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4.0 von 5 Sternen gut wie immer
Die norddeutsche Metalinstituion neben Helloween, Gamma Ray hat ein neues Werk am Start, was auf den plakativen und passenden Titel "To The Metal" hört. Die Liebe zu knallbunten Artworks ist den drei Hanseaten und dem Nürnberger Schlagzeuger nicht vergangen und so hat man auch diesmal wieder ihre an Eddie von Maiden erinnerndes Maskottchen Fangface eingebaut und...
Veröffentlicht am 4. Februar 2010 von Aloysius Pendergast

versus
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3.0 von 5 Sternen Rockt einfach......
Ich war einer von den Fans, die sich das Album gleich an dem Tag gekauft haben, wo es rausgekommen ist. Ich war anfangs doch sehr begeistert, aber mir war klar, dass das natürlich auch der rosarote Brille Effekt ist.
Also hoffe ich, dass ichs jetzt nach einigen Monaten relativ objektiv bewerten kann:

Zum Titel: Ich finde einem Album so einen Titel zu...
Veröffentlicht am 21. Juni 2010 von Sweeney


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5.0 von 5 Sternen Frisch, überraschend und doch alles, was man von GAMMA RAY erwartet, 8. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
Schon seit dem ich den letzten genialen GAMMA RAY Opus "Land Of The Free Part II" wenige Male gehört habe, freute ich mich auf das Nachfolgewerk, das vor kurzem endlich erschienen ist, denn auf die Hamburger kann man immer setzen! Die Jungs schütteln ein starkes Album nach dem anderen aus den Ärmeln und obwohl wo GAMMA RAY drauf steht, auch GAMMA RAY drin ist, wissen diese mich immer wieder zu überraschen. Mit dem Vorgänger haben sich die Hanseaten zwar ordentlich etwas vorgelegt, aber das schien sie nicht zu stören.

Das Album beginnt nicht mit einem typischen Doublebass-Kracher der Marke "Man On A Mission", sondern mit dem progressiv angehauchten und etwas experimentellen "Empathy", das ganze 60 Spuren vorzuweisen hat. Der Song klingt dennoch erdig und nach echtem Heavy Metal, dafür spielt sich im Hintergrund so einiges ab, das es zu entdecken gilt. Kai singt auf eine sehr starke Weise recht monoton, blüht aber im Chorus richtig auf. "All You Need To Know" geht dafür schon etwas typischer, in Happy-Metal Manier an die Sache und birgt die größte Überraschung des Albums. Kais Freund und damaliger Kollege von den Kürbissen HELLOWEEN Michael Kiske, gibt seinen zweiten GAMMA RAY Gastauftritt und verdelt diesen Song zu einer echten Perle. Apropos Kürbisköpfe, "Time To Live" erinnert im Chorus etwas an den Klassiker "I Want Out", kommt aber opulenter und auch eine Spur progressiver daher. Neben dem stampfenden "To The Metal" sicherlich der Live-Kracher schlechthin. Auch der Sound, den sie sich in Hamburg wieder selber zusammengeschnitzt haben, lässt keine Wünsche offen.

"Rise" wäre der eigentlich Opener gewesen und ist ein hochmelodischer Banger mit fast durchgehend laufender Doublebass, die Drummer Daniel sicher die Schweißperlen raus drückt. Selber schuld, denn der Song stammt aus seiner Feder. Ein weiteres Highlight ist "Deadlands", bei dem man merkt, dass die vier Jungs Abwechslung in die Sache bringen wollten. Alleine der Keyboardsound und die düstere Stimmung, die trotzdem rockt, belegen dies. Auch "Chasing Shadows" ist nicht zu verachten. Die Dynamik und der Chorus animieren einen, die Sau raus zu lassen und Kai beweist erneut, dass er eine unverkennbare Stimme mit eigenem Charakter und viel Charme besitzt. Zuletzt sei noch die Ballade von Basser Dirk Schlächter, die er für seinen Vater, der kürzlich verstarb, geschrieben hat, zu nennen. "No Need To Cry" stellt die erste Ballade seit "Lake Of Tears" von der "No World Order" (2001) dar und überzeugt auf ganzer Linie. Dirk trägt neben Kais einmaligem Gesang auch sehr passende Vocals im Mittelteil bei.

