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am 27. April 2010
Der neue Film vom spanischen Meisterregisseur Pedro Almodovar steht mal wieder für eine Art europäisches Kino, dass es sonst vielleicht nur noch in Frankreich gibt. In Deutschland haben wir Bully, Til Schweiger und das verkopfte Intellektuellen-Kino eines Wim Wenders. Fast alles was dazwischen liegt, wird durch Hollywood gefüllt. Dass verträumtes Kunstkino und solide Unterhaltung sich jedoch nicht gegenseitig ausschließen müssen, haben die Südeuropäer einfach besser drauf als wir.

"Zerrissene Umarmung" ist nun nicht gerade Almodovars Meisterwerk, aber die schön fotografierte und berührend erzählte Geschichte, eines jungen Regisseurs der sich in seine wunderschöne Hauptdarstellerin verliebt. Dies ist aber eine gefährliche Liaison, da sie gleichzeitig die Geliebte des wichtigsten Geldgebers ist. Als dieser davon erfährt, komm es zu einer Tragödie und die Lebenswege der Protagonisten driften auseinander, bis der Regisseur 14 Jahre später von der Vergangenheit eingeholt wird. Dabei wird der Film nicht streng chronologisch erzählt, sondern die beiden Zeitlinien geschickt ineinander verschlungen und ist mit großartigen Schauspielern besetzt.

In Deutschland wäre es eine melodramatische Beziehungstragödie. Ist es hier im Prnzip auch, nur dass dieser Film zusätzlich wunderschöne Bilder liefert, eine Prise Humor nicht vergisst und eine Liebeserklärung ans Kino im allgemeinen und Penelope Cruz im speziellen ist. Der Film hat eine Leichtigkeit, die deutschen Produktionen abgeht. Hier zu Lande ist es doch meist schwermütig und wahnsinnig ernst - oder eben albern.

Die Blu-ray macht eine gute Figur. An der technischen Seite gibt es nichts zu meckern, allerdings ist es auch nicht gerade die Art von Film, die die Möglichkeiten des Mediums ausreizt.
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am 14. Februar 2010
Der aktuelle Almodovar bietet wieder Altbewährtes. Eine berührende Geschichte zwischen Liebe, Tod und Leidenschaft und der aus dem Gemisch der drei Variablen hervorquellende alltägliche Wahnsinn. Im Grunde ist die Liebesgeschichte von Magdalena und Mateo aber hyperreal, denn soviel Gefühl kann nur im Tod enden, so wie durch diesen ja fast alle großen Leidenschaften geadelt werden. Ein universales Motiv.

Die Sprache mit der die tragische Gewalt des Lebens transportiert wird, ist wieder absolut bewundernswert. Darin ist Almodovar ein Meister und das insbesondere auch deshalb, weil hier nicht nur das an Filmen interessierte Publikum bedient wird, sondern gerade auch der Zuschauer ohne fachdidaktische Ausbildung zu seiner Freude kommt.

Besonders sticht natürlich wieder die Muse hervor. Penelope Cruz ist einfach bezaubernd. Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau ! Die Filmmusik von Alberto Iglesias ist auch sehr sehr berührend !
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am 19. Dezember 2009
Regisseur und Schriftsteller Mateo (Lluis Homar) liebt seine Hauptdarstellerin, die Ex-Prostituierte Lena (Penelope Cruz). Die ist aber mit dem rücksichtlosen Finanzhai Ernesto (Jose Luis Gomez) verheiratet, der blöderweise auch den Film finanziert. Der eifersüchtige Ernesto beauftragt nun seinen schwulen, verklemmten Sohn, die Dreharbeiten genauestens per Video zu dokumentieren, engagiert sogar eine Lippenleserin, die Gesprächsinhalte zwischen Lena und Mateo aus den tonlosen Videos zu rekonstruuieren. Dazu gibt es noch Mateos Agentin, deren Sohn und die Gegenwartsebene, aus der die Geschichte erzählt wird, sowie die Handlung des gedrehten Films.

