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5.0 von 5 Sternen Eintauchen und wohlfühlen
'Is this human behavior' ist ein wahrhaft gelungenes Album geworden. Auf die einzelnen Titel brauche ich ja hier nicht mehr einzugehen. Shamall pflegt musikalischen Anachronismus und würzt diesen mit progressivem Rock, sehr psychedelisch und mit noch mehr Raum zum Abheben. Während sich der musikalische Stil von Krüler und Co. in der Findungsphase genauso...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2009 von Sebastian Hubbert

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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja ...
Ich bin ein alter Pink-Floyd-Fan und mag auch u.a. Mike Oldfield und Alan Parson. Also dachte ich anhand der Rezensionen, mit Shamal in weitere interessante musikalische Sphären vorstoßen zu können. Doch wurde ich, um es vorweg zu nehmen, ziemlich enttäuscht. Wenn Pink Floyd Champions League sind, dann ist das hier bestenfalls Regionalliga. Dabei hat...
Veröffentlicht am 2. Januar 2012 von Zwischen den Ohren


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eintauchen und wohlfühlen, 30. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Is this human behavior 2 CD (digipak) (Audio CD)
'Is this human behavior' ist ein wahrhaft gelungenes Album geworden. Auf die einzelnen Titel brauche ich ja hier nicht mehr einzugehen. Shamall pflegt musikalischen Anachronismus und würzt diesen mit progressivem Rock, sehr psychedelisch und mit noch mehr Raum zum Abheben. Während sich der musikalische Stil von Krüler und Co. in der Findungsphase genauso wie beispielweise auch bei Porcupine Tree häufig änderte, bleibt Shamall beim neuen Album dem Stil der 3 letzten Vorgängeralben im Großen und Ganzen treu. Ein Hammerteil, das meinen Cd Spieler die nächsten Monate sicherlich nicht wieder verlassen wird. Höchstens um CD 1 und Cd 2 auszutauschen. Ehrlich verdiente 5 Sterne für ein wirklich tolles Album zum Jahresende.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisches Album, das man nur im Ganzen hören darf...., 28. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Is this human behavior 2 CD (digipak) (Audio CD)
Mit dem neuen Album "Is This Human Behavior" haben sich Shamall von der Struktur des trivialen Songaufbau's gänzlich verabschiedet. Ein Epos von nicht weniger als 65 Minuten mit ständigem auf und ab nimmt den Hörer mit auf die Reise. Wer noch von den letzten Alben gilmouresken Eloygesang gewohnt ist, muss sich hier auf etwas neues einstellen. Auch ich bin mir noch nicht sicher, wo ich Norbert Krüler nun ansiedeln soll.
Irgendwo zwischen John Wetton und Chris de Burgh vielleicht (allerdings mit leicht deutschem Akzent, der ihm wiederum etwas Originelles verleiht).

CD eins beginnt mit dem ausschweifenden Opener "Artificial Proximity", der einem zunächst ein "Wish You Were Here"-Gefühl vermittelt. Fast 4 Minuten vergehen, bis sich das Intro dem Titelthema "Is this human behavior" öffnet. Hier wird es mit bombastischem Band-Einsatz floydig. Diesmal eher so, als würde David Gilmour bei Deep Purple mitspielen. Nach diesem rockigen Aufbau, bei dem es sich lohnt die Anlage aufzudrehen, geht es dann über eine Gesangspassage innerhalb des Themas weiter und endet in einem wirklich bemerkenswerten Synthysolo.

"Abandoned" ist ein Instrumentalpart, der einem ein "Manfred Mann-" und "ELP-"Gefühl gibt und am Ende zurück zum Urthema findet. Wirklich gut gemacht. "Lack of Interest" setzt das Titelthema gefühlvoll fort und wird mit einem weiteren ausgezeichneten Solo beendet.
Während und zwischen den einzelnen Passagen verstehen es Shamall immer wieder, mit fliegenden Rythmuswechseln und bombastischen Soundgewittern ein überzeugendes Klangerlebnis zu präsentieren. Auffällig aber nicht aufdringlich steht die Stimme in den Gesangspassagen im Vordergrund. "Blue Evolution" bildet einen dynamischen Höhepunkt der ersten CD. Aus dem Titelthema heraus schält sich ein grandios gespielter Hardrockteil. Gitarre und Keyboard liefern sich ein Duell. Harte Gitarrenriffs im Hintergrund und ein gut abgestimmtes Keyboardsolo im Vordergrund. Eine Passage: hart und kantig. Für Shamall-Hörer ungewohnt.
Oder auch doch nicht. Shamall hatte ja auf den letzten Alben immer wieder für Überraschungen gesorgt.

