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4.0 von 5 Sternen Willkommen zurück
Lang ists her, dass Gitarrist Dino Cazares nach vier Alben, von denen mindestens die mittleren beiden, "Demanufacture" und "Obsolete", das Antlitz des 90er Metals nachhaltig geprägt hatten, wegen persönlicher Konflikte aus Fear Factory ausstieg.
Sänger Bell wollte nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten.
Eine einige Zeit später folgende...
Veröffentlicht am 5. Februar 2010 von GeN2Mo

versus
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht
Als eingefleischter Fear Factroy Fan war der Einstieg in das Album gut, wurde dann aber schnell von einem Gefühl des Gewöhnlichen abgelöst. Ich muss sagen, dass mir die kreative Double Bassdrum von Raymond empfindlich fehlt. Gene Hoglan ist ein Killer Drumer. Ohne Zweifel. Aber eben nicht Raymond. Technik allein macht es nicht.
Mir fehlt das...
Vor 16 Monaten von Silke veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Willkommen zurück, 5. Februar 2010
Von 
GeN2Mo (Bad Sassendorf, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mechanize (Audio CD)
Lang ists her, dass Gitarrist Dino Cazares nach vier Alben, von denen mindestens die mittleren beiden, "Demanufacture" und "Obsolete", das Antlitz des 90er Metals nachhaltig geprägt hatten, wegen persönlicher Konflikte aus Fear Factory ausstieg.
Sänger Bell wollte nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten.
Eine einige Zeit später folgende überraschende Neuformation der Band mit dem ehemaligen Bassisten Wolbers an der Gitarre brachte das etwas ideenlose aber sehr gute "Archetype" hervor, wonach die Band mit dem Folgealbum "Transgression" in ein wahres kreatives Loch stürzte.

Es folgte eine Reihe von Querelen, im Zuge derer sich Drummer Herrera und Gitarrist Wolbers von der Band abwandten und ihr geschriebenes Songmaterial mit zu ihrer neuen Band Arkaea nahmen.
Ebenso gesellte sich nun auf einmal der ehemals verhasste Cazares wieder zu Bell. Zusammen mit Byron Stroud (Schon seit "Archetype" am Bass) und "Human Drum Machine" Gene Hoglan von SYL versuchten sie nun ihrerseits einen Neustart.
Das Ergebnis dieser Strapping Young Factory-Formation liegt nun mit "Mechanize" vor und soll der Band nach ein Bindeglied zwischen "Demanufacture" und "Obsolete" darstellen.

Vollmundig, vollmundig. Ich bin unter Garantie nicht der einzige, der angesichts dieser Ansage zweifelnd mit der Augenbraue zucken musste.
Doch bereits der Opener "Mechanize" peitscht einem nach einer kurzen düsteren Industrial-Kulisse ein dickes "We're back!" in Form einer brachialen Riffwalze ins zweifelnde Gesicht.
Ohne Refrainhook, nur mit kurzer Gesangseinlage im hinteren Drittel kotzt Bell über Cazares' tonnenschweres Stakkato düstere Zukunftsvisionen hervor.
Mit einem Hauch Meshuggah in der basstiefen Gegend groovt und metzelt sich Cazares mechanisch technisch durch seine synkopierten Riffs, dass es eine Freude ist.
Stroud unterstützt gewohnt hochklassig. Hoglan gibt dem Riffhammer mit stoischer Ruhe und abartiger Präzision (wie von ihm auch nicht anders zu erwarten) eine walzendes Double Bass-Getriebe, zwar stets am Riff orientiert aber auch mit interessanten Detailvariationen und Rhythmuswechseln.
Unterstützt werden die Instrumente von diversen Industrial-Samples, die noch immer gewaltige Endzeit-Kulissen aufspannen und doch recht akzentuiert eingesetzte werden, so dass das Riffspektakel deutlich im Vordergrund steht.
Bell röhrt, kotzt, schreit und singt sich dazu die Seele aus dem Leib.

