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4,7 von 5 Sternen
Give Me Fire  (New Version)
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2009
Ach es ist ja so eine Sache mit dem Durchbruch im Mainstream:
Einerseits freut es ja, daß die Schweden dank ihres TopTen-Hits "Dance With Somebody" nun wohl endgültig ihre Rentiere ins Trockene gebracht haben, andererseits erinnert man sich ja auch daran, was Charterfolge aus Bands wie den Killers, Snow Patrol oder Coldplay gemacht haben.

Gott sei dank verhält es sich bei Mando Diao und "Give Me Fire" so (noch) nicht - denn dieses Album hat noch Eier und Biß.
Gekonnt spielt die Band ihre Stärken aus: rotzige, 60's-inspirierte Gitarrenriffs, wo man hinhört. Dazu der unverkennbar schnoddrige Gesang und fertig sind 12 Hits + Instrumental + Hidden Track.

Besonders im zweiten Drittel hat die Band die Highlights der Platte versteckt. "Give Me Fire" rockt jeden breitbeinig an die Wand, "Mean Street" ist ein verdammt beschwingtes Retro-Revival und "Crystal" als Midtempohymne lässt schon fast zum Feuerzeug greifen.

Und dann ist da noch "Come On Come On" - ein klassisches Mando Diao-Brett, daß dank mitgröhlfreundlichem Refrain wohl zurecht zum Hit der nächsten Tour werden wird.

"Give Me Fire" besticht einfach durch gute Songs und jede Menge Druck.
Bei der Aufnahme hatten die Jungs wohl Feuer untern'm Hintern - das hört man und macht die Platte zu einem gelungenem Stück Rock'n'Roll.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Phänomen "Mando Diao" wurde in den letzten Jahren nicht nur durch kontinuierliche Veröffentlichungsintervalle gepflegt, sondern gerade durch die besonderen Fähigkeiten gleichermaßen zeitlose Clubhymnen wie gehaltvolle Indie Rocksongs zu schreiben, aufpoliert. Jedes Album mindestens eine Hitsingle - in der Reihenfolge "Sheepdog", "Down in the past" und "Long before Rock'n'Roll" genannt. Dann "Never seen the light of day". Mit ihrem 4. Langspieler plötzlich kein offensichtliches Hitfeuerwerk mehr, sondern opulent angelegte Experimentierfreudigkeit. Weg vom kratzbürstigen Garage/Beat Sound lassen sie Räume für Morricone Zitate, Folkeinflüsse und in ihrer Lautstärke deutlich gemäßigtere Töne. Doch auch dieser Stilumschwung findet in der Presse viele Gönner. Fans, denen das Konzept weniger schmeckt, bleiben bis dahin zumindest 3 weitere Scheiben, mit denen es sich gut leben lässt und die Tatsache (hier dürfen sich vornehmlich Frauen angesprochen fühlen), daß die Band immer noch 2 auffallend schnieke Frontmänner hat.

Nachdem man 2008 ausnahmsweise ohne ein neues "Mando Diao" Album auskommen musste, betreiben die Schweden mit "Give me fire" gleich mehrfach Wiedergutmachung. Gekonnt schlagen sie die Brücke zwischen tanzbaren, diskoinfizierten Chartstürmern (Dance with somebody), Gitarren verliebten Garagennummern von einst wie "Blue linig white trench coat" und elegischen Klängen, die dem Gesamtbild eine gewisse Tiefe verleihen. So wird der gleichnamige Titelsong von einem atmosphärischen Intro (A decent life) eingeleitet, das sich mit Orgel/Pianoelementen und leidenden Riffs fast bedrückend über den Hörer legt, um in der Folge aufgebaute Wände mit einnehmender Rhythmik und Leidenschaft wieder einzureißen. Dennoch finden Streicher oder Reggaeelemente Platz. Das Album wurde im neu gebauten, bandeigenen Studio in Stockholm aufgenommen und im sonnigen Long Beach, CA fertig gestellt. Die Sonne hat der Grundstimmung gut getan und man öffnet sich wieder deutlich mehr den Beat-lastigen Klängen, auf die hiesige Indie Clubs warten mussten. Eine Ballade wie "Crystal" belegt aber auch den inhaltlichen Reifeprozess, den die Band in verhältnismäßig kurzer Laufbahn zurückgelegt hat. Auf "The shinig" dann erneut die stille Verneigung vor Songwritern und Komponisten wie Morricone und Hazlewood. "Give me fire" ist ein Indie Rock Album, das sich Musikrichtungen der letzten 40 Jahre öffnet und sich damit stärker von Genrekollegen abgrenzt. Die Ideen scheinen ihnen dabei nur so zuzufliegen. Nicht anders ist es zu erklären, daß sich die Schweden mit 5 Alben in nicht ganz 7 Jahren ständig steigern können. Da verzeiht man ihnen beinahe auch ihre einstige Arroganz.