"The Underdog" - zweifellos ein Titel, in dem Gitarrist Matthias Mehrtens den Ton angibt. Seine Fingerfertigkeit prägt diesen Teil des Werkes. Man hört Ton für Ton, dass er sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Drei Minuten Solo. Wer gönnt einem innerhalb einer Band heutzutage noch so viel Freiraum, um sich zu entfalten?! Beendet wird das Ganze mit einem fast schon traurigen Synthiesolo von Norbert. Gänsehaut pur.

"Prosecution" ist die gesangliche Fortführung des Titelthemas, welches sich nach hinten instrumental ausbaut und zum Schluss immer dramatischer wird, um dann mit leisen Orgeltönen in einer vorbeifahrenden Lok zu enden.
Ein recht typisches Shamall-Thema ist dann "Reminiscentia". Instrumental, spaciges Intro, floydiges E-Piano, warme Flächen und abgefahrene Synthiesoli mit treibenden Rythmen.
Als eine Art Bridge oder so etwas wie eine Chillpause könnte man "Silent Scream" bezeichnen. Wenn man gegen Ende nicht jäh aus seinen Träumen gerissen würde durch den instrumentalen Einsatz des Titelthemas, welches dann nahtlos von "They assume no responsibility" fortgeführt wird. So wie ich bei Porcupine Tree den Mittelteil von "Arriving somewhere but not here" auf dem Deadwing-Album zu lang finde und Anesthetize von der "Fear of a blank Planet" ebenfalls, so muss ich als Manko bei diesem neuen Shamall-Album anmerken, dass diese Passage hier auch zu lang geraten ist. "Hollow words" ist dann wieder ein Instrumentaltitel, der zwar so gar nichts Progressives an sich hat, dafür aber durch sein melodiöses Solo zu gefallen weiß.

Neugierig machte mich nun der Aufkleber auf dem Digipack: "-Including- Don't get your panties in a bunch". Total ungewöhnlich für Shamall ist dieses "Lady in Black"-Gefühl, das dieser Song mit sich bringt. "Don't get your panties in a bunch" käme einem Schenkelklopfer gleich, wenn da nicht dieser sozialkritische Text wäre. In gleich doppelter Ausführung ist dieser eingängige Song vorhanden. Wandergitarre, Schlagzeug: einfacher Fox. Nun gut, dem Booklet ist zu entnehmen, dass Krüler diesen Titel irgendwann in den Siebzigern geschrieben und performt hatte und ihn aufgrund seiner politischen Bedeutung dem Album hinzugefügt hat. In seiner naiven Einfachheit ist der Song gegen Ende des Albums sogar eine echte Erfrischung zu dem komplexen Input, dem man sich zuvor gestellt hat.

"Lunatic Fringe part I und II" runden CD eins mit einem psychedelischen Synthiesolo und einem weiteren experimentellen Gitarrensolo ab.

"Falling into Deep" leitet mit einem 5-minütigen Intro die zweite CD ein. Im Gegensatz zur ersten CD bekommt man hier eher ein "Animals"-Gefühl. Langsam baut sich das Thema auf, um sich majestätisch in den Fünfteiler "Living Incommunicado" zu verwandeln. Floydiger geht's nicht. Das ganze gepaart mit einer Prise Manfred Mann's EarthBand und doch wieder nicht. "Living Incommunicado" lässt sich nicht so einfach beschreiben wie CD eins. Zuviele Facetten, zuviele Soli. Gitarre, Orgel, Synths. Einzig der Refrain bildet durch Wiederholungen den roten Faden dieses Titels. Eine wirklich interessante Komposition. Besonders hervorzuheben ist dabei noch "Living incommunicado part II": Das lebendige Wechselspiel zwischen Matthias, Norbert und Mike. Auch so hat man Shamall vorher noch nicht gehört. Eine Band, die sich von Album zu Album weiterentwickelt.
"Living incommunicado" ist mit seinen weit über 30 Minuten ein gefühlvoller vielseitiger Titel, der keine nennenswerten Schwächen aufweist.
"Thoughts are swimming in my head" ist am Anfang was anderes als am Ende dabei heraus kommt. Was wie eine dieser Melodic-Rock-Balladen aus den 80ern anfängt, mutiert in der Mitte plötzlich zu irgend etwas zwischen Rare Bird und Gentle Giant um sich abermals zu verwandeln und wie deutscher Krautrock zu enden. Für Abwechslung ist auf alle Fälle gesorgt.
Die Blues Ballade "Lenis et Modesta" wirft das ganze Konzept durcheinander. Gary Moore meets Jan Hammer. So oder ähnlich könnte man es empfinden. Interessanter Titel der sich so überhaupt nicht nach Krüler und Co. anhört. Deshalb eine angenehme Überraschung. Einer von mehreren Bonus tracks auf dieser CD. "Alternative Visions" erinnert eher an die frühen Alben von Shamall. Anfang der 90er, als Krüler noch im Electro-Genre beheimatet war. Nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Recht interessant klingt "The End": Ein weiterer Track zum Chillen mit einem spacigen Gitarrensolo. "Institio" ist ein weiterer Bonus Track zum Chillen, der nahtlos in "Combustion boat" übergeht. Eine Easy Listening Nummer, die sofort ins Ohr geht und an die "...creepy crawlies" - einer Nummer des Vorgängeralbums - erinnert.
Als letztes gibt's dann noch die kurze Version von "Don't get your panties in a bunch".