Und die entfesselte vierköpfige Maschine hat so einiges zerstörerisches im Lagerraum. Da gibt es gleich mehrere Songs, die ganz ohne großartigen Popappeal auskommen, wie "Mechanize"; 90s Thrash-Feeling in "Oxidizer"; eine Melodic Death Metal-Kante in "Fear Campaign", die so auch von Cazares' Projekt Divine Heresy stammen könnte.
Songwerk wie "Controlled Demolition" weckt mit seinem an das Mainriff von "New Breed" erinnernden Riff einen wohligen Nostalgieschauer während sich ein "Designing The Enemy" mit seinem sanft polyrhythmischen Gebolze ganz klar in der aktuellen Landschaft verortet. "Christploitation" überrascht mit einer epischen Klaviermelodie, "Final Exit" schließt mit seinem sich immer weiter steigernden Aufbau und Klargesangorientierung an die klassischen Fear Factory-Closer an und ist noch dazu ein mörderischer Ohrwurm.

Das alles wird in klarer und druckvoller Produktion präsentiert, die trotz ihrer latenten Kälte zu keinem Moment distanziert anmutet.

"Mechanize" ist letztendlich etwas brachialer als "Obsolete", orientiert sich am Sound von "Demanufacture" ohne ganz dessen ausladende Endzeit-Opulenz zu erreichen. Mal blitzt etwas "Digimortal"-Hitorientierung durch, doch ohne dabei auch nur einen Funken Aggressivität aufzugeben. Dann und wann scheinen auflockernde neue Einflüsse durchs Liedwerk.
Es ist unbarmherzig direkt, mit einem wohlig nostalgischen Flair ausgestattet und doch auf der Höhe der Zeit.
"Mechanize" positioniert sich damit zwar nicht auf dem Niveau von "Demanufacture" und "Obsolete", doch Fear Factory schaffen es mit dem kurzen aber verdammt intensiven apokalyptischen Wirbelstrum dennoch, wieder an ihre Anfangswerke anzuknüpfen.
Wer keine Revolution oder große Innovationen erwartet, bekommt mit diesem Album alles, was Fear Factory ausmacht.

Bleibt mir nur noch eines zu sagen: "Welcome back!"
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ja is' denn heut schon wieder 1995?!, 6. Februar 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mechanize (Audio CD)
Lassen wir mal das seifenoperwürdige Vorgeplänkel zwischen den Parteien Ball/Cazares und Wolbers/Herrera außen vor. Die Frage vor einem neuen Fear Factory-Album ist weniger wer jetzt eigentlich den Bandnamen weiterführen darf, als ob Fear Factory heutzutage überhaupt noch relevant sind. Die Angstfabrik hat zusammen mit Machine Head und Pantera die Metalwelt der 90er und ihre Entwicklung geprägt wie wenig andere, aber nach Obsolete kamen keine wirklichen Impulse mehr aus dieser Richtung und Fear Factory wurden alsbald dies: überaltert. Die einstigen Innovatoren wurden von der jüngeren Konkurrenz überholt, die hemmungslos bei ihnen klaute und mittlerweile meist selbst das Zeitliche gesegnet hat oder in einer kreativen Sackgasse steckt.

Und hört man sich das neue Geschoss Mechanize mal an, kommt man schnell zu folgendem Schluss: Auf dieses Album hat die Musikwelt nicht wirklich gewartet, es ist auch kein absoluter Megakracher, macht aber trotzdem überwiegend Spaß! Legt man die Scheibe ein, kommt man sich fast 15 Jahre zurück versetzt vor, als Fear Factory mit Demanufacture die Szene überrollten. Denn genau auf dieser musikalischen Welle reiten Burton C. Bell und Dino Cazeras mit ihren Mitstreitern Byron Stroud (Strapping Young Lad, Zimmer's Hole) und Drum-Oktopus Gene Hoglan (Strapping Young Lad, ex-Dark Angel) hemmungslos weiter. Die trockene und maschinell, kalte Härte ist wieder da. Die Aggressionen sprudeln massiv, was einerseits dafür sorgt, dass Fear Factory auf diesem Album angepisst wie selten zuvor klingen, aber auch, dass ein gnadenloser Song wie "Oxidizer" fast schon zur planlosen Prügelorgie verkommt. Aber seien wir ehrlich, selbst ihre Klassiker haben Fear Factory mit der einen oder anderen Füllnummer gestreckt.

