar einen pseudo-wissenschaftlichen Anstrich, der nicht ganz verkehrt ist, die restliche Handlung kann man jedoch getrost vergessen. Alles ist dermaßen vorhersehbar, dass einfach keine richtige Spannung aufkommen will und man - statt mit den Hauptpersonen mitzufiebern - nur auf die nächste Effektorgie wartet. Grundsätzlich wurde sowohl bei Charakteren als auch in Bezug auf die Story ohne Not wirklich jedes Klischee in den Film gepackt, dass man aus den letzten Jahrzehnten des Popcorn-Kinos kennt. Am meisten stört, wie oft Hauptdarsteller Cusack praktisch in letzter Sekunde dem Tod von der Schippe springt. Es wäre vollkommen in Ordnung gewesen, die einzelnen Katastrophen zumindest gelegentlich für sich stehen zu lassen - leider hat man sich dazu entschieden, die Darsteller in mörderischem Tempo durch die nicht vorhandenen Kulissen zu jagen. Die Folge ist Kopfschütteln und stellenweise sogar Gelächter, wenn die Protagonisten in einer Limousine durch ein gerade einstürzendes Hochhaus brettern oder mit einer schweren Transportmaschine Flugmanöver wie mit einer Cessna durchführen. Atemlose Spannung kommt so jedenfalls nicht auf. Dass Roland Emmerich zusätzlich auch noch ganz tief in den Pathetik-Topf greift, seinen Darstellern dümmliche Dialoge in den Mund legt und den Spagat zwischen Familien- und globaler Tragödie nicht hinbekommt, spielt im Endeffekt so gut wie keine Rolle mehr. Genauso ist es mit dem jämmerlichen Versuch, dem Ganzen durch einen schwarzen US-Präsidenten, einer "Frau Bundeskanzlerin" und ähnlichen Personen einen aktuellen, realistischen Anstrich zu verleihen. Gute Momente gibt es vor allem dann, wenn der Film echte Ironie statt unfreiwilliger Komik zeigt. Beispielsweise wenn das Weiße Haus durch einen US-Flugzeugträger zermalmt wird oder der Petersdom Gläubige während dem Gebet unter sich begräbt. Im Endeffekt reicht das alles für knappe zwei Sterne - das aber auch nur deshalb, weil es einige - auch inhaltlich - schlechtere Filme gibt. Zumindest hat man bei "2012" im Vergleich zu anderen Filmen wie zum Beispiel der unsäglichen Geschichtsverfälschung "Pearl Harbor" (den nicht mal die hervorragenden Effekte rausreißen können) nicht das Gefühl, dass sich der Streifen selbst allzu ernst nimmt. Der Film tut niemandem weh, ist in seiner Art zumindest konsequent und setzt optische Maßstäbe. Zu mehr reicht es aber nicht, soll es wohl auch nicht. Mir persönlich ist das aber auch bei einem solchen Blockbuster einfach zu wenig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
257 von 335 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
pures Demomaterial für das Heimkino,
Rezension bezieht sich auf: 2012 [Blu-ray] (Blu-ray)
Wir kennen doch nun unseren Roland Emmerich gut genug um zu wissen, was unserwartet. Auch hier, bei seinem neuestem Film ließ bereits der Trailer erahnen, worauf es wieder hinnaus läuft: Specialeffects pur und eine Zerstörungsorgie, wie man sie bis Dato noch nicht im Kino gesehen hat. Wie immer gibt man am heimischen Kellereingang zum Heimkino sein Hirn ab und hat sich ausreichend mit Popcorn eingedeckt denn es gilt 158 Minuten einer Handlung zu verfolgen, die dazu dient, einen wie in einen Ride durch die verschiedenen Katastrophen zu bringen. Kommen wir also zum Filmerlebnis im eigenen Heimkino. Bevor etwas passiert, plätschert die Handlung etwas dahin