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am 16. Mai 2010
So ungefähr lässt es sich Einleiten, wenn Hold this Ghost von Musée Mécanique folgt.

Heute mal nicht so gut drauf und die Musiksammlung gibt nichts Vernünftiges mehr her, was Dich aufbaut? Oder nur schnell das eine schöne Lied anhören, bevor man das Haus verlässt, um es als Ohrwurm mitzunehmen? Oder möchte man an einem Sonntagmorgen zum Wachwerden etwas Gediegenes nebenher laufen lassen?
Bitte sehr: Hier ist etwas, das könnte Dir gefallen.

Dieses Album reiht sich ein, in die hohe Liga der "vollkommenen" Alben. Zu solchen, die man komplett durchhört, wenn man will, aber das auch passieren kann, wenn man es eigentlich nicht vor hatte - dann auch gerne gleich zwei mal hintereinander!
Und dennoch mit zu jenen, die nicht dauernd gehört werden, eigentlich eher selten; aber - wenn der Moment gekommen ist, dann ist das wie eine Streicheleinheit für die Seele, um es mal romantisch auszudrücken. Man will nichts anderes, nur zuhören und fühlen - wenn man fliegen könnte, würde man wohl das dann machen.

Soviel zum rein subjektiven Eindruck.
Qualitativ ist die Aufnahme über jeden Zweifel erhaben. Liegt m.E. sogar weit über dem, was man von einer relativ unbekannten zweiköpfigen Band, die sehr vieles auf diesem Album selber geschrieben, gespielt und produziert hat, erwarten würde.

Jedoch sollte man sich nicht von den möglicherweise zu vorlaut erscheinenden Mitten mancher Klänge auf diesem Album abneigen. Sicher könnte die Abmischung dahigehend auch etwas "dezenter" ausfallen, auf einer hochwertigen Stereoanlage wird aber schnell klar, dass eine eventuelle Übertreibung nicht der Aufnahme anzulasten ist. Im Gegenteil: Dann erst offenbart sich dies als eine ganze Fülle von Details aus unterschiedlichsten Instrumenten im Hintergrund.

Fazit:
Eine Dreiviertelstunde feinste Ohr- und Seelenmassage, sage ich mal.
Nicht zu "pop" und nicht zu experimentell, aber eben auch nicht irgendwas dazwischen, sondern schlicht und ergreifend richtig gute Musik, wie sie sein soll; wie sie sein kann, wenn Musiker etwas besonderes machen möchten aber bei musikalischer "Hausmannskost" bleiben, dafür alles mal behutsam angehen.
Hold this ghost wird vermutlich jedem gefallen, der noch zu lachen, weinen, leben weiss.
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am 17. November 2014
Eine Rezension über die Musik von Musee Mecanique zu schreiben ist mir schwer gefallen, denn sie lässt sich kaum in die üblichen Kategorien einsortieren. Wenn man Kritiken in anderen Medien nachliest, fällt auf, dass sich die Rezensenten herzlich uneinig sind in der Frage, an wen diese Musik sie erinnert. Da wird quer durch den Garten alles von Robert Schumann über die Fleet Foxes bis Sigur Ros zitiert, schon ein starkes Indiz dafür, dass die Gruppe eine ziemlich eigenständige Klangwelt geschaffen hat. Mir würde in diesem Zusammenhang etwa noch Yann Tiersen in seiner Amelie-Ära einfallen.

Beim vorliegenden Debütalbum lassen sich sich die im Folk liegenden Wurzeln der Gruppe immerhin noch eher erkennen als beim Nachfolger. Aber auch dieses geht mit seiner ungewöhnlichen, reichhaltigen, vielschichtigen Instrumentierung schon weit über die Grenzen des Genres hinaus. Gitarren, teils altertümliche Keyboards, sanfte Percussion, Streicher, Bläser, Akkordeon, Glockenspiel, nicht mal vor der singenden Säge wird zurückgeschreckt - alles zusammen sorgt für ein Klangbild der außergewöhnlichen Art, verträumt und voller nostalgischem Charme. Dazu die wunderbaren Melodien von 10 zartbitteren Songperlen, mit sanft ineinander fließenden Harmonien und mit zarter Gesangsstimme vorgetragen. Die poetischen Texte erzählen von Einsamkeit, Trennungen, aber auch vom Erwachsenwerden und dem Aufbruch ins Leben. Mein Favorit ist im Moment der drittletzte Track "Sleeping in Our Clothes", vielleicht der beste Song, den Sie noch nie gehört haben. Aber auch der Schlusstrack "Our Changing Skins" kommt purer Magie schon ziemlich nahe.

Hold this Ghost ist etwas spröder als das Nachfolgealbum, das die Herzen der Zuhörer mit den ersten Takten des ersten Tracks im Sturm nimmt (zumindest meins), öffnet sich zögernder, aber der Eindruck ist mindestens genauso nachhaltig.
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am 9. Oktober 2011
Wer The Cinematic Orchestra, Air und Kings of Convenience mag, wird auch mit diesem Album gut bedient sein. Es ist ruhig, aber nicht langweilig. Alles in allem ein sehr schönes Album für Momente, in denen es nicht zu aufregend sein soll.
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Musée Mécanique ist ein Quintett aus Portland, das mit "Hold This Ghost" sein Debütalbum abliefert. Verhuschte Musik mit Streichern, Glockenspielen, Holzbläsern und sanften Akustikgitarrenklängen, ab und zu mit spooky Sounds ist das, dazu ein vollkommen unaufgeregter, noch verhuschterer Gesang. Das Ganze ist so ruhig, dass man sich manchmal wünscht, es würde mal ein flotter Song kommen. Denn die Ruhe, dieses Spiel mit dem Sanften, ist so unglaublich Nicht-Zwingend. Hinzu kommt, dass die Band es bisweilen auch übertreibt mit ihrer Verschrobenheit. Gerade bei den ersten drei Songs will man immer mit seltsamen Sounds überraschen. Erst ab dem wahrlich traumhaften "The Things That I Know" wird die Platte gut. "Fits and Starts" ist etwas, das man einen Country-Song im Musée-Mécanique-Gewand nennen könnte. Und bei "Nothing Glorious", diesem mysteriösen Stück Musik, klappt es dann auch mit den komischen Sounds. Das Schlimmste kommt aber zum Schluss: "Our Changing Skins" nervt einfach. Das ist dann kein guter Ausklang.
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