Fazit: 156 empfehlenswerte Minuten. Es ist allerdings nichts für Leute, die kurze Titel mögen und die von einem Stück zum anderen zappen. Was mir an Shamall besonders gefällt, ist der Umstand, dass da genug Prog zum proggen drin ist, und an Tagen, an denen ich es einfach auch ganz gerne einmal etwas weniger anstrengend mag, liefern mir Shamall auch sehr viel Hörenswertes zum Geniessen.
Alles in allem ein fantastisches Album.
Mit grossem Respekt auch für die dahinter stehende Message.
Ich wünsche mir mehr solcher Alben. Natürlich auch von anderen Künstlern und Bands.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ereignisreiches Hörerlebnis, 4. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Is this human behavior 2 CD (digipak) (Audio CD)
Etwas düster aber eindrucksvoll im Digipack präsentiert sich die neue Doppel CD von Shamall. Ein 16-seitiges Booklet enthält Bilder, Songtexte und Infos zum Album.
Soziale Kälte, Umweltverschmutzung, Oberflächlichkeit der Gesellschaft und selbst Tierquälerei sind musikalische Themen.
Shamall gehören zu den Bands die Alben produzieren, in die man sich hineinhören muss. Zuviele Details strömen auf den Hörer ein, als dass man sie beiläufig verarbeiten könnte. Mal rhythmisch härter, mal weich und warm um sich fallen zu lassen.
Shamall sind komplex und doch erholsam. Dramatisch und doch kein "Phantom der Oper". Verspielt und doch nicht zu kompliziert. Vielmehr erinnern sie mich an bekannte psychedelische, experimentierfreudige und progressive Grössen aus den 70ern und 80ern, die mehr mit dem Herzen als mit dem Verstand Musik gemacht haben.
Eine Genesis Erinnerung hier, eine Pink Floyd Erinnerung da. Und dann ist da dieser eigene Stil, der allerdings immer wieder vertraute Klänge durchscheinen lässt. Irgendwo zwischen Manfred Mann und Jean Michel Jarre. Mit einer überwiegend eigenen Handschrift haben Shamall es geschafft, eine Musik zu schaffen, die fast alles beinhaltet was mir an Musik gefällt und wichtig ist. Dadurch dass wie früher bei Marillion beispielsweise oder Pink Floyd ein Titel in den nächsten übergeht, habe ich sogar manchmal das Gefühl, eine persönlich zusammengestellte "Best of" CD zu hören.
Für mich ein Hörerlebnis.
Dass Shamall jederzeit auch andere musikalische Wege beschreiten könnten, hört man in "Living Incommunicado part II", als alle Instrumente in eine (für Shamall Verhältnisse) recht wilde Session ausbrechen. Eingefleischte Progfans haben an solchen Passagen sicherlich ihre helle Freude. Mir persönlich reicht die eine. Insgesamt ist "Is this human behavior" ein starkes Album geworden, musikalisch vielseitig, mit sehr viel Tiefe, das wieder eine Menge für jeden Fan zu bieten hat.
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4.0 von 5 Sternen Is this human behavior - Prog mit Herz und Seele!, 19. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Is this human behavior 2 CD (digipak) (Audio CD)
Nun ist Schluss mit farbenfrohen Cd-Covern. Die neue Shamall bekennt sich farblich nüchtern zu den Themen. Das 16 seitige CD Heft mit Songtexten und passenden Bildern klärt sachlich auf um was es auf diesem Album geht. Gleichgültigkeit, Selbstgefälligkeit, Ignoranz, Umweltverschmutzung. Ja selbst aktuellen Themen, wie z.B. dem Wiesenhof Skandal hat Shamall in einem Nebensatz vorgegriffen. 'Is this human behavior' stellt fest und klagt an. Eine Konsumgesellschaft, die alles hat und nichts zurückgibt. Auf der anderen Seite die Isolation derer die nicht beachtet werden weil sie mittellos am Rande der Gesellschaft leben. Oberflächlichkeit, Egoismus und Hartherzigkeit sind Worte die sinnbildlich in den Lyrics der neuen Shamall immer wieder zu finden sind. An so viel Protest hätte zb. Rio Reiser seine helle Freude gehabt.
Wer nun nach dieser etwas ernüchternden Einleitung düstere Weltuntergangsmusik erwartet, der kann sich hier jedoch beruhigt zurücklehnen. Das Album selbst zieht den Hörer wie gewohnt schnell in seinen Bann. Hier gibt's Shamall pur und in Bestform. So wie sich Shamall sicher über den Text Gedanken gemacht haben, so wurde auch hier nichts dem Zufall überlassen. Jede Note ein Hochgenuss und jede Melodiefolge zum wegfliegen. Über die einzelnen Titel wurde hier ja nun ausgiebig berichtet. Bleiben mir nur meine absoluten Lieblingsstücke zu erwähnen: 'Is this human behavior,' also fast die komplette erste CD. Was für ein Hammer!! Auf der zweiten Cd sind für mich 'Living Incommunicado' und 'Thoughts are swimming in my head' meine absoluten Favoriten. Besonders hervorzuheben wäre vielleicht noch, dass auch diese Shamall-CD wieder einmal eher melodiegetragen ist. Eine der wenigen Progressiven Projekte, bei denen mir nicht ständig eine double bass das Hörvergnügen kaputtmacht. Alles sehr ausgewogen. Der Klang ist wieder einmal vom Feinsten. Für mich ist dieses Album ein absoluter Pflichtkauf.