Viel besser als der genannte und der etwas unspektakuläre, dafür aber wirkungsvolle Titelsong "Mechanize" sind dagegen "Fear campaign", wo Gene Hoglan mit Blastbeats dafür sorgt, dass die Maschine erst so richtig zu laufen beginnt, und der quasi Hit "Powershifter", der mit seinem klaren Refrain ganz in die Fußstapfen von "Replica" tritt. Bei "Christploitation" versucht die Band mit Keyboards ihren maschinengewehrartigen Angriffen etwas Beklemmendes beizufügen, was anfangs nicht so ganz gelingen will. Spannender ist dagegen das leicht sphärische und an Devin Townsend erinnernde "Designing the enemy", sowie der tolle Abschluss und emotionale Höhepunkt "Final exit". Hier dreht Burton den (Gesangs-)Spieß mal um und singt die melodischen Strophen klar und shoutet dafür den großen Refrain.

Überhaupt der Gesang - endlich tut Burton C. Bell wieder das was er am besten kann, und zwar sich richtig am Mikro auskotzen. Vorbei sind die nicht ganz so begeisternden Gesangseinsätze von Ascension of the Watchers und City of Fire. Und vorbei sind auch jegliche Experimente bei Fear Factory. Keine Hip Hop-Einflüsse und keine Alternative-Anflüge mehr. Der wahre Fankern kann die Fokussierung aufs Wesentliche und die Rückkehr von Dino am Ende nur begrüßen. Neue Fans gewinnt man mit Mechanize dafür wahrscheinlich keine hinzu, aber eine nette Retronummer ist das Ding schon. Kein Klassiker zwar, aber besser als erwartet und qualitativ in etwa auf einem Niveau mit Archetype, dem ersten Album der Post-Cazares-Besetzung.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Comeback, 7. Februar 2010
Die neue FF ist mindestens so hart wie Demanufacture, definitiv das schnellste und technischste Album der Band. Die Produktion ist unglaublich, total überproduziert, aber zu keiner Band passt das besser. Für mich wärmen sie auch keineswegs nur Bekanntes auf, sondern betreten durchaus Neuland, obwohl es keine erneute Revolution gab. Herausragende Songs: »Industrial Discipline«, »Fear Campaign«, »Christploitation«, »Powershifter« und das geniale »Final Exit«, bei dem derbe Musik und wunderbare Melodien hart kollidieren.
Ich denke, dass dieses Album sich bei der Fanbasis einen Platz unter den Top 3 der Band sichern wird. Super!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Maschine erwacht !!!, 21. Februar 2010
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mechanize (Audio CD)
Der Bandname FEAR FACTORY war für mich schon immer unzertrennlich mit den Herren Dino Cazares und Burton C. Bell verbunden. Spätestens bei Veröffentlichung ihres '95er Meilensteins "Demanufacture" - zweifellos die Geburtsstunde des energischen, gefühlskalten Cyber-Metal - war die Bandhierarchie schon einwandfrei geklärt. Die musikalische und textliche Schaltzentrale von FEAR FACTORY konnte nur über diese beiden Musiker laufen - die Strippenzieher eines gnadenlosen Sound-Orkans. Im Laufe der Jahre trennten sich die Wege von Dino Cazares und Burton C. Bell jedoch im Streit. Als Grund hierfür wurden persönliche bzw. zwischenmenschliche Gründe angegeben, die eine weitere musikalische Zusammenarbeit unmöglich machten. Es entbrannte eine beispiellose Schlammschlacht, auf die ich an dieser Stelle nur ein wenig eingehen möchte. Während die Band immer wieder Personalwechsel verkraften musste, bröckelte es hinter den Kulissen der "Angstfabrik" immer mehr. Musikalischer Tiefpunkt war ohne Zweifel die letzte FEAR FACTORY-Scheibe "Transgression", auf der die Band sich einen kompletten Stilwechsel gönnte, was beim Gros der Fans auf Ablehnung stieß. Dino Cazares hatte für seine Ex-Kollegen unterdessen kein gutes Wort mehr übrig, und versuchte zeitgleich, sich mit DIVINE HERESY ein neues Standbein aufzubauen. Der Sänger Burton C. Bell hingegen suchte sein Seelenheil beim Projekt ASCENSION OF THE WATCHERS, die im vergangenen Jahr die kläglich substanzlose Ambient/Nu-Metal-Scheibe "Numinosum" herausbrachte. Die Fronten waren scheinbar geklärt - das Verhältnis der Musiker komplett zerrüttet. Freunde würden diese beiden Herren nie mehr werden. Doch glücklicherweise sollte es dann letztlich noch ganz anders kommen...
