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am 1. April 2010
Star Ocean the last hope fasziniert mich. Das System mit dem Planeten bereisen macht einfach Laune. Das Echtzeit Kampfsystem ist sogar noch eine ganze Ecke besser als bei der Tales of... Serie von Namco. Es wird eine ganze Menge Story und massenweise Zwischenfilme (in Spielegrafik) geboten, in denen es teilweise zu richtig heftigen Massenschlachten im Weltraum kommt. Man hat eine gute Motivation alle versteckten Story Handlungen durch die richtigen Antworten in Dialogen freizuspielen, da man so am Ende der Story zusätzliche Abspänne freischaltet.

Es gibt wie damals bei Final Fantasy VII zumindest 2 ähnliche gute Minispiele von denen das Hoppler Rennen z.b. sehr an das Chocobo Rennen erinnert und man darf seinen Hoppler durch das richtige Futter sogar "tunen"!^^ Dann gibt es eine Unmenge an Nebenaufträgen und nach dem ersten Durchspielen sogar gleich 2 Bonus Dungeons und das Job System mit dem Entwickeln eigener Baupläne oder Rezepte für Waffen, Rüstung, Tränke und Essen ist mit das beste was ich in J-RPG's je gesehen habe. Dafür liebe ich Star Ocean.

Der Soundtrack ist super. Für mich wichtig beim Soundtrack ist, das vor allem die Songs gut gelungen sind, die man am meisten zu hören bekommt und das sind die Songs in den Kämpfen. Die sind richtig klasse und treiben richtig an, das man sich reinsteigert. Der Soundtrack hat sogar im Titelthema so ein bisschen was von Raumschiff Enterprise mit drin. Generell kann man die Story beschreiben als einen Mix aus dem besten von Star Wars (z.b. der Großangriff der vereinten Flote auf den schwarzen Todesplaneten der Phantome) & Star Trek (man besucht insgesamt 6 Planeten und eine gigantische Raumstation, 5 Planeten bleiben am Ende immer wieder anwählbar), final gewürzt mit Elementen aus "Saber Rider" einer Anime Serie, die früher immer Anfang der 90er auf Tele 5 lief. Das Team von Saber Rider kämpfte da gegen Phantomwesen, die nach dem Tod nur wieder in ihre Dimension verbannt wurden und dann aber zurück kamen. Mit rein westlichen RPG's kann ich nach so einer intensiven Spielspass Granate wie Star Ocean rein gar nichts anfangen.
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am 31. Januar 2014
Also meiner Meinung nach ist Star Ocean TLH ein sehr guter Spiel. Nicht das non plus Ultra aber für ein RPG doch sehr gut. Ist vllt nicht jeder mans Sache doch recht gut.

Das Kampfsystem ist am Anfang ein bisschen Gewöhungsbedürftig aber wenn man mal den Dreh raus hat macht es Spass. Bonussystem ist auch eine coole Idee da man darauf achten muss das man nicht zuviele Schläge abbekommt und sie bricht.

Grafik ist doch etwas bunt teilweise schon fast zuviel des guten. Ab und an ruckelt es wenn jeder Charakter zur gleichen Zeit zaubert und 5 Mobs durch die gegend geschleudert werden.

Die Charaktere kommen mir vom aussehen her sympatisch rüber. Der blonde Held der zeitweise an sich zweifelt seine freundin die ihn immer aufbaut, Faize der den Held bewundert. Die nervigen kleinen Kinder. Die heiße Frau usw.

Was soll ma n sagen wenn man auf RPG steht ist es ein Pflicht kauft. Kein spiel ist im Grunde perfekt jedes hat seine Macken und könnte besser sein. Doch das ist ja das Gute es bleibt immer Spielraum für Innovation für die zukunft.

Uk import kostet ca 29 euro also 1ß euro billiger lohnt sich.
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am 6. Mai 2010
Also Star Ocean: The last Hope ist für mich eine echte Überraschung. Ich hatte nicht vor mir dieses Spiel zu holen weil ich dachte so ein galaktisches Spiel wo es um Weltall, Raumschiffe und Planeten geht wär nix für mich. Doch wo ich mir ein paar Bilder angesehen habe, hab ich mir beschlossen das Spiel zu kaufen. Und ich bin froh es getan zu haben. Star Ocean ist für mich eine echte RPG Überraschung und ich würde mal sagen das bisher beste RPG für die PS3. Eternal Sonata hat den Anfang gemacht. Es war gut, aber nicht so, das es mich gefesselt hat. Meine große Hoffnung basierte auf FF13. Aber ein so typisch FF war das leider nicht mehr. Alles was bei FF13 fehlte und was man sich gewünscht hat, ist bei Star Ocean wieder enthalten. Denn so wie Star Ocean, so muss ein waschechtes Rollenspiel sein.

Grafik:
Immerhin noch besser als bei White Knight Chronicles. Und soooo schlecht ist die Grafik wirklich nicht. Und bei einem RPG kann man darüber hinweg sein. Bei Star Ocean ist die Grafik völlig ok. Nur die Gesichter wirken etwas steif in manchen Situationen und irgendwie emotionslos. War am Anfang gewöhnungsbedürftig, ist aber nicht mehr so schlimm. Die Synchronstimmen machen das wieder einigermassen weg. Hab bisher nur mit japanischer Sprache gespielt.
Die Umgebung der einzelnen Planeten sind wunderschön gemacht. Es macht richtig Spass durch die Gegend zu wandern und nach Schätzen zu suchen.
Zwischensequenzen kann man nicht pausieren, aber überspringen. Aber ne Möglichkeit die Sequenzen anzuhalten, ist die Ps taste zu drücken.

Sound/Musik:
Find ich gelungen und passend. Die Kampfmusik hat mir sofort im Ohr gelegen und für einige Tage für einen Ohrwurm gesorgt. Die Musik in einigen Bosskämpfen ist allerdings furchtbar nervig und abgeleiert^^
Auch so die Musik in Dungeons, Städten ist ganz gut gelungen.