PS. Ich hätte dem Album fünf Sterne gegeben - aber so etwas finde ich einfach unfair den Led Zeppelin- und Pink Floyd-Platten gegenüber.
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5.0 von 5 Sternen Shamall, was sonst :-), 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Is this human behavior 2 CD (digipak) (Audio CD)
Ich kann die Shamall nur jedem empfehlen der ein Freund elektronischer Musik ist. Man kann damit entspannen, mit manchen Songs seine Bildersammlungen hinterlegen oder Videos nachvertonen.. oder einfach nur zuhören und genießen :-)
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5.0 von 5 Sternen Shamall alias Norbert Krüler, 10. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Is this human behavior 2 CD (digipak) (Audio CD)
Was Shamal mit diesem Album in seinem Studio erzeugt ist grandios und braucht den Vergleich mit Pink Floyd, Tangerine Dream oder auch Jean Michel Jarre nicht scheuen.
Als grünes Ratsmitglied arbeitet Norbert Krüler auch in der deutschen Demokratie an besseren Verhältnissen für alle.
Nebenbei macht er so tolle Musik und hebt sich aus der Masse von Bands heraus.
Die Musik von Shamall ist keine leichte Kost und deshalb auch nicht Radiotauglich.
Es gibt hier nicht die üblichen 3:30 Minuten um in jedem Radio zu laufen.
Gute Texte fantastische Sounds, Progressive Musik in bester Handarbeit.
Was will man mehr?

Auch das Booklet ist toll gestaltet.
Diese Album schmückt jede ernstzunehmende CD - Sammlung
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja ..., 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Is this human behavior 2 CD (digipak) (Audio CD)
Ich bin ein alter Pink-Floyd-Fan und mag auch u.a. Mike Oldfield und Alan Parson. Also dachte ich anhand der Rezensionen, mit Shamal in weitere interessante musikalische Sphären vorstoßen zu können. Doch wurde ich, um es vorweg zu nehmen, ziemlich enttäuscht. Wenn Pink Floyd Champions League sind, dann ist das hier bestenfalls Regionalliga. Dabei hat Shamal durchaus musikalisch was drauf und es sind phasenweise ganz interessante Ansätze da, insgesamt ist alles nur einfach einfaltslos, unkreativ und nach Schema-F komponiert und produziert. Hintergründiges sphärisches Rausch-Gewabere ist als Stilmittel nun spätestens seit Oxygene von J.M.Jarre ziemlich antiquiert und findet man heute nur noch in billigen Drogeriemarkt-Meditations-CD-3er-Packs, Rhytmuswechsel sind selten und dann: der Gesang! Texte, deren Inhalt an früh-pubertäre Betroffenheits-Auswüchse erinnern (das Englisch hat gleiche Qualität) und die dünne Stimme reißt's auch nicht. Warum bleibt Sh. nicht einfach beim Intrumentalen? Dann wäre alles noch erträglich. Oder, wenn schon Gesang sein muss: Dann sollte er sich eine stimmgewaltige Sängerin nehmen, ihr ein paar sinnleere, aber hübsch klingende Wortkompositionen zuweisen, dann könnte auch noch was draus werden, aber so ...

Also, es klingt alles durchaus bemüht, aber es fehlt das gewisse Etwas, um sich das ganze mehr als 1x antun zu können. Schade!
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