Sammler können sich neben der Collectors Edition mit 7"Vinyl incl. 2 Bonus Tracks, die wohl schon vergriffen ist, noch eine LP und Special Edition mit einer MakingOf DVD, die ich sehr empfehlen kann, holen.

GAMMA RAY sind für mich ein Phänomen. Ein Hit jagt den anderen, die Kreativität scheint kein Ende zu nehmen und die Spielfreude niemals zu versiegen. "To The Metal!" reiht sich problemlos in den oberen Reihen der Diskographie ein und lässt einen schon sehnsüchtig auf das nächsten Highlight warten.
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5.0 von 5 Sternen Starke Melodic Speed Metal-Platte!, 28. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
"To The Metal" ist ein erstklassiges Werk deutschen Melodic Speed Metals von Gamma Ray, die schon lange die "besseren Helloween" sind. Erstaunlicherweise beginnt das Album mit "Empathy", dem langsamsten Stück, einem getragenen Heavy-Midtempo-Stampfer. Sogleich folgt aber mit "All you need to know" ein schneller Kai Hansen-Kracher, der so auch auf dem Helloween-Meisterwerk "The Keeper of the seven Keys" hätten stehen können, denn der Refrain wird von niemandem geringeren als Michael Kiske gesungen. Kiske will ja seit seinem Ausscheiden bei Helloween mit dem bösen Heavy Metal angeblich nichts mehr zu tun haben, singt aber ständig als Gastsänger auf irgendwelchen Metal-Alben. Es folgt mit "Time to live" ein weiteres Melodic-Feuerwerk, diesmal aber nicht von Kai Hansen, sondern von Henjo Richter. Erstaunlich, wie Richter den Helloween/Gamma Ray-Kompositionsstil verinnerlicht hat. Der Titeltrack ist dann musikalisch wie textlich ein klassisches Metal-Klischee, wie man es von Manowar kennt. Der fünfte Track "Rise" stammt von Drummer Daniel Zimmermann und besticht durch Melodien und Schnelligkeit. Mit Lied Nr. 6, "Mother Angel", verarbeitet Kai Hansen den Tod seiner Mutter. Der Song hat ein schönes eingängiges Riff.

Anschließend folgt "Shine forever" von Bassist Dirk Schlächter, an dessen Anfang man meint, man höre Rob Halford von Judas Priest und nicht Kai Hansen. Eine Hommage an die Vorbilder von Gamma Ray. Der Chorus ist sehr positiv und lebensbejahend, wie man es von Gamma Ray kennt in angenehmem Kontrast zu den düsteren Liedern vieler anderen Metal-Bands. Lied Nr. 8, Deadlands", ist ein weiterer schneller Hansen-Kracher, bevor mit Chasing Shadows" nochmal Henjo Richter seine Songwriting-Fähigkeiten mit einem Speed Metal-Song unter Beweis stellen darf. Der Abschluss-Song No need to cry" ist eine Halbballade und stammt von Dirk Schlächter. Der vielseitige Track enthält zwischendrin Passagen, die an Queen erinnern. Schlächter verarbeitet darin den Tod seines Vaters und man merkt es Kai Hansen an, dass er hier und da Probleme hatte, den umfangreichen Text in die Musik einzupassen.

Das Starke an To The Metal!" ist, dass es keinen einzigen schwachen Song auf der Scheibe gibt. Es sind ohne Wenn und Aber zehn Kracher, die wie aus einem Guss wirken, obwohl sie doch von vier unterschiedlichen Songwritern stammen. Diese Vielfalt tut dem Album gut und doch ist es ein Album einer Band und nicht von vier Solokünstlern. Zwischen Ballade, Midtempo und schnellen Songs ist alles vorhanden, wobei die schnellen melodischen Kracher dominieren.