und man kann sich im wahrsten Sinne schon mal ein Bild von der Umsetzung auf Blu-Ray machen: Das Master zeigt einen guten Kontrast mit ausreichender plastischer Tiefe, wirkt aber insgesamt etwas weichgezeichnet. Die Bildschärfe ist aber überwiegend sehr gut. Stellenweise überstrahlt das Bild leicht in hellen Bildbereichen aber das tiefe Schwarz zeigt in dunklen Bildbereichen eine sehr gute Durchzeichnung. Die Kompression ist makellos und zeigt selbst in Szenen mit viel Bewegungsdynamik keinerlei Störungen. Die Farbgebung ist leicht verfremdet aber insgesamt noch natürlich. Nach einer halben Stunde gehts nun langsam los und es offenbart sich vor allem eines: Der Sound ist pures Demomaterial für das Heimkino und ein bombastisches Spektakel welches gerade gute Subwoofer bis in abgrundtiefe Frequenzen das Letzte abverlangen. Die Einschläge der Trümmer des explodierten Vukans scheinen den Zuschauer aus den Kinosessel zu katapultieren und der Mehrkanalmix jagd im Schnelltempo von Szene zu Szene. Dazu gesellen sich Split-Surround- Effekte aus allen 7 Kanälen, die dem Zuschauer jederzeit das Gefühl geben, ein Teil des Weltunterganges zu sein. Diese präzise ortbaren Effekte werden begleitet von einem satten Music Score, der sehr dynamisch daher kommt. Das Actionfeuerwerk bietet erfreulicherweise nicht nur im Bassbereich eine hohe Qualität. Die Hochtonwiedergabe ist sehr brillant und lässt viele kleine Details sehr präzise erklingen. Die deutsche Tonspur punktet nicht nur mit der glasklaren Höhenwiedergabe sondern mit dem sehr präzisen, kontrollierten Bassbereich. Sound und Bild zusammengenommen bieten ein Heimkinoerlebnis erster Güte und die Disk wird sicher immer die erste sein, die man sich vornimmt um Bekannte und Freunde im höchsten Maße zu beeindrucken. Roland Emmerich hat genau das geliefert, was man gewohnt ist. Einfachste Unterhaltung in Form von Popcornkino, nicht mehr und nicht weniger. Wer danach noch nicht genug hat, kann sich nun an die Extras rangeben und sich zum Beispiel diverse Featuretten und Making offs der Special Effects anhand diverser Beispiele aus dem Film ansehen, diverse Interviews etc.... BD-Live fähige Player werden zudem mit weiterem Material aus dem WEB gefüttert. Die Extras im Detail: Special Features: * Kommentar mit Drehbuchautor/Regisseur Roland Emmerich und Co-Drehbuchautor Harald Kloser * Gestaltung des Weltuntergangs * Roland Emmerich: Meister des modernen Epos * Wissenschaftlicher Hintergrund der Zerstörung * Der Weltuntergang: Die Darsteller-Perspektive * Alternatives Ende * Entfallene Szenen Blu-ray Exklusivmaterial: * movieIQ (logo) und BD-Live liefern Echtzeitinformation rund um Besetzung, Musik, Wissenswertes und vieles mehr, während der Film läuft! * Bild im Bild: Rolands Vision: Enthält Prävisualisierung, Storyboards und Aufnahmen hinter den Kulissen sowie Interviews mit Filmemachern, Schauspielern und Drehteam * Interaktiver Maya-Kalender: Nach Eingabe eines Datums erscheint Ihr Horoskop und Persönlichkeitsprofil! Forschen Sie weiter und sehen Sie Geheimnisse des Maya-Kalenders Fazit: Heimkinobesitzer kommen um den Streifen nicht herum. Zuschauer die eine tiefgründige, logische Handlung mit sorgfälltig herausmodellierten Charakteren suchen sind hier falsch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Die Zutaten zu diesem Emmerich Klischeefeuerwerk,