Kampf:
Nicht rundenbasierend. Das Kampfsystem ist einfach. Man sieht die Gegner auf der Karte, bei Berührung wird man in ein Kampf verwickelt. Bei Sieg gibts Erfahrungspunkte, Geld und ein Siegesfanfare. Magie ist wieder mit von der Party. Man steuert im Kampf nur einen Charakter. Jedoch kann man zwischen den Charas hin und her wechseln. Und im Gegensatz zu FF13 ist der Kampf nicht vorbei wenn der gesteuerte Charakter stirbt. Hat man 8 Charaktere, davon sind 4 in einem Kampf alle tot, kann man die Reservespieler in den Kampf rufen. Man ist nicht sofort Game Over. Die Kämpfe machen voll Spaß. Nicht allzuschwer. Ein bisschen stört mich nur das Item einsetzen im Kampf. Das verläuft etwas träge. Hat man ein Item eingesetzt, muss man 2-3 Sekunden warten bis man das nächste einsetzen kann. Liegt man auf dem Boden oder ist man am laufen kann man auch keine Items einsetzen. Stören tut mich auch, wenn man in die Luft geschleudert wird von einem Gegner, man erstma wie in zeitlupe nach oben, dann nach unten fliegt und dann vergeht noch mehr zeit weil man nur schwerfällig wieder aufsteht, was dazu führen kann, das du in der Zeit wieder vom Gegner verdroschen wirst. Auch das Ausweichen verläuft träge und mühselig manchma.
Das Gute ist, das man Magie per Tastendruck einsetzen kann. Wenn man das im Menü so eingestellt hat. Man drückt entweder R2 oder L2 und kann dabei noch Kombos ausführen. Oder man drückt dreieck, bleibt das Kampfgeschehen stehen. Man kann in Ruhe überlegen welches Item oder welche Magie man einsetzt oder ob man die Mitglieder auswechselt. Ja sogar die Kampftaktik kann man ändern. Das nimmt die Hektik aus dem Kampf.
Das aufleveln geht auch relativ zügig.

Story:
Ich hab im Internet gelesen das die Story nicht so gut sein soll. Ich finde nach FFX ist das ma wieder ne richtig spannende Story mit vielen überraschenden Wendungen und emotionalen Momenten. Sicher, am Anfang des Spiels läuft alles eigentlich recht simpel und langweilig ab. Die Welt ist vom Aussterben bedroht und eine Gruppe von Leuten reist ins Weltall um nach bewohnbaren Planeten zu suchen. Das ist auch die Aufgabe die man zunächst nachgeht mit 3 Charas mit denen man die Reise zunächst beginnt. Aber nach und nach wächst die Gruppe und sie werden in ne viel grössere Sache verwickelt. Die Story wird spannender und wächst von Zeit zu Zeit. Auch die Charas lernt man nach einiger Zeit richtig kennen und lieben nachdem man mehr über sie erfährt.
Spätestens ab dem 4. Planeten nimmt die Story Gestalt an und wird mit der Zeit immer interessanter.

Positiv:
Schönes buntes gemütliches Rollenspiel.
Riesiege offene Spielewelt.
Typisches Levelsystem wo man nach jeden Kämpfen Erfahrungspunkten kriegt und auch Geld.
8 Spielbare Characktere. Ein völlig bunter Haufen wie sie unterschiedlicher nicht sein können.
Städte kriegt man auch zu sehen und das nicht zu wenige. Wo man endlich ma wieder gemütlich Items, Ausrüstung und Accessoires einkaufen kann.
Lange Spielzeit mit vielen Nebenmissionen.
Man kann viele Sachen (Items, Waffen, Accessoires, Essen) herstellen
Umfangreiches Spiel.

Zwar gibt es einige negative Sachen zu sagen, sind aber nicht besonders störend und man kann darüber hinweg sehen.

Negativ:
Gesichtsmimiken wirken etwas steif und emotionslos.
Synchronstimmen stimmen nicht immer mit den Lippenbewegungen überein.
Man kann nur auf dem Raumschiff Sachen entwickeln und herstellen. So hat man immer ne nervige Laufzeit zum Raumschiff. Allerdings kommt man mit dem Sprint den man durch viereck auslöst, ganz flott voran.

Fazit:
Star Ocean hat mich wirklich überrascht und endlich ma wieder ein RPG was mir richtig Freude bereitet. Ich finde man sollte jedem Spiel erstma ne Chance geben und sich von schlechter Kritik nicht abschrecken lassen.
Star Ocean 4 ist nicht nur für Star Ocean Fans geeignet, sondern auch für Neueinsteiger wie mich ^-^
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am 13. Februar 2010
Die Star Ocean Saga von Square Enix war schon früher dank der durchdachten SF-Story ein Hit.

Graphisch hat man gegen über dem Vorgänger von der PS2 noch einiges verbessert.

Das Kampfsystem erinnert ein bißchen an Kingdom Hearts oder Final Fantasy 12 (nicht zu verwechsel mit Final Fantasy X-II), während du eine Figur aktiv steuerst handelt der Rest deiner Party nach taktischen Vorgaben die du im Vorfeld festlegen kannst. Da es keine Zufallsgegner gibt, kann man ihnen in der Regel auch aus dem Weg gehen oder sie hinterrücks Angreifen um den taktischen Vorteil zu nutzen.

Alles in allem führt hier Square Enix eine ihrer erfolgreichen Sagen weiter.

Wer Final Fantasy oder Kingdom Hearts Sage mochte, der kann guten Gewissens bei Star Ocean zugreifen.
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am 21. Februar 2010
Ich habe das Game nach knapp 52 Spielstunden durchgespielt, was an sich keine lange Spielzeit ist, wenn man bedenkt, dass ich einiges an Nebenquests und Kolloseumkämpfen ausgelassen habe. Wobei auch viele Cutscenes im Game gezeigt werden, (überspringt man sie, kommt ein kleiner Text, der grob zusammenfasst, was passiert ist), was bestimmt auch mehrere Stunden in Anspruch nimmt.
Man kann also sagen, dass einen das Game sehr lange beschäftigt, wenn man alles ausreizen möchte.

Grafik
Ich finde die Grafik sehr schön. Vergleiche zu Games wie Uncharted kann ich nicht machen, da ich dieses nicht gespielt habe. Trotzdem finde ich die Grafik gut gelungen, die Umgebungen sind sehr detailreich und abwechslungsreich gestaltet. Besonders das Wasser sieht toll aus.
Die Cutscenes, die zahlreich vorhanden sind (und die man sich wahlweise in japanischem oder englischem Ton, mit oder ohne deutsche Untertitel ansehen kann), sind ebenfalls gut gelungen und unterhaltsam. Nur die Mimik wirkt manchmal etwas steif, aber ich finde, darüber kann man hinwegsehen.