To The Metal!" ist ein Gamma Ray-Opus, das den Vergleich mit starken Alben wie Land Of The Free" oder Somewhere Out in Space" nicht zu scheuen braucht. Vielleicht ist es sogar das beste Album der Hamburger Melodic Speed Metal-Urgesteine. Sehr zu empfehlen ist die Version mit der beigefügten DVD, auf dem sehr ausführlich und interessant der Entstehungsprozess des Albums erklärt wird. Man erfährt viele Insider-Informationen, auch zum Privatleben der Bandmitglieder, ihrer Arbeitsweise und des Arrangements der einzelnen Stücke. Ich bin begeistert von diesem Album und kann es jedem nahelegen, der Helloween, Gamma Ray, Judas Priest, Iron Maiden und Running Wild mag. Klare Kaufempfehlung mit fünf Sternen!
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5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Metal Werk, 17. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
Dieses Album ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und Gamma-Ray hat wieder genau das geschafft was ich an dieser Band so schätze: Es ist einfach wieder etwas anderes als alle vorherigen Alben. Natürlich reiht es sich ebenfalls in das Genre Speed/Melodic Metal ein, ist jedoch atmosphärisch durchaus anders gestaltet.

Der Opener 'Empathy' klingt eher etwas düster, enthält aber einen Chorus, der sich perfekt zum Headbangen eingnet ;)
'All you need to know', der nächste Song der CD, ist dagegen eher Gamma Ray typisch... schnell und melodisch. Und so geht es eigentlich auch weiter. 'To the Metal' ist eine echt geile Heavy Metal Hymne, weniger schnell dafür sehr rhythmisch.
Zum Abschluss der CD bekommt man mit 'No need to cry' noch eine nette Ballade zu hören. Ist vielleicht nicht jedermanns Sache, ich mag jedoch auch ruhigere Stücke ganz gerne und kann daher sagen dass mir auch dieser Song gut gefällt.

Die Making-of DVD ist ebenfalls ein netter Zusatz zu diesem Album auf der man in knappen 1 1/2 Stunden die 4 Jungs von Gamma-Ray in Interviews oder beim Arbeiten im Studio sehen kann.

Vielleicht bin ich nicht unbedingt der anspruchsvollste Fan, mir macht's jedenfalls einfach immer wieder Spaß. Durch 'No world order' bin ich auf Gamma-Ray aufmerksam geworden, ich mag ihre älteren Stücke sehr gerne und auch Land of the Free II fand ich extrem gut gelungene "gute Laune Musik".
'To the Metal' ist insgesamt sehr melodisch, ein bisschen mystisch, ein bisschen heavy... eben sehr abwechslungsreich.