Von
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
Man nehme:-Geschiedenen erfolglosen Familienvater CHECK -Attraktive Ex-Ehefrau CHECK -Sternenbanner CHECK -Genervter Sohn hasst seinen Vater liebt seinen reichen Porsche fahrenden Stiefvater CHECK -Rumheulendes kleines Mädchen CHECK -Sternenbanner CHECK -Verrückter Weltuntergangsspinner der Recht behält im Campingwagen (ohne Alumütze) CHECK -HumVees und Armykerls aufmarschieren lassen CHECK -Strechlimo klingt wie ein Muscle Car und hält mehr aus als ein Leopard 2 Panzer CHECK -Stiefpapa kann mit 3 Flugstunden fliegen wie Baron von Richthofen CHECK -Kleiner Hund CHECK -Schwarzer US Präsident wird von Flugzeugträger erschlagen CHECK -Sternenbanner CHECK -Eine Antonov braucht nur 100 Startbahn um Abzuheben CHECK -Beginn von Katastrophenszenarien kann Sekundengenau von Computern mit Countdown berechnet werden CHECK -USA übernehmen die Führung der freien Welt CHECK -USA bekommen ihre Eigene Arche Europa, Russland und der Rest dürfen sich 2 andere Teilen CHECK -Nur wer Millarden auf dem Konto hat oder Dr./Prof ist hat das Recht auf Überleben CHECK -Heroische schwülstige Rede von schwarzem Wissenschaftler (würg) CHECK -Stiefpapa geht drauf CHECK -Hund überlebt CHECK -Familie hat sich einen Monat später wieder zusammengefunden CHECK -Keiner denkt dran Leute aus Afrika zu retten CHECK Das ich dieses Werk bis gestern bis zum Ende durchgehalten habe grenzt wirklich an ein Wunder. Ich hab ja schon einiges an Emmerichen Werken gesehen aber das hatte wirklich alles zu bieten was mich Fremdschämen, die Hände vor dem Gesicht zusammenschlagen, die Augen verdrehen und den Kopf schütteln lässt. Ich habe vielen Protagonisten ehrlich ein frühes Ableben gewünscht. Einzig Positiv ist, dass die US-Flagge "verhältnismäßig" selten im Bild weht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
761 von 1.014 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Leute die 2012 schlecht finden sollten...,
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: 2012 [Blu-ray] (Blu-ray)
in einen Dokumentar-Film gehen! Ehrlich, man sieht doch schon im Trailer um was es geht!? Trotzdem gehen Menschen ins Kino, welche jetzt einen geschichtlich-anspruchsvollen und möglichst wahrheitsgetreuen Dokumentarfilm über die Mayas sehen wollten!? Ich möchte niemanden angreifen bzw. auf den Schlips treten, aber diese Klischees!? Meine Güte!? Ja - Superman kann fliegen! King Kong ist ein rieeeeeeeeeeßen Gorilla und stellt Euch vor, bei 2012 zefetzt es fast die ganze Welt unter todesmutigen Einsätzen eines ganz normalem Durchschnitt-Bürgers, der plötzlich eine ganz wichtige Rolle die wir durch den Film begleiten erhält und ja - auch er ist wie James Bond und fährt mit einem Van durchs Hochhaus, während es einstürzt und doch kriegt man noch am Rande kurze Einblicke anderer Schicksale mit. Mein Gott! Kino ist UNTERHALTUNG!! und nicht Schule! vor allem wenn man weiß "HOLLYWOOD-BLOCKBUSTER" - ROLAND EMMERICH! Einer der führenden EFFEKTE-KINGS - was wolltet ihr denn sehen?Mein Fazit: 2012 ist perfektes Popkornkino, welches das Thema oberflächlig aufgreift, sehr gut unterhält und Bilder bietet, die man teilweise nicht mal zu träumen gewagt hätte. Super! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