Mittlerweile haben sich die beiden standfesten Säulen des typischen FEAR FACTORY-Sounds nämlich wieder vereint, und blasen auf ihrem brandneuen Longplayer "Mechanize" gewaltig zum Angriff. Dabei hat sich das Kreativ-Duo weiterhin die Hilfe des ZIMMERS HOLE-Bassisten Byron Strout gesichert, der allerdings auch schon auf "Transgression" zu hören war. Als neues Bandmiglied darf man neuerdings jedoch niemand geringeren als Gene Hoglan (u.a. STRAPPING YOUNG LAD , DARK ANGEL , DEATH) begrüßen, der mit seinem präzisen und agressiv-tighten Schlagzeugspiel längst schon eine Legende ist. Beide Musiker ware übrigens auch schon auf dem letztjährigen TENET-Debüt "Sovereign" zusammen zu hören. Aber dies nur am Rande.
Kommen wir nun aber zu der Musik von "Mechanize"...und die hat es wahrlich in sich. Schon beim ersten Hördurchlauf des 10-Trackers kann man der Band bedenkenlos attestieren, dass es noch hundertprozentig nach FEAR FACTORY klingt. Vielleicht sogar mehr denn je. Rein stilistisch hat sich an der Grundrichtung eigentlich nichts geändert, weswegen man "Mechanize" im Plattenregal bedenkenlos zwischen den Scheiben "Archetype" und "Demanufacture" einsortieren kann. Allerdings mit dem Unterschied, dass das Tempo wieder deutlich erhöht wurde, und Gene Hoglan sein Können als Blast-Beat-Monster unter Beweis stellen darf. Ehrlicherweise muss man aber erwähnen, dass dieser rabiate 44-Minüter sicherlich keine musikalische Offenbarung geworden ist...aber dafür ein wirklich grundsolides Album, das so richtig Spaß macht.
Mit der Unbarmherzigkeit einer Maschine hämmern sich FEAR FACTORY durch neue Songs wie "Powershifter" , "Controlled demolition" , "Oxidizer" (naja!) und "Industrial disciple", deren kompromisslose Heaviness jedoch im Mittelteil stets von einem hymnischen, hitverdächtigen Singalong dominiert wird. Dieses brilliante Verwirrspiel zwischen "gefühlskalt und emotional" war schon immer eines der wichtigsten Trademarks des FEAR FACTORY-Sounds. Während der garstige Titelsong "Mechanize" ohne wirkliche Höhepunkte aus den Boxen knallt - quasi mit dem Kopf durch die Wand - , überzeugt das famose "Fear campaign" durch seine ungewohnt variantenreiche Gitarrenarbeit im Bay-Area-Stil. Stark !!! "Designing the enemy" ist dafür um einiges tiefgängiger und tendiert durch seinen stampfenden Grundrhytmus etwas in Richtung KILLING JOKE. Bei diesem Song hat Burton C. Bell dann übrigens seinen großen Auftritt, denn die wunderschönen Gesangslinien machen diesen Song wirklich außergewöhnlich. In eine ähnliche Richtung tendiert das megastarke "Chistploitation" (Highlight!), bei dem einige Piano-Passagen mitklingen dürfen, die dem ultrafiesem Geküppel beinahe schon eine orchestrale Note verleihen. Die größte Überraschung haben sich FEAR FACTORY jedoch für das abschließende "Final exit" aufgehoben, welches mich irgendwie an eine Mischung aus "Pisschrist" und "Therapy for the pain" (von "Demanufacture") erinnert. Verträumt, melancholisch und dennoch rabiat bis in die Haarspitzen. Ein futiristisch anmutender Schlusspunkt unter eine starke Scheibe, die auch in Sachen Produktion wieder bis zur letzten Sekunde glänzt. Die Rhytmus-Fraktion groovt teilweise enorm, während die typischen Cazares-Gitarrenwände auch noch das letzte Soundloch stopfen. Das Ende vom Lied ? Faustdicke 4 Sterne für ein tolles Album, das im Frühling 2010 zu den eindeutigen Highlight gezählt werden muss.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die 'wahre' Furcht-Fabrik kehrt wieder!, 3. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Mechanize [Ltd.Deluxe Edition] (Audio CD)
"Mechanize" ist das erste neue Album der Zukunfts-Metal Pioniere Fear Factory seit fünf Jahren.