Das neue Werk von Pedro Almodovar ("Volver") beginnt mau, denn die zunächst gezeigte Gegenwart ist weit weniger spannend als die Vergangenheit. Dennoch entwickelt sich eine raffinierte Geschichte auf mehreren ineinandergeschachtelten Ebenen, die sich am Ende überraschend zusammenfügen. Gleichwohl ist das alles ein wenig zuviel des Guten, Almovar setzt zu sehr auf die nicht ganz gelungene Form, worunter auch die Dramaturgie leidet. Penelope Cruz ist erwartungsgemäß eine Bank in der fazettenreichen Rolle der Schauspielerin, als die sie u.a. Audrey Hepburn und Marylin Monroe mimen darf. Fast noch wichtiger ist jedoch die von Lluis Homar wunderbar interpretierte Figur Mateo, der erblindete Regisseur, dessen Film manipulativ zerstört wurde, wovon dieser aber jahrelang nichts weiß. Leider kommen diese starken Momente in "Zerrissene Umarmungen" zu kurz. Obwohl überladen streckenweise überaus sehenswert.
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am 25. Mai 2010
Der Regisseur Mateo Blanco lernt während der Dreharbeiten die Schauspielerin Lena Rivero kennen und sie wird die Liebe seines Lebens. Problem ist nur, dass Lena mit Ernesto Martel zusamenlebt und dieser Mateos Film finanziert. Ernesto kommt hinter die Beziehung zwischen Mateo und Lena und sabotiert den Film.

Jahrzehnte vergehen und Mateo bekommt Besuch von Ernestos Sohn, der ihn mit Zeugnissen der Vergangenheit konfrontiert. Die damalige Geschichte wird noch einmal erzählt und gibt neue Facetten frei.

Die nicht chronologisch erzählte Geschichte mit zahlreiche Handlungssträngen erfordert volle Aufmerksamkeit. Also keine leichte Kost. Zahlreiche Dialoge und Handlungen feilen an den Charakteren der Protagonisten und zeigen kantige Figuren. Gut gewählte Szenarien mit reichlich Accessoires fürs Auge werden von einer fleißigen Kameraführung eingefangen und sorgen für Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
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am 6. Februar 2010
Ein Regisseur, der seine Muse liebt. Ein Geschäftsmann, der obsessiv von seiner Frau besessen ist. Eine Produktionsleiterin, die ein süßes Geheimnis mit sich trägt. Und ein Film, der unbedingt zu Ende gedreht werden muss. Geht es am Set von Almodovar-Filmen tatsächlich so chaotisch zu? "Zerrissene Umarmungen" ist ein Film über das Filmemachen, eine Verbeugung vor dem Kino mit all seinen Mythen und all jenen Femme Fatales, die als Schauspielerinnen auch abseits der Kamera ein schillerndes Geheimnis in sich trugen. Schon die Eröffnungsszene, in der ein blinder Drehbuchautor das Gesicht und den Körper einer traumhaft schönen blonden Frau, die wohl direkt einer plakativen Männerphantasie entsprungen sein könnte, mit den Händen abtastet und schließlich mit ihr ohne Bekleidung auf der Couch landet, ist eine Hommage an die Regeln des Mediums Film. Manifestiert in einem voyeuristischen Kameraauge, das in Großeinstellungen die Empfindsamkeit der Körper einfängt und einen gefallenen Drehbuchautor bebildert, der seine verschwommenen Nacherinnerungen rekonstruiert. Almodovar fängt bei diesem Film von hinten an zu erzählen. Mateo Blanco war einst der Name des Autors, der nun als blinder Harry Caine eine neue Identität angenommen hat und der 14 Jahre zuvor mit der Hauptdarstellerin seines Films "Mädchen und Koffer" eine heiße Affäre hatte. Blancos Muse ist natürlich, wie sollte es auch anders sein, Almodovars eigene vergötterte Inspirationsquelle in Formvollendung der alles überstrahlenden Penelope Cruz. Sie spielt die Schauspielerin Lena, die von Blanco auf der Leinwand genauso inszeniert wird, wie Cruz selbst von Almodovar. Wirklichkeit und Suggestion fließen, wie es typisch für das Kino ist, für den Zuschauer undifferenzierbar in einer Ebene ineinander, denn Filmemachen ist eine Kunst, die Realität vortäuscht. Lena führt ein Doppelleben, denn sie muss die Affäre zu Blanco vor ihrem Lebensgefährten, dem Bankier Ernesto, der zugleich der Finanzier des Films ist, verheimlichen. Als alles in einem morbiden Intrigenspiel auffliegt, steht die Vollendung des Films auf der Kippe. Was bei Blanco tiefe Wunden hinterlässt, denn Filme müssen unbedingt fertig gestellt werden. Notfalls sogar blind. Weil sich Zelluloid ewig an Dinge erinnert, die in der Realität mittlerweile längst verblasst sind. Wie an Umarmungen von Liebenden, die inzwischen zerrissen sind, die aber auf bewegten Bildern für immer präsent und unvergänglich bleiben. Der Schleier der Vorahnung über das herannahende Ungemach und den schmerzenden Verlust, der die ganze Zeit nebulös über der Handlung liegt, entblößt sich nach und nach. Verschiedene Zeitebenen verschachtelt Almodovar, indem er willkürlich zwischen den Jahren 1992, 1994 und 2008 hin- und herspringt. Auf die gewöhnlichen Zutaten, die in keinem Almodovar-Film fehlen dürfen, greift er auch hier zurück. Die obligatorische Krankenhausszene und die homosexuelle Nebenrolle sind genauso Bestandteil wie Anlehnungen und Zitate aus seinen früheren Filmen. Sein Erzählstil ist nüchtern und trocken, ohne grelles Barock, wie er es mal nannte, und er kommt ohne Pathos und Mitleid aus, wenn er seinen Figuren keine der Gemeinheiten, die unter Menschen möglich sind, erspart und sie den Abgründen des Lebens aussetzt. Die Bilder komponiert er sehr expressionistisch. Etwa wenn die Cruz von ihrem Mann die Treppe hinuntergestürzt wird und mit panischer Physiognomie zu ihm zurückblickt. Oder der blinde Caine mit einem kleinen Jungen zentriert im Bild am Strand steht und inmitten von Badenden, Surfern und durch die Luft gleitenden Papierdrachen aufs Meer blickt, als ob er es doch noch sehen könnte. Absolut top ist wiedermal der Score von Alberto Iglesias.