Kennst du eins - kennst du alle kann man bei Gamma-Ray nun wirklich nicht sagen.
Klasse Musik. Immer weiter so! :)
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5.0 von 5 Sternen Der Oberknaller!, 31. August 2011
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
"To the Metal" ist ein fantastisches Metal-Album. Für mich ist es wirklich "das beste Album" der Band, weil es die Essenz ihrer Musik präzise auf den Punkt bringt. Die Songs kommen kompakt rüber. Roots werden nicht verleugnet aber weiterentwickelt, dadurch entsteht ein sehr facettenreiches Bild. Die Produktion ist detailverliebt und ausgereift. Es regiert die Spielfreude. Emotionaler Höhepunkt ist sicherlich die Ballade "No need to cry", Gesang, Schlagzeug, Gitarrenarbeit, Arrangement...einfach wunderbar.
Geschmäcker sind verschieden, mich hat dieses Album jedenfalls mitten ins Herz getroffen. Cheers!
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5.0 von 5 Sternen Wie erwartet: gut!, 4. September 2010
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
Nach einem ersten Probehören war ich zunächst nicht so überzeugt von der Platte, habe sie mir aber dann doch gekauft, denn auch andere Titel der Band mussten sich bei mir erst mal eine Weile entfalten, bevor ich deren Qualität erkannte.
Hier war das gleich nach dem ersten Hören der Fall. Es ist alles dabei, was Kai Hansen und seine Band so drauf haben, angefangen von einem kraftvoll wummernden Opener (Empathy), bis hin zur Gänsehautballade (No need to cry), die den Abschluss der Scheibe bildet. Dazwischen findet man schnelle Songs (Rise, All you need to know, Shine forever), mittelschnelle (Mother Angel) und irgendwas dazwischen (der Rest). Ausgerechnet der titelgebende Song (To the metal) gefällt mir am wenigsten, denn es ist eher ein Gröhlsong, der vermutlich live besser rüberkommt. Da ich mehr die flotten, melodischen Stücke mag, ist Nummer 4 für mich somit ein typischer Skip-Track.
Die verbliebenen 9 Titel sind aber allesamt oberklasse. Es wird zwar wenig experimentiert, aber dafür klingt auch jeder Song wie aus einem Guss. Wenn ich einen Lieblingstitel wählen müsste, fällt mir spontan Rise ein: tolle Melodie, hart und schnell, eingängier Refrain.
Kritikpunkt: die CD ist mit 10 Titeln, von denen die meisten immerhin um die 5 Minuten dauern leider etwas kurz geraten.
Die beiliegende DVD, die ein ausgedehntes Making of enthält, gibt Auskunft, warum das so ist: offenbar fehlen hier zwei Titel, die im Film besprochen werden, aber nur auf einer exklusiven Limited Edition enthalten sind. Das ist schade und eigentlich auch etwas ärgerlich. Es fühlt sich an, wie ein gekürzter Film, dessen fehlende Szenen man in den Specials angedeutet bekommt.
Ob mit den beiden Titeln oder ohne, ob knapp 50 Minuten oder 60: die Scheibe rockt und die Band ist so perfekt abgestimmt, dass man den Spaß, den die Musiker dabei hatten einfach heraushört und somit trotz aller Kritik die Höchstwertung gerechtfertigt ist. Wären es keine neuen Titel, müsste man von einem Best-of Album sprechen.
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3.0 von 5 Sternen Rockt einfach......, 21. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
Ich war einer von den Fans, die sich das Album gleich an dem Tag gekauft haben, wo es rausgekommen ist. Ich war anfangs doch sehr begeistert, aber mir war klar, dass das natürlich auch der rosarote Brille Effekt ist.
Also hoffe ich, dass ichs jetzt nach einigen Monaten relativ objektiv bewerten kann:

Zum Titel: Ich finde einem Album so einen Titel zu geben ist eine heikle Sache. Einerseits weil sich auf dem Album zwei Songs befinden, die für mich eher in Richtung Hardrock gehen (No Need To Cry, Mother Angel). Vor allem aber, weil Metal einfach so ein riesiges Genre geworden ist, dass zb Death Metal, oder von mir aus auch Nu Metal dazugehören - Stilrichtungen, denen Gamma Ray gottseidank(!!!) nicht zuzurechnen ist.
Ich denke der Titel ist ein bisschen unglücklich, da klischeehaft. So recht passt er zu keinem der Songs auf dem Album (abgesehen vom gleichnamigen Song), einfach weil die Songs (zum Glück) hicht klischeehaft sind.

Aber jetzt endlich zu den Songs:
Ok, was gibts positives: Diese Songs rocken einfach. Das ist ja auch das wichtigste. Man muss sich sich nicht lang einhören (nur bei Chasing Shadows muss man ein bisschen geduldig sein). Es sind eine Menge Emotionen in dem Album die fast schon mit dem Holzhammer gebracht werden. Trotzdem, wenn manche hier "Metalschlager" sagen, kann ich dem nicht ganz zustimmen, denn die Songs haben Tiefgang, nicht so sehr von den Lyrics her sondern von der Musik her. Und das obwohl die Songs sehr klar strukturiert sind und der kommerzielle Sound doch auffällig ist. Aber das zeigt eben auch, dass Gamma Ray ihr Handwerk verstehen, und trotz dieses kommerziellen Sounds es schaffen genug Tiefgang reinzubringen.