Kämpfe
Das Kampfsystem macht sehr viel Spaß. Die Kämpfe werden in Echtzeit ausgetragen, sind also für Button-Spammer sowie Taktiker gleichermaßen interessant. Die insgesamt 9 spielbaren Charaktere (man hat gleichzeitig immer nur 8, an einem bestimmten Punkt des Spiels wird jemand "ausgetauscht") können verschiedene Skills (Spezialattacken) und/oder Magie (Symbologie) erlernen (entweder durch Levelaufstieg oder Skillbuch lesen). Durch Kenntnispunkte, die man bei Level-ups und durch das Öffnen von Schatztruhen bekommt, kann man diese Fertigkeiten aufstufen, bis maximal lvl 10.
Die Party besteht aus 4 Charakteren, man kann im Kampf jeder Zeit zwischen ihnen wechseln, um sich so Vorteile zu verschaffen. Man kann ebenfalls die AI beeinflussen, indem man bestimmte Fertigkeiten "ausschaltet", die der Charakter dann nicht mehr benutzt. Hilfreich wenn die Heilerin nicht heilt sondern mal wieder eine Ewigkeit braucht um "Stille" zu casten, also weg mit ^^
Das Leveln wird nie langweilig, dank der Bonustafel. Durch bestimmte Aktionen im Kampf (z.B. einen Gegner nur mit Spezialattacken besiegen) bekommt man einen Punkt, der dann einen der 14 Slots der Tafel belegt, so bekommt man prozentual nach jedem Kampf EXP, Fol (Geld), TP/MP Regenerierung und/oder KP dazu. Hat man z.B. 10 Slots mit EXP-Punkten, bekommt man nach jedem Kampf einen Bonus von 10% EXP. Sehr praktisch ^^

Sonstiges
Ein weiteres Feature, was einem die einzelnen Charaktere näher bringt und am Ende des Spiels verschiedene, charakterbezogene Endsequenzen freischaltet, ist die sogenannte "Private Action".
Ihr habt verschiedene Interaktionsmöglichkeiten mit den Charas, ihr solltet also immer, wenn ihr zu einem neuen Planeten reist, im Raumschiff umhergehen und die Charas ansprechen, die euch sympathisch sind. So baut ihr eine Beziehung zu ihnen auf, was entscheidend für die jeweiligen Endsequenzen ist.

Auch ein nettes Feature ist das Colosseum auf Roak, zu dem ihr Zutritt bekommt, nachdem ihr einen bestimmten Quest erledigt habt. Dort könnt ihr in der Gruppe, Einzeln oder im Survivalmodus gegen Gegner kämpfen, ihr bekommt dort gute EXP und steigt in der Rangliste. Für jeden Kampf bekommt ihr Kampfmünzen, für die ihr euch im Shop des Colosseums mächtige Items kaufen könnt.

Nebenquests gibt es jede Menge, neben normalen, herumstehen Einwohnern des jeweiligen Planeten bekommt ihr sie auch von Ladenbesitzern, die euch gut dafür belohnen ^^
Tipp: Sprecht mit jedem im jeweiligen Dorf/Stadt, da ihr viele Quests so praktisch im vorbeigehen lösen könnt. Da die Umgebungen von Star Ocean recht groß sind, kann das umherlaufen mühsam werden. Ich habe jeden Winkel erkundet und mit allen Leuten gesprochen, und in vielen Fällen hatte ich den gewollten Gegenstand bereits dabei. Das spart Zeit und ist nicht frustrierend ^^

Erwähnenswert ist auch die Möglichkeit eines New Game+
Nachdem ihr das Spiel beendet habt, bekommt ihr die Möglichkeit, es zu speichern. So könnt ihr nach den Endsequenzen und Credits euren Spielstand am letzten Speicherpunkt starten und die beiden Türen im Audienzsaal, die vorher verschlossen waren, betreten. Es winken zusätzliche Items und Dungeons, also nicht verpassen ;)

Fazit: Ein durchaus gelungenes JRPG und für mich eines der Highlights für die PS3. Anime- und RPGfans können bedenkenlos zugreifen ^^
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am 1. März 2010
Nach 60 Stunden Spielzeit gebe ich auch mal eine Meinung ab.

Story:
Nach dem dritten Weltkrieg brechen mehrere Raumschiffe von der Erde aus auf, neue Welten für die Erdbevölkerung zu suchen, denn die Erdoberfläche ist unbewohnbar. Man spielt Edge Maverick, der mit in einem solchen Erkundungstermin ist.
Sonst wird RPG standart Kost geboten. Es gibt kaum überraschende Wendungen.

Grafik:
Nicht mehr aktuell, aber dennoch gut. Die Grafik spielt bei einem RPG eh eine Nebenrolle. Die einzelnen Planeten sehen sehr gut aus. Die Charaktere sind gut animiert.
Die Zwischensequenzen sind gut inszeniert, hier kommt ein Hauch von Final Fantasy auf.

Sound:
Nicht herausstechend, aber auch nicht schlecht. Eingängige Untermalung bei Kämpfen. Die englischen Sprecher machen einen guten Job. Es ist auch die japanische Sprachausgabe dabei, aber die hab ich noch nicht getestet.

Gameplay:
Die Kämpfe sind wirklich spannend und zugleich fordernd. Man sieht seine Gegner auf der Hauptkarte, bei Berührung wird der Kampfbildschirm aufgeblendet. Das Kampfsystem ist sehr action orientiert, es erinnert etwas an die Tales of - Serie. Außerdem ist es sehr komplex, ich brauchte mehrere Stunden um komplett alle Möglichkeiten, die das System bietet, auszunutzen.
Auf jeden Fall unterhält es sehr und wird nicht langweilig. Ich finde das System sehr gut und jeder Kampf macht Spaß. Der größte Positivpunkt des Spiels.

Nebenmissionen:
Neben der Story kann man in den Shops und bei Leuten auf den Straßen auch Aufträge annehmen. Bei den meisten Aufträgen muss man einfach irgendwelche Items herstellen, reparieren oder suchen. Ab und zu muss man auch Personen suchen.

Das Crafting System:
Die Star Ocean Serie ist ja bekannt für ihr Herstellungssystem. Dies ist gut ins Spiel integriert und in mehrere Kategorien (Kochen Schmieden, Handwerk, usw.)unterteilt. Jeder Charakter hat dort spezifische Fähigkeiten.

anderes:
Das Levelsystem ist typisch für ein RPG. Durch Kämpfe erhält man Erfahrungspunkte (EP), dadurch steigt man in den Leveln. So erhöhen sich Werte wie Angriff, Verteidigung usw. EP bekommen nur die Charaktere, die am Ende des Kampfes noch auf den Kampffeld sind. Es sind zum Schluss 8 Charaktere spielbar.
Fertigkeiten werden durch die Vergabe von Kenntnispunkten verbessert. Die kann man durch Ernten, Erzabbau, Kämpfe und diversen andere Sachen erhalten.