Mit einem neu gestalteten Line-Up, einschließlich der Rückkehr von Original-Gitarrist Dino Cazares und Programmierer/Produzent Rhys Fulber (Front Line Assembly), ist das Album eine ultimative Explosion der Leidenschaft und Innovation, das klingt wie das fehlende Glied zwischen dem bahnbrechenden "Demanufacture" von 1995 und dem mehr strukturell differenzierten 1998er "Obsolete".

Aufgenommen in Los Angeles erinnert es sofort an die stärksten Momente seit Fear Factorys Ursprüngen ohne lediglich die alten Veröffentlichungen zu kopieren.

Inspiriert zum Teil von Alvin Tofflers 1984(!)er Abhandlung "The Third Wave" [http://www.amazon.de/Third-Wave-Classic-Study-Tomorrow/dp/0553246984/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1265207687&sr=1-3], ist "Mechanize" einfach absolut niederschmetternd.
Vom Album-Opener "Industrial Discipline", mit seinen schnellen Rhythmen und pinwheelingem (mir fällt einfach kein passendes deutsches Wort ein!) Gesang, über "Fear Campaign" mit erschütternd "gesprochenen" Passagen, von mörderischen Beats, Schnellfeuer-Riffs und gespenstischen Keyboards unterstützt, präsentiert "Mechanize" spektakulär Fear Factorys Industrial-(Death)Metal.

Und zum ersten Mal seit Jahren, leuchten die innig geliebten Industrial-Wurzeln der Band wieder auf; zum ersten Mal seit den sehr erfolgreichen Remix-Alben, "Fear is the Mindkiller" und "Remanufacture".

P.S.: bevor wieder über eine Rezension vor der offiziellen Erstveröffentlichung diskutiert wird: ich habe das Glück, aus Amerika eine Promo Copy bekommen zu haben! :-)
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5.0 von 5 Sternen Ein starkes Album!, 22. Februar 2010
Nachdem die Ex-Kollegen Wolbers/Herrera mit Arkaea bereits kürzlich ihr eigenes Projekt aus der Taufe gehoben haben, legt nun Fronter Burton C. Bell mit Rückkehrer Dino Cazares an der Gitarre nach.

Das Album wirkt wie eine Sammlung von geilen Songs, die es in den späten 90er Jahren nicht mehr auf die entsprechenden Alben geschafft haben. Das ist ist insofern natürlich sehr positiv, weil "Mechanize" zu 100% nach Fear Factory in eben diesem Zeitraum klingt."Powershifter" und "Oxidizer" sind wirkliche Hits.

"Mechanize" ist ein typisches Fear Factory-Album, wie es auch in den 90ern hätte erscheinen können. Die Produktion ist höchst präzise und sauber und drückt zu jeder Ziet ordentlich aus den Boxen.
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5.0 von 5 Sternen Die Mutter aller Comebacks, 23. März 2010
Comebacks gab es in letzter Zeit viele und einige waren sogar sehr gut. Was aber Fear Factory hier vorgelegt hat, ist eine Klasse für sich, wenn nicht sogar schon jetzt ein Klassiker. Nicht nur dass zur alten Stärke zurückgefunden wurde, nein die Band hat sich zudem weiterentwickelt und hat den Stil perfektioniert. Die Songs sind härter denn je und trotzdem eingängig mit Melodien die Maßstäbe setzen. Hier ist alles richtig gemacht worden, es gibt keine Durchhänger, wer hätte das von Fear Factory noch erwartet?
PS: Als besonderes Schmankerl bietet die CD-Hülle noch einen speziellen Auswurfmechanismus.:-)
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4.0 von 5 Sternen Fear Factory - Mechanize (kurze Albumrezension), 14. April 2010
Fear Factory melden sich kraftvoll zurück mit diesem sehr gelungenen, interessanten und absolut typisch klingenden Album!