Anspieltipps: "Gloria", "Mean Street" und "Give me fire"
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2009
Ich bin überrascht - positiv ...

bis auf das unnötige "A Decent Life" (ne Überleitung zum Titel "Give me Fire") hat das Album im Grunde keine (gravierenden) Schwachstellen.

Genau dieser Tatbestand macht das Album in meinen Augen auch zum bisher besten Longplayer der Schweden und kann sich daher auch mit den grandiosen Scheiben "Bring em in" und "Ochrasy" messen.

Alle 13 Songs (12 richtige" + 1 Hiddentrack") sind überzeugend, keine B-Seiten-Ware ihr Geld dementsprechend auch Wert (im Gegensatz zur letzen Album-VÖ "Never seen the light of day", das bis dato mit Abstand schlechteste Album der Band).

Das Spektrum der gut 57 Minuten langen Platte (die Stille zwischen The Shining" und dem Hidden" Track Leave my Fire" nicht mit eingeschlossen) bewegt sich zwischen poppigen, schwungvollen, tanzbaren und auch melancholischen Songs (eben typisch Mando Diao) bishin zu jazzigem Moulin Rouge-Chanson-Style ("High Heels" - zuerst wohl etwas gewöhungsbedürftig, aber dennoch groovy und irgendwie cool). Das ist zwar nicht alles neu, aber dennoch sehr überzeugend. Die Songs laden einfach zum mitsingen und abtanzen ein, was beim letzten Album ja definitiv nicht der Fall war (dies neigte eher zu Schlafanfällen)

Die aboluten Highlights unter vielen starken Kompositionen sind die wunderschöne Ballade Crystal, die vom (zugegebenermaßen simplen aber dennoch passenden) Aufbau stark an ein Beatles-Stück erinnert, sowie Come on come on", Go out tonight" und die zweite Single-VÖ Gloria".

Aufdrehen, mitsingen, abtanzen, Spaß haben!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2009
Mando Diao hat schon immer gemacht, was sie wollten. Mehrfach überraschten sie mit scheinbar wirrem Sound. (Anfangs vor allem bei den Tracks auf den Singles, später aber mit dem Album "Never Seen The Light Of Day" für viele bewusster.) Bei der Veröffentlichung von "Dance With Somebody" rechneten nicht wenige mit einem Longplayer, der eher Richtung Electro geht.
Doch..dann kommen sie wieder. Mando Diao! Der Track wird auf dem Album anders und länger eingeläutet, behält aber seine Seele. Die restlichen Tracks werden jeden Beglücken, der sich so oft nach den Zeiten von "Bring 'Em In" und "Hurricane Bar" zurückerinnert haben. Denn es klingt wieder more Rock N'Roll und Alternative.

Die eingefleischten Mando Diao-Fans und Liebhaber erkennen sofort den unvergleichlichen Sound, der diese schwedische Band so einzigartig macht. Denn obwohl jedes Lied anders klingt, hört man förmlich die Arbeit von Gustaf, die Akribie eines Björn und die mit der Fähigkeit der Umsetzung ausgestatteten Samuel, Mats und CJ.

Wer noch Zweifel hat, sollte evtl. in "Blue Lining White Trenchcoat", "Maybe Just Sad" und "Give Me Fire" reinhören. Für meine Begriffe spiegeln sie den Sound der Platte am besten wieder.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2009
Mando Diao sind zurück - und dabei so stark wie zur Beginn ihres Triumphzuges in Deutschland.
Nachdem "Never seen the light of day" für mich persönlich ein bisschen zu ruhig und zu schwedisch war, knüpfen sie jetzt wieder an die alten, rockigen Zeiten an und gefallen mir damit wieder um Längen besser.
Das neue Album hat wieder deutlich mehr Schwung und Power und auch mehr Lieder, die zu Hits werden könnten. Neben "Dance with somebody" sind auch Songs wie "Blue lining, white Trenchcoat", "Gloria", "Maybe just sad" oder "Mean Street" total eingängliche Lieder, die man schon nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Jedoch kommen auch die Fans der Balladen der Schweden nicht zu kurz, wodurch eine sehr gute und angenehme Mischung entsteht.
Bisher habe ich keinen Song gefunden, den ich regelmäßig beim Durchhören der Platte überspringe, mir gefällt das Gesamtpaket sehr gut.
Von einer Bewertung der einzelnen Lieder sehe ich an dieser Stelle ab, das haben ja schon genug Leute vor mir getan und im Groben teile ich ihre Auffassungen dazu.