NEGATIVES:
Am Amfang sei gesagt, diese Punkte sind meckern auf hohem Niveau.

1. Die Gesichter der Charaktere haben keine Mimik, sind also immer gleich.
2. Lange Laufwege bzw. es gibt keinen Weg, direkt auf das eigene Raumschiff zu kommen. Die Ressourcen(Ernten, Erzabbau) zum Herstellen von Gegenständen werden auf einen Planeten erst wieder hergestellt, wenn man in seinem Raumschiff nächtigt. Wer also viele Rohstoffe fürs Basteln von wertvollen Gegenständen sammeln möchte, muss immer wieder auf das Raumschiff laufen. Auf Roak kann das ne halbe Stunde dauern. Das Herstellen von Sachen geht ebenfalls nur auf dem Raumschiff.
3. Auch wenn diese überzogenen Charaktere für JRPGs typisch sind, nerven Welch und allen voran Lymle einfach nur.
4. ACHTUNG SPOILER. Die "Ich bin an allem Schuld(Emo)-Phase" von Edge ist mir größtenteils unbegreiflich und kann auch nicht nachvollzogen werden.
5. Die Umgebung und die Charaktere wirken ab und zu überstrahlt. Sprich sie leuchten regelrecht bzw. spiegeln.

Die Negativpunkte sind sicherlich kleinlich, haben aber bei mir im Gesamteindruck dazu geführt, einen Stern bei der Bewertung abzuziehen.

Fazit:
Ein wirklich gutes Rollenspiel, das einige kleine Makel hat, meistens Standartkost liefert, aber dennoch durch das sehr gelungene Kampfsystem rockt.
Für mich bisher das beste JRPG in der PS3 Sammlung.
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am 28. Dezember 2010
SOTLH (wie ich Star Ocean: The Last Hope gerne abkürzen möchte) ist ein waschechtes Japan-RPG mit den typischen Vor- und Nachteilen in den Augen von uns "westlichen" Konsumenten. Ich möchte hier auf die Vorzüge des Spiels wie gewohnt in einzelnen Punkten eingehen, damit die Übersichtlichkeit gewahrt bleibt und man sich nicht durch einen "Endlostext" wühlen muss, um bestimmte Informationen zu erhalten.

Story
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Eine SciFi-Story als Rollenspiel? Sowas ist an sich schon recht selten und alleine aus dem Grund schon einen Blick wert. Die Geschichte von SOTLH spielt in nicht allzu ferner Zukunft in einer Zeit, in der der Planet Erde verseucht und somit unbewohnbar wurde. Die letzte Hoffnung der Menschheit besteht nun in einer Handvoll Raumschiffe, welche nach einer neuen Heimat für die Menschheit suchen. Dabei stoßen Sie recht schnell auf unerwartete Widrigkeiten in Form von größenwahnsinnigen Außerirdischen, Seuchen, Intrigen und den Grigori. Die Erzählung erfolgt meist durch zahlreiche Zwischensequenzen (komplett in Englisch vertont und mit deutschen Untertiteln) und Szenen, die sich direkt im Spielbereich per Textfenster abspielen. Dazu bekommt man ein sehr umfangreiches Nachschlagewerk im Spiel präsentiert, wo man einzelne Begriffe (Warpantrieb, Subraum, ...) erläutert bekommt und zudem noch Hintergrundinfos zu Orten, Charakteren und Ereignissen nachlesen kann. Auch eine Zusammenfassung der erlebten Geschichte findet man hier und kann sich so auch nach einer längeren Spielpause schnell wieder zurechtfinden.

Grafik
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Hier scheiden sich die Geister. Die Figuren wirken in meinem Augen etwas zu glattgebügelt. Der Jugend-Look ist bei J-RPGs ja nicht ungewöhnliche, aber die Figuren wirken teilweise wie aus Wachs oder Plastik. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich doch daran und man kann die sehr schön gestalteten Umgebungsgrafiken bewundern. Mit Lichteffekten wird nicht gegeizt, teilweise kommt einem der Einsatz von Bloom-Effekten recht übertrieben vor. Aber unterm Strich ist die Darstellung stimmig und lässt durchaus eine passende Atmosphäre aufkommen. Leider sieht man Veränderungen an der Ausrüstung der Charaktere nicht im Spiel. Lediglich die Waffen werden korrekt dargestellt (auch in den Zwischensequenzen!), aber die Kleidung bleibt stets optisch gleich. Die Darstellung der Gegner und der Umgebung allgemein ist recht detailliert, wirkt aber häufig zu überladen und später leider etwas einfallslos.

Sound
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Die Effekte sind stimmig, die Musikuntermalung situationsabhängig passend und die (englischen) Sprecher machen einen guten Job. Die Geräuschkulisse beurteile ich anhand meines eigenen 5.1-HK-Systems durchaus positiv, wenngleich ich sagen muss, dass die Kanalverteilung bzw. die Lautstärke der einzelnen Kanäle nicht immer optimal skaliert. Mal sind die Stimmen (zu) leise, mal zu laut, mal gilt dies für die Musik und die Effekte und all dies lässt sich fröhlich mit der integrierten "Surround-Optimierungsfunktion" durcheinanderwürfeln. Mein Tipp: Finger weg von dieser Optimierung. Wie so oft ist es eben doch so, dass 5.1-Sound bei Spielen eher nachlässig auf die Scheibe gepresst wird und man im Endeffekt nichts anderes hat als hochgerechneten Stereo-Sound. Wer kein 5.1 nutzt, kann sich dagegen nicht beklagen. Da die Soundschwierigkeiten von der eigenen Elektronikausstattung abhängen und nicht jeder gleich "pingelig" ist, werte ich diesen Umstand hier nicht.