Was nicht so toll ist: Zuerst mal die Lyrics. Wenn man sich die "Land of the Free II" Lyrics vorher anschaut, merkt man echt, dass To the Metal diebzüglich ein Abstieg ist. Die Lof II Lyrics waren teilweise von wirklich poetischer Qualität, man denke an "Into the Storm" zb. Die To the Metal Lyrics higegen...naja, da liest man einmal drüber und schaut sichs dann nie wieder an. Schade, denn Gamma Ray kann auch anders.

Ob jetzt die einfache Struktur der Songs ein Plus oder Minuspunkt ist, ist Geschmackssache. Ich find, warum nicht? Es klingt toll, und es ist insich total stimmig. Der Weltschmerzsong Empathy zb wird gerade darch seine Schlichtheit besonders stimmungsvoll. Deadlands gibt einem wirklich auch total die Athmosphäre dieser makaberen Gameshow in einer verlassenen Stadt. Für mich hat der Song irgendwie was von Blade Runner und Total Recall.

Was mir nicht so gefällt: Die Solos. Die Solos haben mir zum größten teil einfach zu wenig Meoldie, oder zu langweilige Melodien. Und leider ist nicht mehr so deutlich, was Henjo und was Kai spielt, es klingt jetzt überwiegend so, als würde nur ein Gitarrist die Solos spielen: Leider spielen Henjo und Kai nicht mehr "zusammen", sondern einfach nur "nacheinander". Soll heißen, dass die Gitarren in den Solos keinen wirklichen Dialog mehr führen. Die Solos sind für mich zum Großteil sehr enttäuschend. Mir wird da zu wenig Geschichte erzählt.

Es ist auch extrem viel Keyboard im Hintergrund. Ob das auf einem Album mit dem Namen "To the Metal" wirklich passt, sei dahingestellt. Aber ok, die Songs würden ohne Keyboard nicht funktionieren.

Ingsgesamt hätte man dem Album sicherlich auch vier Sterne geben können, aber für mich persönlich ist es nur ein drei Sterne Album.
Kaufen würde ich es jederzeit wieder, auch wenn es für mich das ungewöhnlichste Gamma Ray Album ist. Aber man soll ja immer offen für neues sein. :)

Eine Sache noch: Man hört manchmal so Sachen wie "Ich hab mir das Majestic Album dreimal angehört, aber es hat micht überhaupt nicht angesprochen!" Freunde, wenn ihr Musik sucht, die sich euch nach dreimal anhören schon erschließt, dann solltet ihr vielleicht lieber Tokio Hotel hören. Metal ist eine lebendige Musikrichtung, die sich ständig entwickelt, wo neue Sachen ausprobiert werden, und wo Leute am Werk sind, die ihre Instrumente wirklich beherrschen. Denkt mal nach, wieviele der großen Gitarrenvirtuosen aus dem Heavy Metal kommen.
Und solche Leute schreiben halt oft auch Musik, bei der sie sich viel gedacht haben, und die vielleicht manchmal ein bisschen schwieriger zu verstehen ist. Da brauchts dann halt mehr als drei Durchläufe. ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stärkstes Gamma Ray Album seit einiger Zeit, 9. Juni 2010
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: To the Metal (Audio CD)
Meiner Ansicht nach hatten Gamma Ray nach "No World Order!" (2001) mit "Majestic" und - zumindest zum Teil - "Land Of The Free II" eine eher schwache Phase. 2010 geht es mit dem symptomatisch betitelten "To The Metal!" wieder bergauf. Viel besser als zuletzt schaffen es die Hanseaten hier, ihre besten Trademarks zu vereinen und auf den Punkt zu bringen. Neben dem von ihnen selbst (nach der Vorarbeit durch Helloween) weiterentwickelten Stil sind auch wieder deutliche Iron Maiden und noch viel deutlichere Judas Priest Anleihen an Bord. Vor allem letztere hat die Band wirklich gut drauf; wenn nach wie vor Ur-Sänger Ralf Scheepers dabei wäre, könnten manche Stücke glatt als vergessene Priest-Tracks durchgehen...