Für mich als langjährigen Fan ist es sehr positiv, dass die Schweden wieder mehr an ihre alten Alben anknüpfen, die mir immer sehr gut gefallen haben. Jedoch merkt man trotz des "Back to the roots"-Gefühls auch eine Weiterentwicklung der Jungs. Eine Kopie der vorherigen Platten ist das neue Album nämlich auch ganz und gar nicht.

Ob man die DVD der Deluxe Edition braucht und dafür mehr Geld ausgeben will, muss jeder selbst entscheiden. Sie enthält eine Dokumentation über den Entstehungsprozess des Albums und lässt sowohl Mando Diao selbst als auch Manager u.a. zu Wort kommen.
Ich fand das als Hintergrundinformation recht interessant und auch die Liveversion von Gloria als Abschluss der Dokumentation ganz nett, der große Knaller erwartet einen dort aber nicht. Für Fans sicherlich interessant, für Gelegenheitshörer eher überflüssig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2009
Schade, dass man nur fünf Punkte vergeben kann - "Give me Fire" ist wirklich ein Kracher. Mit coolen und energiegeladenen Songs kehren die Mandos endlich wieder zu ihrer alten Form zurück. Ich finde es unnötig, jeden einzelnen Song zu besprechen, man sollte einfach mal reinhören. Es ist auch wirklich einfach das ganze "Paket" das überzeugt. Aber jeder, der die Filmmusik zu Tarantino's "Jackie Brown" mag, wird diese Musik ganz hervorragend finden!
Kleiner Tip: Auf jeden Fall Song 13 zuende hören - ca. 13 min nach "The Shining" taucht der "hidden track" (Leave my Fire alone(?) auf. Teilweise auf Spanisch...sehr lustig!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2009
Exploding with garage- and stoner-rock, 60s/70s soul, rythm and funk, it's one of the greatest and most experimental albums by Mando Diao to date.
The one hour album titled 'Give Me Fire', begins with the bad-ass stoner track "Blue Lining White Trenchcoat". Then it goes straight to the funky disco song "Dance With Somebody". Definitely their most popular song to date, what makes me wonder, even though I like this song too.. very much indeed, but in my opinion, they've done so many better songs, even on this album. Nevertheless it's still an energetic and great song. Track 4; "High Heels", an atmospheric and "shady", yet very "cool" track. With lovely 70s soul, "Mean Street" remembers me of Scorsese's also terrific film, "Mean Streets" (it really does). The short instrumental track 7...... something strangely different. "Give Me Fire", the album's name song: really great. Then there's "Go Out Tonight", a charming (anti-) love song, and "You Got Nothing On Me"; that one is also an outstanding, amazing song. Probably the most 'Rock N'Roll' one of the album. And at last, "The Shining", a mind-blowing song, with a great trumpet melody, that I keep on singing to myself all the time. One of the best songs of the album, even though it seems impossible to pick out only a few favourite songs from this album.
Also, if you wanna hear a latino Mando Diao song, look out for the hidden track....
Probably the best album of the year and arguably Mando Diao's best album yet (I like this one and Ode To Ochrasy best). 10 out of 10 stars!

[The DVD added to the Ltd.Deluxe Edt. contains a very informative and highly enjoyable "making of Give Me Fire" journey with Mando Diao (even though only 22 minutes long).]
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am 5. Januar 2010
vorweg: wer indie rock nicht mag, und den letzlich mehr mainstream angehauchten mando diao nichts abgewinnen kann, sollte hier nicht weiterlesen...

im ernst: diese schweden verstehen ihr handwerk!! Dixgård ist als sänger perfekt besetzt, Norén spielt eine sehr solide und gute indie-gitarre, das bestechenste bandmitglied ist aber eindeutig Fogelklou (lustiger name) am bass. seine rotzigen ultraschellen basslines sind träger für diese gute, rockige und absolut spassige scheibe.

ein kracher, der gut schwingt und zum tanzen auffordert, ist mit "dance with somebody" gelungen. gute mitreissende bassline inklusive! die restlichen nummern bestehen aus soliden uptempo, oder wirklich unglaublich gut und gefühlsbetont gesungenen (wir sind immer noch bei indie rock) nummern. hervorzuheben: "give me fire" - rockt nur so daher, "Crystal" - genial gesungen, vielleicht etwas schmalzig oder "you got nothing on me" welches so viel power hat und daher mein favorit ist. mit "gloria" haben sie meiner meinug nach einen griff ins klo getan - braucht man nicht.

fazit: wer mando diao mag und schon immer mochte, wird hier nicht enttäuscht. für classic rock fans ist's freilich etwas zu schnell, zu modern gespielt, für alle fans von indie bzw. new rock ist's eine saubere scheibe mit mitschwinggarantie!!!
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am 17. Dezember 2009
Anfangs habe ich überlegt ob ich mir diese Winter Edition kaufen soll, da ich bereits die special Edition des Give me fire Albums besitze. Schlussendlich hat mihc dann aber doch die Neugier auf die neuen Songs (B-sides) und vor allem die DVD dazu gebracht mit die Winter Edition zu bestellen.