110 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Jede einzelne Szene total vorhersagbar - auch Popcorn-Kino geht intelligenter!,
Von
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
Inhaltlich ist der Film nicht mal einen Stern wert, für die Trickserei und Bildgewalt kann man wegen mir einen geben, auch wenn es niemanden mehr vom Sessel hauen dürfte. Das Drehbuch aber ist selbst für Emmerich-Filme (und da sind wir viel gewöhnt) extrem dümmlich. Natürlich hat er alles wieder mal aufs US-Publikum zugeschnitten, denn Amerikaner sehen sich Filme nicht an, in denen andere Nationalitäten die Welt retten. Sei's drum. Aber dass wieder sämtliche, aber wirklich sämtliche Zutaten angerührt werden müssen, tut wirklich weh. Kinder und kleine Hunde sterben nicht - selbst unsympathische arrogante, verwöhnte und dicke russische Kinder. Alle beten natürlich zu ihren Göttern - man mag es religiös in Amerika. Dazu noch ein bisschen tibetische Esoterik-Verklärung (Emmerich biedert sich wirklich allen Zielgruppen an) und natürlich die obligatorische Familien-Zusammenführung. Meine Güte, geht's noch erbärmlicher? Die Thematik hätte man ja durchaus ganz nett umsetzen können, auch von mir aus mit der entsprechenden Zerstörungswut und den dazugehörigen Bildern. Aber warum muss der Held der Geschichte (natürlich ein amerikanischer Familienvater, der einerseits schlau, andererseits aber erfolglos ist, ein Chaot und verkappter Komiker, der in den entscheidenden Situationen über sich hinaus wächst und ständig sein Leben für andere riskiert), warum muss der gleich mehrfach Slalom um einstürzende Häuser und herabschießende Feuerbälle fahren? Mir geht's gar nicht um den wissenschaftliche Aspekt. Ich mag Science-Fiction, das darf auch mal ein bisschen übertrieben und unlogisch sein, aber doch bitte ohne dieses blöde Pathos und Heldentum. Mit ein bisschen mehr Realismus wäre die ganze Geschichte viel erschreckender, so aber ist sie nur lächerlich und in keiner Sekunde spannend. Alles, was passiert, kann der geneigte Filmfan mit 100%iger Trefferquote vorhersagen, bevor es passiert. Man weiß, wer stirbt und wer überlebt, ach was soll's, es ist nicht nur Zeitverschwendung, den Film anzuschauen, sondern auch, darüber zu schreiben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Popcornkino,
Rezension bezieht sich auf: 2012 [Blu-ray] (Blu-ray)
Popkornkino vom feinsten. Natürlich ist der Film total unrealistisch und maßlos überzogen. Aber das war sicherlich auch gewollt.Visuell und Bildtechnisch gut gemacht. Einen Sinn in diesemFilm zu suchen davon sollte man einfach absehen. Anschauen, sich berieseln lassen und sich über die Efekte freuen. Denn darum geht es in diesem Film. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Wildes Durcheinander,
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
Dieser Film weckt überzogene Erwartungen. Roland Emmerich hat sich von seinen Lorbeeren dazu verleiten lassen, einen Film über ein nicht ganz unwahrscheinliches Geoereignis zu verfertigen. Dabei ist ihm aber die Story ziemlich entglitten. Die Schnitte sind viel zu schnell, die Personen schlecht motiviert und die Story wirr. Die früheren Filme von Roland Emmerich sind nach meiner Meinung viel besser als dieser, und es ist ihm anzuempfehlen, zu seinen alten Tugenden einer wuchtigen Story mit betörenden Bildern zurückzukehren. Ich bin von diesem Film ziemlich enttäuscht.