Steuerung / Kampfsystem
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Zu Anfang scheint die Steuerung speziell im Kampf recht komplex und überfrachtet zu sein. Nach den ersten zwei oder drei Kämpfen merkt man jedoch schnell dass es im Grunde ausreicht, die Angriffstaste wiederholt zu drücken und ab und an eine vorausgewählte (Ketten-)Kombo mittels einer Anderen Taste zu drücken. Möchte man sich heilen (mittels Item oder Spell) pausiert man das Spiel mit Taste Nummer drei und wählt seelenruhig aus was man braucht. Die Bosskämpfe bringen auch nur wenig Abwechslung in die Kämpfe, besteht die Herausforderung doch meist nur darin, zum richtigen Zeitpunkt zuzuschlagen... oder aber permanent "draufzuhauen". Beides funktioniert und im Zweifel rennt man im Kreis und lässt die KI-gesteuerten Partymitglieder den Gegner vermöbeln.

Kämpfe dienen in SOTLH scheinbar nur dazu, XP für die Gruppenmitglieder zu produzieren. Dazu muss man auch sagen, dass man die Zusammensetzung der 4-köpfigen Kampftruppe auch während der Kämpfe ändern kann.

Die Bonustafel scheint auch zunächst recht komplex zu sein und verspricht Abwechslung bei der Charakterentwicklung. Allerdings läuft es schon recht früh im Spiel darauf hinaus, dass man permanent mit +70% XP, +4% Heilung nach Kämpfen, + 10% Geld nach Kämpfen und +2 Gruppen-Skillpunkten durch die Gegend läuft. Heiltränke (bzw. Beeren) habe ich im gesamten Spiel nicht gebraucht und musste sie meist wegwerfen, um Truhen öffnen zu können. Lediglich die Arena-Kämpfe sind eine kleine Herausforderung, ebenso wie die Bonus-Dungeons nach Ende des Spiels. Aber ab ca. Level 100-110 ist auch hier keine Anstrengung mehr nötig.

Normalerweise sind solche Kritikpunkte fatal für ein Spiel dieser Machart. Allerdings gewinnt man die Charaktere doch sehr schnell lieb und die Erzählung der Geschichte ist ebenfalls recht früh spannend gestaltet, sodass man die Kämpfe bald als das sieht was sie sind: Auflockerung zwischen den Zwischensequenzen. Taktischen Tiefgang findet man in den Kämpfen jedenfalls nicht, auch wenn man jederzeit die Kontrolle über jedes Partymitglied übernehmen kann.

Handwerkssystem
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Das Handwerkssystem (Item Creation/IC genannt) ist ein netter Zeitvertreib und für die Erfolge/Trophäen unabdingbar, ebenso für viele Nebenaufgaben im Spiel. Unbedingt notwendig ist es aber nicht, da man in aller Regel die Ausrüstung die man braucht in den zahlreichen Kisten der Spielwelt findet und man selten auf spezielle Werte achten muss, die evtl. ein Herstellen eines speziellen Gegenstandes erfordern. Dafür ist der Punkt "Rezepturen entwickeln" recht interessant gestaltet: Je nach "Forschungsgruppe" ergeben sich andere Rezepturen, mit denen man dann zur Herstellung schreiten darf.

Charakterentwicklung
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Die Attribute (Angriff, Schild, Trefferwertung, Hitpoints, etc.) erhöhen sich automatisch beim Levelaufstieg. Eini Individualisierung ist lediglich über Ausrüstung und spezielle "Seeds" möglich, die ein Attribut permanent verändern. Auch das STIL-System bringt nur marginale Entwicklungsmöglichkeiten mit sich, da es im einfachsten Schwierigkeitsgrad keine Veranlassung gibt, die vorgegebene STIL-Einstellung zu ändern und bei den anderen Schwierigkeitsgraden man vor Bosskämpfen (wenn man möchte, nötig ist das nicht wirklich) einfach auf "STIL N" schaltet und so die Vorteile des Angriffs- und Verteidigungs-STILs zu kombinieren. Dafür gibt es die sogenannten Private Actions, die meist auf den Flügen zwischen den Planeten, oft aber auch abseits davon stattfinden und die Entwicklung der Charaktere untereinander (Zu-/Abneigung oder gar Liebe,...) beeinflusst und vorantreibt.

(Bemerkung am Rande: Davon wünsche ich mir auch bei anderen Spielen mehr: Der Fokus sollte bei einem Rollenspiel auf den Charakteren liegen und nicht darauf, wer mit der dicksten Wumme den krassesten Boss gemeuchelt hat. Lässt man nämlich mal die opulenten Kampfdarstellungen weg, bleibt von vielen "RPGs" nicht mehr viel übrig was sich zu spielen lohnt - und das ist bei SOTLH eben nicht so - gottseidank!)

Erfolge/Trophäen
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Hier wirds dann richtig lustig. Es gibt VIEL zu tun für Leute, die ein Spiel gerne komplett durchspielen und alles erreichen wollen. Verschiedene Endsequenzen für jedes Gruppenmitglied (abhängig vom persönlichen Verhältnis der Leute untereinander!), Errungenschaften für alle geöffneten Schatztruhen, alle gesammelten Schiffs-, Waffen- und Monsterdaten und so nette Dinge wie "Alle Kampftrophäen sammeln", was bei SOTLH bedeutet mit jedem Charakter Kämpfe mit bestimmten Bedingungen zu gewinnen (z.B. "10x als erster angreifen" bei Edge oder "Einen Kampf innerhalb 20 Sekunden gewinnen" bei Bacchus usw.) oder "Jeden Gegenstand 1x herstellen". Man sollte sich aber darauf einstellen, das Spiel mehr als ein Mal durchzuspielen - oder aber sich eine gute Lösung besorgen, die es schafft, auf all diese Aspekte einzugehen. In dem Fall dürfte sich die Spieldauer allerdings von ca. 30-50 auf etwa 70+ Stunden erhöhen ;)