Ich bin wirklich begeistert!
Es handelt sich dabei um eine richtige Box. In dieser befinden sich:

Das Give me Fire Album mit Bonustrack "Nothing without you"
CD 2 mit einigen neuen B-sides und einer wunderschönen Acoustic Version von DWS die Gerüchten zu folge in Gustaf's Wohnzimmer entstanden ist und auf dem man sogar sein Kind Anfang reden hört :-)

Die DVD bietet einen schönen Vorgeschmack auf den Mando Diao Film "28 years of solitude" der 2010 auf DVD erscheinen soll. Zudem sind einige Songs dabei und man erhält einen Einblick in das Studio in Stockhom. Außerdem lernt man die Heimatstadt von Mando Diao kennen: Borlänge!

Als kleiner Bonus sind noch 6 Karten enthalten und ein kleines Mando Diao Poster.

Ich finde es ist ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk von der Band an ihre Fans und absolut keine Geldmacherei! Man bekommt viel für sein Geld und es zahlt sich wirklich aus! Ich würde es allen Fans empfehlen!

Falls Jemand nun noch kein Give me fire Album besitzt und am überlegen ist ob das normale Album oder die Winter Edition besser wäre, würde ich ganz klar die Winter Edition empfehlen! Sie ist nicht viel teurer aber man bekommt sehr viel dafür!!!
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am 10. April 2009
Die CD, über die im Moment wohl am meisten berichtet wird - die Band erreichte weltweit größere Bekanntheit, doch fielen auch die negativen Schlagzeilen dieses Mal zahlreicher aus.

Meiner Meinung nach nur wenig berechtigt. Die Musik an sich wirkt reifer, aber die 5 Jungs aus Borlänge bleiben ihrem eigenen Stil treu und sie finden zu ihren Wurzeln zurück. Fans von Hurricane Bar wird diese CD ebenfalls gefallen.

Einige erwarten vielleicht etwas, das angepasster ist, an die jetzige Musik. Sie liegen nicht vollkommen falsch. Der Sound der Band klingt einerseits elektronischer, doch sie lassen die alten Instrumente wie Streicher und Trompete gekonnt mit einfließen, was der Musik das gewisse Etwas verleiht, das wahre Mando Diao Fans so schätzen.

Das Album bietet eine Menge abwechslungsreicher Songs, "Dance with somebody" nur einer von ihnen, doch längst nicht das Highlight. Er wärmt die Menge sozusagen nur auf, das aber dafür umso erfolgreicher. In den Medien ein wenig breitgetreten wirkt das Lied vielleicht inzwischen nicht mehr so gut, doch es zeigt Grundidee sehr deutlich.

Give Me Fire beginnt sehr rockig mit "Blue Lining, White Trenchcoat", kein wahrer Ohrwurmhit in meinen Augen, da es sehr eigen ist, doch der Spaßfaktor ist hoch und das Lied ist ein guter Aufhänger für das Album.
Die Übergänge der Lieder sind fließender als die vieler anderer Bands und das Album scheint in sich sehr rund.
Songs wie "Gloria", "Heels" oder "The Shining" wären sehr gut als Singleauskopplungen geeignet, da die Melodien sich quasi beim ersten Hören im Kopf einnisten und einen nicht mehr loslassen.
"A Decent Life" ist quasi ein Nachfolger Dalarnas - einigen noch bekannt aus "Never Seen The Light Of Day", ein tolles Instrumentalstück, das einerseits ein wenig zum Ausruhen zwischen den Liedern einlädt, andererseits aber ebenfalls das rockige Mando Diaos behält und ein guter Übergang zu "Give Me Fire" ist.
Dieses ist ein wahres Highlight und man muss sagen, dass es berechtigterweise namensgebend für das 5. Studioalbum war - es ist einfach Mando Diao.

Man merkt, dass die Jungs bei Universal mehr ihre eigenen Ideen durchsetzen konnten und zu den Ursprüngen zurückkehren, eben nur in der fünf Jahre reiferen Variante.

Alles in allem regt Give Me Fire zum Tanzen und Loslassen, zum Rocken und Mitsingen an und lässt einen nicht ohne mindestens einen Ohrwurm wieder los, denn es ist für jeden ein Song dabei.
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