Dabei fängt das Album mit "Empathy" relativ sperrig an. Dieser Track dürfte bei kaum einem Hörer nach dem ersten Durchgang zünden, was für einen Opener natürlich alles andere als optimal ist. Bei mehrmaligem Hören wird der Song zwar stärker, leider wurde er aber einfach falsch platziert. An vierter Position steht der Titeltrack, der meiner Meinung nach aber wohl kein so großer Live-Bringer werden wird, wie manche glauben. Das Stück groovt zwar ordentlich und hat einen einfachen, plakativen Text, geht aber - zumindest bei mir - nicht gut genug ins Ohr und ist zu statisch, um bei einem Konzert voll und ganz überzeugen zu können. Andere Vorbehalte habe ich gegenüber der abschließenden Ballade "No Need To Cry", die von Dirk Schlächter geschrieben wurde. Ohne pietätlos sein zu wollen (der Bassist schrieb das Stück in Erinnerung an seinen verstorbenen Vater): das Ganze ist mir viel zu pathetisch, vor allem den Text finde ich extrem kitschig, mich erinnert das eher an so manche Helloween-Ballade, was ich nicht unbedingt als Kompliment auffassen würde. An der exponierten Schlussposition einer ansonsten sehr guten Platte wirkt das Lied wie ein Fremdkörper, was vielleicht auch Absicht war.

Viel mehr gibt es an "To The Metal!" aber nicht zu kritisieren. Vor allem das extrem eingängige Dan-Zimmermann-Stück "Rise", das ebenfalls mit starkem Refrain ausgestattete, etwas düsterere "Deadlands" und der Riff-Rocker "Mother Angel" wissen vorbehaltlos zu überzeugen und kommen unerwartet abwechslungsreich aus den Boxen. Ebenfalls sehr gelungen: die erste Zusammenarbeit der ehemaligen Helloween-Sänger Kai Hansen und Michael Kiske seit "Land Of The Free" (1995). Bei "All You Need To Know" übernimmt der nicht unumstrittene Kiske den Refrain, was ein bisschen Wehmut aufkommen lässt, dass sich ein so talentierter Mann auf solche Weise aus der Szene verabschiedet hat. Die Phrasierung seines Gesanges erinnert bei diesem Stück übrigens ein wenig an "Time To Break Free", eben von "Land Of The Free". "Time To Live" steht komplett in der eigenen Tradition und hätte ohne Probleme seinen Platz auf jedem der alten Gamma Ray Alben finden können. Auch die Uptempo-Nummern "Shine Forever" (cooler Beginn und Mittelteil, vorgetragen von Dirk Schlächter in der Slap-Technik, Hansen-typischer Gesang, eingängiger Refrain) und "Chasing Shadows" (dessen Anfangsteil an ein Videospiel erinnert) sind starke Songs, die man genau so von Gamma Ray erwartet.