Fazit
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Wer auf ausgefeilte oder schwierige Kämpfe/Bossgegner erpicht ist, wird in dieser Hinsicht enttäuscht werden. Dafür haben aber auch Anfänger keine Schwierigkeiten in den ersten beiden Schwierigkeitsgraden durchs Spiel zu kommen. Wer eine interessante Story möchte, abseits vom Fantasy-Einheitsbrei, und für den die Erzählung selbiger im Vordergrund steht, der kann und sollte bedenkenlos zugreifen. Hier bekommt man eine Space-Opera zum Nachspielen geboten, aufgelockert durch ein paar Kämpfe mit stets fair verteilten Speicher- und Genesungspunkten, Erfahrung und Ausrüstung im Überfluss und liebgenswert gestalteten Figuren, die einen schnell die bei anderen Titeln dieser Machart fatal gewesenen Fehler vergessen lassen. Kauftipp für alle "Fantasygeplagten" und jeden, dem eine gute Geschichte wichtiger ist als ausladende Kämpfe, die das SPiel künstlich in die Länge ziehen.
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am 27. Juni 2011
Mit JRPGs bin ich groß geworden. Ich liebte sie auf dem SNES, ich vermisste sie auf dem N64, ich feierte sie auf der PS-One und PS2, ich erlebte sie auf DS und PSP und vergaß sie auf der PS3. Eternal Sonata war nett, aber nachdem ich Fallout 3 oder Dragon Age Origins kennen lernte, merkte ich erst warum man mittlerweile ein J vor das RPG stellte, denn ich lernte mal abgesehen von einigen älteren PC Titeln eine ganz neue Dimension des Rollenspiels kennen.
Als dann FFXIII kam und ein durchaus gutes, aber bei weitem nicht mehr brilliantes JRPG war, merkte ich wie sehr ich mich vom Genre, das ich über viele Jahre so lieb gewonnen habe, mehr und mehr distanzierte. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die aktuelle Generation einfach viel zu wenige JRPGs bietet, ganz zu schweigen vom klassischen Konzept, das sich nicht aus Notwendigkeit neu zu erfinden versucht.
Es ist schade, dass ich als langjähriger Fan der Star Ocean Reihe den Teil The Last Hope zwar bemerkte aber ihm schlichtweg keine Beachtung schenkte. Nachdem ich aber nach einem herrlich nostalgischen Marathon der alten Star Oceans merkte wie sehr mir JRPGs überhaupt fehlten, beschloss ich The Last Hope zu kaufen.
Eine gute Entscheidung, denn in der Zeit nach FFXIII kann man mit Fug und Recht behaupten, dass SOTLH definitv der beste Genrevertreter der aktuellen Generation ist.

Ich arbeite mich mal durch!

Grafik:
...war streng genommen noch nie wichtig für ein JRPG. Klar, Final Fantasy eroberte mit seinen beeindruckenden Zwischensequenzen den Massenmarkt, aber letztendlich ist es beispielsweise FFVI, welches ich persönlich als besten Teil ansehe. Aber auch abseits vom Genreprimus: Wie in kaum einen anderen Genre wird Heldenverehrung groß geschrieben. Wer mitreden will muss auch heute noch die großen Klassiker spielen. Und die meisten werden sie auch generationsunabhängig genießen. Star Ocean ' The Last Hope ist schließlich in meinen Augen ein sehr zweischneidiges Schwert. Zum einen gibt die Grafik der Spielwelt ordentlich was her (v.A. Wasser und/bzw. Meeresufer und alles was spiegeln kann ist grandios), zum anderen sehen die Spielfiguren relativ emotionslos aus, was beim Lesen anderer Rezensionen hier bereits oftmals negativ angemerkt wurde. Wenn ich an FFX zurückdenke, wird mir jetzt erst klar, dass das Spiel in jener Hinsicht seinen Kontrahenten um Jahre voraus war, denn SOTLH ist nur marginal besser.

Sound:
...kann ja bereits die Kaufentscheidung vieler Genrefreunde beeinflußen, schon alleine wenn die Kampfmusik nicht treibend ist. Zur letzteren kann ich aber durchaus Entwarnung geben, denn SOTLH haut ordentlich rein! Auch nach vielen Spielstunden nervt die Kampfmusik nicht. Intelligenterweise passiert sogar ein Wechsel und man hört ab einer bestimmten Stelle die Kampfmusik der alten Star Oceans, die ich im direkten Vergleich sogar schwächer als die 'originale' des vorliegenden Teils sehe.
Ansonsten bekommt man den zum Konzept passenden Score geboten, der mich persönlich nie genervt hat, allerdings oftmals im Hintergrund blieb. Von orchestralen Arrangements bis hin zu psychedelischen Hammondorgel-Klassikprog wird viel geboten und viel wird Geschmackssache sein.

Die Story:
Ich werde auf Spoiler genauso verzichten wie auf einen Umriss der ersten Spielstunden. Die Geschichte selbst entwickelt sich sehr langsam und gemächlich und ist wie ein Kaleidoskop: Viele einzelne Handlungsstränge werden mehr oder weniger zu einem Ganzen. Das fand ich angenehm, da so die Handlung viele Facetten und Konzepte abdecken kann. Weiterhin werden alle Kenner der alten Teile mit Aha-Erlebnissen belohnt, da SOTLH im Storyuniversum von Star Ocean der erste Teil ist und als Prequel fungiert. In den besten Momenten werden Grundsteine für die kommenden Generationen von Spielhelden gelegt, was allerdings nur Spieler erkennen werden, die zumindest die ersten zwei Teile der Serie gespielt haben. Als eigenständiges Spiel taugt SOTLH übrigens auch, allerdings wusste ich v.A. Die Prequelrolle sehr zu schätzen, da sie das gesamte Spieluniversum der Serie wunderbar rund und homogen macht.
Ansonsten folgt das Spiel als Gesamtwerk den Regeln eines JRPG mit all seinen Vor- und Nachteilen. Das sollte man sich als Gelegenheitsspieler des Genres durchaus bewusst machen, bevor man diese verteufelt. Auf Klischees muss man sich einstellen, auch wenn ich schon ganz andere Kaliber gespielt habe und Star Ocean besonders im Vergleich zu seinen Vorgängern einen Gang runter schaltet.
Die Spielfiguren selbst schwanken also zwischen glaubwürdig und völlig überzogen und nervig. Edge, der Protagonist, ist ein gewissenhafter Saubermann. Reimi, Faize und Bacchus fungieren als Stimmen der Vernunft, bieten aber letztendlich genug Ecken und Kanten um einen ambivalenten Nachgeschmack zu machen. Später kommen noch Myuria und Arumat in die Party, wobei besonders zweiterer mit seiner 'unannahbarer Krieger'-Masche in meinen Augen ein Nervfaktor war. Schlimmer fand ich nur Merracle, Sarah und Lymle, die das Öl fürs Feuer von Anime- und Mangahassern sind. Dem Grundtenor von 'wir hassen Lymle' stimme ich zu: Wenn hinter fast jeden monoton gefaselten Satz ein 'kay' kommt, wirkt das nervig und blöde, Anime/Manga-Klischees hin oder her!
Insgesamt fand ich aber die Party aber ganz gut und v.A. homogener als in älteren Teilen, auch wenn sie dem Spieler vorgeschrieben wird, d.h. man keine optionalen Mitglieder sammeln kann. Dafür wird das Konstrukt aber ungemein dichter, da man oft die Möglichkeit hat seine Partymitglieder anhand von Private Actions wie in etwa einer Soap Opera (wobei im Falle der Spielserie Space Opera richtig wäre) richtig kennen zu lernen. Wer sich Zeit lässt und viel ausprobiert, wird mit lustigen, interessanten und sogar wichtigen Sequenzen belohnt.
Achja: Die Cutscenes sind lang. Sehr lang. Man kann sie durch einen Druck der PS-Taste aber glücklicherweise anhalten oder ruft per START die Option auf diese direkt zu überspringen. Man bekommt danach eine Zusammenfassung der übersprungenen Ereignisse, was ich sehr lobhaft finde.