Üppig ausgestattet ist das Bonusmaterial auf der DVD. 10 kurze Featurettes ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen. Zusätzlich vorhanden sind noch der Kurzfilm "Die menschenfressende Stadträtin" und ein Special von der Premiere in Berlin. Herausgeschnittene Szenen und Kinotrailer sind ebenfalls abrufbar.
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am 26. Juni 2010
Ein wunderbar leidenschaftlicher Film über das Filmemachen und die Liebe. Mein erster Film, den ich von Almodóvar gesehen habe, und es wird nicht mein letzter sein. Was für gute Schauspieler - bis in die kleinste Nebenrolle. Und was für Farben! So intensiv, eindringlich und einfach wunderbar.
Wer Hollywood nicht immer braucht und auf Action-Szenen gut verzichten kann, aber auf eine Geschichte wert legt, die ausführlich erzählt wird, der ist hier richtig. Absolute Empfehlung (1 Stern Abzug für den etwas mühsamen Anfang).
Empfehlenswert auch die geschnittenen Szenen- hier originell: der Besuch in einem Restaurant, in dem man im völlig Dunklen isst (den genauen Bezug zum Film möchte ich hier nicht verraten).
Bei den Extras befindet sich auch ein Kurzfilm. Hauptperson in diesem Film ist eine Nebendarstellerin des Hauptfilmes: eine abgedrehte Sozial-Stadträtin. Irre komisch.
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am 17. September 2013
Almodovars sind immer eine Augenweide, notfalls auch ohne La Cruz. Bei diesem Film von 2009 kapriziert er sich nicht ganz so auf Primärfarben (außer im Selbstzitat aus Frauen am Ende des Nervenzusammenbruchs), aber Almodovar produziert immer noch viele klare, schöne, markante, helle Bilder, die lange im Kopf bleiben.