Insgesamt eine runde Sache und das mit Abstand beste Gamma Ray Album der letzten Jahre. Abwechslung wird hier groß geschrieben, vor allem Kai Hansens Gesang ist variabel wie noch nie; instrumental ist die Truppe sowieso über jeden Zweifel erhaben. Produktionstechnisch ist allerdings noch ein wenig Luft nach oben, das Ganze könnte durchaus noch viel mehr krachen. Vor allem die zu leisen Chöre (besonders auffällig bei "Deadlands") stören ein wenig. 1 Stern Abzug für die beschriebenen Mängel.
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4.0 von 5 Sternen TO THE METAL!, 14. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Collector's Edition) (Audio CD)
Neue CD von Gamma Ray als Collectors edition. Die Songs sind im Gegensatz zur letzten CD "Land of the Free 2" Stilistisch etwas Experimentierfreudiger, wirken auch erst bei mehrmaligem hören, sind aber trotzdem wieder typisch Gamma Ray.
Die Aufmachung erscheint wie eine single Vinyl. Leider nur auf 3000 Stück limitiert. Die CD beinhaltet die 10 Tracks, wie auch bei der juwel-case Variante. Die 2 Bonus Tracks "one live" und "wannabees" sind auf den beiden Seiten der Schallplatte enthalten, jedoch nicht auf der CD und desswegen bekommt der Artikel auch nur 4 von 5 Sternen. Bei einer so streng limitierten Auflage, hätte man die Bonustracks auch mit auf die CD machen können(Bei der juwel-case bzw digi Variante der Japanpressungen sind die Bonustracks ja auch drauf aber das ist bei Gamma Ray eben so). Schade das die "making of dvd" nicht in dieser collection enthalten ist, und somit ist ein Fan(zB Ich) gezwungen sich die collectors edition, die cd/dvd und die Japanpressung zu kaufen (vielleicht auch noch das Album als LP, welche jedoch nur auf 1000 limitiert ist)um alles was "to the metal" angeht zu besitzen. Fazit: die collectors edition ist HANDSIGNIERT und streng limitiert und sehr schön aufgemacht und für absolute Gamma Ray Fans ein "must have".
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5.0 von 5 Sternen Nach ein paar Durchläufen wird es geil..., 16. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
Der Charme der neuen Scheibe hat sich mir erst im Laufe des 5. - 10. Durchhörens erschlossen - und sie hat sich schlussendlich in meinem Player festgefressen. Bei den ersten paar Durchgängen war ich etwas enttäuscht, weil auf der Platte für meinen Geschmack kein absoluter Super-Ohrwurm à la "Man on a Mission" oder "Into the Black Hole" enthalten ist.

Ich wollte sie schon fast wieder zur Seite legen, habe dann aber doch nochmal auf "Play" gedrückt. Und dann wieder. Und wieder. Und schließlich wurde mir klar, dass das vielleicht nicht Gamma Rays beste Scheibe ist, aber mit Sicherheit die vielseitigste und "erwachsenste", die die Jungs um Metal-God Kai Hansen je fabriziert haben.

Etwas weniger Kinderlied-Hymnen-Refrains, dafür umso coolere Tempi-Wechsel, die auch Maiden gut zu Gesicht stehen würden. Etwas weniger Bombast-Chöre, dafür umso variablerer Gesang von Kai Hansen (hierzu lohnt es sich, die Making-Of-DVD anzuschauen...). Etwas weniger 80er, dafür umso mehr Gamma Ray 2010...

Fazit: Für Fans ein Muss, Einsteiger sollten vielleicht mit einer älteren Platte anfangen. Ich jedenfalls freue mich auf das Konzert nächsten Monat! :-)
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5.0 von 5 Sternen Knallt!, 27. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: To The Metal (Audio CD)
Hoppla,
hier geht ja mal einiges.
Die Jungs haben sich wirklich was einfallen lassen.
Die Scheibe klingt mega fett, rockt richtig,geht ordentlich ab und bietet jede menge Abwechslung.
Es gibt einige neue Einflüsse in den Songs und somit heben sie sich vom gewohnten Gamma Ray Sound ab, aber es gibt immer noch die gewohnte Kost die man von den Hanseaten kennt.
Wenn ein Gamma Ray Album wirklich das Wort Metal im Titel tragen darf dann dieses.
Es bleibt hier wirklich nur über zu sagen, KAUFEN und über eine geniale Metal Scheibe freuen
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To the Metal
To the Metal von Gamma Ray (Audio CD - 2010)
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