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69 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Emmerich hält sein Publikum für völlig schmerzfrei...,
Von
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
Nein, einen Film mit Tiefgang habe ich nicht erwartet, aber das "2012" dann so belanglos und dümmlich inszeniert ist hat mich dann doch erstaunt.Klar, die Special Effects sind beeindruckend, keine Frage - aber auch die besten Special Effects wirken rasch ermüdend, wenn man merkt, das ein Film NUR aus ihnen besteht und sonst rein gar Nichts unter der Haube hat. "2012" ist deswegen ein Emmerich-Film in Vollendung: man hat ihm ja schon oft vorgeworfen sämtliche Energie in die Präsentation zu stecken und sich einen Dreck um die Handlung zu kümmern, aber hier toppt er die Erwartungen. Technisch ist "2012" ohne Wenn und Aber höchst beeindruckend gemacht, inhaltlich aber so hohl, dass es wirklich weh tut. Wie gesagt, mir ist klar das "2012" einfach nur unterhalten möchte und keinen dokumentarischen Anspruch erhebt. Aber ich habe das Gefühl, das Emmerich sein Publikum für völlig schmerzfrei hält, Hauptsache die Special Effects stimmen, dann findet man das doch alles total super. Nein, findet man nicht - denn auch die besten Special Effects können eine Story nur unterstützen. Und wo nichts da ist (und mal ganz ehrlich, "2012" bietet hier absolut nichts außer purer Langeweile) kann leider auch nichts unterstützt werden. Emmerich erkennt irgendwie nicht, dass auch das Action-Kino von guten Charakteren und einer guten Story lebt - denn nur dann fiebert man wirklich mit. Story und Charaktere müssen ja nicht Oscar-verdächtig originell sein, aber sie sollten funktionieren. Hier gibt es allerdings einen völlig unüberzeugenden Protagonisten zu sehen, und eine hahnebüchene Handlung, welche um möglichst wüste Explosionen und seltsame Zufälle herumgestrickt ist. Aus diesem Grund machte sich bei uns in erster Linie gähnende Langeweile breit. Insofern also: im Endeffekt ist ist "2012" nichts mehr als sehr teurer, tricktechnisch gut gemachter Trash... langweilig, vorhersehbar und strunzdämlich, aber schön bunt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Der Film ist die Katastrophe,
Rezension bezieht sich auf: 2012 [Blu-ray] (Blu-ray)
Also ganz ehrlich: Mit diesem Film hat es die Menschheit nicht besser verdient als am 21.12.2012 unter zu gehen.Wenn in 200.000 Jahren von unserer Kultur solche Dinge wie dieser Film gefunden werden, werden sie später sagen: "sie wollten es so". Alter, ist der Film Schlecht. Eigentlich ist ein Film Geschmacksache. Aber der .... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Es muss Gott geben, denn die physikalischen Naturgesetze haben sich plötzlich geändert,
Von
Rezension bezieht sich auf: 2012 (DVD)
2009 macht der indische Astrophysiker Dr. Satnam Tsurutani eine schockierende Entdeckung: Es muss Gott geben, denn die physikalischen Naturgesetze haben sich plötzlich geändert. Neutrinos sind biologische Lebewesen und daher in der Lage, zu mutieren. Wie kleine Viren haben sie sich natürlich an ihre neue Daseinsform noch nicht gewöhnt und töten ihren Wirt, indem sie den Erdkern aufheizen, denn anders als ihr Name sagt, sind die Neutrinos nicht mehr neutral, sondern interagieren plötzlich mit Materie. Der Geologe Adrian Helmsley berichtet dies natürlich sofort dem weißen Haus. Da der Präsident bibelfest ist, beginnt man sofort mit dem Bau einer Arche, um die nutzlosen Reichen und Mächtigen der Welt zu retten, damit sie auf einem postapokalyptischen Planeten ihre Sünden in Feldarbeit abarbeiten können. Die Armen können gerne sofort sterben, die