Das Kampfsystem:
Wenn die Seele eines JRPGs die Story ist, dann ist das Kampsystem das Herz. SOTLH bleibt der Tradition der Spieleserie treu und bietet ein actionreiches Kampfsystem in dem man eine Figur steuert, während die anderen vom Computer übernommen wird und anhand von AI-Mustern gesteuert werden. Später ist es unabdingbar zwischen den Kämpfern hin- und her zu schalten. Neben Kombos von Spezialattacken kann man natürlich auch Zauber und Items eisetzen. Außerdem spielen sog. Blindsides eine wichtige Rolle: Man visiert den Gegner an und kann schließlich zu einer verherenden Serie von kritischen Treffern aus dem Hinterhalt greifen. Jedes Partymitglied hat dabei seine eigenen Blindsidesequenzen und es ist unabdigbar die Mechanik zu früh wie möglich zu verinnerlichen.
Besonders gut gefallen hat mir die sog. Bonustafel, die man während der Kämpfe aufbauen kann. Es handelt sich um eine Tafel von 14 Feldern, die durch Erfolge im Kampf nach und nach gefüllt wird. Man kann so Vorteile aufbauen, die die Entwicklung fördern. So bekommt man bei blauen Feldern 10% EXP, bei 14 Feldern somit sogar 140% EXP hinzugerechnet, was ich als überaus motivierend und spannend betrachte. Durch kritische Treffer auf den Spieler kann die Tafel übrigens brechen!
Noch eine Warnung: Das Spiel bietet mehrere Schwierigkeitsgrade! Ich kann nur davon abraten, den niedrigsten anzuwählen, da alte Hasen bereits mit dem normalen keine Probleme haben werden. Es war eben schon immer bei japanischen Rollenspielen so: Bist du zu schwach, dann trainier deine Party!!!

Skill, Entwicklung, Synthese:
Klassisch! SOTLH bietet ein bewährtes Skillsysstem, das man mit nach einem Levelanstieg gewonnenen Aktionspunkten benutzen kann. Die jeweils zehn Level umfassenden Fähigkeiten sind ganz unterschiedlich und brauchen auch unterschiedlich viele Punkte um durch einen Studenanstief effizienter zu werden. Durch Gruppenpunkte, die durch Questabschlüsse, Itemsammlungen und Kämpfe errungen werden, kann man den Prozess auch beschleunigen. Die Fähigkeiten werden durch Levelanstiege des jeweiligen Partymitglieds oder Items gelernt.
Mit der Entwicklung und Synthese von Items, Waffen und Rüstungen kommt noch ein weiterer Punkt, der die Motivation ins Unermessliche steigert.
Im Gegensatz zu den Vorgängern haben die Spielfiguren keine Talente, die sie zu einer Tätigkeit qualifizieren. Jeder hat seine eigenen spezifischen Eigenschaften. Edge ist der Schmied, Reimi die Köchin, Faize der Alchemist und so weiter. Durch diese Eigenschaften lassen sich in Gruppensessions verschiedene Rezepturen für neue Gegenstände aller Art entwickeln, die man, vorausgesetzt man hat die nötigen Basisitems, erschaffen kann. Etliche Kombinationen sind möglich und die Ergebnisse schwanken zwischen gebratenen Fisch, Krafttränken und ultimativen Waffen.
Mit der Synthetisierung kommt später noch die Möglichkeit seine Items zu verbessern. Ohnehin schon mächtigen Waffen kann man neue Eigenschaften geben. Auch Powerleveling ist möglich. Bei einem Cap von 200 bzw. 255 ist das auch dringend nötig.
Wer Lust hat kann auch Scans von Gegners machen: Man kämpft gegen eine bestimmte und schwankende Anzahl von Gegnern und kriegt Prozentpunkte für jeden besiegten Gegner eines Types gutgeschrieben. Bei 100% kann man diese Daten beliebig oft auf sog. Monsteredelsteine transferieren, die als tragbares Item verwendet werden können.
Ein Negativpunkt sei aber durchaus erwähnenswert: Abgesehen vom Monsterkristalltransferieren sind die genannten Optionen nur an Bord seines Raumschiffs möglich, was ab und an sehr lange Laufstrecken bedarf!

Das klassische JRPG?:
SOTLH präsentiert sich als weitgehend klassisches JRPG-Erlebnis, das es nicht nötig hat sich neu erfinden zu müssen, die gängigen Evoltuion des Genres in den letzten zehn Jahren aber übernimmt. Glücklicherweise macht das Spiel keinen Kniefall vor dem Massenmarkt. Man hat keine Weltkarte mehr, sondern bewegt sich in Arealen, die im Vergleich zu FFXIII aber nicht ganz so schlauchförmig konzipiert sind. Mehr noch: Die Areale sind groß!!! Um von einer Seite zur anderen zu kommen, ohne Feindkontakt, braucht man nicht selten 10 Minuten.
Desweiteren gibt es keine Zufallskämpfe mehr, was ich ohnehin als vielleicht beste und wichtigste Entwicklung in modernen JRPGs sehe. Auch wenn die Kämpfe kurzweilig sind, muss man sich nicht auf jene einlassen und kann diese mit etwas Geschick sehr leicht umgehen. Irgendwann bekommt man sogar zwei Skills, die das Auswichen sogar noch verbessern.
Zudem: Ja, es gibt Städte! Ja, es gibt Läden! Ja, es gibt (massig) Quests! Wie sollte es auch anders sein? Auch an Minispiele wurde gedacht. Neben dem für die Serie charakteristischen Kolloseumskämpfen, kann man mit den sog. Hopplern (Bunnys) an Rennen teilnehmen. FFVII lässt (ganz stark) grüßen!
Kein Spoiler, sondern etwas, worauf man sich freuen kann: Das Post-Game ist lang und fordernd. Freut euch auf knackige Dungeons, starke Bosse und großartige Loots!
Für die Hauptgeschichte habe ich 60 Stunden gebraucht. Hier sei aber gesagt, dass ich mir wahnsinnig viel Zeit gelassen habe, viele Quests absolvierte, mich im Kolloseum hocharbeitete, viel sammelte (das Spiel ist ein Paradies für Jäger und Sammler!), meine Party trainierte oder einfach Hintergrundinfos anhand von Almanachartikeln studierte. Ein schneller Durchlauf des Hauptspiels sollte in etwa 35 bis 40 Stunden dauern. Die Motivation reichte letztendlich für 90 Stunden, was ich für ein relativ lineares Spiel enorm finde!