Das Album fängt mit "Mechanize", "Industrial Discipline" und "Fear Campaign" (Single) gleich kräftig und gelungen an, um direkt mit dem "Powershifter" nachzulegen - und macht dabei musikalisch keine Gefangenen.
Das Lied danach "Christploitation" versteht sich (so wie ich das sehe) als eine Art Kritik an blindem Glauben und hirnlosen Vertrauen in Dinge, die nie hinterfragt werden. Insbesondere steht dabei natürlich das Christentum (siehe Titel) im Vordergrund. Das Lied ist also nicht nur inhaltlich gelungen sondern ist dazu noch musikalisch eins der High-Lights des Albums!
Mit dem "Oxidizer", der direkt darauf folgt zeigt FF ein weiteres Mal wofür ihr Name steht, nämlich präzisen, harten, unverfälschten und spannenden Industrial Metal vom Feinsten! Meiner Meinung nach ist der "Oxidizer" das beste Lied des Albums.
Darauf folgend schwächelt dsa Album leicht "Controlled Demolition" und "Designing the Enemy" haben nicht die power, die man sich vielleicht erhofft. "The Metallic Division" ist ein gesangsloses Zwischenstück, das (meiner Meinung nach) herrlich in jeden FF verwöhnten Gehörgang passt. Ein cooler Riff; ein paar nette elektronische Effekte dazu und einen wirklich eingängigen Beat oben drauf.
"Final Exit" ist nicht nur dem Namen nach ein Ausgang. Das Album endet (leider) etwas halbherzig - man bekommt etwas den Eindruck als wüsste das Lied selbst nicht wie es sich verstehen soll und schon gar nicht was es ist. Teils interessante Momente wechseln sich mit etwas kreativlosem Dahergedudel ab.

Fazit:
Ein HAMMER-Album, das jeden erfreuen sollte, der FF mag. Nach Archetype und Transgression mal wieder echte FF-Power, die hält was sie verspricht!

Itangast
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ja is' denn heut schon wieder 1995?!, 6. Februar 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Lassen wir mal das seifenoperwürdige Vorgeplänkel zwischen den Parteien Ball/Cazares und Wolbers/Herrera außen vor. Die Frage vor einem neuen Fear Factory-Album ist weniger wer jetzt eigentlich den Bandnamen weiterführen darf, als ob Fear Factory heutzutage überhaupt noch relevant sind. Die Angstfabrik hat zusammen mit Machine Head und Pantera die Metalwelt der 90er und ihre Entwicklung geprägt wie wenig andere, aber nach Obsolete kamen keine wirklichen Impulse mehr aus dieser Richtung und Fear Factory wurden alsbald dies: überaltert. Die einstigen Innovatoren wurden von der jüngeren Konkurrenz überholt, die hemmungslos bei ihnen klaute und mittlerweile meist selbst das Zeitliche gesegnet hat oder in einer kreativen Sackgasse steckt.

Und hört man sich das neue Geschoss Mechanize mal an, kommt man schnell zu folgendem Schluss: Auf dieses Album hat die Musikwelt nicht wirklich gewartet, es ist auch kein absoluter Megakracher, macht aber trotzdem überwiegend Spaß! Legt man die Scheibe ein, kommt man sich fast 15 Jahre zurück versetzt vor, als Fear Factory mit Demanufacture die Szene überrollten. Denn genau auf dieser musikalischen Welle reiten Burton C. Bell und Dino Cazeras mit ihren Mitstreitern Byron Stroud (Strapping Young Lad, Zimmer's Hole) und Drum-Oktopus Gene Hoglan (Strapping Young Lad, ex-Dark Angel) hemmungslos weiter. Die trockene und maschinell, kalte Härte ist wieder da. Die Aggressionen sprudeln massiv, was einerseits dafür sorgt, dass Fear Factory auf diesem Album angepisst wie selten zuvor klingen, aber auch, dass ein gnadenloser Song wie "Oxidizer" fast schon zur planlosen Prügelorgie verkommt. Aber seien wir ehrlich, selbst ihre Klassiker haben Fear Factory mit der einen oder anderen Füllnummer gestreckt.

Viel besser als der genannte und der etwas unspektakuläre, dafür aber wirkungsvolle Titelsong "Mechanize" sind dagegen "Fear campaign", wo Gene Hoglan mit Blastbeats dafür sorgt, dass die Maschine erst so richtig zu laufen beginnt, und der quasi Hit "Powershifter", der mit seinem klaren Refrain ganz in die Fußstapfen von "Replica" tritt. Bei "Christploitation" versucht die Band mit Keyboards ihren maschinengewehrartigen Angriffen etwas Beklemmendes beizufügen, was anfangs nicht so ganz gelingen will. Spannender ist dagegen das leicht sphärische und an Devin Townsend erinnernde "Designing the enemy", sowie der tolle Abschluss und emotionale Höhepunkt "Final exit". Hier dreht Burton den (Gesangs-)Spieß mal um und singt die melodischen Strophen klar und shoutet dafür den großen Refrain.