kommen ja mit geringerer Wahrscheinlichkeit in die Hölle.Damit ist der erfolglose Schriftsteller und Vollzeitchauffeur Jackson Curtis so gar nicht einverstanden. Er will mit Ex-Frau, seinen beiden Kindern und dem neuen Kerl der Ex auch auf die Arche und macht sich auf den langen Weg nach China, denn nur die Chinesen können binnen 3 Jahren Archen bauen, etwas, was Noah alleine schaffte. Schon vor vielen Jahren witzelten Archäologen, dass 2012 der Mayakalender für viele schöne Katastrophen- und Weltuntergangsszenarien sorgen wird, weil die Filmemacher zu doof sind und nicht kapieren, dass er da einfach wieder von vorne beginnt. Es ist kein Ende, sondern ein Anfang einer neuen Zeit. 2009 kam es, wie es kommen musste, Emmerich stolperte über einen Mayakalender und suchte nach ein paar schwachsinnigen Ideen, um seine Bilder zu untermalen, denn in diesem Film geht es nur um eines: Schöne Bilder von Katastrophen. Die Ästhetik des Weltuntergans. Um diese Bilder zu untermalen, braucht es laut Emmerich wohl nicht einer Handlung, sondern nur einer Reise, durch eine Untergehende Welt und das in Überlänge. Als wäre der Mayakalender und Sonneneruptionen nicht genug, nein, Emmerich geht er auf Nummer sicher, und flicht gleich mal noch ein paar andere Theorien mit ein, nur um sicherzugehen, dass die Erde auch tatsächlich untergeht. Da wäre noch das Umpolen des Magnetfeldes (was schon mehrere Male problemlos vonstattengegangen ist) , die Eruption des Yellowstone Supervulkans und zu guter Letzt, die mehr als umstrittene Theorie des Atlantologen (ja so was gibt es) Charles Hapgoods von der Erdkrustenverschiebung durch Verschiebung der Erdachse und dazu noch das Aushebeln von Naturgesetzen, die die Neutralität der Neutrinos aufheben. Ganz ehrlich, nach dem Satz: Die Neutrinos sind mutiert, wollte ich schon aufhören den Film zu schauen, schon da war klar, das wird noch viel, viel schwachsinniger. Als wäre dieser physikalisch unhaltbare Quark nicht schon schlimm genug, ist die Geschichte so was von Schema F, dass es schon weh tut. Der Held ist natürlich ein Underdoog, er rettet Frau, Kind und den Neuen, nur um dann doch noch eine Menge Mist zu bauen, und die Mission mal kurzzeitig fast zum Scheitern zu bringen. Farblosere "Helden" sind mir schon lange nicht untergekommen. Jedoch stellte sich mir die Frage, besteht Europa nur aus Deutschland, Frankreich und Italien? Hat man die Polen, Tschechien, Skandinavien und die vielen anderen Länder einfach absaufen lassen oder will man das amerikanische Publikum nicht mit zu vielen Kleinstaaten verwirren? In Afrika scheint es auch nicht genug reiche Menschen zu geben, die es wert wären, gerettet zu werden, von Australien ganz zu schweigen. Überhaupt, wie oft will man noch zum ET tot, doch nicht tot Kniff greifen? Das war nicht spannend, das war nervig langweilig und man wünscht sich fast, dass er absäuft, nachdem er diese Katastrophe ausgelöst hat, das wäre seine gerechte Strafe. Ja, ein Emmerich Film beeindruckt normalerweise durch Bilder, die Handlung ist nur Staffage, das war mir schon vorher klar, ABER selbst diese Bilder waren diesmal teils eher amateurhaft. Man sah richtig die Animationen und die Modelle, die wie Kinderspielzeug umgekippt wurden, das war schon peinlich. Filme, die die Welt nicht brauch. 0 Handlung, farblose Protagonisten, Schema F Handlung und durchschnittliche Animationen, platte Witze, das ging schon mal besser. Das Product placement war teilweise so auffällig, dass man locker eine Liste der Sponsoren des Films aufstellen konnte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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