Fazit: Fans bekommen eine tolle Erweiterung des Universums geboten und werden das Spiel noch bewusster erleben. Allerdings wird auch der Neuling keine Probleme haben der Story folgen zu können. Wer ein klassisches JRPG mit seinen liebgewonnenen Mechaniken, Regeln sowie einer Menge Motivation sucht, ist mit SOTLH bestens bedient. Und zwar ganz unabhängig von Angebot und Nachfrage der aktuellen Konsolengeneration.
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am 23. März 2010
Dieses Spiel ist der Beweis,das Square-Enix auch noch gute Spiele machen kann!
Nach dem,für mich,totalem Fiasko Final Fantasy 13,das ich gerade durchgespielt
habe,ist Star Ocean ein richtiger Genuß.
Alles was bei FF13 nur halbherzig und unübersichtlich gemacht wurde,stimmt bei
Star Ocean wieder!
Beim Kampfsystem kann man zwar auch wieder nur einen Charakter direkt steuern,aber auf Tastendruck hat man die Möglichkeit auch den anderen Teammitgliedern direkte Befehle zu geben.Die Kämpfe sind nicht zu hektisch und auch für einen alten
"Rundenbasiertspieler" wie mich durchaus reizvoll und überschaubar!
Das Levelsystem ist Spitze wie bei den Vorgängern,man hat im Skillsystem viele
Möglichkeiten seine Charaktere auszubilden.
Das ist es was ein Rollenspiel wirklich ausmacht und für mich sehr wichtig.
Die Landschaften und die Musik sind sehr passend arrangiert und stimmig,man fühlt sich halt richtig hineinversetzt.
So soll es ja auch sein(Negativbeispiel FF13 mal ausgeklammert,aber da stimmt ja auch gar nichts!)in einem Rollenspiel.
Die Ausbeute an Fundstücken in Schatzbehältern und nach Kämpfen ist auch ordentlich,
so das es Spaß macht auch einmal länger in einem Areal zu marodieren!
Als Kritikpunkt muß ich da aber anführen,das die Anzahl eines Gegenstandes den man
im Inventar haben darf,wieder begrenzt ist.
Das nervt manchmal schon gewaltig!!
Aber ansonsten kann ich dieses Spiel wärmstens empfehlen!
Spielspaß für viele,viele Stunden garantiert,man kann locker hundert+ Stunden
spielen und hat trotzdem noch lange nicht seine party auf maximum gelevelt und alle Trophäen hat man eh erst nach dem 2. oder 3. durchspielen des Games komplett.
So stelle ich mir ein Spiel vor,Spaß,Motivation und was für Auge und Ohr!
Spieler von RPG's aber auch Actionspielfans können hier bedenkenlos zugreifen,
ratsam ist aber auch gleich das Lösungsheft mit dazu zu kaufen!
Danke an Square-Enix für dieses wirklich gelungene Spiel!
Ihr könnt es noch!Nur bitte nie wieder so ein Sh...spiel wie FF13!!
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am 19. Februar 2010
Also ich kann manche Menschen echt nicht verstehen...
Wenn ich hier so manche Rezensionen lese, könnte ich einfach nur kot...!!
Wer meint, ein Spiel nach 10 Min. Kampfsimulator oder sonst was bewerten zu können, der sollte hier besser
gar nichts schreiben und die Bewertung eines recht soliden Spiels runterziehen!!

Nun zum Spiel:

Habe es mittlerweile einmal durchgespielt und werde auch ein zweites Mal anfangen, nur das ich mir diesmal mehr Zeit lassen werde.
Kurz zu meiner Person: Ich bin 25 Jahre alt, männlich und liebe Rollenspiele. Egal ob Final Fantasy, Star Ocean oder ganz anderer Art wie Gothic, Oblivion oder ähnliches. Bin auf dem Gebiet offen für alles.

Die Grafik des Spiels gefällt mir im ganzen ganz gut, wobei ich da leichte Abstriche mache, weil die Leistung der PS3 nicht ganz ausgenutzt wird. Die Hauptcharaktere sind toll dagestellt, auch wenn es ihnen etwas an Mimik fehlt.

Die Musik und der Sound sind sicherlich geschmackssache (wie alles andere eigentlich auch). Die Sprecher gefallen mir allerdings sehr gut, weil sie echt gut und glaubwürdig rüber kommen. Jeder Charakter hat seinen eigenen Stil. Sei es die etwas überdrehte Meracle, die aber echt süß ist oder die kleine Lymle, die fast jeden Satz mit 'kay beendet.

Zum Gameplay muss ich sagen, dass mir die Kämpfe unheimlich Spaß machen und sich das Spiel auch sonst klasse spielen lässt. Habe das Spiel auf dem normalen Schwierigkeitsgrad zu ende gespielt und bin nur beim letzten Bossgegner einmal Game-Over gegangen, was aber daran lag, dass ich am Ende den meißten Kämpfen aus dem Weg gegangen bin, weil ich unbedingt das Ende sehen wollte und ich deswegen etwas Untertrainiert war.

Die Story finde ich auch sehr ansprechend. Teilweise sehr dramatisch, manchmal einfach nur lustig und dann wieder nur wunderschön. Man erfährt viel über die Chearaktere und sie wachsen einem sehr ans Herz (ich wusste oft nicht, wen ich jetzt in die Gruppe nehme.

Insgesamt bereue ich den Kauf des Spiels auf keinen Fall und bin absolut zufrieden. Man bekommt eine schöne, teilweise sehr dramatische Geschichte mit einem spannenden Gameplay, solider Grafik und überzeugender Charakteren geliefert.
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