Überhaupt der Gesang - endlich tut Burton C. Bell wieder das was er am besten kann, und zwar sich richtig am Mikro auskotzen. Vorbei sind die nicht ganz so begeisternden Gesangseinsätze von Ascension of the Watchers und City of Fire. Und vorbei sind auch jegliche Experimente bei Fear Factory. Keine Hip Hop-Einflüsse und keine Alternative-Anflüge mehr. Der wahre Fankern kann die Fokussierung aufs Wesentliche und die Rückkehr von Dino am Ende nur begrüßen. Neue Fans gewinnt man mit Mechanize dafür wahrscheinlich keine hinzu, aber eine nette Retronummer ist das Ding schon. Kein Klassiker zwar, aber besser als erwartet und qualitativ in etwa auf einem Niveau mit Archetype, dem ersten Album der Post-Cazares-Besetzung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MEEEECHAANIIIIIIIIIIIIIZE!!!!!, 26. Februar 2010
HI!!

Also zuerst möchte ich mal meine Meinung zum Geplänkel um die Rechte des Bandnamens kundtun: Is mir sowas von egal!!! Aber eins kann man mit Sicherheit sagen: Dieses Album hat 100% Widererkennungswert und damit haben wohl die Richtigen gewonnen. Mal ganz davon abgesehen dass Bell und Cazares nunmal die Songwriter sind und schon immer waren.

Aber jetzt zum Wesentlichen:
Ich habe ja meine Erwartungen nach "Transgression" ziemlich nach unten geschraubt, doch schon als ich vor dem Release zum ersten mal "Powershifter" gehört habe, war für mich eins klar: Wenn das ganze Album auf diesem Niveau ist, dann wird das ein Meisterwerk sein!!! Und so isses auch!!!
Fangen wir mal vorne an:
"Mechanize" ist ein echter Opener, da wird man schonmal direkt ans Tempo gewöhnt. Und dann kommen diese hammergeilen Maschinengewehr-Doublebass-Salven und Burton schreit sich dazu die Seele aus dem Kehlkopf - Hammer!
"Industrial Discipline" legt vom Tempo her direkt nach. Dieser Song hätte meiner Meinung nach auch genauso auf der Demanufacture sein können. Vocals, Shoutings, und sogar das "Acoustikgitarrengeklimper" gegen Ende, und trotzdem hat der Song eine ganz eigene Note.
"Fear Campaign" und "Powershifter" hauen weiter voll auf die zwölf, irgendwie hat man ständig das Gefühl, dass ein Song den Vorherigen nochmal in Tempo und härte überholt.
Und dann kommt das Piano-Intro von "Christploitation", was einen vielleicht kurz auf einen Resurrection-ähnlichen Song vermuten lässt, aber dann Pustekuchen! Hier wird nicht geschmust, hier wird gnadenlos gehämmert und "Oxidizer" legt in der Manier direkt nochmal nach.
"Controlled Demolition" spielt mit dem Tempo, wechselt von sehr schnell in sehr hart und umgekehrt, und dann dieser Urwurm von Refrain... Hellfire scorching, blinding the sky! YEAH!!!!
"Designing the Enemy" und "Final Exit" sind die beiden "ruhigen" Songs, wobei letzterer der kreativere ist und neben Tempowechseln auch wieder Refrain mit Gänsehaut-Faktor besitzt.
Zu guter letzt noch "Crash Test", ein Song der einem sofort nochmal in den Sinn ballert, dass man grade ein enorm kreatives, hartes, melodisches, abwechslungsreiches und eines der besten Alben von FearFactory gehört hat.

Fazit: Dieses Album gibt keinerlei Anlass zu irgendeiner Kritik. Man sollte es auch nicht mit anderen Alben vergleichen, denn es gibt neben ein paar Ähnlichkeiten mit "Demanufacture" und "Obsolete" vielmehr jede menge neue Akzente und stilistische Pointen. "Mechanize" hat eben den Mechanize-Stil, und das so genial daran!

Rock On!

der Simon
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Mechanize von Fear Factory (Audio CD - 2010)
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