Wenn ich eins nicht mag, sind es Romane über Romanciers, Filme über Filmemacher und Rocksongs über Rocksänger. Zum Glück wusste ich vorher nicht, dass Almodovar hier einen - blinden - Filmemacher in den Mittelpunkt stellt, der von einem - schwulen - Filmemacher verfolgt wird, denn tatsächlich hat Almodovar so die Chance zu einer interessanten, doppelbödigen Geschichte. Die verwirrt zwar zu Beginn mit wechselnden Zeitebenen und Personengruppen, aber nach etwa 30 Minuten kommt sie in einen geordneten Gang. Obwohl es auch eine Liebesgeschichte mit Schicksalsschlägen ist, hat mich die Handlung sehr interessiert, aber nicht emotional gepackt.

Die Bluray liefert reichlich Begleitmaterial, das jedoch betont lieblos und möglicherweise ohne Almodovars Mitwirken zusammengestellt wurde. Die Eindeutschung des spanischen Filmtitels gefällt mir gar nicht.
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am 10. März 2012
...aber dennoch absolut sehenswert. Mir gefallen P.A. Filme meist eh besser, je öfter ich diese sehe!

Sehr witzig, dass eine alte Filmhandlung zur neuen wird, der Film im Film sozusagen...
Herr Almodovar hat schon bessere Filme produziert, aber er versteht noch immer sein Handwerk.
Und Frau Cruz zu sehen ist immer wieder eine optische Freude!

Bild und Ton der DVD finde ich absolut in Ordnung.
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am 25. Januar 2013
5Sterne-Perfekt 4Sterne-Sehr Gut 3Sterne-Gut 2Sterne-Nicht Gut 1Stern-Schlecht
(Diese Rezension bezieht sich auf den Film "Zerrissene Umarmungen")

Pedro Almodóvar hat wieder all die Themen verwendet, die einen Film von ihm ausmachen. Es geht um Liebe und familiäre Beziehungen, um Prostitution und ums Geld Verdienen, um "abnormale" sexuelle Beziehungen und schrille Typen, um Schauspiel und Schicksalsschläge. Und wieder hat es der spanische Meister geschafft, ein sehr dramatisches Thema gut ausgehen zu lassen, ohne dass einen das Gefühl beschleicht, hier wurde jetzt zwanghaft ein glücklicher Ausgang herbeigeführt, oder gar ein Happyend. Denn ein Happyend gibt es eigentlich gar nicht. Gearbeitet hat er wieder mit seinem Ensemble das wir auch schon aus vielen seiner anderen Filme kennen, allen voran die sehr gut spielende Penélope Cruz. Und mit seinem Stammkomponisten Alberto Inglesias, der den Film mit wunderbar passenden spanischen Akkordeon- und Streicher Klängen unterlegt.
Eines Tages taucht ein Mann auf, der sich Ray-X nennt, und der Erinnerungen an ein früheres Ich in Harry Kane wecken. Erinnerungen an die Zeit, wo er noch nicht blind war, wo er noch Mateo Blanco hieß, an die Dreharbeiten zu seinem letzten Film, wo er die verhängnisvolle Bekanntschaft mit Lena machte, die eigentlich einem reichen Unternehmer gehörte. Und in allem was danach passiert, macht dieses wundervolle Liebesdrama von Pedro Almodóvar Lust auf Spanien, Lust auf Filme schauen, Lust auf Filme machen und schenkt einem ein Stück Hochgefühl! Und man fühlt wieder richtig diese Stimmung von einem Pedro Almodóvar Film.
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am 15. August 2013
Nach "Elegy" hatte ich an diesen Streifen relativ hohe Erwartungen, was die schauspielerische Leistung von Penelope Cruz anbetrifft.
Gleich vorweg: Er konnte sie nicht erfüllen. Im Grunde ein Film mit guten Ansätzen, der allerdings nicht so richtig überzeugen kann.
Man bleibt außen vor und findet keine Nähe zu den Akteuren. Jedenfalls ging es mir so.
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